Archive

Tag Archives: Geschäftsmodell

Formel-1-Syndrom — Sebastian Vettel: „Wir müssen über den Schatten springen!“.001

Eine Manöverkritik aus aktuellem Anlass.

Von Andreas Weber

Über 200.000 Menschen wurden rund um den Grand Prix in Monaco zur Formel 1 befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Zu teuer, zu technisch, zu langweilig. Sebastian Vettel muss im Interview per ARD Morgenmagazin am 3. Juli 2015 gesendet, unverblümt zugeben, dass man sich im Rennzirkus wohl zu sehr mit sich selbst beschäftige. Und zuwenig mit den Zuschauern. Die Interessen der Veranstalter und Rennställe decken sich nicht mehr mit denen der Zuschauer. Die Fahrer leiden darunter, wie Sebastian Vettel und andere Rennfahrer einräumen. Vettel empfiehlt, zu überdenken, was man da tue. Und fordert auf, über den eigenen Schatten zu springen.

Das ist eine Steilvorlage, um im Rennen um werthaltige Kommunikation seine Position zu überdenken. Und das betrifft uns alle. In den letzten Wochen tun sich geradezu Abgründe auf, da auf breiter Front das Ziel verfehlt wird. Und der Dilettantismus Oberhand gewinnt. Beispiel: Die Messe Nürnberg schafft es mit der CO-REACH als Fachmesse für Dialogmarketing (mit Fokus auf Print, Online, Crossmedia) einen Dialog über das Messegeschehen gar nicht erst stattfinden zu lassen. Fast tragik-komisch: Auf Facebook lässt die Messegesellschaft auf der CO-REACH-Seite Bilder von Vorträgen posten, die Chart-Inhalte zeigen, die sagen, worum es heute geht, wenn man Erfolg haben will: Dialoge über Social Media führen, Bloggen als aktive Form der qualifizierten Kommunikation nutzen, um Dialoge zu initiieren, die Interaktionen in Gang setzen u.v.m. — Doch nichts davon passiert. Es gab bis zum Messeende am 25. Juni 2015 kaum likes oder Re-Tweets. Scheinbar verfolgt auch niemand im Management der Messegesellschaft, was da vor sich geht, ebenso wenig auf Twitter. Hier war die Messe Nürnberg so clever, gleich verschiedene Hashtags zu initiieren, statt nur einen. Folge: Die Resonanz versickert bzw. bleibt aus. Es interessiert kaum jemanden. Dies wird noch übertroffen durch Fachmedienpartner der CO-REACH, die emsig-bemüht, aber ziemlich amateurhaft agieren. Gerade, wenn man mit Kritik aufwartet. So geht es, wenn Printmagazine meinen, Online- und Social-Media-Kommunikation zu beherrschen, indem man klassisch Meldungen pusht und auf Feedback in Echtzeit gar nicht erst vorbereitet ist. Zugleich ist natürlich eine große Angst vorhanden, die Kontrolle zu verlieren.

Kommunikation: Ein Milliarden-Euro-Grab?

Spannend: Die Aussteller, die viel Geld für ihre Messebeteiligung ausgeben, lässt das völlig kalt. Sie bekommen es nicht mit, weil Sie unter dem oben beschriebenen Formel-Eins-Syndrom leiden. Dabei hätte man auf der CO-REACH nur zuhören müssen. Ausreichend qualifizierte Vorträge wurden geboten. Allen voran der von Mr. Media, Thomas Koch, aka @ufomedia. Er verzichtete auf Charts, und las der Branche besonnen, aber zielgenau die Leviten. Sein Thema: „Das Ende der Werbung“. Fazit: Nichts ist mehr, wie es war. Die Medien und die Werber haben nicht im Ansatz verstanden, was heute vor sich geht. Und profitieren davon, dass ihre Kunden es zumeist auch nicht besser wissen. Übrigens: Von der Rede von Thomas Koch konnte man nur Kenntnis erhalten, weil er im Anschluss an seinen Vortrag selbst wirksam darüber kommunizierte. Per Twitter und Facebook teilte er den Link zur Videoaufzeichnung seines Vortrags.

Dazu passt bestens eine weitere Beobachtung von Thomas Koch: Die Rolle von Chefredakteuren der Medien wurde von der Bloggerszene übernommen. News werden über uns alle nicht nur kolportiert, sondern qualifiziert wie auch emotionalisiert bewertet. Das Dilemma aber ist: Es wird soviel Geld für Kommunikation ausgegeben wie nie zu vor. Und noch nie wurde so wenig Wirkung wie heute damit erzielt. Angeblich fehle es an validen Messgrößen, weshalb sich Google und Facebook verbiegen, um mit den Mediaexperten ins Gespräch zu kommen, weil sich die Auftraggeberschar mehrheitlich noch auf deren Rat verlässt. Jeder, der Begriffe wie „Content Marketing“ oder „Targeting“ nur einigermaßen richtig aussprechen kann, erhält einen Auftrag. Unabhängig davon , ob die tatsächlich erreichbaren Möglichkeiten sinnvoll ausgeschöpft werden.  Beispiel: Social Media-Projekte werden in Unternehmen zu gerne über die Werbeabteilung per Outsourcing an „Agenturen“ vergeben, deren Wissen und Können oft nur darin besteht, per neuen Technologien die gleichen alten Push-Inhalte unters Volk zu bringen wie vorher auch schon. So entstehen Facebook-Seiten, die keine Interaktion hervorrufen. Und auch Facebooks Stärke, das beste Targeting zu bieten, gar nicht richtig nutzen. Per Blog-Technik entstehen Corporate Blogs genannte Sub-Websites, die per „Copy and Paste“ Inhalte erfassen, die längst ubiquitär sind und daher vielerorts im Netz schon aufgetaucht sind. So zahlen Kunden für angebliche Blogs, die streng genommen gar nicht der Bloggerkultur entsprechen, weil die Inhalte weder persönlich noch exklusiv sind; und somit zu keiner nutzbringenden Meinungsbildung führen können. Das geht alles bis dato soweit gut, weil der Auftraggeber es nicht bemerkt. Oder, weil kritische Geister, die es bemerken, sich in den Firmen ducken, weil angeblich die konservative Firmenstruktur es nicht anders zulasse. Oh je…

Stats co-reach Christian Kopocz 25062015 1716h

CO-REACH: Ziel verfehlt! Am Ende der Messe in Nürnberg gab es kaum Resonanz per Social Media.

Liebe Leute, ganz ehrlich: Ich bin in meiner Kritik noch zurückhaltend bis zaghaft. Es ist schlimm. Der blanke Irrsinn, was da auf breiter Front geschieht. Hört doch einfach auf Thomas Koch. Und auch auf Sebastian Vettel. Überdenkt, was ihr tut. Stellt es in Frage. Lernt dazu. Und besinnt Euch darauf, worum es geht: Kommunikation werthaltig zu gestalten. 

EMPFEHLENSWERT:
Videoaufzeichnung des Vortrags von Thomas Koch “Das Ende der Werbung”

PS: Rückblick

Die Besucherzahlen der CO-REACH sind übrigens gegenüber 2014 kaum gestiegen: 6.000 Besucher aus 12 Ländern vermeldet die Messe Nürnberg per 26. Juni 2015. 2014 waren es 5.778 Besucher aus 20 Ländern. Und 2009, als die CO-REACH noch Mailingtage hieß, war es 8.150 Besucher. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/CO-REACH sowie http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Abschlussbericht-mailingtage-2009-%96-Erfolgreich-am-Puls-der-Zeit/17235

Dies Ausstellerzahl war 2015 mit 266 gegenüber 2014 leicht rückläufig, da waren es noch 269 Aussteller. 2009 wurden noch 400 Aussteller vermeldet.

Kopocz Lösungsheft image82-780x585

© 2015 by printmanufaktur, Christian Kopocz, Lübeck.

“Klasse. Ein smartes und überzeugendes Plädoyer für Print. Hübsches Design und farbenfroher Druck war gestern. Umsichtig erstellte und stringent inszenierte Inhalte, die im Kommunikationsmix höchste Wirkung entfalten, sind Heute und Morgen das Maß aller Dinge!” —Andreas Weber

Es ist bezeichnend: Die derzeit besten Printprodukte stammen nicht mehr von klassischen Designern, Agenturkreativen oder Druckereien und ihrer Lieferanten. Sie kommen von Unternehmern, die sich vorwärtsgerichtet den Anforderungen des Digitalzeitalters stellen. Und sich klug dafür einsetzen. Wie Christian Kopocz, Inhaber der prindoz-Firmenguppe; er ist gelernter Kaufmann. Nach der überaus erfolgreichen Organisation und Durchführung der 1. Multichannel Innovation-Konferenz #XUG15EU Ende Mai 2015 in Berlin, hat Christian Kopocz sein Wissen und seine Erfahrungen in einem lesenswerten, gedruckten Magazin publiziert. Der Name: “Lösungsheft”. Herausgegeben und produziert im eigenen Unternehmen, der Printmanufaktur. Das Credo: „Mich nervt das ewig gestrige Denken der Kollegen in der Branche. Dabei schließe ich Agenturen nicht aus. Innovatoren waren Sie einst, der Drucker und der Werber. Was ist geblieben? Es ist mühsam sich gegen den Strom der Innovationsverweigerer zu stemmen, doch es lohnt sich wenn man die Erfolge betrachtet.“

Das Ergebnis, das Christian Kopocz liefert, überzeugt. „Nicht belehrend, sondern unterhaltend, kurzweilig, motivierend zum Dialog und nur im Notfall als Unterlegscheibe für wackelnde Möbel zu gebrauchen“, so der Anspruch des printmanufaktur Gründers mit einem Augenzwinkern.

Im Blogpost zum neuen Magazin heisst es weiter: “Flankierend zum gedruckten haptischen Erlebnis kommen die digitalen Kanäle, genauer Twitter, Facebook und Pinterest zum Einsatz. Hier baut die printmanufaktur auf Ideen, Gedanken, Bilder, die den Dialog geradezu einfordern. ’Denn der Kunde entscheidet über den bevorzugten Kanal, nicht der Absender’, spätestens hier kann Christian Kopocz seine Wurzeln in der Multichannel-Kampagnenwelt nicht verbergen.”

Der seit Frühjahr 2015 neue Standort für Christian Kopocz ist übrigens die Hansestadt Lübeck. Der reichen Tradition erfolgreicher Kaufleute fühlt er sich verpflichtet. Denn Print muss sich rechnen und sein Geld verdienen. Nicht mehr. Nicht weniger. Und das geht nur, wenn die Kommunikation stimmt und die gewünschten Wirkungseffekte eintreten. Na dann! Weíter so.

Kopocz Lösungsheft Bildkollektion

© 2015 by printmanufaktur, Christian Kopocz, Lübeck.

CEO Talk on Innovation Oliver zünd.002

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Composing: Andreas Weber. Photo Oliver Zünd: Zünd Systemtechnik AG.

It’s a truly impressive success story. Zünd Systemtechnik AG, a family-owned business with operations worldwide, specializes in developing and manufacturing digital cutting systems. The Zünd name represents Swiss Quality and is synonymous with precision, performance, and reliability.

The company description states: “Since 1984 Zünd has been developing, manufacturing, and marketing modular cutting systems and is globally recognized as market leader. The Zünd customer base consists of manufacturers and suppliers in many different industries, including graphics, packaging, garment and leather, as well as technical textile and composites. Zünd maintains headquarters in Altstätten, Switzerland, where the company’s R&D, marketing, and production facilities are located. Besides Zünd’s own sales and service organizations in Hong Kong (China), India, Italy, the Netherlands, and the United States, Zünd relies on a worldwide network of long-standing, independent distribution & service partners.”

In a recent Value CEO Interview, Andreas Weber asked Oliver Zünd to explain some of the reasons for his company’s success.


Why has the history of Zünd Systemtechnik AG become such a success story?

Oliver Zünd: What really distinguishes us — our true forte — is “thinking forward”, that is, focusing on long-term strategies rather than short-term, quarterly goals. This gives us a great deal more flexibility and is something we, as a family business established in 1984, are in a position to do. Of great importance to us are the close relationships we have established with our customers and our many regional ties. 80 percent of all Zünd machine components originate within a 30-kilometer radius of our factory. We are also very focused. We know exactly what our strengths are and have specialized in developing a solid, modular cutting platform that serves vertical and highly specialized markets. The advantages are twofold: 1. Better risk management on our part. 2. Customers benefit in their ability to upgrade and expand their systems as needed.

What are your sources of inspiration for further company expansion and product development?

Oliver Zünd: We rely on a very well-educated workforce and have an R&D staff of more than 40 employees. For a company of our size, this represents an unusually high ratio. Our strategy is to stay in close contact to our markets so we can react as nimbly as possible to any changes. This means that our business has to involve direct customer contact wherever possible, which is why we serve the D-A-CH (Germany-Austria-Switzerland) region directly from our headquarters in Altstätten, Switzerland. This allows us to remain very close to end-users. Our steady involvement in numerous industry tradeshows also helps us stay on top of different markets and developing trends.

Can you cite an example?

Oliver Zünd: A good example is Fespa , which took place in May 2015 in Cologne, Germany. We were able to present to an international audience a variety of brand-new automation solutions. We introduced a state-of-the-art picking robot, which will be available in Q4. In addition, we showed the new Automatic Router Bit Changer – ARC. This feature automatically selects the correct router bit based on the material at hand, which significantly decreases setup time and reduces the potential for operator error. Our main focus at these tradeshows is the direct contact and dialog with our end-users.

How do you gauge the relevance of your products and solutions, particularly in terms of innovation and customer/market value?

Oliver Zünd: When it comes to new product developments, we try to work wherever possible with beta customers in close proximity. This is how we test features, such as the picking robot, and optimize them as necessary for real-life production environments. For customers at greater distances – by now more than 6,000 in 113 countries — we make sure they have continuous support throughout the product life-cycle. We continually gather and evaluate customer feedback, so that in principal, we are able to capture and implement relevant suggestions in max. 12 months.

What is your take on the general state of printing in the digital age, as it pertains to your customers?

Oliver Zünd: In our view, digital printing continues to have a great deal of potential; however, competition among production houses will no doubt continue to rise as printing volumes get redistributed. Because of the continued trend towards digital, the structure of print jobs changes, especially in terms of volume per job, which is steadily decreasing as orders become more customized. This benefits us as well as our customers, of course, since it fuels the need for digital cutting, particularly in conjunction with increased print customization. From our standpoint, the best PSPs know how to find new customers for digital printing and can thereby establish new markets, especially through the use of new materials. They manage to distinguish themselves from the crowd through new applications and the use of our high-performance cutting systems.

What would you be doing if you weren’t involved in digital cutting?

Oliver Zünd: Something completely different, most likely related to some kind of sport that would take me around the world. I’m very happy with the way things are though, since no sport allows you to grow old.

This interview was conducted by Andreas Weber via Skype on June 10, 2015. Our gratitude to Daniel Bischof, Zünd Systemtechnik AG, for his assistance.

 

GERMAN TEXT VERSION

SOME IMPRESSIONS VIA FESPA 2015

Our interviewee:

Oliver Zünd (39) became head of sales and marketing at his father’s company after completing his studies in economics at the Hochschule Chur. In 2004 he transferred to the United States where he oversaw the establishment and initial development of Zünd America in Milwaukee, Wisconsin. In 2006 Oliver Zünd returned to Zünd Systemtechnik AG management in Altstätten, Switzerland, and became COO in 2011. He is currently pursuing an Executive MBA in business engineering at the University of St. Gallen.

Please click for further Informationen

Zünd at Discovery Channel:
https://youtu.be/jhopvuv5nm8?list=PLlisgYauQkmnqbBQsZwE1ynm52JkYjBjr

Zünd Corporate movie:
https://youtu.be/Y4x70tZbfHM

Zünd Homepage:
http://www.zund.com/de/

Zünd on Facebook:
https://www.facebook.com/ZundCutter

Zünd Screenshot WeTransfer

Photo: Zünd Systemtechnik AG

Impressionen Swiss Publishing Day  Mai 2015

Weitere Informationen: http://swiss-publishing-week.ch

Der swiss publishing day zum Thema Druck-Innovation hat gezeigt, dass die Entwicklung nicht nur hin zu immer höherer Geschwindigkeit und Produktivität geht, sondern dass die Anbieter dem Drucken jetzt ganz neue Dimensionen erschliessen wollen. Da ist zum einen der viel diskutierte 3D-Druck, dessen Einsatzgebiete so vielfältig sind, dass sich durchaus auch Anwendungen im Bereich Marketing ergeben sollten – also dort, wo der Druck traditionell zuhause ist. Und schliesslich zielt auch Heidelberg mit dem sogenannten 4D-Druck auf ganz neue Anwendungen jenseits des angestammten, auf das Medium Papier fokussierten Geschäfts. Mit den jetzt vorgestellten Jetmaster-Dimension-Systemen soll sich vom Ball bis zum Sportwagen alles bedrucken lassen. So erhält der Göttibub zum Geburtstag künftig nicht irgend einen, sondern seinen individualisierten Fussball. Ein entsprechendes Web-Portal hat die Liechtensteiner BVD bereits aufgeschaltet.

Diese Ansätze zielen stark in Richtung industrielle Produktion, wo Automatisierung das A und O ist und das Internet als Prozessoptimierungsplattform genutzt wird. Und doch gibt es den Wunsch nach Individualität auch in der Beratung. So geht Flyerline als eines der innovativsten Drucksachen-Portale jetzt dazu über, eigene Stores zu eröffnen. Hier können sich Kunden persönlich beraten lassen und Druckmuster gleich anfassen und erleben. Neben der durchautomatisierten Druckfabrik im Sinne von Industrie 4.0 scheint es also auch einen Trend zur digitalen Manufaktur zu geben. Und im Gegensatz zur althergebrachten Manufaktur wird Individualität hier dank digitaler Produktion erschwinglich. Spezialeffekte wie auf unserem aktuellen Cover lassen sich dank digitaler Systeme auch in Kleinauflagen preiswert realisieren.

Nimmt man da noch die Entwicklung im Bereich Large Format Printing und Werbetechnik mit dazu, darf man feststellen: Das Drucken kennt immer weniger Grenzen und wird damit wieder mehr zum Tummelfeld für kreative Köpfe. Und für solche tun sich vielfältige Chancen auf. Wer es versteht, mit Ideenreichtum die Brücke zwischen den Bedürfnissen der Kunden und den neusten Möglichkeiten der Technik zu schlagen, braucht sich vor der Zukunft nicht zu fürchten.

Martin Spaar,
Herausgeber Publisher, Winterthur/Schweiz

Quelle:
http://publisher.ch

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.001

„Wer heute den Zeitgeist heiratet, ist morgen schon Witwer!“ — Prof. Wilhelm Weber, Mainz

Der Messeauftritt von X-DOC SOLUTION auf der Igepa Select 2015 in Kassel stand unter einem erstklassigen Motto: „Moderne Helden retten vor allem eines: Zeit!“ — Entsprechend stand die Reduktion von Produktionszeit ebenso im Fokus wie die Special Effects per Digitaldruck, wodurch sich die Halbwertzeit von Drucksachen verlängern lässt, weil sie mehr Aufmerksamkeit finden und höhere Relevanz haben.

Insofern rundete der Vortrag von Andreas Weber das Thema bestens ab. Titel: „Kommunikation mit Zeit-Geist: Vollgas oder Vollbremsung?“ Die Kernpunkte, die als Checkliste dienen können, waren:

  • „Zeit trifft Geist“ — Schneller, besser, weiter?
  • Warum und wie muss man Zeit sparen?
  • Warum und wie muss man Zeit gewinnen?
  • Warum und wie schaffen wir eine maximale Halbwert-Zeit
    (für erstklassige Arbeitsresultate)?
  • „Nehmen Sie sich mehr Zeit für mehr Zeit-Geist!“
  • Fragen/Thesen und Beispiele, wie man mit digitalem Print als dem Medium für Zeit-Geist im Digitalzeitalter Erfolg hat, rundeten die Präsentation ab.

Ein Blick zurück nach vorne!

Spannend ist vor allem eines: Das Thema Zeit ist immer mit unserer eigenen Existenz verbunden. Und mit einem Wandel des persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Der allzu „Geschäftige“ wird verleiren, weil er sich als unsterblich empfindet. Ein schlimmer Irrtum. Nur derjenige, der mit Muße und Umsicht agiert, ist Herr über sein Schicksal und agiert selbstbestimmt. Muße findet, wer in Ruhe nachdenkt, kundig im Vergangenen ist und dadurch stressfrei seine Zukunft gestalten kann.

Insofern ist ein Rückblick auf die Entwicklungen über die Jahrhunderte unabdingbar: Die Gutenberg’sche Erfindung aus dem 15. Jahrhundert benötigte fast 400 Jahre bis sie um das Jahr 1800 durch Innovatoren wie Alois Senefelder mit dem Chemischen Druck (Steindruck) als erstem Flachdruckverfahren eine Neubewertung erfahren konnte. Bis der Steindruck durch den Offsetdruck quasi „industrialiert” wurde, vergingen nochmals über 150 Jahre.

Seit DTP mit dem Motto „Jeder sein eigener Gutenberg“ Ende der 1980er Jahre die Print- und Publishing-Welt revolutionierte und auf den Kopf stellte, haben sich die Produktionsweisen wie auch die Wertschöpfungsmöglichkeiten drastisch verändert. Die klassische Offsetdruck-Produktionskapazitäten wurde vervielfacht und damit die Drucksachenverbreitung inflationär bzw. der Markt übersättigt. Wer im Offsetdruck „geschäftig“ agiert und meint, dass schneller, besser, billiger das non plus ultra sei, macht kein profitables Wachstumsgeschäft mehr, sondern rennt allem hinterher, um seine Kosten zu decken. Daher wurden neue Druckverfahren entwickelt, die nichts mehr mit Offset zu tun haben und auf Besonderheiten und Individualität abzielen, wie X-DOC SOLUTION auf der Igea Select 2015 eindrucksvoll vorführte. Im modernen Digitaldruck-Druck und verschiedensten Verfahren werden heute Druckprodukte in einer nie zuvor dagewesene Vielfalt geschaffen, die wie einst Unikat-Charakter haben können. Gerade der Einsatz von ausgefallenen, hochwertigsten Bedruckstoffen oder das Veredeln mit 3D-Effekten  setzt Maßstäbe. Und dies auch bei Auflage 1…

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.010

© 2015 by Andreas Weber, Mainz/Germany.

Gute Zeiten — Schlechte Zeiten…

Die weltweite Resonanz und Trauer um den Schrift- wie auch Technik-Pionier Prof. Hermann Zapf (der Anfang Juni 2015 im Alter von 96 Jahren verstarb), macht deutlich, wie wichtig es für die Druckbranche ist, sich auf ihre Ursprünge zu besinnen. Zapf erhob durch die vollendete Schriftgestaltung und -anwendung mit Präzision und Leidenschaft die Inhalte, die gedruckt werden, auf die höchste Stufe. „Drucken ist eine Kunst“ – ebenso wie das Schreiben und Schriftsätzen. Nur so entsteht Nachhaltigkeit. Und damit ein Zeit-Gewinn, weil Drucksachen wie sonst üblich nicht unmittelbar im Papierkorb des Empfängers landen. [Siehe hierzu auch unseren Beitrag zum exklusiven, internationalen Kunst-Ausstellungsprojekt “Surprise. The Art of Print!”.]

Zapf war zeitlebens immer ein Verfechter der neuesten (digitalen) Technologien. Und er half entscheidend weiter, die Kinderkrankheiten des Digitalzeitalters zu überwinden. So konnte Zapf mit seiner Zapfino (Kalligrafie am Computer) den Apple-Gründer Steve Jobs begeistern, im Jahre 2000 die Zapfino für Apple als Systemschrift zu lizenzieren. Zapfs Bücher sind legendär und wichtigste Zierde einer jeden guten Bibliothek. Und er verstand es, die jungen Menschen, gerade die „Digital Natives“, für Schriften und Gedrucktes zu begeistern! Hut ab. Da kann die Branche lernen, wie man Print auf Ewig verankert.

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.016

Ausblick: Zeit gewinnen, mit Print im Mix

Kommunikation mit Zeit-Geist bedeutet also, in Kenntnis des Gewesenen nicht das Jetzt, sondern die Zukunft innovativ zu gestalten. Für Print bedeutet das, sich noch viel besser als bislang in den Kommunikationsmix zu integrieren, und als Fundament für Wissenstransfer, Bildung und Interaktion seine Bedeutung viel umfassender als bisher üblich unter Beweis zu stellen. Ein Paradebeispiel hierfür sind die im o.g. Vortrag von Andreas Weber vorgestellten Beispiele von Kommunikationsmitteln, die für XUG15EU Konferenz Ende Mai 2015 in Berlin erstellt wurden. Das Thema der Konferenz, „Multichannel Innovation“, wurde mit Hilfe einer von Christian Kopocz, prindoz, Lübeck, auf Basis der XMPie Softwarelösungen perfekt inszeniert. Die Resonanz bei den Teilnehmern wie auch per Social Media war überwältigend und hat ein Millionenpublikum erreicht. Print wirkt eben, vor allem dank Twitter! — Und im Nachgang liefert uns Christian Kopocz ein wunderbares Plädoyer für Print: Sein neues gedrucktes Magazin, “Lösungsheft” genannt, ist Teil einer Multichannel-Kapmpagne, die in einzigartiger Weise belegt, wie moderne Konzepte für Pritnprodukte auszusehen haben.

Mike Hilton Key Visual 06-2015.001

Graphic Repro On-line News: Review from 29 June 2015

Welcome to another roundup of news highlights, the latest addition to the FESPA Newsroom and Laurel Brunner’s Verdigris Blog for Friday 26 June which looks at invisible print as a source of environmental impact reduction. We also had the first of the drupa 2016 Expert Articles a week ago, from internationally renowned editor and publisher Gareth Ward, of Print Business UK, just in case you missed it in last week’s update. In Online Features Chapter 05 you will find the latest from KBA with a report on LED UV from Blackmore in the UK; and from HEPACK in Germany with a massive investment in Heidelberg sheetfed and finishing for packaging. There’s also a really encouraging and exciting first as a KBA RotaJET 76 inkjet press from Koenig & Bauer is about to enter the digital book printing market at Kösel in Altusried, Germany. A first for KBA in this growth sector which has massive potential for digital print – both toner-based and especially in inkjet.

Monday and Tuesday’s leaders are included in the mentions above, while on Wednesday, QuadTech led the headlines with its Color Control System on Vuye Flexible Packaging’s new DGp Thallo Press in The Netherlands, showcased at open house. DGp or DG press is a company of the DG press GrouP and was founded in 2009 after the bankruptcy of Drent Goebel.

On Thursday Antalis took the lead with its four most recent acquisitions In the packaging and visual communication distribution markets representing annual sales of Euro 130 million, which are enabling Antalis to step-up the pace of its development in the packaging field.

To round off this week’s leaders we chose Andreas Weber’s latest non-profit initiative which really does need your help with crowd-funding and support, in order to achieve its ambitious target. Please read all about it and follow the links in the article which along with the project is entitled ‘Surprise. The Art of Print!’ from Mainz in Germany, home of the founding father of print, Johannes Gutenberg.

Quite a number of new developments and also some very nice sales and installations appear among this week’s selection of 25 news articles, including Heidelberg in the UK, Horizon with IFS also in the UK, KBA-Flexotecnica in China, Muller Martini in the USA, MPS in India, and Rotocontrol in Italy, as we approach the main holiday season in Europe, when industry news is expected to drop even further during the month of July. Always a good time to take a break!

The tailender this week goes to Andrew Jones and Merthyr Tydfil-based Welsh print shop Stephens & George, which next month will switch its final XL 105 for another 18,000sph Speedmaster XL 106-10-P, bringing the total of  XL 106 long-perfectors with InPress Control, Autoplate XL and CutStar to five. You’ll find the full story which highlights the massive savings the company has achieved with this technology shift in Thursday’s headlines.

That’s it until next time, my best regards,

Mike Hilton

Our e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative from Digital Dots. Our Drupa and FESPA Newsrooms can be accessed from the Index on our Home Page, as well as News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site. 

Headline News
Over 26,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news pages 

From Monday 22 June

Mon 22 Jun…    Renowned book producer Kösel invests in KBA RotaJET 76
The KBA RotaJET 76 inkjet press from Koenig & Bauer entering the digital book printing market at Kösel in Altusried, Germany.

UPM closes 130,000 tonnes of newsprint capacity in France
UPM has permanently closed PM 3 at Chapelle Darblay. The decision is part of its profit improvement target announced last November.

Ricoh at Interquest 2015 Forum on 25 June

Ricoh shows off colour trade book production expertise at Interquest 2015 London Digital Book Printing Forum…

FESPA China 2015: Find your key to success
FESPA China returns to Shanghai from 21 – 23 October 2015, with host of top global and local print manufacturers…

Friesens Corporation adds Roland 900 HiPrint XXL
Friesens puts the apex of automation and one of North America’s largest eight-colour perfecting presses from Manroland into action…

Tue 23 Jun…   Neuenstein-based HEPACK undertakes 12 million investment
HEPACK Druck+Verpackung reorganises production with large-format equipment, workflow and services all from Heidelberg…

Dscoop scores a perfect round in Dublin

Dscoop has confirmed that 1250 industry professionals from 47 different countries congregated in Dublin for the largest Dscoop yet…

Fujifilm Flenex FW flexo plate debut at Labelexpo 2015
Fujifilm’s Flenex FW water-washable flexo plate makes its official European debut at Labelexpo 2015 in Brussels in September…

Flint Group finds the easy way to create flat top
Nyloflex FTF Digital, an inherently flat top plate with special, textured surface for flexible packaging…

Top Soft Pinning plate improves flexo productivity

Asahi introduces new medium hard AFP-TSP digital plate for paper, folding carton and corrugated board and flexible packaging…

Wed 24 Jun…   QuadTech technology showcased with new DGp press
QuadTech Color Control System on Vuye Flexible Packaging’s new DGp Thallo Press in The Netherlands showcased at open house…

KBA Rapida LED Press a ‘marketing dream’ for Blackmore

Dorset’s premier print house hits new heights with UK’s first B1 LED press after its first three months of commercial production…

StitchLiner investment supports Whittington Moor’s growth

15 per cent year-on-year increase to continue with ROI in 15 months, following the installation of Horizon StitchLiner from IFS…

Focus on fabric for new investment at Colour Graphics
Colour Graphics adds MTEX 5032Pro direct-to-textile printer…

KBA China ensures comeback in Chinese flexo market
Shanghai Zidan Food Packaging & Printing opts for EVO XD from KBA-Flexotecnica after an intensive selection process…

Thu 25 Jun…   Antalis steps up pace of development through acquisition
In the packaging and visual communication distribution markets Antalis’ four new acquisitions represent sales of Euro 130 million…

pdfToolbox 8.0 focuses on usability and versatility

Callas Software releases major update of its flagship pdfToolbox product family with all-new Object Inspector tool…

Stephens & George completes switch to Speedmaster XL 106

Next month the Merthyr Tydfil-based Welsh print shop will switch its final XL 105 for another 18,000sph Speedmaster XL 106-10-P…

Blitsdruk raises the digital print bar with Xerox
The George-based South African digital print, design and copy shop has invested in a Xerox Versant 2100 digital printer…

Primera Digital saddle stitching at DS Graphics in the USA
Customised travel brochures with runs of 1 are produced automatically with the innovative saddle stitcher from Muller Martini…

Fri 26 Jun…   
‘Surprise. The Art of Print!’: Please give your support!
Now there is the second step and a new Non-Profit project will start, developed in Mainz, Germany by Andreas Weber…

Labelexpo Europe strengthens focus on package printing
Package printing will be a core subject at Labelexpo Europe 2015 as the show prepares to return to Brussels in September…

Mimaki to add sparkle to its stand with eco-solvent silver

Beauty and practicality demos planned for Labelexpo 2015…

A third MPS flexo press for Pragati Pack
Pragati Pack, based in Hyderabad, India, has invested in its third MPS flexo press for printing pressure-sensitive labels….

Italgrafica expands with two Rotocontrol machines
The Italian converter has ordered an RSC-series slitter/rewinder and a custom-built C-series high-quality slitting machine…

Lead articles from Friday 19 June in previous update… 

Previous…    Smarter Print to Market
Touch the future. The first of the drupa Expert Articles in this new series by Gareth Ward, Editor and Publisher of Print Business UK…

50 years of unit-type sheetfed offset presses from Radebeul
Technological milestones from Saxony revolutionised the press engineering industry…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Heidelberg customers enjoy the most comprehensive and extensive sales and service network in the industry for JDF compliant workflow, computer-to-plate, sheetfed offset, Web-to-print, digital printing, digital inkjet for labels and packaging, packaging and finishing, all with complementary consumables. Heidelberg has offices in around 170 countries. Visit the Heidelberg Website for more information.

Electronics For Imaging  (EFI) is a world leader in digital imaging and print management solutions for the commercial printing market. Its portfolio of integrated solutions span production and superwide format printing, graphic arts, advanced professional printing software, and industrial inkjet systems. Its technologies increase productivity by automating print and business processes To find out more visit the EFI Website.

Kodak Commercial Imaging  (Kodak) is a leading provider of innovative solutions for conventional, digital and hybrid print production environments. With the most expansive portfolio for the graphic communications market,  Kodak features technologies, products and services that help print providers streamline processes, optimise efficiencies, broaden services, and grow businesses. To find out more, visit the Kodak Graphics Website.

drupa 2016 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry, responds to the challenges of the changing market and provides pioneering solutions for the future. This is highlighted by the new marketing and communication strategy where drupa claims its position as ‘No.1 for Print & Crossmedia Solutions’ with the slogan ‘touch the future’. The issues of ‘package printing’, ‘multichannel’, ‘green printing’, ‘3D printing’ and ‘functional printing’ will become increasingly important to the overall communication strategy. To find out more, visit the drupa 2016 Website.

Online Feature articles 2014 – 2015
There were again well over 90 last year, including nine downloads, as well as 92 articles in 2013 which can still be accessed via the Index on the Home Page, with prior years’ via Search Archives (option 2) on the Website.

May/June 2015 Chapter 05

KBA Rapida LED press a ‘marketing dream’ for Blackmore
Dorset’s premier print house hits new heights with UK’s first B1 LED press…

Neuenstein-based HEPACK undertakes 12 million Heidelberg investment
HEPACK Druck+Verpackung GmbH reorganises production with new large-format equipment, workflow and services from Heidelberg…

Renowned book producer Kösel invests in KBA RotaJET 76
The KBA RotaJET 76 inkjet press from Koenig & Bauer is about to enter the digital book printing market at Kösel in Altusried, Germany…

Previous…    Walliser Bote becomes first completely digitally printed newspaper
The Manroland digital finishing solution FoldLine for the HP T400 Color Inkjet Web Press at Mengis Druck AG in Switzerland finishes newspapers at high speed…

Technology-related articles Chapter 02

Previous…    50 years of unit-type sheetfed offset presses from Radebeul
Technological milestones from Saxony revolutionised the press engineering industry…

Heidelberg opens its new Commercial PMC in Wiesloch-Walldorf
New Print Media Centre Commercial at Wiesloch-Walldorf site reflects strategic reorientation of Heidelberg with focus on customer benefits…

Production Open Days at KBA in Würzburg Day 1
Koenig & Bauer undertakes large investment in high-performance manufacturing for the future, in parallel to realignment…

Production open-house at KBA in Würzburg for staff Day 2
A resounding success with a turnout of almost 1,000 amazed current and former KBA employees on day two, following 50 VIPs…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blog 2015

Invisible Print is a Source of Environmental Impact Reduction
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 26 June

Previous…    Building Margins
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 19 June

Drupa Newsroom
Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf and for Drupa 2016 can be found in the Index, as well as via the special Newsroom button on the right of the Home Page near the top.

drupa 2016 Expert Articles series

Smarter print to market
Touch the future. drupa expert Article no 1, June 2015, by Gareth Ward, Editor and Publisher of Print Business in the UK…

FESPA Newsroom
The dedicated FESPA Newsroom can be found in the Index on our Home Page.

FESPA 2015 and FESPA News

FESPA 2015 attracted record numbers from Benelux
Regional interest in FESPA spikes ahead of FESPA Digital 2016 in Amsterdam…

Previous…    FESPA 2015 attracted most international visitor audience to date
The FESPA 2015 Global Expo in Cologne, Germany attracted the most internationally diverse audience yet from 133 countries…

FESPA China 2015: Find your key to success
FESPA China returns to Shanghai from 21 – 23 October 2015, with host of top global and local print manufacturers…

The Graphic Repro On-line Website is supported and sponsored by:

Antalis South Africa, Dainippon Screen,  Drupa 2016,  EFI and EFI Vutek, Esko,  Epson Europe BV,  FESPA. Goss International Inc,  Heidelberger Druckmaschinen AG,  HP Graphic Solutions,  Kodak,  Koenig + Bauer AG,  Kemtek Imaging Systems,  Krause-Biagosch,  Leonhard Kurz Stiftung,   Manroland Web Systems GmbH,  Muller Martini AG,  POLAR-Mohr, QuadTech Inc,  Quark Inc,  Ricoh Europe,  Sappi LimitedThunderbolt Solutions, and UPM-Kymmene.
Our Website urls are: 

http://www.graphicrepro.co.za
http://www.graphicrepro.net

GraphicRepro.Net e-News (ISSN 1814-2923)  provides weekly updates from the Graphic Repro On-line Website and is  compiled andpublished by Mike Hilton, graphicrepro.netPO Box 10 Peterburgskoe Shosse 13/1, 196605 Pushkin 5, St. Petersburg, Russia.

Digital Gutenberg after Thorwaldsen Memorial in Mainz

© 2015 by Andreas Weber. Digital Gutenberg after the Thorwaldsen Memorial in Mainz/Germany.

Good to know. Some technical insights to understand the innovation power of this art exhibition project!

What is the mutual influence of art and print, could already proved by Prof. Wilhelm Weber as a leading expert in artistic printmaking in the second half of the 20th century. A look at the present, however, shows that the times in which still give rise to artists through print new forms of art, are almost over. This should not and must not remain so, said Andreas Weber, son of Prof. Wilhelm Weber in the summer of 2014, together with the artist Dr. Ying Lin-Sill, and Prof. Yu Hiu, Deputy Director The National Palace Museum, Beijing. They were one of the initiators of a unique worldwide project. The name of their idea: ‘Surprise. The Art of Print’.

The main idea of the project

‘Artists provide the highest quality and most effective content for print. And print provides the best effects and ways to put artists and their art in scene’, stated Andreas Weber. Now the project is concrete. An art exhibition will start in China later this year showcasing extraordinary artistic prints from the past. And a brand new collection of art work created by a group of Chinese Artists specially for the latest Ink-Jet printing technologies (HP DesignJet 500 and HP Latex 360 by HP Graphic Solution Business).

‘Last year we started an unique art book project. Via Elanders Germany we printed hundreds of high quality art books on HP Indigo 10000. Because offset printing is not good enough anymore,’ said Andreas Weber. ‘The orders came in online by our Social Media platforms and an online shop which is integrated in our Facebook page. HP GSB was so amazed by the quality and the whole workflow we set up that they use those samples for the recent Dscoop Open in Dublin and for their HP Experience Centres around the globe.’

Stage 2 and a new project to begin

Now there is the second step and a new project will start: ‘Surprise. The Art of Print!’ – developed in Mainz/Germany, the City of Johannes Gutenberg. HP GSB’s worldwide marketing director, Francois Martin, agreed immediately to the fact that HP GSB will become the exclusive technology partner. The target is to benchmark the latest HP DesignJet and HP Latex technologies with the traditional printing technologies used by traditional artists like gravure, woodcut, linocut and lithography (invented by Alois Senefelder around the year 1800).

All this is driven by an innovative approach to unify the amazing possibilities of HP’s printing technologies and the talent of leading artists from China who have to learn more about the new dimension of printing via Ink-Jet technologies. ‘This approach is far beyond getting data from photographers or designers to get printed in a proper way,’ Andreas Weber explained.

The resumé by Andreas Weber, ‘At least, we selected China as the best place to start this exhibition because China is the homeland of paper and printing: they invented it. There is a certain trend in China, as in other parts of the world, where younger artists are switching to tablets in order to create art work. We plan to help show how, via digital ink-jet printing technologies, their virtual art can be brought back to a tangible state.’

Important: Fundraising!
Please could you consider supporting the project, which is a Non-Profit initiative? You can learn more facts and about online funding via this link: igg.me/at/theartofprint/x/1112597

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

HURRAY!

We got a good international MEDIA coverage!

Output Magazine did a nice report on the project. 

Mike Hilton in Graphic Repro Online as well.

Please read and share as well!

++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Bildschirmfoto 2015-06-18 um 16.04.53

© 2015 by Canon Deutschland GmbH

Von Marc Schnierer, Marketing Manager Professional Print & Wide Format, Canon Deutschland GmbH

Die Verbreitung von PCs, Notebooks, Smartphones und Tablets verändert gemeinsam mit dem Aufkommen der sozialen Medien nicht nur die Art und Weise, wie die Menschen kommunizieren, sondern auch ihre Wahrnehmung und generellen Erwartungen. Mit mehr Wahlmöglichkeiten als jemals zuvor entsteht eine Welt, in der wir häufig genau entscheiden können, was wir wollen und wann wir es wollen. 

Mehr als jede andere Branche hat der Einzelhandel die Auswirkungen dieses veränderten Verhaltens zu spüren bekommen. Marken und Einzelhändler müssen darauf reagieren, um die Kunden auf ihrem Weg mit neuen Innovationen weiterhin zu erreichen.

Digitale Innovationen sind ebenfalls hauptsächlich dafür verantwortlich, dass sowohl kleine als auch große Einzelhändler jetzt die notwendigen Daten und Erkenntnisse sammeln können, um Produkte und Dienstleistungen auf jeden Kunden zuzuschneiden. Infolgedessen erkunden Einzelhändler, Designer und Online-Unternehmer zunehmend kreative Ideen und entwickeln neue Geschäftsfelder, die auf der Produktion einer enormen Vielfalt von personalisierten Produkten mit Mehrwert basieren.

Aber die von den Kunden gekauften Produkte und Dienstleistungen sind nur ein Faktor für ein persönliches Kundenerlebnis. Für die letztendliche Kaufentscheidung ist ausschlaggebend, wie ein Käufer mit einer Marke in Beziehung tritt. Die Händler haben erkannt, dass die Art und Weise wie sie die Kunden auf ihrem Weg begleiten – das was die Kunden hören, wie sie angeregt werden und was sie sehen – vielleicht die größere Chance für eine individuelle Anpassung bietet und insbesondere eine großartige Chance für Print darstellt.

Innovation findet am POS statt

Das Gros der Umsätze im Einzelhandel wird heute immer noch über Ladengeschäfte erzielt. Daher sind sich Händler und Markenhersteller darüber bewusst, dass ihre Ladengeschäfte die Kunden auf deren Weg zum Kauf anregen müssen.

Das erste, was ein Käufer von einem Ladengeschäft wahrnimmt, ist die Schaufenstergestaltung und die Innenausstattung. Aufwändige Schaufensterdekorationen, die das Warenangebot in eine kreative und dynamische Gestaltung einbeziehen, wecken zweifellos das Interesse der Passanten. Ebenso wird eine sorgsam durchdachte Innengestaltung mit Displays und aufwändigen PoS-Schildern Kunden dazu animieren, genauer hinzusehen. Es ist jedoch wichtig für Ladengeschäfte, diese Gestaltung regelmäßig zu aktualisieren, um das Interesse der Kunden aufrecht zu erhalten. Mit einer hochwertigen gedruckten Innendekoration steht inzwischen ein einfaches Mittel bereit, um ein Erscheinungsbild aufzufrischen oder neu zu gestalten und ein neues Erlebnis für Kunden zu schaffen, die das Geschäft besuchen. Händler haben die Möglichkeit, Designs und Dekore anzupassen, um einen Bezug auf jahreszeitliche oder lokale Ereignisse herzustellen und damit die Relevanz für Käufer zu erhöhen.

Wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit von Kunden zu wecken und die Nachfrage zu erhöhen, haben auch personalisierte Verpackungen unglaublich an Bedeutung gewonnen. Dank eines maßgeschneiderten Konzepts erhöhte Coca-Cola beim Probelauf seiner Share-a-Coke-Kampagne den Absatz in einigen Regionen um bis zu sieben Prozent.

Das Konzept, zunehmend personalisierte Waren und Dienstleistungen anzubieten, hat zu einer Zunahme von Verkaufsplattformen wie NotOnTheHighStreet.com geführt, auf denen kleinere Unternehmen maßgeschneiderte Artikel nach persönlichen Präferenzen produzieren können. Moonpig erzielt großen Erfolg, indem es Kunden die Chance bietet, maßgeschneiderte Grußkarten in professioneller Qualität zu erstellen und zu drucken.

Entscheidend: Multichannel Innovation

Um in dieser Multichannel-Umgebung zu florieren, müssen Einzelhändler jedoch ihr Marketing in andere Formen der Kommunikation einbinden. Hochpersonalisierte gedruckte Kommunikationsmittel wie Coupons, Kleideretiketten, Kataloge und Direktmailings können als Zugangstor zur digitalen Welt dienen. So entsteht ein potenzieller neuer Einkaufsweg oder im Zusammenspiel mit Innovationen wie „Augmented Reality“, Near Field Communicaton (NFC) und QR-Codes ein nahtlos integriertes, anregendes Kundenerlebnis.

Stellen Sie sich ein personalisiertes Hochglanzmagazin vor, in dem jedes Produkt auf jeder Seite von den Lesern mit einer Smartphone-App eingescannt werden kann und sie in eine digitale Umgebung transportiert wo Informationen, Anregungen und die Möglichkeit zum Kauf nur einen Klick entfernt sind. Dabei gewinnen alle Beteiligten: der Kunde, der Verlag und der Lieferant. 

Das Online-Magazin und der Händler für Luxusmode Net-A-Porter hat kürzlich mit Porter ein gedrucktes Modemagazin vorgestellt. Das Hochglanzmagazin richtet sich an Käufer, die ein traditionelles Einkaufserlebnis bevorzugen. Das Unternehmen wollte jedoch nicht seine Kernzielgruppe (im virtuellen Raum) verlieren. Um Synergien markenweit zu erhalten, wurden Magazinseiten mit QR-Codes bedruckt. Damit erhielten Anwender die Möglichkeit, nahezu augenblicklich vom Inhalt zum Einkauf zu wechseln.

Fotos, Kunstwerke und Designs werden nicht länger nur auf Papier, sondern auf einer Vielzahl von Materialien gedruckt. Die Drucksysteme entwickeln sich ständig weiter und es gibt bei den bedruckbaren Materialien heute fast keine Grenzen. Inzwischen lässt sich Metall genauso bedrucken wie Textilien, Tapeten, Holz, Plastik und viele weitere Materialien.

Fazit: Es wird zunehmend deutlich, dass die Personalisierung für die Kundenbindung eine zentrale Rolle spielt. Statt als Zugabe betrachtet zu werden, hat sich ein maßgeschneidertes Kundenerlebnis mehr zu einem Service entwickelt, den Konsumenten inzwischen erwarten. Die heutigen Möglichkeiten von Print bieten Händlern eine großartige Chance, indem sie ihnen die Fähigkeit verleihen, jeden Kontaktpunkt auf dem Weg der Kunden erfolgreich zu personalisieren – von der Kaufüberlegung über den Point-of-Sale bis zur Nachkaufbetreuung.

Weitere Informationen und den „Think Retail“ Report, den Canon auf der Fespa 2015 veröffentlicht hat, erhalten Sie hier: www.canon.de/think-retail

XUG15EU PURL 1

HURRAY! It is all about me! — Perfect individualized Multi-Channel Campagne at #XUG15EU for all attendees and partners. Created ©2015 by Prindoz, Lübeck/Germany via XMPIE Software Solutions.

“HOW TO GAIN MORE THAN 1.5 MILLION VIEWS VIA TWITTER IN A VERY SHORT TIME? WITHOUT ANY ADVERTISING SPENDINGS, JUST BY ORGANIC REACH? — VERY SIMPLE: BY MULTI-CHANNEL INNOVATION AT ITS BEST!” —Andreas Weber

CHAPEAU! Hats off! The entire organizational team of the XMPie User Group (XUG), especially XUG Board Member Christian Kopocz, have done a sensational job. Almost off the cuff and within less than 10 weeks, a new international conference was created. The sophisticated and unique conference theme: Multi-channel Innovation.

More than 130 participants from 17 countries gathered on May 26, 2015 (in spite of Pentecost holidays) in Berlin, the center of the start-up and innovation scene. Well-known partners supported the effort and presented, in technical lectures and demos, how to pull out all stops – whether analog, online or mobile. The event #XUG15EU was preceded by a comprehensive, highly effective multi-channel campaign which Christian Kopocz, with his company Prindoz, Lübeck/Germany, realized through the use of print, Purl, online marketing and especially social media. Even personal contacts were made across the country as well as several continents. On the day of the conference, participants were provided with individualized print materials, among others in the form of an event book printed on premium materials. A personalized website allowed following the program individually and also online and to rate the presentations and sessions through voting, of which about half of all participants took advantage.

The event was prepared, edited and reworked on all flanks through social media. Teaming up with XUG15EU partner, Value Communication AG, Christian Kopocz developed and realized a scenario which bet especially on Twitter, in combination with Facebook, LinkedIn und XING. The result is breathtaking: 

  • In just a little over 48 hours—from the night before the #XUG15EU until the day after —Twitter alone reached a total of more than 1.5 MILLION. On the day of the event itself, one million was almost exceeded. Note: No advertising spendings needed! Just by organic reach!
  • Of those, more than 253,000 were unique reaches.
  • 980 posts were made in order to comment on the conference and to capture and share its most important results and insights.
  • Participation among the conference participants present was very high: More than 30% posted actively, more than 80% shared the posts, thereby including their specific networks. And 100% of the organizers and partners sent posts and re-tweets around the globe.
  • In addition, on the day after the conference, interesting story recaps and blog posts dealt with the results.
  • And journalists took note as well. The 4-color magazine, Wien, a leader in German-speaking countries, sent a personal letter from its editor-in-chief, Martin Schwarz, along with its exclusive Print-Germany edition and presented, prior to the conference, an interview with Christian Kopocz. Live and locally, the London Output Magazine reported  online (via blog post and online newsletter to more than 20,000 subscribers); editor-in-chief, James Matthews-Paul, made a special trip and was able to hand to conference participants his exclusive, digitally printed special edition, Output One. The technical blog ValueTrendRadar by Andreas Weber had published interviews and comments for several weeks, even had discussed presentation subjects and then documented them in real time (to thousands of viewers from more than 40 countries).

All in all we can say: What we achieved together represents a milestone, not just for us as the XMPie User Group, but for all innovation-oriented professionals in the communications industry, said Christian Kopocz. And he added: “This was successful only because we practice what we preach. And because we are successful in not only informing, but also in motivating and inspiring on the highest level on sometimes complex themes that make up Multichannel Innovation.“

Panorama CGGxhHYWgAAEX8r

© 2015 by Christian Kopocz, Prindoz, Lübeck/Germany.

Accordingly, the value of all these communication successes lies in the maximum level of interaction of participants, presenters, partners and members of the media who were involved via social media. It is especially evident that B2B subjects can be meaningfully popularized.  

And not only as a fleeting, one-time action, but permanently.  Because all of this content and these messages live on (and recently also as Twitter news indexed by Google) after the conference ended. By the way: The post-game is just a pre-game! From October 25 to 28, 2015, the American XUG Conference takes place in Miami, Florida. Participation is worthwhile. One way or another! Afterthought: The theses and insights of the final presentation and panel discussion at the #XUG15 EU have thoroughly proven themselves.

The pivotal aspects are:

  1. Multichannel Innovation means: “Discover. Watch. Love. Share. Talk about it!”
  2. Multichannel Innovation assumes a mind shift: “It’s a disruptive lifestyle philosophy!”
  3. Multichannel Innovation links and unifies social/smart technologies and “human-to-human” needs. Because: Needs are the heart of all matter.

To the astonishment of participants, the question of who, or which company, is the “global leader” in Multi-channel Innovation, was answered … It‘s Apple! Why? First, because Steve Jobs, in multichannel conformance, coined the paradigm that success is only possible when the digital lifestyle experience gains 100% acceptance in people’s daily lives. And secondly, because Apple offers the best Web services and online shops, as well as the best brick-and-mortar flagship stores. And almost “by the way”, makes possible the best print applications — from AirPrint to digitally printed iPhoto Books and superb packaging. And all of this enhanced by extraordinary marketing orientation and an outstanding “customer experience”.

XUG15EU PURL 1

HURRAY! It is all about me! — Perfect individualized Multi-Channel Campagne at #XUG15EU for all attendees and partners. Created ©2015 by Prindoz, Lübeck/Germany via XMPIE Software Solutions.


“WIE ERREICHT MAN OHNE STREUVERLUSTE EINE ORGANISCHE REICHWEITE VON ÜBER 1,5 MILLIONEN TWITTER-VIEWS INNERHALB WENIGER STUNDEN? — DURCH MULTICHANNEL INNOVATION!” —Andreas Weber

CHAPEAU! — Hut ab! Das gesamte Organisations-Team der XMPie User Group (XUG), insbesondere XUG Board Member Christian Kopocz, haben einen sensationellen Job gemacht. Fast aus dem Stand heraus, innerhalb von weniger als 10 Wochen, konnte eine neue, internationale Konferenz aus der Taufe gehoben werden. Das anspruchsvolle und in seiner Weise neuartige Thema lautete: “Multichannel Innovation”. 

Über 130 Teilnehmer aus 17 Ländern kamen (trotz Pfingstferienzeit!) am 26. Mai 2015 nach Berlin, einem Zentrum der Start-up- und Innovationsszene. Namhafte Partner unterstützten und präsentierten in Fachvorträgen und Demos, wie man analog, online und mobil alle Register zieht. Vorausgegangen war eine umfangreiche, hoch wirksame Multichannel-Kampagne, die Christian Kopocz mit seiner Firma Prindoz, Lübeck, per Print, Purl, Online-Marketing und vor allem Social Media realisierte. Auch persönliche Kontakte fanden länder- und kontinentübergreifend statt. Die Teilnehmer wurden am Konferenztag mit individualisierten Drucksachen ausgestattet, u.a. in Form eines auf edlen Materialien gedruckten Event-Books. Eine personalisierte Website erlaubte ganz individuell auch online das Programm zu verfolgen und per Voting die Vorträge und Sessions zu bewerten, wovon  rund die Hälfte der Teilnehmer Gebrauch machte.

Flankierend wurde per Social Media die Veranstaltung vorbereitet, aufbereitet und nachbearbeitet. Im Team mit dem XUG15EU-Partner Value Communication AG wurde mit Christian Kopocz ein Szenario entwickelt und realisiert, das vor allem auf Twitter setzte, im Verbund mit Facebook, LinkedIn und XING. Das Ergebnis ist atemberaubend:

  • In etwas über 48 Stunden — vom Vorabend der #XUG15EU bis zum Tag danach — wurden alleine per Twitter eine Total Reach von über 1,5 MILLIONEN aufgebaut. Am Eventtag selbst wurde die Millionengrenze fast schon überschritten. Hinweis: Das alles ohne Werbegelder, also per organischem Reichweitenaufbau.
  • Darin enthalten waren über 253.000 Unique Reachs.
  • 980 Posts wurden erstellt, um die Konferenz zu kommentieren, die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse zu erfassen und zu teilen.
  • Die Beteiligung der anwesenden Konferenzteilnehmer war sehr hoch: Über 30 % posteten aktiv, über 80 % teilten die Posts und haben so ihre spezifische Netzwerke eingebunden. Und 100 % der Organisatoren und Partner schickten Posts und Re-Tweets rund um den Globus.
  • Am Tag nach der Konferenz resümierten zudem noch sehenswerte Storify-Zusammenfassungen sowie Blogposts die Ergebnisse.
  • Auch journalistisch tat sich einiges. Das im DACH-Raum führende 4c-Magazin, Wien, übermittelte mit persönlichem Anschreiben von Chefredakteur Martin Schwarz seine exklusive Print-Deutschlandausgabe und präsentierte vor Konferenz-Beginn ein Interview mit Christian Kopocz. Live wurde vor Ort vom Londoner Output Magazin online berichtet (per Blogpost und Online-Newsletter an über 20.000 Subskribenten); Chefredakteur James Matthews-Paul war eigens angereist und konnte seine exklusiv für die Teilnehmer digital gedruckte Spezial-Edition, Output One, an die Konferenzteilnehmer übergeben. Der Fachblog ValueTrendRadar von Andreas Weber hatte zuvor über einige Wochen Interviews und Kommentare publiziert und sogar Vortragsthemen “anmoderiert” und in Echtzeit dokumentiert (mit tausenden Viewers aus mehr als 40 Ländern).

“Alles in allem lässt sich sagen: Das, was wir gemeinsam erreicht haben, stellt nicht nur für uns als XMPie User Group, sondern für alle Innovations-interessierten Profis der Kommunikations-Branche einen Meilenstein dar”, resümiert Christian Kopocz. Und ergänzt: “Das ist nur gelungen, weil wir praktizieren, was wir predigen. Und weil es uns gelingt, auch bei neuen und bisweilen äußerst komplexen Themenstellungen, die Multichannel Innovation prägen, auf höchstem Niveau nicht nur zu informieren, sondern zu motivieren und zu begeistern.”

Panorama CGGxhHYWgAAEX8r

© 2015 by Christian Kopocz, Prindoz, Lübeck/Germany.

Entsprechend liegt der Wert all dieser Kommunikationserfolge im maximalen Interaktionsgrad der Teilnehmer, der Redner, der Partner sowie der Mediatoren, die per Social Media involviert waren. Es zeigt sich vor allem, dass man B2B-Themen sinnvoll popularisierien kann. Und das nicht nur als Einmalaktion im Sekundentakt, sondern dauerhaft. Denn alle diese Inhalte und Botschaften sind auch noch vorhanden (und neuerdings als Twitter-News per Google indiziert), wenn die Konferenz zu Ende ist. Übrigens: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel! Vom 25. bis 28. Oktober 2015 findet die amerikanische XUG-Konferenz in Miami, Florida, statt. Dabei sein lohnt sich. So oder so!

Nachlese: Die auf der #XUG15 EU im Schlussvortrag und bei der Panneldiskussion dargelegten Thesen und Erkenntnisse haben sich in vollem Umfang bestätigt. Die Kernaspekte sind:

  1. Multi-Channel Innovation bedingt: “Discover. Watch. Love. Share. Talk about it!”
  2. Multi-Channel Innovation setzt einen “Mind Shift” voraus: “It’s a disruptive lifestyle philosophy!”
  3. Multi-Channel Innovation verbindet und vereint Social/Smart Technologies und “Human-to-Human” Bedürfnisse. Denn: Bedürfnisse sind das Maß aller Dinge.

Zum Erstaunen der Teilnehmer wurde die Frage beantwortet, wer resp. welches Unternehmen wohl der “Global Leader” bei Multichannel Innovation sei… Nämlich Apple! Warum? Erstens, weil Steve Jobs Multichannel-konform das Paradigma prägte, dass Erfolg nur möglich ist, wenn die Digital Lifestyle-Erfahrung hundertprozentig in der Realität der Menschen ankommt. Und zweitens, weil Apple die besten Webservices und Online-Shops sowie die besten “realen” Flaggship-Stores bietet. Und fast “nebenbei” die besten Printanwendungen möglich macht — von AirPrint bis zu digital gedruckten iPhoto Books und vollendetem Packaging. Und das alle garniert mit einer aussergewöhnlichen Marktorientierung und herausragenden “Customer Experience”.