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HD Screen Webcast 13082020

 

Von Andreas Weber, CEO INKISH D-A-CH | English Version via INKISH.NEWS

Die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen AG bewegt sich zwar noch immer als Penny-Stock im Keller, stieg aber von € 0,567 im Juni 2020 auf € 0,724 — Stand heute Mittag. Der Grund: Der Plan von CFO Marcus A. Wassenberg scheint momentan aufzugehen. Ein straffes Finanzmanagement steht über allem und erscheint alternativlos. (Siehe Analyse “Heidelberg’s need for money”  von Morten B. Reitoft via INKISH.NEWS).

Als Priorität Nummer Eins nannte Wassenberg heute in der Präsentation der Ergebnisse für Q1 2020/2021: drastische Reduzierung der Verschuldung, gefolgt vom geschickten Handling der Kurzarbeit und Arbeitszeitreduzierung sowie der Portfolio-Bereinigung. Das führte zu einem EBITDA von 60 Millionen (ohne Restrukturierungs-Ergebnis und dank Ertrag der Neuordnung der betrieblichen Altersvorsorge). Der Umsatz lag mit rund 330 Mio. € rund ein Drittel unter dem Vorjahresquartal (502 Mio. €). Der Auftragseingang ging in den ersten drei Monaten insgesamt um 44 Prozent auf 346 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 615 Mio. EUR).

Bei bis zu 80 Prozent Kurzarbeit durch COVID-19-Krise bleibt wenig Spielraum. Zu bedenkne ist: Ohne Fabrikation keine Lieferungen, ohne Lieferungen/Installationen beim Kunden keine fakturierbaren Umsätze. Und da ist es fast schon zuträglich, dass im Vergleich zum Vorjahresquartal der Umsatz (minus 30 %) und Auftragseingang (minus 44 %) sich dramatisch verschlechtert haben. Damit liegt Heidelberg übrigens bei Umsatzrückgang und AE schlechter als Wettbewerber wie Koenig & Bauer oder BOBST, die allerdings beide fürs 1. Halbjahr 2020 Verluste ausweisen müssen.

Wassenberg kompensiert diese missliche Lage durch Verkäufe (Gallus, CERN) und Stilllegung von Unternehmensbereichen. Alles in allem sollen so innerhalb der nächsten drei Jahre rund 100 Mio. € eingespart werden. Die Rückholung von Pensionsmitteln dient dem Ausgleich der Schulden und spart rund 12 Millionen Zinszahlungen.


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Facts & Figures von Heidelberg.

 


Schrumpfkur unvermeidlich?

Als künftiges Umsatzziel benennt Wassenberg 2,0 Mrd. € bis 2,1 Mrd. €. Das sind rund eine halbe Milliarde € weniger als in den letzten Jahren. „Wir halten Wort“, betonte Wassenberg, und lobt gleichzeitig die „grandiose Mannschaftsleistung“, nicht nur im Finanzbereich, sondern überall im Unternehmen. Er spricht dabei von einer Belebung auf „niedrigem Niveau“, „mehr Freiheiten zum Investieren“ und einer „schrittweisen Erholung“. Der Wermutstropfen bei Heidelberg sei das (niedrige) Eigenkapital und der Cash Flow, der zwar immer noch negativ sei, sich aber verbessert habe.

CEO Rainer Hundsdörfer bleibt in dieser Lage nur, optimistisch zu sein. Er betont, das Ziel sei, Heidelberg „wetterfest“ zu machen, „überfällige und unabdingbare“ Maßnahmen vorzunehmen, um „erfolgreich und nachhaltig Geld zu verdienen“ sowie das „Kerngeschäft strategisch weiter zu entwickeln“.

Während Wassenberg sehr konkret wird, oder besser: werden muss, zeichnet Hundsdörfer ein letztlich stets vages Zukunftsbild von Heidelberg, das einerseits auf Besitzstandswahrung („Wir tracken online in Echtzeit weltweit die Situation unserer Offsetdruck-Kunden und stellen uns exakt darauf ein“) und andererseits auf Innovationen in Form von zarten Pflänzchen beruht, die mit dem Kerngeschäft nichts zu tun haben: Rund 5 Mio. € wurden im Werk Wiesloch laut Hundsdörfer in eine Produktionsstrecke investiert, um per innovativer „Printed Electronics“ hochwerte Sensoren v. a. für den Medizinsektor zu fertigen.

Wohin geht die Reise?

Nun denn. Für den Moment steht Heidelberg einigermaßen gut dar in Zeiten der Pandemie. Aber ob das so bleibt? Für den weiteren Verlauf wird schicksalhaft, ob der Verkauf von Gallus Bestand haben kann und der hohe Kaufbetrag auch gezahlt wird. Darüber gibt es Zweifel und CFO Wassenberg sprach heute nicht mehr vom Kaufpreis in Cash von 120 Mio. €, sondern ‚nur‘ von einem „erheblichen Betrag“.

Der Verkauf von Gallus ist für Heidelberg nicht nur wichtig, um Verluste auszugleichen, sondern vor allem um rund 450 Mitarbeiter aus der Kostenliste zu bekommen.

Schau’n wir mal. Es bleibt spannend!


PS: Übrigens war heute, so mein Empfinden, das Interesse der Presse an dem Heidelberg Webcast zum Quartals-Ergebnis erstaunlich gering. Ebenso wie die Fragen an CEO Hundsdörfer und CFO Wassenberg, die nur von der Regionalpresse kamen und nicht von von FAZ, Handelsblatt, Reuters oder DPA.


 

 

 

Heidelberg drupa 2021 AUS.001.jpeg

Von Andreas Weber, Head of INKISH D-A-CH

Paukenschlag vom Neckar, der den Rhein-Pegel bei Düsseldorf quasi auf Niedrigwasser bringt: Heidelberger Druckmaschinen AG, einst — 1951 — Motor und Ermöglicher der drupa um sich als globale Leitmesse der Druck- und Papier-Branche zu etablieren, sagte seine Messeteilnahme für 2021 ab. Dies wurde lapidar heute am Morgen, Mittwoch, 8. Juli 2020, per Pressemitteilung verkündet.

Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte Heidelberg CEO Rainer Hundsdörfer im exklusiven Ad-Hoc-Gespräch mit INKISH D-A-CH. „Wenn keine Kunden kommen können, dann macht es auch keinen Sinn“, führt der Unternehmenschef weiter aus.

Die drupa als ‚Festival der Drucker‘ brauche aber Publikum. Die fatalen Folgen der COVID-19-Pandemie würden sich laut Hundsdörfer länger auswirken, als bislang angenommen. Dadurch sei zu erwarten, dass Besucher vor allem aus den wichtigsten Märkten USA und China nicht nach Düsseldorf reisen werden können.

Heidelberg habe in den letzten Monaten eine Reihe digitaler Formate entwickelt und erfolgreich etabliert, um zu Kunden neue und vor allem wirksame Kontaktmöglichkeiten aufzubauen. Dies wolle man laut Hundsdörfer zielgerichtet weiterentwickeln, um vom 19. bis 23. Oktober 2020 eine Innovation Week abzuhalten.

Das ursprüngliche drupa-2020-Motto von Heidelberg, ‚Unfold your Potential’, werde man beibehalten. Themen seien vor allem Neuheiten, Vorführungen, Schulungen und Supportleistungen. Und dies in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Entwicklungszyklen radikal verkürzt hätten. Das heisst: Unternehmen wie Heidelberg müssen Instrumentarien parat haben, die in Echtzeit erlauben, mit Kunden wirkungsvoll und nachhaltig in den Dialog zu treten.

Übrigens: Wenige Stunden nach der Veröffentlichung von Heidelberg veröffentlichte die Messe Düsseldorf eine Pressemitteilung mit dem Titel „Bereit für den Neustart: Messe Düsseldorf setzt Hygiene- und Infektionsschutzkonzept auf“. Es wurde dargelegt, dass man ab September 2020 den Messebetrieb wieder aufnehmen wolle. Die drupa wurde allerdings nicht erwähnt.

Ob das Prinzip der Messeveranstalter, „allein der Wille zählt“, sich durchsetzen kann, steht zu bezweifeln. Denn schon vor der Covid-19-Krise war erkennbar, gerade auch durch das Ende der IPEX (UK) sowie Print (USA) im Bereich der Print- und dem Ende der CeBIT auch bei IT-Fachmessen, dass es sich für Aussteller kaum mehr lohnt, an Messen in der gewohnten Art und Weise teilzunehmen. Auch der in 2019 erfolgreiche Messe-Newcomer Printing United in den USA hat sein für Oktober 2020 vorgesehene traditionelle Messeveranstaltung umgewidmet in einen virtuellen Messe-Event. Wie die Alternativen tatsächlich aussehen werden und sich auch zum Wohle der Besucher bewähren können, muss sich erst noch zeigen.

My Take

Die Entscheidung bei Heidelberg erscheint folgerichtig, nachdem auch schon Bobst und Xerox die drupa-2021-Teilnahme abgesagt haben.

Denn gerade die drupa hatte sich bereits vor vielen Jahren umdefiniert: War es einst das Ziel, Marktplatz für Print-Experten und -Liebhaber aus aller Welt zu sein, verwandelte man seit dem Jahr 2000 die drupa in eine Art Anbieter-Börse, die sich weniger um die Belange der Besucher kümmerte als vielmehr darum, Aussteller dazu zu bringen, ihre Investments in den Messeauftritt zu maximieren. Kein Wunder also, dass auch ohne COVID-19-Pandemie die Besucher deutlich weniger wurden.

 


 

#thankaprinter key visual AW.001

Von Andreas Weber

Hurra. Endlich. Eine einzigartige Non-Profit-Kampagne geht heute, am Pfingstmontag, dem christlichen Festtag des Heiligen Geists, on air, die es wahrlich in sich hat. Und Nutzen stiftet. Rund um den Globus.

Die Aufforderung zu #thankaprinter ist mehr als nur ein nettes Dankeschön. Es ist großartig, berührend, wachrüttelnd. Und längst überfällig.

Gerade jetzt, in schwierigen Zeiten, wird deutlich, wie sehr wir schätzen und belobigen müssen, was Print für uns alle bedeutet. Und wem wir das zu verdanken haben: Dem Wirken und Werken unendlich vieler Menschen in unzähligen Betrieben, die jeden Tag, jede Stunde, jede Minute rund um den Globus ihr Bestes geben, um allen Menschen Gutes zu tun und so zu ermöglichen, dass wir unser Leben organisieren, im Griff halten und aktiv gestalten können.

Dank an Deborah Corn (Text), Morten B. Reitoft und das INKISH Team (Filmproduktion) sowie den Sprecher Jeff McNeal, die das ermöglicht haben. Und besonderen Dank an alle #PrintLovers auf der ganzen Welt.

 


 

Ideen, Anregungen und Unterstützung willkommen!

Wer Petra Lüftner und mich, Andreas Weber, also das INKISH D-A-CH-Team, unterstützen möchte, das Video für den deutschsprachigen Raum und seine Bedeutung für Print zu adaptieren, melde sich bitte.

 


 

Original video, released globally June 1st., 2020

 

 


 

Original-Transskript des Sprechertextes in englischer Sprache

 

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INKISH Learn with us 2020.png

 

Monday, May 25th, 2020 means a milestone in knowledge transfer in print. And it was a good start to an exciting week. The first day ‘Learn With Us’ went very well. Morten B. Reitoft, CEO/editor of INKISH did a great job!

Close to 500 people attended the four sessions with Mark Hinder, Henrik Klem Lassen, Andreas Weber, and Kit Tomshøj, Kasper Tomshoej and Michael Bradley.

You can see the sessions here, if you missed them:

 



SIGN UP NOW — it’s FREE or SEE LIVE on YouTube and INKISH.TV

In progress: sessions by INKISH D-A-CH in german language.


 

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Learn With Us – The program at a glance


Monday May 25th: Price calculations, Sales prices, Social Media, and Strategy.
https://lnkd.in/drjbp3U (already done, see the archive links above)

Tuesday May 26th Market, Environment, Carbon Footprint, IoT
https://lnkd.in/d3-ci6n

Wednesday May 27th: Automation, Smart Templates, Web-to-Print, Colors
https://lnkd.in/dkBpmyq

Thursday May 28th: Sales, Digital Finishing x 2, and Web-to-Print
https://lnkd.in/dXNJwqB

Friday May 29th: Inkjet, Workflow & Production Automation, Outsourcing
https://lnkd.in/dSRtmgd


 

Learn with is us supported by:

HP Graphic Arts · PrintVis · Grakom · Canon EMEA · TECNAU · Hunkeler AG · Intergraf · Horizon International Inc. · Ricoh Europe · CHILI publish · Highcon · Vpress · Enfocus · Spot-Nordic ·  Print24 and Infigo Software Limited

 


 

Have a closer look: Print & Social Media

 

 


 

In eigener Sache: Herzlich Willkommen in der Welt von INKISH D-A-CH

Die sogenannte D-A-CH-Region schätzen wir als Keimzelle, wichtigen Takt- und kreativen Ideengeber der Druckkunst in aller Welt. INKISH D-A-CH kümmert sich als Partner innerhalb der globalen INKISH Familie speziell um Belange der Print-Branche und ihre nachhaltigen Wirkungsbereiche in den deutschsprachigen Ländern.

Drei wesentlichen Aufgaben-Felder stiften für uns alle Nutzen:

  1. Fach-Diskussionen in Gang setzen (ab jetzt auch in deutscher Sprache!)
  2. Relevante Innovationen aufspüren, begutachten, bewerten
  3. Den Zugang zu Innovatoren erleichtern und Kontaktstrukturen aufbauen

INKISH versteht sich als Media 4.0 Unternehmen, dass den Anforderungen im Digitalzeitalter gewachsen ist. Wir kombinieren in zeitgemäßer Form profundes Kommunikations- und Technologie-Fachwissen mit werthaltigem Fach-Journalismus — auf Interaktion, auf Meinungsaustausch ausgelegt.

Dadurch werden die Aktivitäten hier im Blog  valuetrendradar.com sowie bei #hotspotsubscription synergetisch verstärkt.

 


INKISH D-A-CH steht Print-Experten als fairer und aktiver Partner zur Verfügung:

  • Petra Lüftner leitet das Business Innovation Management (Fokus: Druckereien)
  • Andreas Weber als Head of D-A-CH Region ist Chef-Reporter, Kommentator, Interviewer (Fokus: Zulieferindustrie und Verbände)

 

INKISH verfügt mit INKISH.TV, INKISH.NEWS sowie den damit verbunden digitalen INKISH Services, Lokalisierungen & Tools über ausgereifte und erprobte digitale Plattformen. Die INKISH-Welt steht allen offen, um mit Videos, Texten (Fachartikel, Presse-Meldungen), Events und Kurzbotschaften nicht nur Wissenswertes zu kolportieren, sondern Fachgespräche in Gang zu setzen, zu moderieren und weiter voranzutreiben. Und das stets mit lokalem/regionalem und internationalem Bezug.

Die Wirkung unserer Plattformen wird durch unsere erfolgreiche Social-Media-Arbeit verstärkt. Wir sind vor allem auf LinkedIn, Twitter, YouTube aktiv. Durch API’s sind wir mit über 900 Fachmedien aus aller Welt verbunden. Was uns besonders freut: In den schwierigen Zeiten der Corona-Krise konnte INKISH sich bestens bewähren, wie hunderte Kommentare und tausende Neukontakte belegen.

Am einfachsten kommen Sie mit INKISH in Kontakt, indem Sie unsere individuell konfigurierbaren News kostenfrei abonnieren. Bitte hier klicken.

Wir freuen uns auf viele spannende und inspirierende Gespräche mit Ihnen.

 


 

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We as PrintLovers are entering a new era: the current Heidelberg management is taking the company out of the center of the action.

As a result, the ’Heidelberg cosmos’, which had been a determining factor in the success of the print industry for decades, is imploding.

My Open Love Letter to the Heidelberg world created an amazing feedback from experts around the globe. I’ll summarize it to share the current status a.s.a.p.

The new ”Over the Skype“ conversation (dated 22 April 2020) with INKISH.TV’s Morten B. Reitoft adds some more insights, facts and findings. You should read & watch.

The key points:

  1. It’s becoming more and more clear that we have stepped into a new era where the industry leader Heidelberg gives up his leadership.
  2. The mantra publicly proclaimed by the CEO Rainer Hundsdörfer, ‘Heidelberg goes digital’ wants to create a new momentum and makes the company, as the lighthouse of the print industry, ’systemically relevant’. — BUT: that is in my opinion completely counter-targeted by the package of measures from March 17, 2020. At least, it creates the danger that the lighthouse will become a dangerous wisp or ghost light for many in the industry.
  3. The goal of sustainably securing the future and prosperity of print was abandoned. It needs a cultural change that works both internally and externally in order to actually achieve the best for everyone in a customer and market-oriented manner.

At least we identified three crucial areas:

  1. Thought Leadership, based on empathy, openness in thinking and confident mindset.
  2. Measures that build trust related all kind of stakeholders
  3. Deep and advancing understanding of the changes & needs to benefit from the digital age.

What do you think?

 


 

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Nice to remember: #drupa2016

#FreitagsGedanken von Andreas Weber | English version below

 

Die ganze Welt scheint nun erstarrt. Doch zu verharren wäre tödlich. Noch sind wir in der Lage, zu kommunizieren. Wenn auch nicht mehr persönlich von Angesicht zu Angesicht, so doch per Kommunikations-Technik. Wunderbar. Oder?

Aber: Ein Neustart in der Kommunikation nötig. Für uns in der Print-Branche hat Kommunikation eh eine ganz besondere Bedeutung. Sie ist Teil unserer DNA.

Darum hier aus meiner Sicht ein paar Anmerkungen und Tipps:

Haben Sie schon einen Notfallplan? Im Fokus: Vernetzung & Interaktion.

Besonders bedrohlich für uns im B2B:

Die Print-Fachpresse diffundiert; ca. die Hälfte oder sogar mehr der Titel wird wohl vom Markt verschwinden! Die ersten Verlage haben angekündigt, die Produktion der Print-Titel auszusetzen. Ob e-Newsletter, die Pressemeldungsinhalte der Herstellereindustrie kolportieren, Nutzen stiften, wage ich zu bezweifeln, 

Fachpressearbeit/PR, wie wir sie kennen, erscheint sowieso zu langsam in der Umsetzung, zumeist ohne eigenen Inhalt — und ohne Reichweite. Und ohne zu wissen, wie die Inhalte beim Empfänger ankommen.

Direktmarketing verpufft derzeit völlig. Denn: Viele arbeiten momentan nicht im Büro, an das die Mailings gehen.

 


 

Generell scheint für mich folgendes relevant:

  1. Egal was ich tue/anbiete: Wie erreiche ich überhaupt noch meine Kunden, Interessenten, Mediatoren und Multiplier?
  2. Wie evaluiere ich, was meine Stakeholder bewegt?
  3. Wie stelle ich sofort dynamische Beziehungen über Netzwerke her?
  4. Wie finde ich inhaltlich den richtigen Ton. Im Sinne von:  „Ich höre zu und gebe pro-aktiv Hilfestellung“. Und nicht: Ich sage Dir, was ich biete.
    Und spezifisch:
  5. Wie kann ich als Hersteller meine zur #drupa2020 geplanten Neuheiten ab sofort erfahrbar machen?
  6. Wie muss ich als Druckerei das Geschäft kommunikativ absichern bzw. Kontakte medial herstellen und ausbauen?
  7. Mit wem muss ich mich verbünden, um im Team schlagkräftiger zu sein.

Falls Se weitere Ideen oder Anregungen haben: Bitte bei mir melden. Wir schaffen das. Gemeinsam!

 


 

#FridayThoughts by Andreas Weber

 

Drupa wants to embrace the future. — We embrace the CHAOS!

The whole world now seems frozen. But to remain would be fatal. We are still able to communicate. If no longer face to face personally, it does so using state-of-the-art communication technology. Wonderful. Isn’t it?

But: A restart in communication is necessary. Communication has a very special meaning for us in the print industry. It is part of our DNA.

Therefore, from my point of view, here are a few comments and tips:

• Do you already have an emergency plan? In focus: networking & interaction.

Particularly threatening for us in B2B:

• The print trade press diffuses; about half of the titles or even more will probably disappear from the market! The first publishers have announced that the production of the print titles will be suspended. I doubt whether e-newsletters, crowded with press release content of the manufacturing industry, create benefits, will be the solution.

• PR work and trade press publishing as we know it seems too slow to implement anyway, mostly without its own content — and without reach. And without knowing how the content is received by the recipient.

• Direct marketing is currently evaporating completely. Because: Many are not currently working in the office to which the mailings go.

 


 

In general, the following seems relevant to me:

1. No matter what I do / offer: How can I still reach my customers, prospects, mediators and multipliers?

2. How do I evaluate what moves my stakeholders?

3. How do I instantly create dynamic relationships across networks?

4. How do I find the right tone in terms of content? In the sense of: “I listen and give proactive support”. And not: I tell you what I offer.

And specifically:

5. As a manufacturer, how can I make my new products planned for #drupa2020 tangible from now on?

6. As a print shop, how do I have to secure the business communicatively or establish and expand contacts in the media?

7. Who do I have to team up with to be more effective in the team?

If you have further ideas or suggestions: Please contact me. We can do it together!

BTW: I think the INKISH team could support all of us in the best way!

 


 

Inkish Instant Trailer.001

 

By Andreas Weber

 

Most of us are happy, that #drupa2020 seams to be rescued. By postponing to April 2021. But thats still one year ahead.

So how could business work in the meantime? 

Morten B. Reithoft, founder, CEO and Editor of INKISH.TV got a brillant idea! He created INKISH.INSTANT as a basis for a new way to succeed via state-of-the-art communication. Online + Social Media!

 


INKISH.INSTANT — A new offer by Morten B. Reitoft

Morten explanis: ”INKISH.INSTANT is a new service from INKISH enabling users to use film/video animations in your communication.

Regardless of travel bans, or just a need to get your communication to work instantly —this service will make it happen.

The Smartphones most of us have today are great. With your filming and our editing, we deliver a seamless great storytelling experience. We call it INKISH.INSTANT.”

To access INKISH.INSTANT is easy, convenient and effective. There is a freemium option to get startet. And there are some more cool options to benefit from a local and global network. 

Sounds good? Yes. It’s amazing!


INKISH.INSTANT — The trailer

 

 

 


 

INKISH.INSTANT — Brochure

 

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CONTACT

 

Langebjergvænget 8A
DK-4000 Roskilde
Denmark
Tel: +45 60143036

Henrik Klem Lassen hkl@inkish.tv
+45 22 24 87 43

Morten B. Reitoft mre@inkish.tv
+45 60 14 30 36

Apartment No 2 A
Dew Drop Homes
Poomalliyoorkonam
Peroorkada Post
Thiruvananthapuram, Kerala
South India
Postal code : 695 005
Tel: +91 9526821301

K.S. Ashik
ksa@inkish.tv

Stratego Group
CD Milano Oltre – Palazzo Tintoretto
Via Cassanese 224
20090 Segrate (MI)
Italy
Tel: +39 02 49534500

Enrico Barboglio
eb@inkish.tv

Valentina Carnevali
vc@inkish.tv

Grafkom Nordic network AB
Centralvägen 11 D
194 76 Upplands Väsby
Sweden

Ulf Sunnberg
ulf@inkish.tv
+46 70-043 74 57

Anders Medbo
anders@inkish.tv
+46 70-6453271

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

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By Andreas Weber | German version below

 

The #drupa2020 is guaranteed not to be a no-brainer. The market dynamics are weakening enormously. The spreading coronavirus confusion drastically limits the freedom of action.

How do you cope with these difficult, volatile times? Actually only on the basis of the insight not to rely on the fact that what was originally planned can also take place in this way.

To me it is crucial to survival:

  • Flexibility in thinking and acting.
  • Agility to be able to react immediately and appropriately to unforeseen events.
  • Networking competence and partnerships with real knowledge workers.

And how should that work from a standing start? And right now, 100 days before drupa, in the usually hectic preparation time, when the focus is on the completion of products and presentations?

Everyone is self-responsible for flexibility and agility. Networking can be learned quickly, especially if you find the right partners. And bravely break new ground.

Traditionally, trade magazines (for PR / advertisements) and direct marketing campaigns have always been the safe bet to address visitors and encourage them to visit their booth at drupa. But that is neither flexible nor agile. And certainly not to be timed properly when things change abruptly.

So what to do?

There is still uncertainty as to whether the #drupa2020 can take place and if so, what we all hope for, whether visitors from all over the world can arrive as usual.

I see two main options on an ad hoc basis:

  1. Connect to smart infotainment at the trade fair, as offered by Deborah Corn with her #Printerverse activities in the area of ​​the drupa DNA-Arena in Hall 7.0.
    AND
  2. Use high-quality, innovative communication offers, implemented by the excellently staffed, experienced and smart #INKISH team headed by Morten B. Reitoft — before, during and after drupa2020. INKISH even has a Plan B in case the fair is actually canceled or postponed. — See my story: We all love INKISH.

Why is there no alternative to breaking new ground?

Either way: All exhibitors have to be prepared for the fact that not all potential customers / buyers can be reached through drupa alone. Networking creates impact and is sustainable. And since no exhibitor can do this on its own, partners are needed.

If there are any questions, I can be contacted at any time, preferably via LinkedIn.

 


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#Sonntagsgedanken: Wie man aus der #drupa2020 das Beste rausholt!

Von Andreas Weber

Die #drupa2020 wird garantiert kein ‚No-Brainer’. Die Marktdynamik schwächelt enorm. Die um sich greifende Coronavirus-Konfusion schränkt die Aktionsfreiheit drastisch ein.

Wie meistert man diese schwierigen, volatilen Zeiten? Eigentlich nur auf Basis der Einsicht, sich nicht darauf zu verlassen, dass das, was ursprünglich geplant ist, auch so stattfinden kann.

Überlebenswichtig erscheint mir:

  1. Flexibilität im Denken und Handeln.
  2. Agilität, um auf unvorhergesehenes sofort und adäquat reagieren zu können.
  3. Networking-Kompetenz und Partnerschaften mit echten Wissensarbeitern.

Und wie soll das gehen, so aus dem Stand heraus? Und gerade jetzt, 100 Tage vor der drupa, in der meist hektischen Vorbereitungszeit, wenn der Fokus auf Fertigstellung von Produkten und Präsentationen liegt?

Für Flexibilität und Agilität ist jeder selbst verantwortlich. Networking kann man rasch lernen, vor allem, wenn man die richtigen Partner findet. Und mutig neue Wege beschreiten.

Klassischerweise waren Fachmagazine (PR/Anzeigen) und Direkt-Marketing-Kampagnen stets die sichere Bank, um Besucher anzusprechen und zum Standbesuch auf der drupa zu bewegen. Doch das ist weder flexibel noch agil. Und schon gar nicht zeitlich zu schaffen, wenn Dinge sich abrupt ändern.

Was also tun?

Noch herrscht Ungewissheit, ob die #drupa2020 stattfinden kann und wenn ja, was wir alle hoffen, ob wie gewohnt aus aller Welt Besucher anreisen können.

Ich sehe ad hoc zwei probate Möglichkeiten:

  1. Sich auf der Messe in smartes Infotainment einklinken, wie das Deborah Corn mit ihren #Printerverse-Aktivtäten im Umfeld der drupa DNA-Arena in Halle 7.0 bietet.
    UND
  2. Fachlich hochwertige, innovative Kommunikations-Angebote nutzen, umgesetzt durch das exzellent besetzte, erfahrene und Interview-freudige #INKISH-Team von Morten B. Reitoft – vor, während und nach der drupa2020. INKISH hält dabei sogar noch einen Plan B bereit, falls tatsächlich die Messe ausfallen oder verschoben werden sollte.

Warum ist es alternativlos, neue Wege zu gehen?

So oder so: Alle Aussteller müssen sich darauf einstellen, dass alleine über die drupa nicht mehr alle potentiellen Kunden/Käufer erreicht werden können. Sich zu vernetzen schafft Wirkung und ist nachhaltig. Und da dies kein Aussteller aus sich heraus schaffen kann, braucht man Partner.

Falls Fragen bestehen, ich bin jederzeit ansprechbar, am besten via LinkedIn.

 


 

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By Andreas Weber

 


I think this is why we all LOVE inkish (…) key to our success is to ensure the passion for our industry continues through strong leadership and I know you share my views on this! 😀Mark Hinder via LinkedIn Febr. 29, 2020


 

WOW, what a great statement by Morten B. Reitoft focussing the current challenges of the printing industry: ”However it’s time to create a change. Good leaders can create a demand and the needed change — too many accept a decreasing market without challenging that a major part of the down curve comes from lower prices less than decreasing demand ! I challenge that!“

Admittedly, #drupa2020 as the leading global trade fair for the print industry, like all of us, faces maximum challenges. So do we have to pull our heads down? Or stay silent and hope that everything will be done by itself soon? Hardly likely! In this respect, Morten’s thoughts and commitment are important. important for survival!

Because: Valuable communication about print as the basis of success has never been as important to all of us as it is right now and in the near future. If we take stock, it becomes clear that the classic ways in which we design communication — predominantly through push activities, i.e. sender-driven – hardly have any effect. Especially since the content is technically tailored to the needs of the sender. What we need are relevant messages and content that are based on the real market situation and even more on the needs of the individual.

 

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The INKISH concept for #drupa2020 therefore seems unbeatable to me: using the highest level of expertise of a powerful, international and interdisciplinary team, it builds a bridge between innovations, fresh ideas, constructive criticism, comments, reviews and specific needs. And with the help of real-time communication at the highest level!

The core questions are the following, which affect print shops around the world and their suppliers equally:

  • Is your business model flexible enough to adapt to the winds of change?
  • How can you benefit from state-of-the-art communication methodologies in a proper way?

The evaluation factors are characterized by three crucial keywords:

#measurable   

#noticeable   

#enriching

 


#Inglorious INKISH Team

INKISH Team Meeting in Kopenhagen: Richard Askam, Andreas Weber, Henrik Klem Lassen, Patrick Weltz, Ulf Sunnberg, Tobias G. Nielsen, Chris Jordan, Pat McGrew, Ziga Kovac, Jan Majnik


 

What makes INKISH so special and valuable?

I am sure there is a common sense:  crucial for success at #drupa2020 is the best global conversation you can get — in advance, during and after the trade show.

Therefore it’s possible become part of the unique INKISH Team Approach. And I am very proud of being part of it!

MY POV: Our #INGLORIOUSINKISHTEAM with an extraordinary expertise is able to cover #drupa2020 like never before: 55+ hrs. live broadcasting, showcasing 150+ exhibitors. The best: Anybody could subscribe to INKISH for free to use it and love it.

At least, I am also sure that our approach and USP could be your benefit. Some crucial information and key success factors:

  • INKISH is based on two innovative platforms: INKISH.TV and INKISH.News, which combine all assets of an avant-garde communication world in the digital age
  • quality leadership by INKISH through state-of-the-art conversation management (multilingual, multiperspectival, multimedial)
  • broadest spectrum in interactive storytelling, driven by an international expert team, covering all the relevant drupa topics
  • combining real-time video reporting with a massiv Social Media support; we have by fare the strongest impact on Social Media in the whole industry combined with the most profound experience
    • 100k+ direct contacts to top level experts and executives in 160+ countries around the globe via LinkedIn, Twitter, YouTube, Facebook, Instagram, XING
    • based on the results of drupa 2016 we expect during drupa 2020 more than 10m impressions preliminary via Twitter and LinkedIn
  • we are able addressing and interacting with almost all drupa visitors, exhibitors and mediators in real-time.
  • Last but not least: sustainability at its best! INKISH.News provides a dynamic online platform for collaborative publishing which will be joined with INKISH.TV delivering the best-in-class drupa archive.

 


Do you want to experience more?

Get in touch with Henrik Klem Lassen, INKISH’s smart Business Development Manager


 

Cool samples via LinkedIn

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