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Die 2018 verstorbene Düsseldorfer Werberlegende Hans Otto von Hirschfeld hat zu Wendezeit/Mauerfall der drupa ein unnachahmliches Denkmal gesetzt. Foto: Nachlass Hirschfeld 

Von Andreas Weber

„Brauchen wir noch eine DRUPA?“ — „Wird die DRUPA 2021 wieder stattfinden?“ — Ich kann solche Fragen ehrlich gesagt nicht mehr hören (und muss mir dabei ein wenig selbst an die Nase fassen …). Und ich kann schon gar nicht verstehen, dass immer aufs Neue etwas diskutiert wird, was eigentlich gar nicht Gegenstand des Interesse sein darf.

Klar ist:

  1. Die #drupa2020 konnte durch die Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden.
  2. Alle (Organisatoren/Messegesellschaft, Aussteller, Besucher, Medien etc) mussten und konnten sich damit arrangieren.
  3. Ob die #drupa2021 stattfinden kann, lässt sich aus heutiger Sicht keinesfalls vorhersagen. Jede Form der Spekulation erscheint wenig zielführend.

Klar ist aber auch: Eine DRUPA, wie wir sie kennen und schätzen, wird es nicht mehr geben können. Was aber nicht heissen soll, dass die Grundidee der DRUPA nicht mehr gefragt ist oder tragen könnte.

Die DRUPA war seit jeher Marktplatz, Schaufenster, ‚Hub‘ und Hotspot, um ungefiltert Technologie-Innovationen für die gesamte Druckbranche rund um den Globus erfahrbar zu machen.

Zur Erinnerung: Das Kürzel DRUPA steht für „Druck und Papier“ und damit für etwas, was heute, morgen und in Zukunft bestehen wird. Wer so gesehen die Idee einer DRUPA infrage stellt, stellt generell Druck und Papier infrage.

Das Paradoxon: Die ungeheuren Stärken der DRUPA wurden, wenn nicht unbedingt zur Schwäche, so doch zum Risiko. Wir alle konnten uns in den vergangenen Jahrzehnten darauf verlassen, dass die DRUPA unvergleichlich hohe Wirkung erzielt und nachhaltig die Geschäfte absichern kann. Sowohl für Aussteller als auch für Besucher/Käufer. Wenn, wie jetzt geschehen, die DRUPA nicht stattfinden kann, fallen viele in ein tiefes Loch.

Im Übrigen gab es über Jahrzehnte auch immer wieder die kontroverse Diskussion innerhalb der DRUPA-Träger und bestimmenden Komitees: Ist Düsseldorf der richtige Standort? Welches Intervall ist passend: fünf Jahre, vier Jahre, drei Jahre? Oder Anfang der 1990iger Jahre: Sind Vorstufen-Themen — getrieben durch Desktop Publishing/IT, Digitalisierung der Pre-Media-Prozesse, Digitaldruck etc. — auf der drupa darzustellen?

Kontroversen, Disruptionen, radikale Veränderungen waren und sind immer Teil der DRUPA-DNA. Die DRUPA kann das aushalten, widerspiegeln und Orientierungshilfe geben. Das machte die DRUPA einzigartig.

Für Aussteller und Besucher der DRUPA stellt sich aus meiner Sicht eine zentrale Frage: Wie finden Angebot und Nachfrage zusammen? Mit dem Unterpunkt: Gibt es Alternativen? Einige Top-Aussteller wollen das bereits für sich beantwortet haben, zogen die Reissleine und sind für das Jahr 2021 aus der DRUPA (wie generell aus Großveranstaltungen) ausgestiegen.

Ich wage zu bezweifeln, ob dies der Weisheot letzter Schluss ist. Zumal ich beim ‚neuen’ Go-to-Market keine Innovationen sehe. Auf Hausveranstaltungen zu setzen, ist nichts Neues, ebensowenig wie virtuelle Events/Webinar-Formate zu nutzen (die nur ein Behelfsmittel sind  und zudem bis dato zu 99% dilettantisch durchgeführt werden!).

Was mir fehlt ist das ernsthafte, umfassende und zielführende Beschäftigen mit folgenden Fragen, die sich um die Werte und Verdienste ranken, die durch die DRUPA geschaffen wurden:

  1. Was genau sind die Kernwerte der DRUPA resp. von Druck und Papier?
  2. Welcher Nutzen muss sich ergeben, um Druck und Papier als „Show“-Thema attraktiv zu halten?
  3. Wie sehen angemessene Inszenierungsmöglichkeiten aus, um Angebot und Nachfrage bestmöglich zusammenzuführen?
  4. Welche neuen, durchdachten Formen der Kommunikation müssen geschaffen werden? Und wie sieht deren Umsetzung aus?
  5. Wie kann man die Interaktion und den permanenten Dialog mit allen ‚Stakeholders’ (Besucher, Aussteller, Mediatoren) homogenisieren, dynamisieren und dauerhaft attraktiv gestalten?

Als Vorbild empfehle ich uns allen, sich mit dem intensiv auseinanderzusetzen, was Steve Jobs machte, als er 1996/1997 zu Apple zurückkehrte, in einer Phase, wo das Unternehmen am Abgrund stand. Jobs hat sich persönlich darum gekümmert, die „Core Values“ von Apple zu benennen und wieder zu beleben. Er prägte das „Communication First, Products Second.“ Und transformierte Apple zu einem Plattform-Betreiber für den „Digital Lifestyle“, das dadurch zum wertvollsten Unrernehmen der Welt werden konnte.

Die Idee, die DRUPA nicht mehr nur als Markplatz in Messehallen, sondern als Plattform für Erfolg mit Print zu begreifen, gefällt mir gut. Diese Plattform muss analog wie digital funktionieren, persönliche Begegnungen mit virtuell-digitalen Interaktionen zu mischen. Und alle involvieren, die sich dem Thema ‚Erfolg mit Print’ verpflichtet fühlen.

Klingt das nach der Quadratur des Kreises? Ich glaube nicht.

Gerne fordere ich zu aktiven, kreativen Beiträgen und Diskussionen auf und gebe mein Bestes, um dies mit INKISH D-A-CH und meinen INKISH-Kollegen zu unterstützen.

PS: Momentan kann man gerade in der D-A-CH-Region viel lernen.  Große Messen wie die IFA in Berlin oder die Buchmesse in Frankfurt am Main gehen neue Wege, die für die Weiterentwicklung der DRUPA als Ideen- und Impulsgeber dienen können.

 


 

Kontakt via LinkedIn

 

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INKISH @WORK Auguts 2020.001

Von Andreas Weber

INKISH hat Mitte August 2020 einen weiteren Meilenstein gesetzt: Eine Woche lang reiste das Team quer durch Deutschland, um in der Heimat Gutenbergs mit führenden Firmen und exponierten Persönlichkeiten intensive Gespräche zu führen.

Das Ergebnis ist fulminant: Print erscheint lebendiger, facettenreicher und zukunftssicherer als vielfach im Hinblick auf die Corona-Krise gedacht. Ohne der Publikation der Interviews vorgreifen zu wollen, ist folgendes bemerkenswert:

  • Zum einen, seit Juli 2020 zeichnet sich wieder eine Belebung des Geschäfts auf breiter Front ab. Druckereien aus den verschiedensten Anwendungsbereichen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Gemäß dem Motto: Not macht erfinderisch. Wer flexibel ist und sich neu erfinden kann, wird Bestand haben, vor allem, wenn die Druckprodukte nicht als Massenware beliebig, sondern werthaltig, sorgfältig mit Hingabe und hoher Kreativität produziert werden.
  • Zum anderen, die Zulieferer der Druckereien hinken dabei in nichts nach, verstärken ihre Kundenorientierung/-zentrierung, besinnen sich auf ihre Stärken und verzeichnen wieder steigende Auftragseingänge.

 

 

Der Technik-Fokus liegt darauf, entlang der Wertschöpfungskette nicht nur neue Produkte, sondern integrierte und automatisierte Lösungsszenarien marktreif anzubieten. Das Rückgrat für den industriellen Druck bilden nach wie vor etablierte Technologien im Offsetdruck, die sich aber immer perfekter und nahtlos in digitale Prozesse sowie Pre-Media und Post-Press einbinden lassen. Und durch Inkjet-Technologien ergänzt und verstärkt werden.

Bemerkenswert ist auch eine neue Offenheit. Sowohl in der Unternehmens-Kommunikation als auch im Anbieten von Schnittstellen und offenen, Cloud-basierten Plattformen, die allen zur Verfügung stehen. Die gemeinsame Formel: Print als Medium beflügelt die Kommunikation im Digitalzeitalter dynamisch. Durch Agilität, Interaktions-Fähigkeit, Emotionalisierung und Nachhaltigkeit.

Viele Stunden Filmmaterial sind noch auszuwerten. Und werden vom INKISH Filmteam rund um Jan Majnik und Morten B. Reitoft aufbereitet und sukzessive auf INKISH.TV publiziert. Bleiben Sie am Ball. Es wird sich lohnen.


Mein Eindruck

Auf die Krise folgt die Katharsis. Print steht vor einer Renaissance. Mit ungebrochener Innovations- und Inspirationskraft. Allerdings bedeutet diese Wiedergeburt keinesfalls, dass wir zu alten Zeiten resp. der Situation vor der Corona-Panademie zurückkehren werden. Durch die Rückbesinnung auf Werte und Stärken, die Print seit Jahrhunderten geformt haben, eröffnet sich ein neues Spiel. Gut so!

 


 

Making-Off-Videos

Bereits auf LinkedIn fanden unsere Posts sowie die kurzen Making-Off-Videos zu den Interview mit Koenig & Bauer, Heidelberg und Zaikio im Rahmen der INKISH @Work Tour in Deutschland grosses Interesse (bis dato über 35.000 Views).

 

 

 

 

 


 

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#FreitagsGedanken von Andreas Weber | English version via INKISH

Die neue Normalität: Der Fokus liegt auf der bestmöglichen Gestaltung von Inhalten in Kombination von Human Intelligence mit Artifical Intelligence. Auf den Punkt bringt es dabei LinkedIn mit der Verfeinerung seiner Algorithmen. Wer sich kundig macht und genau recherchiert, ist völlig begeistert.

Warum? Nun: Bessere Inhaltsgestaltung erhöht schlagartig die Qualität der Kontakte. Und das wird vom LinkedIn-Algorithmus honoriert.

Diese meine Feststellungen leiten sich aus eigenem Erleben ab. Hier die wichtigsten Erkenntnisse:

  1. Im Mai 2020 fanden meine insgesamt 35 Posts auf LinkedIn — also alles von mir eigens erstellte Inhalte — insgesamt 39.518 Views (Ansichten). Im Schnitt also pro Post über 1.000 Views. Dabei gab es bei einzelne Posts Differenzen von 130 Views (niedrigster Wert)  bis 6.525 Views (höchster Wert).
  2. Im gleichen Zeitraum wuchsen die Kontaktanfragen, die ich gesichtet und bestätigt habe, um über 1.500. Nunmehr, Stand heute, 5. Juni 2020, umfasst mein persönliches Netzwerk 24.035 Kontakte aus über 70 Ländern auf allen Kontinenten.
  3. Die Zahl der Profilansichten steig konstant bis auf 190 pro Tag und einem Zuwachs von zuletzt 26 % innerhalb einer Woche.
  4. Die Zahl der Views stand aus meiner Sicht nicht in Relation mit maximal vielen Likes, aber mit vielen, guten  Likes und Kommentaren. Das heisst, der o. g. Post mit den höchsten Viewer-Zahlen hatte ‚nur‘ 30 Likes, aber 23 Kommentare! Das ist für meine Spezialthemen (alles rund um Print im Kontext mit ‚Digitalization‘) sehr viel, zumal es sich um durchweg qualifizierte Kommentarinhalte handelte.
  5. Interessanterweise brachte das Integrieren von Videos, die sofort ablaufen, beim Betrachter wenig; selbst wenn es objektiv gute Videos waren.
  6. Dagegen brachten reine Textbotschaften mit weiterführenden Links (ohne Vorschau) sehr viel (insgesamt drei Posts mit über 7.000 Views, sprich fast 20 Prozent der o. g. Gesamtzahl an Views).
  7. Posts, die Textbotschaften mit Fotos (keine Grafiken, Statistiken) sowie weiterführenden Links enthielten, ernteten über 70 Prozent der Gesamt-Zahl an Views. Views-Zahlen.
  8. Posts, die smarte Kombinationen von Hashtags enthielten, fanden die höchste Aufmerksamkeit. Gerade auch mit ungewöhnlichen, emotionsbezigenen Hashtags wie #Zuversicht.
  9. Posts mit persönlichen Beobachtungen, Bewertungen Kommentaren und Fragen sowie dem Aufzeigen von Zusammenhängen fanden die höchste Aufmerksamkeit.
  10. Last but not least: Die Halbwertzeit guter Posts ist viel länger als von mir erwartet. Es fanden sich bei einigen auch noch nach drei Wochen neue Views, Likes und Kommentare. Was sicher auch daran liegen können, dass aus meiner Sicht mehr und mehr meiner LinkedIn Kontakte Hashtag-Begriffe in der Suche eingeben.

Fazit: Ich bin sehr begeistert wie smart LinkedIn sich entwickelt. Und für uns als Einzelne vorteilhafte Dinge leistet, die in der B2B-Kommunikation bisher über Fach-Verlags-Angebote wie auch Corporate Websites und Blogs unmöglich waren. Das hebt für mich als mittlerweile ergrauter ‚Non-Digital-Native‘, aber ungebrochener Digital-Aktivist, Social-Media auf ein neues Level. Bravo!

 

 

Nachtrag

Als ich diese Analyse heute morgen schrieb und weiter recherchierte, fiel mir eine hochinteressante Poll-Analyse via LinkedIn auf, die ich mit den für mich aufschlussreichsten Ergebnissen gerne teile.

Interesting results from a current survey from Australia regarding LI’s new algorithm

“Poll reveals video is not the golden preference on LinkedIn“

by Sue Parker, 4. June 2020

Results:

The staggering preference was written formats at 77.8 per cent (a combination of texts/images at 47.3 per cent and articles at 30.5 per cent) vs videos at 20.1 per cent and podcasts at 2.1 per cent.

Takeaways:

  1. LinkedIn have introduced a new feed ranking system Dwell time essentially this will recalibrate how content is classified and distributed. Instead of ranking content based on clicks and viral actions  it will based on dwell time as an indicator of rich value and preferences to deliver similar into your newsfeed. Strong content will take centre stage to align social proof of value vs vanity metrics which often occur in the video format and similar and gaming practices.
  2. A good mix of multimedia content is always recommended. Video clearly isn’t the golden goose thought but that does not mean you should discard them, far from it. Videos are essential when used well.
  3. Apply research, critical thinking together with your instincts. There is just not a one size fits all preference within any given sector, age or gender. 

 

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#thankaprinter key visual AW.001

Von Andreas Weber

Hurra. Endlich. Eine einzigartige Non-Profit-Kampagne geht heute, am Pfingstmontag, dem christlichen Festtag des Heiligen Geists, on air, die es wahrlich in sich hat. Und Nutzen stiftet. Rund um den Globus.

Die Aufforderung zu #thankaprinter ist mehr als nur ein nettes Dankeschön. Es ist großartig, berührend, wachrüttelnd. Und längst überfällig.

Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, wird deutlich, wie sehr wir schätzen und belobigen müssen, was Print für uns alle bedeutet. Und wem wir das zu verdanken haben: Dem Wirken und Werken unendlich vieler Menschen in unzähligen Betrieben, die jeden Tag, jede Stunde, jede Minute rund um den Globus ihr Bestes geben, um allen Menschen Gutes zu tun und so zu ermöglichen, dass wir unser Leben organisieren, im Griff halten und aktiv gestalten können.

Dank an Deborah Corn (Text), Morten B. Reitoft und das INKISH Team (Filmproduktion) sowie den Sprecher Jeff McNeal, die das ermöglicht haben. Und besonderen Dank an alle #PrintLovers auf der ganzen Welt.

 


 

Ideen, Anregungen und Unterstützung willkommen!

Wer Petra Lüftner und mich, Andreas Weber, also das INKISH D-A-CH-Team, unterstützen möchte, das Video für den deutschsprachigen Raum und seine Bedeutung für Print zu adaptieren, melde sich bitte.

 


 

Original video, released globally June 1st., 2020

 

 


 

Original-Transskript des Sprechertextes in englischer Sprache

 

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In eigener Sache: Herzlich Willkommen in der Welt von INKISH D-A-CH

Die sogenannte D-A-CH-Region schätzen wir als Keimzelle, wichtigen Takt- und kreativen Ideengeber der Druckkunst in aller Welt. INKISH D-A-CH kümmert sich als Partner innerhalb der globalen INKISH Familie speziell um Belange der Print-Branche und ihre nachhaltigen Wirkungsbereiche in den deutschsprachigen Ländern.

Drei wesentlichen Aufgaben-Felder stiften für uns alle Nutzen:

  1. Fach-Diskussionen in Gang setzen (ab jetzt auch in deutscher Sprache!)
  2. Relevante Innovationen aufspüren, begutachten, bewerten
  3. Den Zugang zu Innovatoren erleichtern und Kontaktstrukturen aufbauen

INKISH versteht sich als Media 4.0 Unternehmen, dass den Anforderungen im Digitalzeitalter gewachsen ist. Wir kombinieren in zeitgemäßer Form profundes Kommunikations- und Technologie-Fachwissen mit werthaltigem Fach-Journalismus — auf Interaktion, auf Meinungsaustausch ausgelegt.

Dadurch werden die Aktivitäten hier im Blog  valuetrendradar.com sowie bei #hotspotsubscription synergetisch verstärkt.

 


INKISH D-A-CH steht Print-Experten als fairer und aktiver Partner zur Verfügung:

  • Petra Lüftner leitet das Business Innovation Management (Fokus: Druckereien)
  • Andreas Weber als Head of D-A-CH Region ist Chef-Reporter, Kommentator, Interviewer (Fokus: Zulieferindustrie und Verbände)

 

INKISH verfügt mit INKISH.TV, INKISH.NEWS sowie den damit verbunden digitalen INKISH Services, Lokalisierungen & Tools über ausgereifte und erprobte digitale Plattformen. Die INKISH-Welt steht allen offen, um mit Videos, Texten (Fachartikel, Presse-Meldungen), Events und Kurzbotschaften nicht nur Wissenswertes zu kolportieren, sondern Fachgespräche in Gang zu setzen, zu moderieren und weiter voranzutreiben. Und das stets mit lokalem/regionalem und internationalem Bezug.

Die Wirkung unserer Plattformen wird durch unsere erfolgreiche Social-Media-Arbeit verstärkt. Wir sind vor allem auf LinkedIn, Twitter, YouTube aktiv. Durch API’s sind wir mit über 900 Fachmedien aus aller Welt verbunden. Was uns besonders freut: In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise konnte INKISH sich bestens bewähren, wie hunderte Kommentare und tausende Neukontakte belegen.

Am einfachsten kommen Sie mit INKISH in Kontakt, indem Sie unsere individuell konfigurierbaren News kostenfrei abonnieren. Bitte hier klicken.

Wir freuen uns auf viele spannende und inspirierende Gespräche mit Ihnen.

 


 

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We as PrintLovers are entering a new era: the current Heidelberg management is taking the company out of the center of the action.

As a result, the ’Heidelberg cosmos’, which had been a determining factor in the success of the print industry for decades, is imploding.

My Open Love Letter to the Heidelberg world created an amazing feedback from experts around the globe. I’ll summarize it to share the current status a.s.a.p.

The new ”Over the Skype“ conversation (dated 22 April 2020) with INKISH.TV’s Morten B. Reitoft adds some more insights, facts and findings. You should read & watch.

The key points:

  1. It’s becoming more and more clear that we have stepped into a new era where the industry leader Heidelberg gives up his leadership.
  2. The mantra publicly proclaimed by the CEO Rainer Hundsdörfer, ‘Heidelberg goes digital’ wants to create a new momentum and makes the company, as the lighthouse of the print industry, ’systemically relevant’. — BUT: that is in my opinion completely counter-targeted by the package of measures from March 17, 2020. At least, it creates the danger that the lighthouse will become a dangerous wisp or ghost light for many in the industry.
  3. The goal of sustainably securing the future and prosperity of print was abandoned. It needs a cultural change that works both internally and externally in order to actually achieve the best for everyone in a customer and market-oriented manner.

At least we identified three crucial areas:

  1. Thought Leadership, based on empathy, openness in thinking and confident mindset.
  2. Measures that build trust related all kind of stakeholders
  3. Deep and advancing understanding of the changes & needs to benefit from the digital age.

What do you think?

 


 

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By Andreas Weber, Head of #CrazyThoughts | Translation by GoogleTranslate — Original German Version

 

Does the ”Quadriga” of stupidity, ignorance, greed and defamation collapse our free world based on humanistic principles? Possible, but not desirable. Impossible if we counteract with reason and confidence. And so prevent the circle from squaring.

 

Stupidity as a social phenomenon is based less on a lack of knowledge; it runs through all classes and ages. Monty Python legend John Cleese sums it up in the video “John Cleese Considers Your Futile Comments” (published on February 17th, 2012, from min. 3:34). The core message: The problem with stupid people is that they are often too stupid to see for themselves that they are stupid. You even have to be relatively intelligent to recognize how stupid you are.

 


Seen in this way, stupidity is based on a lack of knowledge about oneself.


 

So some exposed figures from politics, business and society should never have to go through a ‘stupidity assessment‘. Especially not when psychology, philosophy, ethics are brought into play.

Because then it would also become clear that even hyper-narcissism is the least evil. On the contrary, in times of crisis, narcissists are the perfect directors because they are perfectly trained to achieve their goals best and fastest. A narcissist just needs the right job. And if it works, it works! You have to love this dude for that …

However, the serious problem of those infected with stupidity: in the course of a virus mutation they got infected as well with ignorance, greed and defamation! — Incidentally, this is also a general social phenomenon, across all classes and ages.

And this ‘Quadriga’ — whose special mix contains neutron-bomb-like effects — makes it extremely dangerous. No joke!

 


Also no joke: errors are expressly allowed! They are the remedy for ‘stupid’ decisions. This is the insight from “To be wrong is useful”, a bestseller by Henning Beck worth reading (3rd edition: 2018). Previously, in 2016, the theologian and psychiatrist Manfred Lütz published the book: “IRRE! / CRAZY! We treat the wrong people: Our problem is the normal.”

From a German perspective I strongly recommend both books as Easter reading! (Sorry, no idea if you’ll find translations into other languages.)


 

Why am I writing this? Because there is a risk of succumbing to the current illusion that the moment the COVID-19 infection curve flattens, everything must be done to quickly return to normal. And thus to raise the absurdity to the normal as the birth of stupidity, ignorance, greed and defamation.

We still have the #lockdown. In Germany like in many other countries. But open discussions and conversations are possible thanks to digital communication channels.

#Rethink #confidence #SocialCulture #EasterForThinking

 


 

Reading tip

For all #PrintLovers who do not want to deal with ‘crazy’ topics, but prefer to deal with their own #foolishness (Haha!), I recommend reading my ad hoc report “Print and the crisis”, published on #Medium.

 

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Smart Communication Fresh Air

By Andreas Weber, Head of Sensing

The true “thought leaders” are not the people who are the strongest, richest, or most powerful – nor even the ones who shout the loudest. They are the ‘smart people’, the ones who have internalized the art of smart communication and are able to touch others deep inside with the messages they convey.

In an earlier post – “Print und die Krise (Teil 3): Zuhören, lernen, diskutieren, neu denken und handeln” (Print and the crisis (Part 3) – listening, learning, talking, re-thinking and taking action, available in German only) – I published some thoughts about the nature of thought leadership, used Mark Schaefer as an example of how it can work, and offered some advice. Now it’s time to drill down to what really matters.

 

Sorry – it’s hard work, but it has to be done!

For me, the core question is: How do messages get through to people?

To overcome our communications challenges, it is worthwhile taking time to understand the contemporary principles of thought leadership. It’s all about knowledge transfer and the best possible uptake of knowledge.

The worlds of science and practical management are churning out countless new discoveries. I have sifted out the findings I think are most relevant to our context.

1. First of all, there’s the ‘Factors of well-being involving dimensions and influencing factors’ model, as described by the Israeli-American medical sociologist Aaron Antonovsky. He developed the model of a sense of coherence in the context of salutogenesis. This overarching concept goes beyond medicine alone to embrace other factors and dynamic interactions that help nurture and maintain good health.

In short: Nothing good can come of failing to take this to heart. These findings are basically of use to anyone who is genuinely committed to thought leadership.

 

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2. The MIT-based German economist and researcher, Dr. Otto Scharmer developed the multi-award-winning “Theory U”, which describes the stages of awareness, among other things.

Dr. Scharmer differentiates between three stages that are particularly relevant to our context:

  • Downloading — passive (by osmosis)
  • Seeing — cognitive (begins with active listening)
  • Sensing — open (through empathy)

Prompt: The best form of communication is personal and face-to-face, passing through all three of these stages in a single go and fulfilling what is listed under point 3. Our challenge in these times of physical distance and enforced isolation is to make digital communication as personal as possible.

 


 

3. Leading German neurobiologist and preeminent neuroscientist Dr. Gerald Hüther, Chairman of the Academy for Developing Potential (Akademie für Potentialentfaltung) makes specific reference to this:

  • It’s all about tracking down and implementing future prospects through innovation.
  • The be all and end all of this being the training of our own ability to be attentive.
  • “We have to like things – and most importantly ourselves, too – as they are. Unconditionally.”
  • “Otto Scharmer’s Theory U is also a good way of ensuring we stop seeing and treating other people as objects, and instead meet them as one subject to another.”
  • Setting out along this path leads to new experiences. You discover yourself as a subject again (one that likes to be open and outgoing). However, you also discover that other people you encounter also have their own ideas and goals, and are therefore also subjects.
  • And when both sides enter into an encounter each aware of their own standing as a subject, they both then discover that this encounter and open discussion can give rise to something neither of them had previously thought possible.
  • Such a process can be observed and described from the outside. However, the most decisive aspect of this process does not play out at this visible level of the relationship between the two parties. The decisive aspect occurs inside the two people – invisible to outside observers. They both make a new experience, and this becomes anchored in their minds.
  • If this experience is intense enough, it takes hold as a new inner attitude – both toward the self and toward the other person.
  • For me, it is the development of this changed inner attitude that matters most. If it isn’t created, it doesn’t matter how much you practice what Scharmer preaches – however long and hard you try, you will never achieve a true encounter on that level.
  • Conversely, if you have somehow managed to like and accept yourself again, and therefore no longer worry about opening up to other people, you can enter into a subject-to-subject relationship without needing any instructions on how to do so. You will be able to invite others in, encourage them and inspire them, because not only do you like yourself, you like these others, too, and you find it exciting, enriching and fascinating to discover what potential they have hidden within them, waiting to develop.

Source: Gerald Hüther interview with Daniel Hunziker, October 2019

 


 

MY VIEW

  1. Thought leadership is neither a cliché nor a buzzword, but rather is in line with fundamental scientific findings linked to the sense of coherence, the ability to be attentive and ultimately well-being.
  2. Thought leadership has not come out of the blue. It is based on everything that makes it possible to move people and grab and hold their attention. Rather than reducing others to objects through mass communication and information overload, as has been the norm till now, it uses smart communication to build up and maintain interpersonal relationships on a subject-to-subject level.
  3. In the current crisis, thought leadership from smart people has to prove itself by making good use of digital communication media. From video chats to social media communications, the seeing and sensing is happening through downloading. Wonderful.

 

TIP

I recommend you watch a video of mine on YouTube, which includes a simple checklist that will help you better understand “The Beauty of Smart Communication”: “ValueCheck! How smart communication should be .. (2006-2014)”

 


 

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By Andreas Weber

 


I think this is why we all LOVE inkish (…) key to our success is to ensure the passion for our industry continues through strong leadership and I know you share my views on this! 😀Mark Hinder via LinkedIn Febr. 29, 2020


 

WOW, what a great statement by Morten B. Reitoft focussing the current challenges of the printing industry: ”However it’s time to create a change. Good leaders can create a demand and the needed change — too many accept a decreasing market without challenging that a major part of the down curve comes from lower prices less than decreasing demand ! I challenge that!“

Admittedly, #drupa2020 as the leading global trade fair for the print industry, like all of us, faces maximum challenges. So do we have to pull our heads down? Or stay silent and hope that everything will be done by itself soon? Hardly likely! In this respect, Morten’s thoughts and commitment are important. important for survival!

Because: Valuable communication about print as the basis of success has never been as important to all of us as it is right now and in the near future. If we take stock, it becomes clear that the classic ways in which we design communication — predominantly through push activities, i.e. sender-driven – hardly have any effect. Especially since the content is technically tailored to the needs of the sender. What we need are relevant messages and content that are based on the real market situation and even more on the needs of the individual.

 

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The INKISH concept for #drupa2020 therefore seems unbeatable to me: using the highest level of expertise of a powerful, international and interdisciplinary team, it builds a bridge between innovations, fresh ideas, constructive criticism, comments, reviews and specific needs. And with the help of real-time communication at the highest level!

The core questions are the following, which affect print shops around the world and their suppliers equally:

  • Is your business model flexible enough to adapt to the winds of change?
  • How can you benefit from state-of-the-art communication methodologies in a proper way?

The evaluation factors are characterized by three crucial keywords:

#measurable   

#noticeable   

#enriching

 


#Inglorious INKISH Team

INKISH Team Meeting in Kopenhagen: Richard Askam, Andreas Weber, Henrik Klem Lassen, Patrick Weltz, Ulf Sunnberg, Tobias G. Nielsen, Chris Jordan, Pat McGrew, Ziga Kovac, Jan Majnik


 

What makes INKISH so special and valuable?

I am sure there is a common sense:  crucial for success at #drupa2020 is the best global conversation you can get — in advance, during and after the trade show.

Therefore it’s possible become part of the unique INKISH Team Approach. And I am very proud of being part of it!

MY POV: Our #INGLORIOUSINKISHTEAM with an extraordinary expertise is able to cover #drupa2020 like never before: 55+ hrs. live broadcasting, showcasing 150+ exhibitors. The best: Anybody could subscribe to INKISH for free to use it and love it.

At least, I am also sure that our approach and USP could be your benefit. Some crucial information and key success factors:

  • INKISH is based on two innovative platforms: INKISH.TV and INKISH.News, which combine all assets of an avant-garde communication world in the digital age
  • quality leadership by INKISH through state-of-the-art conversation management (multilingual, multiperspectival, multimedial)
  • broadest spectrum in interactive storytelling, driven by an international expert team, covering all the relevant drupa topics
  • combining real-time video reporting with a massiv Social Media support; we have by fare the strongest impact on Social Media in the whole industry combined with the most profound experience
    • 100k+ direct contacts to top level experts and executives in 160+ countries around the globe via LinkedIn, Twitter, YouTube, Facebook, Instagram, XING
    • based on the results of drupa 2016 we expect during drupa 2020 more than 10m impressions preliminary via Twitter and LinkedIn
  • we are able addressing and interacting with almost all drupa visitors, exhibitors and mediators in real-time.
  • Last but not least: sustainability at its best! INKISH.News provides a dynamic online platform for collaborative publishing which will be joined with INKISH.TV delivering the best-in-class drupa archive.

 


Do you want to experience more?

Get in touch with Henrik Klem Lassen, INKISH’s smart Business Development Manager


 

Cool samples via LinkedIn

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https://www.linkedin.com/posts/reitoft_drupa2020-printingindustry-activity-6638518941918470146-dfbk

 

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https://www.linkedin.com/posts/reitoft_drupa2020-activity-6639106714526334976-SFq-

 


 

INKISH Logo

Morten Reitoft

Morten B. Reitoft, Founder and CEO of INKISH. Photo: Andreas Weber

 

By Andreas Weber

 


It is quite rare in the print industry to have constructive discussions on social media. Morten B. Reitoft shows that it can be done differently. His provocative POV on INKISH.News inspired by my current interview regarding the resignation of Dr. Ulrich Hermann, Chief Digital Officer at Heidelberger Druckmaschinen AG, sparked a global debate. And that’s exactly what we need. Bravo!

Some stats for the very first 24h shows the importance:

  • a couple of thousands of readers for the full stories
  • more than 10k viewers plus many hundreds of interactions in real-tme on LinkedIn
  • around three dozend qualified comments which will be the bases for further sories

Here are excerpts from the current discussion on LinkedIn.


 

You should read the latest INKISH.News post by Morten B. Reitoft. It’s very valuable. It’s about: What if Heidelberg went out of business?

Morten actually posted on LinkedIn: “When almost the entire board has stepped down, a new board will most likely have to take an in-depth look into the strategy, and a new board rarely decides to adopt the previous board’s strategy without alterations. So it is not just about implementation – it is about developing a strategy that can be implemented and show it’s strength.” And attached a Link to his full story.

 


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Here is my comment. Pls. feel free to comment on your own.

 

Appreciate your POV, dear Morten. And hopefully its a real wake-up call 🙂

Some input from my side:

  1. The board was downsized with a view to the future, not replaced.
  2. The strategy is and has been approved by the Supervisory Board and its new chairman, a profound expert in corporate strategy, and is fully supported.
  3. The CEO and CFO must now implement the strategy, supported by a newly established executive committee with solid experience in business operations. The motto: execute!
  4. Subscription fully relates to offset printing. This is not about a new sales model, but about digital business model design options that help customers to focus on an improved go-to-market in partnership. Heidelberg takes on the risk and takes over the complete technology, supply and service management to increase the value and profit of the print shop — all based on IoT / Big Data, AI and automation.
  5. It is doubtful that subscription customers go bankrupt because business management is highly transparent and verifiable in real time. It could hardly be better.
  6. The target is of course to establish a new eco-system for print shops. That is why Heidelberg has purchased Crispy Mountain, puts its IT on cloud solutions and in the future relies on AI.
  7. You are right: Ink-Jet Printing is a main topic for the future. Heidelberg’s clear statement is that they generally rely on partnerships in digital printing. And Heidelberg has a lot of catching up to do here.
  8. I wouldn’t say that Heidelberg marketing is poor. Right now it’s different. Talk to the people at Heidelberg Digital Unit, headed by Sonja Mechling. They are amazing. But of course there is still a lot to do…
  9. At least: You are right, we need a new communication approach. Therefor it’s great to see how INKISH makes progress. Heidelberg and others could and should learn from.
  10. The real problem at Heidelberg is: Too high costs for factories in Wiesloch/Germany that are too large. This results in drastic measures that everyone wants to avoid. And this is associated with a cultural change, since you don’t have to stay a mechanical engineer but become a digital solution provider for print in the digital age.

PS: The market capitalization of Heidelberg went down (currently <200 m €). So the company is totally undervalued. — Sounds cynical, but could become a real scenario: Maybe HP or Xerox or even Koenig & Bauer or who ever will achieve Heidelberg (in the worst case to shut it down). Who knows?


 

A lot of others commented as well. This is great and exactly what we need to push things forward in the print industry!

 


 

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