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Tag Archives: Förderverein

Von Prof. Gregor Krisztian, Präsident Die Gestaltende Gesellschaft, Wiesbaden

 

Nach der Valencia Studiotour im Februar 2015 ging der Weg diesmal nach Tallinn sowie Helsinki. Das Ergebnis: Viele einzigartige Momente, Inspiration, Erkenntnisse und neue Kontakte!

 


26_09 / 15:30 

Tallinn ist offen für Architekturexperimente, während das Team Minihäuser aus Beton unter die Lupe nimmt.

Kaum angekommen, steht bereits am ersten Tag die Besichtigung der findigen Koda-Minihäuser aus Beton auf dem Plan.

Ülar Mark präsentiert begeistert die Möglichkeiten seiner Wohn- und Nutzraum-Module und stellt sich gerne allen Fragen des Teams.

Am gleichen Abend bringt etv einen Bericht über diese Häuser, während Gregor im Hintergrund irgendetwas in sein iPhone tippt.

Durchstreifen die Stadt mit ihrem Mix aus historischer und zeitgenössischer Architektur. Kämpfen uns über Kopfsteinpflaster-Gassen mit abenteuerlicher Wegführung, stehen dann wieder hoch über Stadt und lassen den Blick erstaunt über Türme und mittelalterliche Befestigungen gleiten.

26_09 / 21:30 

Unser Quartier direkt an der neuen Markthalle: Von hier aus lässt sich die Altstadt ebenso schnell erlaufen wie die Hotspots von Kopli.


27_09 / 11:00 

Spiegeleier in allen Farben – »Velvet« tapeziert die Wände mit Designpreisen.

Janno Siimar stellt die Arbeitsweise der Agentur »Velvet« vor und gibt einen Überblick über Projekte seines Teams. Die »Agency of the Year« wartet mit zahlreichen Designpreisen auf und dokumentiert den Erfolg mit Spiegeleiern an der Wand. Poker-Atmosphäre: Intensive Verhandlungen mit Kunden werden in einem kleinen, fensterlosen Raum geführt. Enge und Sauerstoffmangel beschleunigen jeden Entscheidungs-Prozess.

27_09 / 14:00 

Port Noblessner – das ehemalige Werftgelände mausert sich zum Wohnquartier mit Blick aufs Meer.

Inmitten der sowjetischen Brachialarchitektur präsentiert sich das Programm des diesjährigen Designfestivals von Tallinn. Beton, Staub, Eisen und Kabelstränge fordern ein gewisses Improvisationstalent von allen Akteuren. Der Begeisterung der Besucher tut all das keinen Abbruch. 

Gut besuchter Designermarkt auf nacktem Beton, während nebenan das Vortragsprogramm läuft.

Thilo v. Debschitz stellt sein Buch über Fritz Kahn vor und begeistert durch seine anschauliche Präsentation. Das Team sammelt sich zum Gruppenfoto. 

Prof. Gregor Krisztian präsentiert eine Auswahl von Hochschulkalendern und führt durch eine 18jährige Erfolgsgeschichte. 


Motive in allen Winkeln der Werft, über der bereits die Abrissbirne schwebt. 


28_09 / 15:00 

Abstecher ins nahe gelegene Schifffahrtsmuseum, einem Riesenbau mit monumentalen Betonkuppeln und faszinierender Technik.

28_09 / 19:15 

Im »Noblessner« dröhnen heute Abend Bässe zum Modeevent mit choreografierter Spielfreude.


29_09 / 6:45 

Erste Fähre nach Helsinki: Sind gespannt auf Finnlands Kapitale.

29_09 / 9:50 

Die Stadt serviert Sonne satt und zeigt sich den ganzen Tag von ihrer besten Seite.

29_09 / 10:00 

Im Gespräch mit Anssi Kähärä, dem Gründer von »werklig«


30_09 / 11:00 

Letzter Termin am Samstag: Dan Mikkin freut sich auf das Team und erläutert seine Arbeits-Philosophie bei »brand manual«.

30_09 / 12:35

Zum Finale ins »Kumu« – größtes und modernstes Kunstmuseum des Baltikums.

Entspannung und Ruhe im »Kumu« – dem Kunstmuseum Tallinns, das am Rande der Stadt im Grünen liegt. Wir streifen durch einen Teil der Ausstellungen, sind aber weit mehr beeindruckt von der architektonischen Inszenierung und dem Materialmix. Kein Wunder, dass das Museum 2008 zum »Europäischen Museum des Jahres« gewählt wurde.


01_10 / 18:05 

Rückflug mit Übergepäck und guter Laune…


 

 


THANKS TO EVERYONE who gave support on our tour. you were wonderful hosts! special thanks to Ilona Gurjanova for making this festival happen again, Jana Pala for precious company and Kärt Summatavet for her Tallinn sightseeing tour…

 

 


Kontakt

Die Gestaltende Gesellschaft
Förderverein des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain e. V.

Prof. Gregor Krisztian, Präsident
gregorkrisztian(at)t-online.de

Unter den Eichen 5
65195 Wiesbaden

 


 

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Von Andreas Weber, Head of Value

Etwas ‚Altes‘ hilft, das Neue zu bewältigen: Vor über 200 Jahren wurde der Grundstein für moderne IT- und Kommunikationstechniken mit Print gelegt. Die Internationale Senefelder-Stiftung und ihr neu geschaffener Förderverein FISS mit Sitz in Offenbach am Main erinnern daran. Durch FISS bieten sich neue, attraktive Möglichkeiten, zu unterstützen und sich einzubringen. 


Zum 200. Geburtstag von Alois Senefelder, dem Erfinder der Lithografie, errichtete das Komitee zur Vorbereitung der Senefelder-Stiftung in Offenbach am Main – vertreten durch seinen Vorstand – zur Wahrung des Andenkens dieses genialen Erfinders die Internationale Senefelder-Stiftung mit Sitz in Offenbach am Main.

Zweck der Stiftung ist die Förderung junger bedürftiger Künstler und Techniker sowie die Vergabe des Senefelder-Preises für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Lithografie und des Flachdrucks. Im Laufe des Jahres 2017 wurde der gemeinnützige Förderverein FISS gegründet, um über die Stiftungsarbeit hinaus Wirkung und erweitertes Engagement zu ermöglichen. Ein Meilenstein bildet das Kolloquium „Quo vadis: saxa loquuntur“, erstmals am 6. Dezember 2017, dem Tag der Lithografie, in Offenbach abgehalten — mit nachhaltig internationaler Beteiligung und starker Beachtung in den Sozialen Medien.  


 

Die Erfindung von Alois Senefelder vor über 200 Jahren ist als grundlegenden Voraussetzung für heutige Anwendungen der IT-Technologien anzusehen. Die Möglichkeiten einer flachen Druckform wie sie auf Lithografiesteinen bis in das zwanzigste Jahrhundert Verwendung fand, hat nicht nur in der künstlerischen Druckgrafik überlebt, sondern wird zur Herstellung von Halbleiter-Chips für jedes digitale Bauelement verwendet. Insofern hat die technologische Entwicklung seither eine kulturelle und soziale Auswirkung auf die heutige Gesellschaft, die in ihrer geschichtsprägenden Kraft von anderen Entwicklungen kaum übertroffen wurde.

Auch wenn diese Bedeutung der Fachwelt durchaus bekannt ist, kommt dieser Erfindung in der öffentlichen Wahrnehmung bei weitem nicht die gebührende Anerkennung zu.
Die Internationale Senefelder-Stiftung ist weltweit die einzige Einrichtung, deren Ziel es ist, die Bedeutung der Erfindung von Alois Senefelder zu fördern und Aktivitäten dafür zu veranstalten. Sie ist in Offenbach angesiedelt, weil von diesem Ort aus nach den Jahren der Erfindung in München mit der ersten kommerziellen Druckerei die industriellen Verbreitung in die ganze Welt ausging. Offenbach ist als Geburtsort aller lithografischen Techniken anzusehen.

Die Stiftung verfügt über ein Vermögen von ca. 50.000,00 € und eine umfangreiche Sammlung zur Lithografie, sie ist aber insbesondere durch den wirtschaftlichen Niedergang von traditionellen Druckmaschinenherstellern (konkret: manroland AG) nicht mehr in der Lage, aus eigenen Mitteln die erforderlichen Aktivitäten und die Pflege der Vermögenswerte selbst zu erbringen. Deswegen ist sie auf der Suche nach Fördermitteln.

Da es sich bei der Sammlung der ISS um einen kulturhistorisch bedeutsamen Bestand handelt, soll sowohl das Land Hessen, als auch die Kulturstiftung der Länder angesprochen werden. Obwohl die Stiftung ISS satzungsgemäß international ausgerichtet ist, verfolgt sie das Ziel, den Bestand und die internationale Ausstrahlung in der Geburtsstadt im Lande Hessen zu bewahren. Dies soll auch in Kooperation mit den kommunalen Museen der Stadt und dem Landesmuseum in Darmstadt erfolgen. Satzungsgemäß sollen auch wichtige Unternehmen und Verbände der Druckbranche zugezogen werden.

 


Kontakt und Infos zur Förderung der Internationalen Senefelder-Stiftung:

Freunde und Förderer der Internationalen
Senefelderstiftung e.V.
Geschäftsstelle: Dr. Volker Dorsch
Herrenstr. 61, 63069 Offenbach
Tel.: 069-98340506
Email: info(at)senefelderstiftung.com
Web: http://www.senefelderstiftung.de

 

ISS Aufgaben und Ressorts 2017

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Keyvisual News 1-2015

© 2015 und Design: Prof. Gregor Krisztian, Wiesbaden/Darmstadt

Erneut konnte der Förderverein Die Gestaltende Gesellschaft mit Hilfe und Motivation seiner Mitglieder eine ganze Reihe von Projekten, Aktionen, Ausstellungen und Exkursionen unterstützen. Die Studierenden und das Lehrprogramm des Fachbereichs Kommunikationsdesign der Hochschule RheinMain profitieren durch dieses Engagement maßgeblich, um außerordentliche Initiativen zu realisieren und Studierende für außerordentlichen Einsatz an der Hochschule und bei internationalen Wettbewerben zu belohnen. Wir gratulieren allen, die mit unserer Unterstützung verdiente Erfolge genießen können und danken allen Mitgliedern für ihr Vertrauen.

Wunderbares und echte Highlights
(zusammengestellt von Prof. Gregor Krisztian)

Abschlussausstellung im Glashaus 

Trotz Hitzerekorden eröffnete der Studiengang unter dem Motto »Wir ziehen blank« die Präsentation aller Abschlussarbeiten. Exakt 300 Minuten waren die Arbeiten für die sommerlich gestimmten Gäste und Studierenden im Glashaus zu sehen. Auch diesmal nominierten externe Juroren Kandidaten für die geplante Best-of-Ausstellung 2016. Siehe: www.werkschau-wiesbaden.de

Förderpreise für studentisches Engagement und in der Lehre

Auch in diesem Jahr wurden zwei Studierende des Studiengangs für ihr Engagement in der Lehre und für studentische Belange ausgezeichnet. Der Vorstand des Fördervereins übergab im Rahmen der Abschlussfeier Deborah Beuerle und Svenja Krämer Urkunden sowie Preisgelder.

Frisch gebackene Kommunikationsdesigner werden gefeiert | Bachelors jubeln am Semesterende

Im Februar erhielten rund dreißig Bachelor-Absolventen ihre Urkunden. Die Rotunde in Schloss Biebrich bot einen würdevollen Rahmen und rundete mit deisem Abschiedsprogramm mit gelandenen Gästen und dem Dozententeam das erfolgreiche Studium ab. Bei der Feier überreichte der Förderverein Sachpreise an die Gewinner des »Publikumspreises« zur Ausstellung.

Die kühlen Räume des Biebricher Schlosses boten im Juli angesichts der drückenden Temperaturen den Gästen der Abschlussfeier einen entspannten Rahmen. Nach dem offiziellen Programm, bei dem allen Bachelors feierlich ihre Urkunden überreicht wurden, fand sich Zeit für entspannte Gespräche mit Gästen und Dozenten.

Valencia Studiotour März 2015 

Highlight in diesem Jahr war sicherlich das Kennenlernen von Künstlern und Designern in Valencia. Auch das achtköpfige Reiseteam lernte dabei nicht nur neue Perspektiven kennen, sondern nahm sich auch viel Zeit für Gespräche, die dortige Kulturszene und das einwöchige, ohrenbetäubende Spektakel der »Fallas«.

>>> Per Klick zum stimmungsvollen und eindrücklichen Bericht mit vielen Bildern.

Bretagne-Exkursion liefert Bildmaterial fürden nächsten Hochschul-Kalender 

Den angelandeten Schiffsmüll in der Bucht von Audierne nahm sich ein studentisches Team unter Leitung von Prof. Gregor Krisztian und Dipl.-Des. Kai Staudacher vor. 

Eine Woche lang sammelte, registrierte und fotografierte das Exkursionsteam die Fundsachen und sprach mit Vertretern der Anrainer-Communen sowie bretonischer Umweltschutzorganisationen.

Gleich vor Ort wurden Konzepte für den nächsten Hochschulkalender angedacht, in dem die »objets trouvés« eine tragende Rolle spielen. Das von Prof. Gregor Krisztian seit letztem Jahr entwickelte Projekt wird gemeinsam mit einem Team der Umwelttechnik in Rüsselsheim durchgeführt. Ein Beleg dafür, dass sich lohnende Themen und Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der Hochschule finden lassen und so die Perspektiven erweitern.

Alumni-Ausstellung »Ausgezeichnet«

Der Kunstverein Bad Nauheim und der Magistrat der Stadt präsentierten in stimmungsvollem Ambiente Zeichnungen, Malereien, Papierobjekte, Bücher sowie weltweit ausgezeichnete Animationsfilme von Ehemaligen des Studiengangs.

Prof. Dr. Cornelia Freitag-Schubert initiierte die Ausstellung und entwickelte das Konzept der Werkschau von Mareike Stahl, Thomas Ganter, Marie-Niamh Dowling und Sören Kunz. Sie führte in die Ausstellung ein und freute sich über den Besucherandrang und das deutliche Interesse an diesem künstlerischen Medienmix, der mit Unterstützung von Prof. Rolf Schubert durch beeindruckende Animationen bereichert wurde. Thomas Ganter, kürzlich erst für sein malerisches Motiv »Mann mit einer karierten Decke« mit dem BP Portrait Award ausgezeichnet, irritierte durch realistische Detailarbeiten.

Rendez-Nous der Engel

Ohne sie geht’s nicht. In jedem Semester tragen Lehrbeauftragte und Gastdozenten durch Einsatz und Kompetenz dazu bei, dass unsere Lehre bereichert wird und unsere Studierenden von externem Knowhow profitieren. Wir wissen auch, dass die Arbeit unserer fleißigen Helfer oft über das hinausgeht, was wir erwarten oder angemessen entlohnen können. Zudem ist jeder zu anderen Zeiten an unserer Hochschule aktiv, und die wenigsten unserer »Engel« laufen sich dabei über den Weg. Der Studiengang bedankte sich deshalb zum dritten Mal mit einem abendlichen »Rendez-nous der Engel« im Jagdschloss Fasanerie.

Einheitliches Konzept zur Werkschau

Um die Organisation unserer Abschlussausstellungen bei wechselnden Betreuungsteam zu erleichtern, hat der Studiengang in neue Präsentationsmodule in einheitlichem Look investiert. Schiefergraue Ausstellungssockel und Tischhussen können nun bei allen Präsentationsvorhaben eingesetzt werden und schaffen eine klare, zurückhaltende Raumarchitektur, die den Exponaten respektvollen Vorrang lässt.

Weitere Informationen und Interaktionen per Facebook-Seite von Die Gestaltende Gesellschaft.

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