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Tag Archives: Ying Lin-Sill

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Beyond Graphic Arts: We showcase how Print becomes Art. And vice versa. Artists are real Innovators.

By Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main, Germany

I am Andreas. I work as a communications analyst and adviser. The idea of this project is more or less the result of decades of my work and all those great learnings I made. Most important for me: I want to showcase in an extraordinary art exhibition how Print becomes Art and vice versa. Beyond Graphic Arts. All those amazing artists and their art pieces I selected are highly innovative.

To make this happen, I need your support and help.

And I promise: Our supporters will be our heroes. It is all about the beauty and innovation power of The Art of Print.

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Output Magazine did a nice report on the project.

Mike Hilton in Graphic Repro Online as well.

Please read and share as well!

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Background

Based in Mainz/Germany, the City of Johannes Gutenberg as the Man of the Millennium we have learned, that the real innovation in our life and culture is driven by those artists who are able to adopt new technologies to create and visualize the best content. We will have a mix out of the work of amazing German artists and a group of Chinese artists.

The funding is necessary to realize the exhibition concept, to present the exhibition pieces in a smart way, to frame them, to ship them to our unique exhibition locations in China, the home land of paper and print. And to publish about it via Social Media, videos and ebook applications.

Exclusively we will benefit from the famous art collection and world class knowledge of Prof. Wilhelm Weberthe author of art books like “Saxa Loquuntur” and “Aloys Senefelder”.

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Please sign in and contribute: Via Indiegogo!

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Selection of the artists we will present:

HAP Grieshaber, Christian Kruck, Hermann Rapp, Dietmar Gross, Guido Ludes, Rudolf Scharpf, Eberhard Schlotter. And a group of famous Chinese artist selected by Dr. Ying Lin-Sill, Mainz/Beijing.

Special thanks to Dr. Ying Lin-Sill for being our project partner and co-organizer.

NOTE: There is zero risk. The partnerships in China are already fixed and highly motivated. The exhibition art work is already available. The basic concept was shared with some genius experts in science, museums, art galleries, media. And for sure leading artists got involved as well. All of them loved it.

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Bildcollage & Text. Andreas Weber, Mainz
Fotos: Landesmuseum Mainz, Andreas Weber, Mainz

 

 

„Kultur ist nicht Einzelleistung, sondern ein Netz geistigen Miteinanders“

• Was es braucht, um mit schöpferischen Menschen in Kontakt zukommen
• Landesmuseum Mainz geht neue Wege
• Spannendes Projekt zu Migration und Kunst auf hoher kultureller Ebene

 

Selten macht eine kleine, aber feine Publikation soviel Spass wie diese: „Um die Welt — Sammlungen neu sichten“. Dr. Andrea Stockhammer, Direktorin des Landesmuseum Mainz, stellte diese und die dazugehörigen Projektergebnisse persönlich am 16. Mai 2014 vor. Vorausgegangen war ein ambitionierter Dialog mit einer Gruppe von KünstlerInnen und Kunstinteressierten. Alle haben durch ihre Tätigkeiten Bezug zu Migration und multikulturellem Austausch. Über fast ein Jahr hinweg traf man sich regelmäßig im Landesmuseum, um sich auszutauschen und gemeinsam ausgewählte Sammlungsstücke zu betrachten und darüber zu diskutieren.

„Viele unserer Exponate, aus allen Epochen, der Vorgeschichte bis zu Moderne, können uns etwas darüber erzählen“, erläutert die Mainzer Museumsdirektorin. „Manche Kunstwerke sind weit gereist, andere zeugen von der im wahrsten Sinne bewegten Lebensgeschichte ihrer Schöpfer, wieder andere sind Zeuge kulturellen Austauschs.“

Dr. Andrea Stockhammer und ihr Team haben quer durch die Sammlung besondere Kennzeichnungen entwickelt, die dem Besucher anzeigen, welche Kunstwerke durch die Projektgruppe im Rahmen des Migrationsprojekts besonders erläutert wurden. Es sollen bald spezielle museumspädagogische Maßnahmen ergänzt werden. Spezielle Führungen für Migranten in Mainz sind denkbar. Des weiteren spezielle Programme für Gäste und Touristen aus anderen Ländern und Kontinenten. Das heisst, der Titel der o. g. Publikation, Sammlungen neu sichten,  ist zugleich auch Programm für die Zukunft.

 

Besonderer Fokus: China in Mainz

Dr. Ying Lin-Sill, in China geboren, u.a. in Belgien ausgebildet und promoviert als Kunstwissenschaftlerin und Malerin, ist seit 2009 in Mainz ansässig. Sie erläuterte am Beispiel „Der chinesische Kaiser“, eine Porzellan-Arbeit von Johann Peter Melchior aus dem 18. Jahrhundert, wie sich Realität und Fantasie vermischen. Es seien, so Ying Lin-Sill, viele chinesische Elemente – aber eben auch viel europäisches Rokoko miteinander kombiniert. „Vieles ist Phantasie, eine deutsche Sichtweise auf China“, resümiert die Kundige beider Welten. Sie hat Respekt davor, wie viel Wissen Melchior über China gehabt haben muss. Und sie fragt sich, wie dieses Wissen zu ihm gelangt sei. Denn selbst chinesische Meister der damaligen Zeit hätten die Details akribisch nachlesen und recherchieren müssen. Für Ying Lin-Sill ist daher damals wie heute entscheidend, sich auf vielschichtigen Ebenen über andere Kulturen zu informieren. Ob wie damals, Wissen über Reiseberichte und Missioniere zu uns kam, oder wie heute über digitale Medien und Plattformen, ist nicht wesentlich. Wesentlich ist für Ying Lin-Sill die persönliche Begegnung und der persönliche Austausch. Im Rahmen des Projekts „Value Artist in Residence“, das seit Januar 2013 zusammen mit dem Mainzer Andreas Weber als Privatinitiative läuft, engagiert sich Dr. Ying Lin-Sill darum, Begegnungen von Mainzern und Gästen aus China aus Sicht der Kunst und Kultur zu fördern.

„Eine solch wunderbare Initiative, wie dieses Migrationsprojekt im Landesmuseum Mainz, hat eine grosse Dimension. Es gilt, Migranten aktiver ins Museumsgeschehen einzubinden und gleichzeitig andere Kulturen im Museum einem einheimischen Publikum näher zu bringen“, zieht Dr. Ying Lin Sill als Fazit.

Übrigens: Das Migrationsprojekt des Landesmuseum ist Teil eines lang angelegten Projekts des Deutschen Museumsbundes, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gemäß Bundestagsbeschluss getragen wird. Das Motto lautet: „Kulturelle Vielfalt im Museum: Sammeln, Ausstellen und Vermitteln“. Damit kehrt man heute zurück auf Ideen und Konzepte, die zur Anfangszeit des Landesmuseums Mainz vom damaligen Direktor, Prof. Wilhelm Weber, wie folgt formuliert wurden: „Das Museum von heute ist kein Mausoleum“. Kontakte mit schöpferischen Menschen herzustellen, sei gefordert. Denn: „Kultur ist nicht Einzelleistung, sondern ein Netz geistigen Miteinanders“, sagte Museumsdirektor Prof. Weber damals.

 

Hinweis

Die Publikation „Um die Welt – Sammlungen neu sichten“  ist im Landesmuseum Mainz erhältlich. Umfang: 44 Seiten, Umsetzung im Landesmuseum Mainz: Dr. Birgit Heide, Kathrin Brumm, Dieter Becker. Verlag & Redaktion: Agentur & Verlag Bonewitz, Bodenheim 2014.

 

Informationen zum Landesmuseum Mainz:

http://www.landesmuseum-mainz.de/

https://www.facebook.com/Landesmuseum.Mainz

 

Zeitungsbericht zum Projekt von Michael Jacobs:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/landesmuseum-wirbt-um-migranten_13059130.htm

 

Value Art&Com-Impressionen:

https://www.facebook.com/ValueCommunicationAG

 

Value Art Com Screenshot Facebook 16052014

 

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Fotos: Ying Lin-Sill, Andreas Weber, 2014

 

Warum es sich lohnt, diesen Blogpost zu lesen:
Die wirklich schönen Geschehnisse im Leben kann man nicht erzwingen. Sie ergeben sich.

The Horse (馬 午) is one of the 12-year cycle of animals which appear in the Chinese zodiac related to the Chinese calendar.

 

Zeitenwende: „馬 午 — Happy new life!“

 

Die Kunst zu(m) Leben bestimmt sich in der Kunst des Seins. Sein kann, was Sein soll. Lebens-Kunst will erlernt sein und führt zum Erleben. Perfektion zeigt sich, wenn Dinge, Menschen, Ereignisse aufeinandertreffen, einfach weil es sich ergibt.

Warum scheint das erzählenswert? — Am 31. Januar 2014 trafen über 60 Menschen zusammen, die sich vorher so niemals begegnet waren, um den Chinesischen Neujahrstag zu begehen. Gross und Klein, Singles, Freunde, Familien. Die Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Dr. Ying Lin-Sill und Andreas Weber als Experte für Kunst & Kommunikation hatten zum West-Ost-Dialog eingeladen. Und starten standesgemäß nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr mit dem Motto: „Zeitenwende | Changing Times“.

 

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Ein Feuerwerk an Kreativität und Sinnenfreude erwartete die Gästeschar aus vielen Ländern. So eindrücklich, das war die Meinung vieler, konnte man bislang nicht nachvollziehen, wie Ost und West zusammengehören:

  • Eine blutjunge Tänzerin verzauberte mit einem grandiosen Pfauentanz.
  • Dr.-Ing. Gert Kaster entführte in die Geschichte von Qingdao und der deutschen Marinestadt Tsingtau, die vor 100 Jahren erobert wurde. Und deren deutsche Baukunst aus dieser Zeit bis heute in China zum „Kult“ reifte.
  • Die Sopranistin Lingyuan Gao bezauberte uns mit ihrer Welt der Musik am Beispiel eines chinesischen Liebeslieds.
  • Dr. Dagmar Lorenz knüpfte an Lingyuan Gao lyrisch-gesangliche „Poesie“-Darbietung an und zeigte am Beispiel von Gustav Mahlers Lied „Von der Jugend“ wie ein Missverständnis, verursacht durch Übersetzungsabweichungen, wunderbares Neues hervorbringt.

Last but not least: Fernöstliche und gesundheitsfördernde Verpflegung sorgte für ein übriges. Begleitet von Tee, Wein (Relaunch F) sowie Sekt-Köstlichkeiten der Goldhand-Sektkellerei zu Mainz. Siehe http://www.goldhand.de/index_.html

Das Beste kommt unverhofft – und in diesem Fall als Überraschung ganz zum Schluss. In guter chinesischer Tradition wurde eine Verlosung durchgeführt. Den Hauptpreis, das Gemälde einer Flötenspielerin, gewann ein Gast aus Rheinhessen, selbst im Zeichen des Hölzernen Pferdes geboren, das wohl nur alle 60 Jahre im Tierzyklus erscheint. Er versprach, fortan das Jahr hindurch, das nunmehr sein Jahr ist, ein Tagebuch zu führen, und uns am nächsten Neujahrstag von seinem Jahr zu berichten.

Die wirklich schönen Geschehnisse im Leben kann man nicht erzwingen. Sie ergeben sich.

Weitere Fotos in unserem Facebook-Album:
https://www.facebook.com/YingLinSill/media_set?set=a.512424912206222&type=1

Und auf YouTube:
http://youtu.be/FCw9TF9DSMs

 

Value New Years Event 2014 Key Visuals.001

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