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Monthly Archives: April 2026

Erstes Manifest von den #PrintIsBack Podcast-Machern Jacques Michiels und Andreas Weber

Den Podcast #PrintIsBack gibt es auf Spotify, Apple etc. sowie via YouTube bei #PrintIsland.

Selbstwirksamkeit, Technologiepluralismus und strukturierte Erkenntnis als Schlüssel zum Erfolg

Warum Print mehr braucht als Parolen

Die Druckbranche steht vor einem Wendepunkt: Statt sich in kurzfristigem Aktionismus oder ideologischen Grabenkämpfen zu verlieren, sollte sie SelbstwirksamkeitTechnologiepluralismus und einen strukturierten Erkenntnisprozess in den Mittelpunkt stellen. Print entfaltet seinen Wert nicht durch leere Floskeln, sondern durch seine konkrete Wirkung auf Wahrnehmung, Erinnerung und menschliche Speicherbildung – besonders im Zusammenspiel mit digitalen Technologien.

Doch wie gelingt der Schritt von der „Säuglingserkenntnisphase“ zu einer reifen, lernenden Branche? Dieser Beitrag zeigt konkrete Initiativen, Handlungsanleitungen und einen Fahrplan für nachhaltige Veränderung.

1. Kernprobleme der Druckbranche: Was wirklich zählt

Die Branche leidet unter drei zentralen Defiziten:

❌ Fehlende Selbstwirksamkeit
Viele Akteure handeln reaktiv statt proaktiv – getrieben von Marktveränderungen, ohne eigene Gestaltungsmacht zu definieren.

❌ Veraltete Technologie-Debatten
Die Auseinandersetzung zwischen Offset, Digitaldruck & Co. blockiert Fortschritt. Dabei ist Technologiepluralismus längst Realität – die Frage ist nicht entweder/oder, sondern wie kombinieren wir das Beste aus allen Welten?

❌ Oberflächlicher Erkenntnisgewinn
Events, Marketinggetöse und Claqueure verzerren den Blick auf echte Innovationen. Statt fundierter Daten und Erfahrungsaustausch dominieren oft Hype und Einzelschicksale.

2. Strategien für mehr Selbstwirksamkeit: Ein 3-Stufen-Plan

🔹 Stufe 1: Selbstwirksamkeit definieren – wer beeinflusst was?

Frage: Welche Hebel hat die Branche – und jeder Einzelne – um die eigene Situation aktiv zu gestalten?

Checkliste für Führungskräfte:


✅ 1x pro Quartal ein „Selbstwirksamkeits-Meeting“ abhalten: Was können wir selbst beeinflussen – und was nicht?


✅ Mitarbeiterfeedback systematisch einholen (z. B. über anonyme Umfragen oder Retrospektiven).


✅ Kundenbeziehungen auf langfristige Partnerschaften ausrichten (z. B. durch Abo-Modelle für Print-Services).

🔹 Stufe 2: Technologiepluralismus leben – Vielfalt als Stärke

These: Print ist kein „entweder/oder“, sondern ein „sowohl/als auch“.

Checkliste für die Praxis:


✅ Technologie-Audit: Welche Verfahren sind im Unternehmen bereits etabliert? Wo gibt es Synergien?


✅ Pilotprojekte starten: Z. B. Digitaldruck + KI für personalisierte Mailings testen.


✅ Lieferanten diversifizieren: Nicht nur einen Technologiepartner, sondern ein Netzwerk aufbauen.

🔹 Stufe 3: Erkenntnis systematisch generieren – von Daten zu Handeln

Definition: Erkenntnis ist kein Zufall, sondern ein kontinuierlicher Prozess aus Wahrnehmung, Erfahrung und Reflexion.

Checkliste für Erkenntnisgewinn:


✅ 1x pro Monat eine „Erkenntnis-Session“ einberufen: Was haben wir gelernt – und was bedeutet das für unsere Strategie?


✅ Externe Perspektiven einbeziehen:Gastvorträge von Tech-Experten, Kunden oder Wissenschaftlern.


✅ Daten nutzen, um Marketing zu justieren: Nicht auf Bauchgefühl, sondern auf Fakten setzen (z. B. A/B-Tests für Print-Kampagnen).

3. Wie KI die Selbstwirksamkeit stärkt: Vier konkrete Anwendungsfälle

Künstliche Intelligenz ist kein Feind, sondern ein Enabler für mehr Kontrolle und Effizienz.

Checkliste für KI-Integration:


✅ Pilotprojekt starten: Z. B. KI-gestützte Layout-Optimierung für Verpackungen testen.


✅ Datenqualität sicherstellen: Saubere, strukturierte Daten sind die Basis für KI-Erfolge.


✅ Mitarbeiter schulen: KI ist kein Selbstläufer – Schulungen zu Tools wie Adobe Firefly oder Canva Magic Design sind essenziell.

4. Fazit: Print neu erfinden – aber richtig

Die Druckbranche steht vor einer einmaligen Chance:

  • Von der Defensive in die Offensive wechseln: Nicht auf den Untergang warten, sondern Print als strategisches Medium neu definieren.
  • Technologie nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug begreifen – besonders KI und digitale Ökosysteme.
  • Erkenntnis als Prozess etablieren: Daten sammeln, reflektieren, handeln – und das kontinuierlich.


Die zentrale Frage lautet nicht:
„Wie retten wir Print?“
Sondern:
„Wie gestalten wir Print so, dass er seine volle Wirkung entfaltet – für Kunden, Mitarbeiter und die Gesellschaft?“


📌 Next Steps: Wo anfangen?

Wenn Sie die „Säuglingserkenntnisphase“ hinter sich lassen wollen, starten Sie mit diesen drei konkreten Schritten:

🔹 1. Selbstwirksamkeits-Workshop(intern oder mit Partnern): Definieren Sie drei konkrete Ziele, die Sie selbst beeinflussen können – und legen Sie Messkriterien fest.


🔹 2. Technologie-Check: Analysieren Sie Ihr Portfolio – wo gibt es Synergien zwischen Offset, Digital und Online?


🔹 3. KI-Pilot: Starten Sie ein kleines, aber messbares Projekt (z. B. KI-gestützte Personalisierung) und evaluieren Sie die Ergebnisse nach drei Monaten.

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Fünf Strategien für vielbeschäftigte High-Performer

Zusammenfassung des Online-Meetings am 1. April 2026 (#keinScherz) von Dr. Stefan Waller alias Dr. Heart, assistiert von Melanie Huber. Als perfekte Ergänzung zu meiner (Podcast-) Initiative „Besser Leben. Schöner Sterben.“

Fühlen Sie sich im Alltag oft zwischen beruflichen Ambitionen und privaten Verpflichtungen hin- und hergerissen? Wünschen Sie sich mehr Energie und Lebensqualität, ohne dabei auf Genuss verzichten zu müssen? Die gute Nachricht ist: Sie haben es selbst in der Hand! Mit smarten Strategien lässt sich ein gesunder Lebensstil auch in den hektischsten Alltag integrieren. Starten wir gemeinsam durch!

1. Gesund genießen – auch auswärts!

Auswärts essen ist Lebensqualität, birgt aber oft Fallen aus Zucker, Fett und Salz. Doch Sie können die Kontrolle behalten:

Der Brotkorb-Falle entgehen: Oft landen schon vor dem ersten Getränk unnötige Kalorien in Form von Baguette mit Öl und Balsamico auf dem Tisch. Fragen Sie sich: Brauche ich das wirklich? Wussten Sie, dass Balsamico-Essig bis zu 76 % Zucker enthalten kann?

Lesen, was drin ist: Die gesündeste Bewegung im Supermarkt? Die Hand umdrehen und auf die Nährwerttabelle schauen! Lassen Sie sich nicht von Marketing-Tricks wie „ohne Zuckerzusatz“ täuschen. Auch eine gesund aussehende Bowl kann eine Zuckerbombe sein.

2. Smart kochen: Meal Prep & Binge Cooking

Keine Zeit zum Kochen? Nehmen Sie sich am Wochenende ein bis zwei Stunden Zeit. Ob Sie ein kleines Gericht oder einen riesigen Wok zubereiten, der Zeitaufwand ist fast identisch. Mit „Binge Cooking“ kochen Sie für die ganze Woche vor, wissen genau, was drin ist, und haben immer eine gesunde Mahlzeit parat. Für mich ist das fast wie Meditation mit schöner Musik!

3. Milieukontrolle: Ihr Zuhause, Ihre Festung

Willenskraft ist ein Muskel, der im Laufe des Tages ermüdet. Sorgen Sie dafür, dass ungesunde Snacks gar nicht erst in Reichweite sind. Füllen Sie stattdessen Ihre Vorräte mit gesunden Alternativen. Tiefkühlgemüse ist hier ein echter Held: Schockgefroren und unverarbeitet, ist es schnell zubereitet und nährstoffreich. Einfach auf ein Backblech, etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer darüber – fertig ist eine leckere Mahlzeit.

4. Bewegungssnacks: Jeder Schritt zählt!

Wir sind für Bewegung gemacht, nicht für stundenlanges Sitzen. Schon kleine Unterbrechungen machen einen riesigen Unterschied:

Walking Meetings: Führen Sie Telefonate im Gehen.

Kreative Arbeitsplatzgestaltung: Stellen Sie den Drucker in den Nebenraum, um aufstehen zu müssen.

Fitness-Snacks: Machen Sie vor einem wichtigen Termin 50 Kniebeugen oder nutzen Sie eine Kettlebell während der Kaffee kocht. Integrieren Sie Bewegung in wiederkehrende Routinen („Habit Stacking“). Denken Sie an meine Oma: Sie wurde 100 Jahre alt und wohnte im fünften Stock – ohne Aufzug!

5. Mentale Stärke: Machen Sie Stress zu Ihrem Verbündeten!

Chronischer Stress ist ein Nährboden für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch Sie können lernen, damit umzugehen:

Akutes Stressmanagement durch Atmung: Wenn der Stresspegel steigt, atmen Sie bewusst langsam und verlängern Sie die Ausatmung. Diese Technik, bekannt als „Box Breathing“ oder Varianten davon, signalisiert Ihrem Körper Entspannung und wirkt sofort.

Stress als Herausforderung sehen: Die Forschung zeigt, dass unsere Einstellung zu Stress entscheidend ist. Sehen Sie Herausforderungen als Chance („Challenge Response“) statt als Bedrohung („Threat Response“). Sie haben die Macht, Ihre Reaktion selbst zu gestalten!

Fangen Sie noch heute an! Suchen Sie sich eine dieser Strategien aus und setzen Sie sie in der kommenden Woche um. Ob Ernährung, Bewegung oder Stressmanagement – jeder kleine Schritt ist ein Sieg für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Auf geht’s!