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Fotos: Heideldruck

 

Heidelberger Druckmaschinen (kurz. Heideldruck) ging branchenweit als erstes Unternehmen bereits zu Anfang Dezember 2015 für die drupa 2016 an die Öffentlichkeit. Die neue Unternehmensstrategie sowie die Produkt- und Lösungsneuheiten klingen vielversprechend. Nach dem Interview mit Vorstand Harald Weimer zum Thema Services vertiefen wir unsere Nachfragen im Gespräch mit Stephan Plenz, Vorstand Equipment, der im Februar 2016 mit der Vorstellung der neuen Primefire-106-Systemtechnologie für industriellen Inkjet-Druck weltweit Aufsehen erregte.

Prolog

Die Zeiten, in denen die Druckindustrie ein respektiertes, ehrwürdiges und edles Handwerk repräsentierte, sind vorbei. Die Jünger der Schwarzen Kunst werden nicht mehr an deren Überlebensstrategie beim Fall in ein Gautschfaß gemessen, sondern daran, wie schnell, effizient clever und damit profitabel sie heute ihr Druckgeschäft betreiben. Heidelberg möchte den heutigen Drucker-Nerds dabei helfen, dieses Geschäft auf die digitalisierte Welt auszurichten und hat sich dafür einiges, getrieben vom eigenen Veränderungsprozess, einfallen lassen. 

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Interview mit Stephan Plenz von unsrem ValuePublishing Partner Michael Seidl, EMGroup, Wien, Chefredakteur und Verleger Print & Publishing |
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Heidelberg hat einige spannende Themen zur drupa hin erarbeitet. Könnten Sie uns bitte Ihre Aktivitäten und Pläne skizzieren?

Stephan Plenz: Wir stellen zur drupa unter dem Motto „Simply Smart“ die digitalisierte Zukunft der Printmedien-Industrie vor. Im Kern geht es um die Integration aller Prozesse in ein zusammenhängendes System zur Wertschöpfung in Druckereien. Das ist genau das, was wir konkret unter Smart Services, Smart Print Shop und Smart Collaboration verstehen. Wir verbinden auf diese Weise alles, um unseren Kunden einfache und funktionierende Lösungen zu geben. Die Marktanforderungen sind ja nach wie vor komplex, und wir können Sie nicht vereinfachen. Was wir aber tun können, ist unseren Kunden einen Workflow anzubieten, der ihr Arbeitsleben vereinfacht. Das ist die Grundidee, die wir über Jahre hinweg entwickelt haben und man ausgiebig heute mit dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert. Dazu braucht es Maschinen, die das können und die richtigen Informationen verstehen als auch liefern. Dazu braucht es einen Workflow, der das bearbeiten und managen kann. Und es braucht Menschen, die diese Prozesse beschreiben, aufbauen und nach vorne treiben.

… und wie funktioniert das?

Stephan Plenz: Damit das funktioniert, muss man in allen Bereichen fit sein. Maschinenseitig sind wir mit unserem neuen User Interface sehr gut aufgestellt, denn es wird dazu beitragen, dass dies auch reibungslos umgesetzt werden kann. Und mit unserer neuen Digitaldruckmaschine und dem, was mit der Speedmaster XL auf der drupa 2016 noch gezeigt wird, sind wir ganz vorne dabei. Das betrifft das Maschinenkonzept, den Workflow, den wir schon dazu haben und der um Funktionen rund um das WEB weiter ausgebaut sein wird, wie z. B. den Prinect Media Manager, mit dem unsere Kunden das Potenzial haben, Daten (Medien) zu managen, auch wenn es nicht mehr nur um die Ausgabe in gedruckter Form geht. Dazu gehören dann in weiterer Folge alles Services, die wir aus den Daten ableiten und helfen viele Abläufe effizienter zu gestalten.

 

Prinect Media Manager

 

In Ihrer Präsentation sagten Sie, dass wir nicht ausschließlich über Heidelbergs neue Druckmaschinen schreiben sollen, sondern mehr über ein Unternehmen, das sich als Systempartner versteht. Könnten Sie das noch etwas ausführen und dazu erklären, was genau Sie unter Industrialisierung verstehen?

Stephan Plenz: Der Slogan „More than machines“ sagt nicht, dass die Maschine unwichtig wird, sondern dass man eine intelligente Maschine benötigt, die dann in der Vernetzung mit anderen Maschinen ihre Aufgaben optimal löst. Das bedeutet, ich brauche zuerst einmal eine Maschine, die das kann. Die Verknüpfung ist der Schlüssel dazu, die Industrialisierung auf die Beine zu stellen und damit eine Automatisierung der Prozesse zu bewirken. Dazu gehört eine Vorstufe, die über das System automatisiert mit der Maschine kommuniziert und nicht nur JDF schickt. Sondern es muss eine Kommunikation in vollem Umfang stattfinden, die die Jobqueue vereinfacht und in der richtigen Reihenfolge läuft, sodass wenig Rüstzeit anfällt und dass in der Maschinen auch die Sensoren das verstehen und entsprechend umsetzen.

Das „Press one button“ Ziel gibt es ja seit längerer Zeit. Wie nahe sind Sie nun dran?

Stephan Plenz: Ja, das ist richtig, und dass wir dieses Ziel schon lange verfolgen, steht außer Frage, sonst wären nicht da, wo wir heute sind. Wir sagen, man muss es schaffen mit möglichst wenig Eingriffen den Prozess zum Laufen zu bringen. Wichtig ist natürlich, dass der Mensch diese Eingriffe auch richtig macht. Und je weniger diese Eingriffe notwendig sind, desto effizienter wird das System sein.

Wenn man sich heute die großen Online-Druckereien ansieht, dann ist der Industrialisierungsfaktor dort schon sehr hoch. Oder?

Stephan Plenz: Was wir dazu auf der drupa 2016 zeigen werden, wird noch mal einen deutlichen Schritt darüber hinaus gehen. Vor allem die Anwendungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden in punkto Datenauswertung anstreben, gehen weiter. Dazu gehören Fragen wie „Wie können wir die Maintenance verbessern?“, „Wie kann vorbeugende Wartung betrieben werden?“, „Wie können wir aus den Daten heraus automatisiert Verbrauchsmaterialien bestellen, abrufen oder liefern, sodass der Gesamtprozess in einer Druckerei wesentlich effizienter abläuft?“. — Wir wissen, dass sich die Menge der Aufträge erhöhen wird, aber nicht die Umsätze der Druckereien. Das heißt, die Administrationskosten pro Auftrag müssen bestmöglich reduziert werden, sonst bringen die vielen Aufträge mit weniger Erträgen die Druckereien letztendlich unter Druck.

 

Heideldruck Prozessmanagement

 

Dieses Thema betrifft nicht nur die großen Druckereien, sondern auch Klein- und Mittelbetriebe?

Stephan Plenz: Ja, das ist richtig. Es betrifft nicht nur die großen Unternehmen, sondern wir diskutieren diese Themen mit Kunden aller Unternehmensgrößen. Natürlich mit unterschiedlichen Lösungspaketen, aber die Anforderungen sind die gleichen.

Das Szenario klingt sehr danach, in Zukunft möglichst wenig Menschen arbeiten zu lassen?

Stephan Plenz: Wir müssen dazu kommen, dass Systeme den Menschen unterstützen, möglichst wenig Fehler zu machen und dieser sich auf das, was wirklich wichtig ist, konzentrieren kann. Das wäre zum Beispiel die Qualität kontrollieren, den optimalen Ausschuss überprüfen etc. Der Drucker soll an der Maschine stehen und den Prozess überwachen, das ist letztlich das Entscheidende. Er soll nicht nur die Farbe spachteln und schon gar nicht mit Platten in der Gegend herum laufen. Das ist nicht wertschöpfend. Bei hochproduktiven Betrieben genügt heute ein fehlerhafter Auftrag, um das Ergebnis einer Schicht komplett zu verschlechtern.

Neben den klassischen Offsetdruckmaschinen sollen nun die digitalen Systeme das Bild abrunden?

Stephan Plenz: Ja, wir sind nun den nächsten Schritt gegangen. Wir haben die Prozesse noch mehr optimiert, automatisiert und haben die Transparenz für Bediener und Druckereileitung wesentlich gesteigert. Dazu gehören Themen wie „Was passiert denn eigentlich gerade?“, „Worauf muss ich achten?“ „Wenn man in der Auftragsschleife sieht, dass Platten benötigt werden, was muss getan werden?“, „Welches Material benötige ich?“, „Welche Farben, welche Lacke, welches Papier etc.?“ — Das alles muss geklärt sein, bevor der Auftrag da ist. Das wissen wir im Grunde schon alles, während der Auftrag in der Prepress-Abteilung bearbeitet wird. Nehmen wir als Beispiel einen Auftrag, der anderntags um 12 Uhr fertig sein soll. Das System erkennt, dass dazu ein Lack benötigt wird, der nicht auf Lager ist.

 

 

Wie geht man bis dato damit um?

Stephan Plenz: Was heute all zu oft passiert, ist, wir warten, bis es schief geht! Die leidlich gute Lösung ist, das System sagt, man sollte Lack bestellen. Dann kann es vergessen oder übersehen werden bzw. der Lack wird wirklich bestellt. Aber warum bestellt das System nicht von selbst automatisch über unsere E-Commerce Plattform? Der Einkäufer bekommt die Meldung, dass dies geschehen ist, dass der Lack zu dem Termin da ist und dass er zu den Preisen abgerufen wurde, die ausverhandelt sind. Warum soll ein derartiger Prozess in Zukunft noch von jemandem in die Hand genommen werden? Das ist die Welt, die wir gestalten müssen.

Der Digitaldruck gehört heute zur Umsetzung derartiger Konzepte dazu. Ist es nicht etwas spät für Heidelberg, hier mitmischen zu wollen?

Stephan Plenz: Es sieht nicht danach aus, würde ich sagen. Es ist noch Platz genug. Wir sind 2011 mit der Linoprint [Zusammenarbeit mit Ricoh, Anmerk. d. Red.] erneut in den Markt für Digitaldrucksysteme eingestiegen. Gerade haben wir die Systeme in Heidelberg Versafire umbenannt. Damit sind wir extrem erfolgreich am Markt – besonders im vergangenen Jahr in Verbindung mit unserem Digital Front End DFE. Wenn man sieht, welche positiven Rückmeldungen vom Markt wir für die Gallus Labelfire 340 bekommen, so stimmt uns das sehr positiv. Und ich denke, dass ich nicht ganz falsch liege, wenn ich meine, dass unsere neue B1-Inkjet-Systemtechnologie, die Heidelberg Primefire 106, eines der drupa Highlights sein wird. Es geht uns nicht darum, überall der Erste sein zu wollen, aber wir wollen ganz vorne dabei sein, wenn es um die Realisierung von funktionierenden, industriellen, digitalen Lösungen geht. Es geht uns nicht um Show-Effekte, es geht uns nicht um viele Leute in der Halle. Uns geht es um eine funktionierende industrielle Lösung für Digitaldruck-Anwender. Wir haben in der Entwicklung der neuen Digitaldruckmaschinen unsere Aussagen zur Produkt-Roadmap eingehalten; und daran soll sich auch nichts ändern. Mit der Primefire werden wir in diesem Jahr in den Feldtest und im nächsten Jahr in Serie gehen.

 

Bei der Heideldruck-Pressekonferenz am 19. Februar 2016 gab es eine spannende Frage-Antwort-Runde mit den Fachjournalisten. Im Fokus: Der neu-konstruierte Heidelberg Zylinder für die Primefire 106 … — Mehr Infos und Live-Interviews in unserem ValuePublishing Storify.

 

Es ist vermutlich ein Geheimnis, wie viel in die Entwicklung der Primefire 106 investiert wurde?

Stephan Plenz: Darüber sprechen wir nicht in der Öffentlichkeit. Es fließt heute gut die Hälfte unseres F&E-Budgets in das Thema Digital. Sie dürfen nicht vergessen, wir haben hier ein Maschinenkonzept in Rekordzeit entwickelt, das alles hat, was die Industrie von solch einem System fordert bzw. erwartet, aber wir hatten auch die Besten Voraussetzungen dafür. Wir haben einen industrie-bewährten Papiertransport, wir haben einen Workflow mit Prinect und wir haben mit Fujifilm den stärksten Partner zum Thema Inkjet, den man sich nur vorstellen kann. Trotz aller positiven Vorzeichen muss man eine Maschine erschaffen, die letztendlich den Anforderungen der Kunden entspricht.

Apropos Fujifilm: Die Chemie stimmt offensichtlich zwischen den beiden Unternehmen?

Stephan Plenz: Ein ganz klares Ja, die Chemie stimmt zwischen uns. Ein deutsches und ein japanisches Unternehmen haben unterschiedliche Kulturen, damit muss man umgehen können. Aufgaben gibt es dabei immer, die zu lösen sind, und das gehen wir gemeinsam mit Fuji sehr offen an. — Was Fujifilm und Heidelberg betrifft, gab es eine einmalige Chance, da beide Unternehmen das Bedürfnis hatten, eine Maschine zu bauen, die den industriellem Markt und dessen Anforderungen abdeckt. Beide Partner haben einen Teil des Wissens und der Kompetenz, die nicht überlappen. Das alles zusammen zu bekommen, zu einer funktionierenden Maschine, ist trotzdem eine Herkulesaufgabe. Aber wir hatten gute Voraussetzungen, als wir an den Start gingen. Es gibt zudem gute Gründe dafür, dass Fujifilm gesagt hat, wir gehen mit Heidelberg zusammen, obwohl sie mit der JetPress in einem anderen Format eine eigene Entwicklung vorantreiben und ebenso eine B1 Maschine hätten bauen können. Aber in unserem Fall wollte man aus beiden Welten heraus das Beste entwickeln und wir haben daraus eine Partnerschaft auf Augenhöhe entwickelt.

Wird Fujifilm die Maschine in den asiatischen Märkten selbst vertreiben?

Stephan Plenz: Zurzeit ist es noch zu früh, darüber eine klare Aussage zu treffen. Sowohl Fujifilm als auch Heidelberg planen die Vermarktung und den Vertrieb des neuen Systems. Fest steht, dass wir die Primefire auf allen Märkten, wo Heidelberg vertreten ist, vertreiben werden. Wir haben die Maschine gemeinsam entwickelt, somit wird auch Fujifilm sie ihren Kunden anbieten.

Was mich im Zusammenhang mit „smart und cool“ noch interessieren würde: Würden Sie meinen, dass dieses neue Denken bei Heidelberg komplett angekommen ist?

Stephan Plenz: Also, smart hat ja mit cool nichts zu tun. Ein Unternehmen muss in der Lage sein, sich in einem veränderten Umfeld immer neu zu erfinden. Heidelberg war in den 80er und 90er Jahren ein ganz anderes Unternehmen als in den 2000er Jahren, auf jeden Fall bis 2010. Und mit den Veränderungen, die wir etwa mit Partnerschaften begonnen haben, mit den Anpassungen, die wir aufgrund der Veränderungen in dieser Industrie anstoßen mussten, die auch zugegebener Weise nicht immer einfach waren, sind wir wieder einen Schritt weitergegangen. Wir haben Heidelberg neu ausgerichtet und einen neuen Auftritt gegeben. 

 

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Stephan Plenz beim Vortrag auf der Pressekonferenz am 19. Februar 2016. Foto: Heideldruck

 

Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Aspekte der Neuausrichtung von Heidelberg?

Stephan Plenz: Das, was wir in den letzten Jahren begonnen haben zu verändern, wird jetzt sichtbar, angefangen beim Logo, beim neuen Auftritt und bei den Produkten. Seit 2010 sind wir unterwegs, ein Digitalportfolio aufzubauen. Dazu braucht es eine klare Strategie, einen langen Atem und Geduld. Ob das überall im Unternehmen schon verhaftet ist, ist immer schwer zu sagen. Ich glaube, dass wir es geschafft haben, die Zeit nach der Krise zu nutzen und Dinge zu tun, die zukunftsorientiert sind und wir jetzt auch wieder stark genug sind, diese nach außen zu tragen.  — Das Ergebnis kommt nicht aus einem Prozess mit vier Wochen Workshop und einem neuen Logo, sondern ist die Begleiterscheinung des Anderen, des Neuen und ist das Ergebnis der Veränderung, die wir mit diesem Unternehmen anstreben. Die positiven Dinge von Heidelberg galt es zu erhalten, und die weniger Guten zu lassen plus die Neupositionierung anzugehen. 

Was den Umsatz von Heidelberg betrifft, gibt es eine Wunschzahl dafür, was das Digitaldruckgeschäft bringen soll?

Stephan Plenz: Wir haben gesagt, dass wir mittelfristig über 200 Millionen Euro umsetzen wollen, das werden wir sicher erreichen, vielleicht geht ja auch etwas mehr.

Was sind Ihre Erwartungen für die drupa 2016 in Bezug auf Umsatz und Besucher? 

Stephan Plenz: Die sind sehr hoch, was unsere neuen Themen betrifft. Die drupa in Düsseldorf ist eine Messe, auf der man seinen Kunden das Unternehmen, die Neuaufstellung und natürlich neue Produkte/Lösungen und Innovationen präsentieren kann. Gleichzeitig zu Düsseldorf zeigen wir aber auch an unserem Standort Wiesloch-Walldorf unser komplettes und bereits verfügbares Portfolio. Die Anmelderaten dazu sind erfreulich hoch und wir gehen davon aus, eine nennenswerte Zahl von Aufträgen zu generieren. Ich denke, dass wir durchaus stolz darauf sein können, da wir wirklich etwas Bedeutendes zu zeigen haben.

So gesehen kommt die drupa 2016 also zum richtigen Zeitpunkt?

Stephan Plenz: Das ist grundsätzlich richtig und es braucht solche Momente. Aber in Wirklichkeit kommt es nicht darauf an, ob 250.000 Besucher durch die drupa-Drehkreuze gehen oder 200.000. Wichtig für uns ist, dass die für uns relevanten Kunden zu uns kommen. Die müssen da sein und wir werden die Chance nutzen, uns mit ihnen zu beschäftigen und ihre Fragen zu beantworten. Darauf sind wir gut vorbereitet.

Das Thema Partnerschaften spielt anders als früher auf dem Heidelberg-drupa Messestand eine sehr große Rolle, oder?

Stephan Plenz: Ja, das richtig. Und die Art und Weise, wie wir damit umgehen, ist anders und neu. Es stehen keine Firmen mehr in der Halle und jeder zeigt sein Produkte, wir haben ein durchgehendes Konzept, wie wir uns alle gemeinsam präsentieren.

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Zur Person von Stephan Plenz

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Der 1965 geborene Diplom-Ingenieur (BA) ist seit 1986 bei Heideldruck tätig. Produktionstechnik, Qualitätsmanagement, Montage & Logistik-Themen u.a.m. haben ihn beschäftigt. Seit 2010 ist er im Vorstand für Heidelberg Equipment verantwortlich. Er hat so seit 2014 maßgeblich das Produkt-Portfolio erweitert und mit den Partner Ricoh und Fujifilm vorangebracht.

Link zur Kurzbiografie

Charts mit allen Details der Präsentation vom 19. Februar 2016 (in englischer Sprache)

 

 

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@ 2016 Großes Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann. Kleines Foto und Bildcollage: Andreas Weber, Mainz.

 

Kommentar zur #drupamc von Andreas Weber | Englisch version available

Alle haben zur drupa media conference (kurz: #drupamc) vom 29. Februar bis 2. März 2016 einen super Job gemacht: Die Messe Düsseldorf, insbesondere das drupa2016-Team, die 15 Aussteller mit ihren Vorträgen, AD Communications als Organisationsagentur und zu guter Letzt die rund 100 anwesenden Fachjournalisten aus aller Welt, davon erfreulich viele Neulinge. Das ist gut so. Die Branche braucht neuen Schwung. Und ein neues Denken, dem die richtigen Taten folgen. Dafür soll die drupa 2016 stehen: Touch the Future, lautet das Motto, das drupa-Direktorin Sabine Geldermann ausrufen lässt. Gut so! — Aber: Nahezu unbeachtet bleibt weiterhin, die Kunden der Druckereien als maßgebliche Innovationsentscheider ins Boot zu holen. Insofern: Print kommt technologisch rasant voran, aber die Branche bremst sich selbst!

Auf einen Blick:

  • #drupamc war ein voller Erfolg.
  • HP will die Leitfunktion im Print übernehmen (begeht aber kommunikativ leider echte Patzer!).
  • Heideldruck ist der heimliche Star (dank der Partner Fujifilm und Ricoh).
  • Kodak wirkt „retro“ und Xerox tut sich ziemlich schwer trotz Produktneuheiten.
  • Canon überzeugt am stärksten mit #Unleashprint.
  • Bis zur drupa 2016 bleibt viel zu tun, um Kommunikationsdefizite auszugleichen, die Nutzendarstellung in den Fokus zu stellen (beyond technology) und endlich die Kunden der Druckereien zu mobilisieren.

Unbestreitbar: Aufbruchsstimmung und Zukunfts-Zuversicht sind wieder da (siehe auch: 3. drupa Insights Report). Das zeigten seitens der Technikanbieter fast alle Präsentationen, vor allem auch diejenigen von „kleineren“ und hochspezialisierten Ausstellern wie Kolbus, Bobst, Hybrid, Global Graphics, Datalase und v. a. von Pitney Bowes, einem Global Player, der den meisten drupa-Besucher noch unbekannt sein wird (siehe Zusammenfassung aller Firmenvorträge im ValuePublishing-Echtzeit-Report per Storify).

Schon im Vorfeld versprach die #drupamc hochspannend zu werden: Der Branchenprimus Heidelberger Druckmaschinen (Heideldruck) war mit seinem drupa-Slogan „Simply Smart“ und einer disruptiv neuer Strategie voran geprescht. Es geht beim Erfolg mit Print nicht mehr primär um Maschinen, sondern um neuartige, integrierte Lösungen, die dem Digitalzeitalter und dem veränderten Medien-Nutzungsverhalten gerecht werden. Entsprechend sind neue Begriffe relevant: Internet-of-Things, Industrie 4.0, Cloud, Big Data, Apps, Automation, 3D, 4D, aber auch Customer Centricity u. a. m. Und natürlich neue Technologien, im Kern Cloud-Services sowie eine neue Generation von industriellen Inkjet-Produktionssystemen (siehe die Analyse und Bewertung von Bernd Zipper auf beyondprint.de).

Heideldruck war zwar nicht mit Vorträgen auf der #drupamc vertreten — man setzte auf eigene Pressekonferenzen im Vorfeld, was sich als kluger Schachzug erweisen kann. Trotz allem war Heidelberg omnipräsent. Vor allem, weil Heideldruck-Partner wie Ricoh und Fujifilm sich expressis verbis auf die Kompetenz von Heidelberg als wichtigste Stütze bezogen. Schließlich ist man bei Heideldruck führend in allen Belangen, die es braucht, um ein Druckerei-Geschäft erfolgreich managen zu können. Genau an der Stelle will HP mit seinem Graphic Solution Business (GSB) ansetzen, um Heideldruck den Rang abzulaufen. Nachdem man bei HP rund 12 Jahre auf „Heavy Metal“ gesetzt hat, wurde zur #drupamc die Kernkompetenz von HP als IT-Konzern aus dem Hut gezaubert: „PrintOS“ heisst das Zauberwort, mit dem HP nunmehr als flächenmäßig größter drupa-Aussteller Druckereien für sich gewinnen will. 

 

 

Bringt HP’s PrintOS die Wende?

In der Ankündigung heisst es vielversprechend: „HP Inc. eröffnet Druckanbietern auf der drupa 2016 neue Möglichkeiten — Cloud-basierte mobile Plattform HP PrintOS vereinfacht und automatisiert das Management der Druckproduktion“. Es gehe um „Neuentwicklungen, mit denen Druckdienstleister neue Geschäftsmöglichkeiten entdecken können“. HP Top-Manager Rob Le Bras-Brown, Global Head of Print Marketing, äußert sich medial wie folgt: „HP zeigt auf der drupa 2016 die ganze Leistungsfähigkeit seines umfassenden Portfolios (…) Mit der heutigen Präsentation von HP PrintOS und weiteren Ankündigungen, die wir noch vor der drupa machen werden, folgt HP seinem Motto ‚Keep reinventing‘. Dies bedeutet, dass wir über die verschiedenen Bereiche der Druckbranche hinweg Neuentwicklungen vorstellen werden, mit denen unsere Kunden neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen können.“ Und François Martin, HP GSB Worldwide Marketing Director, fand smarte Worte, um zu betonen, dass es im Print-Business vor allem darum gehe, die analoge und digitale Welt perfekt aufeinander abzustimmen.

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Foto: Andreas Weber, Mainz

Der PrintOS-Senior Manager bei HP, Simon Lewis, lieferte eine überzeugende Präsentation. Seine Stimme überschlug sich fast beim Vortragen, gerade auch bei den Nachfragen der Fachjournalisten. Die Spezifikationen klingen vielversprechend und sollen laut HP unter anderem folgende Anwendungen umfassen:

  1. Box, ein Tool, das die Erstellung von Druckaufträgen aus nichtautomatisierten Quellen, wie E-Mail und File-Transfer-Services, vereinfacht. Häufig erfordert laut HP die Auftragsabwicklung im Vorfeld der Produktion einen unverhältnismäßig großen Zeit- und Arbeitsaufwand. Box standardisiert viele Prozesse und reduziert damit diesen Mehraufwand. Damit haben Anwender ein Werkzeug in der Hand, um ihre Auftragskapazität zu steigern und die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.
  2. Site Flow, ein Tool, das automatische Auftragserteilung, die Druckvorstufe und Shopfloor Management in sich vereint. Die Anwendung soll für Druckdienstleister in den Bereichen Business-to-Business und Business-to-Business-to-Consumer gleichermaßen geeignet sein. Site Flow ermögliche es Druckdienstleistern, ihren Kunden attraktivere Preise zu bieten. Zudem könnten sie damit ihren Service verbessern und noch einfacher täglich hunderte, tausende oder zehntausende individueller personalisierter Druckaufträge produzieren und bis zum Endkunden liefern.

 

Live-Video: Andreas Weber via iPad.

 

Nutzer von HP Indigo und HP PageWide Web Press sollen die PrintOS ab dem 31. Mai 2016 nutzen, Nutzer von HP Latex und Scitex voraussichtlich ab 2017. Viele Anwendungen sollen dem HP-Kunden mit bestehenden Serviceverträgen ohne zusätzliche Kosten zur Verfügung. Für bestimmte Anwendungen seien monatliche Nutzungsgebühren fällig. — Soweit die Ankündigungen, die wirklich vielversprechend klingen.

Zwischenruf: Man kann nicht nicht kommunizieren!

HOPPLA: Sind Kommunikations-Pannen bei HP die Ausnahme? Oder fehlt bei HP noch ein gesunder Mix aus  IT-Kompetenz und Kommunikationsbereitschaft? — Der Marketing-Aufwand, mit dem HP Inc. seine drupa-Neuheiten und vor allem PrintOS bei Druckereien promotet, ist gross. Die Budgets für Messeauftritte riesig. Die Wirkung wird durch mangelndes mediales Kommunikationstalent aber ziemlich beeinträchtigt. Auf Flickr hat HP eine eigene Sektion eingerichtet. Per 12. März 2016 haben die bis dato acht eingestellten Fotos aber nur 16 Aufrufe generiert. Überhaupt: Das Social-Media-Engagement von HP wirkt halbherzig: Man ist fast überall dabei, ohne aber tatsächlich Interaktionen zu erreichen. Views auf YouTube mit aufwendig produzierten HP-Videos z. B. werden zumeist wohl durch eigene Mitarbeiter generiert. Google-Suchen gestalten sich bei HP-Themen als schwierig. 

Gravierend sind handwerkliche Fehler: Der in der Pressemeldung vom 29.02.2016, 16:01 Uhr, von der PR-Agentur über F&H Porter Novelli, München, verschickte PR—Lobpreisungstext zu PrintOS bietet einen Link an, der noch am 12. März 2016, 15:44 Uhr, ins Nichts führte. „Oops. We can’t find that page for you“, wird lapidar angezeigt. PEINLICH. Denn es ist nicht das erste Mal, dass einem auf der HP-Website solches widerfährt.

Und last but not least: Presseanfragen, die über den Inhalt von Pressemeldungen hinausführen, stoßen of auf Unverständnis oder werden kaum beantwortet, wie auch zahlreiche Kollegen aus verschiedenen Ländern monieren; wer nicht einen HP-GSB-Manager persönlich kennt und/oder direkten Zugang hat, wird alleine gelassen.

Fazit: Will HP GSB seine angestrebte Leadership in Print glaubhaft machen, muss endlich professionell, marktorientiert und innovativ über Innovationen kommuniziert werden! 

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Chance abermals vertan? — Die Nutzendarstellung für Kunden der Druckereien wurde nicht thematisiert!

Zu kurz kommt allerdings das wirklich Wichtige: Welche Vorteile bringt HP damit dem Kunden der Druckereien? Hierzu wurde nichts verlautbart. Und das scheint mir sträflich. Denn nur darauf abzuzielen, dass Druckereien durch PrintOS einfacher und kostengünstiger ihrer Arbeit nachgehen, wird Print im Kommunikationsmix kaum stärken. Genau hierin liegt aber das, wofür die drupa 2016 stehen muss. Touch the future bezieht sich ja nicht nur auf Druckereien, die auf der drupa 2016 wiederum Milliardensummen für Technologien ausgeben sollen, um fit für die Zukunft zu werden. Sondern Touch the future ist eine Botschaft an alle, die die Innovation der Kommunikation vorantreiben müssen, um profitables Geschäft zu machen.

Apropos Profit und Wachstum: Ob gewollt oder ungewollt, HP stärkt mit PrintOS das Thema E-Business Print und den Online-Printing-Sektor ungemein, der alleine in Deutschland schon 2,5 Milliarden Jahresumsatz bringt (Quelle: EPOs Studie, https://www.epos-studie.de). Dies ist wichtig zu erkennen, weil E-Business Print und Online-Printing im Messeangebot als übergeordnete, eminent wichtige Gattungsbegriffe für die Zukunft der Printbranche nicht vorkommen.

Immerhin: HP Inc. hat sich aus der Deckung gewagt, was man von anderen Platzhirschen wie Kodak oder Xerox nicht sagen kann. Die Kodak-Präsentation wirkte wie ein Schritt zurück ins 20. Jahrhundert. Nichts innovatives, eigentlich nur Verbesserungen des bestehenden Angebotes und ein Bekenntnis, dass man auch die analoge Welt des Druckens brav bedient. Ähnlich bei Xerox: Neue Inkjet-Drucksysteme wurden vorgestellt. Und zugleich wurde versichert, dass trotz des im Februar 2016 angekündigten Firmen-Splits alles beim Alten bleiben wird. Hoppla: Ist das eine gute gute oder eine schlechte Nachricht?

Aus deutscher Sicht ist Xerox im Profi-Druckmarkt nahezu diffundiert. Und wird bei Professional Print nur noch über ein paar engagierte und kompetente Handels- und Systemhäuser am Leben gehalten. Konzern-weit gesehen, gingen bei Xerox vor knapp 2 Jahren ein Drittel der Umsätze mit Printtechnik verloren. Wesentliche Impulse muss Xerox aber aus sich selbst heraus schöpfen, zum Beispiel, indem Xerox „beyond Print“ denkt und eigene Lösungen wie XMPie besser in den Fokus rückt, da per XMPIe die Kluft zwischen Print- und Online-Kommunikation per Multichannel-Szenarien perfekt geschlossen wird.

 

Impressionen von der #drupamc, inkl. der von EFI CEO Guy Gecht vorgestellten neuen drupa-Musik! Video-Anmination: Andreas Weber.

 

Um so eindrucksvoller war zu sehen, wie harte Xerox Wettbewerber wie Konica Minolta oder auch Ricoh exzellent aufgestellt sind. Ebenso Fujifilm und Epson, die fast bescheiden auftraten und für viele Fachkollegen zahlreiche Überraschungen aufboten. Zu nennen ist neben dem Fujifilm/Heideldruck Inkjet-Kooperationsprojekt „Primefire 106“ vor allem das Epson PaperLab, eine kompakte Maschine, mit der man selbst DIN A4/A3-Recycling-Papiere herstellen kann. (Wobei das Epson PaperLab seit Anfang Dezember 2015 bekannt ist, also keine Neuheit zur #drupamc war). Sogar der sich zum Mischkonzern entwickelnde Spezialitätenanbieter EFI präsentierte mitreissender und weitsichtiger als Xerox, worauf es ankommt. EFI CEO Guy Gecht nutzte in seiner berühmt-berüchtigt-humorvollen Darbietungsweise die Traumfabrik Hollywood, um die Zukunft von Print begeisternd als dynamischen Wachstumsmarkt darzulegen. Zum Abschluss präsentierte Guy Gecht einen eigens neu vorgetragenen Song, der Billy Joel’s „We didn’t Start the Fire“ mit einem für die drupa und die globale Print-Branche neu geschaffenen Text versieht. GROSSARTIG!

 

Mark Lawn and Peter Wolff, Canon Europe, erläuterten den neuen #UnleashPrint-Kommunikationsansatz des Imaging-Konzerns.


#UnleashPrint — Canon trumpft auf und beeindruckt nachhaltig!

Allen voran trat Canon fulminant auf. Der global führende Imaging-Konzern lieferte ein überzeugendes Bekenntnis zu Print und zum Markt für professionelles Drucken auf industriellem Niveau. Wer die Gelegenheit hatte, im Oktober 2015 bereits in New York City, Paris, Shanghai oder Tokio die Canon Expo zu besuchen, konnte gewappnet sein. Dabei war ersichtlich, dass Canon tatsächlich über das breiteste Anwendungsspektrum verfügt: Als einziger drupa-Aussteller deckt Canon alle sechs drupa Highlight-Themen ab: Print, Packaging, Green Printing, Functional Printing und 3D-Printing sowie Multichannel. Das ist insofern spezifisch für die drupa 2016 und generell für die Print-Branche wichtig, da Canon als Marke die größte Strahlkraft hat, im B2B wie im B2C!

Natürlich zeigt Canon wie andere Aussteller auch innovative Technik. Aber alles im Kontext mit Lösungen, die Druckereien wie auch deren Kunden zugänglich sind respektive klare Vorteile bringt. Entsprechend wird der Canon Messestands Anwendungsbereiche widerspiegeln, damit alle Besucher die für sie interessantesten Lösungen auf Anhieb finden können. Im Einzelnen sind das:

  • Akzidenzduck
  • Geschäftskommunikation, einschließlich Transaktions- und Direct Mail Druck
  • Publishing, einschließlich Büchern, Zeitschriften und Zeitungen
  • Werbe- und Kreativbereich, einschließlich Display-Grafiken
  • Funktions-/Industriedruck einschließlich 3D-Druck
  • Verpackungsdruck
  • Fotografie-Produkte

Wahrlich, das ist das volle Spektrum dessen, was heutige und künftige Marktanforderungen erfüllen kann! Canon setzt dabei nach eigenem Bekunden auf die Kombination von marktführender Technologie, Know-how und kontinuierlichem Kundendialog, um Druckdienstleister bei der Implementierung von kundenorientierten digitalen Geschäftsmodellen zu unterstützen, die ihr gesamtes Geschäftspotenzial freisetzen.

Damit dies verständlich und auch ubiquitär kommunizierbar wird, geht Canon bis dato als einziger Aussteller zeitgemäß-neue Kommunikationswege: Der Hashtag #UnleashPrint (zu deutsch: „entfessele Print“) soll im Rahmen einer Multichannel-Kommunikationskampagne auf den relevanten Plattformen nicht nur Print-Dienstleister ansprechen, sondern auch Innovations-Entscheider, die sich für Print im Kommunikationsmix und damit verbundene Technologien wie auch Dienstleistungen interessieren.

 

Live-Video: Andreas Weber in a 1 min. interview with Canon’s Mark Lawn via iPad.

 

Mark Lawn von Canon Europe erläuterte den ungewöhnlichen Ansatz mit #UnleashPrint wie folgt: Jeder Bereich des Canon-Messestands werde #UnleashPrint mit Leben erfüllen, um Canons Leidenschaft für Print als einzigartiges, leistungsstarkes Medium zu verdeutlichen. Der Wert von Print solle zelebriert werden und sein noch ungenutztes Potenzial freisetzen. Zentral sei zudem, aufzuzeigen wie die Implementierung intelligenter neuer Geschäftsmodelle erfolgen kann, um das Potenzial von Print im Digitalzeitalter zur besseren Erfüllung der sich ständig ändernden Kundenanforderungen zu veranschaulichen.

In der entsprechenden Presseverlautbarung von Canon heisst es weiterhin: „In jedem Bereich des Canon-Stands werden außergewöhnliche und kreative Druckanwendungen zu sehen sein, die die Besucher dazu animieren sollen, ihr Produktportfolio zu erweitern und die Grenzen von Print auszureizen. Auf der Entdeckungsreise durch die unendliche Print-Vielfalt wird Canon den Fachbesuchern auch zeigen, wie sie die Effektivität von Print durch die Integration in digitale Plattformen zur Schaffung von Multichannel-Kommunikationskampagnen steigern können, die eine bessere Kundenerfahrung bieten, zum Dialog anregen und Print zu einem weiteren messbaren Tool im Kommunikationsmix machen.“

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Print gewinnt nur, wenn es sich im Kommunikationsmix bewährt!

Das ist auf den Punkt gebracht, worum es geht. Und deckt sich mit unseren ValuePublishing-Analysen, die wir im Vorfeld der #drupamc gemacht und mit Kunden der Druckereien, Agenturen und Verlagen persönlich besprochen haben. (Siehe die Analyse „Print gewinnt!“ von Andreas Weber per slideshare.com)

Die Kernthesen, die sich ableiten, führen die fachlich spannenden Ergebnisse der #drupamc weiter und lauten wie folgt:

  1. Das Ziel ist erreichbar: Print gewinnt! Und behauptet sich als wichtigste Säule in allen zeitgemäßen Marketing und Kommunikationsszenarien.
  2. Denn: Print gehört seit über Tausend Jahren zu den global wichtigsten Kulturtechniken, um Innovationen Wirklichkeit werden zu lassen! Warum sollte das heute anders sein?
  3. ABER: Der Markt hat sich radikal verändert! Statt Masse ist zunehmend Klasse gefragt. Der Trend: Mehrwerte nutzen durch mehr Sorgfalt und höhere Effektivität von Drucksachen im Kommunikationsmix!
  4. Das Dilemma: Alle Kommunikationstreibenden suchen nach Digital-Strategien, um Inhalte (unisono) überall zu pushen. Übersehen wird oft, sich mit Print-Innovationen zu beschäftigen, die durch Interaktionen zum Dialog führen. Das leistet aber nur Multichannel in Kombination mit Print! Und das muss via drupa 2016 besser und klarer kommuniziert werden.
  5. Print wird durch völlig neuartige Software- und Cloud-Lösungen und E-Business-Geschäftsmodelle v. a. im Kontext mit Individualisierung zur wichtigsten Säule. Es geht nicht mehr nur um Reichweite, sondern um ›One Conversation‹!
  6. Multichannel-Innovationen, die Print einschließen, machen analoge Medien nicht überflüßig, sondern integrieren sie nahtlos.
  7. Print steigert so nachhaltig den Geschäftserfolg durch die Interaktion, durch Dialoge mit dem Publikum (Kunden, Partner, Interessenten); getragen von individueller, zeitlich abgestimmter Relevanz — über Berührungspunkte, die das volle Medienspektrum von Print bis Digital abdecken.
  8. Print im Team mit Multichannel und E-Business ist ein neuer, rasch wachsender Dienstleistungsbereich. Fokus: Innovationen vorantreiben! Neue Print-Techniken wie Inkjet sind dabei wichtig, aber „nur“ Mittel zum Zweck.
  9. Alle müssen lernen, worum es geht: In der Kommunikationen sind nicht mehr Reichweiten das Maß aller Dinge, sondern relevante Dialoge und durchgängige Konversationen.
  10. Print gewinnt nachweislich und wird durch IoT, Cloud, BigData und Multichannel Services in seiner Bedeutung gestärkt, weil es die Kommunikation wirkungsstark, relevant und menschengerecht macht.

 

Fazit

Wie gesagt, es war eine äußerst gelungene und erkenntnisreiche #drupamc. Bis zum drupa 2016-Beginn am 31. Mai 2016 bleibt aber noch viel zu tun. Das probate Motto aus meiner Sicht: „Weg mit dem Silo-Denken! Touch the future now! Geht in die Kommunikationsoffensive!“ — Die Kommunikation der Aussteller darf sich nicht nur einsilbig auf das Bewerben von neuer Technik für Druckereien beziehen. Und dies über klassische Print-Fachmedien darstellen wollen. Es muss per Innovationskommunikation vielmehr passieren, per Social Media, per Mobile, um die Nutzendarstellung in den Fokus zu rücken. Nur so können für die Wirtschaft insgesamt und insbesondere für die Entscheider von Innovationsprojekten in der Industrie, im Handel, bei den Markenunternehmen erreicht werden, um Print in neuer Form erfahrbar und begreifbar dazustellen. Canon macht es bis dato als einziger Aussteller überzeugend vor, wie es funktionieren muss und hat damit die Messlatte definiert: #UnleashPrint!

 

Hinweis: Per ValuePublishing konnten wir die #drupamc über unsere Echtzeit-Berichterstattung zum Quotensieger werden lassen. Über 750.000 Viewers wurden in rund 72 Stunden erreicht, die per Kurzberichte und Kommentare live erlebten, was in Düsseldorf passierte. 

 

RS Kunstpreis Zapf 2016 Gutenberg-Museum.001

By Andreas Weber | Click for German version

Something like this does not happen every day. And in this way especially, can never be repeated. In the Gutenberg Museum in Mainz, the Ike and Berthold Roland Foundation honoured calligrapher couple Gudrun Zapf-von Hesse and (posthumously) Prof Hermann Zapf, who passed away on June 4, 2015. Managing Director Thomas Metz, Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz, was particularly pleased and full of admiration as he welcomed an illustrious crowd of guests. As a reminder: Both award-winners were born in 1918, almost a century ago. Yet the modernity or better yet, the timelessness of their work is stronger than ever. It obviously does the Gutenberg Museum good to combine the heritage of the art of printing, to which it is so passionately devoted, with the culture of calligraphy & type design. It was no problem at all for Director Dr Annette Ludwig to arrange a small, but exquisite ad hoc exhibition featuring works of the two award-winners from its own collections to round off her laudatory speech at the art award presentation ceremony.

Founder Dr Berthold Roland benefited from the print-calligraphy-type-design link already back in the 1960s. Three of his books then were designed by Hermann Zapf and even won awards. The accomplished, masterfully staged form puts printed content on the winners’ podium — practically a motto for the work of the two award winners. As world-class typeface designers and calligraphers, Zapf&Zapf were not “competitors”, but rather a dream team, the best that can be imagined. Hermann Zapf saw it that way, too, telling me personally that the artistic creation of his wife was significantly more extensive than his own. Gudrun Zapf-von Hesse has a perfectly pronounced artistic talent coupled with the highest level of technical craftsmanship, such as can be seen in her freestyle works.

 

Gudrun Zapf-von Hesse has been able to keep pace, even today, with the precision of a top Swiss watchmaker or fine goldsmith. Her bookbindings are unique works of art, the likes of which are seldom seen elsewhere. Her hand-written books are milestones in book design – at first glance it is hard to believe that they have not been produced with perfect typefaces. Her watercolours, full of calligraphy, are mesmerising. Her works have been shown on the international stage since 1952, garnering praise, recognition and admiration from all sides. Gudrun Zapf-von Hesse has been closely connected up to now primarily with the Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach. Her works are carefully preserved and displayed in her home in Darmstadt. Subtle, but brilliant. Those who have the privilege of being there will never cease to be amazed!

Hermann Zapf, whose obituary I wrote with humble admiration, was a happy man. Up until the day he died. He was able to continuously bask in the shadow of his beloved wife. His whole life long. And yet he was always in the spotlight. Except today, in Mainz, at the art award presentation ceremony that was so cordially and superbly organised by Oliver Roland, Managing Director of the Ike and Berthold Roland Foundation. This time, in the Gutenberg Museum, the spotlight was on Gudrun Zapf-von Hesse. With pure joy and gratitude for the man by her side, whom she misses but who will always be close to her.

 

 

Video of the art award ceremony speech and presentation of the award to Gudrun Zapf-von Hesse by Oliver Roland, Managing Director of the Ike and Berthold Roland Foundation on March 6, 2016 (in german language).

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Von Andreas Weber | Click for english version

Es geschieht nicht alle Tage. Und ist in dieser besonderen Form schon gar nicht wiederholbar. Im Gutenberg-Museum zu Mainz würdigte die Ike und Berthold Roland-Stiftung das Schriftkünstler-Ehepaar Gudrun Zapf-von Hesse und (posthum) Prof. Hermann Zapf, der am 4. Juni 2015 verstarb. Mit besonderer Freude und voller Bewunderung begrüßte Generaldirektor Thomas Metz, Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz, eine erlauchte Schar von Gästen. Zur Erinnerung: Beide Preisträger sind Jahrgang 1918, also fast hundertjährig. Doch die Modernität oder besser gesagt die Zeitlosigkeit ihres Schaffens ist nachhaltiger denn je. Dem Gutenberg-Museum tut es sichtlich gut, das Erbe der Druckkunst, dem man sich mit Leidenschaft widmet, mit der Kultur der Schriftkunst zu verbinden. So war es für die Direktorin Dr. Annette Ludwig problemlos möglich, ad hoc aus eigenen Sammlungsbeständen zur Kunstpreis-Verleihung eine kleine, aber feine Ausstellung mit Werken beider Preisträger zu arrangieren, um ihre Laudatio abzurunden.

Der Stifter Dr. Berthold Roland profitierte von der Verbindung Druck- und Schriftkunst bereits in den 1960er Jahren. Gleich drei seiner damaligen Bücher wurden von Hermann Zapf gestaltet und bei Buchwettbewerben prämiert. Die vollendete, meisterhaft inszenierte Form hebt die gedruckten Inhalte auf das Siegerpodest — quasi ein Leitmotto im Schaffen der beiden Kunstpreisträger. Zapf&Zapf sind daher als Schriftentwerfer und Kalligraphen von Weltrang nicht „Konkurrenten“, sondern ein „Dream-Team“, wie man es sich besser gar nicht vorstellen kann. Wobei, das hat auch Hermann Zapf so gesehen und mir gegenüber persönlich geäussert, das künstlerische Schaffen seiner Frau deutlich weiter gefächert ist als es das Seinige war. Denn: Gudrun Zapf-von Hesse hat ein perfekt ausgeprägtes künstlerisches Talent, das mit technischer Handwerkskunst auf höchster Ebene gekoppelt ist, wie gerade ihre freien Arbeiten belegen.

 

Gudrun Zapf-von Hesse könnte, auch heute noch, mit der Präzision eines Schweizer Spitzen-Uhrmachers oder eines Edel-Goldschmiedes mithalten. Ihre Bucheinbände sind Unikat-Kunstwerke, wie man gleiches kaum zu finden vermag. Ihre von Hand geschriebenen Bücher sind Meilensteine der Buchkunst, bei denen man auf den ersten Blick nicht glauben mag, dass sie nicht mit perfekten Satzschriften gefertigt wurden. Ihre kalligraphisch-geprägten Aquarelle verzaubern. Seit 1952 stellte sie auf internationaler Ebene ihre Werke aus und erntete von allen Seiten Lob, Anerkennung und Bewunderung. Bis heute ist Gudrun Zapf-von Hesse  vor allem der Schreibwerkstatt Klingspor Offenbach herzlich verbunden. Im Wohnhaus in Darmstadt werden ihre Werke sorgsam bewahrt und inszeniert. Unaufdringlich, aber fulminant in der Wirkung. Wer immer dort sein darf, kommt aus dem Staunen nicht raus!

Hermann Zapf, den ich in meinem Nachruf voller Demut bewundern durfte, war ein glücklicher Mensch. Bis in den Tod hinein. Er durfte sich stets unbeschadet im Schatten seiner geliebten Frau sonnen. Ein Leben lang. Und er stand trotzdem immer im Mittelpunkt. Außer heute, in Mainz, bei der Kunstpreis-Verleihung, die Oliver Roland als RS-Stiftungs-Geschäftsführer so herzlich und großartig organisierte. Im Gutenberg-Museum stand Gudrun Zapf-von Hesse im Mittelpunkt. Mit ungebrochener Freude und Dankbarkeit für den Mann an ihrer Seite, den sie vermisst, der ihr aber nie fern sein wird.

 

 

Videoaufzeichnung der Kunstpreis-Verleihungsrede und Urkundenübergabe an Gudrun Zapf-von Hesse durch Oliver Roland, Geschäftsführer der Ike und Berthold Roland-Stiftung am 6. März 2016.

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Great results via ValuePublishing as a #1 provider of real-time content and smart storytelling!

By Andreas Weber

The hashtag #drupamc worked very well to publicize in real-time all those good news from drupa 2016 media week which happened in Düsseldorf from 29 February to 2 March 2016. AD Communications, Messe Düsseldorf and all those motivated exhibitors enabled with their presentations a great experience for all of us from the trade press around the globe.

It is that easy today if you know how it works: If you have good news convert it in brillant messages and deliver it on a multimedia-driven professional level and you are able to attract a huge audience in real-time. Around the globe!

 

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We are so proud to announce amazing ValuePublishing results to celebrate Print and all those value adding services which were presented during #drupamc. In total, we covered >40% of all the shared content using the hashtag #drupamc, because many others liked our smart storytelling messaging and shared it immediately.

Some key facts and analytics:

Results of our ValuePublishing Social Media activities for #drupamc 2016 via @ValueCommAG + @zeitenwende007 and our ValueSocialPlatform accounts

  • #1 in Real-Time Gross Reach (>750k via Twitter, Storify, ValueBlog, LinkedIn, Facebook, XING and Google+ from Feb, 29th to March, 3rd)
  • #1 in Interaction (>100k, 67 countries involved)
  • #1 in Smart Storytelling (>300 Posts with text messages, posts and >50 short Videos)
  • #1 in Google’s Search Ranking (so far) for #drupamc
  • #1 in Content Quality via expert comments, Video Selfies, fun actions 🙂 which got re-tweeted by vendors, agencies, publishers, colleagues and new contacts.

—Date: March 4th, 2016

Notes. Source for Twitter stats: Hashtrack. Source for Value Stats in total via the analytics tools provided by WordPress, Facebook, Xing, LinkedIn. — Less than 10% of the #drupamc attendees were able to tweet (properly); vendors like Xerox created a huge reach with their corporate PR messages, but on a very low interaction level. All of them shared ValuePublishing content as well. So we covered in total >40% of the shared content.

 

Amazing to watch that almost a hundred twitter users added us to their specific #lists on Twitter because of our smart combination of hashtags, like #print + #Iot + #Cloud + #Multichannel + #BigData. At least it was possible to reach a new audience as well which is highly relevant for drupa to touch the future. Those Twitter experts would never react to a single hashtag #print or even to #drupamc.

Outlook: Our ValuePublishing approach, based on the motto “Innovative technologies and solutions must also be communicated in a consistently innovative way“, works perfectly. We can’t wait to continue further on before, during and after drupa 2016 to bring Print forward! Get in touch with us to become part of it!

 

Please check our #drupamc report as well.

 

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5th drupa media week could become the most innovative. Because drupa 2016 will be different. It is not any more about machines. It is about solutions, Cloud, Apps and Brainware! BUT: Does the audience really understand what’s going on?

Real-time ValuePublishing report by Andreas Weber

Amazing what was going on those days in Düsseldorf. The drupa media conference #drupamc was excellent and has proven: Print has changed fundamentally. It is all about digital printing + IT + Social Media + IoT + Cloud …

Check out the ValuePublishing Real-Time Report via Storify! A unique resource serving you best via relevant messages, photos and short movies. Be curious and stay tuned.

My “Darling” of Day 2: Canon’s new approach #unleashprint.
Watch my Selfie Video with Mark Lawn!

 

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Echtzeit-Bericht per ValuePublishing von Andreas Weber 

In Düsseldorf zeigte sich auf der drupa media conference (#drupamc), wie das Print-Business sich gewandelt hat. Alles dreht sich um Digitaldruck plus IT plus Social Media plus Cloud plus IoT… Im Fokus: Inkjet in neuer Dimension.

Die beste Informationsquelle bietet meine Real-Time Onlinebericht per ValuePublishing mit Tweets, Fotos und Videos von mir sowie ausgesuchten Fachkollegen aus aller Welt.War mein “Darling” am ersten Tag HP mit #PrintOS, so war es am Zweiten Canon mit #Unleashprint (entfessele Print). Und am dritten Tag punkteten gleichauf  EFI mit der überzeugendsten, Epson und Bobs mit der überraschendsten und GlobalGraphics mit der analytisch besten Präsentation.

Zum Start der Canon #unleashprint Kampagne gab es als Premiere ein sehr cooles Video-Selfie-Kurzinterview mit Mark Lawn.

Bitte Klicken zum Weiterlesen des Echtzeit-Berichts über die gesamten drei Tage!

 

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Value Publishing Storify as HTML

 

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By Andreas Weber | Click to access german text

Following its impressive relaunch in front of an audience of international experts in December 2015, long-established company Heidelberger Druckmaschinen AG – or “Heideldruck”, as it is known by the stock market – has now reached the next level. In my view, print as a medium and as a universal media technology has now truly entered the digital age and is here to stay. The Heideldruck management team has done a superb job, and this will take the industry forward.

Using the platform of ValuePublishing, we have produced a comprehensive online real-time report giving information on the key aspects, and this has already attracted interest from over 100,000 specialists around the world via Value social media. See the summary in a Storify report, which provides texts, photos, short videos, and comments from experts. Key tags: #print #bigdata #IoT #multichannel #Innovation

 

 

The slogan “Simply Smart”, which – as reported – Heideldruck has chosen for the leading trade show drupa 2016, has a really promising ring to it. It encapsulates a new corporate strategy that was around two years in the making and turns everything in the print industry on its head. “There were many areas to work on,” concedes CEO Dr. Gerold Linzbach. He has now pulled it off with a new, highly dedicated team. Heideldruck seems to be rising like a phoenix from the ashes to set new standards. What’s it all about? It’s about how to enable the industrial production of print media in the digital age and harness its potential for business and private communication in new shapes and forms. Nothing more, nothing less. What’s revolutionary is that Heideldruck is no longer focusing on mechanical engineering and heavy metals but on innovative software architectures and valuable know-how on how to integrate print technology into profitable business scenarios. It’s now about digital expertise and no longer whether traditional offset printing or cutting-edge digital printing is better. 

 

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Expert audience from around the world. Photo: Heidelberg

 

Almost as impressive as the many Heideldruck innovations announced in Heidelberg on February 18 and 19 was the response from the audience. Top experts from global print media technology publications were invited to take a critical look at a dazzling array of new products and solutions. The verdict was unanimous – “Hats off to Heidelberg. That’s exactly what will take our industry forward,” said Klaus-Peter Nicolay, publisher and editor-in-chief of Druckmarkt, and he was not alone. “Fantastic! Things at Heidelberg are right on track,” said Bernd Zipper, technology consultant and online printing expert from ZIPCON Consulting. And publisher Michael Seidl, EMGroup Vienna, noted: “This is a real game changer, not just the announcement of new developments that will help the industry and strengthen print for the future.”

 

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Quick-read summary for Stority.

 

“Heidelberg committed to enhancing data”

“It’s all about data rather than tonnage. With one weighty exception, machinery is just a side note in the drupa offering from Heidelberg. The Group is absolutely serious about its slogan ‘We are more than machines’,” says Martin Schwarz from the magazine 4c. Ultimately, he argues, it’s a matter of building an ecosystem around the installed machine base that systematically leverages data and algorithms to boost print shop performance. And, he adds, “it may be that Heidelberg is creating the only possible impetus for disruption in an enormously saturated economic environment. Today a lot of what’s been presented may still be optional, but soon it will be vital. Yet it’ll also become vital to develop the brave new digitized service world into a source of revenue.”

Smart services are now one of the central planks at Heideldruck, as demonstrated so clearly by Harald Weimer from the Management Board. (NB: Weimer shows how printing can be managed using an iPad. See also our interview “Print is smart”). Services already generate sales of over €500 million a year at Heideldruck. As well as maintenance of machines and solutions incl. maximum system availability, increasing importance is now also being attached to knowledge transfer for optimizing management, production, and sales. Heideldruck provides a network that delivers valid data from over 10,000 installed machines, plus over 15,000 software products, so as to create benchmarks and drive forward ideas for improvements. This could be called a systematic form of collective intelligence. Heideldruck customers can use a secure online portal to access all this data, call up Heideldruck services including Remote Support, and order relevant consumables. With the new “Heidelberg Assistant” available at drupa, Heideldruck is entering a lucrative sector. The system is an extension to an e-shop, an app of sorts that gives print shop customers a precise overview of recommended maintenance, facilitates service queries, and enables online ordering of consumables at all times. It uses “intelligent algorithms” to recommend the correct material order volume and place orders instantly as and when needed. To date, the only similar service available has been in office publishing using managed print services (MPS).

 

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Stephan Plenz presents the first Primefire 106 test print. Photo: Heidelberg

 

A real sensation – Primefire 106

New technologies from Fujifilm and Heideldruck are setting new standards in inkjet printing, declared Member of the Heideldruck Management Board Stephan Plenz, who is in charge of inkjet technology development and was on top form for the presentation of Primefire 106. Production printing has been redefined. It’s no longer ‘either-or’, but a case of being ‘equipped for all situations.’

When asked about one of the secrets of the new machine – a newly designed digital impression cylinder – Plenz responded, whether knowingly or unknowingly, in a manner reminiscent of legendary Apple CEO Steve Jobs, with: “It’s magic!”. Both Plenz and the top-level management from Fujifilm, who had flown in from Japan, argued convincingly that this isn’t just another inkjet press being launched onto the market, but precisely the machine that meets industrial production needs, which hasn’t been the case to date.

Employing joint patents of Heideldruck and Fujifilm, it took just 15 months to develop, among other things, new inkjet print heads, with seven-color printing, and a conditioning system that enables printing of virtually any material without the ink having to penetrate the paper or card. Notably, thick materials can be used. This removes a major hurdle that has previously acted as a brake on inkjet printing – the limited number of paper types supported. Crucially, innovation is one thing – effective positioning of technological innovations on the market is another. Heideldruck is carefully selecting sectors to enter so as not to fall into the trap of following a one-size-fits-all approach. The new Primefire technology is aimed initially at specific segments in packaging printing and is due to be ready for delivery by the end of 2016. The first fully functional machine will be on show at drupa 2016, along with the classics from the Speedmaster series.

Heideldruck has published the key information and technical details on its innovations in charts and press releases. They’re well worth a read.

 

To sum up – ‘indeed, it’s magic.’ Never before has the run-up to drupa been so exciting. Reinventing print and adapting to business and consumer behavior in the digital age is exactly what we need. By rising like a phoenix from the ashes, Heideldruck is benefiting the whole of the industry – and naturally drupa, too, as the world’s leading trade show for print and paper, which will help target new groups of visitors, including those who no longer take print seriously, misjudge it or even consider it antiquated and outdated. — we now have convincing proof that the opposite is true. Print is winning in the digital age. 

 

 

My very first comment on #Heideldruck Primefire 106, a new approach to industrial #Inkjet printing business.

 

Note: We’re following up this report with an interview with Stephan Plenz, Member of the Heideldruck Management Board. We’ll also be bringing together the best reports from colleagues around the world to show the wide range of views.

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Shake hands with Fuji-Film. Yanagawa, Yoshida, Plenz, Linzbach, Schoeppler and Oliver. Photo: Heidelberg

Breaking News:

Heidelberg outlines its drupa 2016 ’Simply Smart’ theme

drupa 2016: Heidelberg is acting as a driving force behind the industry’s digitisation to coincide with drupa… More..

Heidelberg’s new ‘Fire’ digital printing portfolio

Drupa 2016: Heidelberg restructures its digital printing portfolio and focuses on growth markets… More..

Digital Heidelberg Primefire 106 to debut at drupa 2016

Fujifilm and Heidelberg take first step towards industrial digital printing with new B1 format inkjet printing machine… More..

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Heidelberg’s Stephan Plenz presented the first result of the new Primefire 106 Inkjet press dedicated to the packaging market.

Graphic Repro On-line News Review to Friday 19 February 2016

Welcome to another week of news highlights which has seen 39 news items and articles go online since last Monday, with five new additions to our FESPA Newsroom led by Durst, as it plans to unveil its new water-based printing systems and UV automation for LFP and dye-sublimation areas of application in Amsterdam next month; and then five in our drupa Newsroom led by Muller Martini with plans to show finishing for variable data printing live at the upcoming major event at the end of May and early June in Düsseldorf. We also have Konica Minolta, Ryobi and MHI, or RMGTas it is now known, planning to debut its newly designed range of presses, including hybrid digital; Global Graphics and Hybrid Software; and lastly CGS, as it announces the inaugural ‘ORIS Flex Pack Awards 2016’ with results to be shown at drupa.

In Online Features the BPIF’s Printing Outlook for the First Quarter of 2016 introduction is highlighted; while Laurel Brunner’s Verdigris Blog on Friday of last week looks at the successful recycling of paper cups by James Cropper Paper in the United Kingdom.

The week’s news began on a positive note on Monday from Manroland Web Systems, as managing director Jörn Gossécomments on the company’s positive 2015 financial year, which saw both an increase in profit and a boost in the company’s market share.

A major subject this week is that of labels and labelling, where on Friday the International label association FINAT previews 2016, as the industry is constantly challenged to provide much more for brand owners and consumers. The world of labelling is unquestionably one of the most dynamic and innovative industry sectors today. Thomas Hagmaier, current president of FINAT and CEO of Hagmaier Etiketten in southern Germany, offers an informed summary of the current status in 2016: Says Hagmaier, ‘Delivering a fine piece of label design and print that sells the product on the retail shelf is still essential, but today our industry is challenged to provide so much more, for the brand owner and the consumer. To meet an ever-growing raft of brand owner demands, the label supply chain has to meet challenges posed not only by industry innovation, but also by new packaging and labelling choices, online retailing, incredible refinements in imaging technologies, the need fo r sustainable solutions and, of course, international regulations.’ Don’t miss the article!

Also on Friday, you will also find Domino with UV textures for labels; Rotoflex with new security label inspection options; and then MPS, Screen with its Truepress Jet L350UV digital label press, Mathom and AVT, all preparing to join Rotocon at ProPack Africa in March in Johannesburg. Then we had Xaar on Monday, with an expanded product range for UV, which is ideal for printing UV spot varnish for labels, packaging and graphics applications.

As for new sales and installations as the new year gets under way, we had Stroma on Monday with its latest digital purchase from Heidelberg UK . Thursday saw BCQ with EFI Vutek; and on Friday, we had Positive ID Labelling Systems in the UK, which is growing its digital print service offering with the company’s second EFI Jetrion label press – this time a Jetrion 4900 model. Cape Town’s original fabric label printing company, Julius Solomon Specialist Labels, has added Xerox speciality silver and gold dry inks for packaging and swing tickets; and lastly,  Liverpool, UK-based Rayross has invested in Duplo to offer PUR perfect binding to its own customers, as well as  as trade service to commercial printers, design agencies and more.

Exciting new kit this week was led by Duplo on Monday, as it unveiled its new iSaddle PRO Digital System targeted at near-line high-end saddle stitching production. Canon on Tuesday with new entry-level MFP printers; and on Wednesday, Stora Enso as it introduces a new CKB Carrier board grade to be shown at the NEC Birmingham at the Packaging Innovations show on 24 – 25 February 2016.

There’s much more if you scroll down carefully, including as this week’s tailender, the new alliance for South Africa’s DigitalView and Mellow Colour among Wednesday’s headlines. Mellow Colour’s founder and director, Alan Dresch, is already known to many in South Africa from his earlier days with Linotype, as well as more recently with Mellow Colour. DigitalView is also in the drupa Newsroom with CGS, announcing the inaugural ‘ORIS Flex Pack Awards 2016’ which we mentioned earlier.

That’s about it until next time.
My best regards,

Mike Hilton 

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Our e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative from Digital Dots. Our Drupa and FESPA Newsrooms can be accessed from the Index on our Home Page, as well as News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site.



Headline News
Over 27,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news pagesMon 15 Feb…   Manroland Web Systems boosts 2015 profit and market share
Following a positive 2015 financial year, the Augsburg-based press manufacturer starts drupa year 2016 on a positive note…

Xaar expands product range for UV applications

Ideal for printing UV spot varnish for labels, packaging and graphics, as well as adding textured effects to wood laminate…

It’s two in a row from EFI for CMYUK !
The leading UK specialist wide-format inkjet supplier announced as EFI’s European Sales Partner of the Year for 2015…

Duplo UK launches the iSaddle PRO Digital System
Duplo UK has today unveiled its new iSaddle PRO Digital System targeted at near-line high-end saddle stitching production…

Stroma turns to Heidelberg for its latest digital investment
Specialist digital printing house Stroma has turned to Heidelberg UK for its latest digital purchase – a Linoprint CP digital press…

Tue 16 Feb…    Durst to debut new extra-wide system at FESPA Digital 2016
Durst to unveil its new water-based printing systems and UV automation for LFP and dye-sub areas of application in Amsterdam…

Voting open for FESPA People’s Choice Award
Entries to FESPA Awards 2016 surpasses previous years…

Heidelberg USA hosts three UV open events to meet demand

Unbelievable customer response to Heidelberg UV open houses at its new Print Media Centre in Atlanta in December…

Latest ISO and FOGRA standards supported by GMG
GMG supports M+E Druckhaus and Peter Becker for reliable production in line with the latest offset standards…

Canon adds two new entry-level multi-function printers

Canon launches imagePROGRAF iPF770 MFP L36 and iPF670 MFP L24 to bring streamlined functionality…

Wed 17 Feb…   Global Graphics and Hybrid Software strategic alliance
Alliance to provide digital press manufacturers with ‘unbeatable’ RIPs and workflow package for drupa 2016 launchpad…

Ryobi MHI Graphic Technology to exhibit at drupa 2016
Ryobi MHI Graphic Technology will introduce to the world its new logo, corporate message and new lineup of printing equipment…

DigitalView appointed Mellow Colour partner for South Africa
DigitalView was recently appointed as distributor of Mellow Colour products & services for the South African market….

Heidelberg UK forms new Prinect workflow team

Heidelberg UK brings together a strong team, headed by Paul Chamberlain, to spearhead workflow expansion…

Stora Enso to debut new CKB board at Packaging Innovations
Stora Enso introduces new CKB Carrier board grade to be shown at the NEC in Birmingham on 24 – 25 February 2016…

Thu 18 Feb…   
Finishing variable print products live at drupa 2016
Muller Martini Finishing 4.0: Variable products call for highly variable and modular print finishing systems. See them live at drupa…

Rotocon label printing technology at Propak Africa

Leading printing solutions from MPS, Screen’s Truepress Jet L350UV, Matho and AVT will be available in three Rotocon’s stands…

FESPA Digital plays host to a number of new exhibitors
First speciality print event of 2016 is the perfect venue for new exhibitors and exciting global product launches…

More technology, applications and exhibitors than ever
FESPA Textile 2016, the largest digital textile event to date, to showcase new exhibitors and product launches in Amsterdam…

BCQ’s JollyBig division expands with Vutek QS2000
JollyBig aims to get even bigger and meet increasing demand with investment in superwide-format Vutek QS2000 from CMYUK…

Fri 19 Feb…  The place of a label in a changing world
International label association FINAT previews 2016, as the industry is challenged to provide more for brand owners and consumers…

‘Textures by Domino’ to debut at Label & Print 2016

Textures by Domino features standout effects for high-end labels and packaging at the NEC Birmingham, from 24 – 25 February…

Rotoflex releases new label inspection Security Series
Security Series modules can now be be fully integrated into the Rotoflex VSI, HSI and VLI product lines as new, or retrofits…

MPS joins Rotocon at Propak Africa 2016

MPS is set to join its South African agent Rotocon at the upcoming Propak Africa from 15 – 18 March in Johannesburg…

Positive ID adds second larger EFI Jetrion digital label press
Positive ID Labelling Systems, UK grows its digital print service offering with EFI Jetrion 4900 digital press…

Julius Solomon Specialist Labels adds digital metallic inks
Cape Town’s original fabric label printing company adds Xerox speciality silver and gold dry inks for packaging and swing tickets…

Rayross Print Factory opens up new markets with Duplo
Liverpool-based Rayross invests in Duplo to offer PUR perfect binding to commercial printers, design agencies and more…

Lead article from Friday in last week’s update…

Last Friday’s lead…   Antalis Packaging launches new customer-centric Website
Antalis has unveiled a new information-packed Website to support customers in the packaging and logistics markets…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Heidelberg customers enjoy the most comprehensive and extensive sales and service network in the industry for JDF compliant workflow, computer-to-plate, sheetfed offset, Web-to-print, digital printing, digital inkjet for labels and packaging, packaging and finishing, all with complementary consumables. Heidelberg has offices in around 170 countries. Visit the Heidelberg Website for more information.

drupa 2016 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry, responds to the challenges of the changing market and provides pioneering solutions for the future. This is highlighted by the new marketing and communication strategy where drupa claims its position as ‘No.1 for Print & Crossmedia Solutions’ with the slogan ‘touch the future’. The issues of ‘package printing’, ‘multichannel’, ‘green printing’, ‘3D printing’ and ‘functional printing’ will become increasingly important to the overall communication strategy. To find out more, visit the drupa 2016 Website.

Online Feature articles 2014 – 2015
There were again well over 90 last year, including nine downloads, as well as 92 articles in 2013 which can still be accessed via the Index on the Home Page, with prior years’ via Search Archives (option 2) on the Website.

Technology-related 2016 Chapter 02
You will find 20 current feature articles in this Chapter, with the most recent from Heidelberg.

Previous…   TCL Packaging adopts Water Washable Asahi Plates
TCL Packaging teams with Creation Reprographics and Asahi Photoproducts to deliver premium performance and to challenge gravure…

Online Features 2016 Jan/Feb  Chapter 03

BPIF’s Printing Outlook for the First Quarter 2016
Output and orders exceeded expectations in Q4 – positive forecast for Q1 as some confidence returns…

EXCLUSIVE Report…   EFI Connect 2016: Welcome to the Future of Printing
At EFI Connect 2016, EFI revealed its clear and focused picture of the future of printing, and how the company plans to respond to market changes…

Major order for Heidelberg from Atta.45 in Sweden
Swedish print shop invests Euro 13 million: Biggest part is comprehensive product, service and consumables package….

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2016

Recycling Paper Cups
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 19 Feb

Previous…    Stepping Back to Step Forward
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 12 Feb

Environmental Laws
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 08 Feb

Drupa Newsroom
Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf and for Drupa 2016 can be found in the Index, as well as via the special Newsroom button on the right of the Home Page near the top. It is divided into the following Chapters for your convenience and ease of use…

drupa 2016 Expert Article Series
Can be found in our Drupa Newsroom via the Index on the Home page.

LATEST…   Large Format and Wide Format inkjet printing
Touch the future. Drupa Expert Article No 7 by international independent consultant Sophie Matthews-Paul who has been involved at the start of wide-format developments following their evolution into the devices they are today…

drupa 2016 News from Messe Düsseldorf

LATEST…   drupa cube: The Medici Group to spur out-of-the-box thinking
Best selling author Frans Johansson and other thought leaders to deliver keynotes in the cube during drupa 2016…

drupa cube: Die Medici Group ist Innovationspartner der drupa

Bestseller-Autor Frans Johannsson und zwei weitere Vordenker halten die Keynotes im cube während der drupa 2016…

Attractive offers for travel and accommodation
Use Print@home and free transport to drupa by bus and train. The online ticket shop opened on 2 January, 2016…

Passende Angebote für Anreise und Unterkunft

Print@home und kostenlos zur drupa mit Bus und Bahn. Online-Ticketshop geöffnet am 2. Januar 2016…

drupa 2016 News from Exhibitors
Latest additions can now be accessed in our Drupa Newsroom.

Muller Martini: Finishing variable print products live at drupa 2016
Muller Martini Finishing 4.0: Variable products call for highly variable and modular print finishing systems. See them live at drupa…

Konica Minolta aims to drive future growth at drupa 2016
KM to demonstrate real-value business opportunities in several business zones on its massive 2400 sq/m stand in Hall 8B 2…

Global Graphics and Hybrid Software strategic alliance
Alliance to provide digital press manufacturers with ‘unbeatable’ RIPs and workflow package for drupa 2016 debut…

RMGT to exhibit at drupa 2016
Ryobi MHI Graphic Technology will introduce to the world its new logo, corporate message and new lineup of printing equipment…

CGS’ call for entries: Show us what you can do!
CGS announces inaugural ‘ORIS Flex Pack Awards 2016’ with results to be shown during drupa 2016…

drupa ante portas Blogs 2016

Last time…    drupa ante portas – Top topic for 2016: Print in the communications mix!
This is a new series of extraordinary conversations with leading multichannel experts. We invite you to read the introduction and the first four discussions / blogs: By Andreas Weber

Highlight topic Multichannel: ‘Individual solutions are in demand’
This is the fifth in this new series of conversations with leading multichannel experts. We also invite you to read the introduction and the first four discussion blogs (above): By Andreas Weber

FESPA Newsroom
The dedicated FESPA Newsroom can be found via the Index on our Home Page.

FESPA Digital 2016 in Amsterdam

Durst to debut new extra-wide system at FESPA Digital 2016:
Durst to unveil its new water-based printing systems and UV automation for LFP and dye-sub areas of application…

Nazdar to launch a number of new inks at FESPA Digital
Nazdar Ink Technologies to debut next-generation inks at FESPA Digital 2016 from 8 and 11 March, Amsterdam…

Last week…   Esko to feature efficient workflow at FESPA 2016
End-to-end integration aids profitable production for sign, display and wide-format businesses…

FESPA Federation News in 2016

FESPA Digital plays host to a number of new exhibitors

First speciality print event of 2016 is the perfect venue for new exhibitors and exciting global product launches…

More technology, applications and exhibitors than ever before

FESPA Textile 2016, the largest digital textile event to date, to showcase new exhibitors and product launches in Amsterdam…

Voting open for 2016 People’s Choice Award
Entries to FESPA Awards 2016 surpasses previous years…

Previous…   FESPA Awards gala dinner to showcase incredible talent
Book now for the glittering ceremony which will take place at Beurs van Berlage, Amsterdam on Wednesday 9 March 2016…

The Graphic Repro On-line Website is supported and sponsored by: 

Antalis South Africa, Canon SA, Dainippon Screen,  Drupa 2016,  EFI, Esko,  Epson Europe BV,  FESPA. Goss International Inc,  Heidelberger Druckmaschinen AG,  HP Graphic Solutions,  Kodak,  Koenig + Bauer AG,  Kemtek Imaging Systems,  Krause-Biagosch,  Leonhard Kurz Stiftung,   Manroland Web Systems GmbH, Muller Martini AG,  POLAR-Mohr, QuadTech Inc,  Quark Inc,  Ricoh Europe,  Sappi LimitedThunderbolt Solutions, and UPM-Kymmene.

If you would like to send news for consideration for the Graphic Repro On-line Website (ISSN 1814-2915) or to submit comments, please e-mail Mike Hilton at: graphicrepro.za@gmail.com.

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Heideldruck Press event 2 18022016.001

Von Andreas Weber | Englisch version available

Das Traditionsunternehmen Heidelberger Druckmaschinen AG (Börsenjargon „Heideldruck“) zündete nach seinem fulminanten Neustart, der im Dezember 2015 der internationalen Fachwelt vorgestellt wurde, die nächste Stufe. — Meine Meinung: Print als Medium und Print als universell einsetzbare Medientechnologie ist nun endgültig und souverän im Digitalzeitalter angekommen. Great job! Very well done, Heideldruck-Management! Das wird die Branche voranbringen.

Per ValuePublishing haben wir eine umfassende Online-Echtzeit-Report erstellt, der über die wichtigsten Aspekte Auskunft gibt, und bereits per Value SocialMedia bei über 100.000 Fachleute aus aller Welt Interesse fand. Siehe die Zusammenfassung per Storify-Bericht, die Texte, Fotos, Kurzvideos und Experten-Kommentare wiedergibt. Die wichtigsten Tags: #print #bigdata #IoT #multichannel #Innovation

 

 

Das Motto „Simply Smart“, das wie berichtet Heideldruck zur Leitmesse drupa 2016 wählte, klingt vielversprechend. Dahinter verbirgt sich eine über rund zwei Jahre vorbereitete neue Unternehmensstrategie, die alles auf den Kopf stellt, was die Print-Branche gewohnt ist. „Es gab viele Baustellen“, räumt Vorstandschef Dr. Gerold Linzbach ein. Nun hat er es mit einem neuen, hochengagierten Team geschafft. Wie Phönix aus der Asche scheint sich Heideldruck zu erheben, um neue Maßstäbe zu setzen. Worum es geht? Es geht darum, wie man die industrielle Fertigung von Printmedien im Digitalzeitalter plus ihre Nutzungsmöglichkeiten für die Geschäfts- und Privatkommunikation in neuer Dimension ermöglicht. Nicht mehr, nicht weniger. Die Wende besteht darin, dass man bei Heideldruck nicht mehr Maschinenbau und Schwermetall in den Fokus rückt, sondern innovative Software-Architekturen und werthaltiges Know-how, wie man Printtechnik in profitable Geschäftsszenarien integriert. Es geht um digitale Kompetenz und nicht mehr um die Frage, ob traditioneller Offsetdruck oder moderner Digitaldruck nun die besseren Verfahren seien. 

 

07_Heidelberg_drupa_press_conference

Kundiges Fachpublikum aus aller Welt. Foto: Heidelberg

 

Fast so spannend wie die vielen Heideldruck-Neuigkeiten zu vernehmen, die am 18. und 19. Februar 2016 in Heidelberg verkündet wurde, war die Reaktion im Publikum zu beobachten. Die Fachelite der globalen Printmedientechnik-Publikationen war geladen, um ein Feuerwerk an Lösungs- und Produktneuheiten kritisch zu prüfen. Das Urteil war eindeutig: „Hut ab. Das war auf den Punkt gebracht, was uns als Branche definitiv nach vorne bringt“,“ sagte z. B. Klaus-Peter Nicolay, Verleger und Chefredakteur von Druckmarkt. „Klasse! Das geht bei Heidelberg genau den richtigen Weg“, präzisierte kurz und knapp Bernd Zipper, Technologie-Berater und Online-Printing-Experte von ZIPCON Consulting. Und Verleger Michael Seidl, EMGroup Wien, stellte fest: „Nunmehr sind Fakten geschaffen, nicht nur Neuheiten angekündigt, die der Branche weiterhelfen und Print für die Zukunft stärken.“

 

 

„Heidelberg will Daten veredeln“

„Daten statt Tonnen. Maschinen sind — mit einer gewichtigen Ausnahme — nur eine Randnotiz im Drupa-Angebot von Heidelberg. Der Konzern nimmt seinen Slogan ‚We are more than machines‘ derzeit überaus ernst“, bewertet Martin Schwarz vom 4c Magazin seine Beobachtungen. Es ginge schließlich darum, ein Ökosystem rund um die installierte Maschinenbasis aufzubauen, das Daten und Algorithmen konsequent zur Performance-Steigerung von Druckereien nutze. Und fährt fort: „Unter Umständen setzt Heidelberg den einzig möglichen Impuls für Disruption in einem enorm saturierten ökonomischen Umfeld. Heute noch mag vieles Kür sein, was da vorgestellt wurde. Bald schon wird es Pflicht sein. Genau so Pflicht wird es aber werden, die schöne neue digitalisierte Servicewelt zu einem Ertragsbringer auszubauen.“

Smart Services sind mittlerweile eine der zentralen Säulen von Heideldruck, wie Vorstand Harald Weimer überzeugend darlegte. (Nebenbei: Per iPad führt Harald Weimer live vor, wie man das Print-Geschäft steuern kann. Siehe auch unser Interview „Print ist smart“). Services bringen bei Heideldruck bereits ein Umsatzvolumen von über 500 Millionen Euro pro Jahr. Neben der Wartung von Maschinen und Lösungen inkl. maximal hoher Systemverfügbarkeit sind der Wissentransfer zur Optimierung von Management, Produktion und Vertrieb wichtig geworden. Heideldruck macht ein Netzwerk verfügbar, das valide Daten aus mehr als 10.000 im Markt installierten Maschinen plus über 15.000 Software-Produkte verfügbar macht, um Benchmarks zu gewährleisten respektive Ideen für Verbesserungen voranzutreiben. Man kann dies „Schwarmintelligenz mit System“ nennen. Denn Heideldruck-Kunden können über ein sicheres Online-Portal auf all diese Daten zugreifen, Heideldruck-Service-Dienstleistungen inklusive Remote-Support abrufen sowie relevante Verbrauchsmaterialien bestellen. Heideldruck betritt mit der zur drupa verfügbaren Neuheit „Heidelberg Assistant“ ein lukratives Feld: Ein System, das als Erweiterung eines E-Shops, quasi wie eine App, Druckereikunden jederzeit einen passgenauen Überblick über empfohlene Wartungen gibt, Serviceanfragen erlaubt oder Verbrauchsmaterialien online bestellen lässt. Dies erfolgt auf Basis von „intelligenten Algorithmen“ um die richtige Menge an Materialbestellung zu empfehlen und bedarfsgerecht sofort zu bestellen. Bis dato kennt man Ähnliches nur im Office-Publishing über die sogenannten Managed Print Services (MPS).

 

06_Heidelberg_drupa_press_conference

Stephan Plenz präsentiert den ersten Primefire 106-Testdruck. Foto: Heidelberg

Ein echter Knüller: Primefire 106

Neue Technologien von Fujifilm und Heideldruck setzen im Inkjetdruck neue Maßstäbe, verkündete Heideldruck-Vorstand Stephan Plenz, der die Inkjet-Technik-Entwicklung verantwortet und bei der Präsentation der Primefire 106 zu Höchstform auflief. Das Thema ‚Produktionsdruck’ wurde neu definiert. Es gibt kein ‚Entweder-Oder‘ mehr, sondern nur ein „Für-alle-Fälle-gerüstet resp. Sowohl-als-auch“.

Bewusst oder unbewusst, im Anklang an den legendären Apple-Chef Steve Jobs, antwortete Plenz auf die Frage nach einem der Geheimnisse der neuen Maschine, einem neukonzipierten ‚digitalem Druckzylinder‘: „It’s magic!“. Stephan Plenz wie auch das aus Japan angereiste Top-Managment von Fujifilm legten überzeugend dar, dass nunmehr nicht noch eine Inkjet-Maschine auf den Markt geworfen werde, sondern genau diese, die den Anforderungen an industrielle Fertigung gerecht werde, was bis dato nicht der Fall ist.

Dazu wurden in nur 15 Monaten auf Basis gemeinsamer Patente von Heideldruck und Fijifilm u. a. neue Inkjet-Druckköpfe entwickelt, mit Siebenfarbendruck, sowie ein „Conditioning“-System, das erlaubt, nahezu jedes Material bedrucken zu können, ohne das die Tinte ins Papier oder den Karton eindringen muss. Insbesondere dicke Materialien sind möglich. Damit ist von vorne herein eine wichtige Hürde genommen, die bislang Inkjet-Druck im Industrieumfeld bremst: Die Beschränkung auf wenige Papiersorten. Ganz wichtig ist zudem: Innovation zu leisten ist das eine. Technik-Innovationen sinnvoll im Markt zu platzieren, das andere. Heideldruck sucht sich gezielt Einstiegsszenarien aus, um nicht der Verführung der ‚Eierlegendenwollmilchsau‘ zu erliegen. Die neue Primefire-Technik wird zunächst auf bestimmte Segmente im Verpackungsdruck ausgerichtet und soll Ende des Jahres 2016 bereits ausgeliefert werden. Die erste voll funktionsfähige Maschine wird auf der drupa 2016 zu sehen sein. Im Team mit den Klassikern der Speedmaster-Baureihen.

Heideldruck hat die wichtigsten Infos und technischen Details zu seinen Neuheiten per Charts und Presseinfos publiziert. Das genau nachzulesen lohnt sich.

 

Fazit: ‚Indeed, it’s magic.‘ Noch nie war es im Vorfeld einer drupa so spannend wie derzeit. Print neu erfunden und angepasst an die Geschäfts- und Konsumentengewohnheiten im Digitalzeitalter ist exakt, was wir brauchen. Das Heideldruck nunmehr als Phönix aus der Asche abhebt, wird der gesamten Branche gut tun. Und natürlich auch der drupa als globale Leitmesse für Druck und Papier, der es helfen wird, neue Besuchergruppen anzusprechen. Nämlich solche, die Print nicht mehr wahrnehmen, falsch einschätzen oder gar für antiquiert und überkommen halten. — Der Gegenbeweis ist nunmehr erbracht. Print gewinnt im Digitalzeitalter. 

 

 

My very first comment on ‪#‎Heideldruck‬ Primefire 106, a new approach for industrial ‪#‎Inkjet‬ printing business.

 

Hinweis: Wir setzen die Berichterstattung mit einem Interview fort, bei dem Heideldruck-Vorstand Stephan Plenz Rede und Antwort stand. Zusätzlich werden wir die besten Berichte von Kollegen aus aller Welt zusammenfassen, um die Vielfalt im Meinungsspektrum zu zeigen.

HP Love Planet Francois Hollande Paris

The French President François Hollande reading the Love Planet book manufactured by HP Indigo. Photo: HP Inc.

 

Graphic Repro On-line News Review to Friday 12 February 2016

 
Welcome to another week of news highlights which has seen only 30 news items and articles go online since last Monday, including one new addition to our FESPA Newsroom from Esko; plus six in our drupa Newsroom, as we add a new ‘drupa ante portas Blogs’ section from Andreas Weber. We also have the two most recent Laurel Brunner Verdigris environmental Blogs from both Monday and Friday, as Laurel gets back on track. We decided to also include the Monday Blog as our Monday News leader, to remind you of this valuable environmental section on our Website [since 2008], which can be accessed via the Index link at any time. All of Laurel’s Blogs and articles are still accessible in our archives.

Kay financial news leaders this week came from Langley Holdings [Manroland Sheetfed] on Tuesday, reporting that Manroland Sheetfed, the largest of the group’s divisions, was in positive territory for the fourth year in succession following increases in sales and orders; and then on Wednesday from Heidelberger Druckmaschinen, which has increased sales and recorded a net profit after taxes in its third financial quarter 2015/2016; and lastly from Sappi, also on Wednesday, which has seen its first quarter profits triple on significantly stronger performance. Wonderful news considering the seriously negative news surrounding major markets and currencies this past week.

drupa 2016 newsroom Multichannel

Thursday saw EFI take the lead at the recent Cevisama 2016 in Valencia, where the manufacturer won the Spanish Society of Ceramics and Glass ‘Alfa de Oro’ award for machinery innovation. You’ll also find a report from Ricoh SA following new Ricoh research, which claims that junk mail is pushing European consumer loyalty to the limits, further citing that 84% of consumers will take action over irrelevant, non-personalised communications. It is a recurring topic which perhaps warrants debate, but we’ve heard it before and nothing much seems to have changed. Antalis took the lead on Friday, as it unveils a new information-packed Website to support customers in the packaging and logistics markets.

As for recent key sales and installations successes, you will several this week led by Durban-based CDR Repro, a printing and production company on Monday, which has doubled its digital printing output with a Xerox J75 press. Then we have Cestrian Imaging UK which has added two EFI Vutek HS Pro high-volume inkjet presses. Tuesday saw a third Muller Martini FlexLiner added at PVS in Austria, as the growing demand for inserts continues to increase. Also Mimaki in the UK for badge and promotional merchandise production at WCM&A.

On Wednesday, KBA reported that Ultimate Paper Box in North America is investing in a third large-format press, a Rapida 145, underscoring its commitment to excellence in fast-growing quality custom packaging; while Potts Print Printers in the UK has selected Fujifilm as its partner for future growth with two Acuity inkjet machines. On Friday, Heidelberg USA reported that the Linoprint CV digital press is providing new business opportunities for customers across the United States; while Heidelberg UK reported that growth in business in both litho and digital services spurred Linoprint CV and Suprasetter CTP investments at Spectrum Printing in Leicester. Last but not least, POLAR reports the installation of its 600th cutter in Russia at  APD printshop in Nizhniy Novgorod.

You’ll find new kit from Kodak on Thursday, as it adds new anti-counterfeiting Thermal Transfer Ribbon for its Kodak Traceless Anywhere protection system; and then from Flint Group on Friday as it equips its flexographic and letterpress platemaking systems with high intensity UV-A lamps of the latest generation.

A tailender from HP this week, as HP Indigo teamed up with Paris Match to deliver a unique Climate Change Initiative first book at the UN COP21 Conference. Please don’t miss the article on Tuesday, which also features President François Hollande of France, viewing the printed ‘Love Planet’ book at COP21 in opulent surroundings.

That’s it. There’s more for you to explore below if you scroll down carefully.

I’ll be back next week around the same time.

With my best regards,

Mike Hilton 

 

Bildschirmfoto 2016-02-15 um 08.06.14

 

Our e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative from Digital Dots. Our Drupa and FESPA Newsrooms can be accessed from the Index on our Home Page, as well as News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site. 

Headline News
Over 27,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news pages

Mon 08 Feb…   Environmental Laws: Laurel Brunner’s Verdigris Blog
For Monday 08 February still appears in our Verdigris environmental section. This introduction provides an added reminder and link…

Callas Software in the ECM Solutions Park at CeBIT

CeBIT 2016 14 to 18 March, 2016: Callas Software to focus on digital projects based on ISO PDF/A…

Sign & Digital UK 2016 to enhance visitor experience
New show features announced for April 2016 show at the NEC…

CDR Repro doubles digital output with Xerox
The Durban-based printing and production company has doubled its digital printing output with a Xerox J75 press…

Cestrian Imaging completes dual EFI Vutek purchase
Cestrian Imaging UK increases production levels with two EFI Vutek HS Pro high-volume inkjet presses…

Tue 09 Feb…   Langley Holdings publishes positive 2015 results
Manroland Sheetfed, the largest of the group’s divisions, was in positive territory for the fourth year in succession…

Top topic for 2016: Print in the communications mix
New series of ‘drupa ante portas’ discussions with leading multichannel experts. Introduction and the first four Blogs: by Andreas Weber…

First-ever planet-related photograph petition at COP21
HP Indigo teamed up with Paris Match to deliver a unique Climate Change Initiative first at the UN COP21 Conference…

Muller Martini FlexLiners meet growing demand for inserts

The Muller Martini FlexLiner is a heavy-duty machine for large insert volumes provides efficiency in the mailroom…

WCM&A adds new Mimaki UJF-7151 Plus
British badge and promotional merchandise manufacturer adds UK’s first Mimaki UJF-7151 Plus from distributor CMYUK…

Wed 10 Feb…   Heidelberg announces Third Quarter 2015/2016 results
Heidelberger Druckmaschinen AG increases sales and records a net profit after taxes in its third financial quarter…

Sappi announces its First Quarter 2015/2016 results
First quarter profits triple on significantly stronger performance…

Esko to feature efficient workflow at FESPA 2016
End-to-end integration aids profitable production for sign, display and wide-format businesses…

Ultimate Paper Box invests in new KBA Rapida 145
Investment in a third large-format KBA press underscores commitment to excellence in fast-growing quality custom packaging…

Potts Print installs UK’s first Fujifilm Acuity F flatbed printer
Potts Print selects Fujifilm as its perfect partner for future growth and installs two Acuity inkjet machines…

Thu 11 Feb…   
EFI Cretaprint wins prestigious Alfa de Oro award
At Cevisama 2016 in Valencia, EFI won the Spanish Society of Ceramics and Glass ‘Alfa de Oro’ award for machinery innovation…

Junk mail pushes European consumer loyalty to breaking point

According to new Ricoh research, 84% of consumers will take action over irrelevant, non-personalised communications…

Kodak expands Traceless Brand Protection system
Kodak adds new anti-counterfeiting Thermal Transfer Ribbon for its Kodak Traceless Anywhere protection system…

Fri 12 Feb…   Antalis Packaging launches new customer-centric Website
Antalis has unveiled a new information-packed Website to support customers in the packaging and logistics markets…

Customers reaping cost-effective benefits of Linoprint

Linoprint CV from Heidelberg provides new business opportunities for customers across the United States…

600th POLAR cutter in Russia installed at APD

APD printshop in Nizhniy Novgorod has installed the 600th POLAR cutter in Russia – a N 137 AT HD model…

Spectrum Printing beefs up CTP and digital press capacity

Growth in business in both litho and digital services spurs Linoprint CV and Suprasetter CTP investments from Heidelberg UK…

Higher intensity Nyloflex and Nyloprint exposures

Flint Group Flexographic Products equips flexographic and letterpress platemaking with high intensity lamps…

Lead article from Friday in last week’s update…

Last Friday’s leads…   drupa cube: The Medici Group to spur out-of-the-box thinking
Best selling author Frans Johansson and other thought leaders to deliver keynotes in the cube during drupa 2016…

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drupa 2016 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry, responds to the challenges of the changing market and provides pioneering solutions for the future. This is highlighted by the new marketing and communication strategy where drupa claims its position as ‘No.1 for Print & Crossmedia Solutions’ with the slogan ‘touch the future’. The issues of ‘package printing’, ‘multichannel’, ‘green printing’, ‘3D printing’ and ‘functional printing’ will become increasingly important to the overall communication strategy. To find out more, visit the drupa 2016 Website.

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Technology-related 2016 Chapter 02
You will find 20 current feature articles in this Chapter, with the most recent from Heidelberg.

Previous…   TCL Packaging adopts Water Washable Asahi Plates
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Online Features 2016 Jan/Feb  Chapter 03

EXCLUSIVE Report…   EFI Connect 2016: Welcome to the Future of Printing
At EFI Connect 2016, EFI revealed its clear and focused picture of the future of printing, and how the company plans to respond to market changes…

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Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blog 2016

Stepping Back to Step Forward
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 12 Feb

Environmental Laws
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Previous…    Doing It
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Drupa Newsroom
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drupa ante portas Blogs 2016

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MUST READ…    2nd drupa Global Insights Report Executive Summary
Touch the future – Applications that can create growth. Printfuture (UK) and Wissler & Partner (Switzerland) were appointed by Messe Düsseldorf to conduct these two report series…

drupa 2016 News from Exhibitors
Latest additions can now be accessed in our Drupa Newsroom.

Last time…   Lake Image Systems at drupa 2016 in Hall 11
Lake to showcase a full range of variable data integrity and print quality inspection for packaging, labels and commercial print…

Xerox at drupa 2016 in Hall 8b
Helping print service providers transform and grow…

FESPA Newsroom
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FESPA Digital 2016 in Amsterdam

Esko to feature efficient workflow at FESPA 2016
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Last time…    J-Teck3’s portfolio of five collections at FESPA
J-Teck3 to showcase its market-leading digital inks for textile and graphics applications at FESPA Digital…

Sawgrass will showcase full portfolio at FESPA Digital
Sawgrass to present award-winning Virtuoso 630mm 8-Colour HD Product Decorating System at FESPA Digital in Amsterdam in March,,,

Kiian to showcase wide variety of textiles at FESPA
Kiian Digital to present diverse applications achievable with its full sublimation range at FESPA Digital…

Mimaki set to inspire Digital Print Heroes at FESPA Digital 2016
The future of digital printing for signs & display graphics and textiles is available today…

European debut for Onyx 12 at FESPA Digital
Onyx Graphics driving ONYX Thrive software at FESPA Digital…

Fujifilm reveals more for FESPA Digital in March
Fujifilm the perfect business partner at FESPA Digital 2016…

FESPA Federation News 2016

Last week…   FESPA Awards gala dinner to showcase incredible talent
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FESPA Textile partner lineup revealed
8 – 11 March: The biggest textile event with the most comprehensive showcase of digital textile print technologies in Europe this year…

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