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#drupa2016 Review Teil 1 Key Visual.001

@ 2016 Foto/Collage: Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main

Kritische und bewusst streng gehaltene, selektive Analyse von Andreas Weber, Head of Value, im Rückblick auf die famose #drupa2016 — Lesezeit: 10 Minuten. Halbwertzeit min. bis zur #drupa2020 — Die Themengliederung im Überblick:


Vorbemerkung

Andreas Weber ist Gründer und CEO der Value Communication AG sowie des DigitaldruckForum mit Sitz in der Gutenberg-Stadt Mainz. Seine Spezialität: Brainware&Solutions sowie per ValueTrendRadar.com-Blog klare Analysen zur Zukunft von Print im Kommunikationsmix, die er kontinuierlich mit über 100.000 Fachleuen in über 100 Ländern teilt. Auf der #drupa2016 gründete er mit Christian Kopocz die Expertenplattform MUCHcomm.

Im Fokus dieses umfassenden #drupa2016 Review stehen drei wesentliche Überlegungen als Leitlinie, die sich durch meine umfassenden Vor-drupa-2016-Analysen bereits abzeichneten:

  • Was bringt die Branche und den Markt tatsächlich voran?
  • Wie ordnet sich Print in der Big Data-Welt ein?
  • Welche Player/Hidden Champs sind wichtig?

Da sich dieser Sachverhalt nicht trivial erschließen lässt, indem man einfach eine Vielzahl an Neuheiten und Pressemeldungen auflistet, nachfolgend mein Bericht in drei Teilen, der das #drupa2016-Messegeschehen bewertet, plausibel in den Kontext stellt, Hintergründe erläutert und am Beispiel des für mich gelungensten Messeauftritts detailliert erklärt, welche Lösungsansätze Sinn machen. — Stichwort: #unleashprint!

Hinweis: Wer sich für alles bis ins feinste Detail informieren möchte, kann dies im ValueBlog in besonderer Form tun. Unter dem Suchwort: „Mike Hilton’s Global News“ finden sich über 600 Pressemeldungen zu allen relevanten drupa-2016-Neuheiten. — Siehe auch den Vortrag mit dem kompakten #drupa2016 Review auf dem Swiss Publishing Day 2016 in Winterthur vom 30. Juni 2016 via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

 


drupa2016 ValuePublshing Review Social Media Heroes.001


Teil 1 — Die #drupa2016 als Prüfstein für die Kommunikationsfähigkeit der Printbranche

Vorbemerkung

Frage: Warum ist das Thema Kommunikationsfähigkeit wichtig?
Antwort: Weil es in der Printbranche (bei Druckereien wie auch bei deren Lieferanten) riesige Defizite gibt.
Begründung: In der Printbranche ist es üblich, die Geschäfts- wie auch die Fachkommunikation auf die Darstellung dessen, was man tun kann und wie man Produktionsaufgaben löst, hinzuweisen. Und dies zumeist dadurch, dass man das direkte Gespräch sucht. Sinnvoller ist es aber, Kompetenzen, Kundennutzen und -vorteile medial und damit effektiv in den Fokus zu rücken, um Unterscheidungsmerkmale erkennbar und öffentlich zugänglich zu machen. Bedenke: Das Geschäft mit Print ist schon längst kein Produktions-, sondern ein Dienstleistungsgeschäft, das pro-aktiv kommuniziert werden muss, um Dialoge über relevante Fachthemen zu beflügeln! Erfolg bringt, was in der medialen Kommunikation Markt- und Kundenanforderungen ins Zentrum stellt und nicht das eigene Tun!


In medias res

Die #drupa2016 war famos. Ich weiss, wovon ich rede. Es war meine ZEHNTE drupa! Noch nie zuvor konnte man so gut vorbereitet sein (wenn man sich die Zeit nahm), um im Prinzip alles Wesentliche wissen zu können, bevor die #drupa2016 ihre Pforten öffnete. Doch das Detail hat es in sich. In der Rückschau gab es noch nie eine drupa bei der so viele Experten „lost in details“ gingen! Während und vor allem nach der #drupa2016, die von Top-Experten einengend als die „Ink-Jet 2.0“-drupa bezeichnet wurde, stellte sich nämlich heraus, dass entsprechend dem klugen Messe-Konzept von Sabine Geldermann und ihrem drupa-Team alles Mögliche im Fokus stand, aber nicht mehr die Nabelschau der Technik quasi als Maschinen-Bullenprämierung!

„Touch the future“. So lautete das Messe-Motto. Endlich, wirklich endlich war die #drupa2016 thematisch und konzeptionell Meilensteine nach vorne gerückt, um sich der normativen Kraft des Faktischen zu beugen: Am Ende zählen nicht Technik oder die Anwendung (brav in Druck-Muster-Sammlungen präsentiert), sondern der Nutzen daraus. Die Liste der drupa 2016-Highlight-Themen, die Innovationen und neue Wachstumssegmente fokussierten, machte dies im Vorfeld mehr als deutlich: Dem Kernthema „Druck und Papier“ waren die Sektionen Multichannel, 3D Printing, Functional Printing, Packaging und Green Printing als Themengruppen beiseite gestellt. Offenkundig sollte und musste über den Tellerrand geblickt werden. Und das war gut so, um den maximal hohen Erwartungen der Besucher und der Aussteller gerecht werden zu können.

Wie nun aber die #drupa2016 in den Griff bekommen? Man war chancenlos, alle 1.800+ Aussteller in 17 (resp. eigentlich 19) Messehallen zu besuchen. Der Ausweg: Wie noch nie zuvor boten sich durch Google und Social Media (hier besonders: Twitter) eine grandiose Informations-Rundumversorgung! Davon machten leider die Wenigsten auf der drupa 2016 richtig Gebrauch. Am allerwenigsten die über 1.900 Fachjournalisten, darunter einige wichtige Industry Analysts, die aus 74 Ländern angereist waren. Hektisch und fast konfus rannten viele ihren unzähligen Terminen nach, um so viel wie möglich PERSÖNLICH in Augenschein zu nehmen, um anschließend beliebige Aussteller-News zu kolportieren. Dialoge mit Lesern finden über Fachmedien so gut wie nicht statt. Entsprechend lesen sich im Nachgang deren Reports. So manches, was längst vor der drupa 2016 publik war resp. während der drupa Online in Echtzeit Diskussionen prägte — wurde im Nachgang als Entdeckung, Überraschung und/oder bahnbrechende Premiere tituliert. — Puh! — TOTALLY LOST IN DETAILS ?!?

ValuePublishing Mike Hilton News Review 24062016.001

Kurios und mit leichter Verzögerung von fast 1 Woche: Print folgt Twitter! Foto-Collage: Andreas Weber

Man kann nicht wissen, was man nicht weiss!

Aber auch via Online/Social Media wurde es uns allen nicht leicht gemacht. Viele drupa-Aussteller nutzten Twitter gar nicht — oder wenn doch, dann reichlich unprofessionell als weiteren, notwendigen Push-Kanal zur Selbstdarstellung. Das ist für Social Media aber kontraproduktiv. Gerade über Twitter in aller Kürze und z. B. über LinkedIn für mehr Ausführlichkeit können Dialoge in Gang gesetzt werden. Die Folge, wenn dies wie bei der #drupa2016 zumeist unterbleibt: Die Reichweiten blieben trotz allem Bemühen niedrig. Und der Interaktionsgrad war lausig. Erstrecht erzielt man so nicht die Einbindung neuer Zielgruppen, die per Twitter erreichbar und einzubinden wären, selbst wenn sie gar nicht zur drupa gekommen sind. — Die meisten aus der Printbranche denken wohl: Nun ja, Schuster, bleib bei deinen Leisten… Und warum sollten Print-Fachleute auf einmal werthaltig kommunizieren? Es gehe doch ums Drucken und Technik, so hört man land(a)auf, land(a)ab.

Wollte man dieser drupa 2016 Herr werden, musste man Twitter richtig nutzen — d. h. strategisch klar, zielführend und stringent vorgehen — und sich fast im Sekundentakt informiert halten. Wie gesagt, die Messe Düsseldorf hatte mit ihrem Neu-Konzept exzellente Vorarbeit geleistet. Und Social Media via Twitter war das Top-Kommunikationswerkzeug für die Messe Düsseldorf. Ergänzend kommt v. a. die Idee hinzu,die einzelnen Highlight-Themen durch über die Messehallen verteilte Touchpoints zu präsentieren. Dort konnte man aus erster Hand, Aussteller-übergreifend von Experten das Wichtigste zu den wichtigsten Themen erfahren. Die drupa-Social-Media- sowie drupa daily-Teams machten einen guten Job, um die Messebesucher aktuell zu informieren. Alleine die drupa-Apps waren nicht sehr hilfreich. Die hätte man einfach weglassen können.

Bye Bye „Push-PR“ — Twitter kann es besser!

Nur ganz wenige Pressekonferenzen auf der #drupa2016 waren lohnenswert. Vor allem diejenigen, die von Ausstellern ohne PR-Agenturhilfe gestaltet wurden, lieferten gute Inhalte, die für Social Media-Kommunikation tauglich waren! — Twitter entpuppte sich als unverzichtbare Top-Plattform: Und zwar

  • a) als beste Nachrichten- und Interaktionsquelle — zur Erinnerung: auf Twitter tummeln sich die engagierten, kompetenten Fachleute, die an Innovation und qualitativen News/Facts & Meinungen/Kommentierungen in Echtzeit interessiert sind;
  • und b) als hervorragende Analyseplattform. Denn wer als Besucher wie auch als Aussteller auf Zack war, konnte durch Twitter Seismografie-ähnlich erfahren, was gerade die wichtigen Gespächsthemen war, wie Neuheiten ankamen und bewertet wurden, was sich lohnt und was eben nicht. Zugleich kann man im Nachgang bis auf Einzelne runter brechen, wer sich für was interessiert bzw. wer was honorierte. Denn Tweets mit Hashtags sind sozusagen „for ever“ und können außerhalb von Twitter von allen per Google gefunden werden.

Grosse Bedeutung und Wirkung haben sog. Twitterlisten, die sich nach relevanten Hashtags ausrichten und von Twitternutzern geführt werden. Und Analysetools wie z. B. Keyhole sind hilfreich, da sie die wichtigsten Hashtags, Tweets, User/Influencer, geographische Lokalisierungen, Nutzungs-/Device-Ergebnisse sowie Word-Clouds in Echtzeit erfassen und Mehrwerte liefern. So entstand, wenn man weiss wie es geht, zum ersten Mal auf einer drupa mit und durch Twitter ein iterativer Informations-, Bewertungs- und Erkenntnisprozess. Mit dem erstaunlichem Ergebnis: Das, was Fachleute, Journalisten und Analysten zumeist als Top-Themen im Nachgang kolportieren, spielte eigentlich auf Twitter kaum keine Rolle — und wenn, dann eine untergeordnete. (Hinweis: Im Fall meiner Aktivitäten war von besonderem Vorteil, in deutsch und englisch zu kommunizieren sowie den ValueBlog und ValueStorifys einbinden zu können.)

Analysiert man die per Analyse-Tool generierte Word-Cloud zum Hashtag #drupa2016 im Nachgang (bewusst gewählte Post-drupa Stichtag-Zeitpunkte: 18. Juni 2016 bis 20. Juni 2016), so erscheinen als Echo folgende Begriffe als maßgeblich — nachfolgend in Form einer Top-Ten gelistet:

  1. #drupa2016
  2. #BigData
  3. #Print
  4. #Innovation
  5. #Storify (zur Doku/Visualisierung von relevanten Tweets)
  6. #unleashprint (das Canon-Motto)
  7. #cloud
  8. #mail
  9. #digitalcutting
  10. #drupa (viele hatten dies als Hashtag genutzt, statt sinnvollerweise #drupa2016)

Vortrag Andreas Weber Swiss Publishing Days 2016.037


Zwei drupa-Aussteller tauchen im Umfeld der Top-Ten namentlich auf: Heideldruck
(der Börsenkurz-Name der Heidelberger Druckmaschinen AG) sowie Canon — wie gesagt als einziger Aussteller durch sein Twitter-konformes drupa-Motto #unleashprint herausragend, somit exzellent gewählt und positioniert (mehr dazu in Teil 3).

Von „Insidern“ benutzte Hype-Begriffe wie Inkjet/Inkjet-Druck, Workflow, Print 4.0, Digitalisierung u.a.m. tauchen im Top-Ten-Ranking ebenso wenig im öffentlichen Social-Media-Interesse auf, wie z. B. der „größte“ Aussteller, HP, oder der mit den angeblich meisten Besuchern, Landa. Erstaunlicherweise fehlt auch Xerox, obgleich Xerox über das wohl engagierteste und kundigste Social-Media-Team auf der #drupa2016 verfügte. Und mit XMPie verfügt Xerox über eine Weltklasse-Multichannel-Kommunikationslösung, die von Xerox zur #drupa2016 erst gar nicht eingesetzt wurde. Das könnte daran liegen, dass Xerox für die eigene Marketing-Kommunikation den nutzen von XMPie völlig verkennt und/oder mit seiner Corporate-Social-Strategie bis dato  zwar große Reichweite, aber zu wenig Interaktion erzielt.

Viele andere, gleichrangig hoch frequentierte Hashtag-Begriffe zeigen das weite Spektrum, an dem man sich orientieren muss, wenn man das Thema Print künftig weiter entwickeln und bei Kunden populär machen und im Gespräch halten möchte:

  • virtual, strategy, automation, client, multichannel, success, review, geospital sowie gis, interactivevideo, marketing, iIoT (als das industrielle Internet-of-Things) sowie communications, 3d printing und youtube.
  • Als einziger Produktname taucht „clarity“ auf, der die neue, wegweisende Cloud-Lösung von Pitney Bowes bezeichnet. Nebenbei: Als mir bis dato einzig bekannter drupa-Aussteller setzt Pitney Bowes Twitter global als wesentliche Säule des Business Development ein.

Fazit Teil 1

Kommunikation über Print ist wahrhaft eine Kunst. Wer sich auch nach der #drupa2016 über Print adäquat informieren will, muss maximale Online-/Twitter-Kompetenz besitzen. Sonst landet man im Nirwana des Lost in details“-Syndroms und holt aus seinem hohen Messe-Investment viel zu wenig raus! — Übrigens ist es anders als über Twitter/Posten kaum möglich, in Echtzeit das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und multimedial durch Text, Foto, Video in einer digitalen und globalen Welt erlebbar zu machen! Dies gelingt vor allem durch ValueStorifys. Siehe: #drupa2016 review — All about the role of print in the communications mix sowie #drupa mc — print re-invented!


Fortsetzung folgt mit Teil 2:
Worauf kam es bei der #drupa2016 wirklich an?


Some insights

Value Publishing About @drupa2016.001

ValuePublishing Storify Review 18062016.001

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drupa2016 - In Medias Res ValuePublishing REVIEW 2.001

Die drupa ist stets ein Ort der Top-Gespräche und einzigartigen Momente, wie mit Didier Gombert (großes Foto am Stand von Objectif Lune). Foto/Collage: Andreas Weber

 

Kritische und bewusst streng gehaltene, selektive Analyse von Andreas Weber, Head of Value, im Rückblick auf die famose #drupa2016 — Lesezeit: 10 Minuten. Halbwertzeit min. bis zur #drupa2020 — Die Themengliederung aller drei Berichte im Überblick:


Fazit Teil 1

Kommunikation über Print ist wahrhaft eine Kunst. Wer sich auch nach der #drupa2016 über Print adäquat informieren will, muss maximale Online-/Twitter-Kompetenz besitzen. Sonst landet man im Nirwana des Lost in details“-Syndroms und holt aus seinem hohen Messe-Investment viel zu wenig raus! — Übrigens ist es anders als über Twitter/Posten kaum möglich, in Echtzeit das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und multimedial durch Text, Foto, Video in einer digitalen und globalen Welt erlebbar zu machen! Dies gelingt vor allem durch ValueStorifys. Siehe: #drupa2016 review — All about the role of print in the communications mix sowie #drupa mc — print re-invented!


 

Frage: Ist es möglich, das Angebot einer drupa als globale Leitmesse komplett zu erfassen?
Antwort: Nein! Das ist auch gar nicht nötig. Das beste Prinzip lautet: Reduktion auf das maximal Wichtige. Daher nachfolgend eine analytisch-subjektive Selektion dessen, was aus ValuePublishing-Sicht relevant war!


Vorspiel: Wo bleibt der Bezug zu dem, was die Printbranche voranbringt?

„Rund 260.000 Besucher (2012: 314.248 Besucher) aus 188 Ländern und rund 1.900 Journalisten aus 74 Ländern sind nach Düsseldorf gereist, um sich über technologische Innovationen, Weiterentwicklungen und neue Geschäftsfelder zu informieren,“ verlautbarte die Messe Düsseldorf am 10. Juni 2016 stolz. Und mit 76 Prozent lag die Quote der internationalen Besucher um 16 Prozentpunkte höher als im Jahr 2012. Deutschland markiert damit einen riesigen Besucherrückgang! Quelle: drupa/Messe Düsseldorf

Ob die Zahl der Besucher den Ausschlag für nachhaltigen Erfolg gibt, sei dahingestellt. Aber eine Schrumpfung um fast 55.000 Besucher im Vergleich zur drupa 2012 ist in jedem Fall bedenkenswert. Zu behaupten, das sei OK, weil die Messedauer ja verkürzt worden sei, erscheint ungefähr so „logisch“ wie das Argument, gutes Essen schmecke umso besser, je mehr man davon mengenmässig verspeist.

Fakt ist vielmehr: Der allseits herausgestellte Dreiklang der modernen Druckindustrie — Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung, kurz mit Print 4.0 in Anspielung an Industrie 4.0 charakterisiert – hat zur Folge, dass immer weniger Betriebe mit immer weniger Personal ein inzwischen wieder dynamisches Produktionsvolumen stemmen. Ergo: Weniger ist mehr! ABER: Für die #drupa2016 hätte die beste Voraussetzung bestanden, neue Zielgruppen zu motivieren und zu mobilisieren, um die ambitionierte globale Leitmesse zu besuchen. Das hat aber (wie schon 2012) nur marginal/punktuell geklappt, aber nicht breitenwirksam. Denn neue Besuchergruppen sind durch „Wir können Print 4.0“-Rufe und „Wie toll, was wir da machen-Selbstdarstellungen von Ausstellern nicht zu mobilisieren. Aus meiner Sicht ist eine riesige Chance vergeben worden. Viele Marktteilnehmer werden sich dadurch unnötig schwer tun, um das zu kompensieren. 

Vortrag Andreas Weber Swiss Publishing Days 2016.001

Der kompakte Vortrag mit dem #drupa2016 Review von Andreas Weber kam sehr gut an auf dem Swiss Publishing Day 2016 am 30. Juni 2016 in Winterthur. — Doku via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

Zu vielen Ausstellern muss es wohl egal sein, was die Kunden ihrer Kunden denken. Einige Hersteller betonten, das Wichtigste sei, dass sie weit über ihre Erwartungen hinaus Verkaufsabschlüsse tätigten.

  • Beispiel: Landa verkaufte nach eigenem Bekunden für über 450 Millionen EURO Nano-Druckmaschinen, die (allerdings) immer noch nicht lieferfähig sind. — Siehe dazu meine Traumgeschichte „Danke Benny. Touch the future again and again…”
  • Seriöser resp. sinnvoller aus meiner Sicht: Heideldruck erwähnte bei seiner Annual Analyst Conference am 8. Juni 2016 über 1.000 Kaufverträge über lieferfähige Produkte und Lösungen, um Kunden zu ermöglichen, ihr Kerngeschäft Offsetdruck zu stärken und/oder gleichzeitig sich der Herausforderung „Digitaldruck auf industriellem Fertigungsniveau“ anzunehmen; mehr als 5.500 Heideldruck-Kunden meldeten sich für den neuen Heidelberg eShop an.
  • HP Inc. rühmte sich, mit der kompletten Halle 17 im Gepäck, der größte Aussteller der drupa 2016 gewesen zu sein, und lobt sich selbst: „HP experienced its best attended drupa ever with sales far exceeding expectations, achieving 150 percent of our sales goal,” urteilte laut Branchendienst WhatTheyThink.com Francois Martin, Global Marketing Lead Graphics Solutions Business HP Inc. Fast schon pingelig wird aufgezählt, wieviel Maschinen man verkauft habe, um zu dokumentieren, dass man die eigenen Lösungen zur Marktführerschaft gebracht habe. — Nur mit dem von HP vielgelobten PrintOS, dem neuen und ultimativen Betriebssystem fürs Drucken, kam man laut divergierenden Medienmitteilungen mit 200 resp. 500 Subskribenten, in jedem Falle also weniger als 5% aller Kunden, nicht so weit. — Damit ist HP entgegen der eigenen Einschätzung vom Mainstream weit entfernt und  immer noch nicht vollständig im Print 4.0-Zeitalter der durchgängigen Digitalisierung, Automatisierung und Flexibilisierung angekommen.

Die Umsätze bei Heidelberg wie auch bei KBA, Canon, Xerox, Ricoh und KonicaMinolta liegen allesamt höher als beim „größten“ Aussteller der #drupa2016, der zudem deutlich höhere Stand- und Werbekosten zu verzeichnen hat. (Kann man so etwas einen Pyrrhussieg nennen?). Allein drei Aussteller als Newcomer aus Israel konnten in Summe HP’s Umsätze weit übertreffen resp. eine sehr viel bessere Relation zwischen Invest und Return-on-Invest erzielt haben; neben Landa sind dies Highcon und Scodix, wie der israelische Wirtschaftsdienst Globes vermeldet hat. — Learning: Wer wie HP darauf setzt, sich Erfolg erkaufen zu wollen, muss nicht automatisch erfolgreicher sein als andere. Zumal, wenn wie im Falle HP zur #drupa2016 eigentlich nur Optimierungen der bestehenden HP-Lösungen geboten wurden. Tatsächlich Neues und für die Print-Branche im Sinne des „Touch the future“ insgesamt Relevantes hat sich für mich bei HP auf der #drupa2016 nicht erschlossen. Schon gar nicht durch HP’s mediale Kommunikationsarbeit!

ValuePublishing #drupa20150 Review.001

Petra Lüftner kommentierte am 4. Juli 2016 per XING als Reaktion auf mein Traum-Erlebnis — Danke, Benny! Touch the future again and again… — wie folgt: „Ich war total traumatisiert von so viel Zukunftsvisionen und der ernsthaften Frage, für WEN und welchen MARKT all dieses dort stattgefunden hat. Die Realität sieht meines Erachtens heute und auch in den kommenden Jahren ganz anders aus. Verkaufen, nur um des Verkaufens Willen, ohne fachliche und zeitnahe Analyse der Marktes? Wie oft schon wurde in der Vergangenheit der Hype um neue Technologien zum Untergangsszenario mancher Firma 🙁  Denn nicht die ‚Technology’ ist es, was wir zuerst überdenken müssen, vielmehr die Wertschöpfungskette und die Anwendbarkeit des vorhandenen Instrumentariums.  Ein erfolgreiches Unternehmen zeichnet sich durch einen realistischen Bezug zum Markt und die darauf optimierten Prozesse und Produkte, nicht durch blinkende Displays aus.  So stellte sich am Ende meines Traums die Frage, ist alles was glänzt Gold oder sollte man doch den guten alten Fadenzähler zur genaueren Betrachtung des Ganzen nutzen? Herzliche Grüße in die Stadt des URSPRUNGS, die Gutenberg-Stadt Mainz“.

In medias res: Willkommen im digitalen Printmedienkosmos

Wichtiger erscheint mir, der Nabelschau einiger Top-Aussteller nicht zum Opfer zu fallen, sondern stattdessen konkret aufzuzeigen, welchen Einfluss tatsächlich innovative Technologien-Angebote auf der #drupa2016 für die Branchenentwicklung haben. Denn, wie und ob Print gewinnt, hängt nicht von Boxen-Verkäufen, sondern von Lösungskompetenz und drei zentralen Faktoren ab:

  1. Welche Rolle spielt Print im Kommunikationsmix? Gerade mit Blick auf BigData, Cloud, Social Media und IoT.
  2. Wie und warum definiert Inkjet-Druck die industrielle Herstellung von Printmedien neu?
  3. Wer als Aussteller hat auf der #drupa2016 die Messe-Leitidee „Touch the future“ tatsächlich am besten verkörpert und nach vorne gebracht?

Zeit also für eine an der Realität orientierte Bestandsaufnahme, die alle (kaum noch zu überblickenden) Neuheiten der #drupa2016 zusammenfasst, plausibel bewertet und in den Kontext mit den gewachsenen Anforderungen im Digitalzeitalter stellt.

Das Prinzip der Digitalisierung im Kontext mit Print erklärte Heideldruck-CEO Dr. Gerold Linzbach im Vorfeld der drupa 2016 ganz exzellent (Siehe „drupa ante portas: Automatisierung, Flexibilisierung, Digitalisierung machen Print zum Top-Wachstumsmarkt!“). Auf der drupa präsentierten Dr. Linzbach und sein Vorstandsteam am 8. Juni 2016 souverän vor hochrangigen Finanzanalysten, was Heidelbergs Comeback ausmacht  — übrigens von der drupa-Community kaum bemerkt, führte die gelungene Konferenz für #Heideldruck zu einem Kurssprung nach oben, inklusive Kaufempfehlung der Analysten:

  1. Ein radikales Umdenken und Umschwenken Richtung Print 4.0
  2. Maximale Markt- und Kundenorientierung mit Fokus auf ‚Customer Journey‘ (im Sonne von: Welchen Weg wird mein Kunde gehen, wenn er neue Lösungen einsetzen möchte?)
  3. Neupositionierung Richtung autonomes Drucken sowie das „Amazon-für-Printherstellung“ durch eine integrierte Heideldruck eShop-Lösung

07-drupa2016 ValuePublishing Storify on HeideldruckWeitere Informationen zum Comeback von Heideldruck: ValueStorify „drupa 2016 — #Heideldruck: Back to profitable growth!“ mit Live-Texten, -Fotos, -Videos.

Heideldruck sieht für sich gute Chancen, die „alte“ Welt des Offset-Druckens mit der neuen Welt des „digitalen“ Druckens zu vereinen. Das wird belohnt: Wie Mike Hilton in seinem Global News Review dokumentiert, erhielt Heideldruck in mehreren Kategorien den IDG Business Media and Dimension Data Deutschland’s Digital Leader Award 2016.

Daran anknüpfend ist zu beachten, dass der Umgang mit dem Phänomen „Big Data“ in der Printproduktion mehrere Dimensionen und eine dynamisch stärker werdende Priorität aufweist:

  • Aus dem Web resp. der Social Media-Welt und via Cloud-Services explodiert die Datenmenge dessen, was aus der virtuellen Welt ins Print überführt wird;
  • Inhalte können dabei automatisiert auf Basis von intelligenten Algorithmen zusammengestellt werden für massenhaft individuelle, bedarfsgerechte Druckprodukte.
  • Zum anderen müssen riesige Datenströme beim Produktionsmanagement intelligent gehandhabt werden, um effizient, qualitätvoll, ohne Medienbrüche und möglichst schnell, das heisst in Tagesfrist fertigen und liefern zu können.

Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen, wobei im Web verstärkt Systemarchitekturen zur freien Verfügung stehen, die nahtlos Druckdaten automatisiert erzeugen und per Internet an selektiertere Dienstleister/Drucksysteme transferieren können. Die einfachste Form sind Drucke beliebiger Daten via Smartphone oder Tablet. Apple mit AirPrint oder Google mit CloudPrint waren die Pioniere der Generation X; Drucksystemhersteller wie Canon oder HP folgten mit eigenen ePrint-Lösungen. Zum Anderen werden Daten aus Wiki—Plattformen zum Beispiel per PediaPress-Technologie in Bücher verwandelt, auf Basis der vom Internetnutzer online selektierten Wikipedia-Artikel. Weiterhin können Social-Media-Nutzer per Knopfdruck ihre Chroniken auf Twitter, Instagram oder Facebook in Publikationen verwandeln, um gedruckte Poster z.B. der Facebook—/Instagram-Freunde, Leinwanddrucke  oder Tagebuch-Chroniken in Buchform aus Twitter und Facebook automatisiert zu erstellen (siehe mySocialBook, Twenty20 oder boomf mit Druck von Instagram-Fotos auf essbare Marshmellows).

Diese Services werden von Konsumenten ebenso genutzt wie von Unternehmen für Werbezwecke, die solche Projekte in ihre digitalen Marketingkonzepte einbinden (Siehe den ValuePublishing drupa-Vorbericht zum Highlight-Thema Multichannel). Bei den reinen Unternehmensanwendungen werden Marketing- und IT-Daten automatisiert ohne Medienbruch zusammengefügt und daraus Cross-Media-Kundenkampagnen erstellt, die Unternehmensangebote wie zum Beispiel Vertragsverlängerungen bei Versicherungen koppeln mit den Feedbacks von zehntausenden Kunden, die dann an die Unternehmens-IT und deren CRM-Systeme zurückgespielt werden, um die Kundenprofile aktuell zu halten und sogar einzelne Transaktionen zu dokumentieren. Alle Unterlagen sind dann sowohl digital als auch gedruckt verfügbar. Der Kunde entscheidet, welche Form er bevorzugt.

 Als Lesetipp empfehle ich die brillanten Kommentare von Christian Kopocz auf LinkedIn, der als Entrepreneur und Finanz-, Marketing-, Digitaldruck- und Multichannel-Profi exzellent twittern sowie bloggen kann und sein #drupa2016-Erleben aus Sicht des kundigen Fachbesuchers schildert:

Druckers Dilemma: „Herrje! Was habe ich denn mit Social Media und Big Data zu tun? — Eigentlich will ich doch einfach nur drucken!“

Naturgemäß stellen Big Data resp. Social Media die Welt der Druckereiunternehmer auf den Kopf. Das Denken und die Technik-Ausstattung in Druckereien sind darauf ausgerichtet, dass der Kunde/Drucksachenbesteller die Pre-Media-Arbeit selbst erledigt. Und der Druckerei druckbare PDF-Dateien übergibt. Man bedient einen Nachfragemarkt. Denn bis dato folgen Printproduktionsprozesse einem starren, linearen Ablaufschema: Daten werden digital editiert, mit Expertenwerkzeugen formatiert und dann unveränderlich für den Druck aufbereitet und an Druckereien übergeben. Der Mensch diktiert sozusagen der Maschine, was sie tun muss. Die Druckerei lebt vom Bereithalten von Produktionsmitteln und -kapazitäten — mit dem Vorsatz bzw. der Verpflichtung, Bedürfnisse der Kunden bestmöglich zu erfüllen. Damit sind Drucker wie ihre Lieferant glücklich. Aber: Tatsächlich haben beide Fraktionen im Drucksektor die Kontrolle über den Markt längst abgeben. Und wer kennt schon durch Innovationen hervorgerufene Bedürfnisse, die sich erst noch entwickeln können, wenn das neue auch bekannt ist? Wie gesagt, die Kunden der Druckerei waren kaum auf der #drupa2016 zugegen und können sich auch nicht über klassische Fachmedien oder durch bloggende Marktforscher  informieren, weil die sich in Details verlieren…


 Zwischenruf: Anders agieren!

Kai Büntemeyer„Den schlimmsten Fehler, den man machen kann, ist auf der drupa einfach eine Maschine zu kaufen, ohne vor- und nachgelagerte Prozesse zu bedenken!“ — Kai Büntemeyer, Vorsitzender VDMA Druck- und Papiertechnik sowie Geschäftsführender Gesellschafter von Kolbus GmbH & Co KG auf der pre-drupa-Pressekonferenz des VDMA am 4. April 2016.


Der einzig mögliche Innovationsansatz ist daher, den starren Prozess aufzulösen, indem Daten von verschiedener Seite stationär und mobil bearbeitet werden, also von Analog zu Digital und umgekehrt als iterativer Prozess nahtlos automatisiert transformiert, inhaltlich angereichert sowie individuell und „on-demand“ per Digitaldruck ausgegeben werden können. Workflow-technisch gesehen, wird ein Pipeline-Prozess in ein vernetztes, interaktives, individuell auszugestaltendes  Plattform-Konzept überführt, das neue Formen der Konnektivität bietet.

Ganz nah an Big Data: Print 4.0 braucht Communication 4.0

Auf der drupa 2016 konnte man darüber mit Pionieren und Unternehmern wie Didier Gombert, einer der Gründer und Vorstandsvorsitzender des Technologie-Entwicklers Objectif Lune (OL), bestens und auf hohem Niveau diskutieren. Gombert hatte vor einiger Zeit schon den technischen Umbau aller seiner Software-Lösungen vorgenommen. HTML, CSS und JavaScript bilden nunmehr den Ausgangspunkt. Der Fokus liegt auf digitalem Business Communication Management (kurz: ccm). Print kann sich dort stets nahtlos „andocken“ und wird Teil digitaler Kommunikations- und Geschäftsprozesse.

„In der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung hat sich die Printmedienbranche lange auf die Steigerung der Herstellungseffizienz fokussiert. Entsprechend folgt jede Art Printmedienherstellung stets digitalen Prozessen. Das ist gut so. Aber: Die Effektivität von Print als vernetzbarem Medium im Digitalzeitalter kam zu kurz und hat jetzt höchste Priorität“, stellt Gombert fest. Der visionäre Unternehmer gilt seit über 20 Jahren als Vorreiter einer neuen „digitalen“ Philosophie, die Printmedien zeitgemäß im Kommunikationsmix einbindet. Grundlage bildet für Gombert das „Connect“-Prinzip. Aus einem „digitalen“ Baukasten verschiedenster Lösungen entwickelte sich ein skalierbares Lösungsszenario, das Einsteigern wie Profis hilft, Print in der Geschäfts-/Kundenkommunikation optimal einzusetzen und stets mit digitalen Kommunikationsprozessen einfach und kostengünstig zu vernetzen. Themenhighlights zur drupa 2016 sind für Gombert sozusagen „beyond technology“ neue Kommunikationsaufgaben wie „Customer Experience“ und „Customer Journey“. Darunter wird verstanden, hundertprozentig markt- und kundenorientiert Produkte und Lösungen im Dialog mit Kunden (weiter) zu entwicklen. Im Fokus: Optimale Schnittstellen zwischen Mensch-Maschine — Maschine-Maschine — Maschine-Mensch. Kein Wunder, dass Gombert auf der drupa 2016 mit allen seinen wichtigen Kunden und Partnern zusammentraf, um den Ball weiter zu spielen. Dazu gehören Konzerne wie Canon, Konica Minolta Pitney Bowes und Ricoh.

ValuePublishing Big Data Visuals.001Ganz nah an Big Data ist auch der Titel eines Reports, den Andreas Weber für das #drupa2016-Print-Special der führenden Technik&Innovations-Zeitung VDI nachrichten verfasste. — Erweiterte Fassung des Reports als Trendanalyse (in englischer Sprache).


Fazit Teil 2

Print als Medientechnologie spielt nicht mehr eine Sonderolle quasi als Analog-Relikt in einer digitalen Welt. Print ist und bleibt die tragende Säule der Geschäfts- und Kommunikationswelt und kann nahtlos in digitale Geschäfts- und Kommunikationsprozesse eingliedert werden! Um in der neuen Welt des Print bestehen zu können, erfordert es seitens der Druckereien den Neustart-Knopf zu drücken. Mit Technik-Käufen oder dem Versuch, durch Technik-Einsatz gar neue Geschäftsmodelle zu entwicklen, kommt keiner weiter. Alle sind aufgefordert, das Zusammenspiel von Brainware, Software und Hardware neu zu definieren und daraus Markt-konforme Lösungsangebote im Dialog mit Kunden zu entwickeln.


Fortsetzung folgt mit Teil 3 — Des Pudels Kern: #unleashprint („entfessele Print“)


Hinweis

Im Fokus dieses umfassenden #drupa2016 Review stehen drei wesentliche Überlegungen als Leitlinie, die sich durch meine umfassenden Vor-drupa-2016-Analysen bereits abzeichneten:

  • Was bringt die Branche und den Markt tatsächlich voran?
  • Wie ordnet sich Print in der Big Data-Welt ein?
  • Welche Player/hidden Champs sind wichtig?

Da sich dieser Sachverhalt nicht trivial erschließen lässt, indem man einfach eine Vielzahl an Neuheiten und Presemeldungen auflistet, nachfolgend mein Bericht in drei Teilen, der das #drupa2016-Messegeschehen bewertet, plausibel in den Kontext stellt, Hintergründe erläutert und am Beispiel des für mich gelungensten Messeauftritts detailliert erklärt, welche Lösungsansätze Sinn machen. — Stichwort: #unleashprint!

Wer sich für alles bis ins feinste Detail informieren möchte, kann dies im ValueBlog in besonderer Form tun. Unter dem Suchwort: „Mike Hilton’s Global News“ finden sich über 600 Pressemeldungen zu allen relevanten drupa-2016-Neuheiten. — Siehe auch den Vortrag mit dem kompakten #drupa2016 Review auf dem Swiss Publishing Day 2016 in Winterthur vom 30. Juni 2016 via YouTube (Live-Video-Doku) oder via Slideshare (42 Min.-Video plus alle Charts).

Value Publishing About @drupa2016.001

ValuePublishing Storify Review 18062016.001

drupa2016 ValuePublshing Review Social Media Heroes.001

Great work. Great tweets. Great results. And a lot of fun beyond technology by LOVRA’s amazing chill-out sessions. Last but not least: Many THANKS to the Xerox Social Media team members Stefan, Bill, Jenna.

#drupa2016 Review: Print wins! If…

Dear friends of drupa!

Please read and share our unique series of #drupa2016 reports. We are proud to enable a real multimedia and multichannel experience. And we are happy to interact with a huge global audience covering 120+ countries.

Kick-off: splendid #drupa2016

Our ValuePUBLISHING TRILOGY — a quite critical, selective analysis looking back at the splendid #drupa2016 (in german language)

Topics Outline Overview:
• Part 1 – Proof of concept: Does the printing community communicates properly?
• Part 2 – Crucial: Reduce to the max — don’t get lost in details!
• Part 3 – The crux of the matter: #unleashprint 

 


Back to the future: Some fun

#drupa2050 — TX to Benny: Touch the future again and again…
#drupa2050 — Danke, Benny! Touch the future again and again…


Enjoy ValuePUBLISHING’s #Storify stories the most valuable way to catch up all major topics of #drupa2016 in a smart multimedia format. Convenient to navigate, wonderful to explore and easy to share. Our guideline: Less is more — so reduce to the max!

 

Note: We are proud of the fact that around the globe hundreds of thousands of unique viewers follow us already and interact with our content — shared via Twitter (@ValueCommAG plus @zeitenwende007), Facebook, LinkedIn, XING and Google+. — More than 70 % of our viewers are leading innovators dedicated to all kind of graphic communications applications. 

 

 

The secret of #drupa2016 in 20 sec. — Summary by Andreas Weber, Head of Value.

 

 

GENERAL OVERVIEW

drupa2016 REVIEW — ValuePublishing Storify:
All about the role of print in the communications mix

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Pre-drupa media conference March 2016

 

 

 

IN MEDIAS RES

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Ready for #unleashprint? YES WE CAN(on)

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck back to profitable growth

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck Press Conference Feb 2016

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
PitneyBowes reinvented mail (live at drupa may/June 2016)

drupa2016 – ValuePublishing Storify:
Objectif Lune put business communications to the next level

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Automated Digital Cutting made by Zünd Systemtechnik

 

Das Geheimnis der #drupa2016 in 23 Sekunden — Von Andreas Weber, Head of Value.

 


In addition for extended reading check out our focused trend reports via ValueBlog posts by Andreas Weber

Note: Almost all Blog posts are available in english and german.

 

ValuePublishing Storify Review 18062016.001


As well you can find a whole series of ValueDialog stories:

ValueDialog — Christian Kopocz: “Multichannel ensures relevance!”

To get access to more ValueDialog stories use our Blog search tool.

 

Value Publishing About @drupa2016.001

 

HP Barca Event Fotocollage 4 2013.001

Illustration/Key visual by Lidia Lukianova, SF Bay Area
Text/editorial work by Andreas Weber, Value Communication AG

Ob Sie es glauben oder nicht, wir haben es geschafft! Es hat zwar fast 20 Jahre gedauert, aber nunmehr wurde ein wahrhaft historisches Momentum geschaffen. Zum aller ersten Mal bewies eine internationale Fach-Konferenz erfolgreich und sehr effektiv, wovon wir lange Zeit nur reden konnten: Die Vorzüge des Digitaldrucks sind auf breiter Front in der Marken- und Agenturwelt angekommen und spiegeln alle Dimensionen sowie Facetten der kreativen Kommunikation wieder.  

Was passiert ist: HP Graphic Arts und GWA als führender Verband von Kommunikationsagenturen präsentierten gemeinsam in Barcelona nachhaltige und Aufsehen erregende Innovationslösungen. Auf spezielle Einladung nahmen über 70 Führungskräfte und Kreative aus acht europäischen Ländern an der “No Limits: The Art of Innovation“-Tour teil.  Eine Reihe von erstklassigen Sprechern präsentierten erstklassige Fallstudien und teilten ihr profundes Wissen. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, während Sie Techniken kennenlernen, die einen echten Mehrwert für Print-Kampagnen bieten“, erklärte Ronan Zioni, EMEA Marketing Director, HP GSB, Gastgeber der Veranstaltung, die Ende Mai 2013 stattfand.

Der neue Ansatz: HP und GWA stellten vor, wie Technologien, Kreativität und Marketingdenken miteinander verschmelzen können, um die Kunst der Innovation auf ein neues Niveau zu heben.

Der Status Quo: HP setzt zielstrebig auf die Innovation im Print. Mit dem (laut HP) breitesten Portfolio von Graphic Solutions, liefert HP Innovationen für alle Aspekte der gedruckten Kommunikation — von der einfachen Briefmarke bis hin zu Verpackungen. Digitaldruck (made by HP) fördere die Produktionseffizienz mit der „Nebenwirkung“ einer umfassenden Umweltfreundlichkeit. Das Ziel ist es, Inhalte zu personalisieren und innerhalb von durchgehend digitalen Medienproduktionsprozessen zu kommunizieren. Digitaldruck erlaube, die größtmögliche Flexibilität von Inhalten. Flexibilität von Inhalten bedeute Relevanz. Relevanz bedeute Ergebnisse.

Das neue Leistungsversprechen von Technik- und Produktseite aus muss lauten: Es bieten sich unbegrenzt viele Möglichkeiten für Marken, besser mit den Verbrauchern zu kommunizieren, wenn physische und digitale Welten aufeinander treffen. „Die hohe Kunst besteht darin, kreative Ideen und Innovation ohne Einschränkungen zu neuen hybriden Lösungen zu vereinen”, sagte Simon Addinall, HP GSB EMEA’s Market Development Manager, Planer und Manager des Events. Und führt weiter aus: „HP  und GWA kooperieren, um erstens neue kreative Gedanken zu wecken und zweitens die GWA Plattform Need for Brains ins Leben zu rufen“. Need for Brains wird vom GWA als eine erstklassige digitale Weiterbildungsplattform für die Agenturbranche ausgebaut werden.

HP Barca Event Fotocollage 4 2013.002

Die Herausforderung: Technologien und Wissen haben sich noch nie so schnell verändert wie heutzutage. Aus diesem Grund muss der Wissensaustausch intensiviert werden. Experten und Technologieführer wie HP teilen künftig ihr Wissen mit den Need for Brains-Teilnehmern aus GWA-Agenturen und präsentieren Innovationen in der Planung, Programmierung und Produktion von Werbemitteln und Kampagnen. Die Kenntnis der technologischen Veränderung und die Möglichkeit der Anwendung für das Geschäft ihrer Kunden sollen Werbeagenturen einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bieten. 

Die wichtigsten Ergebnisse: Die Zukunft der Kommunikation wird aus hybrid Kommunikationskampagnen bestehen, immer in Kombination aus Social Media, Web-to-Print und Digitaldruck! In Barcelona wurden rund ein Dutzend hochaktuelle Fallbeispiele vorgestellt und besprochen. U. a von Top-Marken wie Coca-Cola, Nivea, Smart, L‘Oréal. Alistair Campbell, Executive Creative Director bei der Agentur Republic, London, traf es auf den Punkt durch die Beantwortung von Andreas Webers Frage “Ist das, worüber wir heute gesprochen haben schon ‘mainstream’?“. Alistair erklärte: “Nein, noch nicht. Aber es wird sehr bald der Fall sein “- Übrigens: Alistair weiß wovon er redet. Seine Agentur wurde in Großbritannien fünfmal in Serie als “Social Media Agency of the Year” ausgezeichnet.

Zusammenfassung einiger der vorgestellten Fallstudien
(in englischer Sprache)

SELECTED CASE STUDIES AND QUOTES

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Case study: How to innovate a global brand

  • Share a Coca-Cola, Share the Best Summer Ever!
  • By Marit Kroon, Marketing Manager Central and Southern Europe, Coca-Cola

This summer will be unforgettable for millions of Coca-Cola fans in Europe as Coca-Cola invites consumers to engage with the brand in a new, exciting and very personal way. For the first time in Europe, we are replacing our iconic “Coca-Cola” script with 150 of the most popular consumer names in each market. The idea is brought to life by challenging several rules and stereotypes in marketing, soft drinks, packaging and digital print industries. Over one billion cans and bottles of Coca- Cola, Coca-Cola Zero, and Coca-Cola light — including multi-packs — will carry the names, in a feat of system-wide logistics and hi-tech product personalisation.

In Europe it actually means covering over 30 markets with over 40 languages and culture groups. We have created over 10,000 artworks, featuring over 3,000 different names. For those who can’t find their names on a pack, the “Share a Coke” campaign is also brought to life online, where personalized virtual Coca-Cola cans can be created and shared with friends. Consumers will also be able to visit roadshows where they can use a customization kiosk to print their own name on a can.

Using the power of people’s names and the joy of sharing in a playful and social way, the campaign inspires people to join new and existing friends, enjoying a “Coke moment” by sharing one together. Launching the program with these amazing labels and strong marketing support after 18 months of hard work makes us feel very proud about changing the mind-set of hundreds of marketing, finance and packaging specialists, and challenging our suppliers to innovate together with us.

“Innovation is creativity that generates value. It is a mind-set driven by curiosity, crazy ideas and business skills that makes it all happen. Innovation is nota program that can be switched on and off.” Marit KroonMarketing Manager Central & Southern Europe, Coca-Cola

NOTE: Please read as well our Value Marketing Check for additional information.

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Case study: How to enrich agencies creative approach


All Hail the Digital Color Queen

This is the story of how HP Indigo technology enabled Pantone to celebrate the Diamond Jubilee with Her Majesty the Queen — by Blake Waters & Will Thacker, Creatives at Leo Burnett, London

Having a fun idea is only half the battle; realizing it is always the most difficult part. After sitting on one of their fun ideas for around two years – making a Pantone Swatch Book of the Queen, known for always wearing the color blue – Leo Burnett creative duo Will Thacker and Blake Waters seized their chance to make it real: The Queen’s Jubilee. Despite a few bumps along the way, ranging from seeking Buckingham Palace’s approval to meeting some ultra-tight deadlines, they were able to do just that – with a little help from HP digital printers. See video documentation as well.

“Looking at what we have. And imagining what we could have. Thinking this is good. But it could be better. Squinting your eyes and seeing things that others don‘t. Turning the world sideways just so you can look at life from a different angle. That‘s innovation.” Blake WatersCreative, Leo Burnett

“Changing something for the better. The everlasting expedition for new ways to look, touch, even experience something. Innovation has the power to change opinions, and even lives.” Will ThackerCreative, Leo Burnett

Note: Leo Burnett was awarded at Cannes Lions Festival 2013 for the Pantone Swatch Book of the Queen. 

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Case study: How to change agencies behavior

Sustainable Innovations in the Field of Production
By Steffen Gentis, Chief Production Officer, BBDO Germany

We are the lucky ones who get to experience the very brief and fortunate episode in human history known as the fossil-fuel economy. In the near future oil and energy supplies will not meet demand, which makes this is an opportunity for those who can change early. But our assumptions often stand in the way of achieving such sustainable innovation. The way to sustainable innovation is by actually measuring – not just assuming. The interesting insight is all the other gre- at stuff that comes along with sustainable change.

“Innovation is about exploring ideas and inventing ways of adding value in a better and sustainable manner. Innovation is an on-going process that demands initiative, ideas and an open attitude to change.“ Steffen GentisChief Production Officer, BBDO Germany

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Case study: How to change agencies business model and strategy

How Integration of Targeted Direct Mail WORKS Intuitive Relevancy and Other Animals: Leveraging Psychology for Direct Marketing — by Richard Perry, Managing Partner, Founded

Personalisation is one thing, relevancy is everything. How we use consumer insight and buyer behaviour to guide consumers to purchase is vital in driving consumer transactions. Combining online and offline techniques allows marketers to create not only better experiences, but also much better results. We showed you a recent campaign and ROI details from a ZipCar acquisition campaign. ZipCar is an hourly car club that was purchased by Avis for $500 million in January 2013.

“Innovation is a cultural outcome, not just a creative one.“ Richard PerryManaging Partner, Founded

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Case study: How to lead agencies to hybrid communication (Social Media & Print)

The Power of Personalized Print in Social Media
By Alistair Campbell, Executive Creative Director, Agency Republic

While the rise of digital technology and social media may not have instantly seemed like an opportunity for the world of print, the ability to create one-off, personalized, printed products with very short lead times has opened up a whole new area of engagement for both digital agencies and printers alike. Doing so rewards fans of brands by putting something unique and tangible into their hands. And takes digital and social media far beyond the screen. Best-in-class case: Nivea. Users could create their own wrapping paper to use Nivea products as a gift. See: video documentation as well.

“Innovation is being prepared to take a leap of faith.“ Alistair CampbellExecutive Creative Director, Agency Republic

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Case study: How to innovate print No Limits

The Art of Premium Printing
By Tatjana Müksch, Marketing & Christopher C. Mickelthwate, CEO, dygy gmbH, Frankfurt am Main/Germany

One of the major changes the commercial print industry is currently facing stems from the evaluation of customer data and cross-media applications. Targeted, individualized and multilingual print runs of up to 100,000 are becoming more and more standard for medium-sized businesses and brands. To meet their markets’ demands, digital processes are already the norm in the mass-mailing and photo-book print industries but premium and luxury brands must be persuaded to use digital print techniques. Many premium brands desire and need to offer outstanding, highly-differentiated products.

HP Indigo technology, with various possibilities of substrate choice and ennobling capabilities, allows them to combine traditional quality and innovation — giving them that „distinct taste“ the market longs for today. Transforming intangible customer data — gathered at diverse touch points of current premium brands — into tangible, individualized, high-quality prints is complex, fast and fascinating. Therefore future commercial printers must become more of a consultant than a pure technician, functioning as a partner to agencies, marketers and producers. The impact of interdisciplinary teamwork within the planning and printing process does, by all means, result in great applications and innovative concepts.

“Traditionally, any innovation starts with a change of perspective. In the information era innovation is merely a technical term. Innovation takes place where engaged people use even the flimsiest, uncharted space of freedom they have to make new perspectives visible.“ Tatjana MükschMarketing, dygy gmbh

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Case studies by HP EMEA Graphic Arts Experience Center

HP shares unique applications from around the world, including L’Oréal, Heineken and Kimberly Clarke.
By Marcelo Akierman, HP
L’Oréal case study

“No tangles” is an important promise in the children’s hair care category. But to impart L’Oréal Kids’ shampoos with even more must-have appeal, the company wanted to redesign its labels in North America. Partnering with Disney, L’Oréal produced limited edition, shrink-wrapped bottles with themes of newly released children’s movies. The only snarls in the project were ensuring the label colors and quality were top-notch, which flexible digital printing made possible. HP Indigo was the natural choice.

The Challenge

Provide L’Oréal Kids’ shampoo labels that stay up-to-date with the biggest children blockbusters. And do it quickly enough to meet the shelves in time and maintain the characters’ original colors.

The Strategy

L’Oréal turned to Sancoa International Company L.P. in Lumberton, NJ and its HP Indigo digital presses. HP digital presses are ideal for unique production demands.

The Results

“We thought digital would be too expensive for our long run lengths,” a L’Oréal representative said. “While there was a per unit price increase, when we did a cost/pricing analysis, the total system cost was better than traditional processes. What’s more, we got the quality we needed, and our lead time was cut dramatically, so we achieved faster delivery times to market.” To leverage the possibilities of digital printing, L’Oréal extended the line to include a series of products with Car Story and Madagascar characters. They are also using a multi-channel marketing approach to boost interest in the shampoos. And they have set up a special website (www.lorealkids.com) where children can register for a sweepstakes and see a trailer from Toy Story.

“Innovation is about challenging the status quo to get a WOW effect out of it.” Marcelo AkiermanHP

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Case studies by HP EMEA Graphic Arts Experience Center

No Limits: The Art of Sign and Display HP presents graphic solutions power to unleash creativity and relevance in sign and display — with new opportunities and innovations for cutting-edge localized campaigns.
By Simon Addinall, HP

The Challenge

– Connect with French drivers.
– Communicate benefits of Smart car’s subcompact size.
– Reflect the spirit of the car: fun.
– Execute the campaign in 15 days.

The Strategy
– Create a series of outdoor versioned bus shelter signs that communicate with humor the problems related to the city, neighborhood or street in which they are displayed.
– By using an online app & SoMe outreach, enlist the community to contribute content for these versioned messages.

The Results
– Over 8,500 individualized posters in 10 bold colors placed in 26 cities
– Hundreds of press articles & TV appearances
– Expanded to include car wraps, retail window decals, print ads and user-generated content from a Facebook application
– Numerous accolades for the campaign
– Increased traffic at showrooms and on website

“Our customers never stop innovating. Neither do we.” Simon AddinallHP

Further Information: www.hp.com/go/discoverdigital

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Von Jenny Krepp,
Value Marketing Fellow

Something old: Um den Unternehmensverlauf erfolgreich zu gestalten, muss man die Werthaltigkeit des Produktes und der Services über die Marketing-Kommunikation des Unternehmens umfassend und jederzeit erkennen können. Denn nur ein werthaltiges kommuniziertes Produkt schafft einem Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten.

Something new: Die Value Communication AG hat drei Faktoren identifiziert, die nicht nur den Wert eines Produktes hervorheben, sondern auch eine Verbindung zwischen den Kernelement von Produkten und Services herstellt. Diese Elemente sind Teil des Value Eco-Systems.

Das Value Eco-System skizziert die wesentlichen Faktoren, die notwendig sind, um wertvolle Kommunikation zu schaffen. Es ist wichtig, zu überlegen, was stärkt die Kommunikation von Mensch-zu-Mensch und macht sie bedeutend. Dies muss in jede Form der medialen Kommunikation und Kommunikations-Prozesse übertragen werden.

Let’s consider: 

Wir brauchen: Gespräche, Resonanz auf Diskussionen, Dialoge, Diskurse und Interaktionen.

• Wir müssen innovative Technik verstehen, um Innovation in relevante Marketing Kommunikation zu übertragen.

• Wir brauchen nachhaltige Sinnhaftigkeit bei was wir tun und wie wir kommunizieren.

Let’s illustrate: 

#Coca-Cola — Das Unternehmen The Coca-Cola Company ist über hundert Jahre alt und hat einen phänomenalen Bekanntheitsgrad von über 99 Prozent weltweit. Im Frühsommer 2013 präsentierte Coca-Cola neue Flaschen in 32 Ländern Europas, auf denen das berühmte ‘red label’ mit den meist verwendeten 150 Vornamen der einzelnen Länder bedruckt ist. Obwohl die Idee der Individualisierung von Produktverpackungen in der Branche der Fast Moving Consumer Goods nicht neu ist und von Coca-Cola in Australien und Neuseeland in 2011/2012 schon durchgeführt wurde, nimmt die neue Kampagne von Coca Cola ein unglaubliches Ausmaß an. Letztendlich werden innerhalb kurzer Zeit hunderte Millionen Etiketten im Digitaldruck produziert.

Value Communication EcoValue Chart

Der Value Eco System Check & Coca-Cola:

Dialektik: Durch die Individualisierung und personalisierte Erscheinungsform des Produkts interagiert Coca-Cola aufs Persönlichste mit den Verbrauchern. Via Facebook sind Unternehmen wie Coca-Cola in der Lage, in einen Dialog mit den Verbrauchern zu treten und haben die Möglichkeit auf Feedback zu reagieren. “Für diejenigen, die ihren Namen nicht auf einem Etikett finden können, wird die Coke-Kampagne auch online zum Leben erweckt, wo personalisierte, virtuell kreierte Coca-Cola-Dosen erstellt und mit Freunden geteilt werden können. Die Verbraucher werden auch auf Roadshows die Möglichkeit haben, wo sie Automaten nutzen können, ihren eigenen Namen auf eine Dose drucken zu lassen”, bestätigt Marit Kroon, Coca-Cola Marketing Managerin für Zentral-und Südeuropa. Dieses Szenario ist eine klassische Win-Win-Situation für beide Parteien, Marke und Konsument.

Innovatik: Der innovative Aspekt der neuen personalisierten Coca-Cola Etiketten  liegt in dem enormen Arbeitsaufwand den die Firma für diese Kampagne investieren muss. Es werden Regierungsdokumente benötigt, die systematisch analysiert wurden, um die gängigsten 150 Vornamen jedes Landes auszuwählen. Je nach Land und Ort war die Einsicht und Auffindbarkeit der benötigten Dokumente eine anspruchsvolle und zeitintensive Aufgabe für Coca-Cola. Hinter der technischen Umsetzung, hunderte Millionen von Etiketten digital so genau und so schnell wie möglich zu drucken, setzte Coca-Cola auf HP GSB als Partner.

Hermeneutik: Über die Sinnhaftigkeit von Coca-Cola lässt sich sicher diskutieren. Es kann argumentiert werden dass eine Cola nicht die gesündeste Wahl eines Getränkes ist. Allerdings genießen viele Menschen den Geschmack und das Gefühl, welches Cola bei Ihnen auslöst. Aus der Sicht von Coca-Cola steckt die Sinnhaftigkeit hinter der neuen Kampagne darin, die Kunden noch enger an das Produkt zu binden und mit ihnen in einen Dialog zu treten.

Value Eco-System Check –– Resultat:

Coca-Cola besteht den Value Eco-System-Check mit Bravour. Das Unternehmen macht einen großen Schritt nach vorne und übernimmt eine Führungsrolle was das Thema werthaltige Marketing-Kommunikation angeht.

Bildschirmfoto 2013-06-10 um 15.51.14

By Jenny Krepp
Value Marketing Fellow

 

Something old: To be a successful company, you need a product that is valuable to its consumers. The value of a product plays a core part in the sustainable competitive advantage which a company strives to achieve over its competitors.

Something new: The Value Communication AG not only identifies three factors that are core elements of what makes a product valuable, but also connects them. These elements are part of the Value Eco System.

The Value Eco System outlines the essential factors that are necessary to create valuable communication. It is critical to consider what makes the communication from human-to-human important. This can be compared and transferred to every form of media communication and other communication processes.

Let’s consider: 

We need: discussions, resonance on discussions, dialogues, discourses and interactions.

We need to understand innovative technology to transfer innovation into relevant marketing communication.

We need a sustainable sense of purpose of what we do, about what, and how we communicate.

 

Value Communication EcoValue Chart

Graphic by Lidia Lukianova, SF Bay Area, CA  

Let’s illustrate: 

Coca-Cola – The Coca-Cola Company is over one hundred years old and has a phenomenal brand awareness of over 99% worldwide. A few weeks ago, Coca-Cola introduced new bottles featuring the most common 150 first names of selected countries across Europe on its famous ‘red label’. While the idea of personalising a product is not new in the industry of fast moving consumer goods and has been done by Coca-Cola in Australia and New Zealand in 2011/2012, it has never been done with this kind of magnitude.

The Value Eco System Check & Coca-Cola:

Dialectic: Through the individualisation and personalisation of the product, Coca-Cola interacts with its consumers. Also, via Facebook companies like Coca-Cola are able to partake in a dialogue with its consumers and react on feedback. “For those who can’t find their names on a pack, the ‘Share a Coke’ campaign is also brought to life online, where, personalised virtual Coca-Cola cans can be created and shared with friends. Consumers will also be able to visit roadshows where they can use a customisation kiosk to print their own name on a can” which Marit Kroon, Coca-Cola Marketing Manager Central and Southern Europe states. This scenario is a classical win-win situation for both parties, brand and consumer.

Innovatic: The innovative aspect behind Coca-Cola’s new personalised printed labels lies in the work input executed by the company. Government records needed to be systematically analysed to select the most common 150 first names of each country. Depending on the country and the location of the records, this was a challenging task for Coca-Cola. Furthermore, the technical conversion to print millions of labels digitally as fast and as accurately as possible had to be solved by Coca-Cola and their partner HP Graphic Solution Busienss.

Hermeneutic: The sense of purpose of Coca-Cola is relatively debatable. It can be argued that a Coke is not your healthiest choice of a drink. However, many people enjoy the taste and the feeling it triggers. From Coca-Cola’s point of view, the sense of purpose of its new packing campaign is to bind the customer to the product.

Value Eco-System Check – Result: 

Coca-Cola has achieved the desired result. For the company, it is a great step forward to become a valuable marketing communication leader.

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