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ValueCheck Peter Sommer 2018.001

„Der Markt hat erkannt, dass die Verbindung aus Print und Supply-Chain sexy ist. Diese Dienstleistung ist gefragt, weil die Kombination aus Druck und Lieferkette eine höhere Profitabilität verspricht.“ — Peter Sommer, Member of the Elanders Board, President Print & Packaging Worldwide.

Von Knud Wassermann und Klaus-Peter Nicolay

 

Prolog

2007 hatte Peter Sommer sein florierendes Druckerei-Unternehmen an die schwedische Elanders-Gruppe verkauft. Seither ist er in verantwortlicher Vorstands-Position für den Elanders-Konzern tätig. Jetzt hat er mit der Integration von Druck und Logistik eine neue Stufe des Supply-Chain-Managements gezündet, bei der den Kunden ein hoher Nutzen geboten wird.

Elanders hat im schwäbischen Herrenberg das erste integrated Packaging Innovation Center, kurz iPIC, eröffnet. Das Unternehmen bietet den gesamten Prozess vom Abholen des Produktes beim Hersteller über das Bedrucken und Verpacken bis zur Platzierung im Händlerregal aus einer Hand an. Ein interessantes Geschäftsmodell, über das wir mit Peter Sommer, President Print & Packaging Worldwide bei Elanders AB, gesprochen haben.

iPic-Grafik von Elanders

 

Im Fokus: Wachstum durch Innovation außer Konkurrenz

„Ich versuche meinen Mitarbeitern immer wieder aufs Neue zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, bestehende Wertschöpfungsketten zu erweitern“, erläutert Peter Sommer, Member of the Elanders Board, President Print & Packaging Worldwide. Alleine mit dem klassischen Verpackungsdruck könne man auf Dauer nicht überleben, ist er fest überzeugt. „Da viele in der Branche die Verpackung als Insel der Seligen sehen und in dieses Segment einsteigen, erhöht sich der Wettbewerbsdruck. Die logische Konsequenz ist Preisverfall. Die Preise befinden sich bereits auf Talfahrt“, stellt Sommer fest.

An Marktgegebenheiten wie diesen lässt sich leider nicht viel ändern. Wohl aber am Marktumfeld. Daher hat die Elanders Group als Erweiterung mit Wachstumspotenzial Fulfillment und Logistik für sich ausgemacht. Dabei ist Supply-Chain-Management das Schlagwort, das prozessorientiert die Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Endprodukten sowie Informationen entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette (Supply Chain) umfasst.

Vor knapp vier Jahren verabschiedete sich Elanders von der Rolle des Stand-alone-Druckers und schlug mit der Übernahme von Mentor Media in Singapur Anfang 2014 ein neues Kapitel auf. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von damals rund 200 Mio. US-Dollar hat sich auf das Supply-Chain-Management von IT-Riesen wie HP, Dell, Acer, Sony oder Microsoft spezialisiert. Für diese produziert Mentor Media Verpackungen, sorgt für die Konfektionierung und die Auslieferung der Produkte.

Im Juni 2016 wurde das Engagement bei Fulfillment und Logistik durch den Kauf der Logistic Group International (LGI) weiter gefestigt.

 


LGI_LKW_fahrend

›We supply the world‹

Um die Dimension dieses Geschäftes einmal zu verdeutlichen: LGI ist nicht irgendeine Spedition, LGI gehört mit einem Umsatz von rund 430 Mio. € und rund 4.000 Mitarbeitern an 45 Standorten in Europa, USA und Russland zu den führenden Unternehmen in der europäischen Logistik.

›We supply the world‹ ist auf der Homepage der Elanders Gruppe zu lesen. Was auf den ersten Blick verblüfft, macht beim Blick auf die Zahlen jedoch deutlich, wohin die Reise bei Elanders geht. Der Konzern erwirtschaftete 2016 mit seinen etwa 6.500 Mitarbeitern in 20 Ländern rund 900 Mio. € Umsatz. Auf den Bereich Print & Packaging entfielen 2016 nur noch 34% des Umsatzes – 2013 waren es einmal 100%.

Und im September 2017 reduzierte sich der Anteil weiter auf knapp ein Viertel des Umsatzes, der nach dem 3. Quartal bereits bei fast 700 Mio. € lag und gegenüber dem Vorjahr um 71% zugelegt hatte. Die Zahl der Mitarbeiter stieg dagegen nur moderat auf 6.700.

Im August 2017 wurde das ‚integrated Packaging Innovation Center‘ (iPIC) in Herrenberg mit 200 Mitarbeitern etabliert, „wo wir gemeinsam mit unseren Kunden Supply-Chain-Lösungen umsetzen. Die Resonanz vom Markt auf unser Angebot ist ausgesprochen positiv“, erläutert Peter Sommer. Denn mit dem Logistiker LGI im Rücken könnten völlig neue Synergien bei Verpackung und Logistik genutzt werden. 

 


Ungebrochen: Investments im Offsetdruck 

Elanders Deutschland beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit derartigen Konzepten und hat sie schon vor einigen Jahren in vergleichsweise kleinem Maßstab umgesetzt. Am Standort Waiblingen werden im Digitaldruck personalisierte Verpackungen mit Schokolade bestückt und direkt an die Verbraucher versendet. Ritter Sport, Lindt und andere nutzen dieses Angebot.

In Herrenberg wurde dieses Konzept jetzt auf ein industrielles Niveau angehoben. Dazu wurde seit Langem wieder in den Offsetdruck investiert. Insgesamt hat Elanders 12 Mio. € für zwei Heidelberg XL-106, eine mit fünf und eine mit sieben Druckwerken sowie jeweils einem Dispersionslackwerk, in die Hand genommen und zudem in erhebliche Stanzkapazitäten investiert.

Anstoß für das Projekt war eher ein Zufall, schildert Peter Sommer: „Ein Kunde, der Wasserfilter in China produzieren lässt, berichtete uns, dass sein Lieferant immer mehr Wasserfilter und die dazu notwendigen Verpackungen in Eigenregie produzieren lässt und die Differenz auf eigene Rechnung verkaufe. Das ist heute offenbar die Realität in China.“

Aber es gebe noch weitere Gründe, warum Unternehmen Teile der Supply-Chain wieder nach Europa verlagerten: Durch den langen Transport geht wertvolle Reaktionszeit verloren, um kurzfristig auf die Veränderungen des Marktes und des Handels zu reagieren.

 

Peter Sommer im Drucksaal


Gesamte Supply-Chain im Blick

Mit dem iPIC verzahnt Elanders nunmehr den Druck, Fulfillment und Logistik so stark miteinander, dass sie zum festen Bestandteil der Supply-Chain werden. Der Kunde vergibt an das iPIC keinen einzelnen Druckauftrag, sondern die komplette Dienstleistung.

Im Grunde genommen agiert iPIC ähnlich wie Unternehmen, die erfolgreich im Outsourcing unterwegs sind. Diese stellen im Kundenauftrag beispielsweise Kaffeemaschinen her, kaufen die notwendigen Bauteile, Verpackungen und Bedienungsanleitungen ein, bauen die Maschinen zusammen, verpacken sie, transportieren sie bis zum Retailer und stellen sie ins Regal.

„So kann man sich das in etwa vorstellen, nur dass bei iPIC nicht die Herstellung eines Produktes, sondern der Druck der Verpackung, Fulfillment und die Logistik im Mittelpunkt stehen und integriert sind“, erläutert Peter Sommer. Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand. „Wir bieten dem Kunden ein echtes One-Stop-Shopping. Er muss sich nicht mehr darum kümmern, wo er einzelne Dienstleistungen einkaufen kann, sondern erhält von uns das komplette Paket.“

Allerdings setze dies eine andere Art des Verkaufes voraus. Der klassische Drucksachenverkäufer sei hier fehl am Platz; hier werden eher betriebswirtschaftliche Berater benötigt, die die gesamte Supply-Chain im Visier haben.

 


 

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Kompetente Outsourcing-Partner sind begehrt!

Von diesem Konzept können nahezu alle Branchen profitieren, vor allem Unternehmen, die viele kleinteilige Komponenten zu verpacken haben oder diese in ein Display platzieren und ausliefern müssen. „Für viele Unternehmen gehören das Fulfillment und die Logistik nicht zur Kernkompetenz. Diese sind auf der Suche nach Outsourcing-Partnern“, erläutert Sommer.

Interessant ist auch der Blick auf die Kostenverteilung. Ist das Produkt erst einmal gefertigt, muss es verpackt und von A nach B transportiert werden. Dabei entfallen nach Schätzungen von Peter Sommer rund 25% der Kosten auf die Verpackung und Bedienungsanleitung und der Rest auf das Fulfillment sowie die Logistik. Da in einem solchen Szenario immer die gesamte Supply-Chain betrachtet werden muss, erkennen die Kunden den Wert der Gesamtleistung und einzelne Positionen stehen nicht so stark unter Preisdruck.

Dabei müssen die Drucksachen nicht zwingend alle im iPIC produziert werden. Je nach Auflagenhöhe beispielsweise von Bedienungsanleitungen sind, können diese aus der Offsetdruckerei eines Schwesterunternehmens im Ausland oder bei Digitaldruck-relevanten Inhalten aus dem Werk in Waiblingen aus dem Inkjet-Druck beigesteuert werden.

„Das Konzept ist also nicht auf eine bestimmte Drucktechnik fixiert. Die zentrale Frage ist immer, was mit einem Produkt erreicht werden soll und wie es zum Empfänger kommt. Die Integration in die Supply-Chain beginnt bei der Beratung der Kunden und hört bei der maßgeschneiderten Logistik auf“, erklärt Peter Sommer.

Damit wird auch deutlich, wie breit Print & Packaging bei Elanders aufgestellt ist: Für die jeweiligen Anforderungen werden HP Indigo-Digitaldruck, High-Speed-Inkjet oder Offsetdruck an verschiedenen Standorten eingesetzt. Automatisierung und er gesamten Fertigung spielt eine große Rolle.

 

Kuka-Roboter

 


Punktgenaue Print-Services durch ‚Just-in-Sequence‘

Und nahezu alles, was Elanders Print & Packaging anbietet, hat in irgendeiner Form auch mit Logistik zu tun. So hat Elanders für Kunden aus der Automobilbranche bereits bewiesen, dass Bedienungsanleitungen im großen Stil in einer ‚Just-in-Sequenc‘-Belieferung punktgenau an das Fertigungsband geliefert werden.

Davon profitieren übrigens auch Verlage, die ihre Werke bei Elanders bedarfsgerecht, ‚Just-in-Time‘ und ab Auflage 1 produzieren lassen. Auch hier wird nicht einfach nur gedruckt. Die IT-Spezialisten bei Elanders entwickeln für Verlage komplette Lösungen für Druck und Auslieferung. Anbindungen an verlagsinterne ERP-Systeme, eine Vernetzung mit der Verlagsauslieferung und Ähnliches mehr gewährleisten ein automatisiertes, kosten- und zeitsparendes Druck- und Nachdruck-Management. Auch hierbei geht es um die Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse, die ein großes Einsparpotenzial versprechen.

iPIC ‚nur’ als erster Schritt!

Mit dem Markteintritt von iPIC ist Peter Sommer sehr zu frieden und will in den nächsten zwei Jahren bereits einen Umsatz von 36 Mio. € erzielen. „Mit dem iPIC haben wir einen ersten Schritt getan, den Druck stärker in die Supply-Chain zu integrieren und für Kunden neue Leistungspotenziale aufzuzeigen. Denkt man noch einen Schritt weiter, kommt man bei Verpackungen relativ schnell zur Wellpappe für die Umverpackung. Im Zusammenspiel aus Logistik und Digitaldruck tun sich noch spannende Betätigungsfelder für uns auf.“

 


Elanders Lookbook Digital Print

Äußerst positives Feedback für das Elanders ‚Lookbook Digital Print‘! Damit viele bestmöglich von dieser einzigartigen Technologie profitieren können, hat das Elanders-Team einen Online-Kalkulator entwickelt. — Link zum Calculator  // Link zu weitere Informationen.

 


Den Nutzen für den Kunden in den Fokus rücken

Und dass es Peter Sommer bei dem aktuellen Angebot des ‚integrated Packaging Innovation Center‘ belassen wird, ist kaum zu erwarten. Es wird weitergehen. Denn er hat schon sehr früh erkannt, dass in der permanenten Produktentwicklung einschließlich dem Einsatz aktueller IT-Technologien eine Chance für Druckereien steckt, sich aus der Defensive und damit aus dem Preisgemetzel zu verabschieden.

„Wer sich seinen Kunden und potenziellen Geschäftspartnern gegenüber kreativ und innovativ zeigt, wird auch Erfolg haben“, ist Peter Sommer überzeugt. „Das mag manchmal seine Zeit brauchen, aber mit intelligenten Konzepten lassen sich kleine und große Unternehmen überzeugen.“

Dabei dürfe aber nicht das eigentliche Druckprodukt im Vordergrund stehen, sondern der Nutzen in den Fokus rücken. Erkennt der Kunde den Wert der Leistung, wird er auch bereit sein, dafür Geld auszugeben.

 


 

Preisverleihung mit Kronprinzessin Victoria von Schweden

Brillante Ideen, Unternehmergeist und bahnbrechende Technik: Das wurde im November 2017 in Leipzig durch die Schwedische Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Aus der Hand der schwedischen Kronprinzessin Victoria nahm Peter Sommer für Elanders den 15. Schwedischen Unternehmenspreis entgegen.

 


Print gewinnt als attraktiver Teil integrierter Services! 

Analyse von Klaus-Peter Nicolay

Während anderswo noch immer diskutiert wird, ob Druckdienstleister der Distribution und Logistik mehr Augenmerk widmen müssen, ist die Elanders Group schon einen erheblichen Schritt weiter. Sie hat die Logistik im Unternehmen so prominent platziert, dass das Drucken fast schon als ‚Abfallprodukt‘ im gesamten Dienstleistungsspektrum erscheint.

Der Schein trügt allerdings. Denn ohne Print wäre das Geschäftsmodell von Elanders ähnlich dem einer Spedition und nicht eines Allrounders für werthaltige Kommunikation mit Print.

Das ‚Integrated Packaging Innovation Center‘ bietet daher Verpackungsentwicklung, Druck und Finishing der Verpackung, deren Transport, die Lagerhaltung, Fulfillment (Verpacken des Produkts) und den Transport zum Kunden, Retailer oder gleich in die Regale des Handels. In dieser Lieferkette gehört fast alles, außer der eigentlichen Produktherstellung, zur Dienstleistung des iPIC.

Nun wird es den wenigsten Druckereien möglich sein, ein Logistikunternehmen im dreistelligen Millionenbereich zu kaufen und danach entsprechende Lösungen anzubieten. Das Beispiel iPIC kann aber durchaus dazu beitragen, über die Möglichkeiten nachzudenken, dem Drucken eine zusätzliche Komponente an die Seite zu stellen, um die Dienstleistung Print attraktiver zu machen und die Wertschöpfungskette um zusätzliche Leistungen zu erweitern.

 


 

Druckmarkt 113

HINWEIS:

Der Beitrag wurde erstmals im Print-Magazin Druckmarkt, Ausgabe 113, März 2018, veröffentlicht. Wir danken dem Verleger Klaus-Peter Nicolay für die bewährte Kooperation mit ValueTrandradar.com.

 

 

 


Print ganz besonders: Arbeitsproben von Elanders

Fotos: Elanders Germany.

 

Elanders Ritter Sport

Seit dem Jahr 2000 prägen Streifen die Kunst von Jacob Dahlgren. Nun hat er für Ritter Sport 12 verschiedene Designtafeln entworfen, die Elanders herstellen durfte!


Druck-Kunst

Druck-Kunst— Elanders produzierte für die Schrift-Künstlerin Sigrid Artmann, im Digitaldruck, dieses besondere Buch über Typografie und Kalligrafie: Artitüde!


 

Elanders Geschäftsbericht-Muster

 

Zum Portfolio bei Elanders gehören nach wie vor Geschäftsberichte einiger Global Player, mit ganz besonderen Special Effects im Print!

 


 

Eanders Weihnachtsgruss

Besonderes Augenmerk legt Peter Sommer für Elanders Germany auf edle, ideenreiche und werthaltige Grussbotschaften zu den Feiertagen. 

 


 

Auszeichnung von Elenaders für Soziales Engagement 2017

Für außerordentlich gesellschaftliches Engagement erhielt Elanders Germany die Auszeichnung ‚Sozial Engagiert 2017‘!

 


 

ValueCheck! Elanders 02-2014.001

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art&Communication Fellow
Interview: Andreas Weber, CEO, Value Communication AG

 

In one of the previous blogs regarding with the success of Elanders AB, we explained several facts about Elanders´ ongoing achievement based on useful data and the interview that took place in 2012 between Value Communication AG and the CEO of Elanders AB, Magnus Nilsson. In the end, I mentioned about my curiosity towards whether Magnus Nilsson have the same spirit and the optimistic approach for 2014 and for the future of Elanders. 

 

Magnus Nilsson responses showed that Elanders gives importance on best-in-class communication and customer satisfaction. They care about what customers expect such as quality, reliability, enhanced services and a good knowledge beyond printing. Also, they use their Twitter accounts properly and frequently for their business. And last but not least Elanders AB reached a milestone in its history because they acquired a leading supply-chain service provider, Mentor Media, in Asia at the beginning of the year 2014. Beside great synergy effects the deal just doubled the price for Elanders’ stocks.

When it comes to the data of quarterly report of 2014, it seems that Elanders still keeps its ongoing success. The Elanders Group is growing much faster than the market. For instance, in the first six months, net sales increased by 75% to MSEK 1,761 (1,005), the operating result increased to MSEK 77 (51), which is an improvement of 51% over the same period last year, the new issue was oversubscribed and generated MSEK 121 after issue costs and, a considerable improvement in profit compared to 2013 continues to be forecasted for 2014. In the second quarter, net sales increased by 78% to MSEK 910 (512). — See Elanders Q2 Report for more details.

 

Is Elanders ready for print innovation leadership?

Based on the comments made by Nilsson on quarterly report of 2014, Mentor Media’s offer is now being integrated into Elanders’ existing operations which will lead to both higher print volumes and more supply chain customers in the long run. He states that their Supply Chain and e-Commerce organizations have begun working together to produce joint and improve already existing platforms for ordering over the Internet. They are planning to offer current and new supply chain customers the best alternative on the market for this.

Elanders´global presence has a definite competitive advantage compared to most of their competitors. For instance, Elanders is winning market shares on several markets while other markets are more challenging and Elanders continues to consolidate and streamline functions and operations on those. Moreover, as in the year 2012, Elanders continues to coordinate operations in myphotobook with d|o|m / fotokasten in e-Commerce and they plan to continue this full effect as of 2015. As planned, printing volumes from myphotobook have been moved to Elanders’ production units during the second quarter.

 

Exclusive Interview

 

Value Communication’s CEO Andreas Weber was able for an exclusive interview with Magnus Nilsson on July 17th., 2014. It was about if Elanders Group is ready to become the leading and most innovative print communication service provider.

 

 

„Our new business areas which combines supply chain, 

commercial and packaging printing and e-commerce are 

compatible to all kinds of social business trends.“

 

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Magnus Nilsson, CEO of Elanders AB

 

Andreas Weber: Magnus, you stated, that printing trade shows, which always have been important for printers’s market approach and strategy, have not too much affect on Elanders´s strategy any more. You said, it was good to see them, however. So do you think that technology is not solely enough for success?

Magnus Nilsson: Elanders’ target is to make it as easy as possible for a customer to get the best benefit out of our offering and solutions. So we act as a global service company which could manufacture and deliver high print volumes for customers. The combination of supply chain, packaging, e-commerce to create solutions is very important for Elanders. The best way to develop our strategy comes from our business insights and what we learn from our customers.

 

Andreas Weber: On a global scale, which are the most relevant markets for you?

Magnus Nilsson: Our presents in markets like China, USA, and new ones in Europe made Elanders very strong. But we see that even innovative applications like Photo books are not growing so fast anymore in our established market areas. So it is more in the consideration process on a high and solide level. We are planning to invest in new markets such as Asia and South America as well. And in new application areas wherever they are needed.

 

Andreas Weber: Regarding Elanders go-to-market approach, what is special or unique?

Magnus Nilsson: The important thing is for Elanders to reach the client in an easiest way. Crucial is if people want to get their print products in a smart way and it cannot take too much time to order and get it. And therefore they don´t need too much investment. We have really great optimized tools for business and consumer markets. And our solutions are accompanied by our Solutions Expert. We made sure by new global business management operation structure that we act with one face to the customers.

 

Andreas Weber: How is Elanders success in the packaging solutions business?

Magnus Nilsson: It works very well. Specially Elanders Germany is very successful for new solutions for packaging customers. Therefore we installed last year in Waiblingen/Germany our Elanders Packaging Innovation Centre. For sure our huge digital printing capacities have a great impact to convince major brands to innovate the packaging of there products on a high quality level.

 

Andreas Weber: 2014 is more than ever the year of Social Media, driven by Facebook, founded only 10 years ago. Do you think that Social Media and Social Business will influence your business?

Magnus Nilsson: It already does in a positive way. Social Media is very important for e-commerce, our team is working for it quite successful. Till now it has more impact on consumers behavior than in the B2B sector. But for sure: Business innovation is happening via the internet. Gaining more real time insights via social media and social media communication became crucial for success. We observe that exactly. But nevertheless we are still very optimistic about the future of Elanders like before. Because our new business areas which combines supply chain, print & packaging and e-commerce solutions are compatible to all kinds of social business trends.

 

Our Take: Elanders AB creates its leadership by …

  • a unique combination of a clear business and management focus on customer needs  in valuable market segments,
  • a deep understanding of the right usage of relevant technologies
    (IT, Digital print, E-Commerce),
  • clever acquisitions (with almost a seamless integration into the group),
  • a smart communication approach to keep investors and share holders up-to-date and highly motivated,
  • and at least by a permanent approach to justify and optimize it’s go-to-market approach dedicated to customer satisfaction.
Value Check Elanders AB 2014.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

 

At a Glance: About Elanders

Elanders AB as a global company offers three product areas such as supply chain, print&packaging and e-commerce. Acting as a strategic partner to its customers, Elanders has business strategies in order to fulfill and support customer needs. According to its concept on business, Elanders has five strategies. One of those is that Elanders develops local customers with global needs into global customers. Also, optimizing uses its own capacity for global production and delivery capacity. In order to become more efficient, Elanders creates uniform and automated process in the Group. Elanders pays attention to future needs by the way of developing products for future needs that are useful in our current business.

 

Elanders Success Formula:
Acquisition + Transformation = Growth

Elanders AB became very successful in 2011 thanks to their focus on the cost aspects. They developed their production facilities to use markets in several countries such as Poland and Hungary for low-cost production in order to have products for the German and Swedish market. By this way, Elanders provided high production level with an excellent manufacturing quality. Nowadays, customers do not care about where the product is produced, however; they care about cost efficiency of suppliers. Having regard to this, Elanders followed right strategic approaches that provided them to have profitable growth. Later on, Elanders went for personalized print services, the packaging market and a fast growing consumer business which took them to collaborative works with d|o|m and fotokasten (fully integrated by acquisition). Following this, they had the chance to perform web-to-business and e-commerce solutions.

Depending on the interview with Elanders AB’s CEO Magnus Nilsson in 2012, his responses showed that Elanders gives importance on communication and customer satisfaction. They care about what customers expect such as quality, reliability, enhanced services and a good knowledge beyond printing. Also, they use their Twitter accounts properly and frequently for their business. And last bout not least Elanders AB reached a milestone in its history because they acquired a leading supply-chain service provider in Asia at the beginning of the year 2014.

 

Outlook: Practice What You Preach!

What makes Elanders a unique company and successful international Printing group is their foreseeing strategic approach on changing digitization and web-to-business solutions. The important question is: are they still in a good mood and very optimistic about the future in 2014 as they used to be in 2012?

 

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