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Tag Archives: Information Technologie

© 2015 Lünendonk GmbH

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ValueCheck! und ValueLesetipp zu Multichannel Innovationen.
Quelle: Lünendonk GmbH,  http://luenendonk.de

Keine Frage: Getrieben durch die dynamischen Entwicklungen bei Mobile, Cloud Services und Social Media rücken immer mehr Fragen rund um Multichannel Innovationen in den Fokus. Die Marktforscher und Wissensarbeiter der Lünendonk GmbH haben sich im Team mit Salt Solutions per Trendstudie dem Thema angenommen. Ihre Analyse legt den Fokus auf den Einzelhandel in Deutschland. Und zeigt, dass noch einige Herausforderungen zu meistern sind. Aber: Der Wille ist da seitens der Einzelhändler. Wichtiger Faktor: Die Teamfähigkeit bei Planung und Umsetzung. — Autoren der Trendstudie sind Hartmut Lüerßen, Partner Lünendonk GmbH und Bernhard Blüthner, Geschäftsführer Salt Solutions GmbH. (aw)

Im Überblick

„Die Fragen, welchen Stellenwert große Einzelhandelsunternehmen dem Thema Multichannel-Strategie beimessen, wie weit sie in der Umsetzung vorangeschritten sind und welche Herausforderungen die Unternehmen für die Umsetzung aus geschäftlicher, organisatorischer und technologischer Perspektive sehen, waren die Motivation für die Lünendonk-Trendstudie 2015 „Einzelhandel in der Multichannel-Zeitfalle“, die von der Lünendonk GmbH in fachlicher Zusammenarbeit mit Salt Solutions GmbH durchgeführt wurde.

Für die vorliegende Trendstudie wird der Begriff Multichannel wie folgt verstanden: Es gibt mehrere Kanäle, mindestens aber die Kanäle stationär und online. Der Kunde wählt für jeden Kontakt mit dem Händler jeweils den von ihm präferierten Kanal situativ aus. So kann zum Beispiel ein Online-Kauf auch über einen anderen Kanal rückabgewickelt werden. Teilweise gibt es auch Definitionen, bei denen Multichannel allein das Vorhandensein mehrerer Vertriebskanäle bedeutet (z. B. Katalog, Online-Shop oder Callcenter). Solche Definitionen werden jedoch der Komplexität, die bei der Integration eines stationären Handels mit verschiedenen Online- und Versandkanälen herrscht, nicht gerecht.”

Zur Trendstudie

Für die Lünendonk®-Trendstudie 2015 „Einzelhandel in der Multichannel-Zeitfalle“ wurden im Zeitraum August bis Oktober 2014 insgesamt 83 Interviews mit Entscheidern großer Einzelhandelsunternehmen in Deutschland im Rahmen einer CATI-gestützten Befragung geführt.

Als Zielgruppe für die Befragung wurden Einzelhandelsunternehmen mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro definiert. Denn bei Unternehmen dieser Größe wirkt sich die Verlagerung der Umsätze in die verschiedenen Vertriebskanäle, wie sie gesamtwirtschaftlich beobachtet werden kann, sehr direkt aus. Nischeneffekte, dass beispielsweise ein Geschäft in sehr guter Lage mit einem neuen Label oder einer Produktgruppe eine Wachstumsstory schaffen kann, relativieren sich bei deutschlandweiter Präsenz, hohem Wettbewerb und Umsätzen in dieser Kategorie.

Es zeigt sich: Multichannel ist nach Ansicht der Studienteilnehmern ein „Thema, an dem kein Weg vorbei führt“. Und die Multichannel-Strategie ist Chefsache. Das Top- Management hat sich dieser Aufgabe verschrieben. In diesem Zusammenhang erhält auch die IT hohe Aufmerksamkeit.

Abgerundet wird die Trendstudie mit einem aktuellen Fallbeispiel:
„Prominentes Multichannel-Format im Lebensmittel-Handel: EMMAS ENKEL!“.

Weitere Infos und Bezug der Trendstudie:

Lünendonk & Hossenfelder – Marktforscher und Berater Business-to-Business-Servicemärkte


Zum Thema Multichannel Innovation empfehlen wir auch die Fachkonferenz #XUG15EU am 26. Mai 2015 in Berlin. Hier werden neueste Technologie- und Anwendungsmöglichkeit von führenden europäischen Experten diskutiert.

Small Office in Valencia, Spain

Photo and © 2015 by Andreas Weber, Value Communication AG, Mainz/Germany. Small Office from a street view in the Downtown area of Valencia, Spain. Facebook is present!

Von Andreas Weber | Lesezeit: 3 Minuten

„Die Stimmung der Kleinunternehmer ist insgesamt von Optimismus geprägt. So erwartet ein durchschnittlicher Anteil von 57 Prozent in den nächsten zwei Jahren einen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. Deutsche Kleinunternehmer zeigen sich besonders zuversichtlich: Nur 37 Prozent von ihnen betrachten das wirtschaftliche Umfeld als Herausforderung. Mit 49 Prozent liegt dieser Anteil im Gesamtdurchschnitt aller untersuchten Länder deutlich höher.“ So die Kernbotschaften einer unabhängigen Marktstudie, die jetzt von Canon Deutschland veröffentlich wurde.

Untersucht wurden per interviews im Herbst 2014 die aktuelle Lage und die Herausforderungen für Kleinunternehmen im Rahmen einer europäischen Studie vom Britischen Marktforschungsinstitut ICM Unlimited untersucht. Auftraggeber war Canon Europe. Befragt wurden 1.251 IT- und Drucksystem-Entscheider aus Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern sowie Selbstständige in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Russland.

Heikel: Zuwenig Interesse an Kommunikations-Innovationen

Die positive allgemeine Lageeinschätzung wird leicht getrübt durch eine überdurchschnittlich starke Zurückhaltung bei Kommunikationstechnologie-Innovationen. „Soziale Medien werden in deutschen Kleinunternehmen am wenigsten häufig eingesetzt. So nutzen der Studie zufolge nur zwölf Prozent der kleinen Firmen in Deutschland den Kurznachrichtendienst Twitter, während der Anteil im Länderdurchschnitt fast doppelt so hoch ausfällt. Zurückhaltung besteht auch gegenüber der Nutzung Cloud-basierter Dienste. 69 Prozent der in Deutschland befragten Firmen geben an, keine Cloud-Anwendungen einzusetzen – der höchste Prozentsatz im Ländervergleich. Der Anteil der Kleinunternehmen, die Cloud-basierte Drucklösungen nutzen, beträgt hierzulande nur 15 Prozent, ein weiteres Drittel wünscht sich jedoch deren Einsatz.“

Dass sich die Nutzung von Cloud-Services bald verstärken wird, ist Fakt. Und kaum aufzuhalten. Viele Deutsche sind hier aus Unkenntnis sehr skeptisch, werden diese Haltung aber aufgeben, da viele Angebote und Lösungen, die genutzt werden müssen, nur noch Cloud-basiert angeboten werden. Der Software-Riese Adobe ist hier einer der Protagonisten.

Alles andere als Newcomer:  Socialmedia-Plattformen werden Milliarden-fach genutzt. Im B2C ebenso wie im B2B.

Alles andere als Newcomer: Socialmedia-Plattformen werden Milliarden-fach genutzt. Im B2C ebenso wie im B2B.

Das Schwächeln bei der Twitter-Nutzung zeigt, dass man in Deutschland den Wert von Twitter verkennt. Gerade im IT- und Print-Sektor werden per Twitter hochwertige aktuelle Informationen über Technologie-Neuheiten plus deren Nutzen erfahrbar. Es wird auf Twitter nicht nur kolportiert, sondern vor allem kommentiert, was enorme Vorteile bringt. Immerhin: Bei Facebook liegt der Anteil in Deutschland bei 45 %. Hier steht die Darstellung der eigenen Aktivitäten im Vordergrund. Und beim Business-Network LinkedIn, wo es um Jobs und Geschäftskontakte steht, sind 29 % der befragten Firmen aktiv. Nicht schlecht, aber alle diese Werte liegen in Deutschland hinter den anderen Befragten in europäischen Ländern zurück.

Weitere Erkenntnisse der Studie im Überblick:

  • Zu wenig Zeit und zu viel Verwaltungsaufwand
  • Kleinunternehmen brauchen in der Startphase mehr Unterstützung
  • Verwaltungsaufwand: Auch für etablierte Unternehmen weiter eine Herausforderung
  • Effizienz ist der wichtigste Aspekt der Technologie

Stefan Schubert, Channel Director Distribution / IT&Office bei Canon Deutschland, kommentiert aus Expertensicht: „Wir sind vom zukünftigen Wachstum der Kleinunternehmen in Europa überzeugt und es ist ermutigend zu sehen, dass die vorherrschende Stimmung unter ihnen heute von Zuversicht und Optimismus geprägt ist.“ Schubert merkt aber gleichzeitig an: „Es bestehen zwar immer noch viele externe Herausforderungen, die von den Unternehmern nicht beeinflusst werden können, wie beispielsweise das politische und wirtschaftliche Klima. Bei der Bewältigung interner Hürden wie Compliance-Anforderungen, Büroarbeiten und IT-Management-Aufgaben steht jedoch eine Vielzahl von Technologielösungen zur Unterstützung bereit.“

Mein Fazit: Die Lage von Kleinunternehmen in Deutschland ist nicht schlecht, aber verbesserungsfähig! Kleinunternehmen könnten mit der richtigen Strategie, Innovationen aktiver einzubeziehen sowie Hilfe, Beratung und Technologie größere administrative und kommunikative Probleme rasch überwinden und so maßgeblich ihren Erfolg in 2015 und darüber hinaus weiter ausbauen.

Weitere Informationen:

www.canon-europe.com

ICM Unlimited

Bitte lesen Sie auch unseren Value-Leitfaden zu Social Media:

ValueCheck! — Leitfaden: Von Social Media effektiv profitieren!

http://valuetrendradar.com/2015/01/21/valueoffer-leitfaden-von-social-media-effektiv-profitieren/

Gerade für Kleinunternehmen und Selbstständige bietet Social media beste Chancen, sich zur unverwechselbaren Marke zu entwicklen.

Gerade für Kleinunternehmen und Selbstständige bietet Social media beste Chancen, sich zur unverwechselbaren Marke zu entwicklen.

ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany Photos/Composing: Andreas Weber

 

Düsseldorf (Germany), 2. December 2014. Success from square one: Information at Work, the pan-European “Canon for Business” specialist conference, brought together more than 500 professionals from 13 different countries. 

“I am delighted with the highly competent, intelligent and perspicacious manner in which Canon has managed to bring together leading managers from various sectors and countries to discuss ideas affecting current and future developments in the field of digital information management. Well done!” was how the CEO of one data-analytics company rated the “InfoAtWork” conference held on 26th November 2014 in the German city of Düsseldorf.

Graham Page, Head of Information Management Business Development, welcomed – on behalf of Canon Europe – the more than 500 participants from 13 different countries to the InterContinental Hotel on Düsseldorf’s central boulevard, the Königsallee. He underlined the importance of tackling – in times of radical change – the most important subjects in hand, namely: to evaluate correctly data, information and knowledge; and apply them efficiently to all the needs of the business concerned. This is crucial for sustainable success, profitability and customer and employee satisfaction.

“Information is beautiful” 

London-based designer, IT journalist and bestselling author David McCandless guided the audience through the paradigm shift in the field of data analysis which has already taken place, in the sense of “data science” having taken over from “business intelligence”. Mr. McCandless brought the presentation to life with a series of interactive and informative graphics. The resulting “digital data storytelling” proved to be fascinating for all those present.

As Marc Bory, European Director Solutions & Managed Services at Canon Europe put it:

“The global volume of data handled by business organisations is growing at an annual rate of 56%.” This means that the volume of data doubles every 18 months. Canon has positioned itself as a provider of “one-stop shop” solutions for the management of data input, data processing and the distribution of data-driven documents to their corresponding addressees. Hans Kaashoek from Strategy Partners stressed the significance of data sharing, given that mobile devices such as smartphones and tablet computers are creating a gateway to the sharing economy. “Mobile is the new desktop” was this analyst’s way of putting it, referring to the stunning changes affecting both work and day-to-day life in general. Organisations of all types have had to adapt to this new culture of social media and sharing if they wish to survive.

 

Part of conference conducted by personal tablet

Canon provided all participants with the use of a tablet pc, with a view to focusing on social media communications as a complement to the conference’s main events. Participants were able to use the Canon App interactively for voting on the afternoon presentations above all, while using it to contact other colleagues present at the event.

The seminars were used to host high-level expert discussions on the hands-on application of practical ideas. The common thread running through these sessions was the automation of processes at all levels, i.e. including the automation of key information-handling procedures. Various Canon customers reported on the fast and completely trouble-free implementation of new P2P (purchase to pay) solutions, preceded by an analysis by Canon experts designed to make available – virtually overnight – an individual, 100%-correct solution.

Michael Bjerre Drohst, CFO of the Creativ Company, a Danish organisation, highlighted the optimised purchasing process made possible in this respect, and its effects, saying: “It was fantastic. It took just a few days for the smoothly implemented Canon solution to improve how we cope with the accounts of our approximately ten thousand suppliers. This took the pressure off us, allowing us to focus once more on our actual core task of putting new, strategically based ideas into practice.”  Similar success was reported by Erna van Laar, who turned to Canon to help implement a digital mailroom facility for all human resource-related tasks performed at Connexxion, a Netherlands-based transport company. All the processes concerned were optimised in just three months, with strict data-security maintained and to the satisfaction of the employees involved, while delivering considerable savings in terms of the corresponding return-on-investment period.

Innovation and expert knowledge are key factors

Process automation also requires a change of attitude to outsourcing. While the main issue in this respect was previously cost savings, the task has now moved on to how to take advantage of technological expertise and innovation. RPA (Robotic Process Automation) is not concerned with which service provider delivers the goods, but rather with how delivery by drone will become possible.

Rudolf Wolf from WWK Lebensversicherung showed how the automation of process-oriented document management is no longer a thing of science fiction. AS an insurance WWK generates 80 million pages of documents every year. These are supplied to customers as both physical printouts and digital files, all of which need to be correctly addressed and reliably delivered, even with wide seasonal fluctuations and high verification standards. These aspects were also stressed by Peter Paul Bos from PostNL, the Dutch post office service. Transaction-related documents such as payment reminders and invoices must be physically printed out and addressed, and also delivered as “smart” text messages or even, nowadays, sent as direct messages via Twitter. This was how Mr. Bos confirmed Canon’s approach: “Automated document management means bringing the entire information process of a business organisation under control – including all documents, all sources of information, all addressees and all relevant means of transport (in a similar way to their digital counterparts).”

Manuel Sánchez, European Solutions Marketing Professional, Canon Europe, concluded the event with a presentation on Canon solutions for Customer Communications Management. The focus in this respect is no longer on individual solutions in transactional and/or promotional terms, but rather on providing a consistent customer experience across all media channels. No type of data analysis should ever be an end in itself, but must rather always focus on the customer’s well-being and satisfaction. If this is not taken into account, the customer will soon go elsewhere.

Further information can be obtained via the Twitter hashtag #InfoAtWork or the Canon Business Hub at http://www.canon.de/business-bytes

Please check our Storify story as well:

ValueCheck! @Storify 26112014

ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos/Composing: Andreas Weber

 

Canon for Business Fachkonferenz “Information at Work” folgt dem Motto “Knowledge is beautiful”

„Ich bin sehr begeistert, mit welch hoher Kompetenz und kluger Umsicht Canon es schafft, dass sich Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Ländern über das Heute und Morgen im Digital Information Management austauschen können. Kompliment!“, kommentierte der CEO eines Data Analytics-Unternehmens die „InfoAtWork“ Konferenz, die am 26. November 2014 in Düsseldorf stattfand.

Graham Page, Head of Information Management Business Development, begrüßte im Namen von Canon Europe die über 500 Teilnehmer aus 13 Ländern im Düsseldorfer InterContinental an der Kö. Er unterstrich, wie wichtig es sei, sich in Zeiten radikalen Wandels mit den wichtigsten Themen auseinanderzusetzen: Daten – Informationen – Knowledge richtig zu bewerten und für alle Unternehmensbelange wirkungsvoll einzusetzen. Dies sei entscheidend für nachhaltigen Erfolg, Profitabilität, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

„Information is beautiful” 

Der Designer, Datenjournalist und Bestseller-Autor David McCandless, London, führte das Publikum in den Paradigmenwechsel bei der Datenanalyse ein, der schon stattgefunden hat: „Data Science“ habe „Business Intelligence“ abgelöst, was McCandless gekonnt mit interaktiven Info-Grafiken anschaulich machte. Für die Teilnehmer war es faszinierend, seinem Digital Data Storytelling zu folgen.

„Das globale Datenvolumen, das in Unternehmen erzeugt wird, wächst jährlich um 56 Prozent“, legte Marc Bory, European Director Solutions & Managed Services bei Canon Europe, dar. Das bedeutet, dass sich das Datenvolumen alle 18 Monate verdoppelt. Canon positioniere sich als „One Stop Solution“-Anbieter für das Management von Dateneingang, Datenverarbeitung und der Verteilung von datengetriebenen Dokumenten an ihre Adressaten. Hans Kaashoek von Strategy Partners betonte die Bedeutung von „Data Sharing“, wobei Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets das Gateway zur Sharing Economy seien. „Mobile is the new Desktop“, sagte der Analyst und verwies auf fulminante Änderungen im Arbeitsprozess und -alltag. Unternehmen aller Art müssten sich auf diese neuen Social Media und Sharing Kultur einstellen, wenn sie überleben wollten.

 

 

Per persönlicher Tablet App Teil des Konferenzgeschehens

Canon hatte allen Konferenzteilnehmern ein Tablet zur Verfügung gestellt und fokussierte Social Media Kommunikationsmaßnahmen flankierend zur Konferenz geboten. Die Teilnehmer konnten per Canon App interaktiv per Votings an den Vorträgen vor allem der Nachmittagsvorträge mitwirken oder auch Kontakt zu anderen Konferenzteilnehmern aufnehmen.

In den Seminaren ging es auf fachlich höchstem Niveau um Themen aus der Praxis für die Praxis. Leitlinie war die Prozessautomatisierung auf allen Ebenen, sprich die Automatisierung aller wichtigen Informationsprozesse. Canon Kunden berichteten über die rasche und völlig problemlose  Implementierung von neuen P2P-Lösungen (Purchase to pay), der eine Analyse durch Canon Experten vorausging, um quasi über Nacht eine individuelle und hundertprozentig passende Lösung nutzbar zu machen.

Den dadurch möglichen optimalen Einkaufsprozess und seine Effekte schilderte Michael Bjerre Drohst, CFO der Creativ Company, Dänemark: „Es war fantastisch. Innerhalb von wenigen Tagen lief die Canon Lösung reibungslos, um mit unseren rund 10.000 Lieferanten in ihren Abrechnungen besser zurechtzukommen. Wir konnten uns stark entlasten und uns wieder den eigentlich Aufgaben widmen: strategisch überlegt neue kreative Ideen umsetzen!“

Ähnliches berichtete die Beraterin Erna van Laar, die mithilfe von Canon für das Transportunternehmen Connexxion in den Niederlanden für alle Human Resource Aufgaben ein Digital Mailroom-Konzept umsetzte. In nur drei Monaten wurden alle Prozesse optimiert, unter Einhaltung strengster Kriterien für Datensicherheit und zur Zufriedenheit der Mitarbeiter. Gleichzeitig wird durch Einsparungen der Return-on-Invest-Zeitraum erheblich verkürzt.

Innovation und Expertenwissen sind Schlüsselfaktoren

Die Prozessautomatisierung erfordert auch ein Umdenken bei Outsourcing. Ging es bis dato zumeist um Kostenersparnis, verschiebt sich die Aufgabe, erweiterte technologische Expertise und Innovation nutzbar zu machen. RPA (Robotic Process Automation) bedeute, nicht welche Dienstleister liefert meine Ware aus, sondern wie wird die Lieferung per Drohne möglich.

Dass die Automatisierung im prozessorientierten Dokumentenmanagement  keine Science Fiction ist, zeigte Rudolf Wolf von WWK Lebensversicherung. WWK produziert pro Jahr 80 Millionen Seiten, die sowohl gedruckt als auch digital dem Kunden sicher und richtig adressiert zur Verfügung gestellt werden. Und das bei starken saisonalen Schwankungen und bei hohen Anforderungen an Überprüfbarkeit. Diese Aspekte betonte auch Peter Paul Bos von der Niederländischen Post, PostNL. Transaktionsdokumente wie Zahlungserinnerungen und Rechnungen  müssen sowohl gedruckt als auch intelligent per Text-Botschaften adressiert und ausgeliefert werden. Inzwischen sogar als Direct Message per Twitter. Bos bestätigte damit die Sichtweise von Canon: „Automatisiertes Dokumentenmanagement bedeutet, den gesamten Informationsprozess im Unternehmen unter Kontrolle zu bringen – alle Dokumente, alle Quellen, alle Adressaten und alle relevanten Transportwege, analog wie digital.“

Manuel Sanchez, European Solutions Marketing Professional bei Canon Europe, stellte zum Abschluss die Canon Lösungen für Customer Communications Management vor. Im Zentrum stehen dabei nicht mehr Einzellösungen für den Transaction und/oder Promotional Bereich, sondern die konsistente Kundenerfahrung über alle Medienkanäle hinweg. Jede Form der Datenanalyse darf nie Selbstzweck sein, sondern müsse stets das Wohl und die Zufriedenheit des Kunden in den Fokus stellen. Werde das nicht berücksichtigt, sei der Kunde sofort verloren.

Weitere Informationen finden sich über Twitter unter Hashtag #InfoAtWork oder per Canon Business Hub im Internet http://www.canon.de/business-bytes

 

Bitte nutzen Sie auch unsere Story per Storify.com mit den wichtigsten Tweets und Bildimpressionen im Überblick.

ValueCheck! @Storify 26112014

Canon Event Info 26112014.001

@ 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Screenshots: Canon Websites

Information at Work: Premiere einer exklusiven europäischen Canon Fachveranstaltung für Marketing, IT und Finance

Laufende News zum Event am 26.11.2014 ab 9 Uhr per Twitter,
#InfoAtWork

Aus 13 europäischen Ländern treffen sich am 26.11.2014 in Düsseldorf über 300 Unternehmensvertreter aus Marketing- und IT-Führungsebenen sowie der Finanzbranche. Eingeladen haben Canon Deutschland und Canon Europe. Motto der exklusiven Konferenz ist „Information at Work“, alles rund um Information Management und Digital Transformation.

Gezeigt werden aus der Praxis für die Praxis relevante Konzepte und Lösungen, wie man die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Geschäftsinformationen innerhalb des eigenen Unternehmens flexibel, wirksam und nachhaltig verbessern kann. Hochkarätige Experten und Unternehmensvertreter aus verschiedenen Branchen referieren in Vorträgen und Seminaren, die von speziellen Beratungs- und Servicezonen flankiert werden. Eröffnungsredner der Konferenz ist der Informationsdesigner und Journalist David McCandless, Autor des internationalen Bestsellers „Information is Beautiful“.

„Canon als führender Imaging-Konzern verfügt über eine umfassende Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Information und Technologie. Wir können dies durch spezifisch ausgelegte Lösungen für die Praxis nutzbar machen. Schwerpunkt ist ein integrierter Ansatz, der die komplexer werdenden Unternehmens-Aufgaben über die IT-Abteilungen hinaus für Marketing, Services und Vertrieb als Ganzes erfolgreicher gestaltet“, erläutert Roland Seehuber, Country Manager Solution Business Sales Development, Canon Deutschland GmbH.

Der Konferenz-Vormittag bietet Vorträge im Plenum, die simultan übersetzt werden. Neben David McCandless spricht der Marktforscher Hans Kaashoek, Strategy Partners Nederland, über Marktrends und technische Entwicklungen im Information Management der Zukunft. Der Konferenz-Nachmittag widmet sich in hochkarätig besetzen Seminaren den Themen „Next Generation Outsourcing“ (Jamie Liddell, Herausgeber Outsource Magazine), „Dokumenten-Prozessautomatisierung“ (Rudolf Wolf, WWK Lebensversicherung), „Kundenkommunikationsmanagement“ (Peter Paul Bos, PostNL, Niederlande), „Optimaler Einkaufsprozess — Purchase to pay“ (Michael Bjerre Drohst, Creativ Company, Dänemark) und „Digitale Poststelle“ (Erna van Laar, CONEXXION, Niederlande).

Canon wird die Konferenz „Information at Work“ für die Teilnehmer umfassend dokumentieren. Ergebniszusammenfassungen werden im Canon Business Hub in verschiedenen Blogposts publiziert.

Siehe auch unsere Tweet-Doku per Value Storify via @zeitenwende007.

ValueCheck! — Canon Roland Seeberger.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

Warum darf (gute) Kommunikation (k)eine Kunst sein?

  • Bislang bildeten #Print und #Publishing das Rückgrat guter Kommunikation, intern wie extern, die gute Dienstleistungsmöglichkeiten (für Dritte) notwendig machten.
  • Neue Formen des Informationsmanagements, beflügelt durch die digitale Transformation, stellen vieles, wenn nicht sogar alles auf den Kopf.
  • Social Platforms sind die Sieger, weil sofort messbar! #Twitter wurde zum Leitmedium für qualifizierte Business News aller Art. Blogs liefern die Backgrounds. #Facebook ermöglicht die besten spezifischen Interaktions- und Dokumentationsmöglichkeiten.

Gedanken von Andreas Weber im Hinblick auf #InfoAtWork — eine Fachveranstaltung von Canon Deutschland und Canon Europa Ende November 2014 in Düsseldorf. Im Fokus des Autors: Was passiert mit klassischer, Print-basierter Kommunikation, die massenmedial auf Push-Effekte zielt?

Ich kommuniziere, also sind wir. Eine einleuchtende Erkenntnis. Passt das ins Digitalzeitalter, einer Ära, die etabliertes Denken und Handeln über Bord zu werfen scheint? Ist tatsächlich alles anders, alles neu, alles unveränderlich verändert? Ja und nein. Ja, weil sich die technologische Basis für Kommunikation, die Art und Weise, wie wir interagieren, radikal verändert hat. Smart Technologies sind Schrittmacher, mobil, multimedial und rund um die Uhr nutzbar. Nein, weil sich das grundlegende Wertesystem, das gute Kommunikation ausmacht, niemals verändert. Kommunikation muss immer relevant, persönlich und wirksam sein.

Das Dilemma: Was für Konsumenten (z. B. Käufer des iPhone 6 mit Apple Pay; hier wurden in 72 Stunden über 1 Million Kreditkarten freigeschaltet!) schnell zur Selbstverständlichkeit wird, ist für Unternehmen oft eine lange Qual. Etablierte IT-Prozesse in Windeseile anzupassen, gelingt nur schwer.

Das Zeitalter der Kunden ist da!

Marktforscher von Forrester nennen die Jetztzeit „The Age of the Customer“. Der Mensch rückt in den Mittelpunkt. Mit Egozentrik hat dies wenig zu tun; vielmehr mit dem berechtigten Wunsch als Individuum wahrgenommen, aufmerksam und fürsorglich behandelt zu werden. Gerade dann, wenn wir Kunden sind, die für Waren oder Dienstleistungen Geld ausgeben. Dies erfordert seitens der Unternehmen eine komplette Erneuerung ihres Information Managements. Bis dato zählt, Kunden- wie auch Mitarbeiterkommunikation effizient und preiswert zu gestalten. Die Controller wachen darüber. Das Ziel lautet, Aufmerksamkeit und Leads zu generieren, damit der Vertrieb nacharbeiten kann. Diese Aufgabe wird immer schwieriger. Spricht man mit Medienexperten, wird eine simple Frage zur Herkulesaufgabe: „Wie macht man für Massenmarktprodukte wirksame Kommunikation?“ TV funktioniert noch. Die zweite Säule, Printmedien, allen voran die Zeitungen, stecken in einer Krise. Leser und Anzeigenkunden rennen davon.

 

ValueArt+Com ValueMemo! 2015.001

 

Hoppla, das Neue ist schwierig! 

Neue Kommunikationsformen via Facebook, Instagram umd Co.  sind extrem erfolgreich; für Kommunikations-Traditionalisten aber schwierig zu handhaben, weil sie “beyond Targeting” auf Interaktion, Beziehungen, Prozessautomatisierung und Algorithmen beruhen, nicht auf bloßer Reichweite. Über 1,3 Milliarden Facebook-Nutzer auf einen Schlag zu erreichen, geht nicht, weil es von Konsumenten nicht gewollt ist. Online-Display-Werbung über Banner wird teurer, Wirkungseffekte sind schwieriger zu durchschauen. Google ist in der Lage, relevante Kommunikations-Lösungen zu bieten, die sich rechnen, weil sie schier unendliche Reichweiten mit direkter Interaktion und Transaktion koppeln. Vorausgesetzt, Inhalte und Botschaften stimmen. Alles, was Google bietet, liefert sofort (= automatisiert) Wirkungsnachweise. Ergebnisse sind blitzschnell ausgewertet.

Von all dem können diejenigen, die bislang auf klassische Kommunikationsformen und Werbung sowie primär auf Print- und Publishing-Aktivitäten vertrauen, nur träumen. Es ist nicht sofort messbar, was ein Druckprodukt oder das per Email versendete PDF leistet. Wird es angeschaut? Oder liegt es nur eine Weile unangetastet auf dem Tisch/Desktop, bevor es im Papierkorb landet? Response-Effekte über QR-Codes reichen nicht aus, da nur punktuell messbar. Printmedien können nicht in Echtzeit Daten liefern, welche ihrer Botschaften oder Stories von wem wann gelesen wird. Erfasst wird höchstens, ob ein Printprodukt zugestellt oder gekauft wurde. Marktforschung ist retrospektiv, dauert Wochen und Monate. Das gilt für fast jedes Druckprodukt. Der Betreiber eines Online-Blogs oder einer Community-Site hat es besser; er kann kostenfrei sofort Statistiken oder Kommentare bekommen, die ihn informieren und helfen, das Inhalte-Angebot zu verbessern. Printproduzenten und deren Auftraggeber gucken dagegen in die Röhre. Und sind hoffnungslos überfordert, wie Kommunikation und Transaktion nahtlos gekoppelt werden können. 

Die Zukunft von Print und Publishing “re-loaded”: Mit neuen, IT-getriebenen, sozial vernetzten Kommunikationslösungen die Lücke schließen zwischen realer Welt und der virtuellen Erscheinungsform von Inhalten aller Art. Das funktioniert technisch längst schon. Man denke nur an Web-to-Print-Lösungen auf Konsumenten-Ebene (C-toC), um z. B. Facebook-Chroniken oder Wikipedia-Inhalte einfach und per Mausklick in Publikationen zu verwandeln, die über Nacht gedruckt und versendet werden. Auf B-to-B- wie auch auf B-to-C-Ebene ist man noch weit davon entfernt. Weil das Denken von etablierten Strukturen und IT-Prozessen diktiert wird. Zeit, das zu ändern, gerade hierzulande bei DAX-Konzernen und im Mittelstand, die in ihrem Börsen-/Unternehmenswert den Digitalfirmen hinterherhinken. Nicht nur relativ, sondern absolut. — Wie gesagt: Ich kommuniziere (werthaltig), also sind wir (profitabel)! 

Ausblick: Alles wird gut, wenn wir aus etwas Altem etwas Neues formen. Die Werte der Gutenberg-Galaxis sind noch immer gültig und beflügeln die Kunst der Kommunikation. Das wurde vor allem im November 2014 im Rahmen der Canon for Business Initiative im Team mit hochkarätige Experten beim ersten #InfoAtWork-Event in Deutschland deutlich. Siehe dazu unser Value Resümee und die Echtzeit-Doku sowie den Kommentar von Jörg Blumtritt (@jbenno).

Lesetip für IT, Marketing und Financial Community:
Canon Business Bytes mit fundierten Fachartikeln zum Thema Information Management!

Und: Lesen Sie bitte auch unseren der #Sinnhaftigkeit gewidmeten Jahresgruss 2015:
ValueMemo! — „Das Ziel findet sich durchs Laufen!“

 

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

Es ist Tradition bei Canon, Kunden nicht nur mit Produkten zu versorgen, sondern auch mit relevanten Markt- und Fachinformationen. Einige Links haben wir darum aufgeführt.

 

Exklusiver ValueTalk! mit Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.
Interview: Andreas Weber


Prolog:

Eine wie wir finden erstaunliche Wandlung hat sich bei Canon vollzogen. Der Konzern entwickelte sich (bis dato fast im Stillen) vom Kamera- und Drucker-Hersteller zum “IT-Lösungsanbieter mit Strategieberatung”. — Wer es nicht weiss, mag erstaunt sein. Seit rund einem Jahr ist Canon, die weltweit strahlende Consumer-Marke für Imaging und Printing, auf dem besten Weg, das Information Management als Grundpfeiler der digitale Transformation für alle relevanten unternehmerischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu gestalten. Wer mit Marc Trennheuser und seinem Team spricht, lernt schnell, dass das berühmte „love it“ zu einem „love IT“ werden kann.  

 

ValueLearnings!

Die „Digitale Transformation“ der Unternehmenswelt hat erst begonnen. Im Fokus steht das „Seamless“-zu gestaltende Information Management, gekoppelt mit profunder „Imaging“-Kompetenz.

Bevor Unternehmen sich in der Welt von Big Data und Social Business souverän bewegen können, müssen die internen und externen Geschäftsprozesse vereint und interaktive werden.

Das Wissen um die Vorteile eines zeitgemäßen Information Management darf nicht nur in Fachabteilungen angesiedelt werden. Es wird zur Chefsache!

 

Warum befasst sich Canon neuerdings mit dem Thema IT respektive Information Management?

Marc Trennheuser: Für Canon ist das Thema IT prinzipiell nichts Neues, sondern ein folgerichtiger, evolutionärer Schritt. Wir befassen uns seit langem mit dem Thema „Imaging“. Das heißt, mit der Erfassung von Bildern und deren Visualisierung. Im Fokus steht das durchgängige Verarbeiten von digitalen Daten, die hinter diesen Bildern stehen. Im ersten Schritt ist relevant, wie man vom Kamera-Bild (inklusive Text) zum hochwertigen Druck kommt. Und danach im nächsten Schritt wie man effizient optimale Software Prozesse fürs Information Management gestaltet. Wir sehen das als einen organischen Prozess, der ganz besonders im Business-Bereich eine wachsende Bedeutung hat.

Das heisst, Canon vereinfacht und verstärkt den Prozess wie man nahtlos von Daten und Bildern zur Information und ihrer Verteilung gelangt?

Marc Trennheuser: Exakt. Es geht um das schnelle und reibungslose Verarbeiten von Informationen, um unternehmerische Prozesse zu optimieren. Canon ist in der Lage Informations-Management-Lösungen als Gesamtkonstrukt zu nutzen, also Hardware, Software, und „Brainware“. Alles aus einer Hand.

Gibt es nicht schon eine Vielzahl von Informations-Management-Angeboten?

Marc Trennheuser: Im Prinzip ja. Aber: Was unsere Arbeit bei Canon aus unserer Sicht einzigartig und unverwechselbar macht, ist, dass wir alle diese Dinge auf Basis eigener Entwicklungen zusammenführen können. Unsere Datenverarbeitungs-Plattformen sind alle von und bei Canon entwickeln — wir produzieren sie selbst.

 

IM FOKUS: DIE GANZHEITLICHE OPTMIERUNG
ALLER RELEVANTEN UNTERNEHMENSPROZESSE.

 

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Marc Trennheuser: Ganz entscheidende. Der wichtigste Vorteil ist, dass wir dadurch bereits in der Entwicklungsstufe mit den Kunden sämtliche Komponenten abstimmen. Entsprechend können Leistungsmerkmale bei Hard- und Software perfekt synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir eine global tätige Firma sind; wenn ein lokaler Kunde mit uns einen Deal abschließt, sich dann aber weltweit entwickeln möchte, hat er die Möglichkeit, das zu tun – im Team mit Canon!

Besteht denn für Ihre Lösungen noch ausreichend Potenzial im Markt?  

Marc Trennheuser: Oh ja. Obgleich es wie gesagt eine Vielzahl von Angeboten gibt, arbeiten die meisten Unternehmen trotz allem schwerpunktmäßig noch mit Papierdokumenten. Hier können wir rasch helfen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Und für diejenigen Branchen oder Unternehmer, die sich für diese Themen erstmalig interessieren, also noch keine Erfahrung haben, können wir sofort anschaulich machen, dass, wenn man Abläufe anders, also durchgängig digital, macht, man viel effizientere Gesamtprozesse erzeugen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Einstieg in Big Data-Prozesse und ins Social Business.

Welcher Anreiz besteht, sich auf Top-Entscheider-Ebene mit Canon Lösungen zu beschäftigen?

Marc Trennheuser: Canon beschleunigt auf smarte Art und Weise die digitale Transformation in der Unternehmenswelt! Vor allem bei großen Unternehmen gibt es akuten Bedarf dafür, Daten und Dokumente schneller zu finden und fokussiert damit arbeiten zu können. Das vereinfacht nicht nur interne Prozesse und reduziert Kosten. Man kann eine größere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und entsprechend das eigene Angebots-Portfolio am Markt schneller, besser und effektvoller platzieren. Erst dann wird es richtig spannend.

 

 

Wie sieht das im Detail aus?

Marc Trennheuser: Wir sehen Information Management nicht nur in Verbindung mit internen Prozessen, die optimiert werden können, sondern vor allem im Kontext mit allen externen Prozessen. Denn erst mit dieser Durchgängigkeit von innen nach aussen wird der gesamte unternehmerische Wertschöpfungsprozess verbessert.

Ein Beispiel?

Marc Trennheuser: Wenn man zum Beispiel das Rechnungswesen digitalisiert, hat man die Finanzflüsse besser im Griff. Man kann gleichzeitig in der Marketing-Kommunikation mit wenig Aufwand die Interaktion mit allen relevanten Entscheider-Ebenen verbessern, um kaufmännische Belange mit Marketing-Aspekten direkt zu koppeln. Alle wichtigen Entscheider und Unternehmensbereiche kommunizieren dann mit deutlich weniger Aufwand. Die Transparenz für alle laufenden Vorgänge wie auch für das Erreichen gemeinsamer Ziele erhöht sich deutlich. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, ganz anders mit dem Markt zu agieren, weit über die der Prozessoptimierung hinaus.

 

DAS BESONDERE BEI DER WERTSCHÖPFUNGS-STEIGERUNG:
INTERNE PROZESSE DÜRFEN NICHT (MEHR) ABGEKOPPELT WERDEN VON DEN EXTERNEN.

 

Welche Hürden bestehen, wenn Prozesse in Unternehmen sich verändern sollen?

Marc Trennheuser: Wir müssen ein neues Bewusstsein für Information Management im Kontext mit digitaler Transformation schaffen. Vor allem im Hinblick darauf, was Entscheidungsfindungen angeht. In noch viel zu wenigen Unternehmen ist man sich bewusst, dass auf administrativer Ebene, etwa in der Sachbearbeitung oder auf der Ebene der Abteilungsleitung, keine unternehmenskritischen Prozesse, die wir anpacken, verantwortet werden können. Das ist Aufgabe der Geschäftsleitung, durch die solche strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Und da steht Information Management nicht unbedingt auf der Agenda. Jedenfalls noch nicht! Das wollen und das können wir ändern.

Brauchen Sie dann nicht einen neuen Beratungsansatz, der viel mit „Change Management“ und Verhaltensänderungen zu tun hat?

Marc Trennheuser: Unser Verständnis und unser Handeln bezieht Veränderungsprozesse als Teil des Information Managements aktiv ein. Bei unserer Art der Beratung geht es an erster Stelle gar nicht darum, welche Produkte wir dem Kunden verkaufen können. Es geht darum, den Kunden erstmal vor Ort kennenzulernen, und daraus zu schließen, ob wir schon Lösungen haben, um die Kunden-Prozesse zu optimieren, oder ob wir eine neue Lösung dafür finden können. Wir beraten also nicht, um Produkte von der Stange zu verkaufen.

 

Canon Blog Deutsch

Canon Blog, der Fachinformationen bietet zum Thema Digitale Transformation und Information Management für die Bereiche IT, Marketing und Financial Community. Link: http://www.canon.de/exceptional

 

Wann ist für Sie eine Beratung erfolgreich?

Marc Trennheuser: Beratungserfolge entstehen durch konstruktive und informative Gespräche auf vielen Ebenen. Erst dann kann man feststellen, was tatsächlich optimiert werden kann und muss. Das schließt ein, dass wir mit unter auch Dinge radikal neu machen müssen. Es ist wichtig für uns, Personen aus allen Bereichen der Firma zu kennen, damit wir ein Gesamtbild der Firma haben, um effektiv arbeiten und effizient entwickeln können. Unser Erfolg und die Wirkung, die wir erreichen, zielt auf individuelle Lösungen für unsere Kunden ab.

Wie bildet man diese Vorgehensweise im Canon Geschäftsmodell ab? Bis dato werden doch Produkte entwickelt und vermarktet. Und nicht Services oder gar Consulting?

Marc Trennheuser: Unser Geschäftsmodell-Ansatz entspricht hundertprozentig dem Charakter von Information Management: Es basiert auf Langfristigkeit, Kunden- und Marktorientierung. Es wäre unklug anzunehmen, dass man sofort weiß und versprechen kann, was bei der Veränderung unternehmerischer Prozesse unmittelbar herauskommen kann. Wir stellen uns vielmehr darauf ein, als Berater und Kompetenzinstanz Teil des Kundenprozesses zu werden. Wir sind keine gewöhnlichen Berater im herkömmlichen Sinne, weil wir eben nicht nur beraten, sondern den Kunden dabei helfen, das umzusetzen, was wir ihnen geraten haben.

 

UMDENKEN: KUNDENBINDUNG UND MARKTORIENTIERUNG
SETZEN ABSOLUT LANGFRISTIGES DENKEN UND HANDELN VORAUS.

 

Versprechen Sie sich von Canon als starker Marke im Konsumentenmarkt auch Vorteil für das Business-to-Business?

Marc Trennheuser: Unbedingt. Canon gehört weltweit und in Deutschland nachweisbar seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Marken. Mit einem extrem hohen Grad an Emotionalität und Sympathie. Es geht zudem bei Canon weniger um das Me-First, als um das Me-Best. Was uns ausmacht ist unser solider, vertrauensstarker Charakter als Unternehmen, der sich durch die Marke manifestiert und der Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Canon als Marke aus Ihrer Sicht unverwechselbar?

Marc Trennheuser: Wir sind in der einzigartigen Lage, nationale wie globale Projekte  durchgängig – technisch gesprochen: „smart and seamless“ — abzuwickeln. Die vielen Facetten technischer Kompetenz, über die wir verfügen, bieten weitere Vorteile. Man kann mit Canon schon jetzt auf einen Schlag 90 Prozent aller sogenannter Output-Themen in Unternehmen aller Art abdecken. Auch unsere Standhaftigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Tatsache, dass der Kunde weiß, dass wir auch in vielen Jahren noch für ihn da sein werden, fördert langfristige Projekte. Das ist für unsere Information Management-Kunden äußerst wichtig.

Wir danken für das Gespräch!

 

OUR TAKE: Well done, Canon. Weiter so!

Wenn ein Traditionsunternehmen wie Canon sich so konsequent und umfassend wandelt, ist das mehr als bemerkenswert. Es lässt aufhorchen! Der Konzern kann im besten Sinne als konservativ-umsichtig charakterisiert werden, gepaart mit höchster Gründlichkeit und Sorgfalt. Rasante Strategie- und Richtungswechsel wie bei US-Unternehmen wirken dynamisch, aber ob sie auf Dauer zielführend sind, ist aus Sicht der Japaner wohl in Frage zu stellen. Markt- und Kundenorientierung bedeutet eben, die Sichtweise und Situation des Kunden im Detail zu erfragen, zu besprechen, zu bewerten und dann maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unsere IT-Realität sieht aber bislang anders aus. Die meisten IT-Anbieter machen was sie können, aber nicht unbedingt, was sie sollen. Nämlich im Dialog mit Kunden Lösungskonzepte entwickeln, die nicht von der Stange sind und auch nicht nach dem Kauf nochmals hohe Inventionen bei der Lösungsanpassung erfordern, indem Systemhäuser und/oder teure Spezialisten zwischengeschaltet werden müssen. Hinzu kommt, dass die Unternehmenswelt mit disruptiven Techniklösungen nicht zurecht kommen kann. Es gilt, erst die Prozesse zu optimieren, um sich dann ganzheitlich auf neue dialogische Aktivitäten mit Kunden einlassen zu können. Ohne zeitgemäßes Information Management keine nachhaltig erfolgreiche “Digital Transformation”. Das ist wohl die Quintessenz aus dem, was die neuen Strategie von Canon als Partner der Unternehmenswelt ausmacht. Wir sind gespannt!

 

“Be Exzeptionell” — Das Video-Statement von Canon Deutschland Geschäftsführer Rainer Führes unterstreicht die Wichtigkeit, beim Information Management neue Wege zu gehen.

 

 

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