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Tag Archives: Innovation der Geschäftsmodelle

#InfluenceB2B.001

 

Von Andreas Weber, Head of Value
Analyst | Educator | Speaker | Influencer | Transformer

–English Version–

 

„Alles, was wir wissen müssen, spielt sich vor unseren Augen ab!“

 

In rund drei Jahrzehnten durfte ich national und international an über 550 Innovationsprojekten mitwirken oder diese in Eigenregie gestalten. Das ist stets gut gelungen. Seit längerem deutete sich an, dass Innovation nicht das Ziel sein kann, sondern Mittel zum Zweck ist. Transformation ist das Ziel. Die logische Konsequenz: Transformation wanted — welcome #InfluenceB2B!

 


1. Keep moving!

Zunächst: Ich habe — schweren Herzens — nach rund 30 Jahren die Gutenberg-Stadt Mainz verlassen. Neues Domizil ist Frankfurt am Main: Finanzmetropole mit optimaler Infrastruktur, multikulturell, weltoffen, innovationsfreudig — kurzum mit einem Spirit gesegnet, der beflügelt.

Trotzallem: Den Werten der Gutenberg-Galaxis bleibe ich stets verbunden. Denn es lohnt mehr denn je und allen Unkenrufen zum Trotz sich dynamisch mit der Welt des Print auseinanderzusetzen. Kaum eine andere Kulturtechnik, kaum eine die Welt so intensiv durchdringende Branche hat sich stets und seit Jahrhunderten so gut behauptet, wenn es darum ging, unser (Zusammen-)Leben, unsere Kultur und unsere Wirtschaft zu transformieren. Die endlosen (und oftmals unergiebigen) Debatten über die Bedrohung von Print durch das Internet haben den Blick vernebelt, um zu begreifen, dass Print per se disruptiv sein kann und ein elementar wichtiger Treiber der Transformation und eben nicht ihr Opfer ist!

 


2. Stay ahead!

Meine Grundüberlegung: Um von den fulminanten, unumstößlichen und nicht mehr umkehrbaren Änderungen im Digitalzeitalter bestmöglich zu profitieren, müssen alle einen Weg finden, Transformation nicht nur als Optimierung des Bestehenden durch (technische) Innovation zu begreifen, sondern wir müssen Transformation als Grundlage jeder Geschäftsaktivität nachhaltig (oder besser: gedeihlich) nutzen können.

 


3. A new world

Das, was ich tue, ist das Ergebnis aus Denken, kreativem Diskurs und Transformation für das Digitalzeitalter. Der Hashtag #InfluenceB2B beschreibt es am besten: eine Programmatik, die weit über das Publizieren und Beratung/Coaching hinausführt. Basis sind ausgereifte ‚Social Skills‘, die auf smartes ‚Storytelling‘, interaktive ‚Conversations‘ und Gemeinschaften ausgerichtet sind, um dauerhaft Beziehungen aufzubauen, die über die eigene Disziplin hinausgehen. Dem von mir im Vorfeld der drupa 2016 geschaffenen ValuePublishing kommt damit eine zentrale Bedeutung zu: Es wurde zum wichtigen Tool eines #InfluenceB2B Programms, das Bloggen, Education, Keynotes, Coaching/Advisory und Community Organizing zielführend und Plattform-artig zusammenfasst. Die fulminanten Netzwerk-Effekte sind dabei das Einscheidende.

 


AW #influenceB2B Value sells

 


4. Transformation as the business

Transformation hat strategische und operative Dimensionen. Am Anfang stehen wie gesagt das Denken und der Diskurs und eben nicht das Handeln. Wer heute noch meint, Transformation bedeute, ein ‚digitales’ Geschäftsmodell bei optimierten Prozessen zu finden, und damit wird alles gut, hat das Digitalzeitalter überhaupt nicht begriffen, nicht einmal im Ansatz!

Es geht vielmehr darum, das Wesen der Transformation grundlegend zu begreifen und durch ein erweitertes Verständnis zu neuen Erkenntnissen zu gelangen:

  1. Transformation erfordert und fördert Gemeinschaftssinn plus Empathie, um im Digitalzeitalter den Bezug zur Realität herzustellen.
  2. Erst die umfassende Kenntnis neuer, tatsächlich relevanter Technologien plus die smarte Adaptionsfähigkeit des entstehenden Nutzens setzen Transformation gedeihlich in Gang — und halten sie in Schwung.
  3. Der Wirkungsgrad von Transformation steigt mit der unkontrollierbaren Dynamik eines jeglichen Wirtschafts-, Kultur- und Sozialgefüges.

 


5. Effective work – amazing results!

Mein Fokus liegt darauf, durch mediale und persönliche Diskurse zu neuen Erkenntnissen zu gelangen und diese zu teilen. Dies bedarf einer Systematik, die exponentielle Dynamik und nicht mehr Linearität zugrunde legt. Das Beste: Es funktioniert auf Anhieb! Vor allem oder gerade durch fulminante Netzwerkeffekte, die ich durch meine ‚transformierte‘ Arbeitsmethodik erziele.

Einige Kernpunkte als Auswahl (v. a. für diejenigen, die auf Statistiken aufbauen möchten):

  • Tägliche Kontaktfrequenz mit 5.000 bis 10.000 aktiven Social-Media—Nutzern (durch Tweets und ein täglich erscheinendes, automatisiertes Twitter-/Online-News-Portal)
  • Direktansprache in Echtzeit von bis zu 25.000 handverlesenen Entscheidern durch nachhaltiges Storytelling und Social Conversations
  • Wirkungsstarke Viraleffekte mit maximalen Interaktionen durch fokussierte Botschaften (Benchmark bis dato: 6,5 Millionen Impressions zu einem Thema in kürzester Zeit).
  • ValueBlog als multimediales Kompendium (ISSN-zertifiziert), das bis dato in über 400 Beiträgen pointiert relevante Erkenntnisse bündelt — mit hoher Internationalität (bis dato 90.000 Unique Viewers im ValueBlog, aus über 125 Ländern der Welt, bei bis zu 2.150 Viewern pro Tag)
  • Real-Time Tracking & Analyzing mit gezielten Auswertungsmöglichkeiten, quasi eine Blitz-MaFo zu unterschiedlichsten Themen — on-demand
  • Wirkungsverstärkung durch globale Partnerschaften mit internationalen Fachforen, User-Groups, Experten, Pionieren und Unternehmern aus unterschiedlichen Disziplinen
  • Und last but not least dem H2H-Faktor: Fundiertes Erfahrungswissen aus dem persönlichen Zusammentreffen mit über 120.000 Teilnehmern aus aller Welt in Vorträgen, Seminaren, Workshops, Vorlesungen, Executive Briefings etc.

 


6. Where is the beef?

Durch meine Netzwerkeffekte und Konversationen wird nicht mehr durch aufwändige Akquisetätigkeiten oder Briefings, die bei Null beginnen, unnütz Zeit verschwendet. Das macht enormen Spaß, weil ich ohne Streu- und Reibungsverlust dynamisch Dinge nach vorne bringen und ständig neue Zielpersonen/-gruppen integrieren kann, die an Innovationsthemen wie auch Transformation interessiert sind. Die ‚Abdeckung‘ in der Kultur- und Kreativ- wie auch in der Digitalwirtschaft wird immer umfassender. 

 


#InfluenceB2B.002

Mein Fazit

Die Entwicklung vom Publisher/Berater mit Büro in Mainz hin zum Initiator einer #InfluenceB2B Programmatik in Frankfurt am Main eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Und funktioniert auch andernorts, wie meine Vortragsreise in die Megacity São Paulo, den neuen Hotspot für Transformation, im August 2017 belegt. Im Vorfeld hatte ich mit Blogposts und im Dialog mit hunderten Neu-Kontakten v.a. durch LinkedIn mein Thema vorbereitet, bekam eine konkrete Vorstellung von der dortigen Erwartungshaltung. Das Ergebnis: Meine Geschäftspartner und mein Auditorium waren äußerst zufrieden (ich bekam die beste Bewertung meiner Karriere) und ich konnte den Kontakt in Latam stark festigen und ausbauen, mit spannenden Anschlussprojekten.

Es gibt noch viele Erfolgsbeispiele, die ich gerne im persönlichen Dialog schildern kann. Am sinnvollsten via LinkedIn Kontakt aufnehmen! — Übrigens: Mein Geschäftsprinzip ist unverändert: Es kann zwischen „Rent-a-Brain“ auf Tagessatzbasis sowie spezifischen Projekten mit fixem Budget gewählt werden. Was sich bewährt, hat eben Bestand!


 

 


 

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

Es ist Tradition bei Canon, Kunden nicht nur mit Produkten zu versorgen, sondern auch mit relevanten Markt- und Fachinformationen. Einige Links haben wir darum aufgeführt.

 

Exklusiver ValueTalk! mit Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.
Interview: Andreas Weber


Prolog:

Eine wie wir finden erstaunliche Wandlung hat sich bei Canon vollzogen. Der Konzern entwickelte sich (bis dato fast im Stillen) vom Kamera- und Drucker-Hersteller zum “IT-Lösungsanbieter mit Strategieberatung”. — Wer es nicht weiss, mag erstaunt sein. Seit rund einem Jahr ist Canon, die weltweit strahlende Consumer-Marke für Imaging und Printing, auf dem besten Weg, das Information Management als Grundpfeiler der digitale Transformation für alle relevanten unternehmerischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu gestalten. Wer mit Marc Trennheuser und seinem Team spricht, lernt schnell, dass das berühmte „love it“ zu einem „love IT“ werden kann.  

 

ValueLearnings!

Die „Digitale Transformation“ der Unternehmenswelt hat erst begonnen. Im Fokus steht das „Seamless“-zu gestaltende Information Management, gekoppelt mit profunder „Imaging“-Kompetenz.

Bevor Unternehmen sich in der Welt von Big Data und Social Business souverän bewegen können, müssen die internen und externen Geschäftsprozesse vereint und interaktive werden.

Das Wissen um die Vorteile eines zeitgemäßen Information Management darf nicht nur in Fachabteilungen angesiedelt werden. Es wird zur Chefsache!

 

Warum befasst sich Canon neuerdings mit dem Thema IT respektive Information Management?

Marc Trennheuser: Für Canon ist das Thema IT prinzipiell nichts Neues, sondern ein folgerichtiger, evolutionärer Schritt. Wir befassen uns seit langem mit dem Thema „Imaging“. Das heißt, mit der Erfassung von Bildern und deren Visualisierung. Im Fokus steht das durchgängige Verarbeiten von digitalen Daten, die hinter diesen Bildern stehen. Im ersten Schritt ist relevant, wie man vom Kamera-Bild (inklusive Text) zum hochwertigen Druck kommt. Und danach im nächsten Schritt wie man effizient optimale Software Prozesse fürs Information Management gestaltet. Wir sehen das als einen organischen Prozess, der ganz besonders im Business-Bereich eine wachsende Bedeutung hat.

Das heisst, Canon vereinfacht und verstärkt den Prozess wie man nahtlos von Daten und Bildern zur Information und ihrer Verteilung gelangt?

Marc Trennheuser: Exakt. Es geht um das schnelle und reibungslose Verarbeiten von Informationen, um unternehmerische Prozesse zu optimieren. Canon ist in der Lage Informations-Management-Lösungen als Gesamtkonstrukt zu nutzen, also Hardware, Software, und „Brainware“. Alles aus einer Hand.

Gibt es nicht schon eine Vielzahl von Informations-Management-Angeboten?

Marc Trennheuser: Im Prinzip ja. Aber: Was unsere Arbeit bei Canon aus unserer Sicht einzigartig und unverwechselbar macht, ist, dass wir alle diese Dinge auf Basis eigener Entwicklungen zusammenführen können. Unsere Datenverarbeitungs-Plattformen sind alle von und bei Canon entwickeln — wir produzieren sie selbst.

 

IM FOKUS: DIE GANZHEITLICHE OPTMIERUNG
ALLER RELEVANTEN UNTERNEHMENSPROZESSE.

 

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Marc Trennheuser: Ganz entscheidende. Der wichtigste Vorteil ist, dass wir dadurch bereits in der Entwicklungsstufe mit den Kunden sämtliche Komponenten abstimmen. Entsprechend können Leistungsmerkmale bei Hard- und Software perfekt synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir eine global tätige Firma sind; wenn ein lokaler Kunde mit uns einen Deal abschließt, sich dann aber weltweit entwickeln möchte, hat er die Möglichkeit, das zu tun – im Team mit Canon!

Besteht denn für Ihre Lösungen noch ausreichend Potenzial im Markt?  

Marc Trennheuser: Oh ja. Obgleich es wie gesagt eine Vielzahl von Angeboten gibt, arbeiten die meisten Unternehmen trotz allem schwerpunktmäßig noch mit Papierdokumenten. Hier können wir rasch helfen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Und für diejenigen Branchen oder Unternehmer, die sich für diese Themen erstmalig interessieren, also noch keine Erfahrung haben, können wir sofort anschaulich machen, dass, wenn man Abläufe anders, also durchgängig digital, macht, man viel effizientere Gesamtprozesse erzeugen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Einstieg in Big Data-Prozesse und ins Social Business.

Welcher Anreiz besteht, sich auf Top-Entscheider-Ebene mit Canon Lösungen zu beschäftigen?

Marc Trennheuser: Canon beschleunigt auf smarte Art und Weise die digitale Transformation in der Unternehmenswelt! Vor allem bei großen Unternehmen gibt es akuten Bedarf dafür, Daten und Dokumente schneller zu finden und fokussiert damit arbeiten zu können. Das vereinfacht nicht nur interne Prozesse und reduziert Kosten. Man kann eine größere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und entsprechend das eigene Angebots-Portfolio am Markt schneller, besser und effektvoller platzieren. Erst dann wird es richtig spannend.

 

 

Wie sieht das im Detail aus?

Marc Trennheuser: Wir sehen Information Management nicht nur in Verbindung mit internen Prozessen, die optimiert werden können, sondern vor allem im Kontext mit allen externen Prozessen. Denn erst mit dieser Durchgängigkeit von innen nach aussen wird der gesamte unternehmerische Wertschöpfungsprozess verbessert.

Ein Beispiel?

Marc Trennheuser: Wenn man zum Beispiel das Rechnungswesen digitalisiert, hat man die Finanzflüsse besser im Griff. Man kann gleichzeitig in der Marketing-Kommunikation mit wenig Aufwand die Interaktion mit allen relevanten Entscheider-Ebenen verbessern, um kaufmännische Belange mit Marketing-Aspekten direkt zu koppeln. Alle wichtigen Entscheider und Unternehmensbereiche kommunizieren dann mit deutlich weniger Aufwand. Die Transparenz für alle laufenden Vorgänge wie auch für das Erreichen gemeinsamer Ziele erhöht sich deutlich. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, ganz anders mit dem Markt zu agieren, weit über die der Prozessoptimierung hinaus.

 

DAS BESONDERE BEI DER WERTSCHÖPFUNGS-STEIGERUNG:
INTERNE PROZESSE DÜRFEN NICHT (MEHR) ABGEKOPPELT WERDEN VON DEN EXTERNEN.

 

Welche Hürden bestehen, wenn Prozesse in Unternehmen sich verändern sollen?

Marc Trennheuser: Wir müssen ein neues Bewusstsein für Information Management im Kontext mit digitaler Transformation schaffen. Vor allem im Hinblick darauf, was Entscheidungsfindungen angeht. In noch viel zu wenigen Unternehmen ist man sich bewusst, dass auf administrativer Ebene, etwa in der Sachbearbeitung oder auf der Ebene der Abteilungsleitung, keine unternehmenskritischen Prozesse, die wir anpacken, verantwortet werden können. Das ist Aufgabe der Geschäftsleitung, durch die solche strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Und da steht Information Management nicht unbedingt auf der Agenda. Jedenfalls noch nicht! Das wollen und das können wir ändern.

Brauchen Sie dann nicht einen neuen Beratungsansatz, der viel mit „Change Management“ und Verhaltensänderungen zu tun hat?

Marc Trennheuser: Unser Verständnis und unser Handeln bezieht Veränderungsprozesse als Teil des Information Managements aktiv ein. Bei unserer Art der Beratung geht es an erster Stelle gar nicht darum, welche Produkte wir dem Kunden verkaufen können. Es geht darum, den Kunden erstmal vor Ort kennenzulernen, und daraus zu schließen, ob wir schon Lösungen haben, um die Kunden-Prozesse zu optimieren, oder ob wir eine neue Lösung dafür finden können. Wir beraten also nicht, um Produkte von der Stange zu verkaufen.

 

Canon Blog Deutsch

Canon Blog, der Fachinformationen bietet zum Thema Digitale Transformation und Information Management für die Bereiche IT, Marketing und Financial Community. Link: http://www.canon.de/exceptional

 

Wann ist für Sie eine Beratung erfolgreich?

Marc Trennheuser: Beratungserfolge entstehen durch konstruktive und informative Gespräche auf vielen Ebenen. Erst dann kann man feststellen, was tatsächlich optimiert werden kann und muss. Das schließt ein, dass wir mit unter auch Dinge radikal neu machen müssen. Es ist wichtig für uns, Personen aus allen Bereichen der Firma zu kennen, damit wir ein Gesamtbild der Firma haben, um effektiv arbeiten und effizient entwickeln können. Unser Erfolg und die Wirkung, die wir erreichen, zielt auf individuelle Lösungen für unsere Kunden ab.

Wie bildet man diese Vorgehensweise im Canon Geschäftsmodell ab? Bis dato werden doch Produkte entwickelt und vermarktet. Und nicht Services oder gar Consulting?

Marc Trennheuser: Unser Geschäftsmodell-Ansatz entspricht hundertprozentig dem Charakter von Information Management: Es basiert auf Langfristigkeit, Kunden- und Marktorientierung. Es wäre unklug anzunehmen, dass man sofort weiß und versprechen kann, was bei der Veränderung unternehmerischer Prozesse unmittelbar herauskommen kann. Wir stellen uns vielmehr darauf ein, als Berater und Kompetenzinstanz Teil des Kundenprozesses zu werden. Wir sind keine gewöhnlichen Berater im herkömmlichen Sinne, weil wir eben nicht nur beraten, sondern den Kunden dabei helfen, das umzusetzen, was wir ihnen geraten haben.

 

UMDENKEN: KUNDENBINDUNG UND MARKTORIENTIERUNG
SETZEN ABSOLUT LANGFRISTIGES DENKEN UND HANDELN VORAUS.

 

Versprechen Sie sich von Canon als starker Marke im Konsumentenmarkt auch Vorteil für das Business-to-Business?

Marc Trennheuser: Unbedingt. Canon gehört weltweit und in Deutschland nachweisbar seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Marken. Mit einem extrem hohen Grad an Emotionalität und Sympathie. Es geht zudem bei Canon weniger um das Me-First, als um das Me-Best. Was uns ausmacht ist unser solider, vertrauensstarker Charakter als Unternehmen, der sich durch die Marke manifestiert und der Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Canon als Marke aus Ihrer Sicht unverwechselbar?

Marc Trennheuser: Wir sind in der einzigartigen Lage, nationale wie globale Projekte  durchgängig – technisch gesprochen: „smart and seamless“ — abzuwickeln. Die vielen Facetten technischer Kompetenz, über die wir verfügen, bieten weitere Vorteile. Man kann mit Canon schon jetzt auf einen Schlag 90 Prozent aller sogenannter Output-Themen in Unternehmen aller Art abdecken. Auch unsere Standhaftigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Tatsache, dass der Kunde weiß, dass wir auch in vielen Jahren noch für ihn da sein werden, fördert langfristige Projekte. Das ist für unsere Information Management-Kunden äußerst wichtig.

Wir danken für das Gespräch!

 

OUR TAKE: Well done, Canon. Weiter so!

Wenn ein Traditionsunternehmen wie Canon sich so konsequent und umfassend wandelt, ist das mehr als bemerkenswert. Es lässt aufhorchen! Der Konzern kann im besten Sinne als konservativ-umsichtig charakterisiert werden, gepaart mit höchster Gründlichkeit und Sorgfalt. Rasante Strategie- und Richtungswechsel wie bei US-Unternehmen wirken dynamisch, aber ob sie auf Dauer zielführend sind, ist aus Sicht der Japaner wohl in Frage zu stellen. Markt- und Kundenorientierung bedeutet eben, die Sichtweise und Situation des Kunden im Detail zu erfragen, zu besprechen, zu bewerten und dann maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unsere IT-Realität sieht aber bislang anders aus. Die meisten IT-Anbieter machen was sie können, aber nicht unbedingt, was sie sollen. Nämlich im Dialog mit Kunden Lösungskonzepte entwickeln, die nicht von der Stange sind und auch nicht nach dem Kauf nochmals hohe Inventionen bei der Lösungsanpassung erfordern, indem Systemhäuser und/oder teure Spezialisten zwischengeschaltet werden müssen. Hinzu kommt, dass die Unternehmenswelt mit disruptiven Techniklösungen nicht zurecht kommen kann. Es gilt, erst die Prozesse zu optimieren, um sich dann ganzheitlich auf neue dialogische Aktivitäten mit Kunden einlassen zu können. Ohne zeitgemäßes Information Management keine nachhaltig erfolgreiche “Digital Transformation”. Das ist wohl die Quintessenz aus dem, was die neuen Strategie von Canon als Partner der Unternehmenswelt ausmacht. Wir sind gespannt!

 

“Be Exzeptionell” — Das Video-Statement von Canon Deutschland Geschäftsführer Rainer Führes unterstreicht die Wichtigkeit, beim Information Management neue Wege zu gehen.

 

 

Auf Slideshare.com finden sich weiter wichtige Fachinformationen (in englischer Sprache)

 

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