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Sükran and Suri Value Analyse.001

© 2015 by Value Communication AG, Mainz. | Im Bild: Die Value Communication Fellows Şükran Ceren Salalı und Sudarsha Rambaran, die aufrüttelnde Analyse-Ergebnisse gefunden haben und per Videorapport vorstellen.

Andreas Weber, Innovationsexperte und Print-Analyst aus der Gutenberg-Stadt Mainz, zieht ein Jahr vor der drupa 2016 Bilanz.
Lesezeit: 5 Minuten. Halbwertzeit: (fast) unbegrenzt!

Kernpunkte:

  • Das Medium Print hat heute und in Zukunft kein Problem und steckt auch nicht in einer von anderen verschuldeten Krise. 
  • Kaum eine Branche stellt sich so ungeschickt und schlecht in der Öffentlichkeit dar, wie die Printbranche.
  • Gute Beratung und eine zeitgemäße, pro-aktive Marktkommunikation, vor allem zum Thema, wie man Drucksachen besonders effektvoll, wirkungsstark und interaktiv gestalten kann, wird bei Print Buyern hoch geschätzt, ist aber Mangelware.

Der gute alte Johannes Gutenberg rotiert seit Jahren in seinem Grab. Während ihn im Jahr 2000 die Wirtschaftseliten der USA zum „Man of the Millennium“ kürten und das Silicon Valley ihn als Innovator der Neuzeit verehrt (Digital-Papst Jeff Jarvis widmete ihm das Buch „Gutenberg the Geek“) hat die Drucker-Zunft ihn verleugnet und quasi eingemottet. 

Drucken ist nahezu zum Unwort geworden. Obgleich hunderttausende Firmen in aller Welt nach wie vor mit dem Herstellen von Drucksachen ihr Geld verdienen. Viele im Commercial Printing-Geschäft suchen nach neuen Bezeichnungen dessen, was sie tun und anbieten: Ob Media Production respektive Marketing Service Provider oder Cross-Media-Dienstleister — es wird zusehends vermieden, mit dem Begriff „Print“ in Verbindung zu kommen. 

Marktdaten.003

Quellen: drupa Insight Report; Canon Insight Report; SAPPI & YOU.

Muss das sein? Nein! — Zeit also, sich mit dem Thema „Print“ in anderer Form auseinander zusetzen, als das die letzten 15 Jahre geschieht.

  1. Das (vermeintliche) Ende der Gutenberg-Galaxis markiert den Neubeginn von „grenzenloser Print-Kommunikation“ — Über Jahrhunderte waren Drucksachen das Maß aller Dinge, in festen Händen der Profi-Drucker und Verleger. Mit Desktop Publishing und dem Motto „Jeder sein eigener Gutenberg“ wurde deren Monopol ab den 1980er Jahren gebrochen. Seitdem haben ganz neue Player das Zepter in die Hand genommen. Gipfelpunkte: a) Apple und Google entwickelten die ersten E-Print-Funktionen als neue Standards, damit Millionen neuer Smart Phone- und Tablet-Nutzer ihre digitalen Inhalte bei Bedarf drucken können. b) Spezialisten u. a. für Facebook und Wikipedia, die aus der Entwicklung von intelligenten Suchmaschinen und Algorithmen kommen, haben Lösungen geschaffen, um Social Media-Daten per Mausklick konfigurieren und automatisiert drucken zu können (allen voran pediapress.com aus Mainz). Zudem werden smarte Online-Fotodruck-Lösungen millionenfach genutzt, von allen Altersgruppen!
  2. Realität contra Irrglaube: Die These „Das Internet bringt den Tod von Print“ stimmt nicht — Das Denken nur Verleger und Druckerei-Profis, die das auch noch ihren Kunden gegenüber äußern, in dem seit Jahren über die „Print-Krise“ debattiert wird, die vor allem Google ausgelöst habe. Dagegen spricht: 1. Print-Verlage haben ihre Krise selbstverschuldet und Innovationen im Print gar nicht genutzt; und 2. „Digital Natives“ stehen Print positiv gegenüber, wenn die Inhalte und Kommunikationsangebote relevant, persönlich und nutzbringend sind. (Siehe die Reports: “The Internet is not the Death of Print” und “Newspaper Publishers: They’re left crying in the corner”).
  3. Kommunikationsdefizite lähmen die Printbranche — Die Attitüde „Unsere Produkte sprechen doch für sich“ wirkt wie eingeschlafene Füsse. Druckereien sind in Routinen erstarrt. Selbst die innovativsten Produkte und Lösungen, die viele aufbieten können, werden nach dem „Old School“-Prinzip vermarktet: Per Mustermappen und Maschinendemos für Kunden und Interessenten. Kaum eine Druckerei versteht, professionell Online- und Social Media-Kommunikation einzusetzen, etwa mit Targeting-Marketing-Kampagnen, wie das in England moo.com oder snapajack.com vorbildlich machen. (Siehe YouTube-Video „How to innovative print business“) — Dabei zählt nicht nur die Kunst der Selbstdarstellung sondern auch die des Netzwerkens, wie das Beispiel von Print Three aus Kanada zeigt.
  4. Innovationen finden oft nur Druckerei-intern statt, die Schnittstellen zum Kunden sind derweil zumeist ziemlich „retro“! — Da die Druckereien seit über 10 Jahren unter erheblichem Kostendruck stehen, sind sie vorwiegend mit sich selbst beschäftigt, um ihre internen Abläufe zu perfektionieren, um effizient produzieren zu können. Zuwenige fokussieren sich darauf, die Effektivität der Printprodukte, die sie für Kunden herstellen (können) offensiv und attraktiv zu kommunizieren. Per Social Media-Monitorings zeigt sich, wie groß die Kritik von Online-Drucksachenbestellern ist (bezüglich Usability, Mehrfach-Abbuchungen, fehlender Farbverbindlichkeit etc., siehe „Printing Research Results: The Beauty and The Beast“).
  5. Kaum eine Branche stellt sich so ungeschickt und schlecht in der Öffentlichkeit dar, wie die Printbranche. Das muss sich radikal ändern! — Über Jahrhunderte brauchten Druckereien keine Lobbyarbeit und auch keine Branchenkommunikation. Als Monopolisten führte kein Weg an ihnen vorbei. Zudem konnte man im Windschatten der Maschinenlieferanten segeln. Vor allem das Label „Technology by Heidelberg“ garantierte wie seinerzeit IBM beim Computing, dass Kunden hohes Zutrauen hatten. Mit dem Durchbruch des Digitaldrucks spätestens seit der drupa 2012 hat sich das radikal verändert. Viele neue Player sind relevant, fast allesamt aus dem Imaging- und IT-Sektor. Diese Firmen sind aber so riesig und andersartig, dass die einzelne Druckerei kaum einen Imagetransfer herstellen kann. Was auch nicht schlimm ist, da man sich selbst heutzutage sehr einfach und wirkungsvoll medial in Szene setzen kann. Twitter, Facebook, Google Plus/YouTube und LinkedIn sind die besten Helfer, die in ihrer Infrastruktur zudem kostenfrei nutzbar sind. Man muss nur lernen, wie es geht! — Übrigens ist es sowohl beschämend als auch inspirierend, dass einer der größten Print-Buyer der Welt, IKEA, sich per YouTube-Video für Print stark macht, indem es die Apple-Kommunikation gekonnt imitiert. Bis dato haben mehr als 17 Millionen Menschen das Video angeschaut! Benchmark!

Fazit — Our Take: „Etwas Altes wird etwas Neues!“

Die Printbranche sollte sich wieder auf ihre alten Stärken und das Gutenberg’sche Wertesystem berufen, um Innovationen in der Kommunikation leisten zu können. Nur so kann der Strukturwandel resp. Strukturbruch überstanden werden. Das Medium Print hat heute und in Zukunft kein Problem und steckt auch nicht in einer von anderen verschuldeten Krise. Die Krise ist hausgemacht und ergibt sich nur, wenn die Geschäftsziele, das Nutzerversprechen und die Kommunikation nicht mehr kundengerecht und zeitgemäß sind. Auf die Erfahrung, auf das Fachwissen, auf die Leidenschaft, auf die Flexibilität von kompetenten Print-Fachleuten muss nicht verzichtet werden. Gute Beratung und eine zeitgemäße, pro-aktive Marktkommunikation, vor allem zum Thema, wie man Drucksachen besonders effektvoll, wirkungsstark und interaktiv gestalten kann, wird bei Print Buyern hoch geschätzt, ist aber Mangelware. Das lässt sich einfach ändern. Oder? Die ersten wichtige Schritte zeigt unser Leitfaden für erfolgreiche Kommunikations-Aktivitäten pro Print und via Social Media! 

TIPP: Perspektiven für Print zeigt übrigens die #XUG15EU Konferenz auf, die erstmals am 26. Mai 2015 in Berlin stattfindet.

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

Es ist Tradition bei Canon, Kunden nicht nur mit Produkten zu versorgen, sondern auch mit relevanten Markt- und Fachinformationen. Einige Links haben wir darum aufgeführt.

 

Exklusiver ValueTalk! mit Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.
Interview: Andreas Weber


Prolog:

Eine wie wir finden erstaunliche Wandlung hat sich bei Canon vollzogen. Der Konzern entwickelte sich (bis dato fast im Stillen) vom Kamera- und Drucker-Hersteller zum “IT-Lösungsanbieter mit Strategieberatung”. — Wer es nicht weiss, mag erstaunt sein. Seit rund einem Jahr ist Canon, die weltweit strahlende Consumer-Marke für Imaging und Printing, auf dem besten Weg, das Information Management als Grundpfeiler der digitale Transformation für alle relevanten unternehmerischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu gestalten. Wer mit Marc Trennheuser und seinem Team spricht, lernt schnell, dass das berühmte „love it“ zu einem „love IT“ werden kann.  

 

ValueLearnings!

Die „Digitale Transformation“ der Unternehmenswelt hat erst begonnen. Im Fokus steht das „Seamless“-zu gestaltende Information Management, gekoppelt mit profunder „Imaging“-Kompetenz.

Bevor Unternehmen sich in der Welt von Big Data und Social Business souverän bewegen können, müssen die internen und externen Geschäftsprozesse vereint und interaktive werden.

Das Wissen um die Vorteile eines zeitgemäßen Information Management darf nicht nur in Fachabteilungen angesiedelt werden. Es wird zur Chefsache!

 

Warum befasst sich Canon neuerdings mit dem Thema IT respektive Information Management?

Marc Trennheuser: Für Canon ist das Thema IT prinzipiell nichts Neues, sondern ein folgerichtiger, evolutionärer Schritt. Wir befassen uns seit langem mit dem Thema „Imaging“. Das heißt, mit der Erfassung von Bildern und deren Visualisierung. Im Fokus steht das durchgängige Verarbeiten von digitalen Daten, die hinter diesen Bildern stehen. Im ersten Schritt ist relevant, wie man vom Kamera-Bild (inklusive Text) zum hochwertigen Druck kommt. Und danach im nächsten Schritt wie man effizient optimale Software Prozesse fürs Information Management gestaltet. Wir sehen das als einen organischen Prozess, der ganz besonders im Business-Bereich eine wachsende Bedeutung hat.

Das heisst, Canon vereinfacht und verstärkt den Prozess wie man nahtlos von Daten und Bildern zur Information und ihrer Verteilung gelangt?

Marc Trennheuser: Exakt. Es geht um das schnelle und reibungslose Verarbeiten von Informationen, um unternehmerische Prozesse zu optimieren. Canon ist in der Lage Informations-Management-Lösungen als Gesamtkonstrukt zu nutzen, also Hardware, Software, und „Brainware“. Alles aus einer Hand.

Gibt es nicht schon eine Vielzahl von Informations-Management-Angeboten?

Marc Trennheuser: Im Prinzip ja. Aber: Was unsere Arbeit bei Canon aus unserer Sicht einzigartig und unverwechselbar macht, ist, dass wir alle diese Dinge auf Basis eigener Entwicklungen zusammenführen können. Unsere Datenverarbeitungs-Plattformen sind alle von und bei Canon entwickeln — wir produzieren sie selbst.

 

IM FOKUS: DIE GANZHEITLICHE OPTMIERUNG
ALLER RELEVANTEN UNTERNEHMENSPROZESSE.

 

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Marc Trennheuser: Ganz entscheidende. Der wichtigste Vorteil ist, dass wir dadurch bereits in der Entwicklungsstufe mit den Kunden sämtliche Komponenten abstimmen. Entsprechend können Leistungsmerkmale bei Hard- und Software perfekt synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir eine global tätige Firma sind; wenn ein lokaler Kunde mit uns einen Deal abschließt, sich dann aber weltweit entwickeln möchte, hat er die Möglichkeit, das zu tun – im Team mit Canon!

Besteht denn für Ihre Lösungen noch ausreichend Potenzial im Markt?  

Marc Trennheuser: Oh ja. Obgleich es wie gesagt eine Vielzahl von Angeboten gibt, arbeiten die meisten Unternehmen trotz allem schwerpunktmäßig noch mit Papierdokumenten. Hier können wir rasch helfen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Und für diejenigen Branchen oder Unternehmer, die sich für diese Themen erstmalig interessieren, also noch keine Erfahrung haben, können wir sofort anschaulich machen, dass, wenn man Abläufe anders, also durchgängig digital, macht, man viel effizientere Gesamtprozesse erzeugen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Einstieg in Big Data-Prozesse und ins Social Business.

Welcher Anreiz besteht, sich auf Top-Entscheider-Ebene mit Canon Lösungen zu beschäftigen?

Marc Trennheuser: Canon beschleunigt auf smarte Art und Weise die digitale Transformation in der Unternehmenswelt! Vor allem bei großen Unternehmen gibt es akuten Bedarf dafür, Daten und Dokumente schneller zu finden und fokussiert damit arbeiten zu können. Das vereinfacht nicht nur interne Prozesse und reduziert Kosten. Man kann eine größere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und entsprechend das eigene Angebots-Portfolio am Markt schneller, besser und effektvoller platzieren. Erst dann wird es richtig spannend.

 

 

Wie sieht das im Detail aus?

Marc Trennheuser: Wir sehen Information Management nicht nur in Verbindung mit internen Prozessen, die optimiert werden können, sondern vor allem im Kontext mit allen externen Prozessen. Denn erst mit dieser Durchgängigkeit von innen nach aussen wird der gesamte unternehmerische Wertschöpfungsprozess verbessert.

Ein Beispiel?

Marc Trennheuser: Wenn man zum Beispiel das Rechnungswesen digitalisiert, hat man die Finanzflüsse besser im Griff. Man kann gleichzeitig in der Marketing-Kommunikation mit wenig Aufwand die Interaktion mit allen relevanten Entscheider-Ebenen verbessern, um kaufmännische Belange mit Marketing-Aspekten direkt zu koppeln. Alle wichtigen Entscheider und Unternehmensbereiche kommunizieren dann mit deutlich weniger Aufwand. Die Transparenz für alle laufenden Vorgänge wie auch für das Erreichen gemeinsamer Ziele erhöht sich deutlich. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, ganz anders mit dem Markt zu agieren, weit über die der Prozessoptimierung hinaus.

 

DAS BESONDERE BEI DER WERTSCHÖPFUNGS-STEIGERUNG:
INTERNE PROZESSE DÜRFEN NICHT (MEHR) ABGEKOPPELT WERDEN VON DEN EXTERNEN.

 

Welche Hürden bestehen, wenn Prozesse in Unternehmen sich verändern sollen?

Marc Trennheuser: Wir müssen ein neues Bewusstsein für Information Management im Kontext mit digitaler Transformation schaffen. Vor allem im Hinblick darauf, was Entscheidungsfindungen angeht. In noch viel zu wenigen Unternehmen ist man sich bewusst, dass auf administrativer Ebene, etwa in der Sachbearbeitung oder auf der Ebene der Abteilungsleitung, keine unternehmenskritischen Prozesse, die wir anpacken, verantwortet werden können. Das ist Aufgabe der Geschäftsleitung, durch die solche strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Und da steht Information Management nicht unbedingt auf der Agenda. Jedenfalls noch nicht! Das wollen und das können wir ändern.

Brauchen Sie dann nicht einen neuen Beratungsansatz, der viel mit „Change Management“ und Verhaltensänderungen zu tun hat?

Marc Trennheuser: Unser Verständnis und unser Handeln bezieht Veränderungsprozesse als Teil des Information Managements aktiv ein. Bei unserer Art der Beratung geht es an erster Stelle gar nicht darum, welche Produkte wir dem Kunden verkaufen können. Es geht darum, den Kunden erstmal vor Ort kennenzulernen, und daraus zu schließen, ob wir schon Lösungen haben, um die Kunden-Prozesse zu optimieren, oder ob wir eine neue Lösung dafür finden können. Wir beraten also nicht, um Produkte von der Stange zu verkaufen.

 

Canon Blog Deutsch

Canon Blog, der Fachinformationen bietet zum Thema Digitale Transformation und Information Management für die Bereiche IT, Marketing und Financial Community. Link: http://www.canon.de/exceptional

 

Wann ist für Sie eine Beratung erfolgreich?

Marc Trennheuser: Beratungserfolge entstehen durch konstruktive und informative Gespräche auf vielen Ebenen. Erst dann kann man feststellen, was tatsächlich optimiert werden kann und muss. Das schließt ein, dass wir mit unter auch Dinge radikal neu machen müssen. Es ist wichtig für uns, Personen aus allen Bereichen der Firma zu kennen, damit wir ein Gesamtbild der Firma haben, um effektiv arbeiten und effizient entwickeln können. Unser Erfolg und die Wirkung, die wir erreichen, zielt auf individuelle Lösungen für unsere Kunden ab.

Wie bildet man diese Vorgehensweise im Canon Geschäftsmodell ab? Bis dato werden doch Produkte entwickelt und vermarktet. Und nicht Services oder gar Consulting?

Marc Trennheuser: Unser Geschäftsmodell-Ansatz entspricht hundertprozentig dem Charakter von Information Management: Es basiert auf Langfristigkeit, Kunden- und Marktorientierung. Es wäre unklug anzunehmen, dass man sofort weiß und versprechen kann, was bei der Veränderung unternehmerischer Prozesse unmittelbar herauskommen kann. Wir stellen uns vielmehr darauf ein, als Berater und Kompetenzinstanz Teil des Kundenprozesses zu werden. Wir sind keine gewöhnlichen Berater im herkömmlichen Sinne, weil wir eben nicht nur beraten, sondern den Kunden dabei helfen, das umzusetzen, was wir ihnen geraten haben.

 

UMDENKEN: KUNDENBINDUNG UND MARKTORIENTIERUNG
SETZEN ABSOLUT LANGFRISTIGES DENKEN UND HANDELN VORAUS.

 

Versprechen Sie sich von Canon als starker Marke im Konsumentenmarkt auch Vorteil für das Business-to-Business?

Marc Trennheuser: Unbedingt. Canon gehört weltweit und in Deutschland nachweisbar seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Marken. Mit einem extrem hohen Grad an Emotionalität und Sympathie. Es geht zudem bei Canon weniger um das Me-First, als um das Me-Best. Was uns ausmacht ist unser solider, vertrauensstarker Charakter als Unternehmen, der sich durch die Marke manifestiert und der Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Canon als Marke aus Ihrer Sicht unverwechselbar?

Marc Trennheuser: Wir sind in der einzigartigen Lage, nationale wie globale Projekte  durchgängig – technisch gesprochen: „smart and seamless“ — abzuwickeln. Die vielen Facetten technischer Kompetenz, über die wir verfügen, bieten weitere Vorteile. Man kann mit Canon schon jetzt auf einen Schlag 90 Prozent aller sogenannter Output-Themen in Unternehmen aller Art abdecken. Auch unsere Standhaftigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Tatsache, dass der Kunde weiß, dass wir auch in vielen Jahren noch für ihn da sein werden, fördert langfristige Projekte. Das ist für unsere Information Management-Kunden äußerst wichtig.

Wir danken für das Gespräch!

 

OUR TAKE: Well done, Canon. Weiter so!

Wenn ein Traditionsunternehmen wie Canon sich so konsequent und umfassend wandelt, ist das mehr als bemerkenswert. Es lässt aufhorchen! Der Konzern kann im besten Sinne als konservativ-umsichtig charakterisiert werden, gepaart mit höchster Gründlichkeit und Sorgfalt. Rasante Strategie- und Richtungswechsel wie bei US-Unternehmen wirken dynamisch, aber ob sie auf Dauer zielführend sind, ist aus Sicht der Japaner wohl in Frage zu stellen. Markt- und Kundenorientierung bedeutet eben, die Sichtweise und Situation des Kunden im Detail zu erfragen, zu besprechen, zu bewerten und dann maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unsere IT-Realität sieht aber bislang anders aus. Die meisten IT-Anbieter machen was sie können, aber nicht unbedingt, was sie sollen. Nämlich im Dialog mit Kunden Lösungskonzepte entwickeln, die nicht von der Stange sind und auch nicht nach dem Kauf nochmals hohe Inventionen bei der Lösungsanpassung erfordern, indem Systemhäuser und/oder teure Spezialisten zwischengeschaltet werden müssen. Hinzu kommt, dass die Unternehmenswelt mit disruptiven Techniklösungen nicht zurecht kommen kann. Es gilt, erst die Prozesse zu optimieren, um sich dann ganzheitlich auf neue dialogische Aktivitäten mit Kunden einlassen zu können. Ohne zeitgemäßes Information Management keine nachhaltig erfolgreiche “Digital Transformation”. Das ist wohl die Quintessenz aus dem, was die neuen Strategie von Canon als Partner der Unternehmenswelt ausmacht. Wir sind gespannt!

 

“Be Exzeptionell” — Das Video-Statement von Canon Deutschland Geschäftsführer Rainer Führes unterstreicht die Wichtigkeit, beim Information Management neue Wege zu gehen.

 

 

Auf Slideshare.com finden sich weiter wichtige Fachinformationen (in englischer Sprache)

 

ValueCheck! HBS Harvard Online Education.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

“What happens if Harvard Business School will get “Off-Line”? — Somebody else will do it!”
—Andreas Weber, Founder ValueAcademy

 

Critical Thoughts by Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

 

As I have already mentioned in my previous blog post, people debate a lot about whether disruptive innovation has benefits as much as it is told or not. Not only companies, but also different institutions voice their opinion about these new “disruptive” and “destructive” techniques of innovation. One of the questions raised by these voices is whether Harvard Business School enters the business of online education or not? If yes, how should they do that?

There are many different answers and approaches from university administrators and professors. Even the NYT reported about it. Some of them supported the idea to open online education platforms, while others hesitate to lose benefits and popularity. For instance, as you can follow it from the text, Prof. Porter supports the idea itself to some extent but highlights the importance of keeping the existing strategy of school whereas Prof. Christensen sees already existing online education system not as a “disruptive innovation” but as a “sustaining innovation”.  The reason for that, probably, once they enter the online education sector, they will have more students but then they should decrease costs. In other terms, as one of the best and most prosperous universities, they may lose their profits.

 

Our Take: You can’t do value education without disruptive Value Innovation

I think, in the age of digital transformation, education needs to get some disruptive innovation as well. Maybe, we can call it “digital education”. Digital Education allows many applicants around the world to benefit from online education platforms via several tools such as iPhone, iPad and other portable instruments. Considering all of these, I am pretty surprised that how as one of the top ranked and most successful universities, Harvard Business School, has a dilemma about entering online education.

In my opinion, education must be available for everyone and it should also be in suitable prices. If they value education, they should be open to disruptive innovations as well as many students and applicants.

 

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Beyond Harvard Business School: We “Train your Brain” via ValueAcademy!
And via ValueCheck!

 

 

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© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

 

We proudly present: World’s first Train Your Brain Fitness Check-up to be
ready for profitable growth in “The Age of the Customer”!

We are happy and proud to share some thoughts. Based in Johannes Gutenberg‘s hometown, Mainz/Germany, we are dedicated to the rich culture of Art = Innovation = Communication = Human-to-Human!

 

Please read as well:

Value Manifesto
Value White Paper
Value Academy
Value — My Take (by Şükran Ceren Salalı)
ValueCheck! Audits

 

 

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© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

About ValueCheck and how it works

It’s time for a disruptive approach: The credo of Value Communication is “connect innovation to profit”. In order to realize this promise, a questionnaire including eight different parts is organized so that customers get an opportunity to check out their companies’ marketing communication level by answering ValueCheck! questions.

After receiving answers, Value Communication promises to provide customers with the results based on ValueScoreIndex, presented in a Report and a ValueCoaching-Session. In this way, customers become more aware of their tendencies and inadequacies on track of making benefits in the market. They get a chance to increase the effectiveness of all communication activities with regard to the success of their companies. At least the ongoing transformation leads from Social Communication/Social Media to Social Business, which is not an easy task and a great challenge.

Your benefits

  1. ValueCheck! is something like a fitness check-up to be prepared for The Age of the Customer.
  2. Value Check! delivers orientation how to optimize all dimensions of your internal and external business communication success.
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Value Slide Shows:
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