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Tag Archives: Andreas Weber

Eine Hommage an Print! — Video-Kommentar von Andreas Weber zur herausragenden Ausgabe Nr. 114 des Print-Fachmagazins Druckmarkt.

 


Hommage an #Print! Das renommierte Print-Fachmagazin #druckmarkt übertrifft sich selbst und stellt die moderne #Druck-Kunst in den Kontext des #DigitalAge. Bravo. Anbei eine Kostprobe, das Editorial „Vom Abverkauf zum Kundennutzen“, verfasst von Druckmarkt Verleger und Chefredakteur Klaus-Peter Nicolay. Titelstory: Mein ValueDialog zu ‚Heidelberg Subscription‘ mit Dr. Ulrich Hermann. — Viel Spass beim Lesen wünscht Ihr Andreas Weber, Head of Value.


 

Seit Jahresbeginn ist gewaltig viel Bewegung im Markt der Zulieferindustrie. Ob das nun zum Fürchten oder einfach nur der Lauf der Dinge ist, spielt nur eine untergeordnete Rolle – der Markt zeigt seine kalte Schulter. 

Es ist nämlich kaum anzunehmen, dass die sibirische Kälte der letzten Wochen Fujifilm und Xerox, manroland web systems und Goss, Presstek und Mark Andy zum Kuscheln unter eine gemeinsame Decke gelockt hat, Kolbus dazu gezwungen hat, sein Klebebindegeschäft Müller Martini anzuvertrauen oder die Papierfabriken Feldmühle Uetersen und Scheufelen in die Insolvenz schickte. Es sind einmal mehr die Marktveränderungen, die diese Entwicklungen geradezu unumgänglich gemacht haben.

Wir haben es ganz offensichtlich mit einer neuen Phase der Branchenkonsolidierung zu tun. Waren es in jüngster Zeit vor allem Druckereien, die sich zusammenschlossen oder die schließen mussten, sind es jetzt (wie schon vor knapp zehn Jahren zu Beginn der Finanzkrise) Hersteller von Maschinen und Verbrauchsmaterialien, die Konsequenzen ziehen müssen. Dabei kommt das ja nicht unvorbereitet. 

Denn wenn das Druckvolumen weltweit zwar einigermaßen stabil bleibt, die Zahl der Druckereien aber weiter abnimmt, muss die Frage schon erlaubt sein, ob der Markt überhaupt noch so viele Hersteller mit ihrer Flut an Angeboten verträgt? Und das gilt für den Digitaldruck ganz genauso wie für den Offsetdruck. 

Schon nach der drupa 2016 hatten wir in unserem Beitrag „Eine Überdosis Digitaldruck?“ festgestellt, dass es zu viel und zu viel Unausgereiftes von allem gibt – und haben prophezeit, dass Zusammenschlüsse kaum zu vermeiden sind. Dabei hat sich das Problem für die Hersteller von Digitaldruckmaschinen seither verschärft. 

 

Titel Druckmarkt 114 04-2018.png

 

Die Bogenoffsetdruckmaschinen der in den letzten Jahren gerne als Dinosaurier gescholtenen Unternehmen Heidelberg und Koenig & Bauer bieten durch höchste Automatisierung enorme Leistungen bei einer Gesamtanlagen-Effektivität, die bei industriell ausgerichteten Druckereien in den nächsten Jahren noch einmal deutlich zunehmen wird. Das bedeutet, dass der Wettbewerb zwischen Offset und digitalem Druck noch einmal deutlich zunehmen wird, aber auch, dass die Anzahl an Druckwerken in den Druckbetrieben noch einmal zurückgehen könnte.

Heidelberg hat darauf schon reagiert und neue Modelle der Kundenbetreuung vorgestellt, um in dem kleiner werdenden Maschinenmarkt überlebensfähig zu bleiben. Einen Einblick in die neue Philosophie und die damit verbundenen Geschäftsmodelle geben wir im „Druckmarkt 114“, der soeben erschienen ist. Auch Koenig & Bauer und Durst feilen an Konzepten, bei denen der Kundennutzen und nicht der Abverkauf im Zentrum stehen.

Diese Unternehmen haben erkannt, dass es Zeit ist für einen Wandel, bei dem auch bislang funktionierende Geschäftsmodelle auf den Prüfstand gestellt werden müssen, um ihren Kunden – in dem Fall den Druckereien – mehr Nutzwert und Freiheit zu geben, sich weiterentwickeln zu können. 

Das sollten aber auch Druckereien ihrerseits beherzigen. Denn wer ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft, sollte sich stets fragen, was er denn wirklich verkauft? Ein Buch, einen Geschäftsbericht, eine ausgefallene Broschüre? Oder sind es nicht in Wirklichkeit Selbstverwirklichung, Ansehen oder Emotionen, die Kunden damit verbinden? 

Es geht eben längst nicht mehr um die Eigenschaften eines Produktes, sondern um dessen Wirkung. Wer sich mit der Denkweise auseinandersetzt, welchen Nutzen sein Produkt für den Kunden hat, wer vom Produkt- auf Nutzendenken umschaltet, ist auf dem richtigen Weg, die Bedürfnisse seiner Kunden wirklich zu erfüllen. Denn das ist der eigentliche Treiber der aktuellen Marktveränderungen.

Kontakt

Dipl.-Ing. Klaus-Peter Nicolay (Chefredakteur und Herausgeber)
E-Mail: nico(at)druckmarkt.com

Julius Nicolay (Redaktion)
E-Mail: julius(at)druckmarkt.com

Druckmarkt
c/o arcus design & verlag oHG
Ahornweg 20
D-56814 Bruttig-Fankel
Tel.: +49 2671 3836
Fax: +49 2671 3850

URL: http://www.druckmarkt.com

 


 

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Anna Grau: Lilith.10 (work in progress), March 2018.

 

By Anna Grau, Berlin | German Version

 

“This exclusion of the outsider runs through the whole history of our culture. Exclusion of a fear-inducing feminine element is always present.“ (Christa Wolf, author, from an interview to ‘Medea. Stimmen’).

“Above all, this includes the figure of Lilith, Adam’s first wife, who is virtually excluded from the biblical tradition as she was not only equal to Adam, but superior, yet she played an important role in the ancient Sumerian and Jewish traditions.“ (Quoted from Andreas Weber, “Fairy spot: Medea – A look back to the front!”, Laudation)

 

Lilith.8

Anna Grau: Lilith 8, 2017. 120×120 cm, oil/canvas.

 

The idea for the “Unleash Lilith!” cycle originated in desire to rethink and visualise in symbolic and contemporary terms the “fear-inducing feminine element” found in a woman.

I believe it is women who carry  this fear-inducing feminine element, and it is epitomised in the image of protohistorical Lilith. She resonates being the originator of unrest, a woman who is a disobedient, provocative, dissenting, emancipated, androgynous outcast, repulsive yet appealing at the same time.

My goal is to create a series of emotionally expressive women’s portrayals. In one aspect they present a new, marginalised, provocative expression of femininity, revealing women in all their beauty and otherness, while their other aspect is manifested through numerous symbolic elements. These include those found in nature, such as wolf, spider, and flowers, as well as somewhat pagan sounding inscriptions on skin, like “God does not exist” written in Russian on Lilith.3; a female slug of a dominatrix which looks oversized in perspective is a symbolic representation of an ’uberwoman’; long hair of Lilith.9 are reminiscent of tree roots or snakes.

 

Lilith 3

Anna Grau: Lilith.3 (God doesn’t exist). 160×100 cm, oil/canvas.

 

This symbiosis between a female body and symbols reveals a new dimension to interpret meanings that are almost mystical. Nature in its origin is seen deeply interwoven with the feminine element. A woman is the origin of everything and she is nature herself, the mother of all things living, or perhaps a witch.

My intent as a painter to raise these deeply philosophical questions through the dubious interplay between the good and evil taking place on the female body. I play up this contrast on canvas and the resulting tension appears to reach deep into the subconscious. Every painting is a symbiotically connected antithesis of the first mother and a witch, beauty and ugliness, irritation and admiration, good and evil, light and shadow.

I present women in an emotionally exaggerated way and save them in a fixed visual form.

 

 

The “Unleash Lilith!” cycle is a study of nature which is specifically female, and at least a part of it relates to a modern woman. I aim to revive the archaic sacral element of life’s origins found in every woman. In this context she is more reminiscent of a pagan goddess than of Madonna with the Child, and this unorthodox vision is expressed it in a new, contemporary form.

Every painting is enhanced by profoundly powerful symbolic elements and is meant to reveal a deep connection to nature and to show a woman the stage of life herself, the symbol of origins of all things living.

 

 


 

NOTE

The “Unleash Lilith!” cycle is not yet completed. Some of the paintings were already shown and very well received at art exhibitiosn like NordArt, Germany. — In partnership with Andreas Weber, Frankfurt/Main, Anna Grau will create an unique exhibition & roadshow concept including publications.

 

Lilith.10 (in Progress)

Anna Grau: Lilith.10, March 2018  (work in progress).

 


 

ValueCheck AutLay 01

Das Kölner Start-up AutLay.com schickt sich an, die Welt der Datenaufbereitung für den Druck zu revolutionieren. Bildcollage: Andreas Weber

Von Andreas Weber

Das Kölner Start-Up „AutLay.com” profitiert von jahrelanger, erfolgreicher Forschungsarbeit an der Universität zu Köln. Wirtschaftsinformatiker beschäftigen sich dort seit über einem Jahrzehnt mit Personalisierung und Individualisierung im Druck.

Herausgekommen ist eine neue, funktionsfähige Software-Architektur, die die automatisierte Erstellung von Layouts für druckfertige Dokumente in Echtzeit ermöglicht. Der Name AutLay steht für „Automatisches Layout“.

Seit Sommer 2017 fördern die Europäische Union im Rahmen des EFRE.NRW sowie die NRW-Landesregierung das Spitzenprojekt im Rahmen des Förderwettbewerbs START-UP-Hochschul-Ausgründungen. Bis November 2018 sollen finale Marktest abgeschlossen sein.


Innovationsansatz

Die Wissenschaftler sehen die Innovationsmöglichkeiten im Digitalzeitalter nicht nur auf rein digitale Entwicklungen begrenzt, sondern haben das größte Potenzial identifiziert in der Kombination von Print (via Digitaldruck) und eines integrierten Verfahrens durch neuentwickelte Software-as-a-Service-Lösungen zur vollautomatisierten Layout-Erstellung inkl. Druckdatenaufbereitung in Echtzeit.

Der Clou: Die Kölner kommen ohne sog. Templates aus, bislang das Nadelöhr der Pre-Media-Prozesse bei Print-Produktionen aller Art. Denn Templates sind starre Vorlagen, die als „digitale Schablonen“ bei Web-to-Print- resp. Web-to-Publishing Anwendungen bis dato notwendig sind und definieren fixe sowie variable, veränderbare Bestandteile, wie Texte oder Bilder.

Statische Templates werden bei AutLay.com durch Algorithmen ersetzt, die auf frei bestimmbaren Regelwerken basieren und vordefinierte Druckergebnisse in Echtzeit sicherstellen. Es werden dabei Metriken zur Quantifizierung von Ästhetik identifiziert, konsolidiert und entwickelt. Durch sogenannte Recommender-Systeme (automatisierte Empfehlungstechnologien) lassen sich die relevanten Inhalte für jeden Empfänger individuell festlegen.


ValueCheck AutLay 02

Der venezianische Buchdrucker und Verleger Aldus Manutius (1449-1515) gilt als wegweisender Typograph, der u. a. den Satzspiegel ‚erfand“‘ und damit die Basis für moderne Layout-Techniken und die Verwendung von Templates legte. Sein Druckerzeichen zeigt einen Anker und einen Delphin: Der Anker steht als Symbol für die Langsamkeit, der Delphin für die Geschwindigkeit. [Im Bild: Das Geburtshaus von Aldus in Bassiano]. — Der dynamische Erfinder-Geist von Aldus wie auch von Johannes Gutenberg verfügt auch heute noch über Strahlkraft und Leitbild-Funktion bei Innovatoren, die sich aber im Digitalzeitalter nicht mehr mit beweglichen Lettern, sondern mit variablen Daten beschäftigen. Bildcollage: Andreas Weber.

 


Innovationspotenzial

Weltweit werden pro Jahr über 3.000 Milliarden Euro aufgewendet, um für über 800 Milliarden Euro Drucksachen aller Art herstellen zu können. [Quelle: ValueTrendRadar Analysis: Print in seiner wirtschaftlichen Bedeutung.]

Erste Analysen zeigen, dass bei einzelnen Anwendungen wie z. B. für individualisierte Verkaufskataloge oder kurzfristige Verkaufsaktionen für Lagerbestände die üblichen Produktionsprozesses im Zeitaufwand um ein vielfaches reduziert und im Kostenaufwand nahezu halbiert werden können.

Den enormen Einsparungen durch den Einsatz von AutLay.com an Zeit und Geld stehen signifikante Vorteile beim Time-to-Market gegenüber, da schneller, unkomplizierter und Kundenbedürfnis-orientierter Waren und Leistungen aller Art angeboten und verkauft werden können.

 


 

 

Unter https://www.autlay.com/demo/ruck.html kann eine Demo Online angesehen werden.


 

Innovationsvorteile

Ein Umdenken wird möglich und praktikabel, um Kommunikation und Transaktion soweit es geht nahtlos zu vereinen und einfach, schnell sowie äußerst wirkungsvoll in der Praxis umzusetzen. Mit dem Effekt: Mass Marketing wandelt sich zu Customized Mass Marketing, denn grundsätzlich ist AutLay.com in seinem Leistungsvermögen beliebig skalierbar.

Ein wichtiger Zusatz-Effekt ist, dass Unternehmen erfolgreich den Kunden und seine spezifischen Bedürfnisse in den Mittelpunkt einer werthaltigen Kommunikation über alle Ebenen und Kanäle hinweg stellen können – dazu zählt insbesondere die Print-Kommunikation. Denn erstmals wird das in zahlreichen Systemen vorliegende Wissen über den Empfänger auch für die Print-Kommunikation nutzbar.


EFRE


 

Fazit

Mit diesem neuartigen Ansatz und dem engen Kontakt mit begleitender, unabhängiger wissenschaftlicher Forschung setzt sich AutLay.com deutlich von bestehenden Modellen der Software-Entwicklung zur Automatisierung von Medienkommunikation ab.

 


INFOKASTEN — Das Wichtigste im Überblick
(Ergebnisse aus aktuellen Expertengesprächen)

  1. Der generelle Nutzen von AutLay.com liegt nicht nur darin, Digitaldrucktechnik besser ausnutzen zu können, sondern darin, entscheidend zu helfen, Marketing-Prozesse und Print-Kommunikations-Abläufe durch Automatisieren qualitativ und quantitativ zu verbessern.

  2. Der ökonomische Nutzen liegt primär darin, dass Werbungtreibende mit ihren Dienstleistungspartnern entscheidend die unabänderlich steigenden Herstellungskosten im Druck wie auch im Versand (Logistik) kompensieren können. Und zwar indem durch AutLay.com die Premedia-Prozesse vereinfacht werden und sich dadurch Kosten- und Zeitaufwand drastisch reduzieren.

  3. Der funktionale Nutzen: AutLay.com nutzt alle relevanten Business Intelligence- und Big Data-Funktionalitäten, um Inhalte zweck- und zielgerichtet im Sinne des Targeting und der Mass Customization an die richtigen Zielpersonen per Print und damit nachhaltig wirkungsvoll auszuliefern.

  4. AutLay.com ist zukunftssicher aufgestellt und unterscheidet sich von anderen etablierten Lösungen durch sein variables SaaS-/Subscription-Modell: Es müssen keine hohen (Vor-)Investitionen in Soft- und Hardware getätigt werden, sondern es wird für die Nutzung bezahlt, die sofort Wirkung durch besseres Verkaufen zeigen kann. (Stichwort: Return-on-Invest quasi in Echtzeit!)

  5. AutLay.com verschafft Werbungtreibenden wie auch Agenturen mehr Freiraum für Kreativität, da man sich nicht mehr mit Technik/Layout/Design, sondern mit Kampagnen für Verkaufsaktionen beschäftigen kann.

  6. Last but not least: Die Wirkungsweise bewährter klassischer Direktmarketingmaßnahmen wird auf ein neues Level gehoben und durch Individualisierungsmöglichkeiten in Echtzeit erheblich aufgewertet.

 

#ops2018 David Schölgens AutLay

Eines der Highlights auf dem 6. Online Print Symposium 2018 in München: Die Präsentation zur Forschung rund um AutLay.com von Dr. David Schölgens.— Foto: #ops2018


Ausblick

Den bereits vorhandenen prototypischen Lösungen werden rasch weitere Beispiele im realen Praxistest für verschiedene Bereiche wie Handel oder Direktverkauf folgen. Denkbar sind zudem Kooperationen mit Print-Technologie-Herstellern.

AutLay.com ist als digitale Plattform durch sein SaaS-/Subscription-Preismodell sofort und unkompliziert nutzbar. 

Ein hoher Installations- oder Schulungsaufwand entsteht nicht. AutLay.com kann zudem je nach Anforderung individuell angepasst, modifiziert und erweitert werden.

 


 

 

2017-AutLayTeam

Das AutLay.com Projektteam: Dr. David Schölgens (links) und Sven Müller. 

 

Kurz-Übersicht zu Projekt & Team der Universität zu Köln

AutLay.com ist ein Ausgründungs-Projekt der Universität zu Köln. Im Mittelpunkt steht das vollautomatische und Template-freie Layouten druckfertiger Erzeugnisse. Mit diesem Ansatz ermöglichen die Kollegen Dr. David Schölgens und Sven Müller die individualisierte Kommunikation mit gedruckten Medienerzeugnissen. Gefördert wird das Projekt durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Gelder des NRW-Haushaltes im Rahmen des Förderwettbewerbs START-UP-Hochschul-Ausgründungen. Professionell wird das Team unterstützt von ihrem Mentor Prof. Dr. Detlef Schoder und dem Coach Prof. Dr. Kai Thierhoff. Als Tutor steht der Analyst, Print- und Kommunikations-Experte Andreas Weber zur Verfügung.


 

Über den Autor: Über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Er hat zahlreiche Firmen mit begründet oder als Start-up betreut. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Seit dem Jahr 2004 unterstützt er als Ratgeber und „Denk-Partner“ Prof. Dr. Detlef Schoder und sein Team bei der Innovationsentwicklung zu AutLay.com.

 


 

 

 

ValueCheck Lufthansa 2018.001

Photos: Lufthansa

 

By Andreas Weber, Head of Value | German Version

Note: As a teenager, I made my first flight experience with Lufthansa. That was great! Over the next 45 years, I have had some ‘Ups & Downs’ with the Kranich Airline (also a few years as a premium customer with Lufthansa Senator status). — I watch relevant news as an analyst always highly interested.

With a big bang, millions in advertising revenue and full of fervor, Lufthansa is re-branding itself. At the heart of this is an elaborate re-design – above all the crane as its symbol – which according to estimates has taken at least seven years to be fully implemented.

According to Group CEO Carsten Spohr, the new brand world is the icing on the cake of modernization, he says with pride and joy. It works. Experts are not tired of holding forth about all the design aspects of the new brand identity. [The newspaper HORIZONT provides an overview].

However, the news channel n-tv rightly noted, with the help of media expert Thomas Koch, that whether the redesign will actually bring in new customers and give the business wings is debatable. According to Koch, it’s the customer who decides on the performance [quality] of the offer. A redesigned logo as a trademark is more incidental. 

Lufthansa’s head of marketing, Alexander Schlaubitz, emphasizes that it is about more than that [or even about everything!] As his Group CEO has said, Lufthansa needs modernizing. For corporate marketing, this means doing away with anything which cannot be optimally digitized in order to do justice to the digital transformation and mobile communication, right down to the last pixel. [See interview by Fabian Wurm].

 


Kranich vorher nachher 58181-detail

Photo: The Lufthansa logo since 1990.


 

This was actually something that the godfather of the design, Otl Aicher, had his eye on at the start of the 1960s when he created the crane as the trademark as part of a comprehensive CI. But his demand for clarity, conciseness and simplicity ruffled a few feathers at the time, and compromises had to be made in the tradition. Surprisingly, now, almost 60 years later, the results that have been reached hark back to Aicher’s original intentions. [Note: I became aware of this first-hand because I personally spent a few years working closely with Aicher on his Rotis typeface project and he often spoke of Lufthansa and other clients.]

Much ado about nothing?

As is often the case, the customer’s experience of the brand is very different to how marketing assumed it would be. Lufthansa simultaneously sent out an email (presumably to all customer program members, in modified form also used as a manifesto by advertising motif), which is thought-provoking as it overdoes it with self-praise while in many staccato sentence fragments manage to forget possible customer benefits.

  • The introductory sentence starts with “We” (in terms of “We at Lufthansa” and not “We as a community”).
  • From the outset, the customer is stylized, to put it bluntly, as the “flight attendant”.
  • It is assumed that customers must follow the Lufthansa claim.
  • The advertised claim, in modern hashtag dexterity, #SayYesToTheWorld is laughably banal and implies that Lufthansa customers can best take off by being a yes-person.
  • Last but not least, the key visual in the email shows the tail fin of a plane, as if the person in question had just missed his flight…
  • And last but not least: It’s not personal! An option or even an active request for the email recipient to give immediate feedback to the modernized Lufthansa “outfit” by return is not included. What a shame. Or is it? Because this goes against the values that the digital world stands for in the social media age.
  • Note: It should be assumed that many hundreds of thousands of customers have received the email, in any case presumably significantly more than had received it at the time of the email being sent by re-branding via the media customers.

In my view, the “crassly modern” digital electronic mail-shot back-fired because it does nothing for the customers – instead it wants to create a good impression. This brings to mind unsettling experiences which, as a long-standing senator of Lufthansa, I was continually subjected to.

 


Better late than never: reverse the communication course!

If it really is about the Lufthansa brand (its self-image as being a “premium” brand) being brought into the digital age, Lufthansa’s thinking and mode of communication needs be changed radically.

In my view, these aspects should be considered:

  1. It is crucial that the innovation and technology mechanisms be made use of so that dialog or conversations with customers take place in real time, to serve the optimization of services and products so that they are aligned with the individual needs of the customer.
  2. The brand itself is no longer at the center, instead it becomes a kind of mutual vehicle for companies and customers. Mass marketing becomes customized mass marketing. If, like the majority of established brand companies, the focus is placed on brand experience, to impress customers using the hopefully strong charisma of the brand through mass penetration and thus motivate the customer to make a purchase, in the best case, costs can be covered but it is barely possible to make profit from organic growth or to achieve profit margins in double-figures.
  3. The reality is unavoidable Customers are increasingly disappointed when brands have clearly lost personal contact with them.

 


 

My take

Sometimes the stork appears like a swallow which has not yet brought the summer with it. To avoid dissatisfaction and loss of loyalty from customers, in my opinion, what is needed is not necessarily a change in brand identity but first of all a change in the mission and a change in thinking by those in charge. By acknowledging globalization, cosmopolitanism and curiosity”, a start has been made. – But at least, put the customer first! – This is all the more important since Lufthansa, according to its own statement, is starting the largest investment in advertising in the history of the company” – after the company had the best financial year in its history in 2017, with 130 million customers recorded.

 


 

About the author

Andreas Weber has been working as an internationally renowned business communication analyst, coach, influencer and transformer for over 25 years. His activities focus on ‘Transformation for the Digital Age’ with lectures, management briefings, workshops, analyses & reports and strategic advice.

In his current ‘Think Paper’, Andreas Weber presents provocative thoughts on ‘Brand Experience vs. Customer Experience’. With the key questions: “What does a brand mean to a consumer? What does a consumer mean to a brand?”.

In case of interest, please send an email to receive the above-mentioned think paper: zeitenwende007{at}gmail.com

 

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Fotos: Lufthansa

Von Andreas Weber, Head of Value | English version

 

Vorbemerkung: Als Teenager machte ich meine erste Flugerfahrung mit Lufthansa. Das war toll! Im Verlauf der folgenden 45 Jahren hatte ich mit der Kranich-Airline (auch einige Jahre mit Lufthansa-Senator-Status) so manche ‘Ups & Downs’. Neuigkeiten beobachte ich als Analyst stets hochinteressiert.

 

Mit einem Big-Bang, vielen Werbemillionen und voller Inbrunst inszeniert sich Lufthansa als Marke neu. Im Kern steht ein aufwendiges Re-Design — vor allen Dingen des Kranichs als Wappenzeichen — , das nach Schätzungen mindestens sieben Jahre zur vollständigen Umsetzung in Anspruch nehmen wird.

Die neue Markenwelt sei für ihn das I-Tüpfelchen der Modernisierung, meinte Konzernchef Carsten Spohr voller Stolz und Freude. Das wirkt. Experten werden nicht müde, sich über sämtliche Designaspekte im neuen Markenauftritt auszulassen. [Die Zeitung HORIZONT lieferte einen Überblick].

Der Nachrichten-Sender n-tv bemerkte aber zurecht mit Hilfe des Media-Experten Thomas Koch: Ob das Re-Design tatsächlich neue Kunden bringe und das Geschäft beflügele, sei fraglich. Der Kunde, so Koch, entscheide nach der Leistung [und Güte] des Angebotes. Ein renoviertes Logo als Markenzeichen sei da eher beiläufig. 

Lufthansa Marketing-Chef Alexander Schlaubitz betont, dass es um mehr [oder gar alles!] gehe. Wie sein Konzernchef sagte: Die Lufthansa bedarf der Modernisierung. Für das Konzern-Marketing heisst das, sich allem zu entledigen, was nicht optimal digitalisierbar ist, um der digitalen Transformation und der mobilen Kommunikation auf den Pixel genau gerecht zu werden. [Siehe Interview von Fabian Wurm].

 

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Das Lufthansa Logo seit 1990.

 

Das hatte eigentlich schon der Design-Urvater Otl Aicher im Blick, der Anfang der 1960er Jahre den Kranich als Markenzeichen im Rahmen einer umfassenden CI neu gestaltet hat. Doch seinen Anspruch nach Klarheit, Prägnanz und Einfachheit hatte man seiner Zeit doch etwas die Federn gerupft und Kompromisse an die Tradition verlangt. Erstaunlich, dass nunmehr, fast 60 Jahre später, man zu Resultaten kommt, die vielfach auf Aichers ursprüngliche Absichten zurückgreifen. [Hinweis: Das konnte ich aus erster Hand erfahren, da ich persönlich einige Jahre mit Aicher eng an seinem Schriftenprojekt Rotis zusammen gearbeitet habe, und er oft von Lufthansa und anderen Kunden sprach.]

Viel Lärm um nichts?

Wie so oft, ist das Kundenerleben im Umgang mit der Marke ein ganz anderes, als das, was vom Marketing vorausgesetzt wird. Zeitgleich verschickte die Lufthansa ein E-Mail (wohl an alle Kundenprogramm-Mitglieder, in modifizierter Form auch als Manifest per Anzeigenmotiv verwendet), das nachdenklich macht, da es das Selbstlob überfordert und dabei in vielen Stakkato-ähnlichen Satzfetzen den möglichen Kundennutzen ziemlich ausser Acht lässt:

  • Der Einleitungssatz beginnt mit „Wir“ (i. S. v. „wir bei Lufthansa“ und nicht im Sinne von „wir als Gemeinschaft“).
  • Der Kunde wird gleich zu Beginn, spitz formuliert, als „Flug-Begleiter“ stilisiert.
  • Es wird vorausgesetzt, dass Kunden dem Anspruch von Lufthansa folgen müssen.
  • Der angepriesene Claim im modernen Hashtag-Gewandt #SayYesToTheWorld ist lächerlich banal und impliziert, dass Lufthansa-Kunden am besten abheben, in dem sie zu Ja-Sager werden.
  • Last but not least; Das Key-Visual im E-Mail zeigt die Heckflosse eines Flugzeugs — gerade so, als hätte der geneigte Reisende seinen Flug verpasst…
  • Und last but not least: Eine Möglichkeit oder gar aktive Aufforderung, sich zum modernisierten „Outfit“ der Lufthansa unmittelbar und per Reply zu äußern, erhält der E-Mail-Empfänger nicht. Schade. Oder? Denn das konterkariert die Werte, wofür das Digitale im Social Media-Zeitalter steht.
  • Anmerkung: Es ist davon auszugehen, dass viele Hunderttausende Kunden das E-Mail erhalten haben, in jedem Fall vermutlich deutlich mehr, als zum Zeitpunkt des E-Mail-Versandes vom Re-Branding über die Medien Kunde erhalten hatten.

Der „krass zeitgemäße“ digitale E-Mail-Schuss ging damit aus meiner Sicht nach hinten los, weil es dem Kunden nichts bringt, sondern Eindruck schinden will. Das ruft bei mir ungute Erfahrungen ins Gedächtnis, die ich als langjähriger Lufthansa Senator immer wieder durchmachen musste.


Besser spät als nie: Das Kommunikationsruder rumreißen!

Sollte es tatsächlich darum gehen, die Marke Lufthansa, dem Selbstverständnis nach dem „Premium“ verpflichtet, ins Digitalzeitalter zu transformieren, müssen radikale Änderungen im Denken und im Kommunikationsverhalten der Lufthansa erfolgen.

Diese Aspekte sollten aus meiner Sicht bedacht werden:

  1. Entscheidend ist, die Innovations- und Technologie-Mechanismen so auszunutzen, dass Dialoge respektive Konversationen mit Kunden in Echtzeit entstehen, um für die Perfektionierung von Services und Produkten nutzbar zu werden, die sich am individuellen Bedarf des Kunden ausrichten.
  2. Die Marke selbst steht nicht mehr im Zentrum, sie wird quasi zum gemeinsamen Vehikel von Unternehmen und Kunden. Aus Mass Marketing wird Customized Mass Marketing. Legt man wie die Mehrzahl der etablierten Markenunternehmen den Fokus auf Brand Experience, um über die möglichst starke Strahlkraft der Marke per Mass Penetration Kunden zu beeindrucken und so zum Kaufen zu bewegen, kann man im besten Falle Kosten decken, aber kaum noch profitabel organisch wachsen oder zweistellige Margen erzielen.
  3. Die Realität ist zwangsläufig: Kunden fühlen sich mehr und mehr enttäuscht, wenn Marken offensichtlich den persönlichen Kontakt zu Ihnen verloren haben.


My Take

Manchmal erscheint mir der Kranich wie eine Schwalbe, die noch keinen Sommer bringt. Um bestmöglich kundenorientiert zu sein, und damit Unzufriedenheit und Loyalitätsverlust bei Kunden zu vermeiden, bedarf es aus meiner Sicht nicht unbedingt eines veränderten Markenauftritts, sondern zunächst der Änderung des Auftrags und einer Wandlung des Denkens der Verantwortlichen. Mit dem Bekenntnis zur Globalisierung, zur Weltoffenheit und Neugierde” ist ja bei Lufthansa ein Anfang gemacht. — But at least: Customer First! — Das ist umso wichtiger, da die Lufthansa laut eigenem Bekunden dabei ist, die größte Werbeinvestition in der Geschichte des Unternehmens” zu starten — nachdem 2017 das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte war, und man 130 Millionen Kunden verzeichnete. Ich bin gespannt.

 


Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice.

In seinem aktuellen ‚Think Paper’ hat Andreas Weber provokative Gedanken zu ‚Brand Experience vs. Customer Experience’ dargelegt. Mit den zentralen Fragen: „Was bringt dem Kunden eine Marke? Was bringt eine Marke dem Kunden?“.

Bei Interesse bitte Email senden, um das o. g. Think-Paper zu erhalten:
zeitenwende007{at}gmail.com

 


 

ValueCheck Nico Veränderungen 2018.001

Druckmarkt gilt als wichtigste Fachpublikationsreihe im deutschsprachigen Raum, die sich an Entscheider aus der Printbranche und ihrer Zulieferindustrie richtet. Foto: Druckmarkt.

 

Gastbeitrag der Druckmarkt-Redaktion

Noch ist das Jahr jung, gute Wünsche für 2018 sind noch nicht verspätet, zumal gute Wünsche nie fehl am Platz sind. Also wünschen auch wir alles Gute, Gesundheit und Erfolg. Vor allem geschäftlichen Erfolg bei allem, was Sie sich vorgenommen haben. Wobei das mit den Vorsätzen ja immer so eine Sache ist. Nach verschiedenen Befragungen scheitern mehr als 80 Prozent aller Änderungswilligen – es folgen Selbstvorwürfe wegen Versagens. Doch in unserer Branche müssen wir ja selbst gar nicht viel verändern wollen, es kommt ja eh von selbst. Oder nicht?

Ist Drucken noch Drucken?

Schon der Begriff hat sich massiv geändert. Stand ‚Drucken‘ vor wenigen Jahren noch für Informationsübertragung und -vervielfältigung, wird Drucken heute als Herstellungsprozess betrachtet, der über das kontrollierte Aufbringen von Farbe auf Papier hinaus Handling, Finishing und Logistik einschließt. Druckverfahren und -Maschinen stehen nicht mehr im Fokus, auch Bedruckstoffe wie Papier und Karton sind nicht mehr Dreh- und Angelpunkt, sondern der integrierte automatisierte Vorgang von der Auftragsannahme bis zur Logistik.

Dem ‚Drumherum‘ wird immer mehr Beachtung geschenkt. Und Erfolg hat in Zukunft nicht etwa jemand, der gut drucken kann, sondern der, der Prozesse gut managt. Dabei steht die Einbindung der Technik in einen vernetzten Gesamtprozess an. Das geschieht einmal über die Digitalisierung der Maschinen, reicht über die ‚Bedienerführung‘ durch automatisierte Arbeitsabläufe und tastet sich an ganzheitliche Modelle wie Industrie 4.0 heran, die mit Fern- und Fehlerdiagnose oder proaktiver Wartung noch längst nicht zu Ende gedacht sind.

Industrie 4.0 bedeutet in diesem Zusammenhang die Optimierung der gesamten Fertigungskette, die digitale Abbildung aller relevanten Prozesse und Komponenten. Von der real installierten Maschine existiert ein digitaler Zwilling in den Servern der Druckmaschinenhersteller. Ob diese Transparenz überall auf grundsätzliche Zustimmung trifft, ist eine andere Frage. Fakt ist jedoch, dass der Einzelne diese Veränderungsprozesse alleine nicht bewältigen kann.

 

Print wins by Lidia

Print wins. Illustration von Lidia Lukianova, SF Bay Area, für Value Communication AG. © 2012

 

So oder so: Wandel vollzieht unaufhaltsam.

Es bedarf der Hilfe von unterschiedlichen Seiten. Und nicht zuletzt hilft auch der Austausch mit Branchenkollegen. Dazu bietet das Jahr 2018 zahlreiche Möglichkeiten. Schon am 15. Februar findet der ‚DigitaldruckKongress‘ in Düsseldorf statt http://www.ddk2018.de/ , Mitte März folgt in München das ‚Online-Print-Symposium‘ http://online-print-symposium.de/  und im April die ‚PRINT digital! Convention‘ auf dem Düsseldorfer Messegelände. https://www.drupa.de/cgi-bin/md_drupa/lib/pub/tt.cgi/PRINT_digital_CONVENTION_mit_neuem_Wachstumsziel_f%C3%BCr_2018.html?oid=40077&lang=1&ticket=g_u_e_s_t   Bei allen Events geht es um nichts anderes als um den Veränderungsprozess der Branche. Und spätestens bei einer dieser Veranstaltungen werden Sie weitere Anregungen erhalten, wie Sie den Wandel angehen können.

Ihre Druckmarkt-Redaktion
Klaus-Peter und Julius Nicolay

 


 

Der Beitrag entstammt als Editorial der Jahresauftakt-Ausgabe 2018 von Druckmarkt Impressions, Nr. 121. — PDF kostenfrei zum Download: http://www.druckmarkt.de/impressions/121DEprint.pdf

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Love. Art. Collage

Gesamtansicht und Detail aus dem Gemälde “Love. Art.” von Anna Grau, entstanden Ende des Jahres 2017. Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm.

 

Von Andreas Weber

Auftragsarbeiten sind bei der in Berlin lebenden Malerin Anna Grau eher die Ausnahme. Die Malerin gibt sich am liebsten ihre Themen selbst. Weibliche Figuren. In der Natur. Vor subtil ausgewählten Kulissen, im Raum, im und auf dem Wasser, vor monochromem/farbigem Hintergrund. Nur selten ganzfigurig. Stets ausdrucksstark. Anna Grau beherrscht die Kunst, in leisen Tönen komplexe Bildergeschichten zu erzählen. Sie bildet ein Thema nicht nur ab, sie erzählt als Malerin darüber. Ganz intim. Ganz subtil. Mit vollendetem Farbempfinden. Mit Leidenschaft und Einfühlungsvermögen. Mit Sinn für das Wirkliche, das uns in der vermeintlichen Realität verloren geht.

Der Auftragsarbeit “Love. Art.” gingen über zwei Jahre intensive Gespräche und ein wahrer Strom an weitreichenden, tiefgründigen Gedanken im Austausch voraus. Gegenstand war der Gemäldezyklus “Lilith — die Getarnte”, der bis dato sieben Gemälde umfasst, dem noch weitere zwei oder drei Ölbilder folgen werden. Die Bilder bilden zugleich die Basis für ein umfassendes interaktives Projekt zudem bereits erste Publikationen vorliegen. 

 

LOVE.ART

Dem Gemälde “Love. Art.” liegt eine Programmatik zugrunde: Die Kunst zu Lieben. Einfach nicht in Worte zu fassen!”, die malerisch durch das Porträt des Ehepaars Gunda Vera Schwarz und Andreas Weber erfahrbar werden sollte.  


 

Porträtkunst hat eine lange Tradition. Das Ehepaar-Porträt geht in den neuzeitlich-westlichen Kultur im Wesentlichen auf Jan van Eyck (das Arnolfini Doppelbildnis von 1434, Öl auf Holz, 81,8, x 59,7 cm, National Gallery, London) zurück. Fortgeführt von Peter Paul Rubens und Frans Hals entstanden insbesondere im Humanismus individuelle, nicht mehr exemplarhafte Darstellungen, die sich über die Doppelbestimmtheit der Figuren auf sich selbst und auf den Betrachter definieren. Monotonie durch bloße Aufreihungen müssen vermieden werden; zugleich gilt es beim Ehepaar-Bildnis “zwei völlig gleichwertige und selbstständige Menschen verschiedenen Geschlechts porträthaft in einem Bilde zu vereinen, ohne entweder den einen dem anderen überzuordnen oder, bei völliger Gleichordnung beider, den Eindruck der Bildgeschlossenheit oder Porträthaftigkeit (…) zu schädigen.“ [Zitat nach: Schöne, Wolfgang: „Peter Paul Rubens- Geißblattlaube, Ehebildnis des Künstlers mit Isabella Brant“, S. 15; Reclam Verlag: Stuttgart (1956)]. — Letztlich zeigte die Entwicklung in der Malerei (von Albrecht Dürer bis Hyacinthe Rigaud und Jean Auguste Domonique Ingres bis zu Picasso), daß das Wesen der Porträtkunst nicht die Legitimation einer familiären oder dynastischen, repräsentativen Tradition sein kann, sondern durch das Wesen, Wirken und Wertesystem der Dargestellten geprägt ist. Nicht zuletzt deswegen nimmt das Porträt in der Fotografie einen so hohen Stellenwert ein. [Siehe dazu: ‚Mit anderen Augen – Das Porträt in der zeitgenössischen Fotografie‘, im Kunstmuseum Bonn]

 


 

“Love. Art.” als Programmatik

In dieser kulturell hochentwickelten Tradition der Porträtkunst kommt dem Gemälde “Love. Art.” von Anna Grau zweifellos ein angemessen-wichtiger Stellenwert zu. Vor allem durch eine Besonderheit: Das dargestellte Paar muss nicht erst zueinander finden oder gar seine Zuneigung zur Schau stellen; es wendet sich sym­bi­o­tisch an den Betrachter. Mit einer konkreten Botschaft. Die Bildkomposition wirkt einfach, fast plakativ, ist aber feinsinnig ‘ausgeklügelt’: Die Raum-Konstruktion und die  kontrastreiche Farbgebung bewirken, dass die Kulisse sowie das Licht- und Schattenspiel die Wirkungseffekte im Erfassen des dargestellten Ehepaares und seiner Botschaft verstärkt.

Die Figuren sind unterschiedlich akzentuiert. Die seitlich gezeigte Frauenfigur ist dem Betrachter näher — mit dem außergewöhnlichen Profil zieht sie die Blicke auf sich. Die männliche Figur erscheint dem Betrachter zugewandt. Beide halten die namensgebenden Worte in Händen: Love. Art. Liebe und Kunst als Begriffe, die eine mehrfache Bedeutungskombination eingehen. Die Liebe zur Kunst sowie die Liebe durch Kunst führen zu Die Kunst zu Lieben. Einfach nicht in Worte zu fassen!”.

Das Bildformat, das mit 120 cm unterlebensgroß angelegt ist, sowie der Umstand, dass das Paar in einem abgeschlossenen Raum erscheint, schafft Nähe, Intimität und vermeidet Distanz und Unnahbarkeit. Das an und für sich räumlich trennende, durch die Bildkomposition aber tatsächlich verbindende “Zwischenwand-Element” entpuppt sich für Kenner als Skulptur. Von Richard Serra. Aus der Berliner Sammlung Hoffmann, einem einzigartigen Ort, der Kunst und Lebensraum als Einheit erfasst.

 


 

Video-Animation

 

 


 

Love.Art. Text.

 


 

 

Mike Hilton's Global News Review 08072016.001

World Premiere: Dr. Ulrich Hermann, Member of the Board and Chief Digital Officer at Heidelberger Druckmaschinen AG, started at 12. December 2017 together with Tom Oelsner, SVP Sales Excellence, the go-to-market campaign for Heidelberg.

By Andreas Weber, Head of Value

— Access to German Version —

Think global, act local — this motto could now also apply to print shops, both small and large: regardless of where the owner/manager is, the Heidelberg Assistant as a new, browser-based platform now makes it possible to monitor and manage all important workflows and process steps in-house and not just in the pressroom at all times via a smartphone, tablet, or PC. It also provides many new possibilities, such as the ability to see how your company stacks up against others. And everything needed to keep the production resources up and running is done automatically, from technical servicing and maintenance to ordering materials. This new form of integrated operations management is now a reality, and speeding up the journey of digital transformation. At the same time, Heidelberg is transforming its mechanical engineering business to become a modern, innovative platform operator for the printing industry.

The facts: Heidelberg Assistant launches in four countries

The Heidelberg Assistant is ready for the market. According to Heidelberg, it lays the foundation for taking the business of printed products of all kinds to a new level. The goal is to be able to seamlessly digitize Heidelberg’s collaboration as a supplier with thousands of its print shop customers at all levels. The pilot markets are Germany, Switzerland, the USA, and Canada. Over 30 customers from six countries were involved in the development, backed up by 400 customer surveys — primarily in China. The highlight: the integrated platform approach is making completely new operator models and eCommerce offerings possible, including in traditional printing, allowing print shops to concentrate fully on their core business. At the same time, Heidelberg can assume higher turnover from servicing and consumables in the long term. . The basic version of the Heidelberg Assistant is free of charge for customers, and securely controlled via an individual Heidelberg ID.

“With the Heidelberg Assistant, we’re digitizing collaboration with the customer. The lessons learned from this form the basis for the development of our new digital business models and speed up the digital transformation of the company,” says Dr. Ulrich Hermann, Member of the Management Board responsible for Heidelberg Services and Chief Digital Officer.

 

Video: Heidelberg.

 


 

According to information from the company, the details are as follows:

  1. Digital collaboration with the customer over the entire lifecycle — The Heidelberg Assistant will enable customers to run their processes smoothly and to operate their print shops smartly and efficiently.
    Benefits: Users get a complete overview of the service and maintenance status of their print shop, including data-based failure prediction. By getting access to the biggest knowledge base in the industry, users should also benefit from new performance services that enable them to maximize the potential of their entire value chain. The access to big data performance analytics should offer further potential for boosting productivity.
    Additional benefits: The Assistant will enable Heidelberg to further scale its existing big data applications such as predictive monitoring and performance consulting in the market.
  2. Digitization of the service chain Personal access to real-time access to knowledge base and service.
    Benefits: Customers get secure and personal access to the Heidelberg Assistant, which allows them to call up all information such as the status or productivity of their presses or services availed of in their company, anytime, anywhere.
    Additional benefits: Things like software updates, predictive maintenance messages or contract management and an invoice overview are possible in the system.
  3. Smart eCommerce offering all the way up to new business models The Heidelberg Assistant offers direct access to the new Heidelberg eShop (www.shop.heidelberg.com).
    Benefits: This link creates a smart eCommerce solution, since products can be individually recommended according to customers’ installations and needs. Additional benefits: Consumables and selected service parts are generally delivered within 24 hours.

 

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Photo: Heidelberg.

 

The added highlight: new kinds of operator models

Above all, Heidelberg also sees digitization as the basis for new digital business models. According to the company, two divisions are being introduced for this, both of which follow the win-win principle:

  1. Big Data: The extensive data analysis from the globally installed and networked base of machines and software enables Heidelberg to develop new digital business models. All in all, customers and Heidelberg benefit from the evaluation of a database of over 10,000 connected machine systems and over 15,000 software systems.
    Benefits: According to Heidelberg, an offering consisting of equipment, software, consumables, and service tailored to the exact needs of the customer and its entire value chain can be created based on this.
  2. Subscription: Operator models in which Heidelberg agrees a fixed price with its customers for the printed sheet will also be possible on this basis. Heidelberg provides all the necessary equipment for this.
    Benefits: The customer can concentrate fully on marketing its produces and services. Against the background of a growing number of customers that choose an operator model, increasing sales can be assumed both for customers and for Heidelberg.

 


 

“Spotlight on…—via ValueDialog:  Tom Oelsner, Head of Sales Excellence at Heidelberg, answers questions about the Heidelberg Assistant product launch.

Your project was truly mammoth, involving over 30 pilot customers. What were the biggest challenges?

Tom Oelsner: The biggest challenge was to establish an interactive and agile design process in dialog with selected international customers, and to advance our digital developments in a targeted way. Presenting the Heidelberg Assistant as a prototype at drupa 2016 allowed us to already gather a lot of customer feedback. On this basis, a dedicated team together with customers extended the platform to orient itself fully towards the daily needs of the participating customer employees (from the press operator to the operations manager, buyer, etc. as well as the management). These extensions were quickly designed and rendered tangible using agile development techniques, and then were available without delay for discussion and further tests.

Which criteria/aspects were and are the most important for your customers?

Tom Oelsner: The Heidelberg Assistant supports the customer over the product’s entire lifecycle. The customers are involved in industrial production, so machine availability and productivity are the most important goals. Topics relating to service and maintenance therefore become extremely important. With questions like ‘when will which technician come’, ’when, which materials’, etc. Basically, differentiations are required in the different production areas that our customers represent, which also depend on the type of company and the company/employee structure. For example, we needed to find out whether there are full-time buyers or people performing dual and multiple roles in the companies so that we can ensure that all the employees involved are adequately supported for their specific tasks by their platform account and find themselves. By doing so, we can address complex requirements and ensure tailored role/task-specific use of the Heidelberg Assistant, which can be differentiated by our own sub-accounts.

What is the most exciting thing about the project for you? And how do you see it developing?

Tom Oelsner: The most exciting thing is that for the first time, we have a platform with a variety of real-time interaction options. This allows us to meet the requirements of the platform economy and port them transparently to the print production business. Feedback from customers has been excellent and any possible acceptance thresholds are quickly overcome. Further development will take place in three directions.

1. Scope: Targeting other customers in the four pilot countries to include as many Heidelberg customers as possible or ideally all of them there, as well as extending the platform to other countries like Japan and China.

2. Product integration: To date, all Heidelberg products have been integrated, but not yet to the same depth. Little by little we want to extend the scope of service for all Heidelberg and OEM products and, for example, offer failure prediction beyond sheetfed presses.

3. Innovation: Currently we have over 200 new ideas from the teams, which we’re reviewing from the point of view of technical feasibility and profitability and integrating into new releases. The next release of the current Heidelberg Assistant 1 will come in March 2018, but extremely fast cycles mean that others will follow every three months. Incidentally, the reception internally at Heidelberg, i.e. among colleagues, has been fantastic. This all makes me extremely happy, and shows that we’re on the right path to making the digital transformation a reality.

Thank you very much for this informative interview!


 

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About the interviewee:

Tom Oelsner did a degree in computer science at TU Dresden. He joined Linotype-Hell AG in 1990, working in various software development areas and roles. From 2002, he developed Remote Services/Heidelberg Cloud as a program manager for Heidelberger Druckmaschinen AG. He was appointed Vice President Enterprise & Services in 2008 and has been promoting digitization projects for Heidelberg and its customers as SVP Sales Excellence since 2010.

 

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When iron stirs emotions: Koenig & Bauer commended for product campaign by Marketing Club Dresden/ Germany. Photo: kba.com

Graphic Repro On-line News to Friday 15 December 2017

Welcome to a roundup of 15 News items, plus Laurel Brunner’s Verdigris environmental Blog, which this week looks at Kodak, as it hopes to become the leading company for sustainability in the graphics industry.

As the year draws to a close the news has also slowed down, so I shall leave you to browse through this week’s headlines which contain an excellent selection of mixed news once again. Of particular note are the leaders on Tuesday with Baldwin Technology having now finalised the acquisition of QuadTech from QuadGraphics; and then on Thursday we have Leonhard Kurz, as it announces ground breaking test results from INGEDE confirming flawless deinkability for the recyclability of KURZ’ foil-decorated papers and boards. Then Sappi on Friday, as it announces plans to significantly increase the production of dissolving wood pulp at its Saiccor and Cloquet Mills in South Africa and North America by 2020.


Mike Hilton's Global News Review 08072016.001

World Premiere: Dr. Ulrich Hermann, Member of the Board and Chief Digital Officer at Heidelberger Druckmaschinen AG, started at 12. December 2017 together with Tom Oelsner, SVP Sales Excellence, the go-to-market campaign for Heidelberg. Read our ValueCheck and ValueDialog report.


The tailender for this week goes to Koenig & Bauer (Monday) for the commendation it received for its current campaign ‘Built for Your Needs. The KBA B2 Presses’ product campaign, at an awards ceremony held at the Marketing Club in Dresden at the end of November.

If you are in the Southern Hemisphere and are due to close for the holidays during the coming week, do take care, stay safe and enjoy your time with your family and friends over the festive season and New Year. Please don’t drink and drive, or text and drive, or even use your cellphone when driving… we need you to stay alive. Have a wonderful Christmas and wish you a very Happy and Prosperous and Successful New Year 2018.

My best wishes and best regards

Mike Hilton


e-News comprises: Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative and our drupa Newsroom, all of which can be accessed from the Website Home Page and its Index. We also have News in Review, which provides an overview of the week’s news each weekend.

Headline News

Almost 30,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation pages

Week beginning Mon 11 December – the published date appears in article footline

Monday
When iron stirs emotions at Koenig & Bauer
Koenig & Bauer commended for product campaign ‘Built for Your Needs. The KBA B2 Presses’ at event held in Dresden…

Sun Chemical price increase for Flexible Packaging
High raw materials costs the reason for the increase…

Flint announces price increase for Packaging Inks
Increased, incremental cost escalation forces Flint Group to raise the prices of its Packaging Inks products…

Tuesday
Baldwin Technology acquires QuadTech Inc.
Acquisition creates vision and inspection print technology powerhouse for the commercial, newspaper, labels, packaging, converting and publication gravure industries…

Mimaki to exhibit at PSI 2018 in January
Mimaki to bring a mini promotional product factory to PSI 2018 at Messe Düsseldorf 9 – 11 January

Resource Digital’s Fujifilm Acuity investment pays off
High Wycombe-based wide-format printer impressed with upturn in productivity following Acuity Select HS installation…

Wednesday
Digital transformation of Heidelberg gathers pace

Heidelberg breaking new ground in customer support: Heidelberg Assistant goes into series production…

 

New reader survey suggests print investment opportunities

Vaughan Patterson, product marketing manager for commercial and industrial print at Ricoh SA reports on the recent Two Sides global survey which included South African respondents…

 

Screen Truepress Jet L350UV for Tenovis in Slovenia

Tenovis answers short-run demand and opens up new market opportunities with Screen Truepress Jet L350UV…

Thursday
Kurz cold foil passes deinking test with distinction
Ground breaking test results from INGEDE for the recyclability of foil-decorated paper confirm flawless deinkability…

Streamline Press Leicester chooses ‘Push to Stop’
Streamline seeks ‘world class’ status with Heidelberg investment in ‘Push to Stop’ Speedmaster XL 106-5+L…

Screen and Meccanotecnica to collaborate for books
Companies to collaborate for optimised book finishing using EQUIOS Book Solution with Universe Sewing from Meccanotecnica…

Friday   
Sappi to significantly increase DWP capacity by 2020
Sappi confirms expansion plans for dissolving wood pulp (DWP) capacity at its Saiccor and Cloquet Mills…

FINAT Technical Seminar March 2018, Barcelona
The New World of Labels: FINAT event tackles the technical challenges from 7 – 9 March 2018 in Barcelona…

The first Heidelberg Speedmaster CS 92 in France
Rollin Imprimeur greatly improves cost-efficiency and flexibility with France’s first Speedmaster CS 92…

The lead article from a week last Friday…

Sappi Fashion White grades launched for shopping bags
Unique brand communication with excellent colour reproduction on new grades for shopping bags of the future…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Visit the Heidelberg Website for more information.

drupa 2020 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry. Visit the drupa 2020 Website.You can also visit blog.drupa.comfor the latest industry news and developments.

Online Feature articles 2017
Only 49 articles last year – but you will find another eleven Expert Articles and ten drupa ante portas Blogs from Andreas Weber in our drupa Newsroom. There were over 70 in 2015, and over 90 in 2013 and in 2014 which can still be accessed via the Index on the Home Page.

VaueDialogue 2017

Previous…      #InfluenceB2B Transformation for the Digital Age
#InfluenceB2B programme leads from innovation to transformation! By Andreas Weber, Head of Value…

Online Features Nov/Dec Chapter 08

Previous…      Comexi and QuadTech collaborate for flexible packaging
Both companies invest in research, innovation and training to better serve flexible packaging printing with closed-loop colour control…

Future solutions for the ‘growth market of packaging printing’
More than 300 customers from around the world attended the Packaging Day hosted by Heidelberg at its Wiesloch-Walldorf plant in November…

Sappi expands speciality and packaging paper capacity
Sappi to acquire the speciality paper business of Cham Paper Group Holding in Switzerland and Italy…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2017

Kodak & Corporate Responsibility
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 11 Dec

Previous…      Sustainability Initiatives
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 04 Dec

Drupa Newsroom

Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf in 2017 and for Drupa 2016 can be found in the Index. It is divided into Chapters for your convenience…just scroll down to view each Chapter

News from Messe Düsseldorf 2017

Previous…     Intelligent Printing in Focus
All in Print China to be staged at the new International Expo Center in Shanghai from 24 to 28 October 2018

The various Chapters in the drupa Newsroom are highlighted below. When you enter, just scroll down to see and access the complete collection::

drupa daily; drupa Exhibitors’ show + post-show News; drupa pre-show Exhibitor news; post-drupa from Messe Düsseldorf; drupa ante portas Blogs from Andreas Weber; drupa Expert Articles – and more

The Graphic Repro On-line is supported and sponsored by:
Drupa 2020,   Heidelberger Druckmaschinen AG, and  Kemtek Imaging Systems

If you would like to send news for consideration for the Graphic Repro On-line Website (ISSN 1814-2915) or to submit comments, please e-mail Mike Hilton at: graphicrepro.za@gmail.com.

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GraphicRepro.Net e-News (ISSN 1814-2923)  provides weekly updates from the Graphic Repro On-line Website and is  compiled and published by Mike Hilton,graphicrepro.net, PO Box 10 Peterburgskoe Shosse 13/1, 196605 Pushkin 5, St. Petersburg, Russia.  e-mail graphicrepro.za@gmail.com

By Andreas Weber, Internationale Senefelder-Stiftung ISS Advisory Board (inspired by the #Kolloquium)

What makes me excited about #Print? What is annoying?

+ Without the ‘old’ the present and the future would not be possible! The course for the information age was already set around 1800 (from print to chip / via Photolithography).

+ The unbroken fascination and the inexhaustible transformation potential.

+ The passion and creativity of those who understand how to create and thrive on print.

– The widespread failure to adequately depict and make public the print in public consciousness.

– The unimaginative and ignorant, blatant rigor of many manufacturers that supposedly offer innovation.

– A blatant lack of communication expertise that hinders thinking outside the box.


#ValueCheck: Bücher als Skulpturen — dazu der Schriftsteller Christoph Ransmayr: „Anselm Kiefer hat ein leidenschaftliches Verhältnis zu Büchern, besonders zur Literatur, und einige seiner beeindruckendsten Arbeiten etwa mit Ingeborg Bachmann oder Paul Celan verbunden. Seine bleierne Bibliothek schlägt wie nur wenige Werke der bildenden Kunst eine Brücke zu jenem Medium Buch, das uns auf fast magische Weise erlaubt, über Jahrhunderte oder Jahrtausende hinweg in einer Art Gespräch miteinander verbunden zu bleiben.“ #Transformation


#Freitagsgedanken: Was begeistert mich an #Print? Was macht verdrießlich?

+ Ohne das ‚Alte‘ wäre das Heutige und Künftige gar nicht möglich! Die Weichen fürs Informationszeitalter wurden bereits um 1800 gestellt (vom Druck zum Chip).

+ Die ungebrochene Faszination und v. a. das unerschöpfliche Transformationspotential.

+ Die Leidenschaft und Kreativität derer, die Print gedeihlich zu gestalten verstehen und dadurch begeistern können.

– Das breite Versagen, Print im öffentlichen Bewusstsein adäquat darzustellen und erfahrbar zu machen.

– Die Fantasielosigkeit und ignorante, blasierte Rigorosität vieler Hersteller, die angeblich Innovationen bieten.

– Ein eklatanter Mangel an Kommunikations-Fachwissen, der behindert, über den Tellerrand zu blicken.

#Transformation

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