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ValueCheck Peter Sommer 2018.001

„Der Markt hat erkannt, dass die Verbindung aus Print und Supply-Chain sexy ist. Diese Dienstleistung ist gefragt, weil die Kombination aus Druck und Lieferkette eine höhere Profitabilität verspricht.“ — Peter Sommer, Member of the Elanders Board, President Print & Packaging Worldwide.

Von Knud Wassermann und Klaus-Peter Nicolay

 

Prolog

2007 hatte Peter Sommer sein florierendes Druckerei-Unternehmen an die schwedische Elanders-Gruppe verkauft. Seither ist er in verantwortlicher Vorstands-Position für den Elanders-Konzern tätig. Jetzt hat er mit der Integration von Druck und Logistik eine neue Stufe des Supply-Chain-Managements gezündet, bei der den Kunden ein hoher Nutzen geboten wird.

Elanders hat im schwäbischen Herrenberg das erste integrated Packaging Innovation Center, kurz iPIC, eröffnet. Das Unternehmen bietet den gesamten Prozess vom Abholen des Produktes beim Hersteller über das Bedrucken und Verpacken bis zur Platzierung im Händlerregal aus einer Hand an. Ein interessantes Geschäftsmodell, über das wir mit Peter Sommer, President Print & Packaging Worldwide bei Elanders AB, gesprochen haben.

iPic-Grafik von Elanders

 

Im Fokus: Wachstum durch Innovation außer Konkurrenz

„Ich versuche meinen Mitarbeitern immer wieder aufs Neue zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, bestehende Wertschöpfungsketten zu erweitern“, erläutert Peter Sommer, Member of the Elanders Board, President Print & Packaging Worldwide. Alleine mit dem klassischen Verpackungsdruck könne man auf Dauer nicht überleben, ist er fest überzeugt. „Da viele in der Branche die Verpackung als Insel der Seligen sehen und in dieses Segment einsteigen, erhöht sich der Wettbewerbsdruck. Die logische Konsequenz ist Preisverfall. Die Preise befinden sich bereits auf Talfahrt“, stellt Sommer fest.

An Marktgegebenheiten wie diesen lässt sich leider nicht viel ändern. Wohl aber am Marktumfeld. Daher hat die Elanders Group als Erweiterung mit Wachstumspotenzial Fulfillment und Logistik für sich ausgemacht. Dabei ist Supply-Chain-Management das Schlagwort, das prozessorientiert die Flüsse von Rohstoffen, Bauteilen, Endprodukten sowie Informationen entlang der Wertschöpfungs- und Lieferkette (Supply Chain) umfasst.

Vor knapp vier Jahren verabschiedete sich Elanders von der Rolle des Stand-alone-Druckers und schlug mit der Übernahme von Mentor Media in Singapur Anfang 2014 ein neues Kapitel auf. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von damals rund 200 Mio. US-Dollar hat sich auf das Supply-Chain-Management von IT-Riesen wie HP, Dell, Acer, Sony oder Microsoft spezialisiert. Für diese produziert Mentor Media Verpackungen, sorgt für die Konfektionierung und die Auslieferung der Produkte.

Im Juni 2016 wurde das Engagement bei Fulfillment und Logistik durch den Kauf der Logistic Group International (LGI) weiter gefestigt.

 


LGI_LKW_fahrend

›We supply the world‹

Um die Dimension dieses Geschäftes einmal zu verdeutlichen: LGI ist nicht irgendeine Spedition, LGI gehört mit einem Umsatz von rund 430 Mio. € und rund 4.000 Mitarbeitern an 45 Standorten in Europa, USA und Russland zu den führenden Unternehmen in der europäischen Logistik.

›We supply the world‹ ist auf der Homepage der Elanders Gruppe zu lesen. Was auf den ersten Blick verblüfft, macht beim Blick auf die Zahlen jedoch deutlich, wohin die Reise bei Elanders geht. Der Konzern erwirtschaftete 2016 mit seinen etwa 6.500 Mitarbeitern in 20 Ländern rund 900 Mio. € Umsatz. Auf den Bereich Print & Packaging entfielen 2016 nur noch 34% des Umsatzes – 2013 waren es einmal 100%.

Und im September 2017 reduzierte sich der Anteil weiter auf knapp ein Viertel des Umsatzes, der nach dem 3. Quartal bereits bei fast 700 Mio. € lag und gegenüber dem Vorjahr um 71% zugelegt hatte. Die Zahl der Mitarbeiter stieg dagegen nur moderat auf 6.700.

Im August 2017 wurde das ‚integrated Packaging Innovation Center‘ (iPIC) in Herrenberg mit 200 Mitarbeitern etabliert, „wo wir gemeinsam mit unseren Kunden Supply-Chain-Lösungen umsetzen. Die Resonanz vom Markt auf unser Angebot ist ausgesprochen positiv“, erläutert Peter Sommer. Denn mit dem Logistiker LGI im Rücken könnten völlig neue Synergien bei Verpackung und Logistik genutzt werden. 

 


Ungebrochen: Investments im Offsetdruck 

Elanders Deutschland beschäftigt sich bereits seit längerer Zeit mit derartigen Konzepten und hat sie schon vor einigen Jahren in vergleichsweise kleinem Maßstab umgesetzt. Am Standort Waiblingen werden im Digitaldruck personalisierte Verpackungen mit Schokolade bestückt und direkt an die Verbraucher versendet. Ritter Sport, Lindt und andere nutzen dieses Angebot.

In Herrenberg wurde dieses Konzept jetzt auf ein industrielles Niveau angehoben. Dazu wurde seit Langem wieder in den Offsetdruck investiert. Insgesamt hat Elanders 12 Mio. € für zwei Heidelberg XL-106, eine mit fünf und eine mit sieben Druckwerken sowie jeweils einem Dispersionslackwerk, in die Hand genommen und zudem in erhebliche Stanzkapazitäten investiert.

Anstoß für das Projekt war eher ein Zufall, schildert Peter Sommer: „Ein Kunde, der Wasserfilter in China produzieren lässt, berichtete uns, dass sein Lieferant immer mehr Wasserfilter und die dazu notwendigen Verpackungen in Eigenregie produzieren lässt und die Differenz auf eigene Rechnung verkaufe. Das ist heute offenbar die Realität in China.“

Aber es gebe noch weitere Gründe, warum Unternehmen Teile der Supply-Chain wieder nach Europa verlagerten: Durch den langen Transport geht wertvolle Reaktionszeit verloren, um kurzfristig auf die Veränderungen des Marktes und des Handels zu reagieren.

 

Peter Sommer im Drucksaal


Gesamte Supply-Chain im Blick

Mit dem iPIC verzahnt Elanders nunmehr den Druck, Fulfillment und Logistik so stark miteinander, dass sie zum festen Bestandteil der Supply-Chain werden. Der Kunde vergibt an das iPIC keinen einzelnen Druckauftrag, sondern die komplette Dienstleistung.

Im Grunde genommen agiert iPIC ähnlich wie Unternehmen, die erfolgreich im Outsourcing unterwegs sind. Diese stellen im Kundenauftrag beispielsweise Kaffeemaschinen her, kaufen die notwendigen Bauteile, Verpackungen und Bedienungsanleitungen ein, bauen die Maschinen zusammen, verpacken sie, transportieren sie bis zum Retailer und stellen sie ins Regal.

„So kann man sich das in etwa vorstellen, nur dass bei iPIC nicht die Herstellung eines Produktes, sondern der Druck der Verpackung, Fulfillment und die Logistik im Mittelpunkt stehen und integriert sind“, erläutert Peter Sommer. Die Vorteile für die Kunden liegen auf der Hand. „Wir bieten dem Kunden ein echtes One-Stop-Shopping. Er muss sich nicht mehr darum kümmern, wo er einzelne Dienstleistungen einkaufen kann, sondern erhält von uns das komplette Paket.“

Allerdings setze dies eine andere Art des Verkaufes voraus. Der klassische Drucksachenverkäufer sei hier fehl am Platz; hier werden eher betriebswirtschaftliche Berater benötigt, die die gesamte Supply-Chain im Visier haben.

 


 

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Kompetente Outsourcing-Partner sind begehrt!

Von diesem Konzept können nahezu alle Branchen profitieren, vor allem Unternehmen, die viele kleinteilige Komponenten zu verpacken haben oder diese in ein Display platzieren und ausliefern müssen. „Für viele Unternehmen gehören das Fulfillment und die Logistik nicht zur Kernkompetenz. Diese sind auf der Suche nach Outsourcing-Partnern“, erläutert Sommer.

Interessant ist auch der Blick auf die Kostenverteilung. Ist das Produkt erst einmal gefertigt, muss es verpackt und von A nach B transportiert werden. Dabei entfallen nach Schätzungen von Peter Sommer rund 25% der Kosten auf die Verpackung und Bedienungsanleitung und der Rest auf das Fulfillment sowie die Logistik. Da in einem solchen Szenario immer die gesamte Supply-Chain betrachtet werden muss, erkennen die Kunden den Wert der Gesamtleistung und einzelne Positionen stehen nicht so stark unter Preisdruck.

Dabei müssen die Drucksachen nicht zwingend alle im iPIC produziert werden. Je nach Auflagenhöhe beispielsweise von Bedienungsanleitungen sind, können diese aus der Offsetdruckerei eines Schwesterunternehmens im Ausland oder bei Digitaldruck-relevanten Inhalten aus dem Werk in Waiblingen aus dem Inkjet-Druck beigesteuert werden.

„Das Konzept ist also nicht auf eine bestimmte Drucktechnik fixiert. Die zentrale Frage ist immer, was mit einem Produkt erreicht werden soll und wie es zum Empfänger kommt. Die Integration in die Supply-Chain beginnt bei der Beratung der Kunden und hört bei der maßgeschneiderten Logistik auf“, erklärt Peter Sommer.

Damit wird auch deutlich, wie breit Print & Packaging bei Elanders aufgestellt ist: Für die jeweiligen Anforderungen werden HP Indigo-Digitaldruck, High-Speed-Inkjet oder Offsetdruck an verschiedenen Standorten eingesetzt. Automatisierung und er gesamten Fertigung spielt eine große Rolle.

 

Kuka-Roboter

 


Punktgenaue Print-Services durch ‚Just-in-Sequence‘

Und nahezu alles, was Elanders Print & Packaging anbietet, hat in irgendeiner Form auch mit Logistik zu tun. So hat Elanders für Kunden aus der Automobilbranche bereits bewiesen, dass Bedienungsanleitungen im großen Stil in einer ‚Just-in-Sequenc‘-Belieferung punktgenau an das Fertigungsband geliefert werden.

Davon profitieren übrigens auch Verlage, die ihre Werke bei Elanders bedarfsgerecht, ‚Just-in-Time‘ und ab Auflage 1 produzieren lassen. Auch hier wird nicht einfach nur gedruckt. Die IT-Spezialisten bei Elanders entwickeln für Verlage komplette Lösungen für Druck und Auslieferung. Anbindungen an verlagsinterne ERP-Systeme, eine Vernetzung mit der Verlagsauslieferung und Ähnliches mehr gewährleisten ein automatisiertes, kosten- und zeitsparendes Druck- und Nachdruck-Management. Auch hierbei geht es um die Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse, die ein großes Einsparpotenzial versprechen.

iPIC ‚nur’ als erster Schritt!

Mit dem Markteintritt von iPIC ist Peter Sommer sehr zu frieden und will in den nächsten zwei Jahren bereits einen Umsatz von 36 Mio. € erzielen. „Mit dem iPIC haben wir einen ersten Schritt getan, den Druck stärker in die Supply-Chain zu integrieren und für Kunden neue Leistungspotenziale aufzuzeigen. Denkt man noch einen Schritt weiter, kommt man bei Verpackungen relativ schnell zur Wellpappe für die Umverpackung. Im Zusammenspiel aus Logistik und Digitaldruck tun sich noch spannende Betätigungsfelder für uns auf.“

 


Elanders Lookbook Digital Print

Äußerst positives Feedback für das Elanders ‚Lookbook Digital Print‘! Damit viele bestmöglich von dieser einzigartigen Technologie profitieren können, hat das Elanders-Team einen Online-Kalkulator entwickelt. — Link zum Calculator  // Link zu weitere Informationen.

 


Den Nutzen für den Kunden in den Fokus rücken

Und dass es Peter Sommer bei dem aktuellen Angebot des ‚integrated Packaging Innovation Center‘ belassen wird, ist kaum zu erwarten. Es wird weitergehen. Denn er hat schon sehr früh erkannt, dass in der permanenten Produktentwicklung einschließlich dem Einsatz aktueller IT-Technologien eine Chance für Druckereien steckt, sich aus der Defensive und damit aus dem Preisgemetzel zu verabschieden.

„Wer sich seinen Kunden und potenziellen Geschäftspartnern gegenüber kreativ und innovativ zeigt, wird auch Erfolg haben“, ist Peter Sommer überzeugt. „Das mag manchmal seine Zeit brauchen, aber mit intelligenten Konzepten lassen sich kleine und große Unternehmen überzeugen.“

Dabei dürfe aber nicht das eigentliche Druckprodukt im Vordergrund stehen, sondern der Nutzen in den Fokus rücken. Erkennt der Kunde den Wert der Leistung, wird er auch bereit sein, dafür Geld auszugeben.

 


 

Preisverleihung mit Kronprinzessin Victoria von Schweden

Brillante Ideen, Unternehmergeist und bahnbrechende Technik: Das wurde im November 2017 in Leipzig durch die Schwedische Handelskammer in der Bundesrepublik Deutschland geehrt. Aus der Hand der schwedischen Kronprinzessin Victoria nahm Peter Sommer für Elanders den 15. Schwedischen Unternehmenspreis entgegen.

 


Print gewinnt als attraktiver Teil integrierter Services! 

Analyse von Klaus-Peter Nicolay

Während anderswo noch immer diskutiert wird, ob Druckdienstleister der Distribution und Logistik mehr Augenmerk widmen müssen, ist die Elanders Group schon einen erheblichen Schritt weiter. Sie hat die Logistik im Unternehmen so prominent platziert, dass das Drucken fast schon als ‚Abfallprodukt‘ im gesamten Dienstleistungsspektrum erscheint.

Der Schein trügt allerdings. Denn ohne Print wäre das Geschäftsmodell von Elanders ähnlich dem einer Spedition und nicht eines Allrounders für werthaltige Kommunikation mit Print.

Das ‚Integrated Packaging Innovation Center‘ bietet daher Verpackungsentwicklung, Druck und Finishing der Verpackung, deren Transport, die Lagerhaltung, Fulfillment (Verpacken des Produkts) und den Transport zum Kunden, Retailer oder gleich in die Regale des Handels. In dieser Lieferkette gehört fast alles, außer der eigentlichen Produktherstellung, zur Dienstleistung des iPIC.

Nun wird es den wenigsten Druckereien möglich sein, ein Logistikunternehmen im dreistelligen Millionenbereich zu kaufen und danach entsprechende Lösungen anzubieten. Das Beispiel iPIC kann aber durchaus dazu beitragen, über die Möglichkeiten nachzudenken, dem Drucken eine zusätzliche Komponente an die Seite zu stellen, um die Dienstleistung Print attraktiver zu machen und die Wertschöpfungskette um zusätzliche Leistungen zu erweitern.

 


 

Druckmarkt 113

HINWEIS:

Der Beitrag wurde erstmals im Print-Magazin Druckmarkt, Ausgabe 113, März 2018, veröffentlicht. Wir danken dem Verleger Klaus-Peter Nicolay für die bewährte Kooperation mit ValueTrandradar.com.

 

 

 


Print ganz besonders: Arbeitsproben von Elanders

Fotos: Elanders Germany.

 

Elanders Ritter Sport

Seit dem Jahr 2000 prägen Streifen die Kunst von Jacob Dahlgren. Nun hat er für Ritter Sport 12 verschiedene Designtafeln entworfen, die Elanders herstellen durfte!


Druck-Kunst

Druck-Kunst— Elanders produzierte für die Schrift-Künstlerin Sigrid Artmann, im Digitaldruck, dieses besondere Buch über Typografie und Kalligrafie: Artitüde!


 

Elanders Geschäftsbericht-Muster

 

Zum Portfolio bei Elanders gehören nach wie vor Geschäftsberichte einiger Global Player, mit ganz besonderen Special Effects im Print!

 


 

Eanders Weihnachtsgruss

Besonderes Augenmerk legt Peter Sommer für Elanders Germany auf edle, ideenreiche und werthaltige Grussbotschaften zu den Feiertagen. 

 


 

Auszeichnung von Elenaders für Soziales Engagement 2017

Für außerordentlich gesellschaftliches Engagement erhielt Elanders Germany die Auszeichnung ‚Sozial Engagiert 2017‘!

 


 

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Value Publishing Mike Hilton 2017 HD Dr. Hermann.001

Photos: Heidelberger Druckmaschinen AG. Collage: Andreas Weber.

Graphic Repro On-line News to Friday 13 October 2017

Welcome to this week’s roundup of 28 news items. You’ll also find Laurel Brunner’s Verdigris Blog on ‘LED Fever’, which looks at the steady increase in the switch to LED curing in digital printing. Then we have our second ValueDialog in Online Features, with an Andreas Weber exclusive interview with Heidelberg’s Chief Digital Officer, Dr Ulrich Hermann, at the International Motor Show #IAA2017 in Frankfurt not so long ago. Also in Online Features, Chapter 07, we have FLYERALARM, one of Germany’s largest online printers, with a another new Koenig & Bauer Rapida 145 large-format press, equipped with a new plate changer, enabling complete job changes in just two minutes, and full spectrum of other automation modules.

With both WAN Ifra’s WPE in Berlin, as well as The Print Show in Telford, the Frankfurt Book Fair, and Viscom Italia, you’ll find lots of interest. There are also several post-Labelexpo reports worth reading, as Labelexpo Europe 2017 culminated in its biggest-ever edition with record-breaking exhibitor and visitor figures this year, not to mention the debut of numerous machines and serious updates to label-related technology. You’ll also find a couple of pre-IPEX announcements, led by KAMA on Monday, for this much smaller and different kind of event, and a far cry from the hugely supported, well-attended international show it once became in its heyday at the NEC.

Tuesday saw Heidelberg lead the headlines with its ‘Heidelberg Industry’ premiere in Stuttgart with ‘Electric power for all’ as Heidelberg now offers its high-performance Wallbox for electric cars, debuted at the EVS30 show on Monday in southern Germany; while on Thursday, Heidelberg and the PIA took the lead, as the PIA announces two new White Papers which underscore Heidelberg’s approach with technology and automation to produce industry-leading productivity levels, thereby maximising profits for printers. Both are available to download from the PIA link in the article.

 

 

As usual, we have a good selection of recent sales and installations, kicked-off by HP at GI Solutions from Gareth Ward on Monday, as GI adds another HP T230 web press. This was followed by Muller Martini with a Pantera at Grafica Metelliana; along with Hybrid Software’s first order in Ireland on Monday. Tuesday saw Classic Graphics in North Carolina expand its operation with a new Koenig & Bauer Rapida 164 Hybrid UV press. On Wednesday, Financial Data Management added a five-colour Versafire digital press from Heidelberg UK. Thursday saw a new Koenig & Bauer Commander CL mark the 50th anniversary of Druck-und Pressehaus Naumann in Gelnhausen; while a third Muller Martini ProLiner inserting system was recently installed at Oppermann in Germany; and IFS with a Horizon and a three-side trimmer at Ashford Colour Press in Gos port.

On Friday, both Styria Media Group in Austria, and the Vorländer printing house in Germany, have opted for new Manroland Web e:line newspaper Colorman e:line and Geoman e:line systems; and last but not least, Koenig & Bauer with the latest and third Rapida 145 high-speed large-format sheetfed press at FLYERALARM in Gruessenheim, with a link to the main article in Online Features to accommodate more photographs.

The tailender on Friday gos to FFEI as it celebrates its 70th Anniversary. ‘We are very proud to be celebrating 70 years since the formation of Crosfield and 11 years since our MBO,’ said FFEI managing director Andy Cook, who also recently celebrated 30 years with FFEI. John Crosfield founded the original company in 1947.

That’s it from me until next time,
My best regards

Mike Hilton


 

drupa Banner 02

 



e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative and our drupa Newsroom, all of which can be accessed from the Website Home Page and its Index. We also have News in Review, which provides an overview of the week’s news each weekend. 


Headline News

Almost 30,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation pages

Week beginning Mon 09 October – the published date appears in article footline

Monday
Upgrade for KAMA all-rounder plus IPEX showing

Booming demand for KAMA’s ProFold 74: IPEX will see the universal folder gluer with new systems… 

Kodak releases Substrate Expansion Kit for NexPress
The Substrate Expansion Kit expands the types of paperboard and synthetic substrates NexPress presses can run… 

GI adds extra HP T230 to Kettering line up in the UK
Six months after buying Eclipse Group, GI Solutions Group has installed the inkjet web press that 4DM has needed. By Gareth Ward… 

Big leap ahead with the Muller Martini Pantera
Grafica Metelliana has streamlined its softcover processes and positioned itself for further growth… 

Hybrid Software wins first order in Ireland
The order is significant, with two seats of Packz, as well as Cloudflow workflow, Proofscope and Packzflow… 

Tuesday
Heidelberg ‘Industry’ premiere at EVS30 in Stuttgart

Electric power for all: Heidelberg offers high-performance Wallbox for electric cars at EVS30 from 9 – 11 October… 

Fujifilm’s new Superia solutions for newspapers
Fujifilm uses the WAN-IFRA World Publishing Expo 2017 to unveil new CTP, workflow and cleaning solutions… 

Bobst’s most successful ever Labelexpo Europe to date
Having begun with a whisper, Bobst ended Labelexpo Europe 2017 with a roar, huge visitor numbers and multiple sales… 

Labelexpo Europe records all-time high attendance
Labelexpo Europe 2017 culminated in its biggest-ever edition with record-breaking exhibitor and visitor figures… 

Tremendous opportunity within retail signage market
Classic Graphics in North Carolina expands operation with new Koenig & Bauer Rapida 164 Hybrid UV press… 

Wednesday
Telford stands ready for print invasion (today)
The Print Show has moved to Telford but is expecting to increase its audience beyond those at the NEC last year. By Gareth Ward… 

Koenig & Bauer in new livery at WPE 2017
Fewer new presses – more upgrades and online services… 

Financial Data Management adds five-colour Versafire
Heidelberg offers fifth colour Versafire digital options of high opacity white, varnish, neon yellow and neon pink… 

Mimaki’s new CF22-1225 flatbed cutting plotter
Turnkey solution launched at Viscom Italia makes delivery of short-run signs & displays and samples faster, easier and more profitable, in combination with JFX200-2513 flatbed printer and ArtiosCAD… 

Third Party Retrofits from Manroland Web Systems
Manroland Web Systems has expanded its service portfolio to include competitor presses – with success… 

Thursday
Two PIA White Papers underscore Heidelberg’s approach
Heidelberg technology and automation produces industry-leading productivity levels, maximising profits for printers… 

Successful event for Gallus in growing labelling market
Great deal of customer interest in Gallus label solutions at Labelexpo 2017, with numerous machines sold… 

Koenig & Bauer Commander CL goes live at Naumann
The modern Commander CL marks the 50th anniversary of Druck-und Pressehaus Naumann in Gelnhausen… 

Oppermann replaces two SLS3000 lines with ProLiner
This third Muller Martini ProLiner inserting system will allow 1.25 billion inserts a year to be processed… 

Ricoh and Orséry partner for books on demand
The Ricoh and Orsery solution can be seen on Orsery’s stand at the Frankfurt Book Fair from 11 – 15 October… 

Ashford trims turnaround times with Horizon
IFS-supplied HT-30 three-side trimmer chosen to streamline production for Ashford Colour Press in Gosport… 

Friday    
Muller Martini at the IFRA WPE in Berlin
Exciting look into the mailroom with a pair of VR glasses… 

The success of the Manroland e:line family continues
Styria Media Group and Vorländer have decided for a series of the new Manroland Web Systems newspaper printing class… 

ValueDialog: Transformation hits Print Technology + Innovation
Heidelberg verified at the International Motor Show in Frankfurt, #IAA2017 what Dr. Ulrich Hermann pointed out in this ValueDialog interview:…

Every second counts at FLYERALARM
Rapida 145: Complete job changes in just two minutes… 

FFEI celebrates its 70th Anniversary!
‘We are very proud to be celebrating 70 years since the formation of Crosfield and 11 years since our MBO,’ says MD Andy Cook… 

Ricoh’s successful Interact Europe to be held annually
Ricoh’s first ever ‘Interact Europe’ held at Ricoh’s European Customer Experience Centre in Telford, UK…

The Inkjet Conference (TheIJC) to go to America
TheIJC announces the inaugural US edition destined to take place on 12 – 13 April 2018 in Chicago… 

The lead article from a week last Friday…

Exhibitors show commitment to FESPA Eurasia 2017

FESPA Eurasia 2017 will take place at CNR Expo, Istanbul, from 7 – 10 December and continues to demonstrate its importance… 

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Visit the Heidelberg Website for more information.



drupa 2020 
(drupa), the international flagship fair of the printing and media industry. Visit the drupa 2020 Website.You can also visit blog.drupa.comfor the latest industry news and developments.

Online Feature articles 2017
Only 49 articles last year – but you will find another eleven Expert Articles and ten drupa ante portas Blogs from Andreas Weber in our drupa Newsroom. There were over 70 in 2015, and over 90 in 2013 and in 2014 which can still be accessed via the Index on the Home Page.

VaueDialogue 2017

ValueDialog: Transformation hits Print Technology + Innovation
Heidelberg verified at the International Motor Show in Frankfurt, #IAA2017 what Dr. Ulrich Hermann pointed out in the ValueDialog:…

Online Features Sep/Oct Chapter 07

Every second counts at FLYERALARM
Rapida 145: Complete job changes in just two minutes…

Previous…   
   Koenig & Bauer: Successful anniversary week on 200th birthday
Former German Federal President Horst Köhler and three key industry CEOs as speakers at the Open Day, when 650 guests from all over the world attended the official ceremony…

200 years Koenig & Bauer: The future needs an origin
With clear strategy and new market appearance Koening & Bauer enters into its third Century, as it looks back to the future, with confidence…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2017

LED Fever
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 09 Sep

Previous…      Sustainability reporting on the rise
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Mon 02 Oct

Drupa Newsroom
Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf in 2017 and for Drupa 2016 can be found in the Index. It is divided into Chapters for your convenience… just scroll down to view each Chapter

News from Messe Düsseldorf 2017

Previous…   
  Intelligent Printing in Focus
All in Print China to be staged at the new International Expo Center in Shanghai from 24 to 28 October 2018…

The various Chapters in the drupa Newsroom are highlighted below. When you enter, just scroll down to see and access the complete collection::

drupa daily; drupa Exhibitors’ show + post-show News; drupa pre-show Exhibitor news; post-drupa from Messe Düsseldorf; drupa ante portas Blogs from Andreas Weber; drupa Expert Articles – and more

The Graphic Repro On-line is supported and sponsored by: 
Drupa 2020,  
 Heidelberger Druckmaschinen AG,  Kemtek Imaging Systems

If you would like to send news for consideration for the Graphic Repro On-line Website (ISSN 1814-2915) or to submit comments, please e-mail Mike Hilton at: graphicrepro.za@gmail.com.

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Value Publishing Mike Hilton LabelExpo 2017.001

Graphic Repro On-line News to Friday 29 September 2017

Welcome to this week’s roundup of 33 news items, obviously boosted by Labelexpo Europe in Brussels. You’ll also find Laurel Brunner’s Verdigris Blog which this week explains why UL Greenguard Certification is Important. Please don’t miss it. You’ll find it in our Verdigris environmental section, along with another 34 Bogs from this year alone.

Labelexpo News has obviously dominated this week, as the largest specialist event to date opened its doors from Monday to Thursday in Brussels. New kit abounds and sales successes have made the headlines every single day, including a number of world-firsts and country-firsts, so I shall leave you to work your way through the announcements, as Bobst and also Bobst with Mouvent, BST Eltromat, Gallus, Screen, and Screen with Prati, Xeikon, Domino, EFI, Esko, Fujifilm, Toray, UPM, X-Rite and Xeikon all made the headlines – some of them on multiple occasions.

There are also a couple of noteworthy non-Labelexpo sales from Heidelberg UK to Spectrum in Wales on Thursday for a Speedmaster CX 75; and Xerox with Bytes in South Africa to Lightning Printers in Port Shepstone on Friday with a new Versant 80.

Canon South Africa took the lead on Friday, following its successful showing at FESPA Africa, coupled with an award for its stand at the event.

This week’s tailender goes to Epson, as it announced its new flagship dye-sublimation inkjet textile printer – among the headlines on Tuesday.

That’s it from me until next time,

My best regards

Mike Hilton

 


 

Value Publishing IAA 2017.001

Heidelberg created an impressive show case as an industry partner of Daimler/Smart at #IAA2017, the International Motor Show in Francfort, Germany. Read our ValueCheck!

 


 

e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative and our drupa Newsroom, all of which can be accessed from the Website Home Page and its Index. We also have News in Review, which provides an overview of the week’s news each weekend.

Almost 30,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation pages.

 

Headline News

Week beginning Mon 25 September – the published date appears in article footline

Monday
New Gallus Labelmaster Advanced debuts in Brussels
Gallus unveils the Labelmaster Advanced line with multiweb feature at Labelexpo Europe 2017 which opened today…

Screen announces collaboration with Prati at Labelexpo
Screen and Prati to develop interface for Truepress Jet and Prati Digifast One modular digital converting line…

Domino’s new 7-colour ink set for N-Series press
Domino launches new 7-colour ink set for the N-Series Digital Label Press at Labelexpo Europe 2017…

Fujifilm’s latest flexo inks debut at Labelexpo today
Fujifilm’s new ink, Flexo JDR, offers flexo printers greater quality, faster curing and improved ease of use…

Toray has strong showing at Labelexpo Europe
Expanded line of waterless printing plates, new total solutions are Toray highlights at this week’s show…

X-Rite Colour Management supports G7 and PSO metric
At Labelexpo, X-Rite showcases new versions of eXact and ColorCert Suite with one-click guides to help operators determine if they G7 or PSO guideline compliant…

Tuesday
Xeikon introduces four new digital label presses
Dry toner Cheetah Series and UV inkjet Panther Series make Xeikon’s digital label printing portfolio the broadest in the industry…

Esko showcases end-to-end simplified label workflow
Faster lead times help label converters to respond to brand owners demand for higher market responsiveness…

EFI shows latest Workflow and Jetrion in Brussels
EFI shows ERP workflow innovations and Jetrion label inkjet production at Labelexpo Europe taking place in Brussels this week…

Mouvent and Bobst’ joint venture at Labelexpo
Labelexpo 2017 sees trade show debut for Mouvent – a new company focused on pioneering digital print technology…

UPM Specialty Papers strengthens presence in digital media
UPM Specialty Papers has strengthened its digital presence by launching http://www.upmspecialtypapers.com today…

Epson’s new flagship dye-sublimation textile printer
SureColor SC-F9300 further enhances productivity, image quality and reliability for high-volume textile printing…

Wednesday
JH Labels adds world’s first Truepress Jet L350UV+
World’s first Screen Truepress Jet L350UV+ goes to James Hamilton Group’s JH Label Solutions in Northern Ireland…

Esko takes Packaging Simplified to a new level
Turnkey workflow solutions for fast start-up, increased automation and enhanced collaboration…

Automation has never been easier to implement
Esko leverages best practice for out-of-the-box label workflow automation with its QuickStart solutions…

Xeikon’s new Xeikon CX500 debuts at Labelexpo
Xeikon launches new Industry 4.0-ready Xeikon CX500 Cheetah digital label press at Labelexpo Europe…

New Xeikon PX2000 UV inkjet digital label press
Panther Series introduced, expanding Xeikon’s offering and application reach for the self-adhesive label market…

Why Mouvent can be labelled a game-changer
New joint venture from Bobst and Radex reveals groundbreaking digital label print technology at Labelexpo…

BST Eltromat International at Labelexpo Europe
Preparation of quality assurance tasks in prepress: COE and BST Eltromat have extended their cooperation…

Thursday
Labelexpo 2017 highlights the uniqueness of Bobst
As a solution partner to the label and packaging industry…

Belgian Val-Dieu beers go down a treat at Labelexpo
Unique removable self-adhesive labels digitally produced by Label’Or on Xeikon presses for Abbey Brewery Val-Dieu…

Domino shows disruptive shrink sleeve capability
Domino N610i: the first hybrid inkjet press with new UV-curable ink set to print onto shrink sleeves?…

Screen’s new LM Truepress Jet for Springfield expansion
Springfield Solutions, UK, purchases the world’s first Screen Truepress Jet L350UV+LM at Labelexpo Europe 2017…

Spectrum to be first in Wales with Speedmaster CX 75
Latest Heidelberg’s flexible B2 press bound for Cardiff…

Domino N610i inkjet label press for Germark Barcelona
Germark in Spain invests in Domino’s ink jet technology to provide a better service to their clients…

Friday   
Canon SA captivates at FESPA Africa 2017
Canon was the star of the show at the African region’s largest dedicated print and signage exhibition…

Lightning Printers speeds up production with Xerox
The Port Shepstone-based South African company has advanced its digital printing capabilities with a Xerox Versant 80…

Insignis first to add Gallus Labelfire 340 in Austria
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Installation will take place shortly after Labelexpo Europe, where the system was on display at Brussels Expo…

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Adhesivos Romero Garcia ‘seals the deal’ at Labelexpo 2017 for Domino N610i inkjet label press…

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The lead articles from a week last Friday…

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Value Publishing IAA 2017.001

The Daimler Group in partnership with Heidelberg breaking new ground with a pioneering 4D Printing project for smart. Photos: Daimler AG; Andreas Weber.

 

 

By Andreas Weber, Head of Value | (German Version)

  • #IAA2017 as a serious playing field for innovative Print 4.0 applications with a combination of tablet app, augmented reality, and 4D printing.
  • The Daimler Group breaking new ground with a pioneering project for smart.
  • Heidelberg positioned as an important technology partner for the automotive industry.
  • Car buyers set to be able to custom design certain elements of their car in the future.
  • CONCLUSION: First we had ‘car2go’, now we have ‘print2go’, in other words: a new dimension is being added to print, both functionally and structurally.

It was immediately clear to anyone entering the convention hall decorated by Daimler AG at the IAA 2017 international motor show in Frankfurt am Main: the digital revolution has now also fully gripped the traditional brands in car manufacturing. Huge screens showed in real time the abundance of tweets and video messages pouring in every second. The hot topic ‘Mobility of the future’ kicked off with Daimler’s ‘car2go’ – an extensive car-sharing service based around vehicles provided by Daimler (preferably the smart fortwo model series).

 

 

 

 

 

And the future is already taking place on Level 1 in the FabLab, where the ‘Volocopter’ prototype is showcasing new forms of mobility, which will unfold in the air. ‘Future Mobility’ is explained as follows: “Our digital transformation is in full swing”, confides Daimler. “On the brink of a new age in mobility, we are going beyond our previous understanding of mobility in our experiments and ideas, and are looking for new forms of manufacturing and methods of cooperation.” The objective is to explore the start-up spirit that Daimler has been driving since the invention of the automobile in 1886.

Also presented were 3D printers, which are used in manufacturing. And a real world premiere under the heading “unleash the colour”: with a combination of a configurator app for tablets, augmented reality using 3D glasses, and 4D printing with Heidelberg Omnifire (for printing all kinds of three-dimensional objects), for the first time the car buyer is offered the opportunity to design and individualize certain trim components in the smart themselves and have them printed in real time. It should then be possible to install the parts in the already individually configurable vehicle. First we had ‘car2go’, now we have ‘print2go’, in other words: a new dimension is being added to print, both functionally and structurally. 

‘print2go’ is opening up a new dimension for print

“It is unique and pioneering that we as a print technology company are able to enter into a future-oriented partnership with a car-making giant like Daimler in order to ultimately reinforce differentiating factors and above all customer orientation/loyalty,” says Montserrat Peidro-Insa, who as Senior Vice President Digital at Heidelberger Druckmaschinen AG is driving the digital transformation of the global print industry. The 4D printing technology perfected by Heidelberg more than three years ago offers the perfect basis for this.

 

 

 

 

 

Dr. Thomas Sommer-Dittrich, who is responsible for development work for the pioneer project at Daimler, for his part emphasized the strategic important of the research project, which was intentionally presented in an early stage at IAA 2017. This is because the application is based on a process that is digitized from beginning to end, but is to be put to the acid test in dialog with visitors to the motor show and experts in terms of its readiness for the market. The motto for the specific presentation is “unleash the colour — custom trims using an innovative printing process”, and it focuses on the benefit for the customer.

 



 

Daimler made the following announcement: “smart fans are creative and love variety. Even now there are barely two smarts that look exactly alike. With unleash the colour, smart offers a look at further ways of individualizing a smart. For example, at IAA 2017 smart demonstrates how digitization and new printing technologies enable individual small series or individual parts to be quickly and easily realized for the interior.”

 



 

The entire process is digitized – from the first design draft to the finished individual trim part, as the Daimler developer Martina Gayduschek competently and clearly demonstrated at IAA 2017. This is how it works: First, customers can design selected trim components for the interior (ventilation nozzles, instrument bezels, and multi-media interface trim) with their own motifs in a configurator app on the tablet. The overall design can be immediately viewed on the tablet and using 3D glasses in virtual reality (VR) to see how the design they have chosen themselves will fit into the car ambiance. Then the design is optimized for printing and printed in color as well as with tactile effects on the surfaces of the real components. The car buyer can then choose between two levels of individualization:

  • choose provides ideas for quick individualization with various design suggestions which can be viewed realistically on a tablet and with VR glasses in the virtual vehicle.
  • create takes personalization a step further: visitors can photograph a motif of their choice with the camera of the tablet. The configurator transfers the motif virtually to the trim components and visualizes it in real time as virtual reality. This enables the visitor to experience the trim components personalized with their motif in the car with the help of a tablet and VR glasses.

The Omnifire 250 digital printing system from Heidelberg was positioned right next to the smart stand in the Mercedes FabLab at the motor show, so that the visitors could see the trim components being printed live and find out about the innovative printing process and the technology behind it. The result was presented to the public in a deliberate way at the smart stand in hall 2, with visitors able to try out the application in a smart using 3D glasses, watch a video on it, and touch prototypes.

All in all, a very concrete experiment that was very well received by the public and thus weathered the acid test. How long more it will take until this is used in practice will be decided by the responsible business divisions at smart after IAA 2017. However, the first test markets for small pilot series have already been defined. What we now need is ‘mobility’ of thought and action in order to integrate technological innovations into the complex processes involved in car manufacturing and marketing.

 


 

“The possibilities of 4D printing are phenomenal.”

 

 

 

 

Statement by Peter Wilhelm Borbet at #IAA2017 (in german).

 

There were also ‘print2go’ applications using Heidelberg-Omnifire technology in other areas. Visitors to wheel specialist Borbet’s stand were able to compare the results with those of conventional pad printing and laser printing. “The Heidelberg technology offers clear advantages when it comes to color reproduction, imaging quality, and productivity,” says owner Peter Wilhelm Borbet. He feels that the future in his specialized and quality-focused business also very clearly lies in fulfilling individual customer wishes. That is why he started exploring the possibilities early on and investigating how mass customization could be integrated into the mass production of wheels with ‘print2go’.

A press release from Borbet for IAA 2017 dated 15 September 2017 stated the following: ”Pad printing, laser technology, and Omnifire 1000 digital printing are ExaPeel processes that leave nothing to be desired in the area of personalization. They enable motifs to be transferred to alloy wheels in order to produce a very personal unique piece. Pad printing and laser technology are ready for series production, Omnifire 1000 digital printing is currently in the test phase in our company. All three processes are durable and colorfast. But the Heidelberg digital printing system in particular really shines when it comes to color variation, because it can handle even complex color gradients with ease. Pad printing offers impressively fast implementation and the laser process can also be used for true-to-template visualization of lettering, embellishments, logos, and the most delicate patterns.” Conclusion: Borbet continues to evolve towards digital printing systems in order to stay one step ahead of its customers’ wishes by providing two things – quality and individualization. 

 


 

 

 

 

Statement by Thomas Wittmann, Ritz Lackiertechnik at #IAA2017 (in german)

 

IAA 2017 also provided an opportunity to meet innovative service providers that have already been working on the individualization of components in the automotive sector for some time now. Thomas Wittmann, Sales Manager at Ritzi Lackiertechnik, was on site and explained how the company has already been printing certain plastic parts for vehicles in large quantities for over two years, both for car manufacturers and for individual car buyers. He talked about a customer who wanted to have his panoramic photo of New York from the Empire State Building on the trims in the interior of his vehicle. This was no problem with digital printing. Tests are currently underway for a major manufacturer on how to use the Omnifire technology to manufacture the bezels for speedometers for special series of a cult vehicle in a sophisticated way. “For us, getting to grips with digital printing and specifically 4D printing from Heidelberg is strategically extremely important because we want to develop new application possibilities that will move our ranges of services along,” said Wittmann.

Conclusion: As well as quality, high productivity, maximum flexibility, and cost-effectiveness are crucial for Wittmann. Unlike with classic painting technology, motifs can be switched in inkjet digital printing without having to change the tools. And all in real time.

 


 

My summary: The times are changing!

IAA 2017 marked a completely new dimension for the medium of printing. We know from the past how digital printing can be used to produce advertising materials for the exhibitors at the motor show. This was therefore a linear transformation of the existing process. With “unleash the colour” by Daimler, we can now see how an exponential transformation can take place. Heidelberg is presenting itself here as a fresh company whose technologies can be integrated into any digitized manufacturing process. Real print innovations in the form of ‘print2go’ (a term that I would like to coin at this point!) are becoming immediate and the direct contact produces added value for the car fan and buyer, integrated into state-of-the-art digital scenarios via a tablet and augmented reality in combination with 4D printing.

The end customer/buyer takes the lead in designing their vehicle and initiates the printing process immediately. More was achieved with this for print than at the same time in Chicago at the leading US trade fair Print17, where, as usual in the industry, the exhibitors’ focus was on explaining and showing (so-called) innovative technologies that have been used for centuries to reproduce content. IAA 2017 now marks the milestone for the transformation of printing and transformation using printing. And ‘incidentally‘, the thesis expressed by Marc Pritchard, CMO of the biggest advertiser in the world, Procter & Gamble, at the concurrently running DEMXCO in Cologne, was brought to life at the highest level: “We are in the process of completing the first stage of the digital media transformation. The next disruption – digital 1-to-1-communication – is around the corner.” — Oops, print is demonstrably one step ahead here. ‘print2go’ has already rounded the corner. And done so in the premium segment ‘Automotive’. The question is: Will even more be possible here in the future?

 


 

Short & sweet: Check out my impressions via ValuePublishing Storify.

 

ValuePublishing Storify zur IAA 2017.png

 


Live-Video “Omnifire at the International Motor Show IAA2017”

 


Heidelberg’s great Omnifire video on Youtube

 

 

 


Read as well: Heidelberg’s IAA 2017 press release
(18. September 2017)

 

 

 

 

 


 

Value Publishing IAA 2017.001

Daimler sorgte mit 4D-Druck von Heidelberg auf der IAA 2017 für Aufsehen. Fotos: Daimler AG sowie Andreas Weber.

 

Von Andreas Weber, Head of Value | (English Version)

  • #IAA2017 als seriöses Spielfeld für innovative Print-4.0-Anwendungen im Mix aus Tablet-App, Augmented Reality, 4DPrinting.
  • Der Daimler-Konzern prescht mit Pionierprojekt für Smart nach vorne.
  • Heidelberg als wichtiger Technologiepartner der Automobilindustrie gesetzt.
  • Autokäufer sollen künftig Design-Elemente an ihrem Fahrzeug individuell selbst gestalten.
  • FAZIT: Dem ‚car2go‘ folgt das #print2go’-Prinzip, sprich: Print erhält eine neue Dimension, funktional wie auch strukturell!

Wer auf der Internationalen Automobilausstellung IAA 2017 in Frankfurt am Main die von der Daimler AG ausgestaltete Kongresshalle betrat, konnte gleich im Entree erfassen, worum es geht: Die digitale Revolution hat nun auch die Traditionsmarken im Automobilbau voll erfasst. Riesige Screens zeigten in Echtzeit die Fülle an Tweets und Videonachrichten, die uns im Sekundentakt ereilen. Das Topthema ‚Mobilität der Zukunft’ startete mit Daimlers ‚car2go‘ – einem flächendeckenden Car-Sharing-Service, bei dem der Hersteller die Fahrzeuge stellt (vorzugsweise die Modellreihe Smart-for-Two).

 

 

 

Und auf der Ebene 1 im FabLab findet die Zukunft schon heute statt: Der Prototyp ‚Volocopter‘ zeigt neue Formen der Mobilität, die sich in der Luft abspielen wird. ‚Future Mobility‘ wird wie folgt erläutert: „Unsere digitale Transformation läuft auf Hochtouren“, bekennt Daimler. „An der Schwelle zu einem neuen Mobilitätszeitalter experimentieren und denken wir über das bisherige Verständnis von Mobilität hinaus, suchen nach neuen Produktionsformen und Arten der Zusammenarbeit.“ Es gilt, den Start-up-Spirit, der Daimler seit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 antreibt, zu erkunden.

Präsentiert wurden weiterhin 3D-Drucker, die in der Fertigung eingesetzt werden. Und eine echte Weltpremiere unter der Überschrift „Unleash the Colour“: Im Mix aus Konfigurations-App fürs Tablet, Augmented Reality mit 3D-Brille und 4D-Printing mit Heidelberg Omnifire (zum Bedrucken dreidimensionaler Objekte aller Art) wird dem Autokäufer erstmals die Möglichkeit geboten, bestimmte Zierteile im Smart selbst und hochindividuell zu gestalten und in Echtzeit drucken zu lassen. Die Teile sollen dann im ohnehin schon individuell konfigurierbaren Fahrzeug verbaut werden können. Damit folgt dem ‚car2go‘ das ‚print2go’-Prinzip, sprich: Print erhält eine neue Dimension, funktional wie auch strukturell. 

‚print2go’ eröffnet eine neue Dimension für Print

„Es ist einzigartig und wegweisend, dass wir als Print-Technologie-Unternehmen eine zukunftsorientierte Partnerschaft mit einem Automobil-Konzern wie Daimler eingehen können, um letztlich Differenzierungsmerkmale und vor allem Kundenorientierung/-bindung zu stärken“, kommentierte Montserrat Peidro-Insa, die als Senior Vice President Digital  bei Heidelberger Druckmaschinen AG die digitale Transformation der globalen Print-Branche mit vorantreibt. Die von Heidelberg seit mehr als drei Jahren zur Perfektion gebrachte 4D-Druck -Technologie bietet dafür die geeignete Basis.

 

 

 

Dr. Thomas Sommer-Dittrich, der bei Daimler die Entwicklungsarbeit für das Pionierprojekt verantwortet, betonte seinerseits die strategische Wichtigkeit des Forschungsprojektes, das bewusst in einer frühen Phase auf der IAA 2017 vorgestellt wird. Denn die Anwendung basiert auf einem durchgehend digitalisierten Prozess., sollte aber im Dialog mit Messebesuchern und Experten im Hinblick auf die Marktreife auf Herz und Nieren geprüft werden. Das Leitmotto des spezifischen Messeauftritts lautete: „Unleash the Colour — Individuelle Zierteile dank innovativem Druckverfahren“ und stellt den Nutzen für den Kunden in den Vordergrund.

 



 

Daimler verlautbarte dazu: „Smart Fans sind kreativ und lieben die Abwechslung. Deshalb gleicht schon heute kaum ein Smart dem anderen. Mit unleash the colour gibt Smart einen Ausblick auf weitere Formen der Individualisierung. Auf der IAA ist am Beispiel des Interieurs erlebbar, wie durch Digitalisierung und neue Drucktechnologien individuelle Designs in Kleinserien oder als Einzelstücke einfach und schnell umsetzbar sind.“

 



 

Der Ablauf ist durchgängig digitalisiert — vom ersten eigenen Designentwurf bis zum fertigen individuellen Zierteil, wie die Daimler-Entwicklern Martina Gayduschek kompetent und anschaulich auf der IAA 2017 demonstrierte. Die Funktionsweise ist wie folgt: Zunächst können in einer Konfigurator-App auf dem Tablet ausgewählte Zierteile für den Innenraum (Lüftungsdüsen, Instrumenten-Cover und Multi-Media-Interface-Blende) mit eigenen Motiven gestaltet werden. Das Gesamtdesign lässt sich sofort auf dem Tablet und mit einer 3D-Brille als Virtual Reality (VR) betrachten, um zu sehen, wie sich das selbst gewählte Design in das Fahrzeug-Ambietente einfügt. Anschließend wird das Design für den Druck optimiert und farbig sowie mit haptischen Effekten auf die Oberflächen der realen Bauteile gedruckt. Der Autokäufer kann zwischen zwei Individualisierungsstufen wählen:

  • choose liefert Anregungen zur schnellen Individualisierung durch verschiedene Designvorschläge, die auf dem Tablet und mit einer VR‑Brille im virtuellen Fahrzeug realitätsnah betrachtet werden können.
  • create führt die Personalisierung noch einen Schritt weiter: Der Besucher kann ein persönliches Motiv mit der Kamera des Tablets fotografieren. Der Konfigurator überträgt das Motiv virtuell auf die Zierteile und visualisiert es in Echtzeit als Virtual Reality. So kann der Besucher mit Tablet und VR‑Brille die mit seinem Motiv personalisierten Zierteile direkt im Auto erleben.

Das Digitaldrucksystem Omnifire 250 von Heidelberg war auf der Messe in unmittelbarer Nähe zum Smart Messestand im Mercedes FabLab platziert, so dass die Besucher das Bedrucken der Zierteile live sehen und sich über das innovative Druckverfahren und seine Technologie informieren konnten. Am Smart-Stand in Halle 2 wurde das Ergebnis dem Publikum pointiert präsentiert: In einem Smart konnten Besucher den Case per 3D Brille ausprobieren, ein Video dazu sehen  und Muster in die Hand nehmen.

In Summe: Ein sehr konkretes Experiment, das beim Publikum exzellent ankam und somit seinen Härtetest gut überstanden hat. Wie lange es noch braucht, bis dies in der Praxis Anwendung findet, gestalten nach der IAA 2017 die bei smart verantwortlichen Business-Bereiche. Erste Testmärkte sind für kleine Vor-Serien jedoch bereits definiert. Jetzt ist sozusagen die ‚Mobilität‘ im Denken und Handeln gefragt, um Technologie-Innovationen in die komplexen Abläufe der Automobil-Produktion und Vermarktung zu integrieren.

 


 

„Die Möglichkeiten des 4DPrinting sind phänomenal.“

 

 

Unternehmer Peter Wilhelm Borbet im Live-Gespräch auf der IAA 2017 über das Geschäft mit Rädern und individuellen Lösungen per 4D-Druck.

Auch in anderen Bereichen gab es ‚print2go’-Anwendungen mit Heidelberg-Omnifire-Technologie zu sehen. Am Stand des Räder-Spezialisten Borbet konnte man die Ergebnisse mit denen des herkömmlichen Tampon-Drucks und des Laser-Drucks vergleichen. „Die Heidelberg-Technologie bietet klare Vorteile, bei der Farbdarstellung, der Bebilderungsqualität und Produktivität“, urteilt der Unternehmer Peter Wilhelm Borbet. Die Zukunft liege auch in seinem spezialisierten und auf maximale Qualität ausgerichteten Geschäft ganz klar im Erfüllen individueller Kundenwünsche. Darum steige man zu einem frühen Zeitpunkt ein im Ausloten der Möglichkeiten und der Überprüfung, wie Mass Customization durch ‚print2go‘ in die Mass Production der Räder-Fertigung integriert werden könne.

In einer Presseverlautbarung von Borbet zur IAA 2017 vom 15. September 2017 heißt es: „Tampon-Druck, Laser-Technologie und Omnifire 1000-Digitaldruck sind ExaPeel-Verfahren, die im Bereich Individualität keine Wünsche offen lassen. Sie ermöglichen die Übertragung von Motiven auf Leichtmetallräder, um ein ganz persönliches Einzelstück herzustellen. Tampon-Druck und Laser-Technologie sind serienreif, der Omnifire 1000-Digitaldruck befindet sich bei uns derzeit in der Erprobungsphase. Alle drei Verfahren sind langlebig und farbecht. Aber in puncto Farbvariation kann vor allem das Heidelberg Digitaldruck-System glänzen – denn auch aufwändige Farbverläufe sind für dieses kein Problem. Der Tampon-Druck überzeugt durch schnelle Umsetzbarkeit und auch mit dem Laser-Verfahren lassen sich Schriftzüge, Ornamente, Logos und filigranste Muster vorlagengetreu visualisieren.“ Fazit: Borbet entwickelt sich immer weiter in Richtung Digitaldrucksysteme, um mit beiden Komponenten – Qualität und Individualität – den Kundenwünschen einen Schritt voraus zu sein. 

 


 

 

Vertriebsleiter Thomas Wittmann erläutert auf der IAA 2017, warum für Ritzi Lackiertechnik der Digitaldruck strategisch wichtig ist, um individuelle Wünsche im Automobilmarkt zu erfüllen.

 

Auf der IAA 2017 konnte man auch innovative Dienstleister antreffen, die sich schon seit längerem mit der individuellen Gestaltungen von Komponenten im Automobilbereich beschäftigen. Thomas Wittmann, Vertriebsleiter bei Ritzi Lackiertechnik, war vor Ort und erläuterte, wie man seit über zwei Jahren bereits in großen Stückzahlen bestimmte Kunststoffteile für Fahrzeuge bedruckt, sowohl für Automobilhersteller als auch für einzelne Autofahrer. Er berichtete von einem Kunden, der seine Foto-New York-Panorama Rundumsicht vom Empire State Building an den Zierleisten im Innenraum seines Fahrzeugs aufgebracht haben wollte. Dies habe man mit Digitaldruck problemlos bewältigen können. Momentan werde gerade für einen großen Hersteller getestet, wie man mit der Omnifire-Technologie anspruchsvoll die Einfassungen von Tachometern für Sonderserien eines Kultfahrzeugs herstellen kann. „Für uns ist die Auseinandersetzung mit Digitaldruck und speziell das 4D-Printing von Heidelberg strategisch äußerst wichtig, da wir neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen wollen, die unser Leistungsspektrum weiterführen“, sagte Wittmann.

Fazit: Neben der Qualität sind für Wittmann vor allem die hohe Produktivität sowie maximale Flexibilität und Wirtschaftlichkeit entscheidend. Motivwechsel sind im Inkjet-Digitaldruck anders als bei klassischer Lackiertechnik ohne Veränderung der Werkzeuge möglich. Und das in Echtzeit.

 


 

Auf den Punkt: Das ValuePublishing Storify zu Print in neuer Dimension auf der IAA 2017

 

ValuePublishing Storify zur IAA 2017.png

Alles in Kürze und auf einen Blick: Das ValuePublishing Storify fasst die wichtigsten Tweets zusammen (inkl. Fotos und Videos).


 

Mein Resümee: Zeitenwende — Changing Times!

Die IAA 2017 markierte für das Medium Print eine völlig neue Dimension. Bis dato kannten wir aus der Vergangenheit, wie per Digitaldruck Werbemittel der IAA-Aussteller hergestellt werden können. Somit fand also eine lineare Transformation des Bestehenden statt. Nunmehr, wie am Beispiel „unleash the colour“ von Daimler, zeigt sich, wie exponentielle Transformation stattfinden kann. Heidelberg präsentiert sich dabei als frisches Unternehmen, dessen Technologien sich praktisch in jeden digitalisierten Herstellungsprozess integrieren lassen. Echte Print-Innovationen in Form des ‚print2go‘ (ein Begriff, den ich an dieser Stelle ausdrücklich prägen möchte!) werden unmittelbar und im direkten Kontakt wird ein Mehrwert für den Autofan und -käufer erzeugt, eingebunden in modernste Digital-Szenarien via Tablet und Augmented Reality in Verbindung mit 4DPrinting.

Der Endkunde/Käufer übernimmt die Regie in der persönlichen Ausgestaltung seines Fahrzeugs und initiiert unmittelbar den Druckprozess. Damit wurde für Print mehr erreicht, als zeitgleich in Chicago auf der US-Leitmesse Print17, wo wie in der Branche üblich der Fokus der Aussteller auf der Erklärung und Darstellung von (angeblich) innovativen Technologien propagiert wurde, die wie seit Jahrhundert üblich dazu dienen, Inhalte zu reproduzieren. Die IAA 2017 markiert nunmehr den Meilenstein für die Transformation von und mit Print. Und ‚nebenbei‘ wurde auf höchstem Niveau die auf der ebenfalls zeitgleichen DEMXCO in Köln geäußerte These von Marc Pritchard, CMO des größten Werbungtreibenden der Welt, Procter & Gamble, mit Leben gefüllt: „Wir sind dabei, die erste Stufe der digitalen Media-Transformation abzuschließen. Die nächste Disruption – digitale 1-zu-1-Kommunikation – steht vor der Tür.“ — Hoppla, da hat Print aber nachweisbar die Nase vorn. Die Tür wurde durch ‚print2go‘ bereits durchschritten. Und das im Premiumsegment ‚Automotive‘. Die Frage ist: Geht da künftig sogar noch mehr?

 


 

TV-Beitrag von RheinNeckarNachrichten

 


Informationsvideo zur Heidelberg Omnifire-Technologie

 

 

Die Pressemeldung von Heidelberg im Original
(Stand: 18. September 2017)

 

 


 

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