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CEO Talk on Innovation

ValueCheck Transformation Paradox.001

“I think of Germany [4.0] at night,
then I’m about to sleep,
I can not close my eyes
and my hot tears are flowing.”
From: Heinrich Heine, night thoughts

„Denk ich an Deutschland [4.0] in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht,
ich kann nicht mehr die Augen schließen,
und meine heißen Tränen fließen.“
—Aus: Heinrich Heine, Nachtgedanken


 

By Andreas Weber, Head of Value | German Version

It happened last week. The CEO and the CFO of a long-established mechanical engineering company presented the annual balance sheet figures at the annual press conference in the financial metropolis of Frankfurt am Main, Germany.

Everything fine. And everything on schedule! After all, they delivered precisely what was promised a year ago. Unfavorable: Currency fluctuations that can not be influenced result in a slight decline in total sales and corresponding pre-tax profits.

Nevertheless, the board can stick to the good forecasts. Significant growth through transformation by at least 500 million euros in the next four years (that is, sales grow from around 2.5 billion euros to 3 billion euros) with significantly increasing returns. The company has been successfully restructured and is not only fit and stable, but also a global leader in digital transformation beyond its own market segment.

But: Already on the eve of the press conference, the share price began to decline and slipped significantly in the following week. The main reason: massive short selling, so the bet on speculation on falling share prices. The market capitalization thus dropped in value by a three-digit million amount.

Another negative effect: the business press as well as analysts can not deal in the right way with “digital transformation”. At least, they don’t get it! — In the late reports it comes to glaring errors resp. misjudgments and above all to the omission of the really important topics! — For example: “Quite unambitious: weak outlook puts pressure on Heidelberger Druck shares”. Or: ”Heidelberg disappoint investors” … — Phew! Understand that, who wants!

Granted, the topic “transformation” is highly complex. And requires that one understands: transformation is not a goal, but a state. The goal is: massive, sometimes disruptive change in the overall business philosophy. Not an easy task. And certainly not that it is possible to manage on-the-fly! — The CFO rightly explained calmly: “If you are in a hurry, you have to go slowly!”

Speaking of philosophy, Plato pointed out in his ancient teachings that everything acquired under duress can not find a foothold in the mind. In other words, the teacher can not teach if the student is not ready to learn. (This momentum was probably underestimated by the CEO and CFO when they held the press conference and, unfortunately, was not the basis of their communication strategy.)

The success of transformation in the digital age depends crucially on the will and the discipline to take the time to learn and practice, so that new experiences form new insights. This learning involves learning about oneself. Transformation requires self-knowledge.

Conclusion

An annual press conference as a lesson! Germany 4.0 fails in the fundamental understanding of the ‘digital transformation’. Not at the will of the apologists.

 


 

About the author

Andreas Weber has been a print expert and internationally renowned business communication analyst, coach, influencer, and networker for over 25 years. His activities focus on transformation forthe digital age and include lectures, management briefings, workshops, analyses, reports, and strategic advice. – His blog www.valuetrendradar.com inspires readers from over 140 countries worldwide.

About ValueBlog IMG_9105

 


 

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ValueCheck Transformation Paradox.001

„Denk ich an Deutschland [4.0] in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht,
ich kann nicht mehr die Augen schließen,
und meine heißen Tränen fließen.“
Aus: Heinrich Heine, Nachtgedanken

 


Von Andreas Weber, Head of Value | English Version

 

Letzte Woche passiert. Ich war Augen- und Ohrenzeuge. CEO und CFO eines Traditionsunternehmens aus dem Maschinenbau präsentieren in der Finanzmetropole Frankfurt am Main die Jahresbilanzzahlen. 

Alles tiptop. Und alles im Plan! Denn das, was man vor Jahresfrist in Aussicht stellte, ist exakt so vollzogen worden. Manko: V. a. durch nicht zu beeinflussende Währungsschwankungen sind der Gesamtumsatz und entsprechend der Vor-Steuergewinn leicht rückläufig. 

An den guten Prognosen kann der Vorstand aber festhalten. Deutliches Wachstum durch Transformation um mindestens 500 Millionen Euro in vier Jahren (das heisst: Umsatz wächst von rund 2,5 Milliarden Euro auf 3 Milliarden Euro) bei deutlich steigender Rendite. Das Unternehmen wurde erfolgreich grundlegend neu aufgestellt und zeigt sich nicht nur fit und stabil, sondern über den eigenen Marktbereich hinaus global führend im Bereich der ‚Digitalen Transformation‘.

Aber: Bereits am Vortag der Bilanzpressekonferenz begann der Aktienkurs zu sinken und rutschte in der nachfolgenden Woche deutlich ab. Der Hauptgrund: Massive Leerverkäufe, also die Wette zur Spekulation auf sinkende Kurse. Die Marktkapitalisierung sank damit im Wert um einen dreistelligen Millionenbetrag.

Weiterer Negativeffekt: Die Wirtschaftspresse wie auch Analysten können mit „Digitaler Transformation“ nichts rechtes anfangen. In den Nachberichten kommt es zu eklatanten Fehlern resp. Fehleinschätzungen und vor allem zum Weglassen des eigentlich Wichtigen! Tenor: „Recht unambitioniert: Lascher Ausblick setzt Heidelberger Druck-Aktie unter Druck“. Heidelberg enttäusche Anleger… — Puh! Verstehe das, wer will!

Zugegeben: Das Thema „Transformation“ ist hoch komplex. Und bedingt, dass man versteht: Transformation ist kein Ziel, sondern ein Zustand. Das Ziel lautet: Massive, bisweilen disruptive Veränderung der gesamten Geschäftsphilosophie. Kein leichtes Unterfangen. Und schon gar keines, dass sich von Heute auf Morgen bewältigen lässt. — Zurecht erklärte der CFO ruhig und gelassen: „Wer es eilig hat, muss langsam gehen!“

Apropos Philosophie: Plato wies in seiner antiken Lehre darauf hin, dass alles, was unter Zwang erworben wird, keinen Halt im Geist findet; oder anders ausgedrückt: Der Lehrer kann nicht lehren, wenn der Schüler nicht bereit ist zu lernen. (Dieses Momentum hatten CEO und CFO wohl unterschätzt, als sie die Bilanzpressekonferenz abhielten, und fatalerweise nicht zur Grundlage ihrer Kommunikationsstrategie gemacht.)

Der Erfolg von Transformation im Digitalzeitalter hängt maßgeblich vom Willen und der Disziplin ab, sich die Zeit zu nehmen, um zu lernen und zu üben, damit sich aus neuen Erfahrungen neue Erkenntnisse formen. Dieses Lernen beinhaltet das Lernen über sich selbst. Transformation erfordert Selbsterkenntnis.

Fazit

Eine Bilanzpressekonferenz als Lehrstück! Deutschland 4.0 scheitert bei der ‘Digitalen Transformation’ am grundlegenden Verständnis. Nicht am Willen der Apologeten.

 


 

Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 140 Ländern der Welt.

 

About ValueBlog IMG_9105

ValueCheck Transformation.001

Na, heute schon fleissig transformiert? Muss ja sein. Wir wollen doch alle weiterkommen. Oder? Und schließlich hagelt es von allen Seiten Erfolgsmeldungen. Und Warnungen zugleich. — Panikmache? — Ja und Nein. Denn Transformation ist Teil unserer DNA, seit es Menschen gibt. Vieles geschieht quasi von alleine. Wichtiges muss man aber selbst wollen und tun. Vor allem, wenn man in der Print-Branche tätig ist.

Von Andreas Weber, Head of Value

 


Wer blickt noch durch? 

Kernproblem: Uns erscheint vieles noch als Trend oder Zukunftsmusik, was schon längst ‚Mainstream‘ ist. Transformations-Prozesse im Digitalzeitalter vollziehen sich bisweilen in Echtzeit. Mit extrem hoher Taktgeschwindigkeit. Alles läuft simultan.

Bestes Beispiel: Blockchain. Während noch diskutiert und definiert wird, was das überhaupt ist und wie bzw. ob es funktionieren könnte, ist es für uns alle längst Teil unseres alltäglichen Lebens. Der FinTech und Digital-Innovation-Experte Linas Beliūnas teilte jüngst auf LinkedIn eine Übersicht über die besten realen Anwendungsbereiche. 

Blockchain Use Cases 06-2018

Kaum ein Lebens- und Wirtschaftsbereich fehlt. Nur wenige, uns bekannte Technik-Firmen wie IBM, Google oder Microsoft tauchen in diesem Kontext auf. Der Rest: Neugründungen und Investor-getriebene Start-ups, allesamt Firmen, deren Name uns bis dato gar nichts sagt. 

Betrachtet man sich den neuesten, am 30. Mai 2018 vorgestellten Internet-Trends-Report von Mary Meeker wird schnell klar, dass wir nicht mal im Ansatz wissen, was wir nicht wissen. — Wie, Sie kennen Mary Meeker nicht? Sie ist die schärfste Beobachterin und kundigste Analystin von allem, was im Digitalzeitalter relevant ist. Aber Achtung: Keine leichte Kost — rund 300 Charts in 30 Minuten!

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Zum Video


Erstaunlich ist für mich besonders ein Aspekt in Mary Meekers Analyse: Der Impact von Social Media wird bis dato ziemlich unterschätzt. Und das ist fatal. Denn Social Media ist das Bindeglied zwischen dem, was wir E-Business nennen, mit jeder Forum von Kommunikation, die Erfolg überhaupt erst möglich macht. Sei es im Geschäftlichen oder im Privaten. Und wichtig ist zu wissen: Im E-Commerce erfolgreich ist man mit Produkten. Sollten es Lösungen sein, muss zum E-Commerce auch eine E-Conversation hinzukommen.

Erstaunlich ist zudem für mich, als Analyst für Print im Digitalzeitalter, wenn man Meekers Trendreport in den Kontext stellt mit führenden Trendanalysen von SAP oder auch von Top-Experten wie Mark Schaefer (Social Media-Marketing-Guru) oder Frank Diana (Futurist): Einer der wichtigsten Treiber der Transformation — Print-Technologie — wird fast gar nicht mehr thematisiert. Fast, weil natürlich 3D-Printing immer im relevant Set ist. Ansonsten: Gar nix!


Was läuft da falsch?

Fakt ist: Wer sich nicht per Social Media vernetzt, ist nicht mehr auf dem Laufenden. Denn ‚digitale‘ Transformation gelingt nur, wenn man auch ‚digitale’ Kommunikation lernt, verinnerlicht, wertschätzt und zielführend praktiziert. 

Betrachtet man sich die Print-Branche insgesamt — Lieferanten wie auch Druckereien — kann einem Angst und Bange werden ob der groben Defizite. Wer sich überhaupt auf LinkedIn oder Twitter tummelt, zielt auf Präsenz und Eigendarstellung. Mit dem Effekt: Alles verpufft ziemlich wirkungslos. Das Heil wird dann z. B. in SEO-Kampagnen gesucht, um möglichst viel Traffic auf den Web-Shop von Druckereien zu lenken.

Doch das ist bei weitem nicht genug. Denn der Erklärungsbedarf von HighTech-Angeboten, die in der Print-Branche wahrlich nicht selten sind und oftmals eine Lösung darstellen, ist einfach zu hoch, um konventionell und nicht gekonnt per Social Media aufbereitet zu werden.

Neben aller Kritik auch mal ein positives Beispiel:

Xerox nutzt gekonnt Social Media via Posts, Blogbeiträgen, YouTube-Video etc. ganz exzellent. Aktuell um das PARC-Thema „Smart Packaging“ in Verbindung mit Printed Electronics nicht nur als wichtig zu identifizieren, sondern punktgenau in Kürze zu erläutern. Im Ergebnis: Viel Nutzen, wenig Selbstdarstellung, gute Viraleffekte. Das macht Laune. Und Appetit auf Neues!

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Zum Video


Und ein echter Lichtblick für die Branche:

Dr. Ulrich Hermann als Vorstandsmitglied und Chief Digital Officer der Heidelberger Druckmaschinen AG treibt die digitale Transformation für Heidelberg und seine Kunden vehement voran. Gerade wurde die Heidelberg Digital Unit an den Start gebracht (ich werde in Kürze berichten). 

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Siehe auch: ValueDialog mit Rainer Wiedmann, Leiter HDU sowie Chief Marketing Officer der Heidelberger Druckmaschinen AG.

 


Was muss ich wissen?

Es ist da fast schon anrührend, wenn Online-Print-Vordenker Bernd Zipper sich genötigt sieht, seit 6. Juni 2018 eine Video-Reihe zum Thema ‚Digitale Transformation‘ an den Start zu bringen.

In seinen „Grundlagen“ legt er wie von ihm gewohnt den Finger in die Wunde.

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Zum Video


 

Explizit bezieht sich Bernd Zipper als Technologie-Experte auf die Überführung analoger Prozesse in die digitale Welt. Ist plausibel, denn so ist das Thema ‚Digitale‘ Transformation angelegt. Aber reicht das, wenn man das von mir eingangs Dargelegte reflektiert? Wohl kaum. Aber es ist ein Anfang gemacht, die Online-Print-Community als Treiber der Brancheninnovationen auf den Weg ins Digitalzeitalter zu setzen. Also in jedem Fall anschauen. Neue Folgen gibts im Zweiwochen-Rhythmus.


Mein Fazit

Wie gesagt: ‚Digitale‘ Transformation — oder besser: Transformation fürs Digitalzeitalter! — gelingt nur, wenn man auch ‚digitale’ Kommunikation lernt, verinnerlicht, wertschätzt und praktiziert. 

Für die Print-Branche gilt: Es bleibt viel zu tun. Und viel zu lernen. Denn bislang verhält sich die Print-Branche zu Transformation wie jemand, der die Natur per Schnittblumen ins Haus holt. Und ihnen dann freudig beim unabwendbaren Verwelken zuzuschauen. Ist alles dahin, gibts einen neuen Strauß. — Das Ziel müsste / könnte doch sein, einen wunderbaren Garten quasi wie ein Ökosystem zu bestellen. Oder? Ich helfe gerne mit meinem ‘grünen’ Value-Daumen!

 


Feedback

Scheinbar trifft mein Beitrag den Nagel auf den Kopf. Der Omnichannel/Multichannel-Entrepreneur & Enthusiast Christian Kopocz kommentierte via LinkedIn:

„Treffend zusammengefasst, lieber Herr Weber. Ich durfte dieser Tage wieder die ungeschulten Meinungen aus der Druckbranche vernehmen. Da wird mir Angst und Bange. Das eine Mischung aus vielen Kanälen zur Kommunikation einer Anwendergruppe notwendig ist und man sich mehr printlastige Mailings anstelle E-Mails wünscht, mag der Liebe zur Haptik von 135g Bilderdruck geschuldet sein.

Dass man aber seinem Team und sich selbst Echtzeitinformationen aus digitalen Kanälen vorenthält, digital scheinbar, zumindest den Worten lautend, uninteressant findet, das betrübt. Oder, wie ich gestern [am 6. Juni] in einer inspirierenden, nicht neuen, aber gut gemachten Motivationssession von Kevin Gaskell hören durfte: 25% werden wachsen, 25% werden vom Markt verschwinden. Was die geschätzten Drucker so sicher sein läßt, dass sie zu den verbleibenden, dümpelnden 50% zu gehören, ist mir nicht klar. — Notiz an mich selbst: Eine Nacht drüber schlafen und im Auge behalten :-)“

 


 

Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 140 Ländern der Welt.

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About Value Communication AG 2018.011

Prolog

Blicken Sie noch durch? Was ist wichtig im Digitalzeitalter, was weniger, was gar nicht? Unsere wissensbasierten Analysen, Echtzeit-Reports und Netzwerk-Tätigkeiten begeistern Menschen rund um den Globus.

 


Lassen Sie sich ebenfalls begeistern!

Die Leistungsbereiche der Value Communication AG mit Schwerpunkte im B2B

  • BRAINWARE: Rent a Brain-Service — Persönliches Coaching durch CEO Andreas Weber als Ratgeber für nachhaltig-gedeihlichen Transformations-Erfolg auf Basis der Smart Communication-Methodik
  • SOLUTIONS: Projektarbeiten auf Basis von Netzwerk– und Influencer-Arbeiten (rund um den Globus!) für eine ‚nahtlose‘ Konversation — Fokus: Smart Communication Solutions in Kombination aus Wissen und Erkenntnis + Content Telling (and Sharing)  + Messaging + Presentation + Medialization + Interaction
  • MENTORING: Leitgedanke ist, die Kraft der Transformation dauerhaft nutzen zu können, um Menschen im Innersten zu berühren. 

 

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Erfolgsfaktoren (beyond consulting) 

#B2BInfluencer-Programmatik: Wir stellen sicher, das richtige Publikum nahtlos einzubinden, das (disruptive) Innovationen verstehen und nutzen kann. Mit dem Effekt, die Themen unserer Kunden in den richtigen Kontext zu bringen.

#ValuePublishing: Unsere wirkungsstarke, mediale, interaktive Kommunikations-Architektur ist einzigartig. Alles wissenswerte rund um Transformation fürs Digitalzeitalter mit Bezug auf die Werthaltigkeit von Kommunikation — angetrieben von Social Media im Team mit Print!

Referenzen

Wir sind stolz, über 500 Innovationsprojekte erfolgreich zum Ziel geführt zu haben. Wir erreichen die Elite der Innovatoren aus der Kultur- und Kreativ-Wirtschaft. — Unser Kunden kommen aus wichtigen Bereichen der Wirtschaft: Automobil, Handel, Finanzen, Technologie, Maschinenbau, Transport/Logistik, Kultur, Messen, Medien, Werbung, Marketing, Print-Dienstleistung.

Lesetipp

#ValueCheck: Die Krux mit der ‚digitalen‘ Transformation — Analyse zur besonderen Lage in der Print-Branche


Statement unseres Gründers und CEO, Andreas Weber

Transformation fürs Digitalzeitalter bedeutet für mich: Auf mehr Menschlichkeit achten. Wir behandeln Kunden stets wie gute Freunde: smart, vertrauensvoll, persönlich-individuell und wirkungsvoll!“


Hier auch das Video

 


 

Kontakt

Value Communication AG
Andreas Weber, Head of Value
Simsonstr, 6
60385 Frankfurt am Main
zeitenwende(at)me.com

 


 

ValueCheck Xerox.001

Von Andreas Weber, Head of Value

Es geht rund. Mit Turbo-Geschwindigkeit. Nach öffentlichen, harten Streitereien und Querelen mit den wichtigsten Aktionären muss bei Xerox Corp. der nach dem Split im Januar 2017 inthronisierte CEO Jeff Jacobson die Segel streichen und mit ihm ein halbes Dutzend Aufsichtsrats-Mitglieder. Ist das Unternehmen nun in einer schweren Krise? NEIN!

Prinzipiell ist Xerox grundsolide und finanziell gut aufgestellt. Was die Großaktionäre rund um Carl Icahn störte: Das hohe Potential von Xerox Corp. wurde nicht zielführend genutzt und Xerox sollte unter Wert seine Markenidentität und Eigenständigkeit aufgeben, indem es mit Fuji Xerox unter der Hoheit von Fijifilm verschmolzen wird. 

Fast zeitgleich mit der Meldung, dass Jeff Jacobson ausscheidet, wurden am 2. Mai 2018 von Bill Osbourn, Chief Financial Officer, Xerox, gute Ergebnisse für das 1. Quartal 2018 vermeldet und eine Print-Technologie-Neuheit weltweit präsentiert, die aufhorchen lässt: Metallic Dry Inks.

 

Ergänzende Meldungen vom 3. Mai bzw. 7. Mai 2018

Jeff Jacobson und die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder sollen nun doch (vorläufig) im Amt bleiben. — Aprilscherz im Mai? Oder ist der Xerox-Konzern außer Kontrolle? “As a result, the current Board of Directors and management team will remain in place. Xerox and its Board of Directors recognize the uncertainty caused by the developments of the past several days among the company’s investors and other stakeholders. The Xerox Board and management team remain focused on driving continued improvement in financial and operational performance, and will consider all options to create value for the company and its shareholders.“ Source: https://www.news.xerox.com/news/Xerox-settlement-agreement-with-Carl-Icahn-and-Darwin-Deason-has-expired

Aktionäre gegen Vorstand/Aufsichtsrat — Wenn zwei sich (um #Xerox) streiten, freut sich der Dritte? — „Vor allem bei #Fujifilm dürfte man sich über die neueste Entwicklung die Hände reiben. Schließlich hatten die Japaner direkt nach dem Urteil angekündigt, dagegen vorzugehen und die getroffene Vereinbarung vor Gericht anfechten zu wollen.“ Quelle: Jacobson gegen Icahn — Neue Runde im Streit um Xerox-Verkauf an Fujifilm, via crn.de.

 

Weitere Meldungen vom 13. Mai und 18. Mai 2018

Xerox verlautbarte am 13. Mai 2018, dass es doch beim Wechsel an der Konzernspitze bleibt. Jeff Jacobson tritt endgültig ab. Ebenso fünf Ausichtsratsmitglieder. Zugleich wurde bekanntgegeben, dass der Deal mit Fujifilm vom Tisch ist und die Transaktionsvereinbarung vom Januar 2018 beendet wurde. 

Wie Bloomberg am 18. Mai 2018 verlautbarte, äußerte sich der Fujifilm-CEO, dass er juristisch gegen Xerox vorgehen werde, um den Deal doch noch zu realisieren: “Sukeno said he wants to explain to Xerox shareholders that the merger with Fujifilm is the only option for the American company to grow and have a future. A combined entity would be more efficient, he said.”

Großaktionär Darwin Deason gab in diesem Kontext eines seiner wenigen TV-Interviews, das sich lohnt anzuschauen. Er sagte unter anderem: “We have found a crown jewel in new Xerox CEO John Visentin.”


Juni 2018: Xerox verliert deutlich an Börsenwert!

Mit der Androhung einer Klage über 1 Milliarde US-Dollar setzt Fujifilm die Xerox Corp. heftig unter Druck. Seit Anfang Februar 2018 rutschte der Börsenkurs pro Aktie von rund 34 US-Dollar auf knapp über 27 US-Dollar ab. In den Finanzmedien wird dies argwöhnisch beobachtet: “Is Xerox (XRX) in Trouble for Terminating Fujifilm Deal?” (June 19, 2018)

Die Marktkapitalisierung sank damit um mehr fast 1,5 Milliarden US-Dollar. Es zeigt sich eine tiefe Kluft zur Durchschnittsentwicklung im Business Service Markt, die deutlich wächst.

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Xerox will das Joint Venture mit Fuji Xerox nach 2021 nicht mehr weiterführen, wie der neue CEO John Visentin am 25. Juni 2018 erklärte. — “Visentin said Xerox does not currently plan to renew its technology agreement with Fuji Xerox when it expires in 2021. There is “enormous potential growth opportunity” in Xerox selling directly to the Asia-Pacific market with “sole and exclusive use of the Xerox name and a more efficient, better-managed supply chain than exists with Fuji Xerox,” Visentin said.”  [Quelle: Xerox CEO Visentin: Fuji lawsuit is ‘misguided negotiating ploy’ by Sarah Taddeo , Rochester Democrat and Chronicle, Published 6:19 p.m. UTC Jun 25, 2018].


 

Meine Einschätzung, da es definitiv bei einem neuen CEO bleibt: Exzellente Ausgangsposition für einen Neuanfang

Das Menetekel, der Fisch stinke vom Kopf her und vergifte alles, trifft m. E. bei Xerox nicht zu. Vielmehr bietet sich eine extrem gute Basis auf hohem Niveau. Der designierte neue CEO Giovanni (“John”) Visentin trifft auf ein Unternehmen, dass sich in den Strukturen verschlankt hat, Ballast abgeworfen hat und in allen Bereichen mit vielen motivierten und talentierten Mitarbeitern nach vorne preschen kann. Seine Ernennung wird im Branchenchargon als „Hot Landing“ bezeichnet, quasi wie im Militär beim Einsatz von Fallschirm-Pionieren.

John Visentin hat umfassende Erfahrung im Top-Management für innovative Informations-Technologie-Lösungsangebote. Und er kennt sich mit Übernahmen aus. Seine wichtigste Aufgabe dürfte sein, erfahrbar zu machen und nach aussen darzustellen, worin die eigentlichen Stärken von Xerox liegen. Eben nicht nur in Hardware und Boxen, sondern in intelligenten, multifunktionalen Software-Lösungen und -Architekturen, die Business Solutions ermöglichen, um die Kundenkommunikation ganzheitlich zu stärken und das „Customer first“ und vor allem „Communication First“ in den Fokus zu rücken. 

In Deutschland kann man das bereits in ersten Ansätzen nachverfolgen: Das Management rund um Jacqueline Fechner ist bestens aufgestellt. Mit Christian Gericke  ist seit November 2017 ein Innovations- und Transformations-erfahrener Top-Manager an Bord, der das Marketing und vor allem das professionelle Print-Geschäft für Xerox GmbH nach vorne bringen wird.

All dies wird in der Wirtschaftspresse positiv aufgenommen und kommentiert. Nachfolgend eine Selektion von Artikeln und Kommentaren:

Handelsblatt vom 2. Mai 2018: http://amp.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/druck-von-investoren-xerox-chef-tritt-zurueck-verkauf-an-fujifilm-kommt-auf-den-pruefstand/21233180.html

Democrat & Chronicle: https://amp.democratandchronicle.com/amp/572294002

Forbes: https://www.forbes.com/sites/georgebradt/2018/05/02/executive-onboarding-note-how-xeroxs-new-ceo-john-visentin-can-survive-his-hot-landing/#b22cd0c5ddea

Reuters berichtet von Kaufinteressenten: https://www.reuters.com/article/us-xerox-m-a-apolloglobal/exclusive-apollo-global-approaches-xerox-about-possible-acquisition-sources-idUSKBN1I32CF


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About the expected XEROX Vice Chairman and CEO John Visentin (Quelle: Xerox Corp.)

Giovanni (“John”) Visentin is expected to be the Vice Chairman and Chief Executive Officer of Xerox Corporation. Prior to being appointed to that role, Mr. Visentin was a Senior Advisor to the Chairman of Exela Technologies and an Operating Partner for Advent International, where he provided advice, analysis and assistance with respect to operational and strategic business matters in the due diligence and evaluation of investment opportunities. John was also a consultant to Icahn Capital in connection with a proxy contest at Xerox Corporation from March 2018 to April 2018. 

In October 2013, Mr. Visentin was named Executive Chairman and Chief Executive Officer of Novitex Enterprise Solutions following the acquisition of Pitney Bowes Management Services by funds affiliated with Apollo Global Management. In July 2017, Novitex closed on a business combination with SourceHOV, LLC and Quinpario Acquisition Corp. 2 to form Exela Technologies, becoming one of the largest global providers of transaction processing and enterprise information management solutions. Exela Technologies now trades on the NASDAQ under the ticker symbol XELA. 

Mr. Visentin was previously an Advisor with Apollo Global Management and contributed to their February 2015 acquisition of Presidio, the leading provider of professional and managed services for advanced IT solutions, where he was Chairman of the Board of Directors from February 2015 to November 2017. 

Mr. Visentin has managed multibillion dollar business units in the IT services industry (at each of Hewlett-Packard and IBM) and over the course of his career has a proven track record transforming complex operations to consistently drive profitable growth. Mr. Visentin graduated from Concordia University in Montreal, Canada, with a Bachelor of Commerce.


ValueCheck Inkjet Printing.001

 

By Andreas Weber, Head of Value | German Version

Hardly a day goes by without manufacturers promising printers that inkjet printing is the measure of all things and will open up new markets and profits. Are they right? Well, yes and no. 

Yes, because the inkjet process is no longer just about printing on paper or cardboard, and thus extends beyond the scope of conventional printing; it is even possible to print on three-dimensional objects, as Heidelberger Druckmaschinen and Xerox are proving with their new systems.

No, because it is simply not true to say that inkjet printing could replace offset printing or open up entirely new areas of application for the printing industry off the cuff.

It is absolutely necessary to look closely and weigh up carefully to avoid finding yourself worshiping a golden calf. Here is a selection of my current observations: 

  1. Inkjet printing for professional, highly productive printing is relatively new. To date, the number of successful users in the printing industry can be counted on one hand. In all of their cases, the key to success was not to focus on printing technology, but on pre-media processes and finishing/processing with the inclusion of logistics/distribution. The best example: Peter Sommer and Elanders Germany in Waiblingen.
  2. Large inkjet printing volumes, which manufacturers like to invoke, have long been found in transactional printing. Here, processing and distribution can be seamlessly designed with IT expertise and automation. (Incidentally, this is the reason why a big player like Pitney Bowes got into the marketing of digital printing technology).
  3. Manufacturers are using inkjet printing to attract new customer groups outside the printing industry and transactional printing. Following drupa 2016, Canon Europe launched a new business unit as part of its reorganization, making it a pioneer in this regard. The Canon Graphic & Communications Group is introducing the creative industries as well as countless other industries, such as architects, craftsmen, etc., to inkjet printing with new systems.
  4. Since drupa 2016, it has become apparent for manufacturers that the inkjet revolution is devouring its own children. HP is making an appearance and Landa is getting nowhere fast, Bobst has made an about-turn and, with the founding of Mouvent AG, rethought inkjet printing with a clever cluster technology and much more. Heidelberg has teamed up with Fujifilm to develop Primefire: a breakthrough platform for high-quality inkjet printing that has caused a stir in the demanding packaging market. 
  5. Traditional companies such as the Durst Group have repositioned themselves: everything is aligned and optimized with the P5 philosophy, which maximizes the performance and availability of the printing systems and allows unprecedented flexibility in media and order processing. Incidentally, Durst’s innovations were a highlight at the Online Print Symposium 2018 in Munich. 
  6. Entirely new providers have quietly got themselves into position, making individually configurable, modular inkjet printing production facilities possible with new system architectures, as the company Cadis Engineering from Hamburg demonstrates. Cadis can print HTML data and dispenses with ripping, for example.
  7. The real winner in inkjet printing is currently a hidden champion: Book printing. Xerox Europe impressively demonstrated this in an impressive manner at the end of March in cooperation with Book on Demand GmbH at the #Books2018 event in Hamburg. A huge, automated print factory generates up to 25,000 book-for-one products per day in real time. The growth drivers are the Xerox Impika inkjet printing systems with sophisticated Hunkeler and Müller-Martini processing technology. The key feature is a new Impika ink that can easily print on uncoated papers to the best possible degree.
  8. Last but not least: If one can speak of massive substitution, then inkjet printing systems (sheet as well as roll) will most likely replace existing toner digital printing systems.

 

ValueCheck Peter Sommer Elanders ENG.001

Peter Sommer, Digital Printing and Inkjet Pioneer, Elanders Group: “The Elanders concept isn’t fixed to a specific printing technique. The central issues are always what the product needs to achieve and how it gets to the recipient. Integration into the supply chain begins with advising customers and ends with tailor-made logistics.”


Conclusion

There is still a lot that has to be done when it comes to inkjet printing. We’re only just beginning, and will have to learn how to think again in order not to fall into the innovation trap, where we wrongly assume that the primary purpose of inkjet printing is to improve on what we can do in print anyway.

When it comes to mastering the complex communication challenges of the digital age, it’s less about ‘faster, better, cheaper’ and more about ‘new, up-to-date and different’. — Think different!

 


About the author

Andreas Weber is founder and CEO of Value Communication AG. An analyst and consultant for success with print in the digital age, he is also a global networker and publicist. His blog www.valuetrendradar.com inspires users/readers from over 130 countries.

 


 

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What does a brand mean to a consumer?
What does a consumer mean to a brand?

By Andreas Weber, Head of Value. |  German Version

Many brands boast that they “create worlds of experience for our customers.” The question I ask myself is: do brands still meet the momentum which really determines customer needs, or rather: customer satisfaction? Or does an increasingly enforced brand experience approach not just miss the mark, but create more frustration than enjoyment?

Preliminary remark: learn from the best! Before any initial questions can be answered, looking back will help to bring us forward (‘Back to the Future’ style). Apple is a prime example to learn from. In the mid-90s, the company was at an all-time low, almost to the point of bankruptcy. Despite this, they managed a turnaround. Today, Apple has been the world’s most valuable brand for years. How was this possible? — “Communication first” was a central statement of the legendary Steve Jobs at the ‘Apple confidential meeting’ on September 23, 1997. 

With the “Think Different” Campaign he launched shortly afterwards, he initiated a tremendous upheaval in the industrial industry. 10 years later, they went on to break the sound barrier with the release of the iPhone. Since then, Apple as been making a higher per capita profit than most companies in terms of per capita sales. 

Although Jobs emphasized that products, marketing and distribution are important, he put smart communication above all else and made it a top priority. With his iPhone presentation on January 9, 2007, he achieved an ad-hoc gain of around $1 billion (media coverage, share price growth) before the product was even on the shelves. The trick: Jobs personally demonstrated the new device in great detail, and thus made himself identifiable with his customers and their new experience possibilities. 

The credo: Smart Communication puts the central focus on the customer experience. This has made the pioneer Apple the number one premium brand to date. As an iCEO, Jobs was also a dedicated Chief Communications Officer, which enabled his ideas to become part of the DNA of Apple, its partners and, in particular, its customers. This is a principle to which other companies, such as Berkshire Hathaway by Warren Buffett or Virgin by Richard Branson presumably also owe their success.

 

 

In my opinion, Apple is by far the most capable Smart Communication Company — and that includes maximum loyalty to their customers around the globe. 

 


Personal note: Anyone who buys an Apple product can experience
this — I’ve just bought the new iMac 27” with a Retina 5K Display and a MagicTrackPad. From (online) procurement including leasing to
free-of-charge delivery, the incredibly easy setup (just unpacking the iMac is a beautifully designed experience) up to the iCloud registration following Apple’s welcome email — which offered the very best professional support — the new computer seamlessly became a part of both my personal and professional life. This includes marvelous surprises, numerous technical innovations and quality features at the highest level. In conclusion: benchmark!


 

So let’s ask ourselves:
What distinguishes customer experience from brand experience?

Learning from the best: If you take a closer look, Apple and many other of the world’s most valuable brands follow a similar principle. Google, Facebook, Amazon, Uber and Airbnb – all of which are highly successful companies of recent times – have internalized and practiced the customer experience principle. 

Experts like to claim that their success is due to the superior innovative platform business model. To an extent, in my opinion, this is true: exponential growth is possible with this model, as you are able to address millions, even billions, of customers directly. However, business model innovations, as well as new digital technologies, are ‘only’ a means to an end — and not necessarily a guarantee of success. 

Think different!

 

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Consideration 1

It is crucial to exploit the innovation and technology mechanisms in such a way that dialogues or conversations with customers take place in real time. This enables us to perfect services and create products that are tailored to the customer’s needs. Smart Communication ensures all of this!!

Consideration 2

The brand itself is no longer the center of attention; instead, it rather becomes a common vehicle for companies and customers. Mass Marketing becomes Customized Mass Marketing. The majority of established brand companies put their focus on brand experience in order to impress customers with the strongest possible brand impact. This is a way to impress your customers with the strongest possible brand experience and thus induce them to buy your products. However, the best case scenario in this: you end up covering your costs, but you can barely manage to grow profitably and organically or achieve double-digit margins.

Consideration 3

Reality is inevitable: customers often feel more and more disappointed if they feel that brands have lost personal contact with them.

 


 

Adobe’s study, Reinventing Loyalty: The New Loyalty Experience (Fall 2017) found that 75% of CMOs admit that customer loyalty/customer satisfaction need to be improved, or that they don’t even know what their customers are dealing with. “This clearly demonstrates that CMOs feel that there is huge room for improvement when it comes to implementing new loyalty dimensions.” 

 

In my opinion, these new “loyalty dimensions” are entrenched in “old” values: trust, satisfaction, and relatedness. These values also form the core of Smart Communication. 

In this context: The usual “digital” transformation efforts of many companies miss the point. Instead of focusing on customer experience, many companies focus instead on the optimization of internal processes. 

While these do save the company time and money, they tend to drastically increase time and effort for the customer. Personal, human-to-human consultation opportunities are thus almost impossible. Anyone who’s spent far too much time on hold knows what I’m talking about.

 

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Consideration 4

In my view, in order to avoid customer dissatisfaction and loss of loyalty, it is not necessarily a matter of changing qualifications, but of changing the mandate of those responsible for marketing. 

Why?

  • Brand experience puts the focus on buying. It mainly uses expensive media and creative services from third parties (although Nielsen reports that in Germany, Europe’s premium market in 2017, gross advertising expenditure declined in some cases, despite high growth in mobile advertising). The corresponding strategies and measures are aimed at, almost as if on a hunt, bombarding customers with advertising, anywhere, anytime. So-called bonus programs make the hunt all the more dynamic.
  • But: Customer Experience, on the other hand, relies on customer satisfaction and service, through methods of direct contact and dialogue. Customer Experience follows the principle of ‘Listen & Learn.’ Real-time capturing of customers experiences is used to continuously improve products and services. Communication and transaction are interlinked as closely as possible, preferably seamlessly. The credo: It’s all about interaction and relatedness by smart communication.

Consideration 5

The Brand Experience Principle no longer applies. Customer sensitivities and expectations can best be met with an individually-tailored Smart Communication architecture, which should be designed with a customer experience focus. 

If the Smart Communication strategy, which is so successful for Apple, is structured in a systemic way, adapted to your company, and precisely understood in detail, the essence of Smart Communication, you will be able to respond extremely quickly to individual customer needs. There is no other choice! ‘Communication first’ thus goes hand in hand with ‘Customer benefits first.’

 


 

Instructions 

  1. Think different! Put your current branding and customer experience strategies to the test and discuss your findings with others. 
  2. Rethink and critically assess the values of your company’s current communication approach and processes (i. e. via the ValueCheck questionnaire).
  3. Listen & Learn. Understand and use the insights that my White Paper on Smart Communication offers, including specific instructions for action and organizational models. 
  4. I am always available for further explanations and support.

 


 

About Andreas Weber, Founder and CEO of Value Communication AG
Since more than 25 years Andreas Weber serves on an international level as a business communication analyst, influencer and transformer. His activities are dedicated to the ‘Transformation for the Digital Age’ via presentations, management briefings, coachings, workshops, analysis&reports, strategic advice. — Andreas Weber’s Blog inspires readers from around 130 countries around the globe.

 


 

 


 

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Was bringt dem Kunden eine Marke?
Was fordert eine Marke dem Kunden ab?

Überlegungen von Andreas Weber, Head of Value | English Version

 

Marken schwärmen: „Wir schaffen Erlebniswelten für unsere Kunden.“ 

Die Frage, die sich mir stellt, lautet: Treffen Marken noch das Momentum, was Kundenbedürfnisse, oder besser: die Kundenbefindlichkeit, tatsächlich ausmacht? Oder führt eine zunehmend forcierte Brand Experience-Attitüde nicht am Ziel vorbei — schafft mehr Frust als Lust?

Vorbemerkung: Von den Besten lernen! — Bevor sich die Eingangsfragen beantworten lassen, tut ein Blick zurück nach vorne gut (’Back to the Future’). Apple ist ein Paradebeispiel, von dem wir lernen können. Mitte der 1990er Jahre im Dauertief, fast nahe der Pleite, gelang der Turnaround. Heute ist Apple seit Jahren die wertvollste Marke der Welt. Wie konnte das gelingen? — „Communication first“ war ein zentrales Statement des legendären Steve Jobs beim ‚Apple confidential meeting‘ am 23. September 1997. 

Mit der kurz darauf gestarteten, unendlich erfolgreichen „Think Different“-Kampagne leitete er einen gewaltigen Umbruch in der Industriegeschichte ein, um mit dem iPhone 10 Jahre später die Schallmauer zu durchbrechen. Apple macht seitdem einen höheren Pro-Kopf-Gewinn als die meisten Unternehmen Pro-Kopf-Umsatz. 

Jobs betonte, dass Produkte, Marketing und Distribution wichtig seien, stellte aber die ‚Smart Communication‘ über alles und machte sie zur Chefsache. Mit seiner iPhone-Präsentation am 9. Januar 2007 erzielte er ad-hoc einen Zugewinn von rund 1 Milliarde US-Dollar (Media-Coverage, Aktienkurszuwachs) ohne das Produkt schon verkaufen zu können. Der Kniff: Jobs führte das neue Gerät bis ins Detail persönlich vor und hat sich damit mit seinen Kunden und ihren neuen Erlebnismöglichkeiten identifizierbar gemacht. 

Das Credo: Smart Communication rückt die Customer Experience ins Zentrum und machte den Vorreiter Apple bis dato zur Premium-Marke Nummer 1. Als iCEO war Jobs zugleich auch ein engagierter Chief Communication Officer, um seine Vorstellungen Teil der DNA von Apple, seiner Partner und v. a. seiner Kunden werden zu lassen. Ein Prinzip, dem andere Unternehmen wie z. B. Berkshire Hathaway durch Warren Buffett oder Virgin durch Richard Branson vermutlich ebenfalls ihren Erfolg verdanken. 

 

 

Apple hat sich aus meiner Sicht mit Abstand als fähigstes Smart Communication-Unternehmen profiliert. Mit maximaler Loyalität bei Kunden rund um den Globus. 

 


Persönliche Anmerkung: Die Erfahrung kann jeder machen, der ein Apple Produkt kauft — so wie ich gerade den neuen iMac 27’’ mit Retina 5K Display und MagicTrackpad: Von der (Online-)Beschaffung inkl. Leasing bis zur Lieferung frei Haus, der kinderleichten Inbetriebnahme (allein das Auspacken des iMac ist ein Designerlebnis!), bis zu der iCloud-Anmeldung unmittelbar folgenden Welcome-Email von Apple — die Profi-Support anbot, der sogleich aufs Beste erfolgte — wurde in kürzester Zeit der neue Computer Teil meiner persönlichen Erlebnis- und Arbeitswelt. Mit wunderbaren Überraschungen dank zahlreicher Technik-Innovationen und Qualitätsmerkmalen auf höchstem Niveau. In Summe: Benchmark!


Fragen wir uns also:
Was unterscheidet Customer Experience von Brand Experience?

Von den besten lernen: Schaut man genau hin, verfolgen neben Apple auch andere der wertvollsten Marken der Welt ein ähnliches Prinzip: Google, Facebook, Amazon, Uber und Airbnb — alles überaus erfolgreiche Unternehmen der neueren Zeit, die das Customer Experience-Prinzip verinnerlicht haben und praktizieren. Von Experten wird gerne angeführt, der Erfolg liege am überlegenen innovativen Plattform-Geschäftsmodell. 

Aus meiner Sicht stimmt das zwar, weil exponentielles Wachstum möglich wird: man ist in der Lage, Millionen und Milliarden von Kunden direkt anzusprechen; aber Geschäftsmodell-Innovationen wie auch neue Digital-Technologien sind ‚nur’ Mittel zum Zweck — und per se keine Erfolgsgaranten.

Wir müssen also das Andere denken — Think different!

 

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Überlegung 1

Entscheidend ist, die Innovations- und Technologie-Mechanismen so auszunutzen, dass Dialoge respektive Konversationen mit Kunden in Echtzeit entstehen, um für die Perfektionierung von Services und Produkten nutzbar zu werden, die sich am individuellen Bedarf des Kunden ausrichten. Smart Communication stellt das sicher!

Überlegung 2

Die Marke selbst steht nicht mehr im Zentrum, sie wird quasi zum gemeinsamen Vehikel von Unternehmen und Kunden. Aus Mass Marketing wird Mass Customized Marketing. Legt man wie die Mehrzahl der etablierten Markenunternehmen den Fokus auf Brand Experience, um über die möglichst starke Strahlkraft der Marke per Mass Penetration Kunden zu beeindrucken und so zum Kaufen zu bewegen, kann man im besten Falle noch Kosten decken, aber kaum noch profitabel organisch wachsen oder zweistellige Margen erzielen.

Überlegung 3

Die Realität ist zwangsläufig: Kunden fühlen sich mehr und mehr enttäuscht, wenn Marken offensichtlich den persönlichen Kontakt zu Ihnen verloren haben. 

 



Adobe
hat in seiner aktuellen Studie „Reinventing Loyalty: The New Loyalty Experience“ (Herbst 2017) herausgefunden, dass 75 Prozent der CMO’s zugeben, dass bei Kunden-bindung/Kundenzufriedenheit Verbesserungsbedarf besteht bzw. dass sie gar nicht wissen, was ihre Kunden eigentlich beschäftigt. „This clearly demonstrates that CMOs feel that there is huge room for improvement when it comes to implementing the new loyalty dimensions.“


Die neuen ‚Loyalty Dimensions’ fußen meines Erachten auf ‚alten‘ gemeinsamen Wertvorstellungen, geprägt durch Vertrauen, Zufriedenheit, Verbundenheit (relatedness), die auch den Kern von Smart Communication ausmachen. 

In diesem Kontext zu beachten: Die üblichen ‚digitalen‘ Transformations-Bestrebungen führen am Ziel vorbei, da nicht Customer Experience, sondern die Optimierung unternehmensinterner Prozesse erfolgt, die dem Unternehmen Aufwand und Kosten sparen, den Aufwand beim Kunden aber drastisch erhöhen. Persönliche Rückfrage-Möglichkeiten von Mensch zu Mensch sind dann allzuoft kaum noch möglich.

 

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Überlegung 4

Um Unzufriedenheit und Loyalitätsverlust bei Kunden zu vermeiden, bedarf es aus meiner Sicht nicht unbedingt einer veränderten Qualifikation, sondern der Änderung des Auftrags der Marketing-Verantwortlichen. 

Warum?

  • Brand Experience legt den Fokus auf „buying“ und benutzt überwiegend kostspielige Medien und Kreativ-Leistungen Dritter (wobei wie Nielsen in Deutschland als Premiummarkt in Europa für das Jahr 2017 vermeldet, die Brutto-Werbeausgaben zum Teil rückläufig sind, trotz hohem Wachstum bei Mobile-Advertising). Die entsprechenden Strategien und Maßnahmen zielen darauf ab, Kunden ständig, fast wie auf einer Treibjagd, mit Werbebotschaften zu befeuern, anywhere, anytime. Sog. Bonusprogramm dynamisieren die Hetze erheblich.
  • Aber: Customer Experience setzt dagegen auf „serving & satisfying“ v. a. durch Direktkontakte und Dialoge. Customer Experience folgt dem Prinzip des ‚Listen & Learn‘. Die Echtzeit-Erfassung der Kundenerlebnisse wird genutzt, um Produkte und Services stetig zu verbessern. Kommunikation und Transaktion werden dabei so eng wie möglich, am besten nahtlos, verzahnt. — Credo: It’s all about interaction and relatedness by smart communication.

Überlegung 5

Das Brand Experience Prinzip führt nicht mehr weiter. Mit einer individuell zugeschnittenen Smart Communication-Architektur, die Customer Experience-fokussiert ausgestaltet wird, lassen sich Kundenbefindlichkeiten und Erwartungen am besten decken. Im Fokus: Great Conversations!

Wenn man die für Apple so erfolgreiche Smart Communication-Strategie systemisch strukturiert, aufs eigene Unternehmen adaptiert sowie im Detail das Wesen der Smart Communication exakt versteht, wird man extrem rasch auf individuelle Kundenbefindlichkeiten eingehen können. Es bleibt nämlich gar keine andere Wahl! ‚Communication first‘ geht dann einher mit ‚Customer benefits first‘.

 


 

Handlungsanweisungen 

  1. Think different! Stelle Deine aktuelle Branding- und Customer Experience-Strategie auf den Prüfstand und diskutiere Deine Erkenntnisse mit anderen.
  2. Überdenke und hinterfrage kritisch den Wert der gegenwärtigen Kommunikationspraxis in Deinem Unternehmen (gerne mithilfe des ValueCheck Fragenkatalogs).
  3. Listen & Learn: Verstehe und nutze die Insights, die mein White Paper zu „Smart Communication“ bietet, inkl. konkreten Handlungsanleitungen und Organisation-Modellen.
  4. Gerne stehe ich mit meinem reichen Erfahrungswissen für weitere Erläuterungen und Unterstützung zur Verfügung.

 


 

Über den Autor: Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 130 Ländern der Welt.

 


 

 


 

ValueDialog LiveTV #ops2018

Always a pleasure and great honor to talk to Jerry Kennelly, Founder and CEO of Tweak.com

Interviews: Andreas Weber | Videos: ops2018-Veranstalter zipcon, BVDM, FOGRA

Wie bereits im Jahre 2017 gab es auch beim #ops2018 ein Dutzend Live-TV-Interviews von Andreas Weber mit klugen, hochkarätigen Experten, die sich zum wahren Publikumsliebling entwickelten. Nachfolgend die Mitschnitte aller Interviews (Dauer jeweils rund 5 Minuten).

Für weitere Infos und zur Kontaktaufnahme finden sich die entsprechenden Links in den Kurztexten.


SAPPI, Peter Goer: „Onlineprint und Digitalisierung markieren die Zukunft für Wachstum!“


CloudLab AG, Patrick Jarzabek: „Vieles wird durch das neue Release im Mai 2018 noch einfacher, gerade auch für den Verpackungsbereich!“


Digital Print GmbH: Constantin Rauch: „Als Mass-Customization-Produzent und Partner von Druckereibetrieben setzen wir ungebrochen auf viele neue Angebote.“


OneVision Software AG, Hans-Martin Kuhn: „Wir gehen im Zuge von Industrie 4.0 über die Automatisierung für klassische Printanwendung weit hinaus, z. B. durch Lösungen für Wide-Format-Printing.“


rissc Solutions GmbH, Alexander Sperrfechter: „Aufbruch in neue Welten ist unser Motto und verspricht dramatische Vereinfachungen durch Zentralisierung in der Cloud.“


ctrl-s GmbH, Martin Klein: „Wir haben zum #ops2018 Kunden mitgebracht, die freudig und ohne Marketing-Blabla über den hohen Nutzen unserer Lösungen Auskunft geben!“


u-Traxx AG, Urs Vogel: „Durch Automatisierung kommt eine große Herausforderung auf die Mitarbeiter zu!“


Obility GmbH, Frank Siegel: „Wir setzen auf die Durchgängigkeit der Prozessse durch Business Automation auf allen Ebenen.“


Chili Publish, Piet Saegemann und Gerd Van Gils: „Wir haben quasi die Eierlegende-Wollmich-Sau erschaffen, um Firmen zu helfen plattformübergreifend aus riesigen Mengen von Daten ihre Kommunikation effektiv zu gestalten.“


Tweak.com Ltd., Jerry Kennelly:  „Our Vision and Mission: We make it very easy to take out all of the friction out of the online printing industry.“


Hubergroup Deutschland GmbH, Steve Walpuski: „Tradition schließt Innovation nicht aus. Wir lieben Print und wurden gerade von den Lesern von Druck&Medien für unsere Nachhaltigkeit prämiert mit unseren ökologischen Druckfarben im Sinne von ‚Cradle to Cradle‘. Das freut uns riesig!“


Durst Group/Durst Phototechnik Digital Technology GmbH, Barbara Schulz: „Wir haben uns in unserer über 80-jährigen Geschichte schon mehrmals selbst neu erfunden. Wir setzen konsequent auf Digitalisierung und Automatisierung zur Qualitäts- und Performance-Zuverlässigkeit unserer Drucktechnik.“


 

ValueCheck Sonntagsgedanken The New Fuji Xerox 2018.001.jpeg

#Sonntagsgedanken von Andreas Weber, Head of Value, nach der Ankündigung der Übernahme von Xerox Corp. durch Fujifilm Holding

Umbruch bei den Print-Technologie-Herstellern: Ikonen der Digitaldrucktechnik am Scheideweg!

Fallstrick: Alleiniger Fokus auf Hardware-Technologie-Innovation per Digitaldruck führt in die Sackgasse, da man am „Box-Selling“ kleben bleibt und Print als Medium nicht in allen Facetten unterstützen kann. — Folge: Ganzheitlicher Ansatz ist gefragt, dem tiefgreifendes Verständnis für das interaktive Management eines Druckerei-Betriebes braucht. Abgestimmt auf individuelle Bedürfnisse.

Lösungsmodule:

  1. Vernetzung mit den Kunden (in Echtzeit)
  2. Plattform-getriebene Agilität
  3. Listen & Learn-Programmatik kultivieren

Offene Frage: Wer von den Herstellern kann das am Besten leisten?

 


 

#Sonntagsgedanken by Andreas Weber, Head of Value — Considerations after announcing the acquisition of XeroxCorp. by Fujifilm Holding

Digital printing technology icons at the crossroads.

Stumbling block: The current focus on hardware technology innovation via digital printing leads to a dead end, because one sticks to the “box-selling” and can not support print as a medium in all facets. — Consequence: Holistic approach is needed that is driven by a profound understanding of the interactive management of a printing company bizz, tailored to individual needs.

ValueSolution modules:

  • Networking with customers (in real time)
  • Platform-driven agility
  • Cultivating Listen & Learn programmatic

Open question: Who among the manufacturers can do it best?

 


Zum Autor | About

Andreas Weber ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der Value Communication AG.  Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice.
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Andreas Weber, Founder and CEO of Value Communication AG, dedicates his activities  to the ‘Transformation for the Digital Age’ via presentations, management briefings, coachings, workshops, analysis&reports, strategic advice. 
Twitter: @zeitenwende007 (personal) | @ValueCommAG (company)

 


 

 

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