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Monthly Archives: January 2018

Von Prof. Gregor Krisztian, Präsident Die Gestaltende Gesellschaft, Wiesbaden

 

Nach der Valencia Studiotour im Februar 2015 ging der Weg diesmal nach Tallinn sowie Helsinki. Das Ergebnis: Viele einzigartige Momente, Inspiration, Erkenntnisse und neue Kontakte!

 


26_09 / 15:30 

Tallinn ist offen für Architekturexperimente, während das Team Minihäuser aus Beton unter die Lupe nimmt.

Kaum angekommen, steht bereits am ersten Tag die Besichtigung der findigen Koda-Minihäuser aus Beton auf dem Plan.

Ülar Mark präsentiert begeistert die Möglichkeiten seiner Wohn- und Nutzraum-Module und stellt sich gerne allen Fragen des Teams.

Am gleichen Abend bringt etv einen Bericht über diese Häuser, während Gregor im Hintergrund irgendetwas in sein iPhone tippt.

Durchstreifen die Stadt mit ihrem Mix aus historischer und zeitgenössischer Architektur. Kämpfen uns über Kopfsteinpflaster-Gassen mit abenteuerlicher Wegführung, stehen dann wieder hoch über Stadt und lassen den Blick erstaunt über Türme und mittelalterliche Befestigungen gleiten.

26_09 / 21:30 

Unser Quartier direkt an der neuen Markthalle: Von hier aus lässt sich die Altstadt ebenso schnell erlaufen wie die Hotspots von Kopli.


27_09 / 11:00 

Spiegeleier in allen Farben – »Velvet« tapeziert die Wände mit Designpreisen.

Janno Siimar stellt die Arbeitsweise der Agentur »Velvet« vor und gibt einen Überblick über Projekte seines Teams. Die »Agency of the Year« wartet mit zahlreichen Designpreisen auf und dokumentiert den Erfolg mit Spiegeleiern an der Wand. Poker-Atmosphäre: Intensive Verhandlungen mit Kunden werden in einem kleinen, fensterlosen Raum geführt. Enge und Sauerstoffmangel beschleunigen jeden Entscheidungs-Prozess.

27_09 / 14:00 

Port Noblessner – das ehemalige Werftgelände mausert sich zum Wohnquartier mit Blick aufs Meer.

Inmitten der sowjetischen Brachialarchitektur präsentiert sich das Programm des diesjährigen Designfestivals von Tallinn. Beton, Staub, Eisen und Kabelstränge fordern ein gewisses Improvisationstalent von allen Akteuren. Der Begeisterung der Besucher tut all das keinen Abbruch. 

Gut besuchter Designermarkt auf nacktem Beton, während nebenan das Vortragsprogramm läuft.

Thilo v. Debschitz stellt sein Buch über Fritz Kahn vor und begeistert durch seine anschauliche Präsentation. Das Team sammelt sich zum Gruppenfoto. 

Prof. Gregor Krisztian präsentiert eine Auswahl von Hochschulkalendern und führt durch eine 18jährige Erfolgsgeschichte. 


Motive in allen Winkeln der Werft, über der bereits die Abrissbirne schwebt. 


28_09 / 15:00 

Abstecher ins nahe gelegene Schifffahrtsmuseum, einem Riesenbau mit monumentalen Betonkuppeln und faszinierender Technik.

28_09 / 19:15 

Im »Noblessner« dröhnen heute Abend Bässe zum Modeevent mit choreografierter Spielfreude.


29_09 / 6:45 

Erste Fähre nach Helsinki: Sind gespannt auf Finnlands Kapitale.

29_09 / 9:50 

Die Stadt serviert Sonne satt und zeigt sich den ganzen Tag von ihrer besten Seite.

29_09 / 10:00 

Im Gespräch mit Anssi Kähärä, dem Gründer von »werklig«


30_09 / 11:00 

Letzter Termin am Samstag: Dan Mikkin freut sich auf das Team und erläutert seine Arbeits-Philosophie bei »brand manual«.

30_09 / 12:35

Zum Finale ins »Kumu« – größtes und modernstes Kunstmuseum des Baltikums.

Entspannung und Ruhe im »Kumu« – dem Kunstmuseum Tallinns, das am Rande der Stadt im Grünen liegt. Wir streifen durch einen Teil der Ausstellungen, sind aber weit mehr beeindruckt von der architektonischen Inszenierung und dem Materialmix. Kein Wunder, dass das Museum 2008 zum »Europäischen Museum des Jahres« gewählt wurde.


01_10 / 18:05 

Rückflug mit Übergepäck und guter Laune…


 

 


THANKS TO EVERYONE who gave support on our tour. you were wonderful hosts! special thanks to Ilona Gurjanova for making this festival happen again, Jana Pala for precious company and Kärt Summatavet for her Tallinn sightseeing tour…

 

 


Kontakt

Die Gestaltende Gesellschaft
Förderverein des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain e. V.

Prof. Gregor Krisztian, Präsident
gregorkrisztian(at)t-online.de

Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

 


 

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ValueCheck Nico Veränderungen 2018.001

Druckmarkt gilt als wichtigste Fachpublikationsreihe im deutschsprachigen Raum, die sich an Entscheider aus der Printbranche und ihrer Zulieferindustrie richtet. Foto: Druckmarkt.

 

Gastbeitrag der Druckmarkt-Redaktion

Noch ist das Jahr jung, gute Wünsche für 2018 sind noch nicht verspätet, zumal gute Wünsche nie fehl am Platz sind. Also wünschen auch wir alles Gute, Gesundheit und Erfolg. Vor allem geschäftlichen Erfolg bei allem, was Sie sich vorgenommen haben. Wobei das mit den Vorsätzen ja immer so eine Sache ist. Nach verschiedenen Befragungen scheitern mehr als 80 Prozent aller Änderungswilligen – es folgen Selbstvorwürfe wegen Versagens. Doch in unserer Branche müssen wir ja selbst gar nicht viel verändern wollen, es kommt ja eh von selbst. Oder nicht?

Ist Drucken noch Drucken?

Schon der Begriff hat sich massiv geändert. Stand ‚Drucken‘ vor wenigen Jahren noch für Informationsübertragung und -vervielfältigung, wird Drucken heute als Herstellungsprozess betrachtet, der über das kontrollierte Aufbringen von Farbe auf Papier hinaus Handling, Finishing und Logistik einschließt. Druckverfahren und -Maschinen stehen nicht mehr im Fokus, auch Bedruckstoffe wie Papier und Karton sind nicht mehr Dreh- und Angelpunkt, sondern der integrierte automatisierte Vorgang von der Auftragsannahme bis zur Logistik.

Dem ‚Drumherum‘ wird immer mehr Beachtung geschenkt. Und Erfolg hat in Zukunft nicht etwa jemand, der gut drucken kann, sondern der, der Prozesse gut managt. Dabei steht die Einbindung der Technik in einen vernetzten Gesamtprozess an. Das geschieht einmal über die Digitalisierung der Maschinen, reicht über die ‚Bedienerführung‘ durch automatisierte Arbeitsabläufe und tastet sich an ganzheitliche Modelle wie Industrie 4.0 heran, die mit Fern- und Fehlerdiagnose oder proaktiver Wartung noch längst nicht zu Ende gedacht sind.

Industrie 4.0 bedeutet in diesem Zusammenhang die Optimierung der gesamten Fertigungskette, die digitale Abbildung aller relevanten Prozesse und Komponenten. Von der real installierten Maschine existiert ein digitaler Zwilling in den Servern der Druckmaschinenhersteller. Ob diese Transparenz überall auf grundsätzliche Zustimmung trifft, ist eine andere Frage. Fakt ist jedoch, dass der Einzelne diese Veränderungsprozesse alleine nicht bewältigen kann.

 

Print wins by Lidia

Print wins. Illustration von Lidia Lukianova, SF Bay Area, für Value Communication AG. © 2012

 

So oder so: Wandel vollzieht unaufhaltsam.

Es bedarf der Hilfe von unterschiedlichen Seiten. Und nicht zuletzt hilft auch der Austausch mit Branchenkollegen. Dazu bietet das Jahr 2018 zahlreiche Möglichkeiten. Schon am 15. Februar findet der ‚DigitaldruckKongress‘ in Düsseldorf statt http://www.ddk2018.de/ , Mitte März folgt in München das ‚Online-Print-Symposium‘ http://online-print-symposium.de/  und im April die ‚PRINT digital! Convention‘ auf dem Düsseldorfer Messegelände. https://www.drupa.de/cgi-bin/md_drupa/lib/pub/tt.cgi/PRINT_digital_CONVENTION_mit_neuem_Wachstumsziel_f%C3%BCr_2018.html?oid=40077&lang=1&ticket=g_u_e_s_t   Bei allen Events geht es um nichts anderes als um den Veränderungsprozess der Branche. Und spätestens bei einer dieser Veranstaltungen werden Sie weitere Anregungen erhalten, wie Sie den Wandel angehen können.

Ihre Druckmarkt-Redaktion
Klaus-Peter und Julius Nicolay

 


 

Der Beitrag entstammt als Editorial der Jahresauftakt-Ausgabe 2018 von Druckmarkt Impressions, Nr. 121. — PDF kostenfrei zum Download: http://www.druckmarkt.de/impressions/121DEprint.pdf

Druckmarkt Impressions 121-2018.png

 


 

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