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#InfluenceB2B.001

 

Von Andreas Weber, Head of Value
Analyst | Educator | Speaker | Influencer | Transformer

–English Version–

 

„Alles, was wir wissen müssen, spielt sich vor unseren Augen ab!“

 

In rund drei Jahrzehnten durfte ich national und international an über 550 Innovationsprojekten mitwirken oder diese in Eigenregie gestalten. Das ist stets gut gelungen. Seit längerem deutete sich an, dass Innovation nicht das Ziel sein kann, sondern Mittel zum Zweck ist. Transformation ist das Ziel. Die logische Konsequenz: Transformation wanted — welcome #InfluenceB2B!

 


1. Keep moving!

Zunächst: Ich habe — schweren Herzens — nach rund 30 Jahren die Gutenberg-Stadt Mainz verlassen. Neues Domizil ist Frankfurt am Main: Finanzmetropole mit optimaler Infrastruktur, multikulturell, weltoffen, innovationsfreudig — kurzum mit einem Spirit gesegnet, der beflügelt.

Trotzallem: Den Werten der Gutenberg-Galaxis bleibe ich stets verbunden. Denn es lohnt mehr denn je und allen Unkenrufen zum Trotz sich dynamisch mit der Welt des Print auseinanderzusetzen. Kaum eine andere Kulturtechnik, kaum eine die Welt so intensiv durchdringende Branche hat sich stets und seit Jahrhunderten so gut behauptet, wenn es darum ging, unser (Zusammen-)Leben, unsere Kultur und unsere Wirtschaft zu transformieren. Die endlosen (und oftmals unergiebigen) Debatten über die Bedrohung von Print durch das Internet haben den Blick vernebelt, um zu begreifen, dass Print per se disruptiv sein kann und ein elementar wichtiger Treiber der Transformation und eben nicht ihr Opfer ist!

 


2. Stay ahead!

Meine Grundüberlegung: Um von den fulminanten, unumstößlichen und nicht mehr umkehrbaren Änderungen im Digitalzeitalter bestmöglich zu profitieren, müssen alle einen Weg finden, Transformation nicht nur als Optimierung des Bestehenden durch (technische) Innovation zu begreifen, sondern wir müssen Transformation als Grundlage jeder Geschäftsaktivität nachhaltig (oder besser: gedeihlich) nutzen können.

 


3. A new world

Das, was ich tue, ist das Ergebnis aus Denken, kreativem Diskurs und Transformation für das Digitalzeitalter. Der Hashtag #InfluenceB2B beschreibt es am besten: eine Programmatik, die weit über das Publizieren und Beratung/Coaching hinausführt. Basis sind ausgereifte ‚Social Skills‘, die auf smartes ‚Storytelling‘, interaktive ‚Conversations‘ und Gemeinschaften ausgerichtet sind, um dauerhaft Beziehungen aufzubauen, die über die eigene Disziplin hinausgehen. Dem von mir im Vorfeld der drupa 2016 geschaffenen ValuePublishing kommt damit eine zentrale Bedeutung zu: Es wurde zum wichtigen Tool eines #InfluenceB2B Programms, das Bloggen, Education, Keynotes, Coaching/Advisory und Community Organizing zielführend und Plattform-artig zusammenfasst. Die fulminanten Netzwerk-Effekte sind dabei das Einscheidende.

 


AW #influenceB2B Value sells

 


4. Transformation as the business

Transformation hat strategische und operative Dimensionen. Am Anfang stehen wie gesagt das Denken und der Diskurs und eben nicht das Handeln. Wer heute noch meint, Transformation bedeute, ein ‚digitales’ Geschäftsmodell bei optimierten Prozessen zu finden, und damit wird alles gut, hat das Digitalzeitalter überhaupt nicht begriffen, nicht einmal im Ansatz!

Es geht vielmehr darum, das Wesen der Transformation grundlegend zu begreifen und durch ein erweitertes Verständnis zu neuen Erkenntnissen zu gelangen:

  1. Transformation erfordert und fördert Gemeinschaftssinn plus Empathie, um im Digitalzeitalter den Bezug zur Realität herzustellen.
  2. Erst die umfassende Kenntnis neuer, tatsächlich relevanter Technologien plus die smarte Adaptionsfähigkeit des entstehenden Nutzens setzen Transformation gedeihlich in Gang — und halten sie in Schwung.
  3. Der Wirkungsgrad von Transformation steigt mit der unkontrollierbaren Dynamik eines jeglichen Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgefüges.

 


5. Effective work – amazing results!

Mein Fokus liegt darauf, durch mediale und persönliche Diskurse zu neuen Erkenntnissen zu gelangen und diese zu teilen. Dies bedarf einer Systematik, die exponentielle Dynamik und nicht mehr Linearität zugrunde legt. Das Beste: Es funktioniert auf Anhieb! Vor allem oder gerade durch fulminante Netzwerkeffekte, die ich durch meine ‚transformierte‘ Arbeitsmethodik erziele.

Einige Kernpunkte als Auswahl (v. a. für diejenigen, die auf Statistiken aufbauen möchten):

  • Tägliche Kontaktfrequenz mit 5.000 bis 10.000 aktiven Social-Media—Nutzern (durch Tweets und ein täglich erscheinendes, automatisiertes Twitter-/Online-News-Portal)
  • Direktansprache in Echtzeit von bis zu 25.000 handverlesenen Entscheidern durch nachhaltiges Storytelling und Social Conversations
  • Wirkungsstarke Viraleffekte mit maximalen Interaktionen durch fokussierte Botschaften (Benchmark bis dato: 6,5 Millionen Impressions zu einem Thema in kürzester Zeit).
  • ValueBlog als multimediales Kompendium (ISSN-zertifiziert), das bis dato in über 400 Beiträgen pointiert relevante Erkenntnisse bündelt — mit hoher Internationalität (bis dato 90.000 Unique Viewers im ValueBlog, aus über 125 Ländern der Welt, bei bis zu 2.150 Viewern pro Tag)
  • Real-Time Tracking & Analyzing mit gezielten Auswertungsmöglichkeiten, quasi eine Blitz-MaFo zu unterschiedlichsten Themen — on-demand
  • Wirkungsverstärkung durch globale Partnerschaften mit internationalen Fachforen, User-Groups, Experten, Pionieren und Unternehmern aus unterschiedlichen Disziplinen
  • Und last but not least dem H2H-Faktor: Fundiertes Erfahrungswissen aus dem persönlichen Zusammentreffen mit über 120.000 Teilnehmern aus aller Welt in Vorträgen, Seminaren, Workshops, Vorlesungen, Executive Briefings etc.

 


6. Where is the beef?

Durch meine Netzwerkeffekte und Konversationen wird nicht mehr durch aufwändige Akquisetätigkeiten oder Briefings, die bei Null beginnen, unnütz Zeit verschwendet. Das macht enormen Spaß, weil ich ohne Streu- und Reibungsverlust dynamisch Dinge nach vorne bringen und ständig neue Zielpersonen/-gruppen integrieren kann, die an Innovationsthemen wie auch Transformation interessiert sind. Die ‚Abdeckung‘ in der Kultur- und Kreativ- wie auch in der Digitalwirtschaft wird immer umfassender. 

 


#InfluenceB2B.002

Mein Fazit

Die Entwicklung vom Publisher/Berater mit Büro in Mainz hin zum Initiator einer #InfluenceB2B Programmatik in Frankfurt am Main eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Und funktioniert auch andernorts, wie meine Vortragsreise in die Megacity São Paulo, den neuen Hotspot für Transformation, im August 2017 belegt. Im Vorfeld hatte ich mit Blogposts und im Dialog mit hunderten Neu-Kontakten v.a. durch LinkedIn mein Thema vorbereitet, bekam eine konkrete Vorstellung von der dortigen Erwartungshaltung. Das Ergebnis: Meine Geschäftspartner und mein Auditorium waren äußerst zufrieden (ich bekam die beste Bewertung meiner Karriere) und ich konnte den Kontakt in Latam stark festigen und ausbauen, mit spannenden Anschlussprojekten.

Es gibt noch viele Erfolgsbeispiele, die ich gerne im persönlichen Dialog schildern kann. Am sinnvollsten via LinkedIn Kontakt aufnehmen! — Übrigens: Mein Geschäftsprinzip ist unverändert: Es kann zwischen „Rent-a-Brain“ auf Tagessatzbasis sowie spezifischen Projekten mit fixem Budget gewählt werden. Was sich bewährt, hat eben Bestand!


 

 


 

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Value Publishing Mike Hilton 2017.001

Our favs at FESPA 2017: the smartets booth design by MIMIAKI and in person Erik from Printfactory/Aurelon, NL. (Photos: Andreas Weber)

Graphic Repro On-line News Review to Friday 12 May 2017

Welcome to this week’s news roundup with a bumper collection of 45 articles, plus Laurel Brunner’s very latest Verdigris Blog, which provides an update on the development of Eco Labels; and then we have the very latest in our drupa Newsroom with the official kick-off for drupa 2020, which took place at Messe Düsseldorf on Monday during Interpack, highlighting topics which showcase the industry’s innovative force, and a new key visual ’embrace the future’. An example of this can be found below.

 


With 45 news items for you to check out, and with a strong focus on both FESPA and Interpack, which both took place last week, I shall try to be as brief as possible.


 

On Tuesday KBA led with its first quarter financial results, having got off to a good start to 2017 with strong new business and a 21% higher order intake, a rise in order backlog and much more if you take time to check out the announcement. On Friday, you will find Kodak’s first quarter results, which also reflect growth in its key product areas and provide an updated overview of progress within its various divisions.

On Wednesday and Thursday, HP and Canon took the top positions, with Thursday’s lead article by Gareth Ward, but there were also key announcements from Ricoh, Canon, Fujifilm and Domino earlier in the week, too, among many others, including Sun Chemical and Blackman & White, EFI and MTEX. You’ll find lots if you scroll down.

 


 

Recent sales and installations this week came from EFI, as McGowans Print in Dublin is selected as the world’s second EFI Nozomi single- pass LED inkjet corrugated board press installation; then we have Heidelberg at Haslam Printers in Bolton with a new Versafire CP digital press; and IFS at Holywell Printers in Oxford, with a Horizon HT-30 three-side trimmer, all of which appeared on Wednesday.

On Thursday the really big one came from Manroland Web Systems, with the world’s first Geoman e:line bound for Vorländer in Dreis-Tiefenbach, Germany, and due to commence production in spring of next year. This is followed by MPH Fulfilment in the UK, as it purchases its sixth Edale press; then Simply Cartons, also in the UK, which has installed a Technotrans central cooling system for its KBA-equpped pressroom; and Lasertryk in Denmark, which has chosen Taopix software for its photo commerce division. On Friday Herff Jones in the U.S. has installed a Heidelberg ‘Push to Stop’ Speedmaster XL 106 long perfector; its second XL 106 long-perfector i n two years; while in the UK, Falconer Print & Packaging has upgraded its Prinect workflows, added a Suprasetter CTP system and a Speedmaster SX52-5 UV press. Last but not least, we have Xaar at Cerlat in Spain with the very latest Xaar 2001+ printheads on Cerlat’s new KERAjet ceramic tile printers.


It’s all about meeting the smartest people at FESPA 2017 (from left): Mark Lawn, Canon Europe; Thomas Haas, Ricoh EMEA; Nav Moulavi, Canon; Erik from Printfactory; and at least: Andreas Weber, ValuePublishing. Photos: Andreas Weber.


 

On Friday, FESPA announced that its 2018 event will be held in Berlin, Germany in May. Then InPrint Italy is set to take place in Milan in November 2018; and lastly, also from FN Brooks, the founders of InPrint, we have ‘Pure Digital’, a new digital print event for the creative industry, to be staged at RAI Convention Centre in Amsterdam in April 2018.

 


My tailender for this week goes to Ricoh, as its digital book printing solution and Ricoh Pro C5200 series both receive 2017 EDP Awards, presented in Hamburg during FESPA.


 

You’ll find much more if you scroll down carefully. Until next time.

My best regards, 

Mike Hilton

 


e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative and Wild Format Technology Guides from Digital Dots, and our Drupa Newsroom, all of which can be accessed from the Website Home Page and its Index. We also have News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site in the prior week. 

Headline News

Almost 29,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news page

Week beginning Mon 08 May – date published also appears in article footline

Monday

FESPA 2017 opens today, 8 May, at Messe Hamburg

Visitors dare to print different at biggest ever FESPA global print expo, which runs until Friday 12 May…

Ricoh goes creative at FESPA in Hamburg this week

Ricoh showcases glittering future for PSPs with expansive product portfolio at FESPA 2017 from 8 to 12 May…

Canon Europe at FESPA 2017 in Hamburg

Canon at FESPA 2017: Innovations and applications to inspire business growth; plus two new Océ wide-format product launches…

Sawgrass Virtuoso Print Manager at FESPA

Sawgrass to showcase next generation print and colour management software at FESPA 2017 in Hamburg in Hall B5…

Exclusive Fujifilm Inkjet Technology preview at FESPA

Fujifilm to highlight the benefits of its core inkjet technology with exclusive preview at FESPA 2017 this week…

Domino launches new CIJ inkjet inks at Interpack

Domino launches comprehensive range of CIJ inks for the food and beverage packaging sectors…

Domino announces coding and marking upgrades

Domino Printing Sciences to tackle future customer needs with i-Techx platform expansion and upgrades…

Fujifilm UK’s Keith Dalton appointed to EMEA role

Fujifilm announces changes in its UK Graphic Systems division management, with Chris Broadhurst taking over as GM…

Tuesday

Koenig & Bauer reports on First Quarter 2017

Good start to 2017 with strong new business and 21% higher order intake, a rise in order backlog and increased EBIT…

drupa 2020 invites exhibitors from all over the world

Kick-off for no. 1 printing technologies event / Highlight topics showcase industry’s innovative force / New key visual ’embrace the future’…

Sun Chemical collaboration agreement with HP Indigo

Sun Chemical enters collaboration agreement with HP Indigo to develop cost-effective digital coatings for packaging…

Ricoh launches two new Direct to Garment printers

Customers will be able to experience this new DTG technology at FESPA 2017 in Hamburg this week…

Canon Europe shows striking campaign at FESPA

Canon demonstrates integrated beauty brand campaign at FESPA 2017 to inspire diversification possibilities…

Océ Colorado with UVgel at FESPA now available in EMEA

Canon Europe sees immediate market impact of Canon UVgel with customer response to Océ Colorado’s March launch…

EFI fuelling customer success at FESPA in Hamburg

EFI debuts new industrial textile printer, soft signage, LED and superwide-format MIS/ERP solutions…

B&W ground-breaking Versa Tech 2 debuts at FESPA

Blackman & White launches its SGIA award-winning Versa Tech 2 into Europe at FESPA Hamburg this week…

MTEX launches new digital direct-to-textile printers

MTEX Solutions launches three new digital textile printers at FESPA in Hamburg this week, with knock-out ink prices…

Wednesday

HP inspires large-format providers at FESPA 2017

Introduces new solutions to reinvent possibilities and spark growth in sign, display, and decoration…

Canon celebrates 10th anniversary of Océ Arizona:

Anniversary marked with FESPA launch of new options for automated finishing and corrugated media handling…

Sun’s new pouch system and upgraded inks at FESPA

Sun Chemical introduces new pouch system and upgraded Streamline ESL 3 ink range at FESPA 2017 in Hamburg…

Eco Passport by Oeko-Tex for Sun Chemical

Sun Chemical receives Eco Passport certification for its SunTex range of digital textile inks on display at FESPA this week…

Felix Schoeller STYLine qualified for Xeikon presses

Outstanding wallcoverings featuring STYline nonwoven wallpapers at FESPA 2017 on Felix Schoeller’s stand in Hall A1…

EFI’s second Nozomi C18000 press heads to Dublin

McGowans Print selected as the world’s second EFI Nozomi single- pass LED inkjet corrugated board press installation…

United Caps at Interpack 2017 in Düsseldorf

Three mew innovations: In-Mould Labeling, Bi-Injection and DOUBLEFLOW take centre stage in the United Caps stand…

Haslam Printers upgrades digital with a Versafire CP

Quality is key to purchase of Versafire CP from Heidelberg for Haslam Printers, which recently moved to Bolton…

Holywell Press trims production times with Horizon

IFS-supplied HT-30 three-side trimmer eliminates bottleneck for streamlined postpress production…

Thursday

Canon lowers barrier to cut sheet inkjet printing

Canon is introducing the VP i200 as a midway point between its flagship toner press and the powerful VP i300. By Gareth Ward…

World Wrap Masters final today – 11 May at 15:00 at FESPA

Wrap Masters finalists include South Africa to wrap speedboat in World Wrap Masters Final in Hamburg…

Xaar Print Bar System moves to FFEI for distribution

XAAR announces collaboration with FFEI for Print Bar System to now include sales and distribution…

Ricoh wins two EDP awards during FESPA in Hamburg

Ricoh’s digital book printing solution and Ricoh Pro C5200 series receive EDP endorsement in 2017 Award Ceremony…

Sawgrass attains G7 Master qualification

The dye sublimation specialist earns G7 Master qualification from not-for-profit industry group Idealliance…

Premiere for the Geoman e:line at Vorländer, Germany

The book, offset printing and newspaper publisher house in Dreis-Tiefenbach has opted for world’s first Geoman e:line…

MPH Fulfilment installs FL3: its sixth Edale press

UK label and packaging specialists MPH Fulfilment purchases its sixth Edale press, a 430mm-wide 10-colour FL3…

Simply Cartons keeps its cool in the pressroom

On the advice of press supplier KBA (UK), Simply Cartons has installed a Technotrans central cooling system…

Lasertryk opts for Taopix photo commerce platform

Danish commercial printer, Lasertryk, has chosen Taopix software for its photo commerce division…

Friday

Kodak reports its First Quarter 2017 results

Kodak reports Q1 net earnings of $7 million with continued growth in key product areas of Sonora, Flexcel and Prosper businesses…

FESPA 2018 global print expo heads to Berlin

FESPA announces dates for 2018 global print expo, Berlin, Germany from Tuesday 15 to Friday 18 May 2018…

InPrint Italy 2018 dates and venue confirmed

Following the highly successful first InPrint Italy exhibition last year, FM Brooks have confirmed the next event…

FN Brooks launches ‘Pure Digital’ for creatives

New digital print event for the creative industry to be staged at RAI Convention Centre in Amsterdam in 2018…

Canon’s new imageRUNNER C3025i colour device

Canon expands partners’ small business printing line-up with new imageRUNNER workspace device…

Duplo launches new Website with Rocket lift off

Duplo UK’s simple and intuitive new Website has been given lift off, marked with a rocket-themed competition…

Herff Jones installs a second Speedmaster XL 106-8P

Utah firm again replaces another three competitive presses with one Heidelberg Push to Stop Speedmaster XL 106 long perfector…

Cerlat opts for latest Xaar heads on new KERAjet

Xaar 2001+ printheads enable more cost effective tile printers at Cerlat in Onda, near Castellón, Spain…

Falconer upgrades workflow, CTP and press from Heidelberg

Falconer Print & Packaging has upgraded its Prinect workflows, added Suprasetter A75 CTP and Speedmaster SX52-5 UV…

The lead article from a week last Friday… 

Heidelberg’s Fourth Quarter and Full Year 2016/2017

Heidelberg achieves targets for year – significant net profit after taxes following the best quarter since 2008…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Visit the Heidelberg Website for more information.

 


 

drupa Banner 01

drupa 2020 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry. Visit the drupa 2020 Website.You can also visit blog.drupa.comfor the latest industry news and developments.

 

drupa Banner 02


Online Feature articles 2014 – 2017

Only 49 articles last year – but you will find another eleven Expert Articles and ten drupa ante portas Blogs from Andreas Weber in our drupa Newsroom. There were over 70 last year, and over 90 in 2013 and in 2014 which can still be accessed via the Index on the Home Page.

Value Dialogue – exclusive Interview series

Previous…  

An important role in the breakthrough of industrial digital printing!

‘We keep our promises: sustainable industrial production with premium quality digital printing.’ – Montserrat Peidro-Insa, Heidelberger Druckmaschinen AG. Interview by Andreas Weber…

Online Features May/Jun Chapter 05

Previous…  

Well-attended symposium at KBA-Sheetfed in Radebeul

Updates for print professionals interested in the future-oriented LED-UV technology underlines the leading role of KBA-Sheetfed in the field of LED-UV…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2017

Eco Labels

The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 12 May

Previous…  

Ignorance and Bamboo

The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 05 May

Technology Guides – from Digital Dots

Technology Guides for Wild Format 2016 – 2017

This is the brand new series for 2016 – 2017. All have illustrated PDFs to download.

No 26   How Does Direct to Garment (DtG) Printing Work?

Direct-to-garment printing, or DtG, is one of the buzzwords we are starting to hear more and more often in wide format circles… By Sophie Matthews-Paul

Drupa Newsroom

Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf in 2017 and for Drupa 2016 can be found in the Index. It is divided into Chapters for your convenience… but you must scroll down to view each Chapter and its content when you visit the Newsroom

News from Messe Düsseldorf 2017

drupa 2020 invites exhibitors from all over the world

Kick-off for no. 1 printing technologies event / Highlight topics showcase the industry’s innovative force / New key visual ’embrace the future’…

The various Chapters in the drupa Newsroom are highlighted below. When you enter, just scroll down to see and access the complete collection::

drupa daily; drupa Exhibitors’ show + post-show News; drupa pre-show Exhibitor news; post-drupa from Messe Düsseldorf; drupa ante portas Blogs from Andreas Weber; drupa Expert Articles – and more

The Graphic Repro On-line Website is supported and sponsored by: 

Canon SA,  Drupa 2020,  Esko,   Heidelberger Druckmaschinen AG, Kemtek Imaging SystemsLeonhard Kurz Stiftung, Ricoh Europe, and Sappi Limited 

If you would like to send news for consideration for the Graphic Repro On-line Website (ISSN 1814-2915) or to submit comments, please e-mail Mike Hilton at: graphicrepro.za@gmail.com.

Our Website urls are:

http://www.graphicrepro.co.za

http://www.graphicrepro.net

GraphicRepro.Net e-News (ISSN 1814-2923)  provides weekly updates from the Graphic Repro On-line Website and is  compiled and published by Mike Hilton, graphicrepro.net, PO Box 10 Peterburgskoe Shosse 13/1, 196605 Pushkin 5, St. Petersburg, Russia.  e-mail graphicrepro.za@gmail.com

#drupa2016 Review Teil 1 Key Visual.001

@ 2016 Foto/Collage: Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main

Kritische und bewusst streng gehaltene, selektive Analyse von Andreas Weber, Head of Value, im Rückblick auf die famose #drupa2016 — Lesezeit: 10 Minuten. Halbwertzeit min. bis zur #drupa2020 — Die Themengliederung im Überblick:


Vorbemerkung

Andreas Weber ist Gründer und CEO der Value Communication AG sowie des DigitaldruckForum mit Sitz in der Gutenberg-Stadt Mainz. Seine Spezialität: Brainware&Solutions sowie per ValueTrendRadar.com-Blog klare Analysen zur Zukunft von Print im Kommunikationsmix, die er kontinuierlich mit über 100.000 Fachleuen in über 100 Ländern teilt. Auf der #drupa2016 gründete er mit Christian Kopocz die Expertenplattform MUCHcomm.

Im Fokus dieses umfassenden #drupa2016 Review stehen drei wesentliche Überlegungen als Leitlinie, die sich durch meine umfassenden Vor-drupa-2016-Analysen bereits abzeichneten:

  • Was bringt die Branche und den Markt tatsächlich voran?
  • Wie ordnet sich Print in der Big Data-Welt ein?
  • Welche Player/Hidden Champs sind wichtig?

Da sich dieser Sachverhalt nicht trivial erschließen lässt, indem man einfach eine Vielzahl an Neuheiten und Pressemeldungen auflistet, nachfolgend mein Bericht in drei Teilen, der das #drupa2016-Messegeschehen bewertet, plausibel in den Kontext stellt, Hintergründe erläutert und am Beispiel des für mich gelungensten Messeauftritts detailliert erklärt, welche Lösungsansätze Sinn machen. — Stichwort: #unleashprint!

Hinweis: Wer sich für alles bis ins feinste Detail informieren möchte, kann dies im ValueBlog in besonderer Form tun. Unter dem Suchwort: „Mike Hilton’s Global News“ finden sich über 600 Pressemeldungen zu allen relevanten drupa-2016-Neuheiten. — Siehe auch den Vortrag mit dem kompakten #drupa2016 Review auf dem Swiss Publishing Day 2016 in Winterthur vom 30. Juni 2016 via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

 


drupa2016 ValuePublshing Review Social Media Heroes.001


Teil 1 — Die #drupa2016 als Prüfstein für die Kommunikationsfähigkeit der Printbranche

Vorbemerkung

Frage: Warum ist das Thema Kommunikationsfähigkeit wichtig?
Antwort: Weil es in der Printbranche (bei Druckereien wie auch bei deren Lieferanten) riesige Defizite gibt.
Begründung: In der Printbranche ist es üblich, die Geschäfts- wie auch die Fachkommunikation auf die Darstellung dessen, was man tun kann und wie man Produktionsaufgaben löst, hinzuweisen. Und dies zumeist dadurch, dass man das direkte Gespräch sucht. Sinnvoller ist es aber, Kompetenzen, Kundennutzen und -vorteile medial und damit effektiv in den Fokus zu rücken, um Unterscheidungsmerkmale erkennbar und öffentlich zugänglich zu machen. Bedenke: Das Geschäft mit Print ist schon längst kein Produktions-, sondern ein Dienstleistungsgeschäft, das pro-aktiv kommuniziert werden muss, um Dialoge über relevante Fachthemen zu beflügeln! Erfolg bringt, was in der medialen Kommunikation Markt- und Kundenanforderungen ins Zentrum stellt und nicht das eigene Tun!


In medias res

Die #drupa2016 war famos. Ich weiss, wovon ich rede. Es war meine ZEHNTE drupa! Noch nie zuvor konnte man so gut vorbereitet sein (wenn man sich die Zeit nahm), um im Prinzip alles Wesentliche wissen zu können, bevor die #drupa2016 ihre Pforten öffnete. Doch das Detail hat es in sich. In der Rückschau gab es noch nie eine drupa bei der so viele Experten „lost in details“ gingen! Während und vor allem nach der #drupa2016, die von Top-Experten einengend als die „Ink-Jet 2.0“-drupa bezeichnet wurde, stellte sich nämlich heraus, dass entsprechend dem klugen Messe-Konzept von Sabine Geldermann und ihrem drupa-Team alles Mögliche im Fokus stand, aber nicht mehr die Nabelschau der Technik quasi als Maschinen-Bullenprämierung!

„Touch the future“. So lautete das Messe-Motto. Endlich, wirklich endlich war die #drupa2016 thematisch und konzeptionell Meilensteine nach vorne gerückt, um sich der normativen Kraft des Faktischen zu beugen: Am Ende zählen nicht Technik oder die Anwendung (brav in Druck-Muster-Sammlungen präsentiert), sondern der Nutzen daraus. Die Liste der drupa 2016-Highlight-Themen, die Innovationen und neue Wachstumssegmente fokussierten, machte dies im Vorfeld mehr als deutlich: Dem Kernthema „Druck und Papier“ waren die Sektionen Multichannel, 3D Printing, Functional Printing, Packaging und Green Printing als Themengruppen beiseite gestellt. Offenkundig sollte und musste über den Tellerrand geblickt werden. Und das war gut so, um den maximal hohen Erwartungen der Besucher und der Aussteller gerecht werden zu können.

Wie nun aber die #drupa2016 in den Griff bekommen? Man war chancenlos, alle 1.800+ Aussteller in 17 (resp. eigentlich 19) Messehallen zu besuchen. Der Ausweg: Wie noch nie zuvor boten sich durch Google und Social Media (hier besonders: Twitter) eine grandiose Informations-Rundumversorgung! Davon machten leider die Wenigsten auf der drupa 2016 richtig Gebrauch. Am allerwenigsten die über 1.900 Fachjournalisten, darunter einige wichtige Industry Analysts, die aus 74 Ländern angereist waren. Hektisch und fast konfus rannten viele ihren unzähligen Terminen nach, um so viel wie möglich PERSÖNLICH in Augenschein zu nehmen, um anschließend beliebige Aussteller-News zu kolportieren. Dialoge mit Lesern finden über Fachmedien so gut wie nicht statt. Entsprechend lesen sich im Nachgang deren Reports. So manches, was längst vor der drupa 2016 publik war resp. während der drupa Online in Echtzeit Diskussionen prägte — wurde im Nachgang als Entdeckung, Überraschung und/oder bahnbrechende Premiere tituliert. — Puh! — TOTALLY LOST IN DETAILS ?!?

ValuePublishing Mike Hilton News Review 24062016.001

Kurios und mit leichter Verzögerung von fast 1 Woche: Print folgt Twitter! Foto-Collage: Andreas Weber

Man kann nicht wissen, was man nicht weiss!

Aber auch via Online/Social Media wurde es uns allen nicht leicht gemacht. Viele drupa-Aussteller nutzten Twitter gar nicht — oder wenn doch, dann reichlich unprofessionell als weiteren, notwendigen Push-Kanal zur Selbstdarstellung. Das ist für Social Media aber kontraproduktiv. Gerade über Twitter in aller Kürze und z. B. über LinkedIn für mehr Ausführlichkeit können Dialoge in Gang gesetzt werden. Die Folge, wenn dies wie bei der #drupa2016 zumeist unterbleibt: Die Reichweiten blieben trotz allem Bemühen niedrig. Und der Interaktionsgrad war lausig. Erstrecht erzielt man so nicht die Einbindung neuer Zielgruppen, die per Twitter erreichbar und einzubinden wären, selbst wenn sie gar nicht zur drupa gekommen sind. — Die meisten aus der Printbranche denken wohl: Nun ja, Schuster, bleib bei deinen Leisten… Und warum sollten Print-Fachleute auf einmal werthaltig kommunizieren? Es gehe doch ums Drucken und Technik, so hört man land(a)auf, land(a)ab.

Wollte man dieser drupa 2016 Herr werden, musste man Twitter richtig nutzen — d. h. strategisch klar, zielführend und stringent vorgehen — und sich fast im Sekundentakt informiert halten. Wie gesagt, die Messe Düsseldorf hatte mit ihrem Neu-Konzept exzellente Vorarbeit geleistet. Und Social Media via Twitter war das Top-Kommunikationswerkzeug für die Messe Düsseldorf. Ergänzend kommt v. a. die Idee hinzu,die einzelnen Highlight-Themen durch über die Messehallen verteilte Touchpoints zu präsentieren. Dort konnte man aus erster Hand, Aussteller-übergreifend von Experten das Wichtigste zu den wichtigsten Themen erfahren. Die drupa-Social-Media- sowie drupa daily-Teams machten einen guten Job, um die Messebesucher aktuell zu informieren. Alleine die drupa-Apps waren nicht sehr hilfreich. Die hätte man einfach weglassen können.

Bye Bye „Push-PR“ — Twitter kann es besser!

Nur ganz wenige Pressekonferenzen auf der #drupa2016 waren lohnenswert. Vor allem diejenigen, die von Ausstellern ohne PR-Agenturhilfe gestaltet wurden, lieferten gute Inhalte, die für Social Media-Kommunikation tauglich waren! — Twitter entpuppte sich als unverzichtbare Top-Plattform: Und zwar

  • a) als beste Nachrichten- und Interaktionsquelle — zur Erinnerung: auf Twitter tummeln sich die engagierten, kompetenten Fachleute, die an Innovation und qualitativen News/Facts & Meinungen/Kommentierungen in Echtzeit interessiert sind;
  • und b) als hervorragende Analyseplattform. Denn wer als Besucher wie auch als Aussteller auf Zack war, konnte durch Twitter Seismografie-ähnlich erfahren, was gerade die wichtigen Gespächsthemen war, wie Neuheiten ankamen und bewertet wurden, was sich lohnt und was eben nicht. Zugleich kann man im Nachgang bis auf Einzelne runter brechen, wer sich für was interessiert bzw. wer was honorierte. Denn Tweets mit Hashtags sind sozusagen „for ever“ und können außerhalb von Twitter von allen per Google gefunden werden.

Grosse Bedeutung und Wirkung haben sog. Twitterlisten, die sich nach relevanten Hashtags ausrichten und von Twitternutzern geführt werden. Und Analysetools wie z. B. Keyhole sind hilfreich, da sie die wichtigsten Hashtags, Tweets, User/Influencer, geographische Lokalisierungen, Nutzungs-/Device-Ergebnisse sowie Word-Clouds in Echtzeit erfassen und Mehrwerte liefern. So entstand, wenn man weiss wie es geht, zum ersten Mal auf einer drupa mit und durch Twitter ein iterativer Informations-, Bewertungs- und Erkenntnisprozess. Mit dem erstaunlichem Ergebnis: Das, was Fachleute, Journalisten und Analysten zumeist als Top-Themen im Nachgang kolportieren, spielte eigentlich auf Twitter kaum keine Rolle — und wenn, dann eine untergeordnete. (Hinweis: Im Fall meiner Aktivitäten war von besonderem Vorteil, in deutsch und englisch zu kommunizieren sowie den ValueBlog und ValueStorifys einbinden zu können.)

Analysiert man die per Analyse-Tool generierte Word-Cloud zum Hashtag #drupa2016 im Nachgang (bewusst gewählte Post-drupa Stichtag-Zeitpunkte: 18. Juni 2016 bis 20. Juni 2016), so erscheinen als Echo folgende Begriffe als maßgeblich — nachfolgend in Form einer Top-Ten gelistet:

  1. #drupa2016
  2. #BigData
  3. #Print
  4. #Innovation
  5. #Storify (zur Doku/Visualisierung von relevanten Tweets)
  6. #unleashprint (das Canon-Motto)
  7. #cloud
  8. #mail
  9. #digitalcutting
  10. #drupa (viele hatten dies als Hashtag genutzt, statt sinnvollerweise #drupa2016)

Vortrag Andreas Weber Swiss Publishing Days 2016.037


Zwei drupa-Aussteller tauchen im Umfeld der Top-Ten namentlich auf: Heideldruck
(der Börsenkurz-Name der Heidelberger Druckmaschinen AG) sowie Canon — wie gesagt als einziger Aussteller durch sein Twitter-konformes drupa-Motto #unleashprint herausragend, somit exzellent gewählt und positioniert (mehr dazu in Teil 3).

Von „Insidern“ benutzte Hype-Begriffe wie Inkjet/Inkjet-Druck, Workflow, Print 4.0, Digitalisierung u.a.m. tauchen im Top-Ten-Ranking ebenso wenig im öffentlichen Social-Media-Interesse auf, wie z. B. der „größte“ Aussteller, HP, oder der mit den angeblich meisten Besuchern, Landa. Erstaunlicherweise fehlt auch Xerox, obgleich Xerox über das wohl engagierteste und kundigste Social-Media-Team auf der #drupa2016 verfügte. Und mit XMPie verfügt Xerox über eine Weltklasse-Multichannel-Kommunikationslösung, die von Xerox zur #drupa2016 erst gar nicht eingesetzt wurde. Das könnte daran liegen, dass Xerox für die eigene Marketing-Kommunikation den nutzen von XMPie völlig verkennt und/oder mit seiner Corporate-Social-Strategie bis dato  zwar große Reichweite, aber zu wenig Interaktion erzielt.

Viele andere, gleichrangig hoch frequentierte Hashtag-Begriffe zeigen das weite Spektrum, an dem man sich orientieren muss, wenn man das Thema Print künftig weiter entwickeln und bei Kunden populär machen und im Gespräch halten möchte:

  • virtual, strategy, automation, client, multichannel, success, review, geospital sowie gis, interactivevideo, marketing, iIoT (als das industrielle Internet-of-Things) sowie communications, 3d printing und youtube.
  • Als einziger Produktname taucht „clarity“ auf, der die neue, wegweisende Cloud-Lösung von Pitney Bowes bezeichnet. Nebenbei: Als mir bis dato einzig bekannter drupa-Aussteller setzt Pitney Bowes Twitter global als wesentliche Säule des Business Development ein.

Fazit Teil 1

Kommunikation über Print ist wahrhaft eine Kunst. Wer sich auch nach der #drupa2016 über Print adäquat informieren will, muss maximale Online-/Twitter-Kompetenz besitzen. Sonst landet man im Nirwana des Lost in details“-Syndroms und holt aus seinem hohen Messe-Investment viel zu wenig raus! — Übrigens ist es anders als über Twitter/Posten kaum möglich, in Echtzeit das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und multimedial durch Text, Foto, Video in einer digitalen und globalen Welt erlebbar zu machen! Dies gelingt vor allem durch ValueStorifys. Siehe: #drupa2016 review — All about the role of print in the communications mix sowie #drupa mc — print re-invented!


Fortsetzung folgt mit Teil 2:
Worauf kam es bei der #drupa2016 wirklich an?


Some insights

Value Publishing About @drupa2016.001

ValuePublishing Storify Review 18062016.001

drupa2016 - In Medias Res ValuePublishing REVIEW 2.001

Die drupa ist stets ein Ort der Top-Gespräche und einzigartigen Momente, wie mit Didier Gombert (großes Foto am Stand von Objectif Lune). Foto/Collage: Andreas Weber

 

Kritische und bewusst streng gehaltene, selektive Analyse von Andreas Weber, Head of Value, im Rückblick auf die famose #drupa2016 — Lesezeit: 10 Minuten. Halbwertzeit min. bis zur #drupa2020 — Die Themengliederung aller drei Berichte im Überblick:


Fazit Teil 1

Kommunikation über Print ist wahrhaft eine Kunst. Wer sich auch nach der #drupa2016 über Print adäquat informieren will, muss maximale Online-/Twitter-Kompetenz besitzen. Sonst landet man im Nirwana des Lost in details“-Syndroms und holt aus seinem hohen Messe-Investment viel zu wenig raus! — Übrigens ist es anders als über Twitter/Posten kaum möglich, in Echtzeit das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und multimedial durch Text, Foto, Video in einer digitalen und globalen Welt erlebbar zu machen! Dies gelingt vor allem durch ValueStorifys. Siehe: #drupa2016 review — All about the role of print in the communications mix sowie #drupa mc — print re-invented!


 

Frage: Ist es möglich, das Angebot einer drupa als globale Leitmesse komplett zu erfassen?
Antwort: Nein! Das ist auch gar nicht nötig. Das beste Prinzip lautet: Reduktion auf das maximal Wichtige. Daher nachfolgend eine analytisch-subjektive Selektion dessen, was aus ValuePublishing-Sicht relevant war!


Vorspiel: Wo bleibt der Bezug zu dem, was die Printbranche voranbringt?

„Rund 260.000 Besucher (2012: 314.248 Besucher) aus 188 Ländern und rund 1.900 Journalisten aus 74 Ländern sind nach Düsseldorf gereist, um sich über technologische Innovationen, Weiterentwicklungen und neue Geschäftsfelder zu informieren,“ verlautbarte die Messe Düsseldorf am 10. Juni 2016 stolz. Und mit 76 Prozent lag die Quote der internationalen Besucher um 16 Prozentpunkte höher als im Jahr 2012. Deutschland markiert damit einen riesigen Besucherrückgang! Quelle: drupa/Messe Düsseldorf

Ob die Zahl der Besucher den Ausschlag für nachhaltigen Erfolg gibt, sei dahingestellt. Aber eine Schrumpfung um fast 55.000 Besucher im Vergleich zur drupa 2012 ist in jedem Fall bedenkenswert. Zu behaupten, das sei OK, weil die Messedauer ja verkürzt worden sei, erscheint ungefähr so „logisch“ wie das Argument, gutes Essen schmecke umso besser, je mehr man davon mengenmässig verspeist.

Fakt ist vielmehr: Der allseits herausgestellte Dreiklang der modernen Druckindustrie — Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung, kurz mit Print 4.0 in Anspielung an Industrie 4.0 charakterisiert – hat zur Folge, dass immer weniger Betriebe mit immer weniger Personal ein inzwischen wieder dynamisches Produktionsvolumen stemmen. Ergo: Weniger ist mehr! ABER: Für die #drupa2016 hätte die beste Voraussetzung bestanden, neue Zielgruppen zu motivieren und zu mobilisieren, um die ambitionierte globale Leitmesse zu besuchen. Das hat aber (wie schon 2012) nur marginal/punktuell geklappt, aber nicht breitenwirksam. Denn neue Besuchergruppen sind durch „Wir können Print 4.0“-Rufe und „Wie toll, was wir da machen-Selbstdarstellungen von Ausstellern nicht zu mobilisieren. Aus meiner Sicht ist eine riesige Chance vergeben worden. Viele Marktteilnehmer werden sich dadurch unnötig schwer tun, um das zu kompensieren. 

Vortrag Andreas Weber Swiss Publishing Days 2016.001

Der kompakte Vortrag mit dem #drupa2016 Review von Andreas Weber kam sehr gut an auf dem Swiss Publishing Day 2016 am 30. Juni 2016 in Winterthur. — Doku via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

Zu vielen Ausstellern muss es wohl egal sein, was die Kunden ihrer Kunden denken. Einige Hersteller betonten, das Wichtigste sei, dass sie weit über ihre Erwartungen hinaus Verkaufsabschlüsse tätigten.

  • Beispiel: Landa verkaufte nach eigenem Bekunden für über 450 Millionen EURO Nano-Druckmaschinen, die (allerdings) immer noch nicht lieferfähig sind. — Siehe dazu meine Traumgeschichte „Danke Benny. Touch the future again and again…”
  • Seriöser resp. sinnvoller aus meiner Sicht: Heideldruck erwähnte bei seiner Annual Analyst Conference am 8. Juni 2016 über 1.000 Kaufverträge über lieferfähige Produkte und Lösungen, um Kunden zu ermöglichen, ihr Kerngeschäft Offsetdruck zu stärken und/oder gleichzeitig sich der Herausforderung „Digitaldruck auf industriellem Fertigungsniveau“ anzunehmen; mehr als 5.500 Heideldruck-Kunden meldeten sich für den neuen Heidelberg eShop an.
  • HP Inc. rühmte sich, mit der kompletten Halle 17 im Gepäck, der größte Aussteller der drupa 2016 gewesen zu sein, und lobt sich selbst: „HP experienced its best attended drupa ever with sales far exceeding expectations, achieving 150 percent of our sales goal,” urteilte laut Branchendienst WhatTheyThink.com Francois Martin, Global Marketing Lead Graphics Solutions Business HP Inc. Fast schon pingelig wird aufgezählt, wieviel Maschinen man verkauft habe, um zu dokumentieren, dass man die eigenen Lösungen zur Marktführerschaft gebracht habe. — Nur mit dem von HP vielgelobten PrintOS, dem neuen und ultimativen Betriebssystem fürs Drucken, kam man laut divergierenden Medienmitteilungen mit 200 resp. 500 Subskribenten, in jedem Falle also weniger als 5% aller Kunden, nicht so weit. — Damit ist HP entgegen der eigenen Einschätzung vom Mainstream weit entfernt und  immer noch nicht vollständig im Print 4.0-Zeitalter der durchgängigen Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung angekommen.

Die Umsätze bei Heidelberg wie auch bei KBA, Canon, Xerox, Ricoh und KonicaMinolta liegen allesamt höher als beim „größten“ Aussteller der #drupa2016, der zudem deutlich höhere Stand- und Werbekosten zu verzeichnen hat. (Kann man so etwas einen Pyrrhussieg nennen?). Allein drei Aussteller als Newcomer aus Israel konnten in Summe HP’s Umsätze weit übertreffen resp. eine sehr viel bessere Relation zwischen Invest und Return-on-Invest erzielt haben; neben Landa sind dies Highcon und Scodix, wie der israelische Wirtschaftsdienst Globes vermeldet hat. — Learning: Wer wie HP darauf setzt, sich Erfolg erkaufen zu wollen, muss nicht automatisch erfolgreicher sein als andere. Zumal, wenn wie im Falle HP zur #drupa2016 eigentlich nur Optimierungen der bestehenden HP-Lösungen geboten wurden. Tatsächlich Neues und für die Print-Branche im Sinne des „Touch the future“ insgesamt Relevantes hat sich für mich bei HP auf der #drupa2016 nicht erschlossen. Schon gar nicht durch HP’s mediale Kommunikationsarbeit!

ValuePublishing #drupa20150 Review.001

Petra Lüftner kommentierte am 4. Juli 2016 per XING als Reaktion auf mein Traum-Erlebnis — Danke, Benny! Touch the future again and again… — wie folgt: „Ich war total traumatisiert von so viel Zukunftsvisionen und der ernsthaften Frage, für WEN und welchen MARKT all dieses dort stattgefunden hat. Die Realität sieht meines Erachtens heute und auch in den kommenden Jahren ganz anders aus. Verkaufen, nur um des Verkaufens Willen, ohne fachliche und zeitnahe Analyse der Marktes? Wie oft schon wurde in der Vergangenheit der Hype um neue Technologien zum Untergangsszenario mancher Firma 🙁  Denn nicht die ‚Technology’ ist es, was wir zuerst überdenken müssen, vielmehr die Wertschöpfungskette und die Anwendbarkeit des vorhandenen Instrumentariums.  Ein erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich durch einen realistischen Bezug zum Markt und die darauf optimierten Prozesse und Produkte, nicht durch blinkende Displays aus.  So stellte sich am Ende meines Traums die Frage, ist alles was glänzt Gold oder sollte man doch den guten alten Fadenzähler zur genaueren Betrachtung des Ganzen nutzen? Herzliche Grüße in die Stadt des URSPRUNGS, die Gutenberg-Stadt Mainz“.

In medias res: Willkommen im digitalen Printmedienkosmos

Wichtiger erscheint mir, der Nabelschau einiger Top-Aussteller nicht zum Opfer zu fallen, sondern stattdessen konkret aufzuzeigen, welchen Einfluss tatsächlich innovative Technologien-Angebote auf der #drupa2016 für die Branchenentwicklung haben. Denn, wie und ob Print gewinnt, hängt nicht von Boxen-Verkäufen, sondern von Lösungskompetenz und drei zentralen Faktoren ab:

  1. Welche Rolle spielt Print im Kommunikationsmix? Gerade mit Blick auf BigData, Cloud, Social Media und IoT.
  2. Wie und warum definiert Inkjet-Druck die industrielle Herstellung von Printmedien neu?
  3. Wer als Aussteller hat auf der #drupa2016 die Messe-Leitidee „Touch the future“ tatsächlich am besten verkörpert und nach vorne gebracht?

Zeit also für eine an der Realität orientierte Bestandsaufnahme, die alle (kaum noch zu überblickenden) Neuheiten der #drupa2016 zusammenfasst, plausibel bewertet und in den Kontext mit den gewachsenen Anforderungen im Digitalzeitalter stellt.

Das Prinzip der Digitalisierung im Kontext mit Print erklärte Heideldruck-CEO Dr. Gerold Linzbach im Vorfeld der drupa 2016 ganz exzellent (Siehe „drupa ante portas: Automatisierung, Flexibilisierung, Digitalisierung machen Print zum Top-Wachstumsmarkt!“). Auf der drupa präsentierten Dr. Linzbach und sein Vorstandsteam am 8. Juni 2016 souverän vor hochrangigen Finanzanalysten, was Heidelbergs Comeback ausmacht  — übrigens von der drupa-Community kaum bemerkt, führte die gelungene Konferenz für #Heideldruck zu einem Kurssprung nach oben, inklusive Kaufempfehlung der Analysten:

  1. Ein radikales Umdenken und Umschwenken Richtung Print 4.0
  2. Maximale Markt- und Kundenorientierung mit Fokus auf ‚Customer Journey‘ (im Sonne von: Welchen Weg wird mein Kunde gehen, wenn er neue Lösungen einsetzen möchte?)
  3. Neupositionierung Richtung autonomes Drucken sowie das „Amazon-für-Printherstellung“ durch eine integrierte Heideldruck eShop-Lösung

07-drupa2016 ValuePublishing Storify on HeideldruckWeitere Informationen zum Comeback von Heideldruck: ValueStorify „drupa 2016 — #Heideldruck: Back to profitable growth!“ mit Live-Texten, -Fotos, -Videos.

Heideldruck sieht für sich gute Chancen, die „alte“ Welt des Offset-Druckens mit der neuen Welt des „digitalen“ Druckens zu vereinen. Das wird belohnt: Wie Mike Hilton in seinem Global News Review dokumentiert, erhielt Heideldruck in mehreren Kategorien den IDG Business Media and Dimension Data Deutschland’s Digital Leader Award 2016.

Daran anknüpfend ist zu beachten, dass der Umgang mit dem Phänomen „Big Data“ in der Printproduktion mehrere Dimensionen und eine dynamisch stärker werdende Priorität aufweist:

  • Aus dem Web resp. der Social Media-Welt und via Cloud-Services explodiert die Datenmenge dessen, was aus der virtuellen Welt ins Print überführt wird;
  • Inhalte können dabei automatisiert auf Basis von intelligenten Algorithmen zusammengestellt werden für massenhaft individuelle, bedarfsgerechte Druckprodukte.
  • Zum anderen müssen riesige Datenströme beim Produktionsmanagement intelligent gehandhabt werden, um effizient, qualitätvoll, ohne Medienbrüche und möglichst schnell, das heisst in Tagesfrist fertigen und liefern zu können.

Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen, wobei im Web verstärkt Systemarchitekturen zur freien Verfügung stehen, die nahtlos Druckdaten automatisiert erzeugen und per Internet an selektiertere Dienstleister/Drucksysteme transferieren können. Die einfachste Form sind Drucke beliebiger Daten via Smartphone oder Tablet. Apple mit AirPrint oder Google mit CloudPrint waren die Pioniere der Generation X; Drucksystemhersteller wie Canon oder HP folgten mit eigenen ePrint-Lösungen. Zum Anderen werden Daten aus Wiki—Plattformen zum Beispiel per PediaPress-Technologie in Bücher verwandelt, auf Basis der vom Internetnutzer online selektierten Wikipedia-Artikel. Weiterhin können Social-Media-Nutzer per Knopfdruck ihre Chroniken auf Twitter, Instagram oder Facebook in Publikationen verwandeln, um gedruckte Poster z.B. der Facebook—/Instagram-Freunde, Leinwanddrucke  oder Tagebuch-Chroniken in Buchform aus Twitter und Facebook automatisiert zu erstellen (siehe mySocialBook, Twenty20 oder boomf mit Druck von Instagram-Fotos auf essbare Marshmellows).

Diese Services werden von Konsumenten ebenso genutzt wie von Unternehmen für Werbezwecke, die solche Projekte in ihre digitalen Marketingkonzepte einbinden (Siehe den ValuePublishing drupa-Vorbericht zum Highlight-Thema Multichannel). Bei den reinen Unternehmensanwendungen werden Marketing- und IT-Daten automatisiert ohne Medienbruch zusammengefügt und daraus Cross-Media-Kundenkampagnen erstellt, die Unternehmensangebote wie zum Beispiel Vertragsverlängerungen bei Versicherungen koppeln mit den Feedbacks von zehntausenden Kunden, die dann an die Unternehmens-IT und deren CRM-Systeme zurückgespielt werden, um die Kundenprofile aktuell zu halten und sogar einzelne Transaktionen zu dokumentieren. Alle Unterlagen sind dann sowohl digital als auch gedruckt verfügbar. Der Kunde entscheidet, welche Form er bevorzugt.

 Als Lesetipp empfehle ich die brillanten Kommentare von Christian Kopocz auf LinkedIn, der als Entrepreneur und Finanz-, Marketing-, Digitaldruck- und Multichannel-Profi exzellent twittern sowie bloggen kann und sein #drupa2016-Erleben aus Sicht des kundigen Fachbesuchers schildert:

Druckers Dilemma: „Herrje! Was habe ich denn mit Social Media und Big Data zu tun? — Eigentlich will ich doch einfach nur drucken!“

Naturgemäß stellen Big Data resp. Social Media die Welt der Druckereiunternehmer auf den Kopf. Das Denken und die Technik-Ausstattung in Druckereien sind darauf ausgerichtet, dass der Kunde/Drucksachenbesteller die Pre-Media-Arbeit selbst erledigt. Und der Druckerei druckbare PDF-Dateien übergibt. Man bedient einen Nachfragemarkt. Denn bis dato folgen Printproduktionsprozesse einem starren, linearen Ablaufschema: Daten werden digital editiert, mit Expertenwerkzeugen formatiert und dann unveränderlich für den Druck aufbereitet und an Druckereien übergeben. Der Mensch diktiert sozusagen der Maschine, was sie tun muss. Die Druckerei lebt vom Bereithalten von Produktionsmitteln und -kapazitäten — mit dem Vorsatz bzw. der Verpflichtung, Bedürfnisse der Kunden bestmöglich zu erfüllen. Damit sind Drucker wie ihre Lieferant glücklich. Aber: Tatsächlich haben beide Fraktionen im Drucksektor die Kontrolle über den Markt längst abgeben. Und wer kennt schon durch Innovationen hervorgerufene Bedürfnisse, die sich erst noch entwickeln können, wenn das neue auch bekannt ist? Wie gesagt, die Kunden der Druckerei waren kaum auf der #drupa2016 zugegen und können sich auch nicht über klassische Fachmedien oder durch bloggende Marktforscher  informieren, weil die sich in Details verlieren…


 Zwischenruf: Anders agieren!

Kai Büntemeyer„Den schlimmsten Fehler, den man machen kann, ist auf der drupa einfach eine Maschine zu kaufen, ohne vor- und nachgelagerte Prozesse zu bedenken!“ — Kai Büntemeyer, Vorsitzender VDMA Druck- und Papiertechnik sowie Geschäftsführender Gesellschafter von Kolbus GmbH & Co KG auf der pre-drupa-Pressekonferenz des VDMA am 4. April 2016.


Der einzig mögliche Innovationsansatz ist daher, den starren Prozess aufzulösen, indem Daten von verschiedener Seite stationär und mobil bearbeitet werden, also von Analog zu Digital und umgekehrt als iterativer Prozess nahtlos automatisiert transformiert, inhaltlich angereichert sowie individuell und „on-demand“ per Digitaldruck ausgegeben werden können. Workflow-technisch gesehen, wird ein Pipeline-Prozess in ein vernetztes, interaktives, individuell auszugestaltendes  Plattform-Konzept überführt, das neue Formen der Konnektivität bietet.

Ganz nah an Big Data: Print 4.0 braucht Communication 4.0

Auf der drupa 2016 konnte man darüber mit Pionieren und Unternehmern wie Didier Gombert, einer der Gründer und Vorstandsvorsitzender des Technologie-Entwicklers Objectif Lune (OL), bestens und auf hohem Niveau diskutieren. Gombert hatte vor einiger Zeit schon den technischen Umbau aller seiner Software-Lösungen vorgenommen. HTML, CSS und JavaScript bilden nunmehr den Ausgangspunkt. Der Fokus liegt auf digitalem Business Communication Management (kurz: ccm). Print kann sich dort stets nahtlos „andocken“ und wird Teil digitaler Kommunikations- und Geschäftsprozesse.

„In der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung hat sich die Printmedienbranche lange auf die Steigerung der Herstellungseffizienz fokussiert. Entsprechend folgt jede Art Printmedienherstellung stets digitalen Prozessen. Das ist gut so. Aber: Die Effektivität von Print als vernetzbarem Medium im Digitalzeitalter kam zu kurz und hat jetzt höchste Priorität“, stellt Gombert fest. Der visionäre Unternehmer gilt seit über 20 Jahren als Vorreiter einer neuen „digitalen“ Philosophie, die Printmedien zeitgemäß im Kommunikationsmix einbindet. Grundlage bildet für Gombert das „Connect“-Prinzip. Aus einem „digitalen“ Baukasten verschiedenster Lösungen entwickelte sich ein skalierbares Lösungsszenario, das Einsteigern wie Profis hilft, Print in der Geschäfts-/Kundenkommunikation optimal einzusetzen und stets mit digitalen Kommunikationsprozessen einfach und kostengünstig zu vernetzen. Themenhighlights zur drupa 2016 sind für Gombert sozusagen „beyond technology“ neue Kommunikationsaufgaben wie „Customer Experience“ und „Customer Journey“. Darunter wird verstanden, hundertprozentig markt- und kundenorientiert Produkte und Lösungen im Dialog mit Kunden (weiter) zu entwicklen. Im Fokus: Optimale Schnittstellen zwischen Mensch-Maschine — Maschine-Maschine — Maschine-Mensch. Kein Wunder, dass Gombert auf der drupa 2016 mit allen seinen wichtigen Kunden und Partnern zusammentraf, um den Ball weiter zu spielen. Dazu gehören Konzerne wie Canon, Konica Minolta Pitney Bowes und Ricoh.

ValuePublishing Big Data Visuals.001Ganz nah an Big Data ist auch der Titel eines Reports, den Andreas Weber für das #drupa2016-Print-Special der führenden Technik&Innovations-Zeitung VDI nachrichten verfasste. — Erweiterte Fassung des Reports als Trendanalyse (in englischer Sprache).


Fazit Teil 2

Print als Medientechnologie spielt nicht mehr eine Sonderolle quasi als Analog-Relikt in einer digitalen Welt. Print ist und bleibt die tragende Säule der Geschäfts- und Kommunikationswelt und kann nahtlos in digitale Geschäfts- und Kommunikationsprozesse eingliedert werden! Um in der neuen Welt des Print bestehen zu können, erfordert es seitens der Druckereien den Neustart-Knopf zu drücken. Mit Technik-Käufen oder dem Versuch, durch Technik-Einsatz gar neue Geschäftsmodelle zu entwicklen, kommt keiner weiter. Alle sind aufgefordert, das Zusammenspiel von Brainware, Software und Hardware neu zu definieren und daraus Markt-konforme Lösungsangebote im Dialog mit Kunden zu entwickeln.


Fortsetzung folgt mit Teil 3 — Des Pudels Kern: #unleashprint („entfessele Print“)


Hinweis

Im Fokus dieses umfassenden #drupa2016 Review stehen drei wesentliche Überlegungen als Leitlinie, die sich durch meine umfassenden Vor-drupa-2016-Analysen bereits abzeichneten:

  • Was bringt die Branche und den Markt tatsächlich voran?
  • Wie ordnet sich Print in der Big Data-Welt ein?
  • Welche Player/hidden Champs sind wichtig?

Da sich dieser Sachverhalt nicht trivial erschließen lässt, indem man einfach eine Vielzahl an Neuheiten und Presemeldungen auflistet, nachfolgend mein Bericht in drei Teilen, der das #drupa2016-Messegeschehen bewertet, plausibel in den Kontext stellt, Hintergründe erläutert und am Beispiel des für mich gelungensten Messeauftritts detailliert erklärt, welche Lösungsansätze Sinn machen. — Stichwort: #unleashprint!

Wer sich für alles bis ins feinste Detail informieren möchte, kann dies im ValueBlog in besonderer Form tun. Unter dem Suchwort: „Mike Hilton’s Global News“ finden sich über 600 Pressemeldungen zu allen relevanten drupa-2016-Neuheiten. — Siehe auch den Vortrag mit dem kompakten #drupa2016 Review auf dem Swiss Publishing Day 2016 in Winterthur vom 30. Juni 2016 via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

Value Publishing About @drupa2016.001

ValuePublishing Storify Review 18062016.001

drupa2016 ValuePublshing Review Social Media Heroes.001

Great work. Great tweets. Great results. And a lot of fun beyond technology by LOVRA’s amazing chill-out sessions. Last but not least: Many THANKS to the Xerox Social Media team members Stefan, Bill, Jenna.

#drupa2016 Review: Print wins! If…

Dear friends of drupa!

Please read and share our unique series of #drupa2016 reports. We are proud to enable a real multimedia and multichannel experience. And we are happy to interact with a huge global audience covering 120+ countries.

Kick-off: splendid #drupa2016

Our ValuePUBLISHING TRILOGY — a quite critical, selective analysis looking back at the splendid #drupa2016 (in german language)

Topics Outline Overview:
• Part 1 – Proof of concept: Does the printing community communicates properly?
• Part 2 – Crucial: Reduce to the max — don’t get lost in details!
• Part 3 – The crux of the matter: #unleashprint 

 


Back to the future: Some fun

#drupa2050 — TX to Benny: Touch the future again and again…
#drupa2050 — Danke, Benny! Touch the future again and again…


Enjoy ValuePUBLISHING’s #Storify stories the most valuable way to catch up all major topics of #drupa2016 in a smart multimedia format. Convenient to navigate, wonderful to explore and easy to share. Our guideline: Less is more — so reduce to the max!

 

Note: We are proud of the fact that around the globe hundreds of thousands of unique viewers follow us already and interact with our content — shared via Twitter (@ValueCommAG plus @zeitenwende007), Facebook, LinkedIn, XING and Google+. — More than 70 % of our viewers are leading innovators dedicated to all kind of graphic communications applications. 

 

 

The secret of #drupa2016 in 20 sec. — Summary by Andreas Weber, Head of Value.

 

 

GENERAL OVERVIEW

drupa2016 REVIEW — ValuePublishing Storify:
All about the role of print in the communications mix

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Pre-drupa media conference March 2016

 

 

 

IN MEDIAS RES

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Ready for #unleashprint? YES WE CAN(on)

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck back to profitable growth

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck Press Conference Feb 2016

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
PitneyBowes reinvented mail (live at drupa may/June 2016)

drupa2016 – ValuePublishing Storify:
Objectif Lune put business communications to the next level

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Automated Digital Cutting made by Zünd Systemtechnik

 

Das Geheimnis der #drupa2016 in 23 Sekunden — Von Andreas Weber, Head of Value.

 


In addition for extended reading check out our focused trend reports via ValueBlog posts by Andreas Weber

Note: Almost all Blog posts are available in english and german.

 

ValuePublishing Storify Review 18062016.001


As well you can find a whole series of ValueDialog stories:

ValueDialog — Christian Kopocz: “Multichannel ensures relevance!”

To get access to more ValueDialog stories use our Blog search tool.

 

Value Publishing About @drupa2016.001

 

ValueCheck! Social Selling Social Enterprise 2014 Kopie.001

 

Paradigm Shift: Social Media became Social Business. Social Business is driven bei Social Selling. Social Selling has the biggest impact on all of us in the history of mankind. Because Communication and Transaction get almost unified. “ —Andreas Weber, Founder and CEO of Value Communication AG

 

Social Business enables Social Selling in Innovative and Transformative Senses

By Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

 

Welcome to The Age of the Paradigm Shift: We are already arrived in the age of innovation and transformation in many sectors. Accordingly, several agents and companies are making different researches and trying to develop solutions in order to let companies and businesses to adapt themselves into changing market system.

McKinsey made a recent research regarding the relationship between B2B service providers and Brand Owners and their relationship between their customers by examining publicly available documents of Fortune 500 and DAX 30 companies for information and data. Based on the research, there is a huge gap between the brand messages and what the customers really want to know.

While B2B service companies focusing themes such as social responsibility, sustainability, and global research, customers give more importance on effective supply chain management and specialist market knowledge. Surprisingly, these two themes were least mentioned ones by B2B suppliers.

It is apparent that those B2B service companies require important innovation and transformation in order to satisfy the expectations of their potential customers. Therefore, the importance of „ValueCheck! Audits“ are apparent as a solution to check the weaknesses of businesses in Social Selling and Social Businesses. „ValueCheck!“ questions include many related topics so as to strengthen the strategies of companies.

 

Beyond McKinsey: We need a new Social Selling Approach

Greg Hyer, the author of the text Social Selling is About Opening, Not Closing, refers to the method of Social Selling as an effective provider for contacts between the company and the customer. In this respect, opening and creating relationships built on trust and value rather than being close is very important. Social Selling is also about opening new relationships by offering various principles to guide sales people so as to keep buyers well informed about services and products.

There are some steps to follow in order to open up a relationship such as initializing contact and greeting, asking discovery questions, recommending solutions, and closing the sale.

Using social media networks and tools is very effective in the process of Social Selling. In fact, it doesn’t mean that you will suddenly close a deal on LinkedIn, however; you will be able to contact with the right person to open up a relationship to initiate the process.

 

Not only Social Selling, but also building the social enterprise is crucial in the process of transformation and innovation. Based on an article published by McKinsey, using social technologies are effective in order to build the social enterprise. Moreover, four principles are counted as a guidance of the implementation of social technologies such as

  • adding value but not complexity,
  • experimenting and learning,
  • tracking impact and
  • evolving metrics.

 

Our Take:  

Adapting these principles will help a lot to create the new type of social enterprises as a deep understanding of social media and social communication is crucial in the market system and business relations.

We arrived already in The Age of the Customer. Digital transformation became reality. Which means every entrepreneur and business person should be able to understand the importance of Human-to-Human (H2H) aspects. Social Media Networks and Social Selling are not a „nice to have“  but crucial for the sake of opening new relationships and building new social businesses. At least the challenge is to be able to connect innovation to profit!

 

Please read more if you want to learn how to Connect Innovation to Profit via „ValueCheck! Audits“.

 

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You want to get in touch for further insights? — Just send us an email!

a.weber(at)value-communication.com

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@ValueCommAG

 

 

Value Check Digital Transformation.002

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany — Quoted Graphics by Contently.com

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

 

Why it is worth reading this Blog post

  1. Catch-up recent knowledge to understand what digital transformation driven by content marketing really means
  2. Avoid misunderstandings and mistakes.
  3. Differentiate between a “good” and a “bad” approach.

 

Nowadays, changing trends of marketing sector inspired many analysts to do various surveys and researches on new manners and developments in the sector. A related text from Digital Information World which is named as State of Content Marketing and a presentation that is made by Brian Solis and Jaimy Szymansky from Altimeter are also couple of examples of these attempts.

 

Value Check Digital Transformation.003

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany — Quoted Graphics by Contently.com

 

Based on the text of Digital Information World, State of Content Marketing, in today’s world, it is more important to be more present online since consumers spend more than 50% of their time online engaging with custom content. In the text, they mentioned 2 content marketing trends of 2014 such as creating a case study and focusing on the consumer. In other words, becoming an authority in your field and creating content in order to get many social media shares and backlinks are useful. Moreover, it is better to produce content that makes consumers to enrich their lives and fulfill their needs which is very important. In the age of digital transformation, blog posts, e-books, podcasts, email newsletters, videos are webinars are indispensable for content marketing. Also, you should keep in mind that content marketing is less expensive and more effective than traditional marketing!

 

Altimeter has a useful presentation about the characteristics of digital transformation as well. Main topics are:

1. Depending on their analysis, digital transformation created digital customers.

2. For that reason, (digital) customer experience became very important and also created new consumerism of companies.

3. One of the key aspects of benefiting from digital transformation is learning the relationship between technology and customer behavior to earn relevance among them.

 

What is very influential is digital transformation businesses seek to adapt to disruptive technologies and various strategies to impact more consumer and employee behavior. Rather than social media, organizations which focus more on customers become very useful. Affecting digital customer approach via disruptive technologies have three elements such as vision and leadership, digital transformation team plus digital customer experience. Through these elements, businesses aim to update company’s vision, to thrive culture of innovation, to improve customer journey, to have greater competitive advantage, to increase internal collaboration, to have more empowered workforce, to improve efficiency, to have deeper data analysis, to have increased customer conversion and loyalty.

 

Our take:
Missing Human-to-Human (H2H)

So, what is the real value of communication? Using all those technologies and social media as a channel so as to have more benefits? The answer is no. In order to get best results, using these tools as a platform rather than a channel is a lot more useful.

In other words, human side of business transformation should be taken more into consideration as the age of digital transformation puts consumer in the center. This is why Value Communication keeps focusing on using digital technologies based on H2H and a disruptive approach to understand the relationship between technologies and consumer behavior.

 

 

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Value Check Digital Transformation.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

 

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Illustration by Lidia Lukianova, SF Bay Area

 

 Why its worth to read & share this Blog post:

1. drupa 2012 was a milestone for the future of print.
2. Most of the points we identified in 2012 are still valid!
3. Print Buyers# needs were not yet fulfilled.

 

Spot 1 

“The next big thing” — Print in the communications mix

Heidelberger Druckmaschinen set important accents: The booth in Hall 1 trumped with the installation of five real-printing facilities. Printed materials of all kinds were produced in real terms – from data processing to finished products. All necessary equipment had been specifically tested in advance to enable them to deliver top performance. Next to this it showed what hybrid productions can look like: Inkjet and offset printing in the mix, toner-based digital printing and offset printing in combination with online and mobile applications, as well as displaying significant perspectives and taking a futuristic look at “Printed Electronics” in the Innovation Center of the Heidelberg booth. It became apparent that print in the communications mix is extremely important, if not central in an indispensable role.

Xerox made its mark in automated production in both commercial and packaging printing, as well as within the range of XMPie in cross-media approach. Particularly impressive at Xerox was the way it has created a way of bridging the gap from print to social media and cloud printing. Many others can also be named, and what could be seen with other exhibitors such as Canon, Konica Minolta, Ricoh, and Xeikon. Xeikon just stunned with its never-ending drive for innovation, which portrayed this relatively small player as an outstanding inventor. The drupa innovation park and lots of small ’Hot Shops’ impressed on around 130 stalls, with their innovations. My personal favorite – thanks to Bernd Zipper for the tip: cardolution from Vienna showed how it is able to integrate RFID chips into cardboard and offer NFC Business Cards for everyone. The chip transmits the address information from printed business cards correctly onto smartphones.

In this sense, drupa 2012 was a great success, marked by a few dozen prominent exhibitors who could prove that print has an unbroken power of innovation. Small drawback: The papermakers were barely visible. This is a shame. Sappi was as a premium brand, for example, represented by three smaller stands, but it was not clear what Sappi’s added-value drupa message was. The same goes for digital printing paper market leader Mondi. There was a presence at drupa, but probably more devoted to the contact to technology developers instead to the market of buyers. The exception was UPM in Hall 6, which focused its presentations and displays on both commercial and newspaper customers, as well as the end-user with a very strong environmental message added.

Spot 2

Change in Business Communication approach — Consolidation amongst media professionals

It is amazing and worthy of consideration, because this has been at drupa on this scale never before: The number of members of the press has declined by about 3,000 from 84 countries in the year 2008 to 2,400 from 75 countries in 2012. This is followed by the number of members of the press exactly the trend of sharp decline in visitors (minus 20 percent compared to 2008). Regardless of whether the media coverage of drupa 2012, quantitatively or qualitatively, have been better or worse, the reason should be scrutinized. Because traditionally it was always important for a drupa, to include professional competence as a media partner. It appeared however that press tasks are redefined, and in fact the view of many exhibitors will be to use trade magazines only to serve as a PR platform for exhibitors and their trade fair offers. Journalists are in short supply and tend to be stylized as claqueurs.

The trade fair Drupa Daily newspaper also reflects this again, because as of Haymarket on behalf of Messe Düsseldorf in the circadian rhythm-driven, advertising-funded print and online project, everything was worked up, that happened during the drupa 2012. But what could be the added value if the day’s events have been rumoured — and nothing more? In addition, all that was relevant was made via Twitter and / or YouTube by major exhibitors and analysts immediately publicize themselves. And of course, concise comments. For visitors and decision makers this could offer enormous advantages, since one could learn just about Twitter quickly and concisely in a direct digital path. Provided you know how it works! Talking digital: The drupa app for smartphones and iPad by Messe Düsseldorf disappointed, because only simple queries were possible, and it delivered no added value compared to the printed exhibition catalogue. That could have been done much better with a little extra effort.

Spot 3

A great step forward — Technology vendors are publishers and broadcasters in one!

A new feature with signal effect: Canon Switzerland produced on behalf of Canon Europe, a whole series of world-class professional interviews, created in high-quality TV style of its own Canon web-TV team. Very well done! Compliment! HP, Konica Minolta, Xerox, and Landa, newcomers, as well as many other smaller exhibitors demonstrated as well, their social media power. A visit to press conferences at drupa was thus in principle obsolete. What was presented at a conference for the representatives of the press was, at the same moment of the conference, published by the press conference organizers themselves on the web. To attend press conferences is only worthwhile, therefore, if you made a point to be entertained in an intelligent way, such as EFI CEO Guy Gecht did, or wondering / annoyed by Kodak CEO Antonio Perez, whose arrogant appearance, where self-perception and reality seems to collide with his company.

An inevitable effect: Those drupa exhibitors who publish multimedia self-invest none or hardly any money in professional advertising. The advertising revenues presented have so far been the main source of of income for specialist media publishers. This may explain why the number of press representatives declined so much. Many print journalists are really annoyed about the digital competition and keep Twitter & Co. for the devil. And drupa exhibitors have (still) not demonstrated that they can use social media effectively in the interests of customers and prospects. Too many use Twitter, for example, to take over their PR agencies, the ghost-writing on Twitter. The result is product-related communications push content. But Twitter users are interested in smart conversations — they don‘t like push-PR messages very much.

Spot 4

Print trade shows in trouble — Missing the end customers (print buyers)

Unexpectedly, was not the sharp drop in visitors and media representatives at drupa 2012. Messe Düsseldorf had indicated in advance that around 350,000 and is no longer, as once expected, the nearly 400,000 visitors. And it was hoped that from the Far East, and especially from China, that many new visitors would come from this region but there were “only” just over 310,000 visitors (the exhibitor staff, journalists, VIP’s not included). Many exhibitors were upset. They said that a record number of visitors is less important. More important is to get the right visitors to come, i.e. the decision makers and prospective buyers from the graphic arts markets. This has worked. Sales exceeded some expectations. All in all, sales revenues in the region of 2 to 2.5 billion EURO are likely to be implemented at, or immediately following drupa 2012.

drupa Was the drupa 2012 a success or not? The answer is yes and no at the same time! Yes, because it was found that innovation lies in the printing and paper technology development. No, because the efficacy was limited to the drupa industry insider. For more than a decade it has become clear that the fate of the printing and paper industry is no longer decided by printing and paper specialists, but by their customers and the market players in the online world. If they lock them out at drupa, the pace of innovation and adaptation in the communications market will weigh too rapidly from print. A look at the bigger picture beyond would have been useful — but remained well below or were not properly pursued. This show other important German trade fairs such as the automotive mega-show, IAA, or the Frankfurt Book Fair on exactly how to permanently overtakes success: The industry participants are always there together: from makers, to visitors and customers of all kinds. This is exactly what was needed, but was omitted from the drupa 2012 in Dusseldorf. Too bad!

Spot 5

WANTED! — Link to the communication specialists in the market

It is regrettable, however, that the drupa 2012 was unable to fully exploit its potential. For many years drupa does not adequately represent important groups of visitors, especially the so-called “print buyers”, the principal of printers from agencies and enterprises / brands. Drupa 2012 should have been able to inspire and motivate a lot of print buyers, more than ever before. Documents can be this simple: I myself had a few dozen print buyers and decision makers come from agencies and businesses to drupa 2012 – for example, in cooperation with the GWA. GWA drupa special interest day on 9 May 2012. GWA is the leading agency association in Germany. Through the Bank’s enthusiasm for present agency employees was huge when they are properly involved. To get the right knowledge, what is at stake, and how to profit from technological innovations in the communications business.

The exhibitors visited by GWA — Heidelberg, HP, Xerox and exhibitors and i. e. map specialist locr in the drupa innovation park   had been well prepared and adjusted to the print buyer. HP GSB‘s global marketing director Francois Martin, it could be, for example, do not take to prove with facts and creative prime examples of how the marketing and brand benefits from digital printing productions. For example, when BBDO individualized for the client Smart in Paris, an out-of-home campaign with 2092 posters, it scored much attention and in less than 14 days had produced posters in the main streets of Paris.

How can the fact matter that drupa 2012 was not an attraction point for agency and brand representatives on its own? The drupa cube was made by Messe Duesseldorf with daily events to major application issues. But the total of 1,000 participants or so in 13 days, presented in terms of the size of the communications industries employ was only a drop in the ocean. In Germany alone, nearly 800,000 professionals work as communications professionals. In this respect the drupa participation was in vanishingly small per thousand range.

In addition, the carrier of drupa, led by the German Engineering Federation VDMA and the German print association groups have a very narrow focus: They address only techies and printers out of their memberships. They are not linked to the communication specialists in the market. Say the established contact structures are directed to those target groups, offering the classic technologies of printing and paper sector or common printing services.

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