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#Think!Paper

OF ISS Festabend am 06120218.001

Fotos und Bildcollage: Andreas Weber.

Ein gelungener Senefelder-Festabend im Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main am Tag der Lithographie, dem 6. Dezember 2018. Die große Halle war gut gefüllt, das Publikum durchaus international. Offenbachs Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke betonte in seinem engagierten Grusswort die Verbundenheit der Stadt mit Senefelder und der Internationalen Senefelder Stiftung (ISS). Senefelders Lebensleistung sei durchaus vergleichbar mit der eines Industriepioniers wie Carl Benz. 

Der Stiftungs-Vorsitzende Prof. Dr. Gerhard Kilger betonte: „Es sind genau 200 Jahre her, dass Aloys Senefelder sein Lehrbuch zur ‚chemischen Druckerey‘ veröffentlicht hat. Fast 25 Jahre hatte er sich seit seiner Entdeckung Zeit gelassen, doch es war ihm wichtig, dass diese großartige Erfindung nicht in ihrem experimentellen Kinderschuhen, sondern als professionelle Drucktechnik in ihre Zukunft entlassen wird. Tatsächlich war in dieser Zeit seine Technik schon in vielen Druckereien der ganzen Welt wirtschaftlich erfolgreich. Alois Senefelder hatte in München durch viele Experimente den Flachdruck auf Stein entdeckt, in Offenbach hat er bei dem Musikverleger André seine erste professionelle Druckerei gegründet. Von dort aus begann der wirtschaftliche Erfolg durch die vielen Möglichkeiten des Flachdrucks. Man kann heute mit Recht behaupten, dass durch den Flachdruck bis heute Bilder, Graphik und farbige Vielfalt in das Leben einzog.“

Zugleich erinnerte Prof. Dr. Kilger an die Verdienste des Kunsthistorikers, Lithgraphie-Experten und Senefelder-Biografen Prof. Wilhelm Weber, der — 1918 geboren, 1999 verstorben — seit Gründung der Stiftung über eine Generation hinweg dem Stiftungs-Beirat vorstand. „Noch heute sind die Buchpublikationen von Prof. Weber die Standardwerke, um die hohe Bedeutung von Senefelder und der Lithographie für Kunst und Künstler rund um den Globus anschaulich zu machen.“ 

Andreas Weber, ebenfalls seit über 15 Jahren in der ISS engagiert, dankte im Namen seiner Familie, dass die Stiftung das Wirken und Werken seines Vaters in Ehren hält; und zitierte aus einer Notiz seines Vaters, die er im Nachlass fand: „Die Internationale Senefelder Stiftung hat dem genialen Erfinder der Lithographie nicht nur dauerhaft ein Denkmal gesetzt, sondern hält das Ergebnis seines Schaffens am Leben, um uns allen immer wieder Impulse und Anregungen zu verleihen. Kunst und Künstler sowie Technologie gehen dabei ein besondere Symbiose ein, getragen von unerschöpflicher Kreativität.“

In einer wissenschaftlich fundierten Analyse gab Museumsleiter Dr. Jürgen Eichenauer Einblick in die spannende und nicht immer geradlinig verlaufende Lebensgeschichte von Senefelder und seiner Geschäftsfreundschaft mit der Musikverleger-Familie Andrè, die aber die Welt verändern sollte. Dr. Harry Neß vom Internationalen Arbeitskreis Druck- und Mediengeschichte ließ in seiner Lesung aus dem Lehrbuch Senefelders ein wunderbares Stimmungsbild entstehen, dass detailreich den Antrieb und die Erfahrungen des genialen Erfinders nahe brachte. —aw

 

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ValueCheck Analysis: Communication, Art and Culture.009

Selbstbildnis von Prof. Wilhelm Weber während seines Malereistudiums in Dresden, 1943.

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ValueCheck Shakespeare Irrtum Novermber 2018.001

Von Andreas Weber, Head of Value

#Think!Paper Edition 1, Volume 7

Auch mehr als eine Dekade nach dem Aufkommen von Social Media und den damit verbundenen dramatischen Veränderungen in der Kommunikation tut sich insbesondere die Print-Branche schwer mit der neuen Art, Geschäftskommunikation zu betreiben. — Aber: Moderne Zeiten profitieren von Rückbesinnungen. Und da kann ein Topos des Schriftstellers und Vordenkers William Shakespeare hilfreich sein: Im Drama Romeo und Julia spielt der Satz Es war die Nachtigall und nicht die Lerche eine wichtige Rolle. Shakespeare zielt dabei auf den Irrtum bzw. die Verwechslung ab. Und zeigt die fatalen Folgen auf.

Warum ist das wichtig? Nun, die Geschichte der Kommunikation und speziell von Print ist gespickt mit Irrtümern. Das ist gut so, wie der Frankfurter Hirnforscher Henning Beck betont. Denn: Irren ist nützlich. — Allerdings: Fundamental-Irrtümer sind schädlich. Und hier erreichen wir momentan einen heiklen Kulminationspunkt. Dem gehen wir mal auf die Spur!


Digitalisierung in Bayern IMG_2732

Ohne Worte! Und sicher kein Irrtum. Haha!


Fundamental-Irrtum 1: Plattformen werden als Kanäle gesehen

Die meisten reden von neuen oder digitalen Kanälen, gerade so, wie in der alten Welt von TV, Radio oder Zeitungen/Magazinen, die unisono mit Inhalten bespielt werden. Kanäle dienen dazu, unternehmensbezogene Informationen zu pushen und möglichst große Reichweite zu erzeugen.

Erfolgstreiber sind bei Social Media aber ausschließlich Service-orientierte Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Youtube, XING und andere. Ihnen zur Seite stehen ausgefeilte System-Plattformen wie Amazon, Apple/iTunes oder eBay. Hier wird „Interaktion durch Konversation“ in den Mittelpunkt gestellt werden, um sich smart ins Gespräch zu bringen und als attraktiver Partner für Innovation und Transformation zu profilieren. Präzise, für Zielpersonen relevante Botschaften, gute Verschlagwortung und schnelles Feedback erzeugen fokussierte Aufmerksamkeit, Nachfragen und Transaktionen.

Fundamental-Irrtum 2: Meine Inhalte sind für alle(s) gut!

Druckereien wie auch ihre Lieferanten, die noch im Kanal-Denken behaftet sind, gießen ihre Inhalte unverändert über alles aus, was sich ihnen bietet. Es wird dabei zumeist über das informiert, was man tut und kann, aber nicht über das eigentlich wichtige, den Nutzen, der sich im B2B für die Kunden und deren Kunden ergibt, um zukunftssicher Drucksachen im Digitalzeitalter einsetzen zu können.

Hinzu kommt der fast schon hemmungslose Umgang mit Inhalten. Beispiel: All diese Testimonial-infizierten, teuer produzierten Stories und Videos, die zeigen, wie ein Druckmaschinen-kaufender Kunde in großer Bedrängnis war und fast den Zug der Zeit verpasst hätte. Nunmehr, Gott sei Dank, durch Lieferant XYZ die neusten, bahnbrechenden Innovation installieren konnte, um wieder auf der Höhe der Zeit zu sein. — Puh. Mal abgesehen davon, dass ich einer solchen Druckerei nicht zutraue, sich und die Zukunft im Griff zu haben, darf der Lieferant ein solches Video vielleicht noch in Verkaufsmeetings anderen Druckereien zeigen, aber keinesfalls durch YouTube, Facebook oder LinkedIn öffentlich mache, da es bei kundigen Auftraggebern die Druckerei blamiert.

Fundamental-Irrtum 3: Was als neuer Trend propagiert wird, ist längst ein alter Hut.

Man kann gar nicht wissen, was man nicht weiß! Oder? — Wer heute nicht über Social-Media-Plattformen bestens vernetzt ist und hochaktuell sein Wissen anreichert, wird kaum noch nachvollziehen können, was tatsächlich richtig und wichtig ist.

Ein aktuelles Beispiel mit dem Charme des „Gutgemeint ist das Gegenteil von gut!“: Das Print-Fachmagazin Swiss Print+Communication wartet in Ausgabe 10-2018 mit einer kessen Titelstory auf: „Social Media: ein Drucksachengenerator.“ Das ist im Prinzip zutreffend. Aber ohne Neuigkeitswert, da seit längerem bekannt, vor allem im Bereich des Fotodrucks für Postkarten, Poster, Wandtapeten etc. Oder des Bücherdrucks aus Wikipedia oder aus Facebook-/Instagram-Chroniken. (Siehe den Bericht zum Start-up Passbook aus dem Jahr 2016). 


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Seiten aus der Titelgeschichte des Fachmagazins Swiss Print+Communication, Ausgabe 10-2018.


Zweifellos, das hat den Digitaldruck in der Social Media-Welt äußerst attraktiv gemacht, da man per Mouseclick oder Fingertip sogar per Smartphone oder Tablet seine eigenen / ausgewählten digitalen Inhalte hochwertig im Print repräsentieren kann. Das Virtuelle wird zum Realen. Bingo!

Darauf wird aber in der genannten Titelstory gar nicht abgezielt, sondern auf YouTuber, die zu ‚BookTuber‘ stilisiert werden. Die Logik dahinter: YouTuber mit Millionen Followers, die Bücher publizieren, werden für Verlage attraktiv, um neue, junge Zielgruppen zu erschließen.

Richtig ist aber vielmehr: Blogger wie z.B. der hoch angesehen Marketing-Experte Mark Schaefer publizieren begeistert seit über 10 Jahren Bücher. Im Eigenverlag per Amazon. Und schaffen es sogar in die New York Times-Bestsellerlisten. Und vor allem: Was Verlage auf diesem neuen Weg erreichen können, erscheint als ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Denn — und das wird im genannten Artikel verschwiegen — Buchverlage haben massiv Leser/Buchkäufer verloren (alleine in Deutschland mit über 6 Millionen fast 20 % der Buchkäufer); diese investieren ihr Zeitbudget lieber für YouTube-Videos oder Angebote aus Mediatheken und Streaming-Plattformen wie Netflix. Was bedeuten da, 80.000 Bücher des Debütromans einer Bloggerin, die in einer Woche über die Ladentheke gehen? Aus der Verlagsecke, das hat die Frankfurter Buchmesse 2018 deutlich gezeigt, fehlen darauf Antworten und/oder zielgerichtete Strategien und erfolgversprechende Maßnahmen.


Learning: Der Teufel steckt im Detail!

Keine Frage: Es ist zwingend, einen eigenen Weg zu finden, um Kunden und Interessenten medial direkt anzusprechen. Und es gibt auch sinnvolle Möglichkeiten. Nur: Es werden teils wirre Thesen vertreten und kolportiert, wie: „Print ist eines der emotionalsten Medien“, die in die Irre führen. Emotionale Medien kann es gar nicht geben, da Gefühle nunmal Lebewesen vorbehalten sind. Richtig ist dagegen: Print kann Menschen emotionalisieren. Das ist aber ein anderer Sachverhalt als der aus der falschen Behauptung und wäre gerade im Digitalzeitalter das zündende Argument. 

Aus #Think!Paper-Sicht stellt sich die Frage: Wem soll all das nützen? Warum tragen so viele, auch auf Experten- und Fachebene, mit  ungebremstem Feuereifer zur Ausdehnung von Verwirrung und Fundamental-Irrtümern bei? 

Das Fazit: Viele folgen dem Prinzip ‚Gewollt, aber nicht gekonnt‘. Wesentliches in der Kommunikation wird nicht verstanden, da Social Media und Multichannel bei Druckereien wie auch bei ihren Lieferanten kaum richtig bewertet bzw. eingesetzt werden. Wie sonst könnte man darauf kommen, Social Media als Erweiterung von überkommendem Direktmarketing und damit als neuen Push-Kanal zur Informationsvervielfältigung dessen zu nutzen, was man auch „klassisch“ z. B. über Pressemitteilungen absondert? 

Das Wesentliche ist doch, die Befindlichkeit der Einzelnen auf den unterschiedlichen Plattformen zu evaluieren und darauf einzugehen, was problemlos geht, da Social Media erlaubt, Marktforschung in Echtzeit zu betreiben. Damit könnte der neuen Maßgabe gedient werden, die das Digitalzeitalter zwingend macht: Nicht was ich kundtun will, ist relevant, sondern das, was ich lernen kann durchs Zuhören, Diskutieren, Durchdenken, Bewerten usw., um daraus kundenorientierte Angebote Maßschneidern zu können.


#Think!Paper Ratschläge

  1. Position überdenken — Perspektive wechseln!
  2. Fundamental-Irrtümer unterlassen.
  3. Sich persönlich durch aktive Social-Media-Arbeit kundig machen, um einen klaren Fokus zu finden. 
  4. Das Wesen moderner Kommunikation im Digitalzeitalter verinnerlichen: „Interaktion durch Konversation“ in den Mittelpunkt stellen und stringent verfolgen, um sich smart ins Gespräch zu bringen und als attraktiver Partner für Innovation und Transformation zu profilieren. 
  5. Nicht mehr den falschen Propheten folgen, sondern lieber eigene Wissensnetzwerke aufbauen.
  6. Angesichts der Tatsache, dass sich im Zuge der Transformation der Print-Branche die bereits enorm große Komplexität noch steigert, z. B. durch Themen wie Künstliche Intelligenz, IoT, Blockchain etc., sind kontinuierliche Konversationen in Netzwerken und auf Plattformen zwingend. 

Wer das tut, wird schnell angenehm überrascht sein und wandelt sich im besten Fall zum exzellent vernetzten Wissensarbeiter!


ThinkPpaer Key Visual Blog Post.001


EPILOG

Ich weiß [angeblich] Bescheid und mach Euch schlau!

Der nach eigenen Angaben führende Branchen-Fachverlag Deutscher Drucker veranstaltet im November 2018 ein Executive Meeting inkl. Executive Report sowie Executive Webinar: „Die 100 wichtigsten Kommunikationskanäle in der Druckindustrie“.


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Screenshot aus print.de / Deutscher Drucker

In der Ankündigung heisst es: „Marketingverantwortliche haben die Qual der Wahl: Welche Kanäle sollen mit welchem Content bespielt werden? Wie erreicht man am besten seine Zielgruppe? Bei einem exklusiven Meeting am 21. November 2018 in Frankfurt/Main erhalten Marketingentscheider eine Menge wertvolle Informationen und Anregungen für Ihre Kommunikation und Werbung.

Gerade im Aufgalopp von großen Messen wie etwa Fespa, Drupa und Labelexpo ist es extrem nützlich, einen Wegweiser durch den Multichannel-Dschungel zu bekommen. Bei dem Meeting lernen Sie, wie Sie Ihre externe Kommunikation optimal auf die eigenen Unternehmensziele abstimmen können. Alle Teilnehmer erhalten einen wertvollen gedruckten Report, in dem auch die 100 wichtigsten Kommunikationskanäle der Druckindustrie bewertet werden. Melden Sie sich rasch an! Die Plätze sind begrenzt. Maximal 25 Teilnehmer können dabei sein.“


Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt, wie der Kollege Knud Wassermann aus Wien anmerkt. Wassermann, selbst Chefredakteur einer Fachzeitschrift, kritisiert: „Es gibt aber auch, wie ich meine, Grenzen. (…)  Ein Verlag nimmt es sich heraus zu sagen, welche Werbekanäle, Fachzeitschriften, Influencer und Kommunikationsagenturen etc. relevant sind und welche nicht. Auf Nachfrage versicherte mir ein Vertreter des Verlags, dass man vor allem den KMUs aus der Lieferindustrie die Zusammenhänge aufzeigen wolle, mit denen sie nicht vertraut seien, jedoch kennen möchten und sollten. Ein Schelm, wer denkt, dass die verschiedenen Kommunikationskanäle des Deutschen Drucker dort die Poleposition einnehmen. Wie die Schwaben so treffend sagen würden, das Ganze hat einfach ‘a Geschmäckle’. Eine Bewertung können nur LeserInnen treffen, das sollte man trotz der schwierigen Lage der Fachzeitschriften nicht vergessen.“

Klaus-Peter Nicolay, Verleger und Chefredakteur DRUCKMARKT, schlägt sogar noch deutlichere Töne an: Zur Prostitution gezwungen? Wie ist es um die Glaubwürdigkeit der Fachpresse bestellt?“, titelt er. Und führt fort: Diesem Verlag ist jegliche Fähigkeit zur neutralen Berichterstattung abzusprechen. Die massive Vermischung eigener Interessen mit denen der Industrie ist Cash-Fachjournalismus, der nur als Prostitution bezeichnet werden kann.“

 

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Foto: Screenshot aus druckmarkt.com

 

Den mega-großen Fundamental-Irrtum sprechen aber auch Wassermann und Nicolay nicht an: Es gibt gar keine ‚100 wichtigsten Kommunikationskanäle‘, die für die Druckindustrie relevant sind.

Wichtig ist es vielmehr, zu verstehen, dass es im Wesentlichen um das Interagieren mit/auf Plattformen und individuell-spezifische Anforderungen der Nutzer vor allem per Mobile geht. Sogenannte ‚Kanäle‘ haben da überhaupt keine Relevanz.

Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich ein ‚Geschmäckle‘ hat, wenn ein vom Anzeigen-Verkauf lebender Print-Fachverlag sich zum umfassenden Kommunikations-Berater stilisiert, der im Zweifelsfall das eigene Angebot propagieren muss: Woher soll die kommunikative Kompetenz kommen? Aus meiner Sicht repräsentiert das Angebot des Deutschen Druckers selbst nicht den Stand der Zeit oder gar das Maß aller Dinge. Ein Print-Titel ohne IVW-Listung, der immer weniger Leser und damit Auflage hat und Digitaldruck-Innovationen nicht für den eigenen Bedarf sinnvoll einzusetzen weiss; eine Website mit erstaunlich wenig Traffic; und eine Twitter-Nutzung, die weitgehend wirkungslos bleibt (ohne Interaktionen) und keinesfalls inhaltlich professionell daher kommt (meist nur Botschaften aus dem Unisono-Fundus, die sich aus PR-Meldungen ableiten, keine sinnvolle Verschlagwortung, um den Kontext herzustellen, keine sinnvollen Verlinkungen etc.).

Dies alles im Verbund mit einer Headline, die auf die falsche Fährte lockt, erscheint bedenklich!


ValueCheck Trends ThinkPaper 001

#Think!Paper Edition 1, Volume 6

 

By Andreas Weber, Head of Value  |  Original German Version  (Note: The translation was automatically done by xeroxtranslates.com)

 


“I remember the print business in the night, then I can’t sleep anymore! — I would have also approved this statement formulated based on night thoughts by Heinrich Heine until recently. But: Thought and check helps. And it succeeds with a multi perspectival #Think!Paper vision.


Status quo

To bring the trends reliably, it is not easy. 

One thinks first of high-profile measurement via tradeshows. But: For example the highlights of topics, as well as the nomenclature of Messe Düsseldorf for the drupa as a worldwide leading trade fair of the print industry are naturally constructs, to attract as many and new exhibitors. 

Fairs offers therefore do not fully reflect the relevant trends that characterise the print industry.

As well, the common market research and trend reports not leading target, are effective as an indicator of future investment behavior of established printing companies there always readily applied, speculative, and no more than.

Meta trends

The print industry is always innovation-driven. At the time, it was always to the enrichment and enhancement of the existing possibilities. Today everything is different. And above all no longer linear. A rethink is imperative:

  1. Disruptive renewal of pre-media processes (template-free), with the aim of flexible and in real time to be able to print data of any kind.
  2. Smart print production: automation of processes from printing the delivery up to the go-to-market of printers, including digital supply chain management.
  3. #hyperpersonalization Blockchain, virtual reality, artificial intelligence and media across dialogical communication scenarios.

BusinessModel trends

The top issue, at the latest since the existence of digital printing, is the business model change for printers. There are two major developments:

  • Polarization in the services market – smart factories (with focused portfolio/commodity offers) vs. High-tech manufacturers (with myriad niche applications and highest innovation). But beware: Both areas fertilize or interpenetrate each other, such as in an iterative cycle. Best to understand, when you see how CIMPRESS developed.
  • Custom configuration of modular composed, ubiquitous production equipment. –Example: CADIS engineering.

Technology trends

The trends in the use of relevant technologies assign three essential aspects:

  1. Unbelievable, but true: The market for print solutions (technology + production + commercial) is greater than commonly portrayed many times. The ecosystem printing industry is broad and is a three-digit billions alone in Germany. (Note: the exact numbers are set forth in the trade magazine printing market).
  2. Almost 2/3 of the total revenues generated by a few hundred industrialized printing factories.
  3. Growth areas are proving to be doing differently than previously forecast to: E.g. for inkjet printing are up on book printing in the substitution of Offsetproduktionen, but above all in the toner printing systems. Important: ‘Inkjet-to-Go’ inspires new applications outside of the print industry, directly from their customers.

 

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A new orientation requires the success in the business of print and print using, driven by the creativity and courage. This, it is important to distinguish:

 

Inhibiting factors

  • An elaborate market research that focuses only on investments in hard – and software, to venture guesses based and relevant requirements of the market does not see.
  • Events of all kinds, which are vertically oriented, speak almost monolithic on the manufacturer issues and relate the use of their products.
  • Persistently insufficient, no longer contemporary industry communication, which all too often hawked misperceptions and this causes confusion.

Acceleration factors

  • Focus on new forms of go-to market of printing companies, touting the benefits of print for the digital age, and no longer the processing techniques for the production of print.
  • Pro active, social, business-driven discourse with potential new clients that already have come to pass on the digital transformation journey and for the print can become the ‘hidden champion’.
  • More experiments and pioneering venture, break rules and through relevant content and good stories inspired by a change of perspective on a broad front and fascinate.

 


 

About the author

Andreas Weber has been a print expert and internationally renowned business communication analyst, coach, influencer, and networker for over 25 years. His activities focus on transformation for the digital age and include lectures, management briefings, workshops, analyses, reports, and strategic advice. – His blog www.valuetrendradar.com inspires readers from over 150 countries worldwide.

 

About-ValueBlog-IMG_9105

 


 

ValueCheck Trends ThinkPaper 001

#Think!Paper Edition 1, Volume 6

Von Andreas Weber, Head of Value  | English Version

 

„Denk ich ans Print-Geschäft in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ — Diesem in Anlehnung an die Nachtgedanken von Heinrich Heine formulierten Statement hätte ich bis vor kurzem auch zugestimmt. Doch: Nachdenken und Nachprüfen hilft. Und das gelingt mit einer multi-perspektivischen #Think!Paper-Sichtweise, die Print ins rechte Licht rückt.


Bestandsaufnahme

Trends zuverlässig in Erfahrung zu bringen, ist gar nicht einfach. 

Man denkt zunächst an hochkarätige Messen. Aber: Z. B. die Themen-Highlights sowie die Nomenklatur der Messe Düsseldorf für die drupa als weltweiter Leitmesse der Print-Branche sind naturgemäß Konstrukte, um möglichst viele und neue Aussteller anzusprechen. 

Messeangebote spiegeln daher keinesfalls umfassend die relevanten Trends wider, die die Print-Branche kennzeichnen.

Ebenso sind die gängigen Marktforschungs- und Trendberichte nicht zielführend, da stets rückwärtsgewandt angelegt, spekulativ und höchstens als Indikator für künftiges Investitionsverhalten etablierter Druckbetriebe wirksam.

Meta-Trends

Die Print-Branche ist seit jeher innovationsgetrieben. Seinerzeit ging es immer um die Anreicherung und Steigerung der bisherigen Möglichkeiten. Heute gestaltet sich alles ganz anders. Und vor allem nicht mehr linear. Ein Umdenken ist zwingend:

  1. Disruptive Erneuerung der Pre-Media-Prozesse (Template-frei), mit dem Ziel, flexibel und in Echzeit Daten jeder Art drucken zu können.
  2. Smarte Print-Produktion: Automatisierung der Prozesse vom Druck über die Auslieferung bis zum Go-to-Market von Druckereien, inkl. digitales Supply-Chain-Management.
  3. #hyperpersonalization durch künstliche Intelligenz, Blockchain, virtuelle Realität und medien-übergreifend dialogische Kommunikations-Szenarien.

BusinessModel-Trends

Das Top-Thema, spätestens seit es Digitaldruck gibt, ist die Geschäftsmodell-Veränderung für Druckereien. Zwei wesentliche Entwicklungen sind zu unterscheiden:

  • Polarisierung im Dienstleistungsmarkt — Smarte Fabriken (mit fokussiertem Portfolio/Commodity-Angeboten) vs. High-Tech-Manufakturen (mit unzähligen Nischenanwendungen und höchster Innovationskraft). Aber Achtung: Beide Bereiche befruchten oder durchdringen sich gegenseitig, wie in einem iterativen Zyklus. Am besten nachzuvollziehen, wenn man sieht wie sich CIMPRESS entwickelt.
  • Kundenspezifische Konfiguration von modular komponierten, ubiquitären Produktionsanlagen. — Beispiel: CADIS Engineering.

Technologie-Trends

Die Trends beim Einsatz relevanter Technologien ordnen sich drei wesentlichen Aspekten zu:

  1. Unfassbar, aber wahr: Der Markt für Print-Lösungen (Technik+Produktion+Handel) ist um ein vielfaches größer als gemeinhin dargestellt. Das Ökosystem Druckindustrie ist weit gefasst und macht alleine in Deutschland eine dreistelligen Milliardenbetrag aus. (Hinweis: Die genauen Übersichten und Zahlen werden noch im Fachmedium DRUCKMARKT dargelegt).
  2. Fast 2/3 der Gesamtumsätze werden von wenigen hundert industrialisierten Druckfabriken erwirtschaftet.
  3. Wachstumsfelder gestalten sich dabei ganz anders, als bis dato prognostiziert: z.B. für Inkjet Printing liegen bis auf den Bücherdruck kaum in der Substitution von Offsetproduktionen, sondern v.a. in der von Tonerdrucksystemen. Wichtig: ‚Inkjet-to-Go‘ beflügelt neue Anwendungen ausserhalb der Print-Branche, direkt bei deren Kunden.

 


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Die vorausgehenden Erkenntnisse der #Think!Paper Trend-Analyse standen auf der #EMGE2018 Konferenz in Amsterdam im Podiumsgespräch von Jeroen van Druenen und Andreas Weber zur Diskussion mit einem internationalen Publikum.


 

Den Erfolg im Geschäft mit Print und der Verwendung von Print erfordert eine Neuorientierung, die Kreativität und Mut erfordern. Hierbei gilt es zu unterscheiden:

Hemmfaktoren

  • Eine aufwändige Marktforschung, die sich nur auf Investitionsmöglichkeiten in Hard- und Software fokussiert, auf wagen Vermutungen beruht und relevante Marktbedürfnisse nicht wahrnimmt.
  • Events aller Art, die sich vertikal ausrichten, sprich sich quasi monolithisch nur auf die Herstellerthemen und die Verwendung ihrer Produkte beziehen.
  • Anhaltend ungenügende, nicht mehr zeitgemäße  Branchenkommunikation, die allzuoft Fehleinschätzungen kolportiert und dadurch Verwirrung stiftet.

Beschleunigungsfaktoren

  • Fokus auf neue Formen des Go-to-Markets von Druckereien, die den Nutzen von Print fürs Digitalzeitalter propagieren, und nicht mehr die Verfahrenstechniken zur Herstellung von Print.
  • Pro-aktive, Social Business-getriebene Diskurse mit potentiellen neuen Auftraggebern, die sich bereits auf die Digital Transformation Journey begeben haben, und für die Print zum ‚Hidden-Champ‘ werden kann.
  • Mehr Experimente und Pioniertaten wagen, Regeln brechen und durch einen Perspektiv-Wechsel auf breiter Front durch relevante Inhalte und gute Erzählungen inspirieren und faszinieren.

 


 

Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Blogger und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 150 Ländern der Welt.

 

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ValueCheck Hirnforscher Beck.001

 

„Das Gehirn ist immer an einer Geschichte, an etwas Spannendem interessiert.“  Henning Beck

 

#Think!Paper — Edition 1, Volume 5

 


Buchtitel Irren ist nützlichDer Hirnforscher Dr. Henning Beck, Frankfurt am Main, gibt mit seinem lesenswerten Buch „Irren ist nützlich“ wichtige Tipps. Gerade für alle, die sich mit Transformation beschäftigen. Seine These: Die Schwächen des Gehirns sind unsere Stärken. — Henning lehrt und publiziert nicht nur. Er hat auch schon Firmen im Silicon Valley beraten. 

Unser #Think!Team hat sich mit Henning Becks Erkenntnissen beschäftigt und 5 Tipps extrahiert, die einen Mind-Shift leichter machen und kreative Ideen beflügeln. Quelle: Hessenschau.de

 

 

 


 

Den Inneren Schweinehund überwinden (der es gerne bequem haben möchte):

Sich vorzustellen, wie man in Zukunft sein könnte, ist die beste Strategie um aktiv zu werden.

Wie kommt man zu neuen Ideen?

Alle großen Ideen entstehen, wenn jemand alte Regeln bricht oder neue Perspektiven zulässt. Das kann falsch sein, wer weiß das schon. Aber das ist das Spannende daran: Dadurch, dass ich es nicht weiß und etwas ausprobiere, bin ich frei.

Helfen Meetings weiter?

Wenn ich Menschen frage, wo ihnen kreative Ideen einfallen, sagen diese tatsächlich nie: am Arbeitsplatz oder in einer Besprechung. Es geschieht in der Natur, beim Laufen, beim Duschen, beim Autofahren oder beim Geschirr abtrocknen. Da spielt die Routine ihre Stärke aus, denn wenn wir Handlungen automatisch ausführen, beginnt das Gehirn ein bisschen abzuschalten und herumzuwandern. Mind Wandering heißt das in der Wissenschaft. Beim Tagträumen holen wir uns neue Inspirationen.

Zu KI/Digitalisierung

Da wir ein Gehirn haben, ticken wir aber ganz anders als Maschinen. Regeln brechen — das können Computer nicht. Außerdem werden Maschinen nicht lernen, emotional auf andere einzugehen.

Zu Innovation

Wenn ein Unternehmen zum Beispiel etwas Neues präsentieren will, sollte das Produkt nicht im Vordergrund stehen, sondern das, was die Kunden Cooles damit machen können. Das wäre gehirngerecht. Denn das Gehirn ist immer an einer Geschichte, an etwas Spannendem interessiert.

 


 

ÜBRIGENS: Unser Gehirn (und damit wir als Menschen) fühlt sich am wohlsten bei guten Gesprächen! So let’s talk and keep in touch!

 


Mit Hirn geht’s besser: Nützliche Tipps für die Praxis!

 

 

 


 

MORE

ThinkPpaer Key Visual Blog Post.001

ValueCheck Inkjet Printing.001

Die Buch-Krise ist größer als angenommen. Dem Buchmarkt sind von 2013 bis 2017 6,4 Millionen Käufer abhanden gekommen. Grafik: Andreas Weber. Foto: ZDF, Mainz.

 

#Think!Paper—  Edition 1, Volume 4

Von Andreas Weber, Head of Value

Die Frankfurter Buchmesse offenbart durch ihre Stärken die Schwächen der Verlage. Für fünf Tage im Jahr passiert das, was Leser sich wünschen, aber sonst nicht bekommen können: Persönlicher Kontakt mit Autoren, Büchermachern und tausenden anderen Buch-Liebhabern aus aller Welt. Somit ist man Teil des Geschehens.

Im wahren Leben ist das anders. Verlage kennen ihre Kunden nicht. Und schätzen deren Bedürfnisse falsch ein, was zu einer existentiellen Krise führt, die aktuell schlimmer denn je erscheint. (Anm.: In Deutschland sind dem Markt in den Jahren 2013 bis 2017 6,4 Millionen Buchkäufer verloren gegangen; das ist ein Minus von 18 %; Quelle: ZDF-Bericht vom 10.10.2018).

 


Die Umsätze mit e-Books liegen in Deutschland auf niedrigstem Niveau. Quelle: Statista.de


 

Der Fundamental-Irrtum der Verlagswelt (neben der Tatsache, dass das Kerngeschäft Print nicht innoviert resp. transformiert wird, sondern der Fokus nur auf Senkung der Herstellungskosten liegt): Nicht das e-Book wurde zum Feind des Gedruckten. Vielmehr sind es Zeit und Gelegenheit. Leser wenden sich den Plattformen und Blogs zu, die Inhalte anders, v. a. multimedial, per Movies und Bildwelten, inhaltlich kurz, prägnant aufbereiten und das ‚Konsumieren‘ einfach und angenehm machen; gerade auch, weil Inhalte sich damit an den Regeln der Mobile-Welt ausrichten. 

Hinzukommt: Die Menschen schätzen immer mehr, sich mit anderen auszutauschen und Konversationen zu betreiben. 

Ergo: Buchmesse top, Verlagswelt flop! 

#transformation #publishers # fmb18 #PDA #ThinkPaper

Lesetips

Zum Start der Frankfurter Buchmesse 2018 erschien die neueste Onlinestudie von ARD und ZDF.

Siehe auch den Kommentar von Beate Frees und Wolfgang Koch: „Onlinestudie von ARD und ZDF: Über 90 Prozent der Deutschen sind online“

Und: Sieben Fakten zum deutschen Buchmarkt (zdf-mediathek)

 

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English Abstract

#ValueCheck: Potemkin villages?

The Frankfurt Book Fair / Frankfurt Book Fair 2018 reveals the weaknesses of publishers due to its strengths.

For five days a year it’s possible to get, what readers want, but otherwise can not get: personal contact with authors, book makers and thousands of other book lovers from around the world. The beauty: you are part of the action.

It’s different in real life. Publishers do not know their customers. And therefore misjudge their needs, leading to an existential crisis that is currently worse than ever.

The fundamental error of the publishing world (in addition to the fact that the core business of print is not innovated or transformed, but the focus is only on reducing production costs): Not the e-book became the enemy of the printed book. Rather, it is time and opportunity. Readers turn to the platforms and blogs for different content, via  multimedia, movies and image worlds, short in terms of content, concise processing and making ‘consuming’ simple and enjoyable; also because content aligns with the rules of the mobile world.

In addition, people are increasingly appreciating the opportunity to interact with others and to engage in conversations.

Ergo: Book Fair top, publishing world flop!

#transformation #publishers # fmb18 #PDA #ThinkPaper

 


 

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Juergen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse, will im Interview beschwichtigen: Auch wenn die Buchkäufer-Zahlen rückläufig sind, gelesen würde so viel wie immer. — Foto: Screenshot aus ZDF-Interview vom 10.10.2018

 

Kommunikation will gelernt sein.

Kommentar von Christian Kopocz via XING

Sehr gut auf den Punkt gebracht, verehrter Andreas Weber. 

Verlage kennen die Kunden nicht. Das wird ein wichtiger Punkt sein. Vergleicht man mit den Teststores von Amazon. Ein Beispiel: Das Geschäft in Chicago zeigt prominent die Bestseller aus dem Viertel/regional bezogen und aus Online- und Offlinewelt gesammelte Informationen. Das macht nicht nur neugierig, es macht auch Sinn.

Verlage, die noch immer lieber in Massenproduktionen zu günstigstem Preis und einer Platzierung im Buchhandel kalkulieren, ohne einen Weg zu finden, die Informationen der Leser zu sammeln und vor allem sinnvoll zu nutzen, die haben einfach keine Zukunft. 

Doch es passiert einfach noch immer zu wenig. Perspektivlosigkeit, Alter, allgemeine Situation. Alles Ausreden für fehlenden Willen und Fähigkeit.

In der Tat ist der persönliche Kontakt schwer. Da haben es Verlage noch schwerer als der Buchhandel. Auch hier findet man nur selten wirkliche Konversation. Lesungen allein sind nicht das Mittel. 

Doch Kommunikation will gelernt sein. Da war wieder das böse Wort. LERNEN. Da liegt ein weiteres Problem. Lebenslanges Lernen. Tut nicht weh, doch wie oft soll man das noch sagen und beweisen?

#handel #buch #buchhandel #book #transformation #learning #change #customercentric

 

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ValueCheck Nico Analyse Print.001

 

#Think!Paper — Edition 1, Volume 3

Kritische Analyse und Kommentar von Klaus-Peter und Julius Nicolay, Druckmarkt-Redaktion

 

„Gedrucktes auf Papier, vorausgesetzt, es ist interessant, optisch ansprechend und handwerklich exzellent gemacht, schafft gute Voraussetzungen für ein Revival des Haptischen. Zumal Print gleich zwei Dinge erreichen kann: Glaubwürdigkeit und Wertigkeit.

 


 

„Die Printauflagen sinken auf breiter Front … Ein Ende scheint nicht in Sicht“ war auf horizont.net zu lesen; und bei meedia.de stand: „44% sehen keine relevante Zukunft für Printmedien.“ Nun ist das Interpretieren von Zahlen ja immer so eine Sache. Vor allem, wenn es (wie bei Online-News) schnell gehen muss. Denn in der Studie, auf die sich die Schlagzeilen beziehen, geht es einzig und alleine um Zeitungen und Zeitschriften beziehungsweise die Zukunft des Journalismus. 

Wieder einmal wird von den Online-Redakteuren geradezu genussvoll unterschlagen, dass Print weit mehr ist als das Verbreiten von Nachrichten. Und wenn dabei aus 42 auch einmal 44 Prozent werden, stärkt das eher das Argument, dass Gedrucktes glaubwürdiger ist als andere Medien.

 

Print Statistik01

 

Wir zumindest interpretieren die Zahlen anders und halten dagegen: Deutsche glauben an Print! Das belegen auch die Zahlen aus dem Sommer 2018, die der Bundesverband Druck und Medien vorgelegt hat und ebenso die Ergebnisse, über die der Fachverband Faltschachtel-Industrie berichtet. 

Was an der oben angesprochenen Studie ‚New Storytelling‘ aber besonders interessant erscheint, ist die Tatsache, dass Fachzeitschriften ein so hoher Stellenwert eingeräumt wird. Schließlich sind die ja auch schon etliche Male totgesagt worden.

 


 

Mailings sind out? VON WEGEN!

Print Mailings

Da befinden wir uns in guter Gesellschaft. Denn das gute, alte gedruckte Mailing wurde vom digitalen Marketing immer wieder gerne totgesagt. Dabei erfreuen sich Direkt- oder Dialog-Marketing als gedruckte Mailings einer neu entfachten Beliebtheit bei Unternehmen und hoher Wertschätzung bei den Empfängern. Damit haben wir uns auch in der Sommer- Ausgabe 2018 des ‚Druckmarkt‘ intensiv beschäftigt.

Denn gerade bei den Mailings gibt es eine interessante Entwicklung: Volladressierte Werbesendungen, das heißt auch Mailings mit vollständiger Adresse und persönlicher Ansprache, gehörten 2017 zu den Gewinner-Medien.

Nach dem Dialogmarketing-Monitor 2018 der Deutschen Post verschickt jedes siebte deutsche Unternehmen volladressierte Werbesendungen. Und diese Unternehmen legten gegenüber 2016 für personalisierte Mailings noch eine Schippe drauf, sodass das Marktvolumen um gut 4% auf 6,5 Mrd. € stieg. 

Durchschnittlich sind den Unternehmen ihre volladressierten Werbesendungen fast 13.000 € wert. Das Plus von 300 Mio. € fließt etwas stärker in die Planung, Konzeption und Produktion der Werbesendungen als in die Distribution, die aber weiterhin den größten Kostenblock darstellt. Und der Wert für die Druckproduktion von Mailings wird mit immerhin 3,12 Mrd. € angegeben. Gar nicht so schlecht für ein ‚nettes Briefchen‘.

 


 

Je digitaler die Welt, desto analoger die Bedürfnisse!

 

Taucht da bei den Menschen etwa eine Sehnsucht nach etwas Realem auf, nach etwas Haptischem, nach etwas, das bleibt – und nicht beim nächsten Klick vom Monitor und damit aus dem Gedächtnis verschwunden ist? Gedrucktes auf Papier, vorausgesetzt, es ist interessant, optisch ansprechend und handwerklich exzellent gemacht, schafft gute Voraussetzungen für ein Revival des Haptischen. Zumal Print gleich zwei Dinge erreichen kann: Glaubwürdigkeit und Wertigkeit.

 

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Foto: Screenshot der Website von Hunkeler AG, Schweiz.

 

Drucksachen, die als Wegwerfprodukt konzipiert sind, werden dies nicht vermitteln können. Ohnehin sind billig und lieblos produzierte Drucksachen für den Papierkorb beim Empfänger bestimmt. 

Werden sie jedoch engagiert und mit Liebe zum Detail hergestellt, spüren Empfänger und Leser diese Wertschätzung. Sie werden sich damit beschäftigen, vielleicht sogar aufheben oder weiterreichen. Dann ist das Ziel beim Mailing, bei der Werbung und bei allen anderen Drucksachen erreicht, die damit eine relevante Zukunft haben!

 


 

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Das DRUCKMARKT-Team und Klaus-Peter Nicolay sind Partner und Mit-Initiatoren von #Think!Paper, der übergreifenden Initiative, die sich dem Thema „The Beauty of Print&Transformation“ widmet.

 


 

Lesetipp zum Download

Jahresmagazin „Unter Druck – Starker Partner in turbulenten Zeiten.“, Herausgegeben vom VDMB, München, 2018. 

VBDM jahersmagazin 2018

 


 

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Peter Sommer, Member of the Elanders Board, and Andreas Weber, Head of Value, met in Waiblingen, near Stuttgart, to discuss their ideas. Their meeting resulted in the #Think!Paper initiative.

 

#Think!Paper — Edition 1, Volume 1. | German Version

 

“We are launching an initiative that highlights the importance of print not only in but also for the digital era. What counts is not what we do or how we do it, but rather why print delivers sustainable success. The focus needs to be on the unique benefits that professional print production delivers. And that applies whether you’re looking at the past, present or future!” – Peter Sommer and Andreas Weber

A special kind of summit on print and transformation: Peter Sommer, Member of the Elanders Board, and Andreas Weber, Head of Value, met in Waiblingen, near Stuttgart, Germany. This European city is a major hub for the most dynamic solutions portfolio for print and demonstrates with high volumes and strong profits just how big a contribution print (based on digital printing) can make in the digital age. 

“I find it astounding and completely incomprehensible how poorly print is portrayed – especially by the print media industry itself. Why is that?” asks Sommer. The meeting picked out core issues that led to the establishment of the Think!Paper initiative. These points also represent the key thrust of the Think!Paper activities, offering a constructive and critical basis for further discussion.

Taking stock

The print media industry is underselling itself and taking far too little interest in what is going on elsewhere. It likes to keep to itself. There is usually little more than speculation about the challenges set by the digital age. Many positive aspects go unnoticed, and there is a failure to grasp the opportunities that change could bring.

Core arguments

Status quo: The industry has built its own funeral pyre and is fervently stoking the fire beneath it. However, the prospects for print shops in the digital age are far better than the image the industry is presenting, both within and beyond its own ranks.

The mistake being made is that print shops and print buyers are following false prophets.

Clarification: Print is a perfected medium with a pedigree, potential and the capacity for profitable new business. 

Consider the facts:

  • Print represents an exceptionally valuable form of communication – made by people, for people!
  • Improved functionality is exponentially increasing the benefits that print offers in the digital age.  
  • Print isn’t just about duplicating data – it can package text, images and special effects in a very special, highly personal format that moves people profoundly. 
  • As a communication medium, print has the most lasting effect and can therefore be used to great advantage. 
  • As part of the marketing mix, print is constantly raising the bar and creating new potential for customer relationships in the most effective ways possible.
  • And, when it comes to transformation – if anything has to change, then it is how print is handled as a premium product.

Paradigm: Print was, is and will remain an indispensable catalyst for cultural, social and economic developments. That is something ‘digital leaders’ such as Google, Amazon, Facebook and Apple have long since recognized. Indeed, these giants of the digital age are highly adept at using print to their benefit. 

Plea: Print will continue to be a winner in the digital era, if it can strike the right balance between what is useful on a technical level and people’s real needs. The facts are on the table. Now is the time to communicate them clearly and comprehensibly! Let’s put the beauty and diversity of print in the right light!

Aims and measures

We are kicking off creative conversations that cut to the chase with a clear focus. This is how we want to present a vivid and forward-looking picture that highlights effective solutions for using print in all types of communication where it can harness its full potential and strengths. 

We are kindling enthusiasm for innovative and exceptional communication solutions that use print.

We are reinforcing business development with print by identifying and integrating areas of the market that have so far been under-utilized but can rapidly and effectively benefit from innovation solutions using print. 

We are organizing round tables, VIP events and social media-based interactive communication using print.

We are providing clear and concise concept papers as part of the new Think!Paper activities. These include elements such as dossiers, reports with analyses, and guidelines for top decision-makers in business.

We are launching a global ideas competition. 

We are setting up and managing the international “Think!Team”, an interdisciplinary panel of experts.

 


 

Note

A number of hand-picked partners have already been found for Think!Paper, including first and foremost Mondi Group, GT Trendhouse 42 and DRUCKMARKT. More news to follow shortly.


Contact

If you are interested in the Think!Paper initiative or want to get involved, please get in touch:

Twitter @PrintDigitalAge

Andreas Weber (coordination) via LinkedIn

Hashtag: #PDA #printforthedigitalage #creativity #printinnovation #transformation

 


 

#Think!Paper the key facts at a glance

What we do

We evaluate and profile print and its proponents as an effective driving force for transformation – across all industries!

Our mission

We show, first and foremost, that print is by no means driftwood in an ocean of transformation (with Titanic-style effects) but rather a solid anchor for the ‘tsunamis in our heads’!

Our USP

We are bringing together the brightest minds to form interdisciplinary #Think!Teams with a global outlook. 

We are building up the finest pool of expertise with a clear focus on interaction, discourse and sustainable conversations.

We are reinforcing the bedrock of any successful ‘digital’ transformation – proficient, dynamic and meaningful communication.

Benefits for our partners

We help our partners make new and market-relevant discoveries that inspire them and inject new energy into their development.


 

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Print ad out of a campaign by ‘internet.org by Facebook’, designed by Sid Lee, U.S.A.

 

#Think!Paper — Edition 1, Volume 2

”I believe Think!Paper’s stance of recognising the role of print in a digital age will help address this  issue and fill an incredible void in knowledge in an ever-shifting communication environment.”

 

By Fraser Church

 

I applaud the initiative of Think!Paper. This addresses a number of issues that have become prevalent in recent years particularly in the communication industry. 

Today’s marketers have been brought up on digital and social media as being the default form of customer communication, with the much-heralded cry of “digital first” becoming increasingly common. However, the question is whether they are listening to their customers, or whether they are getting carried away on the digital wave whilst at the same time being influenced by perceived efficiencies based more on cost than actual return on investment.

Brands are increasingly focussing on Customer Experience and optimising the customer journey; however, to do that properly, marketers need to recognise that a decision to make a purchase is as much emotional as rational these days. Brand trust, values and relationships are increasingly important in a world where there is a narrowing in product differentiation. As part of building that relationship, it is important for brands to understand which media to use when and for which messaging. 

Print is perhaps the most trusted medium.

Remember the phrase “I would like to see that in writing”. So, when something needs consideration, or has to be seen as authoritative, print can be a great medium. Print Is also the only channel that can impact on one of our most important senses of touch. Indeed, in my later years at Paragon I spend considerable time persuading clients of the value of increasing the production values of their printed output, and thus cost, to help subliminally re-enforce brand values. 

You could for example question whether a Tiffany shopping bag is perhaps an accessory as much as a means of getting goods home. At the same time, you have to be careful not to over play your hand; for example, charities would never use a coated stock, as this would seem to go against their environmental and cost saving credentials (even though recycled paper can cost more!).

But this does not mean everything should be printed.

Email is a great means to deliver offers, newsletters and access to the depth of content that the online environment can provide. Mobile, whilst being often seen as an invasive medium, is perhaps the best way to remind people of a medical or retail appointments, or increasingly keep them up-to-date in real time about their purchase deliveries; and with the advent of 5G networks they will increasingly deliver richer experiences. Apps are a great way for people to manage their life, for example online banking or travel. Whilst social media lets us reach audiences at pace, in an informal and engaging manner.

The issue is that whilst a digital revolution is undoubtedly taking place, interested parties have been perhaps a bit blinkered. The Print Industry has tended to take great pleasure at criticizing digital media whenever it can. On the other hand, the digital communication industry has just ignored print as irrelevant. It is not either or. It is not one or the other. The true power is recognising how brands can use all of the media to their best advantage, optimising customer journeys and building long-term relationships. I believe Think!Paper’s stance of recognising the role of print in a digital age will help address this issue and fill an incredible void in knowledge in an ever-shifting communication environment.

Finally, what about Digital Transformation?

Digital Transformation is often misunderstood. It is not about making sure that all communication is sent via email or mobile; it is about using technology to make it more efficient for businesses to both operate and deliver more engaging experiences for the customer. It is an innovation enabler, allowing new business, operational and communication models. 

However, this does not preclude print, and it should always be considered as a channel to be used to undertake specific roles. For example, whilst comparison websites may help you find the best mortgage, and banks want you to complete applications online, the issuing of printed legal document, welcome pack and annual statements can provide reassurance and feeling of security for customers. 

Also, we should remember that not all consumers are digital natives and a considerable proportion of the population have grown up enjoying and trusting print as a media.

So, whilst Digital Transformation will be responsible for creating a number of digital only brands such as Uber, the majority of companies partaking in digital transformation will still find there is a role, and a productive one at that, for print in their business model.

 

 


About Fraser Church

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Fraser Church is an independent communication consultant and also General Manager of CPX Group — a co-operative of nine of the world’s largest and most innovative print and digital communication companies.

Fraser, who has a degree in Economics, started his career in consumer marketing working for a number of the UK’s leading brands. He then transferred his allegiances to the agency world as a director of RMP a data driven one-to-one communication agency specialising in customer loyalty in the retail sector.

He cut his teeth in the new digital world by setting up a dot.com company in 1999, providing consumers with an online resource for ordering catalogues and brochures. Fraser subsequently moved on to create some of the world’s earliest and most successful variable digital print applications for DSI who eventually became part of the Paragon Group.

Fraser was most recently Head of Creative Development at Paragon, particularly enjoying spending time with clients evangelising about how print plays an important part in customer journeys in an ever-increasing digital world.

He currently became a member of our #Think!Team to support the #Think!Paper initiative and to enrich knowledge sharing.

Contact via LinkedIn


 

 

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Senator h.c. Peter Sommer, Member of the Elanders Board, und Andreas Weber, Head of Value, trafen sich in Waiblingen bei Stuttgart zum Ideenaustausch. Das Ergebnis: Die Geburtsstunde der #Think!Paper-Initiative.

#Think!Paper — Edition 1, Volume 1. | English Version

 

„Wir starten eine Initiative, die die Bedeutung von Print nicht nur im, sondern fürs Digitalzeitalter in den Brennpunkt stellt. Nicht das ‚Was machen wir’ und das ‚Wie machen wir was‘, sondern das ‚Warum bringt Print dauerhaften Erfolg‘ zählt. Es muss um den einzigartigen Nutzen gehen, den professionelle Printproduktionen leisten. Gestern wie auch heute und morgen!“ —Peter Sommer und Andreas Weber

Gipfeltreffen der besonderen Art in Sachen Print & Transformation: Senator h.c. Peter Sommer, Member of the Elanders Board, und Andreas Weber, Head of Value, trafen sich in Waiblingen bei Stuttgart, dem Ort, der wohl in Europa das dynamischste Lösungsangebot für Print bündelt und volumen- sowie ertragsstark aufzeigt, welchen wichtigen Beitrag Print (via Digitaldruck) im Digitalzeitalter leisten kann. 

„Es ist schon dramatisch und für mich völlig unverständlich, wie schlecht Print dargestellt wird, gerade von der Print-Branche selbst. Warum eigentlich?“, räsoniert Peter Sommer. Im Gespräch ergaben sich wichtige Ansatzpunkte, die zur Gründung der Think!Paper-Initiative führten. Gleichzeitig stellen die Punkte die zentralen Aspekt der Think!Paper-Aktivitäten dar, die eine konstuktiv-kritische Diskussionsgrundlage bieten.

Bestandsaufnahme

Die Print-Branche verkauft sich unter Wert und blickt viel zu wenig über den Tellerrand. Man bleibt gerne unter sich. Über die Herausforderungen im Digitalzeitalter wird zumeist nur spekuliert. Vieles Positive bleibt dabei im Verborgenen. Chancen, die sich durch Veränderung ergeben, werden verkannt.

Kernthesen

Status quo: Man befeuert mit großer Leidenschaft den selbst errichteten Scheiterhaufen. Dabei ist die Perspektive von Druckereien im Digitalzeitalter weitaus besser als das Image, das die Branche nach innen und außen verkörpert.

Der Irrweg besteht darin, dass Druckereien wie auch Drucksachenbesteller den falschen Propheten folgen.

Klarstellung: Print ist ein perfektioniertes Medium, das Bestand hat, Entwicklungsmöglichkeiten bietet und profitables Neugeschäft ermöglicht. 

Denn:

  • Print stellt eine äußerst werthaltige Kommunikationsform dar — gemacht von Menschen für Menschen!
  • Durch verbesserte Funktionalität erhöht sich der Nutzen von Print im Digitalzeitalter exponentiell.  
  • Durch Print werden nicht nur Daten vervielfältigt, es lassen sich Texte, Bilder und Spezialeffekte in besonderer, höchst persönlicher Form inszenieren, die Menschen zutiefst berührt. 
  • Print hat in der Kommunikation die nachhaltigste Wirkungskraft und ist insofern gedeihlich einsetzbar. 
  • Print im Marketingmix setzt immer Maßstäbe und schöpft Potenziale in der Kundenbeziehung bestmöglich aus.
  • Apropos Transformation: Wenn sich etwas ändern muss, dann der Umgang mit Print als Premium-Produkt.

Paradigma: Print war, ist und bleibt unverzichtbarer Impulsgeber der kulturellen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen; das haben längst auch ‚Digital Leader’ wie z. B. Google, Amazon, Facebook und Apple erkannt, die Print bestens für sich einzusetzen wissen. 

Plädoyer: Print bleibt im Digitalzeitalter der Gewinner, wenn die richtige Balance zwischen dem technisch Sinnvollen und den Bedürfnissen von Menschen hergestellt wird. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Nun gilt es, das Wesentliche klar und verständlich zu kommunizieren! Setzen wir die Schönheit und Vielfalt von Print ins rechte Licht!

Zielsetzungen und Maßnahmen

Wir setzen schnörkellos und zielführend kreative Konversationen in Gang, um anschaulich und vorausschauend effektive Lösungen mit Print für Kommunikationsaufgaben aller Art aufzuzeigen, bei denen Print seine Stärken voll ausspielen kann. 

Wir entfachen Begeisterung für innovative und außergewöhnliche Kommunikationslösungen mit Print.

Wir stärken die Geschäftsentwicklung mit Print, indem bis dato wenig zielführend adressierte Marktbereiche, die schnell und bestmöglich von Innovations-Lösungen durch und mit Print profitieren können identifiziert und eingebunden werden. 

Wir organisieren Roundtables und VIP-Events sowie Social Media-basierte, interaktive Kommunikation mit Print.

Wir stellen im Rahmen der neuen Think!Paper-Aktivitäten prägnante Ideenpapiere bereit, zum Beispiel über Dossiers, Reports mit Analysen und Handlungsanweisungen für Top-Entscheider in der Wirtschaft.

Wir starten einen globalen Ideen-Wettbewerb. 

Wir gründen und leiten das national wie international wirksame, interdisziplinäre Expertenpanel „Think!Team“.

 


Hinweis

Es haben sich schon einige handverlesene Partner für Think!Paper gefunden, allen voran Mondi Group und GT Trendhouse 42 sowie DRUCKMARKT. Aktuelles dazu in Kürze.


#Think!Paper — Das Wichtigste auf einen Blick

Unser Thema

Wir bewerten und profilieren Print sowie seine Apologeten in der Rolle als wirkungsvolle Treiber von Transformation — über alle Branchengrenzen hinweg!

Unsere Mission

Wir beweisen erstmals, dass Print nicht Treibholz im Transformations-Ozean ist (mit Titanic-Effekt), sondern ein Rettungsanker für die ‚Tsunamis in unseren Köpfen‘!

Unsere Alleinstellungsmerkmale

Wir bringen die fähigsten Köpfe zusammen und formieren global ausgerichtete, interdisziplinäre
#Think!Teams. 

Wir bauen den besten Knowledge-Pool auf, ausgerichtet auf Interaktion, Diskurse und nachhaltige Konversationen.

Wir stärken das wichtigste Asset jeglichen ‚digitalen‘ Transformations-erfolgs: Die fachlich versierte, spannend inszenierte und werthaltige Kommunikation.

Vorteile für unsere Partner

Wir ermöglichen, neue, marktrelevante Erkenntnisse zu gewinnen, die unsere Partner inspirieren und in ihrer Entwicklung dynamisieren.

 


Kontakt

Wer sich für die Think!Paper-Initiative interessiert oder sich persönlich engagieren will, sollte mit uns in Kontakt treten:

Twitter @PrintDigitalAge

Andreas Weber (Koordination) via LinkedIn

Schlagworte | Hashtag: #PDA #printforthedigitalage #creativity #printinnovation #transformation

 


 

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