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Podcast #BesserLeben

Bild: Screenshot aus KI Festival Video-Doku des Städel Museum

Die Welt dreht sich schneller als je zuvor. Push-Nachrichten, endlose Social-Media-Feeds und eine Flut KI-generierter Bilder prasseln unaufhörlich auf uns ein. So die Ausgangslage für eine spannende Podiumsdiskussion am 5. September 2026 beim Ki-Festival im Städel Museum.

Es diskutierten Johanna Zorn, Kay Voges, Christoph Koch, moderiert von Eva Schulz, das Thema „Macht Kunst resilient gegen den Overload?“ und lieferten inspirierende und zuversichtliche Antworten.

Fakt ist: Viele fühlen sich oft erschöpft und überfordert von dem, was der Autor Douglas Rushkoff als „Gegenwartsschock“ bezeichnet. Doch wie können wir in diesem digitalen Sturm nicht nur bestehen, sondern gestärkt daraus hervorgehen?

Die Diagnose: Der Kampf um unsere Aufmerksamkeit

Unsere Aufmerksamkeit ist zur knappsten Ressource geworden. Wir scrollen endlos durch Inhalte auf zweidimensionalen Bildschirmen, die uns in unserer eigenen Komfortzone halten. Algorithmen auf TikTok oder Instagram liefern uns zwar eine enorme emotionale Bandbreite, doch am Ende bleiben wir in einer Art Homöostase – wir reagieren nur noch, statt wirklich in die Tiefe zu denken. Das Problem ist nicht nur die schiere Menge an Informationen, sondern auch der gefühlte Zwang, ständig darauf reagieren zu müssen. Wir wechseln rastlos zwischen Aufgaben, was unsere Konzentration schwächt.

Kunst als kraftvolles Gegenmittel: Fokus, Reibung und dreidimensionales Denken

Genau hier setzt die transformative Kraft der Kunst im KI-Zeitalter an. Anders als Algorithmen, die auf gefällige Bestätigung abzielen, kann Kunst eine „Zumutung“ sein – im besten Sinne. Sie irritiert, fordert uns heraus und schafft Reibung.

  • Fokus trainieren: Ein Museums- oder Theaterbesuch zwingt uns, innezuhalten und uns bewusst einer Sache zu widmen. Diese Fokussierung ist eine essenzielle Kompetenz in einer Welt der ständigen Ablenkung.
  • Tiefe statt Fläche: Kunst öffnet einen dreidimensionalen Gedankenraum. Im Theater oder bei der Lektüre eines Buches versetzen wir uns in andere hinein und üben Empathie – die Fähigkeit, einen fremden Standpunkt einzunehmen. Es geht um echte Bewegung und Erschütterung, nicht um stoische Gleichmütigkeit.
  • Wahrheit im postfaktischen Zeitalter: In einer Zeit, in der Fakten und Fiktion verschwimmen, kann Kunst einen Ort der Wahrheit erschließen. So bringen Theater wie das Schauspiel Köln mit Produktionen wie „Geheimplan gegen Deutschland“ faktenbasierte, journalistisch recherchierte Geschichten auf die Bühne und werden zu „Medienhäusern“, die analoge und digitale Welten verbinden.

KI in der Kunst: Jenseits der Imitation – Ein neuer, nachhaltiger Weg

Während die Debatte oft von der Flut an KI-generiertem „Slop“ geprägt ist, der meist nur frühere Medien wie die Fotografie imitiert, entstehen bereits visionäre Alternativen. Die künstlerische Auseinandersetzung mit KI begann schon vor über einem Jahrzehnt und hat stets die unsichtbare Infrastruktur hinterfragt: den enormen Energieverbrauch, die Ausbeutung von Ressourcen und die prekäre Klickarbeit.


Zwischenruf zur Perspektive von KI

Ein wegweisendes, noch nicht öffentliches Forschungsprojekt (Projektname LOSSI), das seit 2024 entwickelt wird, zeigt, dass es anders geht. In ihrer Live-Videosession „AI: ARTIST INCLUDED“ gab die Künstlerin Hito Steyerl, (seit 2024 als Professorin für Aktuelle Digitale Medien an der Akademie der Bildenden Künste München tätig) einen kurzen Einblick: Als erstes Modell seiner Art wird es ausschließlich mit gemeinfreien Daten trainiert – ohne Urheberrechtsverletzungen. Es ist transparent und verbraucht im Training mehr als zehnmal weniger Energie als herkömmliche Systeme. Die Ästhetik ist nicht fotorealistisch, sondern eigenwillig und schräg – sie spiegelt die Eigenheiten des Mediums wider, anstatt etwas zu kopieren.


Mit Zuversicht nach vorn: Wir gestalten unsere Zukunft aktiv

Kunst ist kein simples Wellnessprogramm, sondern ein Trainingsfeld für unsere kognitiven und emotionalen Fähigkeiten. Sie lehrt uns, uns abzugrenzen, Ambivalenz auszuhalten und der Welt mit geschärfter Wahrnehmung zu begegnen.

Die gute Nachricht ist: Wir können beides haben – die Vernetzung der digitalen Welt und die Tiefe des dreidimensionalen Denkens. Projekte wie LOSSI beweisen, dass eine ethische, nachhaltige und kreative KI möglich ist. Kulturinstitutionen entwickeln sich weiter zu „Trusted Sensemakern“, die in einer Welt des Überflusses Orientierung bieten.

Indem wir bewusst Räume für Kunst schaffen, unsere Feeds kuratieren und Irritationen zulassen, stärken wir unsere Resilienz.

Wir bleiben handlungsfähig und gestalten aktiv unsere Aufmerksamkeit. Das ist Grund zur Zuversicht – für einen bewussteren Umgang mit unserer Zeit und einen klaren Blick nach vorn. Die Reise für uns alle hat gerade erst begonnen.


Screenshot der KI-Festival Videos des Städel Museum auf YouTube. Hier sind die Podiumsbeiträge per Live-Stream-Mitschnitt dokumentiert.

Im Rahmen der #besserleben Berichtsreihe werden von mir alle wichtigen Beiträge auf Bühne 1 des KI-Festivals thematisiert und kommentiert.

Bereits im Blog erschienen:


Siehe auch die entsprechenden Posts auf LinkedIn!


Weitere Berichte folgen!

Bild: Screenshot aus dem Live-Video des Städel Museums auf YouTube.

Zusammenfassung der Diskussionsrunde beim KI-Festival im Städel Museum zum Thema „Wie können wir Begegnungen schaffen im KI-Zeitalter?“ mit Bernhard Pörksen, Christian Uhle, Sarah Diefenbach, moderiert von Vivian Perkovic.

Wie verändern generative KI und Social Media unsere Gespräche, Beziehungen und die Qualität unserer Öffentlichkeit? Daten und Erfahrungen zeichnen ein konsistentes Bild: Wir erleben eine Entfremdungsdynamik, die Technik verstärken kann – und zugleich Werkzeuge bietet, um Verbundenheit neu zu gestalten.

Wesentliche Befunde:

  • Laut American Time Use Survey sinkt die Zeit mit Freunden seit 2005; Tiefstand in der Pandemie, weiterhin niedrig in 2024.
  • „Sex Recession“: Der Anteil der 18–64-Jährigen mit wöchentlichem Sex sank von 55% (1990) auf 37% (2004); Sexlosigkeit bei 18–29 steigt bis 2024 deutlich.
  • Freizeitmonitor: Treffen mit Freunden bleibt wichtig, verliert aber stark; regelmäßige Freundestreffen fielen von 37% (1986) über 41% (2003) auf 19% heute.
  • Deutsche Depressionshilfe: Etwa ein Viertel der Bevölkerung fühlt sich einsam; nach dem Pandemie-Peak weiterhin über dem Vorpandemischen.

Vivian Perkovic erläutert wichtige Statistiken aus aktuellen Studien. Foto: Weber

Was treibt die Entwicklung?

  • Social Media optimiert auf Aufmerksamkeit, Emotionalisierung und Retention
  • Intransparenz wird zur demokratischen Frage.

Und doch: Kein Kulturpessimismus. KI kann Resonanzräume öffnen – für Struktur, Recherche, Zusammenfassungen, Barrierefreiheit, kreative Impulse und bessere Konfliktkommunikation. Entscheidend sind Anreize und Design: Qualität der Begegnung statt Nutzungsdauer; Reflexion statt Echokammer.


Das Städel Museum hat Aufzeichnungen der Livestreams von der Hauptbühne des KI Festival auf seinem YouTube Kanal publiziert.

Gestaltungsprinzipien für Freundschaften, Teams und Organisationen:

  • Klare Trennung: KI für Information und Struktur, Menschen für Nähe und Vertrauen.
  • Kommunikationshygiene: KI-Dialoge als Vorbereitung realer Gespräche nutzen – Argumente sortieren, Perspektiven spiegeln.
  • Friktion zulassen: Unvollkommenheit, Pausen, Widerspruch gehören zur echten Begegnung.
  • Rhythmus stärken: Verbindliche analoge Zeitfenster, Rituale, kleine Gruppen – 19% regelmäßige Freundestreffen sind zu wenig.
  • Transparenz: KI-Einsatz offen benennen, Datennutzung erklären, Erwartungen an menschliche Zusammenarbeit priorisieren.
  • Beziehungs-Skills üben: Zuhören, Konfliktfähigkeit, Ambiguitätstoleranz, Empathie.
  • Design für Bindungsqualität: Coachende Funktionen, die Selbstwirksamkeit und soziale Brücken fördern – nicht klebrige Retention.
  • Digitale Öffentlichkeit schützen: Regulierung mit wirksamen Standards (Transparenz, Altersdesign, Suchtprävention) und Bildung (z. B. ein Schulfach „Digitale Öffentlichkeit/Medienkompetenz“).
  • Demokratische Beteiligung erweitern: KI kann Konsensfelder erkennen und Politikgestaltung stärken.
  • Vorausschauend denken: „Cassandra“-Methoden für Worst-Case-Szenarien und werteorientiertes, resilientes Technikdesign.
  • Online-Dating fair gestalten: KI als „digitale Kupplerin“ mit Transparenz, Diversität und ohne manipulative Gamification.

Zuversichtlicher Ausblick

Die menschliche Sehnsucht nach echtem Gegenüber ist robust. Wenn wir Anreize verschieben – weg von Aufmerksamkeit, hin zu Qualität der Begegnung – entsteht ein produktiver Hybrid: mehr Fokus, bessere Informationen, stärkere Beziehungen. Unsere Aufgabe ist, Räume für konzentriertes Zuhören zu schaffen und Technologien so zu bauen, dass sie Reflexion statt Erregung belohnen. KI bleibt – die Frage ist, was sie ergänzen darf und was unersetzlich menschlich bleibt.

Echte Verbundenheit entsteht nicht in der perfekten Antwort, sondern im gemeinsamen Aushalten, Denken und Lachen. Genau das sollten wir wieder öfter kultivieren. Nicht „wird schon“, sondern „wir machen es gut“. Heute ist ein guter Tag, damit zu beginnen. Oder?


Hinweis: Der Bericht wird fortgesetzt mit Zusammenfassungen der weiteren Podiumsdiskurse auf der Hauptbühne des KI-Festivals.

Siehe auch: „Die Zukunft ist menschlich!“ — Bericht zur Keynote von Prof. Dr. Björn Ommer


Foto: Städel Museum via Instagram

Innerhalb unserer Arbeit der Ideenbörse für positive Lebens-Perspektiven, kurz „Besser Leben. Schöner Sterben.“ ist für den Arzt David Sonntag und mich äußerst wichtig, die Entwicklungen rund um und mit KI /AI besonders umfassend und real einschätzen zu können. Gemäß unserem Motto „be more human“ achten wir darauf, wie stets der Mensch und nicht die Technik im Fokus steht.

Prolog

Das KI-Festival im Städel Museum am 4. und 5. September 2026 setzt Maßstäbe.

Es erscheint geradezu wunderbar und bemerkenswert, was das Städel Museum in Frankfurt am Main mit seinem KI Festival 2026 als pure Inspirationsquelle auf die Beine gestellt hat. Nachfolgend erste kurze Anmerkungen zur noch laufenden Veranstaltungen, die wir umfassend auswerten werden.

These 1 — Die Zukunft ist menschlich: Warum KI uns zu den analogen Werten zurückführt

In einer digitalen Welt wächst die Sehnsucht nach dem Echten, Greifbaren und Menschlichen. Während KI heute Texte schreibt, die vielen besser gefallen als menschliche Werke, und digitale Normierung unseren Ausdruck vereinheitlicht, entsteht eine Gegenbewegung – nicht aus Protest, sondern aus einem tiefen menschlichen Bedürfnis.

These 2 — Vom Nerd zum Visionär: Eine Lektion in Demut

Lange belächelten wir technikaffine „Nerds“, bis sie zu Architekten unserer Zukunft wurden. Diese Erfahrung lehrt Demut. Statt KI aus Angst abzulehnen, sollten wir ihre Potenziale neugierig erkunden. Die Chance liegt darin, zu verstehen und mitzugestalten – nicht in der Sorge, Status zu verlieren.

These 3 — Die Renaissance des Analogen: Mehr als Nostalgie

Schon heute suchen junge Menschen bewusst analoge Erlebnisse: Museen, Buchmessen, echte Begegnungen. Der Mensch braucht nicht nur digitale Versorgung, sondern körperliche Erfahrungen und authentische Kontakte.

These 4 — Die neue Währung heißt Knappheit

In einer Welt des technologischen Überflusses gewinnt das Knappe und Einzigartige an Wert. KI wird viele Güter im Überfluss verfügbar machen. Doch was wird dann kostbar sein?

  • Das Original: Der Moment vor einem echten Kunstwerk wie Picassos „Guernica“.
  • Das Erlebnis: Unberührte Natur oder das Gefühl, an einem einzigartigen Ort zu sein.
  • Die Begegnung: Direkter, persönlicher Austausch – unersetzbar durch Videokonferenzen.

Diese „knappen Güter“ werden die wahren Statussymbole einer von KI geprägten Zukunft sein. Sie definieren Reichtum nicht über Besitz, sondern über authentische Erfahrungen.

These 5 — Unsere Chance: Brücken bauen, keine Mauern

Technologie ist kein Gegner, sondern ein Werkzeug. Nutzen wir digitale Möglichkeiten, um Menschen an das Analoge heranzuführen. KI kann Kontexte schaffen, die uns die Tiefe eines Originals erst richtig schätzen lassen.

Erste Erkenntnis: Die Zukunft ist nicht entweder digital oder analog – sie ist beides. Packen wir sie an.


Foto: Städel Museum via Instagram

Von der bloßen Optimierung zur echten Transformation

Tenor: KI formt die Zukunft – lass uns mitgestalten.

In seinem herausragenden Einführungsvortrag analysierte Professor Dr. Björn Ommer von der LMU München die dualistische Natur der künstlichen Intelligenz (KI), indem er die Risiken der reinen Optimierung (z.B. Monopolisierung, „AI-Slop”) der Chance einer transformativen Wertschöpfung gegenüberstellt. Er argumentiert, dass positive Ergebnisse nicht automatisch eintreten, sondern bewusste Anstrengungen in Bildung, Souveränität und die Entwicklung spezifischer KI-Anwendungen erfordern, und positioniert Museen als essenzielle Vertrauens- und Orientierungsinstanzen in einer zunehmend komplexen, von KI geprägten Informationsgesellschaft.

Die Rolle der KI im musealen Kontext

Es tut sich bereits einiges im Museumswesen. Björn Ommer beleuchtete die bereits existierenden und zukünftigen Anwendungen von KI als Werkzeug in Museen. Er stellt dar, wie KI Prozesse wie das Sammeln, Katalogisieren, Konservieren und Erforschen von Kunstwerken unterstützt und die Vermittlung an Besucher durch animierte Kunstwerke oder Museumsroboter bereichert. Im Prozess des Sammelns unterstützt KI das Erstellen und Verbinden von Katalogen, den Abgleich von Einträgen und das Finden von Duplikaten. Sie ermöglicht die automatische Objekterkennung und Bildsuche, während moderne LLMs (Large Language Models) auch heterogene Freitextdaten durchsuchen und so einen tieferen inhaltlichen Zugang schaffen. In der Konservierung wird KI zur Detektion von Schäden wie Farbabsprengungen oder zur Vorhersage von Alterungsprozessen eingesetzt.

Die Kunstforschung profitiert von der Analyse des Wandels von Stil und Duktus über Jahrhunderte, während ein anderes Projekt KI zur Entzifferung von Keilschrift nutzt. Für die Vermittlung werden Kunstwerke animiert, wie im Harvard Art Museum, oder Roboter wie der historische „Rhino” im Deutschen Museum Bonn als Führer eingesetzt. Der Wandel des Roboters Rhino vom Werkzeug zum Museumsobjekt selbst illustriert dabei den technologischen Wandel und leitet zur übergeordneten gesellschaftlichen Diskussion über.

KI als gesellschaftliche Herausforderung: Optimierung vs. Transformation

Es ist unverzichtbar, die kritische Unterscheidung zwischen der reinen Optimierung bestehender Prozesse und der echten Transformation durch KI zu analysieren. Björn Ommer argumentiert, dass eine rein optimierende KI zu negativen Folgen wie Monopolisierung, Jobverlusten im Einstiegsbereich und der Verbreitung von minderwertigen Inhalten („AI-Slop”) führt. So zeigt eine Studie in Nature, dass der Einsatz von KI in der Wissenschaft zwar zu mehr Publikationen (3x) und Zitaten (5x) für den Einzelnen führt, der Gesamt-Impact der Wissenschaft jedoch sinkt, da nur noch leicht automatisierbare Bereiche erforscht werden.

Die hohen Ressourcenkosten der KI (Chips, Energie) fördern eine Monopolisierung. Gleichzeitig entsteht eine Flut an „AI-Slop”, wobei künstlich generierte Inhalte bereits die von Menschen erstellten übersteigen. Diese Entwicklung führt zu einer Verlagerung der kognitiven Leistungsfähigkeit auf die KI und schafft Abhängigkeiten. KI wird zu einer Infrastrukturtechnologie, einem “Foundation Layer”. Ommer betont, dass diese negativen Konsequenzen automatisch eintreten, während die eigentliche, transformative Wertschöpfung bewusster Anstrengung bedarf.


Über die Hälfte der Firmen nutzt KI nur zur Effizienzsteigerung, obwohl die massive Wertschöpfung (Value Creation”) erst bei echter Transformation stattfindet.


Die zwei Zukünfte: Dystopie durch Passivität vs. Utopie durch Gestaltung

Entscheidend erscheint, die Dichotomie der KI-Zukunft darzustellen: eine, die automatisch zu Beliebigkeit und Kontrollverlust führt, und eine andere, die durch gezieltes Handeln Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft „empowern” kann. Der positive Ausgang ist nicht garantiert. Negative Effekte wie algorithmische Manipulation oder das Ersetzen von Einstiegsjobs treten automatisch ein. Positive, transformative Wertschöpfung hingegen erfordert bewusste Entscheidungen. Die Vorstellung einer KI als „Universal Problem Solver“, die alles automatisch verbessert, wird als steile Hypothese kritisiert. Im Bereich der Cybersicherheit herrscht bereits ein „Arms Race“, bei dem „Troll-Fabriken“ gezielt Desinformationen streuen, die laut Schätzungen bereits ein Drittel der ausgespielten Informationen manipulieren. In Anlehnung an Charles Dickens kann die Gegenwart als die „beste“ und „schlimmste“ aller Zeiten beschrieben werden: Sie ermöglicht einen beispiellosen Zugang zu Wissen, führt aber gleichzeitig zu einer Flut an Beliebigkeit („Arbitrarität”) und einem Verlust von Authentizität.


Das Städel Museum hat Aufzeichnungen der Livestreams von der Hauptbühne des KI Festival auf seinem YouTube Kanal publiziert.

Voraussetzungen für transformative Wertschöpfung mit KI in Deutschland

Es lohnt sich, die Hürden und Potenziale für eine erfolgreiche KI-Transformation in Deutschland und Europa zu betrachten. Als zentrale Hemmnisse werden der Mangel an Fachkräften für eine komplette Transformation, die Abwanderung von Talenten in die USA, hohe Compliance-Hürden und ein im Vergleich zu den USA deutlich geringeres Investitionskapital identifiziert. Auch die hohen Energiekosten stellen eine Herausforderung dar. Demgegenüber stehen deutsche Stärken wie exzellent ausgebildete Forscher, eine starke industrielle Basis und der Zugang zu hochspezifischen Industriedaten durch Weltmarktführer.

Björn Ommer plädiert dafür, nicht den großen US-Modellen nachzueifern, sondern auf Nischen wie industrielle, physikalische und verlässliche KI zu setzen. Der größte Hebel für Wertschöpfung liegt in Investitionen in „Upskilling”, da diese eine mehr als fünffache Rendite bringen. Es ist eine Verpflichtung gegenüber der nächsten Generation, jetzt ins „Doing“ zu kommen und die Souveränität bei Technologie und Engineering-Skills zu sichern, anstatt bei der reinen Optimierung stehen zu bleiben.

Die neue Rolle des Museums in der KI-Ära

Was hat all das mit dem Museum als Institution zu tun? Dessen Rolle wandelt sich in Zeiten von Informationsflut und schwindender Verlässlichkeit fundamental. In einer Welt, in der Content zur Commodity wird und die Verlässlichkeit von Informationen sinkt, gewinnen klassische museale Kompetenzen – die Prüfung von Provenienz, Kontext und Glaubwürdigkeit – eine neue, gesellschaftliche Relevanz. Während KI zu personalisierten Informationsblasen führt, steigt die Bedeutung gemeinschaftlicher Erlebnisse („Shared Experience“).

Museen werden zu unverzichtbaren Ankerpunkten und Vertrauensinstitutionen, die in einer „lauten”, schnelllebigen Welt Orientierung und Kontinuität bieten. Als „Cultural Memory Institutions“ bilden sie ein Gegengewicht zur kurzlebigen Aufmerksamkeitsökonomie, deren Horizont oft nicht über den Moment hinausreicht. Sie helfen, historische Entwicklungen und Wertewandel sichtbar zu machen, ohne eine feste Wahrheit vorzugeben, und unterstützen so die persönliche Entscheidungs- und Einordnungsfähigkeit in einer komplexen KI-Ära.


Zur Person

Björn Ommer ist Professor an der LMU München und leitet dort die „Computer Vision & Learning Group“. Darüber hinaus ist er als Co-Vorsitzender des Bayerischen KI-Rats sowie als langjähriger Associate Editor des führenden Journals zu KI, den IEEE T-PAMI, tätig. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen generative KI, automatisches Bildverstehen und erklärbare neuronale Netze. Ommer arbeitet an wegweisenden Ansätzen zur Demokratisierung generativer KI, darunter „Stable Diffusion“, einem revolutionären Open-Source AI-Modell, welches in der Lage ist, aufgrund von Text-Prompts fotorealistische Bilder zu erstellen. Diese Arbeiten finden breite Anwendung und haben bereits zahlreiche neue Wege in Forschung, Industrie, Medien und darüber hinaus eröffnet.


Hinweis: Der Bericht wird fortgesetzt mit Zusammenfassungen der weiteren Podiumsdiskurse auf der Hauptbühne des KI-Festivals.

Siehe auch den Bericht: „KI, Social Media und echte Begegnungen: Warum wir jetzt bewusst gestalten müssen“

https://valuetrendradar.com/2026/09/06/ki-social-media-und-echte-begegnungen-warum-wir-jetzt-bewusst-gestalten-mussen/amp/


Das vollständige Programm im Überblick.


Torsten Sträter & Felix Lobrecht bei ARD 1Live am 10. Juli 2026

Leben im Jetzt!

Schlusspunkt einer munteren Runde mit Publikunsfragen, die sich an die Themen unserer Podcast-Reihe „Besser Leben. Schöner Sterben“ anlehnt: „Leben im Jetzt – Was eine Krebs-Diagnose wirklich lehrt“!

Es gibt Gespräche, die anrühren, im Gedächtnis bleiben. Das Interview zwischen #Sträter und #Lobrecht ist eines davon. Sträter, bekannt für seinen trockenen Humor und seine unverblümte Ehrlichkeit, sprach offen über seine Krebsdiagnose – und über das, was sie ihm mitgegeben hat.

Keine dramatische Lebensbeichte, keine großen Worte. Stattdessen: echte, bodenständige Erkenntnisse, die jeder von uns brauchen kann – ohne erst selbst krank werden zu müssen.

Nicht verdrängen – auch wenn es gerade gut läuft

Sträters erste und wichtigste Botschaft klingt einfach, ist aber alles andere als selbstverständlich: Nicht verdrängen. Gerade wenn es einem gut geht, ist die Versuchung groß, unangenehme Wahrheiten beiseite zu schieben. Doch genau das kann gefährlich werden. Im Fall von Sträter war es diese Verdrängung, die ihn fast das Leben gekostet hätte.

Die Erkenntnis dahinter ist universell: Sich selbst im Blick behalten. Werte kontrollieren, Vorsorge ernst nehmen – nicht aus Angst, sondern aus Verantwortung sich selbst gegenüber.

Vier Wochen sind verdammt viel

Hier wird es besonders stark. Statt in den klassischen Fünf-Jahres-Plänen zu denken, hat Sträter seinen Horizont bewusst verkürzt – auf vier Wochen. Und dabei festgestellt: Das ist eigentlich eine Menge Zeit.

In diese vier Wochen packt er nur das, was Sinn ergibt und Freude macht. 28 andere Anfragen? Kalt abgelehnt. Stattdessen: Projekte mit echtem Wert, Zeit im Garten, Spatzen beobachten.

Das klingt trivial. Ist es aber nicht. Es ist eine radikale Neubewertung dessen, was wirklich zählt – und ein Plädoyer dafür, die eigene Zeit als das zu behandeln, was sie ist: das wertvollste Gut, das wir haben.

Freiheit und Prioritäten

Was Sträter beschreibt, ist ein Privileg, das viele Menschen in ähnlicher Form besitzen – aber selten nutzen: die Freiheit, selbst zu entscheiden, womit man seine Zeit verbringt. Kein Chef, keine Arbeitsstelle, keine Verpflichtung, die wichtiger ist als das eigene Wohlbefinden. Die Frage, die er damit stellt, richtet sich an uns alle: Wofür sagst du Ja – und wofür solltest du endlich Nein sagen?

Das eigentliche Schlusswort

Am Ende des Gesprächs verrät Sträter sein persönliches Lebensziel: „Ich möchte in Kiel mindestens einmal größer auftreten als Du, Du Affe!“ — gemeint ist Felix Lobrecht. Das ist kein Witz – das ist Lebensphilosophie. Ein konkretes, erreichbares Ziel. Etwas, worauf man hinarbeiten kann. Etwas, das Freude macht.

Was ist das eine Ding, das dich antreibt – klein, konkret, bedeutsam nur für dich?

Manchmal braucht es keine große Lebenskrise, um das herauszufinden. Manchmal reicht ein gutes Gespräch.
Danke, Torsten Sträter. Und danke, Felix Lobrecht, für dieses Gespräch.


Zum Besser-Leben-Podcast:

http://bit.ly/3SMjfBo

Eine Ideenbörse als Ausgangspunkt?

Was passiert, wenn man in fünf Jahren zehnmal am Herzen operiert wurde, fast verblutet wäre und trotzdem jeden Tag mit voller Klarheit aufsteht?

Man hört auf, Zeit zu verschwenden. Und man fängt an, wirklich zu leben.

Ich bin Boris Andreas Weber. Kommunikationsanalyst, Blogger, Podcaster, Chairman der Freunde plus Vorstand der Internationalen Senefelder Stiftung und Initiator von „Besser leben. Schöner sterben.“ – und seit einigen Jahren vor allem eines: jemand, der gelernt hat, dass die Endlichkeit des Lebens kein Grund zur Lähmung ist, sondern der stärkste mögliche Antrieb.

Seit 2021 habe ich zehn Herzoperationen hinter mir. Vor fünf Jahren lautete die Lebenszeit-Prognose für mich: drei bis fünf Jahre. Heute frage ich meinen Chefarzt der Kardiologie an der Uniklinik, was wir an meinem 80. Geburtstag machen. Das ist keine Übertreibung – das ist das Ergebnis von medizinischer Spitzenbehandlung, unbedingtem Lebenswillen und einer Strategie, die ich „Selbstwirksamkeit auf Basis aktiver Hilflosigkeit“ nenne.

Schlimme Dinge in positive Impulse verwandeln

Vor fünf Wochen (7. Juni 2026) hatte ich nach einem routinemäßigen Herz-Schrittmacherwechsel eine innere Blutung. Innerhalb von unter zwei Stunden verlor ich drei Liter Blut. Das ist eine echte Nahtoderfahrung. Heute mache ich wieder Herzsport.

Ich erzähle das nicht, um Mitleid zu erzeugen. Ich erzähle es, weil genau diese Erfahrungen der Kern meines Projekts „Besser leben, schöner sterben” sind – einem Podcast mit inzwischen 58 Episoden, den ich gemeinsam mit meinem Arzt und Freund David Sonntag aufgebaut habe.

Die zentrale Botschaft: Es gibt passive Hilflosigkeit – und aktive. Ich wähle die aktive. Immer.

Eine Vision, die größer ist als ich

Was als persönliche Bewältigungsstrategie begann, ist längst zu einem ernsthaften gesellschaftlichen Projekt geworden. Mein Ziel ist es, aus dieser Initiative eine Genossenschaft zu entwickeln – ein Modell, das Bestand hat, das gemeinnützig wirkt und das konkrete Projekte hervorbringen kann: Z.B. neue Lebens- und Wohnformen für Senioren und Nachwachsende, Retreats, Events, Publikationen…

Warum eine Genossenschaft? Weil dieses Organisationsprinzip zu den langlebigsten überhaupt gehört. In Mainz, meiner langjährigen Heimatstadt, sieht man das besonders gut: Aus kaufmännischen Vereinigungen entstanden Unternehmen, die seit 150 Jahren bestehen. Was Wert hat, hält.

LinkedIn als Verstärker einer neuen Ära

Ich habe in meinem Berufsleben vor fast 200.000 Menschen in 35 Ländern Vorträge gehalten. Ich weiß, wie man Wirkung erzeugt – nicht um eigene Interessen durchzusetzen, sondern um anderen zur Hilfe zur Selbsthilfe zu verhelfen.

Jetzt stehe ich vor einer Transformation meiner Personal Brand. Nicht weil ich Follower brauche. Sondern weil LinkedIn genau das Publikum versammelt, das zu diesem Projekt passt: Menschen, die erfolgreich sind, die mitdenken, die mitgestalten wollen – als Partner, als Unterstützer, als Teil einer Gemeinschaft.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 hatte ich trotz durch lange Krankheitszeiten eingeschränkter LinkedIn-Präsenz mit wenigen Posts knapp eine halbe Million Impressions. Die Richtung stimmt. Jetzt geht es darum, die Positionierung zu schärfen.

Das Ziel findet sich beim Laufen

Am 15. Juli 2026 führe ich voraussichtlich ein Strategiegespräch mit einer kompetenten Person über den nächsten Schritt. Nicht weil ich Druck habe. Sondern weil ich verstanden habe, dass die Sommerzeit ideal ist, um Fundamente zu legen – damit der Herbst operativ werden kann.

Ich bin kein Mensch, der wartet. Ich bin ein Mensch, der analysiert, entscheidet und handelt. Jahrzehntelang als Kommunikationsanalyst und Unternehmer. Jetzt als jemand, der seinen eigenen Purpose lebt.

Wenn du dich angesprochen fühlst – weil du selbst an einem Wendepunkt stehst, weil das Thema Leben, Würde und sinnvolles Alter dich bewegt, oder weil du dir vorstellen kannst, Teil dieser Genossenschaftsidee zu sein – dann melde dich.

Das Ziel findet sich beim Laufen. Aber man muss anfangen zu laufen.

Herzlichst, Boris Andreas Weber – Kommunikationsanalyst, Blogger, Podcaster, Chairman der Freunde und Vorstand der Internationalen Senefelder Stiftung und Initiator von „Besser leben. Schöner sterben.“


Hier bitte klicken, um zur wichtigen Podcast-Episode 56 zu gelangen!


Paul Klee, 1879–1940. “Eile ohne Rücksicht”, 1935, 97 (N 17). Kohle und Aquarell auf Papier, 31,5 × 29,8 cm. Sammlung Familie Klee.

Von Andreas Weber als Zusammenfassung der 53. Episode des Podcast „Besser Leben. Schöner Sterben.“ im Team mit dem Arzt David Sonntag.

Rücksicht ist weit mehr als Höflichkeit. Sie ist ein tragender Wert für funktionierendes Miteinander, Qualität in Arbeit und eine positive Lebensperspektive. Sprachlich klingt im Begriff die lateinische Wurzel „respectus“ an: der Blick zurück und der Respekt nach vorn. Praktisch heißt das: Ich bin nicht allein. Ich stehe in Beziehung – zu Menschen, Natur und kommenden Generationen. Rücksicht ist kein Verlustgeschäft, sondern ein Investment in Vertrauen, Kooperation und sozialen Frieden.

Ein Bild hilft: der Straßenverkehr. Gute Fahrerinnen und Fahrer sind im Hier und Jetzt, schauen vorausschauend nach vorne – und bei Bedarf in den Rückspiegel. Wer nur zurückblickt, verpasst den Moment. Wer nie zurückblickt, gefährdet andere. Dosierung ist der Schlüssel: Rücksicht ohne Selbstverlust. Zu viel Selbstaufgabe macht Beziehungen fragil, rücksichtsloser Egoismus sprengt sie.

David Sonntag sagt dazu: „Mein Weg begann in der Gesundheits- und Krankenpflege. Dort lernt man früh, dass Menschen im Krankenhaus selten freiwillig sind – und dass das fragile Gefüge aus Heilung, Angst und Hoffnung nur mit echter Rücksicht funktioniert. Mentoren prägten mich in beide Richtungen: Manche gaben Wissen klar und zugewandt weiter, andere ‚bügelten drüber‘. Beides lehrte mich, Wissen mit Würde zu verbinden.“

Besonders in Pflege und Palliativmedizin ist Rücksicht gelebter Respekt: Würde bewahren, Autonomie achten, Nähe und Zeit geben. Wo Prozesse zu sehr industrialisiert werden, verlieren Systeme ihre Seele – Familien tragen Lasten allein, bis auch die Gesunden krank werden. Rücksicht nimmt Druck raus, verteilt Verantwortung und schafft Menschlichkeit – genau da, wo sie am meisten zählt.

Rücksicht: unterschätzte Stärke für ein gutes Leben, bessere Zusammenarbeit und resilientere Systeme

Rücksicht wirkt universell – oft jenseits formaler Regeln. Wer durch megastädtische Verkehrsströme in Asien oder Südamerika fährt, erlebt „chaotische Ordnung“: nonverbale Abstimmung, vorausschauendes Handeln, lokale Systeme, die funktionieren, weil Menschen Informationen teilen und sich Raum geben. In Deutschland sind Regeln wichtig – und doch läuft es besser, wenn wir zusätzlich die Perspektive wechseln und Situationen nicht nur aus der eigenen Ich-Position betrachten.

Rücksicht beginnt mit Wahrnehmung und Balance:

• Andere und sich selbst zugleich sehen; Grenzen erkennen und die eigenen klar definieren.

• Kurz prüfen: Was ist jetzt wirklich dringlich? Manchmal einen Schritt zurücktreten – ohne sich aufzugeben.

• Nonverbale Signale ernst nehmen: Tempo, Ton, Pausen, Reihenfolge, Präsenz.

• Klarheit plus Wärme: Erwartungen transparent machen und zugleich Spielraum lassen.

• Werte sichtbar leben: Konsequente Haltung schafft Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Im Arbeitsalltag wird das konkret:

• „Arbeite so, dass es der Nächste leichter hat.“ Das prägt Prozesse, Qualität und Teamgeist.

• In der Kommunikation: Mitdenken, mitfühlen, Grenzen sehen – und die eigenen benennen.

• In der Aufmerksamkeit: Wahrnehmungsfähigkeit ist die Vorstufe von Rücksicht. Wer sich selbst nicht spürt, kann andere schwer integrieren.

• Sicherheit stärkt Rücksicht: Wer sich innerlich sicher fühlt, kann leichter Raum geben. Umso wichtiger sind gemeinsame Werte, Verlässlichkeit und klare Kommunikation – in Unternehmen, Politik und Gesellschaft.

Das Schönste sind oft die kleinen Überraschungen: Wenn jemand unerwartet mitdenkt, entsteht ein Wohlgefühl, das Vertrauen vertieft. Solche Erlebnisse tragen – manchmal über Jahrzehnte – und beeinflussen, wie wir Verantwortung dosieren, Entscheidungen treffen und Sicherheit schaffen.

Fazit

Rücksicht ist kein moralisches Ornament, sondern ein praktischer Kompetenzmix aus Wahrnehmung, Respekt, Klarheit und Balance. Sie ist keine Bremse, sondern ein Beschleuniger für gute Beziehungen, stabile Teams und tragfähige Ergebnisse. Wer Rücksicht bewusst kultiviert, lebt leichter – und macht es anderen leichter. Genau darum geht es: besser leben, schöner sterben.

Wenn dich das Thema inspiriert, teil den Beitrag gern und schreib, wo du Rücksicht im Alltag ganz konkret stärkst. Auf die nächsten Schritte – gemeinsam.


Zum Podcast

https://open.spotify.com/episode/0BLNIrEFDlJ2I1UfVthmRR?si=qpCsWmHrSRq4BkHhmNiKHw


🌱 Leben. Sterben. Wachsen. – Eine Einladung, die dich berührt, bewegt und verändert.

Was, wenn wir aufhören, das Leben und Sterben als Gegensätze zu sehen – und stattdessen beginnen, sie als zwei Seiten derselben Münze zu begreifen? Als Chance, bewusst zu wachsen, zu reflektieren und unser volles Potenzial zu entfalten?

Genau hier setzt der Podcast „Besser Leben. Schöner sterben.“ mit Andreas Weber und dem Arzt David Sonntag an. Eine Inspirationsquelle, die nicht nur zuhört, sondern zum Handeln einlädt – mit Tiefgang, Ehrlichkeit und einer Prise Magie.

Warum dieser Podcast anders ist?

Weil er Brücken baut – zwischen:

✅ Medizin & Menschlichkeit (David Sonntag, Arzt und Experte für innere Ressourcen)

✅ Philosophie & Alltag (Andreas Weber, Gastgeber und Ideenmagnet)

✅ Theorie & Praxis (kein theoretisches BlaBla, sondern konkrete Tools für dein Leben)

Hier geht es um das, was uns wirklich bewegt:

🔹 Selbstwirksamkeit – Wie wir unser Leben selbst in die Hand nehmen.

🔹 Intuition & Wahrnehmung – Warum wir unserem Bauchgefühl vertrauen sollten.

🔹 Familie & Beziehungen – Wie wir Verbindung leben, auch in schwierigen Zeiten.

🔹 Trauma & Heilung – Wie wir Wunden in Stärke verwandeln.

🔹 Erkenntnis in der modernen Welt – Was uns wirklich erfüllt (Spoiler: Es ist nicht „mehr, schneller, höher“)

Und das Beste? Es wird nicht beschönigt. Es wird ehrlich, mutig und mitfühlend erzählt – so, wie das Leben selbst manchmal ist.

Was du mitnimmst:

💡 Reflexion, die dich wachrüttelt – Jede Folge fordert dich heraus, dein Leben zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entdecken.

🛠 Werkzeuge, die du sofort anwenden kannst – Kein theoretisches Gerede, sondern praktische Schritte, um dein Leben zu verbessern.

🌍 Ein ganzheitlicher Blick – Medizin, Psychologie und Lebensweisheit verschmelzen zu einem Ratgeber, der wirklich hilft.

🤝 Eine Community, die dich trägt – Auf LinkedIn tauschen wir uns aus, diskutieren und wachsen gemeinsam. Du bist nicht allein.

Wo du reinhörst:

🎧 Spotify – Für unterwegs, beim Spazieren oder in deiner Mittagspause.

📺 YouTube – Wenn du die Stimmen sehen und die Emotionen spüren willst.

💬 LinkedIn – Hier gibt’s Zitate, Zusammenfassungen und Community-Fragen, die zum Mitmachen einladen.

Eine Frage an dich:

Welche „existenzielle Frage“ beschäftigt dich gerade am meisten?

Teile sie in den Kommentaren – vielleicht wird sie in einer der nächsten Folgen aufgegriffen! 🚀

P.S.: Du kennst jemanden, der gerade nach Sinn, Klarheit oder einfach einer Portion Inspiration sucht? Teile diesen Post – vielleicht ist es genau der richtige Impuls für ihn oder sie. 💌

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Ausgewählte Episoden gibt es auch auf YouTube