Archive

Tag Archives: Morten B. Reitoft

IMG_0707

WEBER + REITOFT Episode 3 — Zauber der Karibik

 

Von Andreas Weber

Die östlichste Karibik-Insel ist Barbados. In der Hauptstadt Bridgetown sitzt eine bemerkenswerte, hochspezialisierte Druckerei: Caribbean Label Crafts Ltd. Unsere 3. Episode von WEBER + REITOFT widmet sich buchstäblich dem Zauber der Karibik, von dem wir hierzulande profitieren können.

 


STECKBRIEF

INKISH.TV besuchte Caribbean Label Crafts Ltd. in Bridgetown, Barbados

Caribbean Label Crafts Ltd. wurde 1986 gegründet. Heute führend auf Premium-Ebene.

LEITLINIE: Qualität – Exzellenz – Handwerkskunst

Tätigkeitsfeld: Etikettendrucker für die Karibik und Mittelamerika, mit Standorten in Barbados, Jamaika und neu in der Dominikanischen Republik

VISION: Führend vom Konzept zur Anwendung!

„Wir wollen renommierte Designer und Drucker hochwertiger Verpackungen sein, die durch Innovation, Handwerkskunst und Exzellenz stets die Erwartungen unserer Kunden erfüllen oder übertreffen, vom Konzept bis zur Anwendung.“

MISSION: Caribbean Label Crafts Ltd. ist bestrebt, seinen Kunden erstklassige Verpackungslösungen, Support und Dienstleistungen zu bieten, die die Standards ihrer Verpackungen verbessern und einen Mehrwert für ihr Unternehmen schaffen und gleichzeitig langfristige Beziehungen aufbauen und pflegen

CLC deckt fast alle Anwendungsbereiche des Etikettendrucks ab, vor allem für FMCG-Retail-Produkte aller Art, Preis- und Barcode-Labels bis hin zu Pharma-Produkten.

Link zur Website

Mein Fazit

Selten erfährt man so offen und inspirierend, wie ein Premium-Geschäft in einem Nischenmarkt sich gestaltet und erfolgreich weiter entwickelt. Und das alles mit Bedacht und gründlicher Überlegung sowie entschlossenerem, konsequentem Handeln! Bravo!

Kernaussagen aus dem INKISH-Video

Greg Coles, Sales & Customer Service bei CLC: „Es geht bei und immer um High-end und damit High-Value-Added-Produkte und Services“

CEO Paul Evelyn: „Alle Aktivitäten inklusive Investitionen richten sich immer danach, höchste und bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Das macht im Team mit erstklassigen Mitarbeitern unsere sehr gute Reputation aus.“

Neben den höchsten technischen Standards ist bei CLC immer wichtig, die Handwerkskunst vollendet und durchgängig vom Design, über Prepress und Printproduktion zu beherrschen.

Alle Basismaterialien müssen auf die Insel importiert werden. Und 93% der Produkte werden dann wieder in über 30 Inseln & Lokalitäten in der Karibik und Mittelamerika exportiert. Das macht nur Sinn, wenn man auf Premium-Level agieren kann. Dazu gehört, Umweltaspekte im Blick zu halten und höchstmögliche Special-Effects im Druck zu nutzen. Der spezielle Fokus bei CLC liegt dabei auf dem Luxus-Spirituosenmarkt, der 80% des Produktionsvolumens ausmacht.

 

 

 

Kreativität ist ausschlaggebend, daher verfügt CLC über eine Design-Abteilung im eigenen Haus. Dadurch sei man sehr eng und schon sehr frühzeitig bei Kunden involviert, wenn Bestehendes optimiert oder Neues entwickelt werden soll. Kunden sind ebenso kleine Destillerien der Region wie auch globale Konzerne wie Campari, Rémy Cointreau mit höchsten Ansprüchen und Erwartungen an uns.

Das Ziel sei daher, ein fokussiertes Geschäft mit einer Vielfalt von drei Produktionsstandorten (spanisch wie auch englisch sprechend) zu betreiben, die letztlich alle sinnvollen Technologien bündeln. Das erhöhe die Produktionssicherheit für die CLC-Kunden ganz enorm. Dabei wirke sich auch die Optimierung der Logistik wie auch der Import- und Export-Kosten positiv aus, was die Wettbewerbsfähigkeit steigere.

Drucktechnisch liegt für CLC die Zukunft auf hybrider Druckproduktion v. a. in Kombination von UV-Inkjet- und klassischem Flexodruck. Daher fiel die Wahl auf BOBST Master DM5, laut Paul Evelyn durch die hohe Flexibilität den modularen Aufbau und hohen Automatisierungsgrad inkl. Inline-Veredelungsfertigungsmöglichkeiten.

Wichtig war, wie gründlich und auch über welch langen Zeitraum von fast eineinhaklb Jahren CLC seine Investitionsentscheidung vorbereitet hat, mit rund einem Dutzend Anwendungsbeispielen für anspruchsvolle Etikettenproduktionen, die von unterschiedlichen Lieferanten getestet werden mussten.

CLC machte von Anbeginn an gute Erfahrungen mit BOBST plus signifikante Einsparungen bei Zeit und Material. Der Zweischicht-Betrieb wurde nach der Eingewöhnungsfrist von 3 Monaten zum Jahresbeginn 2023 auf drei Schichten erweitert.

BEMERKENSWERT: Der Mix der Begriffe Handwerkskunst und Hybrid-Druck

Zum einen dadurch, dass ich vor vielen Jahren schon, nach er drupa 2012 um eine Analyse gebeten wurde, welcher Gattung, welcher Betriebstyp im Druckerei-Sektor langfristig wachsen und Erfolg haben wird. Mein Ergebnis damals wie heute: Die Moderne Manufaktur, sprich ein Unternehmen, dass neueste Technik und Prozesse souverän einsetzt und dabei auf die hohen Prinzipien der Handwerkskunst bei der Drucksachenherstellung nicht verzichtet. Et voilà: CLC auf Barbados kann und macht das!

Zum anderen der Hybrid-Druck. Eigentlich ein „altes „Thema“, das sich auf der drupa 2008 abzeichnete, sich aber dann doch nicht breitenwirksam durchsetzte. Es ging damals z.B. darum, wie man Inkjet-Druckköpfe in Offset-Rotationsmaschinen integriert, um Magazine oder Zeitungen zu personalisieren. Es gab einige Versuche, mehr aber nicht. Stattdessen hat man die Druckergebnisse bei unterschiedlichen Verfahren im Digitaldruck mit dem Offsetdruck-Ergebnis harmonisiert, damit man Drucke in der Verarbeitung mischen konnte. Das war letztlich aber nur ein netter Gag,m ziemlich selbstverliebt und ohne wesentlichen Nutzen für Kunden der Druckereien …

DARUM: Das was bei CLC in der fernen Karibik passierte, ist für mich ganz klar ein Leuchtturm-Projekt. Und BOBST mit der vor vier Jahren vorgestellten Hybrid-Maschine DM 5 ein echter Vorreiter. Überhaupt, BOBST hat sich eine Führungsrolle erarbeitet, und stellt schon lange Kundenanforderungen in den Fokus, wie CEO Jean-Pascal Bobst immer wieder betont. Dahin zu kommen war aber gar nicht so einfach. Und die richtig genutzte Digitalisierungskompetenz hilft.

Überhaupt: Das was BOBST macht, ist für mich tatsächlich nicht nur Pionierarbeit wie damals die Mondlandung, sondern eine echte Transformation im Print, mit dem Etikettendruck-Markt als Vorreiter!!! Bravo!

 


 

 


 

Weber+Reitoft 02 Titel Morten

Von Andreas Weber

Nach einem wie ich finde erfolgreichen Auftakt setzen wir unsere Reihe der WEBER+REITOFT-Gespräche weiter fort!

Nachdem wir mit dem Video über Scott von Courier Graphics in den USA als einen smarten und erfolgreichen Druckunternehmer zum Gespräch hatten, geht es heute um Fachmesse-Interviews, die Mitte September 2023 live auf der LabelExpo in Brüssel aufgezeichnet werden.

Ich selbst war schon lange nicht mehr auf einer LabelExpo, zuletzt wohl 2017, daher meine Frage an Morten B. Reitoft: Wie hast Du die weltweit bedeutendste Messe für Label Printing empfunden? Antwort (zusammengefasst): Das Messegelände ist nicht gut geeignet, darum ab 2025 der neue Messeort Barcelona für die LabelExpo. Aussteller, Angebote und Zuschauerstruktur waren 2023 wieder sehr gut.

 


Auf INKISH-TV sind alle rund 30 Videos in einer Rubrik zusammengefasst, man muss nur LabelExpo als Suchbegriff eingeben.

Wir haben speziell 4 Videos ausgewählt mit Interview-Partnern von interessanten Herstellern. Im Detail:

Filip Weymans von Xeikon

Tobias Theurer von Theurer.com

Volker Selg von IST Metz

Christoph Gamper CEO der DURST Group

Also diesmal ein mehr oder weniger europäischer Fokus mit Firmen, die über Branchengrenzen hinaus nicht so sehr allgemein bekannt sind, weil eben hochspezialisiert. Es zeigt sich aber, wie dennoch ein globaler Spirit herrscht, der uns auch hierzulande äußerst nützliches bietet!


Mein Eindruck zu den vier Videos

Filip Weymans, Xeikon, Belgien: Der Fokus der LabelExpo ist einzigartig und passt zur Xeikon Café-Strategie. Gute Auffrischung zu dem, was Xeikon (als Teil der Flint Group) heute leistet, im Sinne von spezifischen Lösungen für spezifische Anwendungen, quer über Technologien hinweg. Sogar für flexible Verpackung aus Papier.

Wichtigstes Statement von Filip Weymans: „Es geht nicht mehr darum, Technologien in den Markt zu pushen, sondern innovative und beste Lösungen für spezifische Anwendungen zu bieten!“

Tobias Theurer, theurer.com, Deutschland: Interessant, wie eine deutsche Firma im Norden von Stuttgart, gegründet und gemanagt von zwei Brüdern, sich international behauptet im Etiketten- und Verpackungsdruckmarkt. Das umfasst wichtige Prozesse – von der Kalkulation, dem Verkauf und der Produktionsplanung über die Logistik bis hin zum Controlling.

Mit rund 16.000 Anwendern aus über 200 Unternehmen in 30 Ländern. Automatisierung, Customization sprich individuelle Anpassungsmöglichkeiten stehen im Fokus. Und KI spielt eine immer wichtigere Rolle. Bravo!

Volker Selg, IST Metz, Deutschland: Das Gespräch mit Volker Selg erscheint mir besonders interessant. Und Kompliment an Morten, dass er so tief in das Thema einsteigt, weil es sehr speziell ist. Denn IST Metz ist ein hochspezialisierter Anbieter und verkauft LED-UV-Härtungsgeräte für andere OEMs in eigenen oder fremden Umgebungen. Für den Etitkettendruckmarkt ist dies enorm wichtig. Speziell auch für die große Zahl installierter Systeme, die IST Metz nachrüsten kann. Ein Highlight: LED Härtung von Silikonen und anderen Beschichtungen unter Ausschluss von Sauerstoff. Auch hier spielt Customization, sprich die Anpassungsmöglichkeit auf spezifische Kundenbedürfnisse eine wichtige Rolle.

Besonders faszinierend zu hören, dass selbst High-Speed-Produktionen mit Druckgeschwindigkeiten von bis zu 500 m pro Minute bzw. 12 m pro Sekunde unterstützt werden. Dies sei ein Quantensprung und wäre vor 3 oder 5 Jahren noch Utopie gewesen. Wichtig ist auch zu wissen, dass die in der Praxis eingesetzte IST Metz Technik bewusst im Energieverbrauch ist, die Geräte verbrauchen dann Energie, wenn sie eingesetzt werden und nicht im Stand-by-Betrieb.

Christoph Gamper, CEO Durst Group, Südtirol/Italien: Ein Gespräch mit Christoph Gamper ist immer interessant. In diesem Interview von der LabelExpo Europe 2023 wird auch darüber gesprochen, wie sich die LabelExpo von einer Messe wie der drupa unterscheidet. Morten stellt zurecht fest: „Wenn wir mit Christoph Gamper sprechen, ist er einer der wenigen CEOs, die keine Angst haben, Themen wie den Wert einer Messe oder die Mängel des Veranstalters zu diskutieren. … Christoph Gamper wird einer der Gäste unserer kommenden NON-EVENT-Ausgabe 2020 in Kopenhagen sein.“

Meine Meinung: Im INKISH-Interview wird klar, dass Christoph Camper ein Unternehmer durch und durch ist. Und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um Defizite geht. So sieht er Fachmessen durchaus als ein MUSS an, um Interessenten und Kunden zutreffen, Leads zu generieren, und sich gleichzeitig mit dem Wettbewerb zu messen; selbst wenn es aus Sicht des Ausstellers auf Organisationsseite der Messeveranstalters Kritik gibt. Wobei die LabelExpo sich von allgemeinen Großmessen wie der drupa deutlich unterscheidet. LabelExpo ist viel fokussierter, hier zählen weniger Visionen und Ausblicke, als konkrete Lösungen, die sofort implementiert werden können.

Partnerschaften sind dabei wichtig. Und für Unternehmen in Privatbesitz wie Durst sei das überlebenswichtig, da man nicht selbst bei Allem das Beste leisten kann. Dazu gehört auch, sich auf Neugründungen einzulassen, wie im Fall von Durst mit Hawk Eye (Deutsch: Falkenauge), einem vor 7 Jahren in New York City gegründeten KI- und Deep-Learning-Startup. Und das mit Partnern, die sich nicht nur mit Print-Anwendungen beschäftigen. Hut ab!

 

 

APROPOS KI…

Ich habe die KI-PLattform CHatGPT gefragt: Welchen Stellenwert hat Etikettendruck / Label Printing in Deutschland? ChatGPT (Version 3.5) hat geantwortet:

Der Stellenwert des Etikettendrucks (Label Printing) in Deutschland kann als bedeutend angesehen werden, da er in verschiedenen Branchen eine entscheidende Rolle spielt. Etiketten werden für eine Vielzahl von Anwendungen verwendet, darunter:

Lebensmittelindustrie: Etiketten sind entscheidend für die Kennzeichnung von Lebensmittelverpackungen. Sie enthalten Informationen über Inhaltsstoffe, Nährwertangaben, Verfallsdaten und mehr, um die Verbrauchersicherheit zu gewährleisten und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Pharmazeutische Industrie: In der Pharmaindustrie sind Etiketten unverzichtbar, um Medikamente richtig zu kennzeichnen und sicherzustellen, dass Patienten die richtigen Dosierungen erhalten.

Logistik und Versand: Etiketten werden verwendet, um Produkte während des Transports und der Lagerung zu kennzeichnen. Dies ist wichtig, um den reibungslosen Ablauf in der Lieferkette sicherzustellen.

Einzelhandel: Produktetiketten dienen im Einzelhandel nicht nur zur Identifikation, sondern auch zur Preisgestaltung und zur Information der Kunden über Produkteigenschaften.

Industrielle Anwendungen: Etiketten werden auch in der Industrie für die Kennzeichnung von Maschinen, Bauteilen und Rohstoffen eingesetzt.

Umgebungsetiketten und Barcodes: Etiketten mit Barcodes und QR-Codes sind weit verbreitet, um Produkte zu verfolgen und den Lagerbestand zu verwalten.

Nachhaltigkeit: In Deutschland, einem Land mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein, spielt auch die nachhaltige Etikettierung eine wichtige Rolle. Dies umfasst Etikettenmaterialien, die umweltfreundlicher sind, sowie Kennzeichnungen für Recycling- und Entsorgungshinweise.

Die Bedeutung des Etikettendrucks in Deutschland spiegelt sich in der Qualität und Präzision der Drucktechnologie sowie in den strengen regulatorischen Anforderungen wider, die in vielen Branchen gelten. Darüber hinaus ist die Innovationsfähigkeit der deutschen Druckindustrie bemerkenswert, da sie sich ständig an neue Anforderungen und Technologien anpasst, einschließlich digitaler Druckverfahren und Individualisierung von Etiketten.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Label Printing in Deutschland eine wichtige Rolle in verschiedenen Wirtschaftszweigen spielt und hohe Standards in Bezug auf Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit erfüllen muss.“

Das ist, wie ich finde, eine sehr treffende und pointierte Zusammenfassung per KI zu Label Printing, dass in Zukunft selbst stark von KI geprägt sein wird!


Statista Produktionsvolumen Etiketten in D 2022

Zur Statistik

Details zum Etikettendruckmarkt sind in Deutschland nur partiell zugänglich, indem man sehr spezielle Quellen finden muss. Die Statista-Auswertung umfasst nur Betriebe mit 20 und mehr Mitarbeitern. D. h. das tatsächliche Produktionsvolumen liegt höher.  Umsatz der deutschen Verpackungsindustrie bis 2022

Veröffentlicht von Statista Research Department, 14.04.2023

 


 

Weber+Reitoft 02 BEIDE

Das ganze Video gibt es hier auf INKISH-TV:
https://inkish.tv/inkish-video/weberreitoft2/

 


 

 

Von Andreas Weber

Willkommen zur neuen Video-Reihe! Weber+Reitoft finde ich ein perfektes Format, um zu diskutieren, in welcher Form der deutschsprachige Markt von INKISH.TV profitieren kann. Und umgekehrt. Und wir folgen dem Prinzp von Hannah Arendt: “Wahrheit gibt es nur zu zweien”!

Entsprechend bin ich sehr glücklich, ab Herbst 2023 zunächst für drei Monate mit Morten B. Reitoft zu testen, wie sich ein wöchentliches kurze Gespräch per Videochat gestalten lässt. Und ob es für uns alle Nutzen bringt. Wir starten am 27. September 2023 mit einer Video-Reportage über eine herausragende Firma in den USA, Courier Graphics in Phoenix, Arizona.

 


 

WEBER+REITOFT — Die neue wöchentliche Video-Serie für den deutschsprachigen Markt. Morton schrebt dazu:Liebe Freunde, ich spreche nicht gut Deutsch, aber es ist wichtig für mich zu versuchen. In unserem neuen wöchlichen Programm mit Andreas Weber sprechen wir über Filme und Themen, von denen wir denken, dass sie für deutsche Drucker und Geschäftsführer interessant sein könnten. Ich hoffe, dass es Ihnen gefällt und lassen Sie mich wissen, wenn Sie Vorschläge zur Verbesserung haben.

Nächste Woche sprechen Andreas Weber und ich über LabelExpo.

Vielen Dank,
Morten B. Reitoft
Redakteur

Weber+Reitoft Folge 01-2023


 

Das Weber+Reitoft-Projekt hat für mich eine besondere Bedeutung, weil ich dieser Tage, im Spätsommer bzw. Herbst 2023 mein 50-jähriges Berufsjubiläum begehen darf. WOW! Ein halbes Jahrhundert. Unglaublich! Ich habe früh angefangen, mit 14 Jahren und bin dem Medium Print treu geblieben und durfte vielen Menschen, die sich mit Print-Kommunikation beruflich beschäftigen, auf unterschiedlichsten Ebenen und in rund 40 Ländern der Welt auf allen Kontinenten begegnen.

Insofern berühren mich die INKISH-Aktivitäten und -Videos, die ebenfalls die gesamten Printwelt ansprechen, ganz besonders. 

 


PRINT VERBINDET!

Ich sitze schon seit einiger Zeit grübelnd darüber, was wohl die Meilensteine in meinem Berufsleben waren. Und komme zu folgendem Ergebnis sozusagen als kürzester Formel: „Print verbindet!“ — Wenn man das googlet, taucht immer nur auf, wie verschiedene Devices (Smartphone, Tablet, Drucker etc.) Print-Ausgaben v.a. über Apples AirPrint ermöglichen. Es geht mir aber nicht nur um diese Konnektivität. Es geht mir darum, dass Print-Kommunikation resp. Print-Medien Menschen miteinander verbindet.

Print ist wie der Mensch selbst ein analoges Medium, sprich in der Realität verhaftet, und adressiert bei Menschen das unwillkürliche, vegetative Nervensystem – einerseits durch den Sympatikus für eine Leistungssteigerung und zur Bewältigung von Stress- und Notfallsituationen; und andererseits stimuliert Print den Parasympatikus, der „Ruhenerv“, der für Entspannung und Regeneration sorgen kann. Das ist sogar in der bildenden Kunst ein wichtiger Topos, in Form der zahllosesten Bilder von Lesenden Personen. Sprich die Interaktion von und mit Menschen durch Print ist das für mich Faszinierende. 


 

Zum Video, das heute Thema sein soll: Es zeigt wunderbare Menschen, die sich mit Hingabe und großem Geschick der Printmedienherstellung in vielfältiger Weise und mit modernsten Techniken widmen.

https://www.youtube.com/watch?v=VP23TW7vNCU

Courier Graphics hat seinen Sitz in Phoenix, Arizona, und ist eine weitere großartige Druckerei. Wenn Sie die Produktion betreten, sehen Sie die riesige 32-Seiten-Manroland-Rollenoffsetmaschine, die bei der Arbeit großartig zu sehen ist, und es ist lustig zu sehen, wie klein eine Heidelberg XL-106 – 8-Farben – plötzlich im Vergleich zur Manroland – ist. Für ein Unternehmen, das sich auf hochwertige Zeitschriften, Kataloge usw. konzentriert, ist die Kombination jedoch super. Wir besuchen Courier Graphics und Präsident Scott Carritt, da das Unternehmen kürzlich in eine neue MIS/ERP-Lösung von PrintVis aus Dänemark investiert hat, was gut geklappt hat Produktivitätssteigerungen von Courier Graphics und viele andere Vorteile, über die wir in diesem INKISH-Film sprechen.

Die Firma Courier Graphics und ihr Präsident werden sehr anschaulich präsentiert, wenn auch für Deutsche der US-Südwest-Akzent von Scott Carritt nicht einfach zu verstehen ist, zumal er eloquent und schnell spricht.

Meine Highlights:

  • es wird sofort klar, was wie getan wird, um hoch-produktiv und hoch-qualitativ Kataloge, Zeitschriften, Bücher bis hin zu Postern, Umschlägen etc. herzustellen;
  • besonders gut: Gleich am Anfang (min. 1:03) sieht man  den Show-Room mit vielen Dutzend Print-Anwendungen; und es wird darauf eingegangen was Kunden wünschen: immer schneller und flexibler die Leistungen zu bekommen. Und das zu einem optimalen Preis;
  • der große Teil des Video-Interviews liegt dann auf der installierten Technik bzw. der Prozesse, um automatisiert das Beste aus der umfangreichen und durchaus heterogenen Hardware rauszuholen! Genutzt wi´werden Druckmaschinen von manroland und Heidelberg sowie MIS/EREP-Software aus Dänemark von PrintVis.
  • Interessant ist die Bemerkung von Scott, in welch hohem Maß sowohl die installierten Software als auch Hardware „customized“ wurde, sprich exakt auf seine Firma und die Bedürfnisse bei den Abläufen und den damit betreuten Mitarbeiter abgestimmt wurde und wird – und auch ständig erweiterte werden kann.
  • PLUS: Die Rentabilität und der Profit konnten mit dem Einsatz von Software deutlich gesteigert werden! Das würde man aus deutscher Perspektive nicht vermuten, dass es im Akzidenzdruckbereich noch diese Art von Erfolg geben kann.
  • FAZIT: INKISH-TV präsentiert uns in einer kompakten Form, mit sehr guter Bildsprache und Erzählweise einen — aus deutscher Perspektive gesehen  — Hidden-Champ, weit weg im Südosten der USA, eine Firma, die wir von uns aus nie entdeckt hätten. Die aber unseren bisweilen vorteilhaften Vorstellungen widerspricht: denn nicht wenige Druckfachleute denken, in den USA wäre am verbreitetstes das „Quick&Dirty“-Prinzip.  Kurzum: Scott bietet uns mit seiner Firma Courier Graphics viel Inspiration und ein tolles Fallbeispiel für einen innovativen Druckereibetrieb.

Was mir prinzipiell an INKISH-TV gut gefällt ist:

  • Viele Touchpoints werden geboten: via Social-Media, Website und YouTube. Die Videos funktionieren besten auf unterschiedlich großen Screens: ob Smartphone, Tablet, PC oder Flatscreen-Grossbildschirm mit 4K.
  • Die Bildsprache ist stets abwechslungsreich, aber nie hektisch.

Aber: Die Masse an Videos und die schnelle Folge von neuen macht es nicht immer einfach, alles im Blick zu halten. Zudem sind Sprachbarrieren immer ein Problem. Und dass der Fokus meist auf Technik-Anwendungen liegt. Ich fände es gut, ein weiteres Themenspektrum zu eröffnen:

Denn es gibt einen hohen Bedarf an anderen Themen wie Go-To-Markt, Kundenbedürfnisse inkl. Kundenkommunikation, sprich alle Themen zwischen Druckereien und ihren  Kunden in Zeiten  des digitalen Wandels.

Eine große Herausforderung besteht m. E. darin, als INKISH-Nutzer optimal navigieren zu können. Das ist nicht einfach, weil die vorhandene Stichwort-Suche entweder wenig oder zu viel anzeigt.

Anregung: Über den Tellerrand schauen!

Hier lohnt sich der Blick in andere Themenbereiche, z. B. die Ernährung: Wir haben in Deutschland eine TV-Plattform der „Ernährungsdocs“ als Mischung aus hochwertigen Video-Reportagen zu relevanten Themen und kreativen Kochrezepten, die alle super gesundheitsfördernd und dabei einfach zu kochen sind – bestens verschlagwortet, um dann für uns einzelne die spezifischen Symptomen und Krankheitsbildern punktgenaue Ergebnisse liefern. Sprich wenn ich beispielsweise als Diabetiker auch Herzprobleme habe, finde ich sofort eine Fülle fantastischer Kochrezepte, die mir bei der Selbstheilung helfen können. So etwas wünsche ich mir auch für Print! Bzw. das wäre für mich eine gute Form, INKISH weiterzuentwickeln: Als lebendes intermediäre Fachpublikation für Print-Medien mit innovativ-kreativen Rezepten, die Appetit machen und Kommunikationsprobleme lösen können.

 


 

WEBER+REITOFT – Folge 01-2023 in voller Länge

 

 

 


 

INKISH Team ChatGPT.001

The Print Champs Morten B. Reitoft & Jacques Michiels. Selfie by INKISH via LinkedIn

 

Druck und Papier treffen KI  – Teil 3   |   Link zu Teil 2  |   Link zu Teil 1

Kommentiert von Andreas Weber, Head of HI (Human Intelligence)

Besonders spannend ist für mich im nächsten Schritt meiner Analyse und Serie von Beiträgen, die automatisch und vollständig über #ChatGPT-4 generiert und nur von mir kommentiert werden: Es geht um Fachmedien im Speziellen und im Allgemeinen.

Sowie um die Frage: Gibt es Unterschied im Ergebnis, wenn ich ChatGPT in deutsch bzw. englisch befrage? Und ja, es gibt Unterschiede. Aber sehen Sie selbst. – Hey Morten, my dear friend, you will be surprised about your AI identity!

 

Fallbeispiel 1 zu Fachmedien für die Druckbranche – mit überraschendem Ende…

(Hinweis: Alle nachfolgenden Abfragen wurden über Version 4 von ChatGPT gemacht, und zwar am 22. März 2023, zw. 11h35 und 11h42).

 

Frage an ChatGPT: Welche Rolle spielen Fachmedien für Print?

Fachmedien spielen eine wichtige Rolle für Print, da sie sich auf eine spezifische Branche oder Fachgebiet konzentrieren und somit gezielte Informationen und Neuigkeiten liefern können. Fachmedien können als gedruckte Zeitschriften oder Magazine sowie als Online-Publikationen erscheinen.

Für Leserinnen und Leser, die in bestimmten Branchen oder Fachgebieten tätig sind, bieten Fachmedien eine wertvolle Informationsquelle. Sie können aktuelle Trends, Entwicklungen und Best Practices in der Branche verfolgen, sich über neue Produkte und Dienstleistungen informieren und von Expertenmeinungen profitieren. Fachmedien können auch dazu beitragen, das Wissen und die Fähigkeiten der Leserinnen und Leser zu erweitern und sie bei der beruflichen Entwicklung zu unterstützen.

Für Unternehmen, die in diesen Branchen tätig sind, können Fachmedien auch eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Marketingbotschaften spielen. Durch Anzeigen oder gesponserte Inhalte können Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen einem gezielten Publikum präsentieren und so potenzielle Kunden ansprechen.

Insgesamt können Fach [SIC!]

[HOPPLA! ChatGPT bricht abrupt ab mit einer FEHLERMELDUNG! Ist das ein Omen?]

Fachmedien Error 2023-03-22 um 11.35.39

 


 

Fallbeispiel 2 zu Ranking von spezifischen Fachtiteln und den Print-Fachzeitschriften – Kompliment an Bernhard Niemela und Klaus-Peter Nicolay!

Frage an ChatGPT: Welches sind national und international die wichtigsten Fachmedien für die Print-Industrie?

In der Print-Industrie gibt es verschiedene Fachmedien, die national und international von Bedeutung sind. Hier sind einige Beispiele:

National:

Deutscher Drucker: Eine der wichtigsten Zeitschriften für die Druck- und Medienbranche in Deutschland.

Druckmarkt: Eine Fachzeitschrift für die Print-Branche, die sich insbesondere an Entscheidungsträger in Druckereien und Agenturen richtet.

print.de: Ein Online-Portal mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundberichten zur Print-Industrie in Deutschland.

International:

Printing Impressions: Eine der ältesten und bekanntesten Fachzeitschriften für die Print Industrie in den USA

PrintWeek: Eine britische Fachzeitschrift, die sich an Entscheidungsträger in der Druck- und Verlagsbranche richtet.

WhatTheyThink: Ein Online-Portal mit aktuellen Nachrichten und Marktanalysen zur Print Industrie weltweit.

Diese Liste ist natürlich nicht abschließend, aber sie gibt einen guten Überblick über einige der wichtigsten Fachmedien in der Print Industrie.

Fachmedien ChatGPT 2023-03-22 um 11.37.01

 


 

Fallbeispiel 3 zu INKISH und meinem Freund Morten B. Reitoft – inklusive Zweisprachen-Testversuch mit recht unterschiedlichen Ergebnissen zwischen deutschem und englischem Resultat… — Morten, please feel free to post a comment! 

Frage an ChatGPT: Was gibt es wissenswertes zu INKISH und Morten B. Reitoft?

INKISH ist ein dänisches Medienunternehmen, das sich auf die Druck- und Medienindustrie spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde von Morten B. Reitoft im Jahr 2016 gegründet und ist seitdem zu einem wichtigen Akteur in der Branche geworden.

INKISH produziert und verbreitet Inhalte in verschiedenen Formaten, wie z.B. Videos, Podcasts und Artikel. Dabei decken sie Themen wie Drucktechnologien, Geschäftsentwicklung, Nachhaltigkeit und Innovation in der Branche ab. INKISH verfügt über ein internationales Netzwerk und kooperiert mit zahlreichen Unternehmen und Organisationen in der Branche.

Morten B. Reitoft, der Gründer von INKISH, hat langjährige Erfahrung in der Druck- und Medienindustrie. Er arbeitete für verschiedene Unternehmen in der Branche, bevor er INKISH gründete. Reitoft ist auch als Redner und Moderator bei verschiedenen Veranstaltungen in der Branche tätig und setzt sich für Innovation und Nachhaltigkeit ein.

Im Jahr 2020 gründete Reitoft das INKISH.Nano Projekt [SIC!], das sich mit der Erforschung von Nanotechnologie in der Druckindustrie beschäftigt. Das Projekt soll die Entwicklung neuer Materialien und Technologien vorantreiben und die Druckindustrie nachhaltiger machen.

INKISH Morten ChatGPT Deutsch 2023-03-22 um 11.33.56INKISH Morten ChatGPT 2023-03-22 um 11.34.07

What’s up with INKISH and Morten B. Reitoft?

INKISH is a media company that focuses on the printing industry, and Morten

B. Reitoft is the CEO and founder of INKISH. INKISH provides news, interviews, and educational content related to the printing industry, and has a strong presence on YouTube, where they produce video content about printing technology, trends, and business practices.

Morten B. Reitoft is a well-known figure in the printing industry and has been involved in various printing-related businesses for over 25 years. He is also a regular speaker at printing industry events and conferences, where he shares his insights and experiences about the industry.

Recently, Morten B. Reitoft has also been involved in advocacy efforts related to the printing industry. In 2021, he launched a campaign called “Print Powers America” to raise awareness about the importance of the printing industry in the United States and to promote the use of printed materials as a sustainable and effective communication medium.

 


 

Note: As far as I know “Print Powers America” is a campaign launched in 2018 by the US Association Printing United Alliance. See:

 

 


 

drupa nachruf.001

Gute Zeiten. Schlechte Zeiten: Kollegen aus aller Welt zollten der drupa 2016 noch persönlich die Ehre. 

Von Andreas Weber, Trauerbegleiter

Ganz im Ernst. Kein Scherz. Heute, kurz nach Mitternacht, bin ich schweißgebadet und völlig entsetzt im Bett hochgeschossen. Ich hatte das Schreckenserlebnis: die drupa ist tot. Und keiner wusste angeblich warum und wieso. War es ein natürlicher Tod? War es ein Unfall? Oder war es gar Mord beziehungsweise Selbstmord?

Weit hinten am Horizont, halb im Dunkeln, sehe ich eine große Menschenmenge auf mich zukommen. Sie skandiert: Die Drupa ist tot! Lang lebe Druck und Papier!

Und wie von Geisterhand gesteuert, gibt mein Smartphone ein Signalgeräusch von sich. Ich schaue ganz verdutzt nach. Und sehe: ein Kalender Eintrag ist aufgepoppt. Und erinnert mich daran, dass auf den Kalendertag genau vor fünf Jahren, am 10. Juni 2016, die #drupa2016 in Düsseldorf zu Ende gegangen ist. Und ich nunmehr – weil letzter Messetag – leider abreisen musste.

Oh Mann, was für ein Abenteuer… Vor lauter Schreck und Entsetzen schlafe ich sofort wieder ein.

Gleich nach dem Aufwachen am Morgen wollte ich bei Wikipedia nachgucken, welche Rangfolge eigentlich die #drupa2016 hatte – seit der ersten drupa im Jahr 1951. Ich stellte zu meinem Erstaunen fest, dass die Einträge in Wikipedia gar nicht aktualisiert worden waren und somit den neusten Stand hergeben. In der deutschen Textfassung ist die #drupa2016 tatsächlich die letzte, die je stattgefunden hat. Kein Wort über das hin und her, die Absage in 2021 und der Ersatz durch letztlich die aus meiner Sicht unglückselig-missratene #virtualdrupa…

 

This slideshow requires JavaScript.

Szenen der Freude auf der drupa 2016 sowie Screenhsots des inaktuellen deutschen Wikipedia-Eintrags zur drupa, Stand 10. Juni 2021.

 

 

Ganz ehrlich: Wie kann das sein? Will man etwas verschweigen? Sollen Tote länger leben können?

Den ganzen Vormittag verbrachte ich – als ausgemachter Fan der drupa seit fast 45 Jahren! – damit, zu überlegen und zu bewerten, was warum und wie passiert ist. Zunächst: Die drupa 2016 war wie üblich ein herausragendes Erlebnis, wenn auch mit weit weniger Besuchern als gewohnt. [Siehe meine umfangreiche Berichtsserie aus valuetrendradar.com].

Aber, wie die Analysen im Nachgang zeigten, ohne signifikante, positiv-dynamische Effekte auf Märkte und Entwicklungen. Im Gegenteil. Das, was auf der #drupa2016 z. T. vollmundig propagiert wurde, trat so nicht ein. Die Situation der Hersteller (im Offset- wie im Digitaldruck) verschlechterte sich im Lauf der Jahre auf breiter Front, mehr und mehr Druckereien gerieten in Schief-Lage oder verschwanden vom Markt. Zum anderen gab es immer mehr Zweifel, ob sich die drupa als Mega-Event überhaupt noch rentiere.

Umso erstaunlicher, dass das drupa-Veranstaltungsteam einfach weiter machte wie bisher. Oder auch nicht. Denn nie zuvor war es um eine drupa so still wie in den Jahren 2018, 2019 und 2020 bis zum Ausbruch der Corona-Krise. An das, was die #drupa2016 noch ausmachte, ein riesiges, globales Echo auf den Social-Media-Plattformen (allen voran Twitter und Linkedin), wurde nicht mehr angeknüpft. Und noch krasser: Die Online-Aktivitäten seitens der drupa-Veranstalter wurden sogar heruntergefahren.

Kamikaze / Selbstmord oder Mord?

Was in der Folge und warum rund um die #drupa2020 alles schief gelaufen ist, das habe ich mit meinem Freund und INKISH-Kollegen Morten B. Reitoft in einer 10-teiligen (!) Artikelserie auf INKISH.NEWS detailliert und profund darlegt.  [Siehe: „Düsseldorf: Hotspot für Erfolg?“]

Klar wurde uns: Das hätte erstens so gar nicht kommen müssen. Und zweitens steht die Eigenwahrnehmung der Veranstalter im diametralen Gegensatz zu dem, was Markt (Fachpublikum, Experten und Aussteller) empfinden und sich wünschen.

Kein Wunder also, dass die #virtualdrupa im April 2021 ein völliger Flop wurde. Nur wenige Teilnehmer, kaum Resonanz, schon gar nicht über Social Media oder die Blogger-Szene, wenig fesselnde Themen und Darbietungen. Einige selbstgebastelte oder ‚gekaufte‘ Posts auf Twitter. Das wars. Noch nicht Mal die #virtualdrupa Showpartner befanden es als wichtig, über das, was sie bei der #virtualdrupa2021 anstellten, aktiv zu kommunizieren. Trotzallem bzw. traurig aber wahr: Die Veranstalter verbuchten alles als vollen Erfolg. Und haben sich dadurch noch unglaubwürdiger gemacht und vernichten das wenige Restpotenzial, das drupa noch hatte.

Interessant ist dagegen: Die aus meinem Netzwerk aufgetauchten Erinnerungs-Posts via Facebook, Twitter und LinkedIn das gemeinsame Erleben der #drupa2016 fanden ein unverhofft großes internationales Echo. Wunderbar. Da menschelt es. Da geht doch was.

Mein trauriges Fazit: Nach 10 drupa-Teilnahmen seit 1977, davon 6 jeweils über die gesamte Laufzeit von 14 Tagen, inkl. der Redaktion des wunderbaren Buches „drupa Internationale Fachmesse Druck und Papier 1950 bis 1990“ sowie der Würdigung als bester Fachjournalist auf der drupa 2004 u. a. m. muss ich leider, hier und heute, am 10. Juni 2021, feststellen: das wichtige Kapitel drupa ist für mich und mein Berufsleben zu Ende.


Meine Trauerbotschaft ist entsprechend kurz und prägnant:

„Nach jahrelangem Leiden und schwerem Siechtum ist weder plötzlich, noch unerwartet die drupa als globale Leitmesse verstorben. Wir werden sie vermissen oder eben nicht! Drum lasst uns wohlgemut und unverzagt ausrufen: Die drupa ist tot! Lang lebe Druck und Papier!“

 


 

Bildschirmfoto 2020-12-30 um 07.09.55.png

Von Andreas Weber

Nach dem Kommunikations-Desaster im März 2020 schien Heidelberger Druckmaschinen AG wieder auf Kurs zu kommen. Gemäß dem Motto: „Weniger ist mehr“ wurde im Zuge der Transformation die Firma komplett umgekrempelt. Ziel: Den Cash-Flow zu stärken und nur noch zu unternehmen, was auch Profit bringen kann. Umsatzrückgänge werden dabei in Kauf genommen.

Der Höhepunkt: Mit dem Verkauf der Gallus-Gruppe sollte — per Pressemeldung vom 22. Juli 2020 verkündet — ein bedeutender Meilenstein in der Transformation von Heidelberg erreicht werden. Die Branche staunte. Doch schon im August 2020 wurde gefragt: Was weiß man über den Käufer? Wer ist Marco Corvi und seine Benpac Holding AG mit Sitz in der Schweiz? Selbst Profis aus der Finanzmarkt-Branche fanden keine Antworten.

Zweifel und Widersprüchlichkeiten tauchten auf, auch getrieben durch Zeitungsberichte aus Luzern und St. Gallen. Das Tagblatt sowie die Luzerner Zeitung titelten: „Marco Corvi und seine Firmengruppe Benpac: Kratzer am Image des Unternehmensretters“. Redakteur Christopher Gilb schrieb am 29. Oktober 2020: „Mit seiner in Nidwalden beheimateten Benpac-Gruppe ist Marco Corvi in Rekordzeit auf Expansionskurs. Mehrere ehemalige Geschäftspartner, Mitarbeiter und externe Berater zeichnen aber ein anderes Bild des Firmenretters. Corvi selbst weist die Vorwürfe deutlich zurück.“

Redakteur Gilb erwähnte in seinem Bericht dabei auch die umfangreichen Recherchen von Morten B. Reitoft und INKISH.News. In einer breit angelegten und gründlich recherchierten Berichtsserie hatte Reitoft detailliert aufgezeigt, dass Marco Corvi Dinge vorspiegelt, die so gar nicht sein können. Aus meiner Sicht wurde im Stil ‚Potemkinscher Dörfer‘ agiert, um die tatsächliche Situation zu vernebeln. Es folgte dann am 25. November 2020 die Meldung, dass zwei Aufsichtsratsmitglieder der Benpac Holding AG ihr Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt hatten.

Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten bei Heidelberg alle Alarmglocken schrillen müssen. Zentrale Frage war: Woher will Marco Corvi die 120 Mio. Euro in bar her nehmen, um den Kaufpreis zum Jahresende 2020 vertragsgemäß zahlen zu können?

 

Benpac

Bild: INKISH.NEWS

 

Stattdessen machte man bei Heidelberg konsequent weiter und meldete per 1. Dezember 2020 den Verkauf beim Bundeskartellamt an (Aktenzeichen BE5/163/20), um innerhalb von vier Wochen eine Freigabe zu erwirken und den Verkauf fristgemäß abschließen zu können. Die Freigabe erfolgte auch zum 23. Dezember 2020.

Markant: Per 15. Dezember 2020 ging auf Betreiben von Heidelberg ein anwaltliches Schreiben im Namen der Heidelberger Druckmaschinen AG an INKISH und Morten B. Reitoft raus. Mit der ultimativen Aufforderung, innerhalb von Tagesfrist eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung zu unterzeichnen. Dadurch sollte die kritische Berichterstattung zu Heidelberg und dem Benpac-Gallus-Deal unterbunden werden.

Abgesehen davon, dass diese Forderung in ihrer Berechtigung in Zweifel gezogen werden sollte, bedeutet es eine Zäsur für eine freie Berichterstattung gerade auch im Fachjournalismus (Siehe meinen Kommentar „Sein oder nicht sein…“. Mein Fazit: „Das bringt einen neue Qualität in die Diskussion um die Unabhängigkeit der Print-Fachpresse, die gravierende Auswirkungen hat. Denn der Rechtsmittel nutzende Verkäufer ist ein milliardenschweres Unternehmen, das Fachmedium naturgemäß eine kleine, feine, Inhaber-geführte Firma. Allerdings mit dem Asset, ein starkes globales Netzwerk und viele zehntausende Leser und Nutzer nutzen zu können; und von Werbeeinnahmen abhängig zu sein. Klingt sehr nach David gegen Goliath. Und wie das ausgegangen ist, wissen wir ja. — Für mich als Journalist und Analyst heisst das aber: Ein börsennotiertes Unternehmen, das so agiert, steht nicht mehr auf meiner Favoritenliste. Es hat sich selbst ins Abseits katapultiert.“

Nunmehr musste Marco Corvi per 29. Dezember 2020 verlautbaren, dass er nicht im Stande ist, den Kaufpreis wie vereinbart zum 31. Dezember 2020 zu entrichten. Als neues Zahlungsdatum wurde in Absprache mit Heidelberger Druckmaschinen AG der 31. Januar 2021 vereinbart. (Siehe Ad-Hoc-Meldung vom 29. Dezember 2020).

Morten B. Reitoft kommentiert dies wie folgt: „Based on the research we have done here on INKISH, we still find it extremely unlikely that Mr. Corvi will be able to fulfill his part of the agreement – leaving everybody in a vacuum with the big question – if not, then what?“

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Und ob seitens der Anleger Stimmen laut werden, dass der Heidelberg-Vorstand frühzeitiger hätte über die Lage informieren müssen.

 


 

In den Online-Foren für Anleger wird das Thema Heidelberg-Benpac-Gallus-Deal diskutiert. Hier einige Auszüge aus Onvista.

This slideshow requires JavaScript.

 


 

Link zu allen relevanten Stories von Morten B. Reitoft auf INKISH.News

 

Inkish News Calalog Corvi Stories.png

 


 

Potemkinsches Dorf

Quelle: Wikipedia

Dürfen Print-Fachmedien den Prinzipien eines unabhängigen Journalismus folgen? Oder müssen sie sich dem Diktat einer Art Hofberichterstattung unterwerfen? 

Für mich persönlich hatte sich diese Frage eigentlich von selbst erledigt, als ich während der drupa 2004 von der Stiftung Druck- und Papiertechnik den Hauptpreis für Fachjournalismus entgegennehmen durfte. In seiner Laudatio anläßlich einer Feierstunde erläuterte Bernhard Schreier, der damalige CEO von Heidelberger Druckmaschinen AG, die Begründung der Jury. Ich hätte mit kritischem Sachverstand relevante Branchenthemen behandelt und dabei stets über den Tellerrand geblickt, um Print in seiner vollen Bedeutung auch für die Print-Nutzer und Auftraggeber von Drucksachen erfahrbar zu machen.

Aktuell geraten diese positiven Erfahrungen ins Wanken. Mein Kollege Morten B. Reitoft, Chefredakteur von INKISH, Dänemark, wird mit juristischen Verfahren gedroht. Er hatte, gemäß seinem journalistischen Ethos und auf Basis umfangreicher Recherchen über eine Firmenakquisition herausgefunden, dass der Käufer anscheinend und aus meiner persönlichen Sicht das Prinzip der Potemkinschen Dörfer nutzt, um einen Deal herbeizuführen und dem Verkäufer ein überproportional guten Kaufpreis in Aussicht zu stellen. Bei dem vielen Geld ging offensichtlich beim Verkäufer der Blick für die Realität verloren.

Dumm gelaufen, könnte man sagen. Aber: Bei dieser Akquisition ist soviel im unklaren und hochbedenklich, dass es Schaden verursachen kann: Schaden für die Anleger des börsennotierten Verkäufers ebenso wie für die Mitarbeiter des vom Verkauf betroffenen Unternehmens.

Zudem hat der Verkäufer bis dato nichts unternommen, sich offen in dieser Sache zu äußern bzw. mit Fakten zu belegen, dass die Recherche-Ergebnisse von Morten B. Reitoft tatsächlich unbegründet oder sogar falsch seien. Bei einer Klage wird zunächst nur mit Anschuldigungen operiert. Beweisen muss der Klageführer zunächst nichts. Behauptungen genügen. Und gekoppelt mit einer strafbewehrten Unterlassungserklärung soll massiv Druck aufgebaut werden.

Das bringt einen neue Qualität in die Diskussion um die Unabhängigkeit der Print-Fachpresse, die gravierende Auswirkungen hat. Denn der Rechtsmittel nutzende Verkäufer ist ein milliardenschweres Unternehmen, das Fachmedium naturgemäß eine kleine, feine, Inhaber-geführte Firma. Allerdings mit dem Asset, ein starkes globales Netzwerk und viele zehntausende Leser und Nutzer nutzen zu können; und von Werbeeinnahmen abhängig zu sein. Klingt sehr nach David gegen Goliath. Und wie das ausgegangen ist, wissen wir ja.

Für mich als Journalist und Analyst heisst das aber: Ein börsennotiertes Unternehmen, das so agiert, steht nicht mehr auf meiner Favoritenliste. Es hat sich selbst ins Abseits katapultiert. Natürlich werde ich, der Wahrheitsfindung dienend, genau verfolgen, wie der Vorfall ausgeht und sich weiter entwickelt.

 


 

Hinweis: Bemerkenswert in diesem Kontext: Anders als Deutschland steht Dänemark im Ranking der Staaten, für die Pressefreiheit als ein hohes Gut ganz vorne dabei. Siehe den Bericht von Reporter ohne Grenzen — “Spitzenreiter und Schlusslichter: An der Spitze der Rangliste der Pressefreiheit steht zum vierten Mal in Folge Norwegen, den zweiten Rang nimmt unverändert Finnland ein. Dänemark rückt auf den dritten Rang vor (+2)”. Deutschland rangiert unter den Top-20 nur auf Platz 11.

 


 

Lese-Tipp: Human rights and a changing media landscape. Foreword by Thomas Hammarberg”

 

Bildschirmfoto 2020-12-22 um 17.46.52.png

 


 

Bildschirmfoto 2020-10-08 um 18.33.25

Von Andreas Weber

Es gibt besondere Ereignisse im Leben. Zum einen Krisen von nie dagewesenem Ausmaß — zumindest für meine Familie und mich — wie die durch COVID-19. Und es gibt sofort auch Lichtblicke und neue Perspektiven.

Mit meinem Geschäftsfreund Morten B. Reitoft war urspärnglich im Feberuar 2020 in Kopenhagen besprochen, was wir zusammen auf der Leitmesse drupa 2020 im Juni in Düsseldorf unternehmen wollten.

Doch mit dem Lockdown war alles gestoppt. Alles? Nein. Es ging eigentlich erst richtig los. Wir riefen INKISH D-A-CH ins Leben, als nationaler Partner von INKISH mit Sitz in Frankfurt am Main, um den Märkten in Deutschland, der Schweiz und Östereich nahe zu sein. Und um nicht nur in englischer Sprache, sondern auch auf deutsch den wichtigen Themen rund um Print-Innovationen nachgehen zu können.

Das alles traf auf weitmehr Resonanz und positives Feeedback als wir uns das erträumt hatten. Das nachfolgende Video fasst die wichtigsten Aspekte zusammen, Und fordert zum Dialog auf. 

 

Meine Empfehlung

Nutzen wir gemeinsam INKISH als Plattform für Erfolg. Wie das gehen soll? Sehr einfach. Der erste Schritt ist, sich auf den INKISH.NEWS kostenfrei zu registrieren. Hier können wir alle, auf deutsch wie auch in fünf anderen Sprachen, unsere Themen als multimediale Stories inszenieren, alles, was uns und der Branche wichtig scheinen mag.

Und per INKISH.TV teilen wir Video-Inhalte allererster Güte. Ich selbst habe schon eine ganze Reihe von Conversations geführt. Eine der wichtigsten finden sie im Anschluss, die mit Ralf Sammeck, CEO von Koenig & Bauer Sheetfed AG. Viel Spaß beim Anschauen. Feedback willkommen.

INKISH @WORK Auguts 2020.001

Von Andreas Weber

INKISH hat Mitte August 2020 einen weiteren Meilenstein gesetzt: Eine Woche lang reiste das Team quer durch Deutschland, um in der Heimat Gutenbergs mit führenden Firmen und exponierten Persönlichkeiten intensive Gespräche zu führen.

Das Ergebnis ist fulminant: Print erscheint lebendiger, facettenreicher und zukunftssicherer als vielfach im Hinblick auf die Corona-Krise gedacht. Ohne der Publikation der Interviews vorgreifen zu wollen, ist folgendes bemerkenswert:

  • Zum einen, seit Juli 2020 zeichnet sich wieder eine Belebung des Geschäfts auf breiter Front ab. Druckereien aus den verschiedensten Anwendungsbereichen haben ihre Hausaufgaben gemacht. Gemäß dem Motto: Not macht erfinderisch. Wer flexibel ist und sich neu erfinden kann, wird Bestand haben, vor allem, wenn die Druckprodukte nicht als Massenware beliebig, sondern werthaltig, sorgfältig mit Hingabe und hoher Kreativität produziert werden.
  • Zum anderen, die Zulieferer der Druckereien hinken dabei in nichts nach, verstärken ihre Kundenorientierung/-zentrierung, besinnen sich auf ihre Stärken und verzeichnen wieder steigende Auftragseingänge.

 

 

Der Technik-Fokus liegt darauf, entlang der Wertschöpfungskette nicht nur neue Produkte, sondern integrierte und automatisierte Lösungsszenarien marktreif anzubieten. Das Rückgrat für den industriellen Druck bilden nach wie vor etablierte Technologien im Offsetdruck, die sich aber immer perfekter und nahtlos in digitale Prozesse sowie Pre-Media und Post-Press einbinden lassen. Und durch Inkjet-Technologien ergänzt und verstärkt werden.

Bemerkenswert ist auch eine neue Offenheit. Sowohl in der Unternehmens-Kommunikation als auch im Anbieten von Schnittstellen und offenen, Cloud-basierten Plattformen, die allen zur Verfügung stehen. Die gemeinsame Formel: Print als Medium beflügelt die Kommunikation im Digitalzeitalter dynamisch. Durch Agilität, Interaktions-Fähigkeit, Emotionalisierung und Nachhaltigkeit.

Viele Stunden Filmmaterial sind noch auszuwerten. Und werden vom INKISH Filmteam rund um Jan Majnik und Morten B. Reitoft aufbereitet und sukzessive auf INKISH.TV publiziert. Bleiben Sie am Ball. Es wird sich lohnen.


Mein Eindruck

Auf die Krise folgt die Katharsis. Print steht vor einer Renaissance. Mit ungebrochener Innovations- und Inspirationskraft. Allerdings bedeutet diese Wiedergeburt keinesfalls, dass wir zu alten Zeiten resp. der Situation vor der Corona-Panademie zurückkehren werden. Durch die Rückbesinnung auf Werte und Stärken, die Print seit Jahrhunderten geformt haben, eröffnet sich ein neues Spiel. Gut so!

 


 

Making-Off-Videos

Bereits auf LinkedIn fanden unsere Posts sowie die kurzen Making-Off-Videos zu den Interview mit Koenig & Bauer, Heidelberg und Zaikio im Rahmen der INKISH @Work Tour in Deutschland grosses Interesse (bis dato über 35.000 Views).

 

 

 

 

 


 

#thankaprinter key visual AW.001

Von Andreas Weber

Hurra. Endlich. Eine einzigartige Non-Profit-Kampagne geht heute, am Pfingstmontag, dem christlichen Festtag des Heiligen Geists, on air, die es wahrlich in sich hat. Und Nutzen stiftet. Rund um den Globus.

Die Aufforderung zu #thankaprinter ist mehr als nur ein nettes Dankeschön. Es ist großartig, berührend, wachrüttelnd. Und längst überfällig.

Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, wird deutlich, wie sehr wir schätzen und belobigen müssen, was Print für uns alle bedeutet. Und wem wir das zu verdanken haben: Dem Wirken und Werken unendlich vieler Menschen in unzähligen Betrieben, die jeden Tag, jede Stunde, jede Minute rund um den Globus ihr Bestes geben, um allen Menschen Gutes zu tun und so zu ermöglichen, dass wir unser Leben organisieren, im Griff halten und aktiv gestalten können.

Dank an Deborah Corn (Text), Morten B. Reitoft und das INKISH Team (Filmproduktion) sowie den Sprecher Jeff McNeal, die das ermöglicht haben. Und besonderen Dank an alle #PrintLovers auf der ganzen Welt.

 


 

Ideen, Anregungen und Unterstützung willkommen!

Wer Petra Lüftner und mich, Andreas Weber, also das INKISH D-A-CH-Team, unterstützen möchte, das Video für den deutschsprachigen Raum und seine Bedeutung für Print zu adaptieren, melde sich bitte.

 


 

Original video, released globally June 1st., 2020

 

 


 

Original-Transskript des Sprechertextes in englischer Sprache

 

Bildschirmfoto 2020-06-01 um 08.35.15