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Tag Archives: business

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Monday, May 25th, 2020 means a milestone in knowledge transfer in print. And it was a good start to an exciting week. The first day ‘Learn With Us’ went very well. Morten B. Reitoft, CEO/editor of INKISH did a great job!

Close to 500 people attended the four sessions with Mark Hinder, Henrik Klem Lassen, Andreas Weber, and Kit Tomshøj, Kasper Tomshoej and Michael Bradley.

You can see the sessions here, if you missed them:

 



SIGN UP NOW — it’s FREE or SEE LIVE on YouTube and INKISH.TV

In progress: sessions by INKISH D-A-CH in german language.


 

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Learn With Us – The program at a glance


Monday May 25th: Price calculations, Sales prices, Social Media, and Strategy.
https://lnkd.in/drjbp3U (already done, see the archive links above)

Tuesday May 26th Market, Environment, Carbon Footprint, IoT
https://lnkd.in/d3-ci6n

Wednesday May 27th: Automation, Smart Templates, Web-to-Print, Colors
https://lnkd.in/dkBpmyq

Thursday May 28th: Sales, Digital Finishing x 2, and Web-to-Print
https://lnkd.in/dXNJwqB

Friday May 29th: Inkjet, Workflow & Production Automation, Outsourcing
https://lnkd.in/dSRtmgd


 

Learn with is us supported by:

HP Graphic Arts · PrintVis · Grakom · Canon EMEA · TECNAU · Hunkeler AG · Intergraf · Horizon International Inc. · Ricoh Europe · CHILI publish · Highcon · Vpress · Enfocus · Spot-Nordic ·  Print24 and Infigo Software Limited

 


 

Have a closer look: Print & Social Media

 

 


 

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Nice to remember: #drupa2016

#FreitagsGedanken von Andreas Weber | English version below

 

Die ganze Welt scheint nun erstarrt. Doch zu verharren wäre tödlich. Noch sind wir in der Lage, zu kommunizieren. Wenn auch nicht mehr persönlich von Angesicht zu Angesicht, so doch per Kommunikations-Technik. Wunderbar. Oder?

Aber: Ein Neustart in der Kommunikation nötig. Für uns in der Print-Branche hat Kommunikation eh eine ganz besondere Bedeutung. Sie ist Teil unserer DNA.

Darum hier aus meiner Sicht ein paar Anmerkungen und Tipps:

Haben Sie schon einen Notfallplan? Im Fokus: Vernetzung & Interaktion.

Besonders bedrohlich für uns im B2B:

Die Print-Fachpresse diffundiert; ca. die Hälfte oder sogar mehr der Titel wird wohl vom Markt verschwinden! Die ersten Verlage haben angekündigt, die Produktion der Print-Titel auszusetzen. Ob e-Newsletter, die Pressemeldungsinhalte der Herstellereindustrie kolportieren, Nutzen stiften, wage ich zu bezweifeln, 

Fachpressearbeit/PR, wie wir sie kennen, erscheint sowieso zu langsam in der Umsetzung, zumeist ohne eigenen Inhalt — und ohne Reichweite. Und ohne zu wissen, wie die Inhalte beim Empfänger ankommen.

Direktmarketing verpufft derzeit völlig. Denn: Viele arbeiten momentan nicht im Büro, an das die Mailings gehen.

 


 

Generell scheint für mich folgendes relevant:

  1. Egal was ich tue/anbiete: Wie erreiche ich überhaupt noch meine Kunden, Interessenten, Mediatoren und Multiplier?
  2. Wie evaluiere ich, was meine Stakeholder bewegt?
  3. Wie stelle ich sofort dynamische Beziehungen über Netzwerke her?
  4. Wie finde ich inhaltlich den richtigen Ton. Im Sinne von:  „Ich höre zu und gebe pro-aktiv Hilfestellung“. Und nicht: Ich sage Dir, was ich biete.
    Und spezifisch:
  5. Wie kann ich als Hersteller meine zur #drupa2020 geplanten Neuheiten ab sofort erfahrbar machen?
  6. Wie muss ich als Druckerei das Geschäft kommunikativ absichern bzw. Kontakte medial herstellen und ausbauen?
  7. Mit wem muss ich mich verbünden, um im Team schlagkräftiger zu sein.

Falls Se weitere Ideen oder Anregungen haben: Bitte bei mir melden. Wir schaffen das. Gemeinsam!

 


 

#FridayThoughts by Andreas Weber

 

Drupa wants to embrace the future. — We embrace the CHAOS!

The whole world now seems frozen. But to remain would be fatal. We are still able to communicate. If no longer face to face personally, it does so using state-of-the-art communication technology. Wonderful. Isn’t it?

But: A restart in communication is necessary. Communication has a very special meaning for us in the print industry. It is part of our DNA.

Therefore, from my point of view, here are a few comments and tips:

• Do you already have an emergency plan? In focus: networking & interaction.

Particularly threatening for us in B2B:

• The print trade press diffuses; about half of the titles or even more will probably disappear from the market! The first publishers have announced that the production of the print titles will be suspended. I doubt whether e-newsletters, crowded with press release content of the manufacturing industry, create benefits, will be the solution.

• PR work and trade press publishing as we know it seems too slow to implement anyway, mostly without its own content — and without reach. And without knowing how the content is received by the recipient.

• Direct marketing is currently evaporating completely. Because: Many are not currently working in the office to which the mailings go.

 


 

In general, the following seems relevant to me:

1. No matter what I do / offer: How can I still reach my customers, prospects, mediators and multipliers?

2. How do I evaluate what moves my stakeholders?

3. How do I instantly create dynamic relationships across networks?

4. How do I find the right tone in terms of content? In the sense of: “I listen and give proactive support”. And not: I tell you what I offer.

And specifically:

5. As a manufacturer, how can I make my new products planned for #drupa2020 tangible from now on?

6. As a print shop, how do I have to secure the business communicatively or establish and expand contacts in the media?

7. Who do I have to team up with to be more effective in the team?

If you have further ideas or suggestions: Please contact me. We can do it together!

BTW: I think the INKISH team could support all of us in the best way!

 


 

Future Key Visual.001

Thoughts by Andreas Weber

 

#drupa2020 ante portas: Is it enough to focus on the future, inevitably through a lot of promises or even speculation?

The fact is: tomorrow is determined by yesterday. But what about today?

Most struggle with the present, the here and now. — An essential aspect for me. And the explanation why we have to experience the greatest reluctance to invest ever in the #print industry.

#Rethink #StrategiesforToday #ThinkPaper #Confidence

 


 

#drupa2020 ante portas: Reicht es, die Zukunft in den Fokus zu stellen, zwangsläufig durch viele Versprechen oder gar Spekulationen?

Fakt ist: Das Morgen wird durch das Gestern bestimmt. Doch was ist mit dem Heute?

Die meisten hadern mit der Gegenwart, dem Hier und Jetzt. — Für mich ein wesentlicher Aspekt. Und die Erklärung, warum wir in der #Print-Branche die wohl größte Investitionszurückhaltung aller Zeiten verzeichnen müssen.

#Umdenken #StrategienFürsHeute #ThinkPaper #Zuversicht

 


 

 

#drupa2020.png

Von Andreas Weber, Head of Value |  English Version

Hinweis zur Ergänzung

Die Erstveröffentlichung dieses Beitrags im September 2019 rief ein weltweites Echo hervor. Überwiegend wurde meine Einschätzung geteilt. Diskutiert wurde vor allem, wie und ob Technik-Messen dazu dienen können, die Situation von Druckereien zu stärken oder gar zu verbessern und Zukunftspotenziale zu entfalten. Das Ergebnis: Ja, das gelingt, wenn der Fokus nicht nur auf Ausstellerbedürfnissen liegt, sondern die Interessen und die Lage der Besucher in den Mittelpunkt rückt.

Die Lage im Print-Markt wird vor allem durch die Technik und Innovationsfähigkeit geprägt. Und hier brachte meine jüngste Analyse Erstaunliches zu Tage (siehe: #drupa2020 ante portas: The Renewal of Print). Kein Wunder also, wenn man Bedenken haben muss, da Anschein und Wirklichkeit auseinander driften. 

Übrigens: Ein Kritiker merkte an, man solle die drupa nicht schlechtreden, sonst schade man der Printbranche insgesamt. Nun denn, tue ich das? Probleme aufzeigen und Sorgen zu äußern ist m. E. nichts schlechtes, sondern wichtig, um stets besser zu werden. Oder?

 


 

 

Das Menetekel — „Operation gelungen, Patient tot.“

Es wird seit 1977 meine 11. drupa sein, die ich im Juni 2020 besuchen werde. Zunächst als ‚normaler‘ Fachbesucher, dann im Besucherrekordjahr 1990 als Aussteller, später als Journalist und in den letzten Jahren als Analyst und Blogger. — Ganz klar ist, die Dinge wandeln sich. Standen früher Maschinen und Geräte im Fokus, sind es heute Lösungen, Konzepte, Perspektiven und Anwendungsmöglichkeiten.

Meine Presseakkreditierung


 

Der Andrang der Hersteller als Aussteller ist ungebrochen. Messe-Direktorin Sabine Geldermann spricht stolz von einer mit rund 1.800 Ausstellern aus 50 Nationen ausverkauften #drupa2020, inkl. neuer Messehalle 1. Hier hatte 1951 die drupa ihren Erfolgslauf gestartet, als der damalige Heidelberg-Chef Dr.  Sternberg die ganze Halle angemietet hatte.

Die Entwicklung bei den Besucherzahlen erfüllt mich aber mit großer Sorge. Klar, die fortschreitende Automatisierung und der Weg Richtung Industrie 4.0 bringen Rationalisierungseffekte mit sich, die Personaleinsparungen ermöglichen.

 

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Quelle: wikipedia

 

Aber: Seit langem ist es nicht gelungen, neue Zielgruppen für die drupa in nennenswertem Umfang zu begeistern: Menschen, die sich auf breiter Front mit modernen Marketing- und Kommunikationsthemen beschäftigen müssen. Und dabei Print im Fokus haben sollten, es aber immer weniger tun. Woran liegt das wohl? Was läuft in der Kommunikation schief?

Denn, ganz ehrlich, solange ich es miterleben kann, war es im Vorfeld einer drupa noch nie so ruhig. Das kann man nicht nur den Veranstalter und Organisatoren anlasten. Die Fachpresse, früher ein Erfolgsgarant, ist nur noch ein Schatten ihrer selbst (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen!), findet kaum noch Leser und Unterstützer. Herausragende Fachveranstaltungen, wie die vom f:mp Fachverband Medienproduktioner e.V. initiierte Print Digital Convention haben sich zwar gut entwickelt, sind aber zuletzt im Mai 2019 mit 1.200 Besuchern mager frequentiert gegenüber den zeitgleich stattfindenden Digital-Events wie OMR in Hamburg mit über 50.000 Besuchern oder der Berliner re:publica mit 20.000 Besuchern.


Warum setzt sich die Branche nicht breitenwirksam, konzertiert und öffentlich für ihr Anliegen und vor allem ihre Existenzberechtigung ein? Und bezieht klarer Position, was und wie sich die Dinge im Digitalzeitalter verändert haben.


 

Noch ist etwas Zeit. Aber ganz rasch muss etwas passieren. Sonst heisst es (wieder mal): „Operation gelungen, Patient tot.“ Und ein unrühmliches Ende zu finden wie die CeBIT, das ist der drupa und der Printbranche nicht zu wünschen.

 


Im Rahmen meiner Möglichkeiten helfe ich gerne und biete eine Reihe von Möglichkeiten sich hinzu bringen. So beim Expertennetzwerk #Think!Paper, das u.a. von Mondi, GT Trendhouse 42 und Jubels unterstützt wird; oder aber auch mit dem neuen Blog „HotspotSubscription“, der als Thema „Renewal of Print“ besetzt hat, und damit aus dem Stand heraus für hohe Aufmerksamkeit gerade auch ausserhalb der Branche sorgt. Das von mir und Partnern gegründete DigitaldruckForum ist als Brancheninitiative immer noch aktiv und hat via XING über 1.200 Gruppenmitglieder. Last but not least: Mein Blog ValueTrendRadar.com als Kompendium für Kommunikation mit Print hat seit der #drupa2012 über 120.000 Leser aus fast 160 Ländern der Welt gefunden.


Möglichkeiten gibt’s viele. Man muss sie nur ergreifen. In diesem Sinne bin ich weiter optimistisch.

Wie steht es bei Ihnen? Ich freue mich auf Ihre Meinung. Lassen Sie uns in einen aktiven und konstruktiven Dialog treten!

 

ThinkPaper Wortbild PRINT

 


 

92d4 Otto Katalog und iPad Fashionnetwork

Von Andreas Weber, Head of Value

Vor fast 30 Jahren durfte ich in einem exklusiven Team mitarbeiten, das den damaligen Vorstandschef von Agfa Gevaert NV, Paul de Pelsmaker, mit einer soliden Zukunftsstudie über die Veränderungen im Print durch die Computerisierung informieren sollte. Unsere Prognose: Gefährdet seien vor allem „Konsultative Werke“ wie Adressbücher, Telefonverzeichnisse, Lexika. Und letztendlich auch Produktauflistungen wie bei Verkaufskatalogen.

Der Versandhändler OTTO konnte im Verlauf von fast 70 Jahren den Tod seines Hauptkatalogs lange rauszögern. Chapeau. Ausgefeilte Analysen zur Produktaufmachung und -anordnung sowie des Kaufverhaltens machten es möglich, durch gedruckter Kataloge sogar das Online-Geschäft zu beflügeln. Mit dem heutigen Stichtag 22. November 2018 ist das nun vorbei. Bei der Tiefdruckerei Prinovis in Nürnberg laufen dann die Druckmaschinen an, um die letzte Ausgabe 2018/2019 zu produzieren.

Für OTTO bedeutet dies auch das Ende der Doktrin: Der Print-Katalog aggregiert Online-Umsätze. — „Statt Nostalgie herrscht bei uns Aufbruchsstimmung“, betont Marc Opelt, Vorsitzender des Bereichsvorstands bei OTTO.

 

 

Die Zeiten ändern sich!

Der Nachrichtensender n-tv berichtet: „Auf dem Titelblatt demonstriert ein Model, warum es keine Zukunft gibt für den klassischen Versandhauskatalog: Das Gesicht ist auf dem Monitor eines Smartphones scharf zu sehen, der Rest nur verschwommen.

„Unsere Kunden haben den Katalog selbst abgeschafft, weil sie ihn immer weniger nutzen und schon längst auf unsere digitalen Angebote zugreifen”, sagt Marc Opelt, Chef der Einzelgesellschaft Otto, des früheren Otto-Versands. Das ist heute eine Tochtergesellschaft des Konzerns Otto Group, der längst über alte Grenzen hinausgewachsen und weltweit in verschiedenen Geschäftsfeldern rund um den Handel aktiv ist.

97 Prozent der Otto-Kunden bestellen heute digital im Internet, die meisten davon mobil über die App. Nur noch drei Prozent nutzen Fax, Brief, Telefon oder Bestellkarten, um Waren von Otto zu ordern. Die Kataloge der Versandhändler waren in den Jahren des westdeutschen Wirtschaftswunders und auch noch nach dem Fall der Mauer mehr als nur ein Vertriebsinstrument.“

Kompakt, modern, massenhaft gefertigt. Das lief über Jahrzehnte gut. Und heute eben nicht mehr. Foto: OTTO Group

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Das Cover der letzten Ausgabe spricht für sich. Otto bietet allen die Möglichkeit an, den letzten Katalog noch zu bestellen. Auslieferung ab 4.12.2018. Foto: Otto Group

 

Fakten sprechen für sich!

Über 7 Milliarden Euro macht der weltweite Online-Umsatz bei OTTO GROUP aus bei einem Gesamtumsatz von über 13 Milliarden Euro. Verglichen mit den Zahlen vom Hauptkonkurrenten Amazon ist das aber nur marginal. Amazon setzte 2017 allein in Deutschland über 16 Milliarden US-Dollar um und weltweit fast 180 Milliarden. Bei OTTO ist das Wachstum moderat-linear, bei Amazon stets dynamisch-exponentiell.

Die Botschaft „Digital erlöst Print: Ab Mitte 2019 wird bei OTTO in Hamburg nur noch online bestellt“ klingt reißerisch. Aber: Ob das Einstellen des gedruckten Hauptkatalogs daran viel ändern kann, ist zu bezweifeln. Es spart Aufwand und Kosten, ist aber keine pro-aktive Maßnahme um Wachstum zu beflügeln.

Spannender wird zu beobachten sein, wie OTTO durch die Ausweitung von Multichannel-Kampagnen, die Print einbeziehen sowie personalisierter gedruckter Katalogen reüssieren kann. Denn Kataloge sind nach wie vor en vogue bei OTTO, selbst wenn das Dickschiff Hauptkatalog verschrottet wird.

Wie es weiter geht, wird sich also zeigen. In jedem Fall sucht OTTO den Schulterschluss mit der Digitalen Welt. Und das ist gut so, sofern man begreift, dass Print heute eben nicht mehr aus Tiefdruck-Massenproduktion besteht, sondern durch digitale Print-Innovationen beflügelt wird, um weiterhin für gute Umsätze und Kundenloyalität zu sorgen.


Backgroundinfos zu “Werte und Digitalisierung” aus Sicht des Otto Group CEO Alexander Birken

Fotos OTTO GROUP Podiumsgespräch mit Facebook 09-2018
„Die Digitalisierung ist viel radikaler, als sie augenblicklich oft dargestellt wird“, sagte Alexander Birken Vorstandsvorsitzender der Otto Group, Ende September 2018 im Gespräch mit Martin Ott, Managing Director Facebook Central Europe, über Werte und Digitalisierung. — Einen Mitschnitt der Diskussion kann man via Hamburger Presseclub e.V. sehen.  


 

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“After four months using the subscription model, we can safely say we made the right decision!” — Robert Dembinski, Managing Director of Lensing Druck, Dortmund/Germany. — Photo: Heidelberg

 

By Andreas Weber, Head of Value  |  German Version

Can you instantly make a successful printing business even better? You can if you have the courage to try something new. “When I joined Lensing Druck in Dortmund in the fall of 2017, we were planning to invest in new presses. We ended up doing far more than that, though, and it was a good move,” recalls Managing Director Robert Dembinski. 

Lensing Druck had previously focused on maintaining its competitiveness for the benefit of customers, whose main criteria when ordering print products are delivery time and price. “When we heard Heidelberg had something new in the pipeline, we were curious but also somewhat skeptical,” Dembinski explains. “We found it hard to imagine what the subscription model from Heidelberg would involve and weren’t sure it would work,” he adds.

Dembinski studied business management, so the print shop business represents a change of career path. He was actually intending to develop a digital strategy with his colleagues, including new digital offerings to provide customers with a more comprehensive service and open up new business opportunities. The fact that the subscription model from Heidelberg provides new digital tools to transform both production management and business management step by step very much appealed to him and his way of thinking.

Lower costs and higher efficiency

Experts from Heidelberg started by analyzing the actual situation to evaluate the efficiency and productivity of Lensing Druck’s existing presses. This revealed that the assignment of presses needed to be optimized and also that costs were very high, especially for shorter runs. It therefore very quickly became apparent that an increase in efficiency and productivity was both necessary and feasible. The strategy adopted was to skip a generation when replacing the existing presses. A Heidelberg XL-106 9-P-L took over from two older presses – a Heidelberg CD 105-P+L and a KBA Rapida 106 8-P. At the same time, the company switched to the pay-per-use subscription model – including the Prinect Workflow and above all the Heidelberg Performance Plus consulting service – with a view to boosting efficiency and cutting operating costs.

“To be honest, no longer owning a press and being reliant on a single supplier for everything, including consumables, takes some getting used to,” Dembinski admits. “After four months using the subscription model, however, we can safely say we made the right decision! Even in this short space of time, we’ve significantly improved the overall efficiency of our presses and our production volume is already over 20 percent higher than the target level contractually agreed with Heidelberg,” he continues.

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Website screenshot to showcase the full range of elements of the Heidelberg Subscription model. 


 

Assistant ensures absolute transparency

Lensing Druck is impressed by the clear and neat structure of the subscription model from Heidelberg and also its absolute transparency. “As I see it, the Heidelberg Assistant is the key component and the brains behind the entire model. All KPIs can be accessed in real time, as can the service status, industry benchmarks, and much more besides,” Dembinski comments. 

The Heidelberg Assistant is used at various levels in the Lensing Druck hierarchy – from senior management to operations/pressroom managers and purchasing staff. Its webcast function is also utilized for monthly meetings with the Heidelberg team to discuss the project status. This results in further new ideas and optimizations being identified over time, the ultimate aim being not only to meet the joint productivity targets but to exceed them by as large a margin as possible. 

Another important thing in Dembinski’s eyes is that print shop staff have responded very positively to the digital transformation using Heidelberg Subscription. “Switching to the new press has motivated our staff, because it shows we’re committed to print despite a difficult market. Thanks to the data we obtain from the press and the monthly review, we can support our employees in all aspects of their work and enable them to make progress,” he stresses. Various charts showing the monthly data and statistics are also displayed right next to the press for everyone to see.

Robert Dembinski shared with a group of international journalist his passion for Heidelberg Subscription. — Video animation: Andreas Weber. Group photo: Christian Daunke.


“We made the right decision!” 

“After four months using the subscription model, we can safely say we made the right decision!” sums up Dembinski. Heidelberg Subscription enables him to incorporate the presses in Lensing Druck’s own digital strategy. And – crucially – the subscription model makes it easier to develop other applications such as dynamic pricing, dynamic planning and procurement, real-time information for customers, reliable and transparent costings, and predictive monitoring for optimum maintenance processes.

Dembinski is also hoping the digital transformation of the entire company will improve Lensing Druck’s image, especially with customers who have experience in digital marketing. End-to-end digital order processing is an absolute must for such customers. To raise the print shop’s digital profile and coincide with the new digital portfolio, the post of CDO (Chief Digital Officer) was created in September 2018. 


My take: When it works, it really works!

The example of Lensing Druck and Robert Dembinski proves that when something works, it really works! Print has arrived in the digital age and can hold its own – especially if decision-makers and staff at print shops accept, understand, and embrace the digital transformation and ensure its beneficial further development. Being one of the first to use Heidelberg Subscription very quickly paid off for Lensing Druck, and it will have a dynamic and stimulating effect on the company’s future development. What’s more, print specialists, commercially astute business managers, and digital marketing professionals are all impressed. What more do you want? 

 


 

ADDENDUM of 11 July 2019

Subscription contract extended to logistics for consumables

In the summer of 2019, Lensing Druck handed over the management of the entire logistics chain of consumables to Heidelberger Druckmaschinen in order to optimize inventory management significantly.

MORE

 


Link to contact Robert Dembinski

Link for information about Lensing Druck

Link for the latest Heidelberg Subscription news


 

About the author

Andreas Weber has been a print expert and internationally renowned business communication analyst, coach, influencer, and networker for over 25 years. His activities focus on transformation for the digital age and include lectures, management briefings, workshops, analyses, reports, and strategic advice. – His blog www.valuetrendradar.com inspires readers from over 150 countries worldwide.

About ValueBlog IMG_9105

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Von Martin Spaar, Herausgeber und Verleger PUBLISHER

Zum 25-jährigen Jubiläum des PUBLISHER versammeln wir auf der Frontseite alle bis heute erschienenen Digitaldruck-Covers. Als wir vor 13  Jahren das erste individualisierte Cover mit einem verschneiten Smart und dem Vornamen des Empfängers auf der Windschutzscheibe brachten, schlug das ein wie eine Bombe. 

Seither demonstrierten 80 Covers mit Digitaldruck- oder Veredelungsspezialitäten die prägende Wirkung der ‚Verpackung‘ und gaben unserer Zeitschrift von Ausgabe zu Ausgabe einen ganz speziellen Auftritt.

Und trotzdem: Auch bei diesem Heft sind mit dem Cover nur gut fünf Prozent des Umfangs digital gedruckt, der ganze Heftinhalt ist wie schon vor 25 Jahren im Offsetdruck produziert. Auch im gesamten Markt fristet der Digitaldruck so gesehen erst ein Nischendasein – Offset dominiert volumenmässig überdeutlich.

Dies dürfte sich jetzt jedoch rasch ändern, indem Rollen-Inkjet-Systeme den Digitaldruck bezüglich Druckleistung in ganz neue Dimensionen katapultieren: Während heute gängige tonerbasierte Systeme gerade mal 80 bis 150 A4-Seiten in der Minute schaffen, sind es bei Highspeed-Inkjetsystemen deren 1000 bis 2000!

Damit stehen wir an einem Wendepunkt zu einer neuen Ära des Publizierens, die auch dem PUBLISHER in einem neuen Zusammenspiel von Print und Digital spannende Perspektiven eröffnet.

Mit der April-Nummer hatten wir schon eine erste Ausgabe 100% digital produziert und Abonnenten die Möglichkeit gegeben, ein eigenes Inserat zu publizieren; so wurde jedes abonnierte Heft zum Unikat. Und auch für die kommende Dezember-Ausgabe heisst das Motto: 100% digital.

Wie im letzten Editorial schon ausgeführt, möchte ich nächstes Jahr die Verantwortung für diese digitale Transformation unserer Zeitschrift in frische Hände übergeben und damit eine neue Ära in meinem Leben lancieren. 

Dabei möchte ich mich jedoch keinesfalls ganz vom PUBLISHER und der Publishing-Community verabschieden – dafür ist mir beides zu stark ans Herz gewachsen. Aber mit sechzig etwas kürzer treten und auch den ‚analogen‘ Seiten des Lebens etwas mehr Platz einräumen, das darf schon sein!


 

Das Cover der neuen Ausgabe des PUBLISHER.CH

 

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#Think!Paper — Edition 1, Volume 3

Kritische Analyse und Kommentar von Klaus-Peter und Julius Nicolay, Druckmarkt-Redaktion

 

„Gedrucktes auf Papier, vorausgesetzt, es ist interessant, optisch ansprechend und handwerklich exzellent gemacht, schafft gute Voraussetzungen für ein Revival des Haptischen. Zumal Print gleich zwei Dinge erreichen kann: Glaubwürdigkeit und Wertigkeit.

 


 

„Die Printauflagen sinken auf breiter Front … Ein Ende scheint nicht in Sicht“ war auf horizont.net zu lesen; und bei meedia.de stand: „44% sehen keine relevante Zukunft für Printmedien.“ Nun ist das Interpretieren von Zahlen ja immer so eine Sache. Vor allem, wenn es (wie bei Online-News) schnell gehen muss. Denn in der Studie, auf die sich die Schlagzeilen beziehen, geht es einzig und alleine um Zeitungen und Zeitschriften beziehungsweise die Zukunft des Journalismus. 

Wieder einmal wird von den Online-Redakteuren geradezu genussvoll unterschlagen, dass Print weit mehr ist als das Verbreiten von Nachrichten. Und wenn dabei aus 42 auch einmal 44 Prozent werden, stärkt das eher das Argument, dass Gedrucktes glaubwürdiger ist als andere Medien.

 

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Wir zumindest interpretieren die Zahlen anders und halten dagegen: Deutsche glauben an Print! Das belegen auch die Zahlen aus dem Sommer 2018, die der Bundesverband Druck und Medien vorgelegt hat und ebenso die Ergebnisse, über die der Fachverband Faltschachtel-Industrie berichtet. 

Was an der oben angesprochenen Studie ‚New Storytelling‘ aber besonders interessant erscheint, ist die Tatsache, dass Fachzeitschriften ein so hoher Stellenwert eingeräumt wird. Schließlich sind die ja auch schon etliche Male totgesagt worden.

 


 

Mailings sind out? VON WEGEN!

Print Mailings

Da befinden wir uns in guter Gesellschaft. Denn das gute, alte gedruckte Mailing wurde vom digitalen Marketing immer wieder gerne totgesagt. Dabei erfreuen sich Direkt- oder Dialog-Marketing als gedruckte Mailings einer neu entfachten Beliebtheit bei Unternehmen und hoher Wertschätzung bei den Empfängern. Damit haben wir uns auch in der Sommer- Ausgabe 2018 des ‚Druckmarkt‘ intensiv beschäftigt.

Denn gerade bei den Mailings gibt es eine interessante Entwicklung: Volladressierte Werbesendungen, das heißt auch Mailings mit vollständiger Adresse und persönlicher Ansprache, gehörten 2017 zu den Gewinner-Medien.

Nach dem Dialogmarketing-Monitor 2018 der Deutschen Post verschickt jedes siebte deutsche Unternehmen volladressierte Werbesendungen. Und diese Unternehmen legten gegenüber 2016 für personalisierte Mailings noch eine Schippe drauf, sodass das Marktvolumen um gut 4% auf 6,5 Mrd. € stieg. 

Durchschnittlich sind den Unternehmen ihre volladressierten Werbesendungen fast 13.000 € wert. Das Plus von 300 Mio. € fließt etwas stärker in die Planung, Konzeption und Produktion der Werbesendungen als in die Distribution, die aber weiterhin den größten Kostenblock darstellt. Und der Wert für die Druckproduktion von Mailings wird mit immerhin 3,12 Mrd. € angegeben. Gar nicht so schlecht für ein ‚nettes Briefchen‘.

 


 

Je digitaler die Welt, desto analoger die Bedürfnisse!

 

Taucht da bei den Menschen etwa eine Sehnsucht nach etwas Realem auf, nach etwas Haptischem, nach etwas, das bleibt – und nicht beim nächsten Klick vom Monitor und damit aus dem Gedächtnis verschwunden ist? Gedrucktes auf Papier, vorausgesetzt, es ist interessant, optisch ansprechend und handwerklich exzellent gemacht, schafft gute Voraussetzungen für ein Revival des Haptischen. Zumal Print gleich zwei Dinge erreichen kann: Glaubwürdigkeit und Wertigkeit.

 

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Foto: Screenshot der Website von Hunkeler AG, Schweiz.

 

Drucksachen, die als Wegwerfprodukt konzipiert sind, werden dies nicht vermitteln können. Ohnehin sind billig und lieblos produzierte Drucksachen für den Papierkorb beim Empfänger bestimmt. 

Werden sie jedoch engagiert und mit Liebe zum Detail hergestellt, spüren Empfänger und Leser diese Wertschätzung. Sie werden sich damit beschäftigen, vielleicht sogar aufheben oder weiterreichen. Dann ist das Ziel beim Mailing, bei der Werbung und bei allen anderen Drucksachen erreicht, die damit eine relevante Zukunft haben!

 


 

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Das DRUCKMARKT-Team und Klaus-Peter Nicolay sind Partner und Mit-Initiatoren von #Think!Paper, der übergreifenden Initiative, die sich dem Thema „The Beauty of Print&Transformation“ widmet.

 


 

Lesetipp zum Download

Jahresmagazin „Unter Druck – Starker Partner in turbulenten Zeiten.“, Herausgegeben vom VDMB, München, 2018. 

VBDM jahersmagazin 2018

 


 

ThinkPaper BlogPost Fraser Church.001

Print ad out of a campaign by ‘internet.org by Facebook’, designed by Sid Lee, U.S.A.

 

#Think!Paper — Edition 1, Volume 2

”I believe Think!Paper’s stance of recognising the role of print in a digital age will help address this  issue and fill an incredible void in knowledge in an ever-shifting communication environment.”

 

By Fraser Church

 

I applaud the initiative of Think!Paper. This addresses a number of issues that have become prevalent in recent years particularly in the communication industry. 

Today’s marketers have been brought up on digital and social media as being the default form of customer communication, with the much-heralded cry of “digital first” becoming increasingly common. However, the question is whether they are listening to their customers, or whether they are getting carried away on the digital wave whilst at the same time being influenced by perceived efficiencies based more on cost than actual return on investment.

Brands are increasingly focussing on Customer Experience and optimising the customer journey; however, to do that properly, marketers need to recognise that a decision to make a purchase is as much emotional as rational these days. Brand trust, values and relationships are increasingly important in a world where there is a narrowing in product differentiation. As part of building that relationship, it is important for brands to understand which media to use when and for which messaging. 

Print is perhaps the most trusted medium.

Remember the phrase “I would like to see that in writing”. So, when something needs consideration, or has to be seen as authoritative, print can be a great medium. Print Is also the only channel that can impact on one of our most important senses of touch. Indeed, in my later years at Paragon I spend considerable time persuading clients of the value of increasing the production values of their printed output, and thus cost, to help subliminally re-enforce brand values. 

You could for example question whether a Tiffany shopping bag is perhaps an accessory as much as a means of getting goods home. At the same time, you have to be careful not to over play your hand; for example, charities would never use a coated stock, as this would seem to go against their environmental and cost saving credentials (even though recycled paper can cost more!).

But this does not mean everything should be printed.

Email is a great means to deliver offers, newsletters and access to the depth of content that the online environment can provide. Mobile, whilst being often seen as an invasive medium, is perhaps the best way to remind people of a medical or retail appointments, or increasingly keep them up-to-date in real time about their purchase deliveries; and with the advent of 5G networks they will increasingly deliver richer experiences. Apps are a great way for people to manage their life, for example online banking or travel. Whilst social media lets us reach audiences at pace, in an informal and engaging manner.

The issue is that whilst a digital revolution is undoubtedly taking place, interested parties have been perhaps a bit blinkered. The Print Industry has tended to take great pleasure at criticizing digital media whenever it can. On the other hand, the digital communication industry has just ignored print as irrelevant. It is not either or. It is not one or the other. The true power is recognising how brands can use all of the media to their best advantage, optimising customer journeys and building long-term relationships. I believe Think!Paper’s stance of recognising the role of print in a digital age will help address this issue and fill an incredible void in knowledge in an ever-shifting communication environment.

Finally, what about Digital Transformation?

Digital Transformation is often misunderstood. It is not about making sure that all communication is sent via email or mobile; it is about using technology to make it more efficient for businesses to both operate and deliver more engaging experiences for the customer. It is an innovation enabler, allowing new business, operational and communication models. 

However, this does not preclude print, and it should always be considered as a channel to be used to undertake specific roles. For example, whilst comparison websites may help you find the best mortgage, and banks want you to complete applications online, the issuing of printed legal document, welcome pack and annual statements can provide reassurance and feeling of security for customers. 

Also, we should remember that not all consumers are digital natives and a considerable proportion of the population have grown up enjoying and trusting print as a media.

So, whilst Digital Transformation will be responsible for creating a number of digital only brands such as Uber, the majority of companies partaking in digital transformation will still find there is a role, and a productive one at that, for print in their business model.

 

 


About Fraser Church

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Fraser Church is an independent communication consultant and also General Manager of CPX Group — a co-operative of nine of the world’s largest and most innovative print and digital communication companies.

Fraser, who has a degree in Economics, started his career in consumer marketing working for a number of the UK’s leading brands. He then transferred his allegiances to the agency world as a director of RMP a data driven one-to-one communication agency specialising in customer loyalty in the retail sector.

He cut his teeth in the new digital world by setting up a dot.com company in 1999, providing consumers with an online resource for ordering catalogues and brochures. Fraser subsequently moved on to create some of the world’s earliest and most successful variable digital print applications for DSI who eventually became part of the Paragon Group.

Fraser was most recently Head of Creative Development at Paragon, particularly enjoying spending time with clients evangelising about how print plays an important part in customer journeys in an ever-increasing digital world.

He currently became a member of our #Think!Team to support the #Think!Paper initiative and to enrich knowledge sharing.

Contact via LinkedIn


 

 

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Aufschlussreich: Praxisgespräch zum Heidelberg Assistant beim Pharma-Dienstleister D.O.G. GmbH in Darmstadt

 

Von Andreas Weber, Head of Value | English Version

 


„Heidelberg Assistant ist für mich ein wichtiges und für die Zukunft unverzichtbares Tool im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie.“ — Andre Gaß, Diplom-Informatiker, Mitglied der Geschäftsleitung bei D.O.G. Gmbh, Darmstadt


Prozessmanagement durch digitale Kommunikation schafft in Echtzeit Transparenz bei komplexen Technikabläufen und hebt die industrielle Print-Produktion auf ein neues Level, so lautet die wichtigste Erkenntnis auf dem Praxisgespräch bei D.O.G. GmbH in Darmstadt. 

Ziel des Treffens war es, den Heidelberg Assistant als zentrale Plattform für Digitales Management einer hochspezialisierten Druckerei unter die Lupe zu nehmen. Gesprächspartner waren seitens D.O.G.-Geschäftsleitungsmitglied Andre Gaß, der sich als Diplom-Informatiker v. a. mit dem Heidelberg Assistant und der intelligenten Datenanalyse zum Betriebs- und Technikmanagement der Druckerei beschäftigt, sowie seitens Heidelberg Tom Oelsner, Leiter Innovation bei der Heidelberg Digital Unit.


Infobox

Präzision und Zuverlässigkeit auf Basis von Flexibilität und Innovation

D.O.G. GmbH ist ein Familienbetrieb und seit der Gründung im Jahr 1996 spezialisiert auf Kunden aus der deutschen und europäischen pharmazeutischen Industrie sowie Kosmetik und Airline. Das Lösungsangebot umfasst anspruchsvolle Druckprodukte und Dienstleistungen, wie z. B. Packungsbeilagen, Booklets, Piggybacks, Outserts, Faltschachteln, Faltschachtel-Kennzeichnung, Etiketten , Konzeptions- und Beratungsleistungen sowie Logistik und Engineering. Alles bei D.O.G. ist echte Präzisionsarbeit, die durch Audits von Kunden überprüft sind. Gründer und Geschäftsführer Johann Gaß hat den Generationswechsel eingeleitet, um seine Firma den Anforderungen ans Digitalzeitalter bestmöglich gerecht zu werden. Drei seiner Kinder sind an Bord. Produziert wird an zwei Standorten im Westen von Darmstadt. Seit Juni 2018 ist der Heidelberg Assistant bei D.O.G. im Einsatz.

Der Heidelberg Assistant ist eine universelle, Web- Plattform zum digitalen Management aller relevanten Aspekte eines Printbetriebes durch unterschiedliche Nutzer: für die eingesetzte Druckereitechnik (inkl. Performance Messung und Predictive Monitoring), Support, Einkaufen per eShop und Verwaltung. Per Heidelberg-ID und kunden- resp. mitarbeiterspezifischen Dashboard wird sichergestellt, maßgeschneidert auf das System zugreifen zu können und alle spezifischen Komponenten individuell und skalierbar einzubeziehen. Für bestmögliche Konnektivität sowie optimalen Informations- und Wissenstransfer sorgt die Heidelberg Cloud. Nach den Startmärkten Deutschland, Schweiz, USA, Kanada folgte im Juli 2018 derProjektstart in Japan. Andere Länder folgen. Die Plattform ist offen angelegt und kann auch Produkte anderer Hersteller einbeziehen. Die Basisversion steht jedem Kunden kostenfrei zur Verfügung.

Siehe auch das Info-Update vom 10. Januar 2019 zum Heidelberg Assistant. 

https://youtu.be/4PntN3yhdo8

Vom Start weg für Kunden nützlich!

„Nach dem Start im Dezember 2017 mit rund 30 Kunden zeigt sich, dass Service-affine, industriell orientierte Kunden mit modernstem Equipment besonders vom Heidelberg Assistant profitieren. Derzeit nutzen schon über 200 Kunden den Assistant, Ende des Jahres werden es 500 sein“, zeigt sich Tom Oelsner zuversichtlich. Maßgabe ist, die Plattform wie auch die Heidelberg Cloud höchsten Sicherheitsstandards folgen zu lassen.

Tom Oelsner sieht gerade in der Zusammenarbeit mit Andre Gaß als IT-Spezialisten optimale Voraussetzungen, den Praxiseinsatz auf Herz und Nieren zu überprüfen und konstant weiterzuentwickeln. Da der Assistant modular aufgebaut ist, lassen sich je nach Bedarf neue Kundenanforderungen als Erweiterungen integrieren. Alle drei Monate wird ein neues Release produktiv gesetzt. „Der Nutzungsgrad ist von Beginn an sehr hoch. Viele Kunden verwenden den Heidelberg Assistant mehrmals wöchentlich, einige sogar täglich“ wie erläutert Tom Oelsner.  

 

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Tom Oelsner, Head of Innovation bei der Heidelberg Digital Unit, treibt die Digitalisierung bei Heidelberg und seinen Kunden klug und umsichtig voran. Foto: Andreas Weber

 

Bei der hohen Nutzungsintensität gebe es kaum Unterschiede in den einzelnen Märkten, die Durchdringung ist in der Schweiz aber am weitesten fortgeschritten: „Für Kunden mit Maschinen mit Heidelberg-Cloud-Anbindung bietet der Assistant das breiteste Anwendungsspektrum. In der Schweiz nutzt bereits ca. 50% dieser Kundengruppe den Assistant, insbesondere auch um Produktivitätssteigerungen zu erreichen oder Ausfallvorhersagen einschätzen zu können.“ Am Gefragtesten sei der Servicestatus, der per Ampelsystem gekennzeichnet übersichtlich einsehbar ist. 

Besondere Akzeptanz entsteht durch die persönlichen Anpassungsmöglichkeiten; das reicht bis hin zur Vergabe von eigenen Maschinennamen und Fotos der installierten Maschine inklusive den Druckerei-Mitarbeitern. 

Tom Oelsner führt weiter aus: „Wir legen viel Wert darauf, kundenzentriert agieren zu können. D. h. wir ermöglichen unseren Kunden, die Mitarbeiter in ihren jeweiligen Aufgabenstellungen passgenau zu unterstützen. Beispielsweise kann jeder Mitarbeiter die Ereignisse auswählen zu denen er eine Mitteilung per Messenger oder Email erhalten will. “Telefonieren Sie noch oder nutzen Sie schon den Heidelberg Assistant?“ – das muss unsere Fragestellung an Kunden sein – denn die Verfolgung von Serviceprozessen, Ersatzteillieferungen, Ausfallvorhersagen und Produktivität ist jetzt ohne Rückruf 7×24 Stunden für den Kunden nachverfolgbar. 

Hoher Nutzen durch digitale Kommunikation und smarte Automatismen

Im Fokus muss bei industriellen Druckereien vor allem das Wartungsmanagement stehen, wie auch Andre Gaß betont. Der Assistant erstellt automatisiert einen  Wartungskalender, der hilft, unterschiedliche Maschinen optimal in der Produktionsplanung einsetzen zu können. Denn Stillstandszeiten senken die Produktivität und sollten im Prinzip nie ungeplant auftreten. Wichtig ist eine maximale Verfügbarkeit der Produktionssysteme, um v. a. auf Planänderungen durch Terminverschiebungen seitens der Kunden flexibel reagieren zu können. Die Produktivität muss stets maximal ausgelegt sein. .

„Die digitale Kommunikation mit dem Heidelberg Service über das Messagingsystem des Assistant oder auch über eCall-Funktionen [die Maschine meldet und dokumentiert z. B. automatisch Hinweise auf Störungen] entlastet uns erheblich. Es geht nichts verloren und alle Abläufe gestalten sich stets optimal“, erläutert Andre Gaß. Ihm gefällt die klare Struktur, Übersichtlichkeit und Einfachheit in der Bedienung der Plattform. 

„Unsere Kernwerte‚ Zuverlässigkeit, Qualitätsorientierung, Flexibilität, Innovation‘  finden durch den Assistant eine hundertprozentige Entsprechung, die uns entscheidend hilft, unseren Job im Interesse unserer Kunden bestmöglich auszuführen“, ergänzt Andre Gaß.

Andre Gaß hatte sich im Vorfeld der Neuinstallation einer Heidelberg Speedmaster XL 106-2-P intensiv mit dem Heidelberg Assistant beschäftigt. „Wir gehen bei allem, was wir tun, sehr planmäßig und strukturiert vor, und arbeiten Leistungs- und Qualitätsmäßig stets am obersten Limit. Denn die Kundenanforderungen gerade im Pharma-Bereich sind extrem hoch“. Die Art und Weise, wie Heidelberg seine Premiumtechnik bei Hard- und Software nutzbar und transparent macht, sowie die Einfachheit im Handling findet Andre Gaß sehr beeindruckend. 

„Was durch den Assistant nunmehr möglich wird, kommt uns sehr entgegen, gerade weil nicht nur wir, sondern auch unsere Kunden auf einen hohen Digitalisierungsgrad entscheidend Wert legen. Denn eine unserer Kernaufgabe ist es, unsererseits die bestmöglichen Schnittstellen zu den heterogen Kunden-Systemen zu schaffen“, erläutert Andre Gaß. Aufträge kommen so auf digitalem Weg zur Druckerei und können dann in der Druckerei durchgehend digital gesteuert, überwacht und durch Prozessmanagement ggf. optimiert werden. 

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Andre Gaß (rechts) im Gespräch mit Tom Oelsner. Foto: Heidelberg.

Für die Zukunft könnte daher wichtig werden, sogar eine Schnittstelle vom Heidelberg Assistant zum ERP-System bei D.O.G. zu schaffen. Tom Oelsner ergänzt: „Eine Systemanbindung bei Störungsmeldungen ist bereits im Test. Hier kann das System des Kunden einen XML-File an den Assistant zur elektronischen Verarbeitung übergeben, ohne dass ein Mitarbeiter ein Formblatt neu ausfüllen muss.“

Doch zunächst gilt es, die vorhanden vielfältigen Möglichkeiten auszuschöpf en. Vor allem auch im Hinblick auf die in der Plattform vorhandenen Zusatzoptionen, gerade im Hinblick auf Performance-Maßnahmen. Der Assistant liefert in der Basis-Version die Kennziffern, zusätzliche detaillierte Analysemöglichkeiten können gesondert vertraglich vereinbart werden.

Wichtige Effekte: Schnelligkeit, Fehlervermeidung, Komfortfunktionen

Die Einbindung des Heidelberg eShop, der exakt auf die Bedarfe seiner Firma zugeschnitten ist, begeistert Andre Gaß: „Wir haben Einkaufslisten vorkonfiguriert und kommen mit wenigen Klicks zur richtigen Bestellung. Das eShop-Angebot stellt den Kontext zu uns her und selektiert die Verbrauchsmaterialien, die wir auch tatsächlich brauchen. Es kann nicht mehr zu Fehlern bei Bestellungen kommen. Schon heute ist der Heidelberg eShop auf eine schnelle Abwicklung ausgelegt.

Laut Tom Oelsner benötigt ein Bestellvorgang mittels Einkaufslisten im Schnitt 70 Sekunden. Zukünftig werden die notwendigen Bestellmengen anhand der Produktionskennziffern vorausschauend berechnet und dem Kunden zur Bestellung empfohlen, so dass keine überschüssigen Bestände in der Druckerei gelagert werden müssen. Abgesehen von einem komplett autonomen Bestellvorgang, wie es ihn in einer späteren Ausbaustufe des Assistant geben wird, könne die Beschaffung durch die Druckerei nicht sicherer erfolgen.  

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Andre Gaß, von Hause aus Diplom-Informatiker, setzt auf Digitalisierung im Print. Foto: Heidelberg.

Andre Gaß findet die Möglichkeit beim Assistant, sich nicht nur auf Automatisierung zu verlassen, sondern im Bedarfsfall auch persönlich einbringen zu können, äußerst praxisgerecht. Tom Oelsner ergänzt, was er von vielen Kunden zu hören bekam: „Über das Servicesystem kann jede Art von Zusatzdokument wie Texte, Bilder, Video an Heidelberg übermittelt werden, sogar als Sounddatei mit einem Klappergeräusch, das sonst nur schwer erklärbar wäre.“ 

All das, so Andre Gaß, bedeute ein entscheidendes ‚Mehr an Kommunikation‘ und steigere nachvollziehbar die Geschwindigkeit und Qualität der Störungsbeseitigung. Insbesondere auch die Dokumentation dessen, was sich getan hat, ist ihm wichtig, um dem Management Transparenz zu bieten. 

Andre Gaß resümiert: „Der Heidelberg Assistant ist für mich ein wichtiges und für die Zukunft unverzichtbares Tool im Rahmen unserer Digitalisierungsstrategie. Und: Alles was man im Privatleben aus der zeitgemäßen digitalen Kommunikation per Social Media kennt, bietet der Assistant für unsere Geschäftsbelange: Messenger- und Chat-Funktionen, Notification und vieles mehr. Alles wird automatisch in Chroniken erfasst und recherchierbar.“

 


 

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My Take: Die Zeiten ändern sich. Und das ist gut so!

„Im Print-Geschäft kann im Rahmen einer klugen, von Informatik-Fachwissen getriebenen Digitalisierungsstrategie noch vieles wesentlich optimiert werden. Gerade wenn Technikhersteller wie Heidelberg wie im Falle des Heidelberg Assistant neuartige, skalierbare, interaktive Plattformen schaffen, die von Druckereien in strukturierter, personalisierter und kreativer Form genutzt werden können. 

Bei D.O.G. in Darmstadt wird das nicht nur verstanden, sondern aktiv in die neue Geschäftsstrategie integriert und bildet einen wichtigen Baustein im Generationswechsel bei der Unternehmensführung. Das passt umso besser, als D.O.G. auf Basis seiner klar definierten Unternehmenswerte die Marschrichtung auf höchstem Qualitäts- und Präzisions-Level vorgibt. 

Digitale Kommunikation über alle Prozessschritte bei der industriellen Printherstellung hinweg ist dabei ein Muss, um die Betriebs- und Endkunden-Belange zeitgemäß gestalten zu können. 

Wenn alle notwendigen geschäftlichen Dialoge zwischen Technik-Hersteller und Druckerei-Kunde dermaßen optimal gestaltet werden können, gewinnen alle Seiten, um sich gegenseitig zu befruchten, profitabel zu wachsen und die Geschäftstätigkeiten nachhaltig auszuweiten!“ — Andreas Weber


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Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Influencer und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 150 Ländern der Welt.


 

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