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Tag Archives: #unleashprint

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Offizielle Einweihung der Deutschland-Zentrale von Canon (von links): Rokus van Iperen, President & CEO Canon EMEA, Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, und Rainer Führes, Geschäftsführer Canon Deutschland. Fotos: Canon

 

Das ist mehr als konsequent: Nach der imposanten Canon Expo in Paris sowie der drupa 2016 stellt Canon erneut unter Beweis, wie sich das Leben und Arbeiten durch Technologie umfassend beeinflussen und vor allem verbessern lässt. Aus funktionellen Räumen einer Geschäftszentrale wird ein kommunikativer Erlebnisraum, der Menschen und Technik eine gemeinsame Verständnisgrundlage liefern soll. Kompliment. Großartig!—Andreas Weber, Head of Value

 

Canon weiht nach Umbau neue Deutschland-Zentrale in Krefeld ein

„Fast auf den Tag genau zehn Monate lang wurde intern umgezogen, umgebaut und eingerichtet – jetzt ist das neue Living Office der Canon Deutschland GmbH in Krefeld fertig.“ Das verkündete aktuell Canon Deutschland GmbH. Das ist nicht nur für die Region in und um Krefeld  wichtig: Neben Frank Meyer, Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, kam Rokus van Iperen, President & CEO Canon EMEA. Gemeinsam mit Rainer Führes, Geschäftsführer Canon Deutschland, haben alle Drei im Europark Fichtenhain das Eröffnungsband durchschnitten und die neue Deutschland-Zentrale von Canon offiziell eingeweiht. 

Statement der Geschäftsführung

Rainer Führes: „Canon ist ein modernes und digitales Unternehmen, bei dem die Themen Arbeitsplatz 4.0 und digitale Transformation eine bedeutende Rolle einnehmen. Das auf die Zukunft ausgerichtete Konzept unserer neuen Deutschland-Zentrale unterstützt die Canon Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit, fördert flexibles Arbeiten und soll gleichzeitig junge Talente für das Unternehmen gewinnen. Außerdem ist unser Office ein Showcase für viele der Lösungen, die wir unseren Privat- und Geschäftskunden anbieten können. Ich freue mich, dass wir unser neues Headquarter eröffnen können, und bedanke mich bei allen Beteiligten – Planern, Entscheidern, Gewerken und Mitarbeitern –, die uns hierbei unterstützt haben.“

Das Konzept

Die Gebäudefläche von 12.000 Quadratmetern ist neuer Arbeitsplatz für 600 der insgesamt 2.400 Canon Deutschland Mitarbeiter. Auf großzügigen, lichtdurchfluteten Flächen mit 50 Prozent flexiblen Arbeitsplätzen herrscht ein dynamisches Miteinander, das den Austausch von Wissen und Ideen fördert. Digitale Workflows, die auf Canon Know-how, Produkten und Solutions basieren, finden hier in der täglichen Arbeit zueinander. Kleine Meetingzonen bis hin zu großen Meetingräumen verbessern die Kommunikation und Zusammenarbeit und ermöglichen Besprechungen jeder Art. Eine Kaffeebar im Empfangsbereich lädt nicht nur in den Pausen zum Verweilen ein, sondern dient auch Brainstormings und informellen Meetings als inspirierender Treffpunkt.

Zahlen, Daten, Fakten

  • 782 Brandschutzmelder wurden installiert
  • 1.637 Umzugseinheiten wurden abgewickelt
  • Rund 85.000 Arbeitsstunden
  • 12.000 m² Teppichfliesen
  • 35.000 Deckenplatten
  • 2.200 m³ Schutt und Abfall
  • 100 neue Parkplätze
  • 100.000 Pflastersteine für die neuen Parkflächen wurden verlegt
  • 2.000 neue Arbeitsplatz-Möbel (ohne Meetingzonen)
  • 500 alte Büromöbel für die Flüchtlingsarbeit in Krefeld

 

Highlight: Canon Customer Experience Center

Im Erdgeschoss befindet sich auch ein weiteres Highlight: das Customer Experience Center. Auf knapp 500 Quadratmetern lädt das Unternehmen Besucher und Kunden auf eine Reise durch die Canon Welt ein. Unter den Überschriften Explore, Inspire und Innovate lernen sie das Unternehmen und die neuesten Canon Technologien kennen. Sie sehen, in welchen Bereichen des täglichen Lebens sie mit Canon Produkten in Kontakt kommen – von der Aufnahme eines Fotos über das Speichern und Teilen bis hin zum Ausdruck, aber auch bei Rechnungen, personalisierter Werbung oder Büchern, die auf Canon Drucksystemen produziert wurden. Geschäftskunden erfahren darüber hinaus, wie sie ihr Unternehmen im Zeitalter der Digitalisierung durch Produkte, Services und Software fit für die Zukunft machen können. Das Experience Center bietet ebenfalls viel Platz für Kundengespräche und Workshops.

Bonus und Novität

Eine weitere Neuigkeit ist das Convention Center. Damit bietet Canon für Krefeld ein 450 Quadratmeter großes Veranstaltungscenter mit modernster Ausstattung und Technik. Das Convention Center wird für Events von Canon genutzt, kann aber auch für externe Veranstaltungen angemietet werden. Insgesamt bietet es Platz für über 250 Personen.

 

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00 #drupa2016 Review Teil 3 Key Visual.001

Fokus auf Canon’s #unleashprint: Kein anderer Aussteller der #drupa2016 hat aus meiner Expertensicht so umfassend, kompetent, offen und glaubwürdig zeigen können, wie die TRANSFORMATION im Print erfolgreich möglich wird. Foto: Andreas Weber

Kritische und bewusst streng selektive Analyse von Andreas Weber, Head of Value, im Rückblick auf die famose #drupa2016 — Lesezeit: 40 bis 90 Minuten. Halbwertzeit min. bis zur #drupa2020 — Die Themengliederung im Überblick:


Fazit Teil 1

Kommunikation über Print ist wahrhaft eine Kunst. Wer sich auch nach der #drupa2016 über Print adäquat informieren will, muss maximale Online-/Twitter-Kompetenz besitzen. Sonst landet man im Nirwana des Lost in details“-Syndroms und holt aus seinem hohen Messe-Investment viel zu wenig raus! — Übrigens ist es anders als über Twitter/Posten kaum möglich, in Echtzeit das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und multimedial durch Text, Foto, Video in einer digitalen und globalen Welt erlebbar zu machen! Dies gelingt vor allem durch ValueStorifys. Siehe: #drupa2016 review — All about the role of print in the communications mix sowie #drupa mc — print re-invented!


Fazit Teil 2

Print als Medientechnologie spielt nicht mehr eine Sonderolle quasi als Analog-Relikt in einer digitalen Welt. Print ist und bleibt die tragende Säule der Geschäfts- und Kommunikationswelt und kann nahtlos in digitale Geschäfts- und Kommunikationsprozesse eingliedert werden! Um in der neuen Welt des Print bestehen zu können, erfordert es seitens der Druckereien den Neustart-Knopf zu drücken. Mit Technik-Käufen oder dem Versuch, durch Technik-Einsatz gar neue Geschäftsmodelle zu entwicklen, kommt keiner weiter. Alle sind aufgefordert, das Zusammenspiel von Brainware, Software und Hardware neu zu definieren und daraus Markt-konforme Lösungsangebote im Dialog mit Kunden zu entwickeln.

 


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Teil 3 — Des Pudels Kern: #unleashprint („entfessele Print“)

Frage: Kann es sein, dass auf der #drupa2016 nicht mehr die Standgröße sowie das ultimative Produkt entscheidend waren, sondern das beste Gesamt-Konzept, dass nachhaltig Wirkung zeigt?
Antwort: Ja, das kann nicht nur so sein. Das ist so, wenn man die eingangs zugrunde gelegten Fragen beantwortet haben will. Zur Erinnerung:

  • Was bringt die Branche und den Markt tatsächlich voran?
  • Wie ordnet sich Print in der Big Data-Welt ein?
  • Welche Player/hidden Champs sind wichtig?

Nahtlos an mein Fazit zum Review Teil 2 knüpfte auf der #drupa2016 der Imaging-Konzern Canon an. Canon als die unter den drupa-Ausstellern mit Abstand bedeutungsstärkste und populärste Marke (im B2B wie im B2C) hat aus meiner Sicht das Konzept der drupa 2016 am besten verstanden und kongenial umgesetzt. Grundlage dafür war, wie Mark Lawn aus dem Canon-Europa-Management mir dies in ausführlichen Gesprächen auf der #drupa2106 schilderte, dass man bei Canon über die Jahre hinweg ein neues Denken und eine neue Vorgehensweisen kultiviert habe, um für die Print-Branche umfassende Neuheiten marktfähig zu gestalten. Mit dem Ergebnis, Trends und Märkte exakt zu analysieren, relevante Fakten in Reports für alle zugänglich zu kommunizieren, darüber Dialoge zu führen und eine neuartige Programmatik zu entwickeln, um partnerschaftlich Lösungsangebote, neue Anwendungsmöglichkeiten und gemeinsame Visionen und Strategien zu entwickeln.

Zur Erinnerung: Der Technologiekonzern Canon ist kein reines Drucktechnik-Unternehmen. Die Japaner fertigen vor allem auch Digital- und Videokameras, tummeln sich im Industriebereich sowohl in der Halbleiterlithografie als auch in der Medizintechnik. Das ganze Portfolio abdeckend, sollte zur #drupa2016 verständlich gezeigt werden, wie mit Canon-Know-how und -Lösungen die digitale Transformation umgesetzt und sämtliche Produktions- und Geschäftsprozesse synchronisiert werden können. Dabei spielen viele Canon-Partner eine Rolle, wie EFI Directsmile, Oblectif Lune, Pageflex, TECNAU oder Drittanbieter wie Apple, Microsoft, Oracle, SAP usw.

„#unleashprint bezeichnet die Synthese unserer jahrelangen, überaus erfolgreichen Marktentwicklungsaktivitäten, um Print und Druckereien nach vorne zu bringen. Es ist also nicht nur ein drupa-Motto“, erläuterte Mark Lawn bei Messebeginn. Wie sehr sich Canon als Konzern für Print stark macht, ist beeindruckend. Hier wesentliche Statements:

  1. Rokus van Iperen, President & CEO, Canon Europe erläuterte im Interview auf dem drupa red sofa das fundamentale Engagement von Canon für Print, besonders nach der Integration von Ocè: „Durch das Zusammenführen beider Firmen profitiert der Markt von der Kombination der umfassenden Print-Technologie-Kompetenz bei Océ und der weltweit überragend starken Markenwirkung von Canon als Imaging-Konzern. Wir sind damit der global führende Digitaldrucktechnik-Anbieter.“
  2. Jeppe Frandsen, Executive Vice President, Canon Europe, der das Printgeschäft verantwortet, erläuterte, weshalb Canon weiss, wie man transformiert (Quelle: Canon drupa-2016-Pressekonferenz am 31. März 2016, siehe ValueStorify): „Um Print und die Print-Branche insgesamt transformieren zu können, haben wir zunächst Canon selbst transformiert!“ 
  3. Rainer Führes, Geschäftsführer Canon Deutschland, stellt in #unleashprint in den Kontext mit Industrie 4.0 und beschreibt die Vorteile für Kunden (Quelle: Videostatement auf YouTube): „Viele Kunden und Interessenten konnten gerade aus unseren Live-Print-Anwendungen und End-to-End Lösungen unmittelbar, konkrete Maßnahmen für ihr Geschäft ableiten (…)“. 
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Betonte die Wichtigkeit von Veränderung und Transformation: Jeppe Frandsen, Executive Vice President Canon Europe bei der Canon-Pressekonferenz auf der #drupa2016. Foto: Andreas Weber

Als Resümee fasst Jeppe Fransen ergänzend zusammen (Quelle: „Die beste drupa für Canon“): „Canon ist mit dem Ziel auf die drupa 2016 gekommen, unser Know-how auf eine Weise zu präsentieren, die das Geschäft unserer Kunden in der Praxis widerspiegelt. Unter dem Motto #UNLEASHPRINT haben wir die Besucher dazu angeregt, das Potenzial von Print zu entfesseln“.

#unleashprint stand auf der #drupa2016 für drei übergeordnete Aktionsbereiche: „Inspire. Innovate. Transform“, die auf einer Galerie didaktisch exzellent aufbereitet wurden. Von dort aus gelangte man in sieben Segmentzonen, die mit über 300 verschiedenen Druck-Anwendungsmöglichkeiten sowie 25 Live-Produktionsworkflows das Gesamtspektrum der Kommunikation mit Printmedien abdeckten. Im einzelnen umfasste das Werbe- und Kreativdruck, Business Kommunikation, Verlagsdruck, Kommerzieller Druck, Industrieller- und Funktionaler-Druck inklusive 3D-Druck, Verpackungsdruck und der professionelle Fotodruck. Damit konnte Canon als einziger Aussteller das gesamte Spektrum der drupa-2016-Highlight-Themen abdecken.

 

Print gewinnt! Dank Inkjet-Druck.

Bei dieser Fülle an Technik und Anwendungsmöglichkeiten, die Canon durch den Einsatz seines gesamten Know-hows aufbieten konnte, lohnt es, Akzente zu setzen und in die Tiefe zu gehen. Zum einen war zu beobachten, welche Fortschritte beim Toner-Digitaldruck gemacht wurden. Canon konnte auf der #drupa2016 für sein Flaggschiff-Modell imagePRESS C10000VP den European Digital Press (EDP) Association Award als bestes Produkt seiner Kategorie gewonnen. Damit hatte man HP Indigo wie auch Xerox mit iGen5 auf die Plätze verwiesen.

Wegweisend war aus meiner Sicht, dass Canon zeigen konnte, wie der Toner-Digitaldruck nicht nur „stand-alone“ genutzt werden kann, sondern in Kombination mit Inkjet-Druck und Online-Weiterverabeitungssystemen innovative Verlagsprodukte hergestellt werden können. Beispiel: Im Team mit dem Fachverlag Deutscher Drucker entstand über die gesamte Messelaufzeit hinweg eine live auf der Messe produzierte Zeitschrift, die sich mit den wichtigsten drupa-Themen und dem Angebot von Canon auseinandersetzte. Die Zeitschriftencover wurden auf ImagePress gedruckt, die Inhaltsseiten auf der High-end-Inkjet-Bogendruckmaschine Océ VarioPrint i300 gedruckt und für das Sammelheften und Konfektionieren zusammengeführt. Das Mischen unterschiedlicher Druckverfahren führte keinerlei optische Störeffekte herbei. Grossartig!

Ergänzt wurde das gekonnte Mischen der Drucktechniken in einer Anwendung durch neue Möglichkeiten, wie Verlage mit Canon PRISMA und in Kombination mit Partnern (Pageflex) klassische Verlagsprodukte, vor allem auch Bücher, nicht nur On-Demand verfügbar machen kann, sondern dem Leser/Käufer die Möglichkeit bietet, Umfang und Inhalte je nach Interessenschwerpunkten individuell zu variieren. Für Druckdienstleister sind dies hochrelevante Ansätze, um ihr Leistungsangebot zu erweitern. Die Druckerei wird zum Publikations-Plattformbetreiber, der freigegebene Verlagsinhalte nahtlos in individuell konfigurierbare Leseprodukte verwandelt, die online bestellbar und in kürzester Zeit lieferbar sind. Die einzusetzenden Drucktechniken ergeben sich ‚on-the-fly’ nach den Auftragsspezifikationen. Denn es können nicht nur Einzelbestellungen von Endkunden/Lesern, sondern auch kleine, mittlere und höhere Auflagen von Verlagsseite bestellt werden. Für Leser und Verlag ergeben sich völlig neue Möglichkeiten in der Nutzung von Publikationen. Und für Druckereien eröffnen sich neue, zeitgemäße, marktorientierte, den Leser- und Verlagsbedürfnissen angepasste Lösungsangebote.


Vortrag Andreas Weber Swiss Publishing Days 2016.003

Top-Kriterien für Inkjet-Druck aus der Sicht von Andreas Weber.

Zwischenruf: Warum ist Inkjet-Druck wichtig?

Den Inkjet-Druck zeichnen folgende Kriterien aus:

  • Nahezu unbegrenzte Palette von Einsatzmöglichkeiten
  • Prädestiniert für Veredelung, Verpackungen, Etiketten, Grossformate, Transaktions-/Mailingdruck u.v.m.
  • Leuchtende Farbintensität und gestochen scharfer Druck
  • Ungeheure Vielfalt der Tinten und Substrate
  • Flexibilität und Integrationsfähigkeit

Die Knackpunkte sind aber:

  1. Inkjet-Druck ist als Treiber des Phänomen „Digitaldruck“ unerlässlich — muss aber für die industrielle Produktion passend sein!
  2. Neben Canon haben entsprechend viele Hersteller mit Wonne auf der #drupa2016 neue Inkjet-Drucksysteme vorgestellt! Viele der während und nach der Messe gepriesenen Inkjet-Druck-Verkaufserfolge auf der drupa 2016 ändern wenig!
  3. Manche Hersteller wie Landa haben vollmundig behaupten, schon jetzt die Print-Branche revolutioniert zu haben, aber tatsächlich wurde einiges im Dunkeln gelassen. Vora llem, wann die Druckbildqualität endlich stimmen wird und Nano-Maschinen definitiv verfügbar sind! #Zukunftsmusik.
  4. Andere Aussteller wiederum boten Technikkomponenten an, die in vorhandene Produktionssysteme integriert werden können. Ein probater Weg, der aber auch nicht schnell umzusetzen sein wird.
  5. Was zudem vielfach geschah: Das ‚Benchmarken’ von Inkjet-Druck mit Offsetdruck — was aus meiner Sicht eher schädlich als nützlich ist! #FalscheArgumente.

Denn, so mein Resümee: Inkjet-Druck bloß als Technik zu verstehen, hilft der Print-Branche wenig. Wesentlich sind Kunden- und Markt-orientierte Geschäftsangebote für Print im Digitalzeitalter, gerade so, wie Canon das verstanden und auf der #drupa2016 angeboten hat.


Inkjet-Druck prägt die Drucktechnologie-Entwicklung der Zukunft!

Peter Wolff, Canon Europe, PK drupa2016

Foto: Andreas Weber

Peter Wolff, Senior Director, Commercial Printers & Production CRD bei Canon Europe, nahm wie folgt dazu Stellung: „Inkjet hat sich über das gesamte Spektrum der Anwendungen auf der drupa 2016 als ausgereifte Technologie präsentiert und ist die Drucktechnologie der Zukunft. Früher konzentrierten sich die Gespräche darauf, wann die Technologie reif genug sein würde, damit Druckdienstleister von ihrer Flexibilität profitieren und Druckvolumen vom Offset- zum Digitaldruck verlagern können. Jetzt wird die Fähigkeit des Inkjet-Drucks, echten geschäftlichen Nutzen bereitzustellen, nicht länger in Frage gestellt.“

Wolff ist sich sicher, dass in Bezug auf die Produktivität, Qualität, Kosteneffizienz und Medienvielfalt der Inkjet-Druck bei vielen Anwendungen mit anderen Verfahren nicht nur konkurrieren, sondern diese übertreffen könne. Die Druckdienstleister, die #unleashprint verinnerlicht hätten, seien von der heutigen Leistungsfähigkeit der Canon-Technologien überzeugt und zu dem Schluss gekommen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Investition sei.

Zwischenergebnis: Print kann durch industriell nutzbaren Inkjet-Druck auch im Digitalzeitalter die Führung halten, vor allem bei neuen Anwendungen, die Print als Element im vernetzten Kommunikationsmix nahtlos in digitale Geschäftsprozesse eingliedern. — Entscheidend ist der Fokus auf die Customer Journey, sprich die Kunden dort abholen zu können, wo sie sind, um gemeinsam, nachhaltig neue Wege zu beschreiten.


Das Feedback seitens der Besucher am Canon-Stand in Halle 8a war extrem gut. Als Beispiel ein Auszug aus einem LinkedIn-Blogpost von Multichannel-Entrepreneur Christian Kopocz aus Lübeck.


„Touch the future TODAY“!

Wie weit man mit neuen Inkjet-Technologien kommen kann, zeigte sich bei einer spektakulären Aktion: Canon präsentierte, ganz im Sinne der CanonExpo-Zukunftsmesse, den Prototyp des neuen Inkjet-Fotodrucksystems „Voyager“, ein neues 7-Farb-Inkjet-Fotodrucksystem im B2+ Format, das noch nicht für den Verkauf freigegeben ist, aber wohl 2018 verfügbar sein könnte. Canon konnte so auf der #drupa2016 einen wahrhaften Überraschungs-Coup landen; die wenigsten Mitarbeiter am Canon-Messestand waren eigeweiht. Verfolgt wird ein ambitioniertes Ziel: Voyager soll (wird?) völlig neue Qualitätsmaßstäbe für die Herstellung von Fotodruckprodukten im Schön- und Widerdruck setzen und arbeitet laut Canon mit einer komplett neuentwickelten Inkjet-Technologie. Stündliche Präsentationen des neuen Produktionsdrucksystems erreichten tausende von interessierten Fachbesuchern, die Voyager live im Druckbetrieb in Augenschein nehmen konnten. Druckmuster, auf hauchdünnem Japan- und auf Offsetdruck-Papieren produziert, konnten begutachtet werden.

Als Zielgruppe definiert Canon laut eigenen Angaben für die Voyager „Druckdienstleister, die hochqualitative Druckprodukte wie Kataloge, Prospekte sowie Werbe- und Marketingkommunikation für Luxusgüter, Immobilien und die Lebensmittel- und Touristikindustrie herstellen und deren oberstes Anliegen die Qualität der Bildreproduktion ist.“ Weiterhin biete die neue Inkjet-Drucktechnologie dank der Hochglanzfotoqualität neue Möglichkeiten für Fotobücher und viele weitere Fotodruckprodukte. „Besucher unseres Standes werden über die Qualität staunen, die mit dem Prototyp des Voyager Fotodrucksystems möglich ist“, versprach Jeppe Frandsen, Executive Vice President von Canon Europe während der Canon-Pressekonferenz am 31. Mai 2016. „Sie werden bei uns sehen, dass mit dem technologischen Know-how von Canon die von Endverbrauchern bei Fotodruckprodukten erwartete Qualität auch auf industriellem Produktionsniveau möglich ist. Die Präsentation veranschaulicht das Potenzial für die Produktion diverser hochwertiger Druckerzeugnisse mit der neuen Inkjet-Technologie, deren technische Grenzen faktisch verschoben werden – eine neue Dimension des Digitaldrucks.“


Neue Wege: Canon setzt für #drupa2016 360-Grad-Video Technik ein

Hinweis: Die Video-Spezialeffekte zeigen sich bei Betrachtung der YouTube-App per iPhone oder iPad. Oder aber mit Google Chrome am PC: https://youtu.be/A2gXbJ8RTVc


Ein weiteres Beispiel, das Canon auf der #drupa2016 zeigte, war die Océ Colorstream 6000 Chroma, ein Tintenstrahl-Drucksystem, das auf Rollenpapier Bücher in Kleinstauflagen – Book-on-Demand – farbig herstellt. Es ist ein Beispiel für einen komplett digitalen Machine-to-Machine-Workflow. Konkret geht es um das digital gesteuerte Zusammenspiel der Druckmaschine mit dem vorgelagerten Wechsler für die Papierrolle, dem sogenannten Splicer, und der nachfolgenden Weiterverarbeitung wie einer Bindemaschine. So klebt der Zero Speed Splicer u40 des Herstellers TECNAU automatisch den Anfang der neuen Rolle auf die alte Rolle. Währenddessen fahren die Inkjet-Druck-Köpfe der Druckmaschine in eine Parkposition. Sobald die Klebestelle das Drucksystem verlässt, fährt die Colorstream automatisch wieder hoch.

Canon setzte daneben auf ein Angebot von 3D-Druck-Lösungen, die die Japaner derzeit noch mit Partnern realisieren, aber auch parallel selbst entwickeln. Es wurden Endprodukte gezeigt, wie Skateboards, oder auch Ideen geliefert für die Prototypen-Herstellung.

Und last but not least zeigte Canon auch im Grossformat-Druck, welche Quantensprünge sich vollzogen haben, um auch in diesem Segment brillante Drucksachen als Teil einer tauglichen industriellen Inkjet-Druck-Fertigung zu demonstrieren. Sehr eindrucksvoll: Auf dem neuen Océ Arizona 2280GT-System wurden in Windeseile Hochqualitäts-Vordrucke erstellt, die auf der Nachbarstation mit einem Zünd Digitalcutting-System automatisiert verarbeitet wurden. Dank eines von Canon zusammen mit Zünd Nordic entwickelten Digitalkamerasystems musste der Bogen einfach nur an beliebiger Stelle auf dem Flachbett-Cutting-System von Zünd abgelegt werden. Die von der Messehallendecke herabhängende  intelligente Kamera-/Softwaretechnik erkannte das Motiv und positionierte den Laser für den Digitalcutting-Prozess mit ungeheurer Präzision automatisch richtig.

 

 

Eigentlich das Wichtigste im neuen Printkosmos: Integration durch alles umfassende Software-Architekturen!

Als Technologietreiber im Hintergrund für die Digitalisierung führte Canon auf der #drupa2016 die eigene Erfahrung mit komplexen Softwarelösungen an, etwa aus dem Geschäft im Dokumentenmanagement für internationale Großkonzerne. Wie diese Lösungen nun Geschäfts-, Kommunikations- und Druckherstellungs-Prozesse integrieren helfen, versetzt in Staunen. Und war für mich der eigentliche Glanzpunkt auf der #drupa2016 — wenn auch auf dem Canon-Stand gar nicht so einfach zu finden! Es geht um eine Lösung, die Canon von Venlo aus mit eigenem Team, genannt „Project House“, unter dem Namen „Océ Cosmos“ entwickelt und vermarktet. Man musste schon etwas Zeit investieren, um sich das erklären zu lassen, zumal Canon auf seinen Websites Océ Cosmos unter „Production Workflow“ kategorisiert, was meines Erachtens zu kurz greift. Aber eventuell damit zusammenhängt, das Canon zur #drupa2016 noch keine MIS-Lösung integriert hatte, sondern Schnittstellen bietet.

Trotz allem hier in Stichpunkten mein spontaner Eindruck zu Océ Cosmos auf Basis der Unterhaltung mit Maarten Brummans, bei Canon Europa zuständig als European Product Manager Project House CCM.

  • Océ Cosmos positioniert sich als Plattform für digitales Business Management und smarte Transformation des Druckereigeschäfts, das sich hundertprozentig an der Maßgabe des CCM (Customer Communication Management) ausrichtet.
  • Aus allen unternehmensrelevanten Bereichen werden Daten strukturiert zusammengeführt und automatisiert verarbeitet.
  • Im Zentrum steht ein komplexes Set an Tools, quasi eine umfangreiche, modular ausgebaute Toolbox mit einfacher, übersichtlicher Oberfläche, die erlaubt, einzelne Tools je nach Bedarf zuzuschalten oder inaktiv zu lassen.
  • Aufgaben, die wahrzunehmen sind, um einen Geschäftsprozess zu managen, werden über sog. „Konnektoren“ so miteinander verknüpft, dass man alle Wahlmöglichkeiten hat, um ein digitales Business Management effizient und transparent zu betreiben.
  • Konnektoren bei Océ Cosmos stellen nicht nur Schnittstellen dar, sondern sind quasi als intelligente Apps ausgestaltet, die sich weiterentwickeln können.
  • Da in diesen digitalen Business Management-Szenarien Printmedien nach wie vor eine grosse Rolle spielen, aber kein Medienbruch entstehen darf, können über verschiedene Ebenen selbst komplexe Printkommunikations-Maßnahmen flexibel und bedarfsgerecht integriert und gesteuert werden.
  • Faktisch gibt es technisch und von der Durchgängigkeit der Prozesse her gedacht keine Limitierungen. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, Druckdienstleistern begreiflich zu machen, dass sie sich in die Geschäftsprozesse ihrer Kunden einklinken — und umgekehrt, dass Unternehmen sich mit modernen digitalen Print-Produktionsprozessen vertraut machen müssen. Nur so kann das Zusammenspiel perfekt funktionieren.
  • Last but not least: Océ Cosmos sollte aus meiner Sicht zunächst eingesetzt werden, um in der Druckbranche die eigenen Druckerei-Prozesse zu optimieren. Sodann können Druckereien quasi als CCM-Plattformbetreiber die Geschäftsprozess-Welt ihrer Kunden einbinden und innovative Print-Anwendungen optimal und vor allem nahtlos verfügbar machen.

Mein Resümee: Print gewinnt! Ja. Aber…

… nur, wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt werden, um Print im Kommunikationsmix richtig einzusetzen. Canon hat dies für mich am Schlüssigsten und letztlich Überzeugendsten auf der #drupa2016 dargeboten. Damit ist aber kein Endpunkt, sondern der Startpunkt für etwas Neues, oder besser: für den Neustart der Print-Branche gelegt. Ausgangspunkt bildet als zentrales Schlüsselwort für die Printbranche der Begriff „TRANSFORMATION“. — Sprich, nicht nur eine Optimierung durch die Innovation der technischen Möglichkeiten, oder der Versuch, sich Erfolg durch neue Technik erkaufen zu wollen. Nur, wenn Brainware + Software + Hardware smart zusammenspielen, um das Jetzige nachhaltig in Künftiges zu überführen, kann Transformation erfolgen und zu nachhaltigen Effekten im Markt führen. Dazu gibt es (noch) kein Patentrezept. Aber der Weg ist nunmehr deutlich geworden!


Wer sich tiefergehend für Aspekte zur TRANSFORMATION im Printgeschäft informieren möchte, kann sich gerne persönlich bei mir melden!

 

 


APPENDIX

Wichtige Detailinformationen für einen Neustart im Print-Geschäft: #unleashprint — Inspirieren. Innovieren. Transformieren.

Canon konnte mit seinem #drupa2016-Messekonzept  erfolgreich neue Wege beschreiten. Als einziger Aussteller war Canon in der Lage, das drupa-Motto „Touch the future“ umfassend erlebbar und alle drupa-Highlight-Themen in sieben  sog. Anwendungszonen anschaulich zu machen. Durch alle Anwendungen zogen sich Aspekte der Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit, Skalierbarkeit und Profitabilität.

  • Werbe- und Kreativdruck
  • Kommerzieller Druck
  • Business Kommunikation
  • Verlagsdruck
  • Industrieller- und Funktionaler-Druck inklusive 3D-Druck, Verpackungsdruck
  • Professioneller Fotodruck

Nachfolgend in prägnanter, übersichtlicher Form ein Überblick jeweils mit den wichtigsten Informationen zur Marktsituation, zum #unleashprint-Innovationsansatz sowie den zur drupa 2016 aktuellen technischen Innovationsmöglichkeiten von Canon-Lösungen.

(Zum Vergrößern bitte die Einzelseiten anklicken).

 

 


Value Publishing About @drupa2016.001

ValuePublishing Storify Review 18062016.001

ValuePublishing Canon Stories.001

Soviel Technik MUSS sein im Rahmen unserer Fachberichts-Reihe zu Digitaldruck. Denn: Präzise, wiederholbare Farbe gibt den Ausschlag für erfolgreiche Kommunikation mit Print. 

Expertenbeitrag von Jinny Sykora, Product Business Developer bei Canon Deutschland

Die Farbwiedergabe ist ganz akzeptabel” – Erfahrene Farbexperten werden sich erinnern, wie Hersteller und Anwender von High-End-Digitaldrucksystemen in den späten 1980er Jahren so die Ergebnisse beschrieben, die sich mit den damals aufkommenden Farbtechnologien erzielen ließen. Zehn Jahre später charakterisierten Offset-Experten die Ergebnisse der ersten Farbdigitaldrucksysteme auf ähnliche Weise.

In beiden Fällen ließ sich daraus entnehmen, dass die Ergebnisse ausreichten, solange die Messlatte nicht zu allzu hoch angesetzt wurde. Die neue Technologie fand jedoch in beiden Fällen ihre Anhänger. Die Fortschritte in der Entwicklung von Digitaldrucktechnologien, egal ob Inkjet oder Toner, trugen nachhaltig dazu bei, dass die digitalen Technologien als hochwertiger Standard akzeptiert wurden, der in der Lage ist, nahezu alle gängigen Druckprodukte zu fertigen. 

Für viele dieser Druckprodukte, besonders im High-End-Segment des Marktes, reicht die Farbausgabe in Spitzenqualität alleine nicht aus. Farbe muss präzise, von Bogen zu Bogen stabil und von Auftrag zu Auftrag reproduzierbar sein.

Folgende Kriterien ergeben sich:

  1. Farbe muss unabhängig vom Druckprozess eine Konsistenz aufweisen, um beispielsweise eine „hybride” Produktion zu ermöglichen. Ein typisches Beispiel dafür ist der Druck eines Katalogs, bei dem der Innenteil im Offset gedruckt, der Umschlag jedoch digital personalisiert wird.
  2. Eine zusätzliche visuelle und haptische Wirkung lässt sich bei einem Mailing auch durch die Einbeziehung mehrerer Papiersorten mit verschiedenen Grammaturen und Strukturen erzielen.
  3. Außerdem werden Kunden, die mehrere Marketingkanäle nutzen, eine konstante Farbwiedergabe sowohl über die Drucksysteme hinweg als auch übergreifend über digitale Geräte wie Smartphones und Tablets verlangen.

Die Fähigkeit, präzise, reproduzierbare Farbqualitäten zu drucken, hat einen direkten Einfluss auf den Ertrag eines Druckdienstleisters. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen. Da wären zunächst die effizienteren Abläufe, die sich daraus ergeben, dass weniger Aufträge aufgrund inkonsistenter Farben abgelehnt werden oder neu gedruckt werden müssen. Auch das Aufteilen der Produktion auf zwei oder mehrere Digitaldrucksysteme ist ein gutes Beispiel. Am Ende entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten, wenn man sieht, wie durch den Fortschritt von neuen Inkjet-, Toner- und Druckmedientechnologien komplett neue und innovative Druckprodukte entstehen. Das A und O ist dabei natürlich immer die korrekte Darstellung von Farben. 

 

Goethe,_Farbenkreis_zur_Symbolisierung_des_menschlichen_Geistes-_und_Seelenlebens,_1809

Das Thema Farbe beschäftigt seit Jahrhunderten die größten Köpfe der Kulturgeschichte. Beispiel: Goethe: Farbenkreis zur Symbolisieren des menschlichen Geistes- und Seelenlebens, 1809

 

Unter diesen Umständen ist es keine Überraschung, dass Workflows mit integriertem Farbmanagement in den Investitionsplänen von Druckdienstleistern einen wichtigen Platz einnehmen. Es gibt jedoch noch einen anderen Faktor, der für die Farbstabilität ausschlaggebend ist – die Leistung der Digitaldrucksysteme selbst. Man kann nicht einfach alles nur der Farbmanagementplattform überlassen. Dennoch schenken Druckdienstleister dem Beitrag des Systems zu wenig Beachtung, wenn in ein neues investiert wird. „Wie stabil druckt das System?” und „Auf welchem Weg wird die Stabilität erzielt?” sollten als Fragen genauso dringend gestellt werden wie die Frage nach der Geschwindigkeit eines Drucksystems.

Während einige Druckdienstleister bisher die Bedeutung einer konstanten Farbwiedergabe übersehen haben, lässt sich das gleiche nicht für die Digitaldrucksystemhersteller behaupten, die ihre Entwicklungsanstrengungen seit einiger Zeit auf dieses Feld gerichtet haben. Eine nähere Betrachtung der neuesten Technologien zeigt zahlreiche schrittweise Verbesserungen, die ausschließlich auf dieses Ziel ausgelegt sind. Ein gutes Beispiel ist die Entwicklung der neuesten imagePRESS Generation von Canon. Hier sind drei Faktoren nachhaltig für die Reproduzierbarkeit von Farben im Produktionsprozess entscheidend:

  1. die Zusammensetzung des Toners;
  2. die konstante Zuführung von Toner und Entwickler zur Bebilderungseinheit;
  3. die Überwachung und Justierung der Druckergebnisse am System selbst.

Der neue CV-Toner verfügt über eine speziell entwickelte schalenähnliche Struktur, die das Verschmieren und die Streuung des Toners minimiert und so eine bessere Bildqualität erzeugt. Die glattere Oberfläche der Tonerpartikel sorgt außerdem für eine effizientere Tonerübertragung und – in Verbindung mit einer zusätzlichen Nut in der Entwicklereinheit – wird so eine stabile Versorgung sowohl mit Toner als auch mit Entwickler gewährleistet über ein breiteres Spektrum von Medien hinweg. Hierzu zählen auch Medien mit geprägten und strukturierten Oberflächen.

So entscheidend die Konstanz auch ist, sie sollte die Produktivität nicht beeinträchtigen. Die neueste Generation der imagePRESS Systeme verwendet daher einen integrierten spektroskopischen Sensor, der die Druckergebnisse nach der Fixierung misst und die Daten zur automatischen Gradationsjustage und Farbtonkorrektur zurück ans Drucksystem meldet. Die neue Multiple Density Adjustment Technology (Multi-DAT) justiert die Toner-Gradation und -Dichte für die Bildwiedergabe. Multi-DAT ist eine Tonerdichtemessung, die in Echtzeit arbeitet und Farbfelder erkennt, die auf die Oberfläche des Transferbands gedruckt wurden. Dabei werden pro Bogen insgesamt fünf Farbabstufungen/-felder gemessen und vor nahezu jeder Seite überprüft. Das von geringer bis hoher Dichte reichende Mehrfeld-Muster auf dem Transferband wird über den Sensor erkannt und in Echtzeit korrigiert. So werden Abweichungen von Bogen zu Bogen verringert und stabile Halbtonbilder erzielt.

FAZIT: Endkunden betrachten stabile, reproduzierbare und präzise Farbdruckergebnisse heute als absolut unverzichtbar bei der Auftragsvergabe. Für Druckdienstleister, die über ihr nächstes digitales Farbproduktionssystem nachdenken, sollte eine Technologie, die eine präzise Farbsteuerung bereitstellt ebenso unverzichtbar sein. Mehr als je zuvor gilt, dass „akzeptabel” einfach nicht mehr gut genug ist.

 

#UnleashPrint @drupa2016

Wer Jinny Sykora und/oder andere Print-Fachleute auf der drupa 2016 persönlich treffen will, kann sich hier über Canon zur Messe anmelden.

 

canon drupa2016

 

 

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Fotos: Canon. Bildcollage: Andreas Weber, Mai 2016

 

Expertenbeitrag von Mathieu Peeters, B2B Marketing Director bei Canon Deutschland

Hinweis: Canon zeichnet sich seit langem durch die Herausgabe von fundierten Fachstudien aus. Im Vorfeld der drupa 2016 kommen nun eine Reihe von Expertenbeiträgen hinzu, die sowohl auf relevante Technik- als auch auf wichtige Geschäftsthemen eingehen. Der Beitrag von Marc Schnierer „drupa ante portas: Lösungen für Produktivität im Druck“ fand bereits viel Aufmerksamkeit.

Nunmehr folgen zwei prägnant zusammengefasste Themen, die Mathieu Peeters, seit 1. April 2016 als B2B Marketing Director für Canon Deutschland aktiv. Beide Themen sind für Innovations- und Investitions-Entscheider entscheidend wichtig. 

 

Thema 1:  Mehr Medienflexibilität sollte nicht weniger Produktivität bedeuten!

Kernaussage: „Es ist unsere Aufgabe und unsere Pflicht als Hersteller und Partner der Druck- und Medienindustrie genau zu zuhören, was im tagtäglichen Geschäft von Druckereien geschieht.“

Thema 2: Blick ins Kleingedruckte“ vor der Entscheidung für das nächste Digitaldrucksystem

Kernaussage: „Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der passenden Digitaldruckmaschine sollten die Produkte sein, die von den Kunden des Druckdienstleisters benötigt werden.“

 

Mehr Medienflexibilität sollte nicht weniger Produktivität bedeuten!

Es ist noch gar nicht so lange her, dass in der Branchenpresse der Druckindustrie regelmäßig über die jeweiligen Vorzüge von Digital- und Offsetdruckverfahren debattiert wurde. Zunächst wurde die Diskussion konfrontativ geführt, so als würde es sich um ein klare Entweder-oder-Entscheidung handeln. Mittlerweile hat sich die übereinstimmende Meinung entwickelt, dass Offset- und Digitaldruck ergänzende Technologien darstellen, die, abhängig von den Anforderungen der Druckereikunden und dem Druckprodukt, jeweils über besondere Stärken verfügen.

Allerdings trifft es genauso zu, dass der Digitaldruck heute dem Offsetdruck in den meisten Bereichen ebenbürtig ist: 

  • digitale Produktionssysteme sind schnell und zuverlässig,
  • ihre Druckergebnisse sind konstant,
  • die Endverarbeitungsoptionen umfassend
  • und sie werden auch bezüglich der Kosten für höhere Auflagen zunehmend wettbewerbsfähiger;
  • genauso hat der Offsetdruck seine Vorteile, beispielsweise die Medienvielfalt und die Auflagenhöhe.

Dies ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass in den heutigen Offsetdrucktechnologien mehr als 100 Jahre Entwicklungsarbeit stecken. Immerhin druckte die erste Offsetdruckmaschine, 1875 von Robert Barclay entwickelt, auf Blech; es dauerte noch beinahe weitere 30 Jahre bis Papier in die Liste der zugelassenen Substrate aufgenommen wurde. Es ist jedoch ebenso eine Tatsache, dass Digitaldrucksysteme in der Lage sein müssen, hinsichtlich gemischter Medien echte Flexibilität zu beweisen, wenn sie von Druckbetrieben als eine wirkliche Allround-Alternative zu Offset betrachtet werden wollen. Doch ganz gleich, welche Schritte diese Betriebe unternehmen, um ihr Angebot in Richtung der neuen, mit höheren Margen ausgestatteten Produkte zu diversifizieren, die der Digitaldruck ermöglicht – sie benötigen immer noch ein Drucksystem, das die gemischten Standardaufträge bewältigen kann, die von den Kunden beständig nachgefragt werden.

Eine wirkliche Fähigkeit zur Verarbeitung gemischter Medien ist genauso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger, wenn es um die grundsätzliche Frage geht, wie sich die Vorteile von Print gegenüber elektronischen Medien nutzen lassen – ein Aspekt, den die Marketingverantwortlichen und Markeninhaber inzwischen schätzen, da sich die Konsumenten zunehmend immun zeigen gegenüber ausschließlich elektronisch angelegten Kampagnen. Die Identität einer Marke ist durch mehr gekennzeichnet als das rein Visuelle – Bits und Bytes können nicht die physischen und haptischen Eigenschaften von Print wiedergeben. Einfallsreich und passend eingesetzt, kann Print durch einen Mix von Bedruckstoffen mit   unterschiedlichen Grammaturen und Strukturen sowie einer Veredelung durch Folierung oder Prägedruck mindestens eine vergleichbare Wirkung erzielen – wenn nicht sogar eine höhere.

Vielfalt zwingt zu genauer Recherche

Auf den ersten Blick haben Druckdienstleister, die in eine neue Digitaldruckmaschine investieren, scheinbar keinen Mangel an Auswahlmöglichkeiten. Denn alle Hersteller digitaler Drucksysteme nehmen eine exzellente Medienflexibilität für ihre Systeme in Anspruch. Vor der Entscheidung für eine bestimmte Maschine ist es jedoch ratsam, diese Behauptungen näher zu untersuchen. So bezeichnet beispielsweise der Begriff Medienvielfalt eine breite Palette von Eigenschaften, einschließlich Grammatur, Größe, Struktur, Beschichtung und Wärmempfindlichkeit. Es ist relativ einfach, die technischen Daten auf diese Kriterien hin zu überprüfen.

Es kann jedoch schwieriger sein, herauszufinden, ob eine Wechselwirkung zwischen Produktivität und Medienflexibilität besteht – mit anderen Worten, ob das Bedrucken von leichten, schweren, strukturierten oder wärmeempfindlichen Substraten die Produktion bremst. Dies sind jedoch wichtige Faktoren bei der präzisen Bestimmung der Fähigkeiten eines Systems, nicht nur heute, sondern auch in Zukunft.

Mein Tipp: Investitions-Entscheider sollten möglichst mit anderen Druckanbietern über deren tatsächliche Erfahrungen mit einer Druckmaschine in der Praxis sprechen, besonders über deren Leistung auf verschiedenen Medien – je breiter die Medienpalette, desto besser. 

Während jede Digitaldruckmaschine über eine Liste zugelassener Medien verfügt, so sind Druckbetriebe doch immer geneigt, die Grenzen zu erweitern – sei es als Reaktion auf Kundenanforderungen oder um mit einem neuen Erzeugnis zu experimentieren, das sie anschließend vermarkten können. Blicken wir beispielsweise auf Toner-basierte Produktionsdrucksysteme: die meisten neuen Funktionen der aktuellen Flaggschiffe sind das direkte Ergebnis von Erkenntnissen der Canon Ingenieure, die sich aus nächster Nähe angesehen haben, was unsere Kunden von unseren Systemen verlangen. Sie umfassen eine Reihe von Innovationen wie Verbesserungen im Papierlauf und im Fixiervorgang. Diese gewährleisten, dass das Drucksystem eine breite Palette von Substraten verarbeiten kann – und das, wenn überhaupt, mit nur minimalen Auswirkungen auf die Produktivität.

FAZIT: Wenn ein Hersteller davon spricht, dass neue Produkte kundengetrieben entwickelt werden, dann sind es diese schrittweisen Verbesserungen, die damit gemeint sind. Sie entstehen, weil Druckdienstleister ständig versuchen, mehr aus ihren Systemen herauszuholen und weil Hersteller wie Canon sich sehr dafür interessieren, was ihre Kunden tun und wieso. Digitaldrucksysteme müssen so gebaut werden, dass sie zuverlässig und stabil in echten Produktionsumgebungen funktionieren und unterschiedlichste Aufträge auf einer Vielzahl verschiedener Substrate mit hoher Produktivität und minimalen Ausfallzeiten bewältigen. Es ist unsere Aufgabe und unsere Pflicht als Hersteller und Partner der Druck- und Medienindustrie genau zu zuhören, was im tagtäglichen Geschäft von Druckereien geschieht. Nur so können wir technologische Entwicklungen vorantreiben und nachhaltig sicherstellen, dass diese sich erheblich auf den Unternehmenserfolg unserer Kunden und Partner positiv auswirken.

Blick ins „Kleingedruckte“ vor der Entscheidung für das nächste Digitaldrucksystem

Die Druck- und Medienindustrie hat in den letzten Jahren kontinuierliche Fortschritte beim Einsatz von Digitaldrucktechnologien erlebt. Im Unterschied zur disruptiven Wirkung der Technologie, als sie bei ihrer Einführung in den 90er Jahren analoge Fertigungstechnologien herausforderte, waren die letzten Jahre geprägt durch schrittweise Verbesserungen, Anpassungen und stetige technologische Weiterentwicklungen. 

Es sollte keinen Zweifel mehr geben, dass die Industrie die digitalen Technologien voll akzeptiert hat und sich selbst entlang der unübertroffenen Print-on-Demand-Möglichkeiten der neuen Technologie neu formiert. Die Maschinenhersteller haben die Druckqualität, Produktivität und Flexibilität weiter verbessert und die Wahrnehmung des Digitaldrucks radikal verändert. Im Gegenzug haben Druckdienstleister darauf mit gesteigerten Volumina, innovativen Druckprodukten und neuen Geschäftsmodellen reagiert.

Wichtige Trends, die zu beachten sind:

  1. Die Verschiebung von traditionellen Verfahren hin zu digitalen Produktionsprozessen hat den Digitaldruck eindeutig in den Mainstream gerückt.
  2. Digitaldruck ist jetzt in kleinen, agilen, ausschließlich digital operierenden Betrieben genauso vertreten wie in Akzidenzdruckereien mittlerer Größe, die sowohl mit Digitaldrucksystemen als auch mit Offsettechnologien ausgestattet sind.
  3. Durch diese Entwicklung erhöht sich der Druck auf die Digitaldrucksysteme, den gleichen Leistungsstandard zu bieten wie die etablierten Produktionsprozesse.
  4. In der Praxis müssen daher die unerbittlichen Anforderungen der Endkunden nach schnellem Durchsatz und hochwertigen Druckergebnissen zum wettbewerbsfähigen Preis erfüllt werden.

Um das leisten zu können, benötigen Druckdienstleister zuverlässige, robuste und hochwertige Digitaldrucksysteme, die so gut wie alles übernehmen können, was auch nur irgendwie anfällt. Die dazu notwendige Robustheit ist nicht für jede Digitaldruckmaschine auf dem Markt eine Selbstverständlichkeit. Die Angaben zu Produktionsleistung (Output) und Qualität mögen zwar den theoretischen Anforderungen des Druckdienstleisters entsprechen, aber in Wirklichkeit sind einige der Systeme für die tagtäglichen Produktionsanforderungen nicht entsprechend konstruiert.

Es ist durchaus verständlich, wenn Druckereien Geschwindigkeit mit Produktivität verwechseln. Die Druckgeschwindigkeit bestimmt häufig die Schlagzeilen, wenn eine neue Maschine vorgestellt wird. Geschwindigkeit ist sicherlich ein wichtiger Faktor, aber es gibt andere Einflussgrößen, die wesentlich zur Produktivität und zum Output einer Maschine beitragen – Konstanz, Medienflexibilität, Häufigkeit der Service-Eingriffe, Workflow, integrierte Weiterverarbeitung und weitere mehr.

Tatsache ist, dass Druckdienstleister von heute in einer differenzierten geschäftlichen Umgebung agieren. Ihre Investitionsentscheidungen müssen dies berücksichtigen. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl der passenden Digitaldruckmaschine sollten die Produkte sein, die von den Kunden des Druckdienstleisters benötigt werden. Wie oft wird der Job benötigt? Ist er zeitkritisch? Gibt es Sicherheitsaspekte? Könnte der Auftrag zu anderen Arten von Aufträgen desselben Kunden führen oder zu ähnlichen Aufträgen von anderen Kunden? Da die Antworten mehr als nur ihre eigenen Investitionsentscheidungen beeinflussen, ist es sogar noch wichtiger, dass Druckdienstleister diese Fragen stellen. Sie spielen ebenso eine entscheidende Rolle in den Produktentwicklungsstrategien der Maschinenhersteller, die auf die Rückmeldungen der Anwender angewiesen sind, um die technischen Eigenschaften der Systeme zu bestimmen.

 

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Foto: Canon, CEC Event Venlo, Cutting Edge, März 2016

 

Aus den Rückmeldungen von Canon Kunden geht beispielsweise folgendes hervor:

  • Die Vielfalt der Substrate, die mit den aktuellen Digitaldrucktechnologien verarbeitet werden, nimmt stark zu.
  • Diese Entwicklung geht einher mit der steigenden Komplexität der Aufträge und dem wachsenden Vertrauen der Druckbetriebe in die digitale Technologie.
  • Immer häufiger werden schwerere Medien über lange Produktionszyklen verarbeitet; fünf Stunden pro Tag schweres Material mit hoher Geschwindigkeit zu verarbeiten, ist inzwischen häufiger die Regel als die Ausnahme – mit dem entsprechenden Verschleiß bei den Maschinenteilen.

Diese Entwicklung beim Einsatz unserer Systeme bei Kunden hat Canon veranlasst, Verbesserungen in der Konstruktion unserer neuesten Flaggschiffmodelle vorzunehmen, um den Austausch von Teilen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das Ziel dahinter ist die Optimierung der Betriebsbereitschaft der Maschinen – ein zentraler Faktor für die Gesamtproduktivität und Leistungsfähigkeit in jedem Druckbetrieb.

FAZIT: Für heutige Druckereien, die über die Investition in ein Digitaldrucksystem nachdenken, zahlt es sich aus, jede Maschine genauestens unter die Lupe zu nehmen und Erkundigungen nicht auf die Angaben in den Datenblättern der Hersteller zu beschränken. Viele der ausgeklügelten Verbesserungen in Bauweise und Technik werden nicht zusammen mit den Hauptfunktionen einer Maschine besonders herausgestellt, aber sie tragen wesentlich zur Produktivität einer Maschine bei. Und sie könnten ausschlaggebend dafür sein, mit welchem Erfolg eine Investition die Erwartungen erfüllt und einem Druckdienstleister hilft, sein volles geschäftliches Potenzial zu entfalten.

 

 

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Zur Person:

Mathieu Peeters kommt von Canon Niederlande, wo er zuletzt die Position des Directors Marketing BIG innehielt. Bis Ende 2013 war er bereits bei der Canon Deutschland als Marketing Manager Professional Print, Services & Solutions tätig. Zuvor zeichnete er in unterschiedlichen Management-Positionen für Océ in den Niederlanden, Belgien und auch Deutschland verantwortlich und verfügt über ein umfassendes Know-how.
Profil und Kontakt via LinkedIn

 

 

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Infos/Anmeldung zur drupa 2016, auf der Canon als einziger Aussteller alle drupa High-light-Themen am Stand abdecken kann:

Übersicht der Themen:
http://wachstum-digitaldruck.de/DRUPA_2016@BusinessInnovation.html/4444

Online-Registrierung:
http://wachstum-digitaldruck.de/canon

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Heidelberger Druckmaschinen AG presents “Prediticive Monitoring”. Watch the video as well!

 

Graphic Repro On-line News Review to Friday 22 April 2016

Welcome to another roundup of news highlights for the past week, together with Laurel Brunner’s Verdigris Blog on Friday, which this week asks a question about ISO14001. There are also three new additions in Online Fetures Chapters 02 and 04. In Chapter 02 the article from EFI at ISA this past week highlights four new machines, each described in detail and illustrated, which were launched at the show in Orlando. Chapter 04 includes two new articles from Esko with Flexo at Uniprint in Durban; South Africa, and also Toray with waterless for CDs, DVDs and more at Cinram in Aachen, Germany.

In our drupa Newsroom you can really have a field-day. There’s another extensive interview in the drupa ante portas section with BW Papersystems’ Patrick Walczak, by Andreas Weber; this is accompanied by 19 new additions to our Exhibitor section led by Manroland Sheetfed, together with ContiTech, DW Renzmann, Baumer, Siegwerk, Steinemann, Muller and Kern-ICM; FUTEC, EyeC, Theurer, Xitron, BST Eltromat, Muller Martini, Leonhard Kurz, Mimaki, KAMA, Creative Edge, Massivit 3D, and Hunkeler Systeme. You will find lots of exciting new kit to be launched at the show among most of them.

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These latest additions now bring news from exhibitors for the upcoming event to 138, plus a further 55 from Messe Düsseldorf, as well as 10 specialist features from key industry journalists; and of course a further 7 in the drupa ante portas section. 210 in total, and with more to come in the 35 days left before this year’s biggest event for the industry opens its doors in Düsseldorf, from 31 May until 10 June.

News leaders from Monday to Friday this week were Leonard Kurz with a new technology to be shown and demonstrated at drupa for precisely positioning holographic single-image designs; then from Sappi Europe, as it strengthens its Packaging and Speciality Papers business in Alfeld, Germany; Agfa Graphics with its latest award; EFI with record First Quarter revenue; and lastly Manroland Sheetfed with its trailblazer line-up for drupa. Another key announcement also came from the Ghent Workgroup on Thursday, but there are just too many other important items to list all of them, so please scroll down carefully and find them for yourself. You’ll discover a number of exciting new software releases as well.

You will, as usual, find a number of key sales and installations successes again this week, with the biggest from Kraft-Schloetels, a member of WKS Druckholding in Germany, on Tuesday, which has ordered a second 160-page high volume Lithoman web offset press from Manroland Web Systems. On Wednesday from Heidelberg, as Villanti in Vermont installs a new Heidelberg XL 106-6+L with Prinect Image Control Next Generation; amd at Sign & Digital UK, when The Handsome Prints Company signed for a Mimaki JFX200-2513UV wide-format flatbed on the first day of the show.

Thursday saw Hybrid Software celebrating the installation of the 400th seat of PACKZ at Z Due in Italy; while Friday turned out to be a fitting end to a busy week with Philtone Litho in the UK set upgrade one of its presses to a Heidelberg Speedmaster XL 106-5+L in July, to match an existing XL 106-4+L; then we have Glossop Cartons which has just installed the world’s first Highcon Beam digital cutting and creasing machine; and these were followed by Gallus, which announced two more sales of the new Gallus Labelfire digital label printing system in Switzerland and in Europe, although it failed to identify the customers.

The tailender this week goes to Bytes Document Systems and Xerox, which announced the launch of the iGen 5 in South Africa, on Tuesday. 

That’s it until next time. I hope you find lots more of interest among the links below.
With my best regards, 

Mike Hilton 

 

Our e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative from Digital Dots. Our Drupa and FESPA Newsrooms can be accessed from the Index on our Home Page, as well as News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site.



Headline News
Over 28,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news pages

Mon 18 April…   Kurz: Single images in cold foil transfer at drupa
New module for precisely positioning holographic single-image designs; to be shown with live demonstrations at drupa in Hall 3…

Heidelberg Business Consulting: Optimise your full potential
Heidelberg’s Business Consulting drives profitability with a comprehensive approach, tailored to your needs…

Sawgrass at Sign & Digital UK this week
Sawgrass to present award-winning Sawgrass VJ 628 8-Colour System at Sign & Digital UK 2016 from 19 – 21 April…

Kodak customers report economic and environmental benefits
Kodak’s Sonora Process Free Plates see 50% rise in volume as industry demand for sustainable printing solutions grows…

Agfa Graphics releases Arziro Design 2.0
Arziro Design to launch a complete end-to-end ecosystem workflow for the general security printing market…

SA International to launch FlexiLIVE Tour 2016
SAi demonstrates commitment to education and training as FlexiLIVE Tour 2016 is officially launched at ISA Sign 2016…

Tue 19 Apr…   Sappi reinforces its release liner business
Investment in enhanced product lines and a long-term sustainable supply deliver all round results…

Xerox to launch new iGen 5 press in South Africa
The new iGen 5 digital press is fully customisable to meet page volume, application type and colour needs…

WKS orders a second 160-page Lithoman press
Kraft-Schloetels, a member of WKS Druckholding, has ordered a second high volume press from Manroland Web Systems…

KAMA world premiere at the drupa trade fair
Mega trend ‘short runs’: KAMA to stage a world premiere launch of its new comprehensive finishing solution at drupa 2016…

Look to the Future with Muller Martini and Finishing 4.0
Muller Martini to demonstrate how variable magazines and books can be produced using a fully connected, automated machine line-up…

Mimaki: A full product portfolio lineup for drupa 2016
Mimaki’s full range of solvent and UV solutions to start or grow your business will be exhibited and demonstrated in Hall 09…

Wed 20 Apr…   European Logistics Association awards Agfa Graphics
Agfa Graphics’ circular economy model for printing plates receives ELA Award for best presentation 2016…

BW Papersystems’ strong brands at drupa 2016
drupa ante portas: Exclusive interview at the VDMA event in Frankfurt with BW Papersystems’ Patrick Walczak by Andreas Weber…

Enfocus announces Connect ALL 13 update 2
This important release transforms the job submission process and extends automation to the customer’s desktop…

Duplo announces new 600 PRO Digital Booklet System
Duplo targets high volume environments with new Digital Booklet System equipped with greater sheet feeding capacity…

Villanti to double production speeds with new Speedmaster XL 106
The largest sheetfed printer in Vermont set to install new Heidelberg XL 106-6+L with Prinect Image Control Next Generation…

Handsome Prints to add Mimaki JFX200-2513UV Flatbed
The Handsome Prints Company signs with CMYUK for a Mimaki JFX200-2513UV Flatbed on the first day of Sign & Digital UK…

Thu 21 Apr…   EFI reports record First Quarter revenue of $234M, up 20%
Electronics For Imaging has announced its results, for the first quarter of 2016, as it prepares for drupa with entirely new platforms…

Ghent Workgroup releases milestone 2015 PDF Specification
GWG announces new PDF Specification for Packaging based on ISO PDF/X-4 for print production across the supply chain…

Hybrid Software installs 400th seat of PACKZ
Hybrid celebrates the installation of the 400th seat of PACKZ, its professional PDF editor for packaging and label workflows…

Antalis Packaging at Multimodal 2016
Automation and adaptability – key messages for Antalis Packaging at Multimodal 2016, from 10 – 12 May, NEC Birmingham…

Colorware launches MeasureColor 16
End-to-end easy to use and device independent colour management for print & packaging professionals…

New stretchable ink from Mimaki expands wide-format
LUS-350 ink stretches up to 350% for high quality, durable thermo- formed applications with great adhesion and no cracking…

Fri 22 Apr…   

Manroland Sheetfed to showcase trailblazer at drupa 2016
To experience Manroland Sheetfed’s cutting edge print technologies at this year’s drupa show, visit Hall 14, stand C21…

EFI Sign Expo exhibit offers customers greater innovation
EFI at ISA International Sign Expo with four new printers and new MIS software for signage production…

Uniprint sees tremendous quality improvement with HD Flexo
Esko technologies help South Africa’s Uniprint enhance image quality, improve productivity and win industry recognition…

Philtone invests in further Speedmaster XL 106 technology
Philtone Litho set to upgrade its Speedmaster CX 102-5+L to a Speedmaster XL 106-5+L in July to match its XL 106-4+L.

Glossop Cartons first with installation of Highcon Beam
Glossop Cartons has just installed the world’s first Highcon Beam digital cutting and creasing machine…

Gallus’ commitment to digital showing strong results
Gallus has announced two more sales of the new Gallus Labelfire digital label printing system…

Last lead articles from previous update… 

Last Friday’s leads…   ‘Add more KBA to your day’ at drupa
Innovations in digital, flexo, offset and new services with KBA 4.0. at drupa 2016 in Hall 16 from 31 May to 10 June…

QuadTech new products and Speaker Series at drupa
QuadTech to unveil four new products and host ‘all-star’ Print Performance Speaker Series with industry experts throughout drupa…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Heidelberg customers enjoy the most comprehensive and extensive sales and service network in the industry for JDF compliant workflow, computer-to-plate, sheetfed offset, Web-to-print, digital printing, digital inkjet for labels and packaging, packaging and finishing, all with complementary consumables. Heidelberg has offices in around 170 countries. Visit the Heidelberg Website for more information.

drupa 2016 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry, responds to the challenges of the changing market and provides pioneering solutions for the future. This is highlighted by the new marketing and communication strategy where drupa claims its position as ‘No.1 for Print & Crossmedia Solutions’ with the slogan ‘touch the future’. The issues of ‘package printing’, ‘multichannel’, ‘green printing’, ‘3D printing’, and ‘functional printing’ will become increasingly important to the overall communication strategy. To find out more, visit the drupa 2016 Website.

Online Feature articles 2014 – 2016
There were again well over 90 last year, including nine downloads, as well as 92 articles in 2013 which can still be accessed via the Index on the Home Page, with prior years’ via Search Archives (option 2) on the Website.

Technology-related Chapter 02

EFI Sign Expo exhibit offers customers greater innovation
EFI at ISA International Sign Expo with four new printers and new MIS software for signage production…

Online Features Mar/Apr Chapter 04

Uniprint sees tremendous quality improvement with HD Flexo
Esko technologies help South African printer enhance image quality, improve productivity and win industry recognition…

Waterless Offset for Optical Storage Devices
CINRAM in Aachen, Germany trusts Toray’s waterless offset plates for flawless, environmentally friendly disc decoration…

Previous…   Esko features Green Ox Pallet Technology efficiencies
New modelling capabilities featured in Esko’s Cape Pack and Cape Truckfill Software for Green Ox Pallets…

Zund introduces: Room for New Ideas
Flexible, foldable, sturdy, affordable, and recyclable; these innovative standing desks from New Zealand are garnering a growing fan base…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2016

Do We Need More than ISO 14001?
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 22 Apr

Previous…   Sustainability at drupa
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 15 Apr

Colour Me Rainbow
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 11 Apr

Drupa Newsroom
Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf and for Drupa 2016 can be found in the Index, as well as via the special Newsroom button on the right of the Home Page near the top. It is divided into the following Chapters for your convenience and ease of use… but you do have to scroll down to view each of the Chapters

drupa ante portas Blogs 2016

BW Papersystems’ strong brands at drupa 2016
drupa ante portas: Interview with BW Papersystems’ Patrick Walczak, who relies completely on customer orientation and individual solutions! By Andreas Weber…

Previous…   VDMA pre-drupa 2016: Welcome to the ‘Haus des Buches’
drupa ante portas – automation, flexibilization, and digitization make print a top growth market! Frankfurt 4 April, in preparation for drupa 2016…

drupa 2016 News from Exhibitors
Latest additions can now be accessed in our drupa Newsroom.

Manroland Sheetfed to showcase trailblazer at drupa
To experience Manroland Sheetfed’s cutting edge print technologies at this year’s drupa show, visit Hall 14, stand C21…

ContiTech Highlights at drupa 2016
Printing blanket specialist ContiTech is expanding its range of flexographic printing products, as well as introducing new Conti-Air and Phoenix Xtra blankets at drupa…

DWR: Sustainable cleaning saves time and money
DW Renzmann’s drupa focus will be on powerful cleaning and distillation systems that combine eco-friendliness and efficiency…

Baumer provides ‘drupa Extended’ at drupa 2016
drupa EXtended – Baumer hhs invites drupa visitors from around the world to its hhs solution-centre in nearby Krefeld, throughout the eleven days of the event…

Siegwerk colours the future at drupa in Hall 3
With the motto ‘We color the future’, the ink manufacturer will demonstrate its products and services portfolio at drupa 2016…

Steinemann to launch two new digital UV models at drupa
Steinemann Technology to present two new digital varnishing machines from the dmax family for smaller sheet formats in Hall 1…

Müller and KICM at drupa: The 150-metre-class grows further
Müller and Kern-ICM launch new high-performance inserting system in the 150-metre class with debut at drupa in Hall 6…

FUTEC to launch new automated web inspection systems
Global preview of improved web inspection for flexo and launch of Smart Camera systems for flaw detection to take centre stage…

EyeC: 100% conformity for high-quality packaging
EyeC will showcase the latest advances for quality assurance this year, at drupa 2016…

New for drupa: theurer.com C3 ERP/MIS software
Theurer.com will present several new innovations in ERP/MIS software theurer.com C3, for printing and packaging production at drupa…

Xitron to focus on partnerships, new interfaces
Exhibiting in 15 stands throughout the show, as well as its own in the USA Pavilion in Hall 15 C54-4…

‘BST eltromat Drives Your Improvement’ at drupa
Innovations from BST eltromat at drupa 2016 offer new options for quality assurance and automation in web-oriented production processes…

Muller Martini: Look to the Future with Finishing 4.0
With Finishing 4.0, Muller Martini will demonstrate in Hall 2 how variable magazines and books can be produced using a fully connected, highly automated machine line-up consisting of sheetfed offset, web offset and digital printing elements…

Kurz: Single images in cold foil transfer
New module for precisely positioning holographic single-image designs; to be shown live in action at drupa in Hall 3…

Mimaki: Full product portfolio for drupa 2016
Mimaki’s full range of solvent and UV solutions to start or grow your business will be exhibited and demonstrated in Hall 09…

KAMA at the drupa trade fair in Hall 2
Mega trend ‘short runs’: KAMA to launch a new comprehensive finishing solution for short-run folding cartons at drupa 2016…

Creative Edge iC3D v4 application to run live in Hall 7
Creative Edge Software reaches out to packaging designers at drupa 2016 with new photorealistic 3D technology…

Massivit 3D at drupa in Hall 7a stand B40
Massivit 3D Printing Technologies to use drupa 2016 for premier of ground-breaking 3D printing solution for visual communication applications…

Hunkeler Systeme AG at drupa in Hall 2
Hunkeler Systeme disposal logistics offer a complete system for waste extraction, shredding and compacting…

Previous…   ‘Add more KBA to your day’ at drupa
Innovations in digital, flexo, offset and new services with KBA 4.0. at drupa 2016 in Hall 16 from 31 May to 10 June…

Stora Enso at drupa 2016: What a tree can do
The renewable materials company Stora Enso will participate in drupa with the company stand in Hall 1…

Kolbus: What’s new at drupa?
Once again, Kolbus will host one of the biggest exhibits at this show, with a 1,400 square metre stand packed with innovations for industrial scale finishing…

QuadTech new products and Speaker Series at drupa
QuadTech to unveil four new products and host ‘all-star’ Print Performance Speaker Series with industry experts to speak on print quality and colour science topics…

Flint Group: ‘Let’s colour the world together’
Flint Group to mark its position as global leader in print consumables at drupa 2016…

KBA expands half-format with new Rapida 75 PRO
Premiere at drupa as a five-colour press with coater and LED-UV curing…

Watkiss adds new PowerSquare 160 booklet maker
Watkiss Automation targets mid-volume digital printers with new PowerSquare 160 booklet maker to debut at drupa in Hall 6…

Goss to highlight the value of partnerships
Goss will demonstrate its visionary approach to partnerships at drupa 2016 under the theme ‘Achieving more together’…

CRON launches high-value flexo CTP solutions
High performance flexo CTP will take centre stage on the CRON stand in Hall 5 at drupe…

Tecnau at drupa 2016 in Hall 8a
Tecnau to exhibit new finishing solutions for books and commercial print at drupe…

Kurz: New varieties of holographic designs at drupa
Intentional colour minimisation and innovative light refraction pat-terns create surprising effects, to be highlighted at drupa 2016…

Tecnau CutReady for HP Indigo heads for drupa
Tecnau exhibits cost-effective CutReady solution at HP Indigo Dscoop event is Israel, before heading for drupa 2016…

Scodix press for folding carton market to debut at drupa
Scodix unlocks new enhancement and profit-generating opportunities for the folding carton market with Scodix E106 press launch…

Highcon to launch new product portfolio at drupa
Highcon to launch a new dimension in finishing with a portfolio of products at drupa this year…

Konica Minolta aims to drive future growth at drupa
KM to demonstrate real-value business opportunities in several business zones on its massive 2400 sq/m stand in Hall 8B…

FFEI to showcase digital inkjet integration
Expanding the application of digital inkjet technology end-to-end digital inkjet consultancy services at drupa in Hall 10…

GMG to share colour management expertise
GMG will showcase its latest software, a clever Photoshop plug-in, new proofing media, and its extended range of services…

GSE Dispensing to exhibit ink logistics solutions at drupa
GSE Dispensing’s integrated ink logistics provides ‘roadmap’ for waste-free, safe, package-print workflows and colour perfection at drupa 2016…

Zünd to launch ultra high-performance cutting system
High-performance digital cutting solutions and intelligent automation will be the focus of Zünd’s exhibit at drupa 2016…

VITS International at drupa 2016
VITS International to run two web near line at drupa, intermixing inkjet and web offset in Hall 16 D59…

Asahi: Blending proven solutions with innovative new options
Asahi Photoproducts set to bring extreme quality to flexo printing at drupa 2016…

CRON increases stand space in Hall 5 at drupa 2016
CRON to show several new products with live demonstrations as it continues to expand its portfolio from its original CTP-centric foundations…

Scodix’ new print enhancement technology at drupa
Scodix to demonstrate its comprehensive product portfolio, including a new digital enhancement platform and additional applications, at drupa 2016…

MPS to host Open House during drupa
MPS to host an Open House at its company headquarters in Arnhem, The Netherlands during drupa 2016…

Dalim ES seamless integration to be shown at drupa
Dalim Software partners with Chili Publisher to provide access to online editing from a web browser, directly from Dalim ES…

drupa 2016 Expert Article Series and more
Can be found in our Drupa Newsroom via the Index on the Home Page.

Final article in the series…   Digital versus traditional packaging print
Touch the future. Drupa Expert Article No 8 by Michael Seidl, publisher and editor-in-chief of various specialist publications in Central and Eastern Europe including Print & Publishing, Packaging and Visual Communication….

drupa 2016 News from Messe Düsseldorf

Most recent…   3rd drupa Global Trends Report: Optimism for growth in 2016
With just weeks to go before drupa 2016 opens, the results of the third drupa Global Trends report have now been published…

FESPA Newsroom
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FESPA Federation News in 2016

Previous…   FESPA’s Regional events in 2016
FESPA’S worldwide regional events reinforce the central Profit For Purpose philosophy which drives FESPA…

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