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Drucken ist eine Kunst. Details zu einem innovativen Ausstellungs-Projekt.

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Print im Wandel. — Hierin liegen maximale Herausforderungen,
aber auch ungeahnte Chancen.

Von Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main

Der Druckbranche geht es nicht gut. Und das seit vielen Jahren. Um eine aus meiner Sicht notwendige Trendwende zu beschleunigen, muss es gelingen, Print im Digitalzeitalter als Treiber des Kulturwandels auf höchstem Niveau zu profilieren!

Kernbotschaften

  1. Die Kunst des Druckens kam im 19. Jahrhundert zur vollen Blüte durch führende Künstler wie Delacroix, Daumier, Manet, Toulouse-Lautrec und später Picasso und vor allem Christian Kruck. Per Senefelders Drucktechnik konnten herausragende Effekte wie bei Malereien erzielt werden.
  2. Die Industrialisierung durch den Offsetdruck führte im 20. Jahrhundert zur Degeneration der Kultur von Print.
  3. Die kulturelle Neubewertung von Print lässt sich erreichen, wenn Künstler wieder Treiber der Innovation im Print werden.
  4. Die Chance: Kunst-Experten aus China, dem Mutterland der Papier- und Druckkunst, suchen den Schulterschluss. Und wünschen sich ein intermediales Kunstprojekt inkl. Kunstausstellung in China, das in der Gutenberg-Stadt Mainz konzipiert wird.
  5. Das Projekt „The Art of Print“ beschreitet Neuland und zeigt, wie durch neue digitale Druckverfahren (allen voran Ink-Jet-Printing) die Kunstszene bereichert und den Künstlern neue Möglichkeiten eröffnet werden. 

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Kleiner Exkurs: Kulturwandel von Gutenberg bis heute!

  1. Gutenbergs Erfindung im 15. Jahrhundert öffnete den Weg in die aufgeklärte Neuzeit durch die Verbreitung des gedruckten Wortes.
  2. Aloys Senefelder erfand um das Jahr 1800 den „Chemischen Druck“ (auch: Steindruck oder Lithographie); Senefelder erhob das Drucken zur Kunst, weil Kunst und Künstler sogleich seine Erfindung für sich nutzbar machen konnten und dadurch die Kunstwelt nachhaltig veränderten.
  3. Die Industrialisierung des Drucks im 20. Jahrhundert, vor allem durch den Offsetdruck, machte Print zwar noch populärer, aber auch beliebig! Der Wert von Print ging gegen Null, trotz Milliardeninvestitionen.
  4. Im Zuge der Digitalisierung veränderten sich seit den 1990er Jahren die Druckverfahren irreversibel. Modernste Ink-Jet-Druckprozesse versprechen, im Print wieder höchste künstlerische Anforderungen zu erfüllen.

These

Print kann seine Vorzüge wieder ausspielen, wenn man die Technologie-Anwendungsentwicklung und Bildende Kunst zusammenbringt.
Bildende Künstler liefern die hochwertigsten und wirkungsstärksten Inhalte für Print. Und Print liefert die besten Wirkungsmöglichkeiten, um Künstler und ihre Kunst in Szene zu setzen.

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Siehe auch das interview, das Klaus Wenderoth zum Projektstart
mit Andreas Weber führte und das viele wichtige Hintergrundaspekte liefert!

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Projektidee

Um Ink-Jet-Printing fulminant ins Bewusstsein der Künstler zu rücken, soll durch ein intermediales Kunstprojekt inklusive einer Ausstellung gezeigt werden, wie Künstler Print nutzen, um von Print und seiner medialen Wirkung zu profitieren und wie Künstler durch Print neue Kunstformen entstehen lassen. Dazu wurden eine Reihe von führenden chinesischen Künstlern ausgewählt, die die ausgewählten Arbeiten aus der Sammlung Weber ergänzen und zu einer einzigartigen Ausstellungskollektion abrunden.

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Katalysator für das Projekt:  Einzigartige wissenschaftliche Ressourcen

Das „The Art of Print“-Projekt bezieht sich auf die wissenschaftlichen Forschungen und Publikationen von Prof. Wilhelm Weber, dem führendem Experten für künstlerische Druckgrafik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Prof. Weber konnte nachweisen, dass es spezifisch seit dem Jahr 1800 Künstler von Rang waren, die der technischen Innovationen im Print durch den Steindruck zum Durchbruch verhalfen. (Siehe das Standardwerk: Geschichte der Lithographie: Saxa Loquuntur — Wenn Steine reden, Heidelberg, Paris, London/New York, 1961 ff.).

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Das Projekt — die Konkretisierung

Seit Sommer 2014 fanden auf Initiative von Andreas Weber im Team mit Dr. Ying Lin-Sill in der Gutenberg-Stadt Mainz Gespräch statt mit hochrangigen Gästen aus China. Die Gäste waren ad hoc begeistert von Mainz als Zentrum der Kultur der Kommunikation. Der Geist Gutenbergs als „Man of the Millennium“ ist auch noch heute spürbar und beeindruckte.  Ähnlich wie vor einigen Jahren bereits Visionäre aus dem Silicon Valley inspiriert wurden, allen voran Prof. Jeff Jarvis (Autor von „Gutenberg — The Geek“), der Mainz besuchte. 

Die Gäste aus China regten an, eine Ausstellung zur Kultur der Print-Kommunikation zu konzipieren. Man suche den Schulterschluss von China zu Mainz, so u. a. Prof. Yu Hiu, Deputy Director The National Palace Museum, Beijing.  — Die Ausstellung soll in Mainz konzipiert und dann in Beijing und Shanghai gezeigt werden, mit dem Arbeitstitel „The Art of Print“. 

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Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass zwar vor rund 2.500 Jahren das Papier in China erfunden sowie später, vor rund 1.000 Jahren, das Drucken mit Holzlettern in China kultiviert wurde, — in der Neuzeit jedoch Print-Innovationen ausserhalb Chinas stattfinden und von der Kunstszene in China entsprechend nicht mehr genutzt werden.

Im Fokus des Projekts stehen die Resultate der Wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Wilhelm Weber (ehemals Direktor des Mainzer Landesmuseum), seine Publikationen (v. a. „Saxa Loquuntur“ sowie „Aloys Senefelder“) inklusive seiner exklusiven Sammlung an Original-Grafiken mit Schwerpunkt Lithographien (Steindrucke). Sie definieren die Messlatte, an der sich neue Kunstformen mit Print messen lassen.

Darüber hinaus sollen über das Value Print Lab von Andreas Weber, das bis dato innovative Print- und Kommunikations-Lösungen für Kunst+Künstler prototypisch entwickelt, ganz neue Applikationen per Ink-Jet-Printing mit innovativen Partnern entwickelt werden, die dann in China ausgestellt werden können. Dies ist umso wichtiger, als sich die traditionelle chinesische Kunst der Kalligrafie und Malerei immer schwieriger den nachwachsenden Künstler vermitteln lässt, die sich mehrheitlich der digitalen Computer Kunst zuwenden. Ink-Jet-Printing kann dazu dienen, diese virtuelle Kunstwelt wieder in die Realität zurückzuholen.

Auf zu neuen Ufern.001

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Projektinitiator und Rechteinhaber Nachlass Prof. Wilhelm Weber:
Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main
Email zeitenwende(at)me.com
http://about.me/andreas.weber
https://www.facebook.com/ValueCommunicationAG

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Unterstützung erwünscht: Jeder kann mitmachen!

Für das Projekt ist Unterstützung willkommen, um das Ausstellungsdesign, die notwendige umfangreiche Kommunikationsarbeit und die Logistik zu unterstützen. Dazu wird zu Zuwendungen aufgerufen über die Plattform Indiegogo. Siehe: https://www.indiegogo.com/projects/surprise-the-art-of-print/x/11125975#/story

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