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Koenig & Bauer bringt die Automatisierung im Print ganz weit nach vorne. Foto: Koenig & Bauer.

 

Von Klaus-Peter Nicolay, Chefredakteur DRUCKMARKT

 

Auf einen Blick

Koenig & Bauer hat sich ohne Zweifel zu einem der branchenübergreifenden Vordenker bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen entwickelt. Grundlage der kundenorientierten Services um das Produkt herum sind Leistungsdaten der Maschinen und deren Logfiles.

Vielleicht hatte sich der Maschinenbauer bisher zu sehr auf seine Maschinen konzentriert und zu wenig über die vermeintlichen Randthemen gesprochen. Doch zwischen dem 16. und 21. Mai wurden in Radebeul, dem Sitz der Sheetfed-Division, kundenzentrierte Angebote, basierend auf Lösungen zur digitalen Transformation sowie weiterentwickelte und neue datenbasierte Services gezeigt, die sowohl die Erfordernisse und Wünsche von Akzidenz-Druckbetrieben als auch von Verpackungsdruckern erfüllen.

Für uns und die über 1.100 Druckfachleute aus 40 Ländern ein völlig neues Erlebnis, wie die Prozessabläufe in den Unternehmen durch die digitale Transformation verschlankt und optimiert werden können. Damit hat Koenig & Bauer ein Jahr vor der drupa 2020 ein ganz deutliches Zeichen gesetzt. Und das nicht nur für den Bogendruck, sondern übergreifend für alle Druckverfahren.

Hinweis: Der Beitrag erschien in modifizierter Form in der Print-Ausgabe 3-2019 von BEYONDPRINT unplugged. 

 

Print & Mobile sind ein Spitzenteam aus Sicht von Koenig & Bauer.


 

Willkommen: Koenig & Bauer 4.0

Um Drucksachen in einer vorhersehbare Qualität termingerecht zu produzieren, müssen die Produktionsmethoden erstens industriellen Charakter haben und zweitens weitestgehend bedienerunabhängig sein. Dies ist beileibe keine neue Forderung, sondern seit einigen Jahren bereits Teil der Philosophie zeitgemäßer Workflow- und Print-Konzepte. 

Das Fachwissen aus Vorstufe, Druck und Finishing ist längst Teil vieler Maschinenfunktionen geworden oder in Software übergegangen. War das Wissen um das Anordnen der Seiten einer Druckform früher das bestgehütete Geheimnis von Buchbindern oder Sachbearbeitern, sind die Ausschießschemata heute bei Software und Maschinen hinterlegt. Zudem haben Rechner die Aufgaben vieler Mitarbeiter übernommen, der Mensch ist zum Manager autonomer Arbeitsabläufe geworden, trifft prinzipielle Entscheidungen, überlässt die Ausführung aber der Soft- und Hardware in den Maschinen. Das hat in begrenztem Umfang Züge von Künstlicher Intelligenz (KI) angenommen.

Weit bevor das Schlagwort Industrie 4.0 die Runde machte, nannte man derart gesteuerte Prozesse Computer Integrated Manufacturing (CIM). In einigen Industrien also schon vor Jahrzehnten üblich, zweifeln inzwischen auch in der Druckindustrie immer weniger daran, dass weitestgehend „mannlos“ gesetzt, gedruckt oder weiterverarbeitet werden kann. Und selbst Skeptiker müssen eingestehen, dass Maschinenführer zu Tastaturbedienern geworden sind, die nur noch dann eingreifen müssen, wenn wirklich etwas schief läuft. Das prozessgesteuerte, autonome Drucken ist inzwischen bei weit über 500 Druckereien weltweit zum Standard geworden und nahezu automatische Vorstufen-Workflows gehören längst zum Alltag. 

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Foto: Andreas Weber

Die Druckmaschine hat das Sagen

Wer sich jetzt überrascht zeigt, hat das letzte Jahrzehnt schlicht und einfach verschlafen! Die Automatisierung kam weder über Nacht, noch plötzlich, sondern fand Schritt für Schritt Eingang in die Drucktechnik – weit bevor wir Begriffe wie Industrie 4.0 oder Print 4.0 in unseren Wortschatz aufgenommen haben.

Ein geradezu wegweisender Schritt war der Heidelberg-Leitstand Prinect Press Center mit der Funktion Intellistart, der zur drupa 2008 vorgestellt wurde. Hier fand eine Interaktion des Bedieners mit der Druckmaschine in der Form statt, dass die Druckmaschine erstmals das Sagen hatte. Bis dato bediente der Drucker seine Maschine. 

Nunmehr führte Intellistart den Bediener durch die Auftragsvorbereitung und gab für jeden Auftragswechsel eine Liste an Arbeitsschritten vor. Dabei wurde der Automatisierungsgrad der Maschine weitestgehend ausgeschöpft, indem einige Arbeitsschritte von der Druckmaschine gleichzeitig abgearbeitet wurden. So ließ sich die Anzahl der nötigen Bedienschritte um bis zu 70% senken und die Einrichtezeit verkürzen.

Damit erhielt aber nicht nur der Bediener einen umfassenden Überblick über Maschinen-, Auftrags- und Messdaten, zugleich wurde der Druckprozess insgesamt transparenter und Heidelberg bediente sich (mit Zustimmung seiner Kunden) dieser Daten. Darauf wurde zunächst der Remote Service aufgebaut, deckt inzwischen aber fast alles ab, was das Internet of Things (IoT) heute leisten kann. Denn da Druckmaschinen mit einer ausgefeilten Sensorik ausgestattet und mit dem Internet verknüpft sind (etwa 3.000 Sensoren einer Speedmaster liefern permanent Daten an eine Cloud), kann der Zustand und Arbeitsablauf der Maschinen permanent überwacht werden, um zum Beispiel auf einen drohenden Störfall reagieren zu können – auch schon, bevor er eintritt.

 

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In einem Expertengespräch informierten Stefan Segger (Koenig & Bauer Digital & Webfed), Dr. Peter Lechner (Koenig & Bauer Flexotecnica), Franc Freixes (Koenig & Bauer Iberica), Markus Müller (Koenig & Bauer Coding) und Pinar Kucukaras (Koenig & Bauer Duran) über ihre aktuellen Technologielösungen für den Verpackungsdruck. Foto: Koenig & Bauer

 

360-Grad-Sicht

Auch Koenig & Bauer ist schon seit 1995 in der Lage, Daten von Maschinen auszuwerten und darauf basierend Services anzuwenden. Doch diese Art von Datenaustausch ist längst keine Einbahnstraße mehr, sondern Teil der Kommunikation zwischen Anwendern und Lieferanten, die sich in Zukunft noch weitaus stärker verändern und ein neues Kundenerlebnis entstehen lassen wird. 

„Die 360-Grad-Sicht sorgt dafür, dass Drucker über die Leistungsdaten ihrer Maschinen profitabler werden können. Digitalisierung und Vernetzung spiegeln heute die Erwartungshaltung der Anwender wider. Sie wollen wissen, wie sie besser und erfolgreicher werden können. Es ist die Aufgabe der Hersteller, Angebote rund um das Kernprodukt Druckmaschine zu schaffen, mit denen sie diese Erwartungen erfüllen können“, sagt Thomas Göcke, Head of Digitalization & Marketing bei Koenig & Bauer Sheetfed.

Die Druckmaschinenhersteller sammeln also enorme Datenmengen aus Sensoren, Maschinenlogs und Remote-Plattformen. Intelligente Analysen lassen aus den Datenströmen (Big Data) wichtige Informationen werden, die durch das frühzeitige Erkennen von beispielsweise Fehlfunktionen zur Risikominimierung führen können. Durch Big Data können zudem weitere Kundennutzen identifiziert werden, die über die bekannten, sich aber stetig verändernden Bedürfnisse hinausgehen. 

 

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Foto: Andreas Weber

 

Trends, Muster, Zusammenhänge

So können mithilfe der Daten Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen in der Produktion und in den Produkten erreicht werden. Denn aus der Häufigkeit bestimmter Fehler lassen sich auch Rückschlüsse auf die Konstruktion der Maschinen ziehen und können zu einer gezielten Neu- oder Weiterentwicklung der Maschine in der Konstruktion führen. Möglicherweise wäre ein Zusatzmodul an der Maschine des Kunden hilfreich und könnte via Nachrüstung ein Problem beheben etc. 

„Um herauszufinden, welche Trends, Muster und Zusammenhänge in den Daten zu finden sind und wie diese für neue und sinnvolle Anwendungen eingesetzt werden können, führen wir jede einzelne Meldung der Maschine wie etwa ‘Druck an’, ‘Maschinenleistung’, ’Farbverbrauch’, ‘Stopper’ und vieles mehr zusammen. Aus einigen Milliarden Einzelinformationen überführen Algorithmen die Daten in für uns erkennbare Jobs. So liegen in unserer Datenbank etwa 22 Millionen unterschiedliche Druckjobs“, erläutert Wilfried Schumacher-Wirges, KEB Automation KG und bis Mai 2019 Spezialist IoT Solutions bei Heidelberg.

Die Spreu vom Weizen trennen

„Dabei gilt es, große Mengen an Daten zu erfassen und mit hoher Performance und Präzision auszuwerten“, erläutert Thomas Göcke und verwendet einen Begriff, der zunächst einmal für Staunen sorgt: Künstliche Ignoranz. Gemeint ist damit, dass „sich aus den gewaltigen Datenströmen das normale Verhalten von den Gesamtdaten trennen lässt.“ 

Schließlich liefert eine ausgewachsene Rapida täglich so um die 20.000 Datensätze, bei denen für die Analysen eigentlich nur diejenigen interessant sind, die von der Norm abweichen. „Mit Artificial Ignorance bleiben Daten übrig, die auf unnormales Verhalten der Maschinen hinweisen. Ungewöhnliche Ereignisse, die zu einer Störung führen, sind somit erlern- und erkennbar. Verbindet man das Wissen aus Data Science, nutzt Algorithmen und Künstliche Intelligenz mit dem Know-how von Servicetechnikern und Ingenieuren, gelingt es, Ausfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen“, erläutert Göcke

 

 

Drucken ohne Bedienereingriff

Aus solchen Erkenntnissen sowie dem Dialog zwischen Kunden und Maschinenbauer sind Anwendungen wie das autonome Drucken, die derzeit ultimative Stufe der vollautomatisierten Druckproduktion, erst möglich geworden und beeinflussen die Weiterentwicklungen. Das Konzept Push-to-Stop und die Bedienerführung Intellistart 2 bei Heidelberg sowie ErgoTronic AutoRun bei Koenig & Bauer ermöglichen den voll automatisierten und nahezu bedienerlosen Auftragswechsel – vom letzten Gutbogen eines Auftrags bis zum Start einer neuen Produktion.

Um autonomes Drucken zu realisieren, sind jedoch bestimme Voraussetzungen notwendig: Alle Rüstprozesse müssen automatisiert und die Maschinen mit Inline-Farbmessung ausgestattet sein. Die Maschine übernimmt den Auftragswechsel ohne Bedienereingriff, startet selbsttätig die Neuproduktion und entscheidet ebenfalls autonom, wann die vordefinierten Qualitätsparameter erreicht sind. Hierzu kommen weitere Software-Module zum Einsatz. 

Was dem Drucker noch bleibt, ist das Überwachen des Prozesses, das Einstecken der Druckplatten in die automatischen Plattenwechsler und gegebenenfalls ein Wechsel der Papierstapel.

Zurzeit ist ein autonomer Druckprozess sicher nicht für alle Anwendungen sinnvoll und realisierbar, aber bei Auftragsfolgen mit gleichen Parametern bezüglich Bedruckstoff und Farbbelegung, wie es beispielsweise bei Sammelformen, Signatur- oder Sprach-Wechseln vorkommt, ist autonomes Drucken eine interessante Produktionsvariante im Akzidenz- wie auch Verpackungsdruck. 

 

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Thomas Göcke, Leiter Marketing & CRM von Koenig & Bauer Sheetfed, stellte den IoT-basierten Serviceprozess vor. Foto: Koenig & Bauer.

 

IoT-basierter Serviceprozess

„Vielen Druckereien geht es aber gar nicht so sehr um autonomes Drucken, sondern um höchste Verfügbarkeit der Maschinen. Deshalb werden wir weiter optimieren, um auf Kundenseite eine höhere Produktivität zu erzielen. Je größer die Datenbasis ist und je ausgefeilter die Analysealgorithmen sind, desto verlässlicher gestaltet sich die Vorhersage“, ist Thomas Göcke überzeugt. 

Koenig & Bauer entwickelte hierzu einen IoT-basierten Serviceprozess. Dieser erkennt Fehler und deren Ursachen an der Rapida-Maschine bereits vor dem Auftreten und analysiert sie automatisch. Der Service-Manager hat einen vollständigen Überblick über den Fall und die Maschine. Auf dieser Basis plant er die Fernwartung und eventuelle Serviceeinsätze. Der Techniker vor Ort behebt den Fehler im Rahmen von vorab geplanten Einsätzen, bevor es zu einem Maschinenausfall kommt. 

Der Anwender profitiert von zuverlässiger Produktion und Leistungssteigerungen. Mit seiner ServiceApp hat der Service-Techniker Zugriff auf die Maschinen- und Service-Historie und kann seinen Service-Report direkt auf seinem mobilen Endgerät unterschreiben.

 

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Thomas Göcke erläutert die fulminante ‘Digital Roadmap’ von Koenig & Bauer. Foto: Koenig & Bauer.

 


 

Kontakt und weitere Informationen

 


 

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To keep informed follow on Twitter via hashtag #hid17.

 

Graphic Repro On-line News Review to Friday 20 January 2017

Welcome to this week’s news roundup of 20 of the best received during the past seven days, as well as the latest Verdigris Environmental Blog from Laurel Brunner, and the two very latest Wild Format Technology Guides from Digital Dots, bringing the total in this new series to 19.
You’ll find a number of superb sales and recent intallations among this week’s posts for leading technology from Ricoh in the UK; Heidelberg in North America; from Fujifilm with Inca Digital in Johannesburg, South Africa; KBA in the United States; EFI in both Spain and Israel; IFS with Foliant in the UK; Edale in Thailand; and MPS with its first Domino-powered Hybrid narrow web press in North America.
Event news this week came from this year’s sell-out EFI Connect customer event in Las Vegas on Wednesday, Thursday and Friday; with upcoming event news from Heidelberg for its participation in PrintWeekLive! In the UK which takes place from 8 – 9 March; and from Ricoh Europe on Friday, with its plans for Hunkeler Innovationdays in Lucerne next month.
New kit this week from Intec, Zund and Drytac on Monday; from Canon with three new MFP devices on Wednesday; and from Komori on Thursday with its very latest Lithrone press, which it describes as the ultimate one-pass double-sided printing press to meet the most demanding requirements.
The tailender is from Sappi and Felix Schoeller, who jointly announced on Thursday they are to develop sustainable packaging solutions by combining their unique core competencies.

That’s it until next time.

My best regards,
Mike Hilton
 

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EFI Connect was a big success. Read more.

e-News comprises:  Headline News – Online Feature Articles – the Verdigris initiative and Wild Format Technology Guides from Digital Dots, and our Drupa and Newsroom, all of which can be accessed from the Website Home Page and its Index. We also have News in Review, which provides a weekly overview and listing of all news added to the site in the prior week. 

Headline News
Over 28,000 news items have now gone online since we launched our Website in September 2001. News for the past 24 months can still be accessed via the Home Page and its continuation news page

Week beginning Mon 16 January – actual date published also appears in article footline

Monday
New Intec CS3000 model launched today
Intec enhances ColorSplash digital imaging range with new CS3000 with affordability in mind for lower volume users…

Hubergroup develops MGA Natura sheetfed ink series
The fast-setting ink series is ideal for high-volume printing of food packaging and fast post-print processing…

Zünd adds more powerful, versatile, automated router
With the high-powered RM-L router option, Zünd brings to market a robust new 3.6kW routing solution…

Drytac announces new Polar Carpet film for graphics
Create ‘Slip Certified’ slip resistant short-term graphics for short pile carpets with Drytac’s Polar Carpet film…

Tuesday
Advantage Ricoh in digital colour printing stakes
ADP has swopped Xerox for Ricoh and it is thumbs up for the C9110 from the Dorchester UK printer. By Gareth Ward…

Classic Open House for Heidelberg’s classic X-Press
Open House at Classic Litho + Design, Inc. showcases cost-effective benefits of high-spec Heidelberg Speedmaster CD 102…

Pureprint has fast turnaround work covered with Foliant
IFS-supplied Foliant Taurus Laminator supports demand for 24-hour delivery at Pureprint Group in the UK…

Edale eight-colour press for EVA in Thailand
EVA Enterprise in Bangkok, Thailand, returns to Edale to invest in full UV FL3 eight-colour label printing press…

Wednesday
Fujifilm and USS Graphics: A South African success story
Full-service South African commercial printer strengthens its Fujifilm partnership with second Inca Digital Onset in two years…

Heidelberg digital and litho live at PrintWeekLive!
Under the banner Simply Smart there will be a Press Center XL 2 and Versafire CV five-colour B3 digital press; with Anthony Thirlby representing Heidelberg on the discussion panel…

EFI Connect once again reached sell-out capacity
Global EFI customers from 37 nations jumpstart their business opportunities in 2017 at sold-out Connect conference…

Canon announces three new imageRunner Advance MFPs
New Canon multi-function printer series designed to meet the demands of today’s modern office environments…

Thursday
Sappi Europe and Felix Schoeller Group to collaborate
Sappi and Felix Schoeller to jointly develop sustainable packaging solutions by combining their unique core competencies…

Komori announces Lithrone GX44RP debut
Komori has developed the ultimate one-pass double-sided printing press to meet the most demanding requirements…

First EFI Nozomi C18000 for Hinojosa in Spain
Hinojosa selected for first worldwide installation of EFI’s Nozomi C18000 single-pass LED inkjet corrugated board press…

MPS EF SYMJET hybrid press first for North America
Meyers is first in North America to purchase the MPS EF SYMJET digital UV inkjet label press powered by Domino…

Friday
Ricoh at Hunkeler Innovationdays 2017 in Lucerne
Ricoh to focus on end-to-end workflow with Ricoh Pro VC60000; and Pro C9100 at Hunkeler Innovationdays in February…

Premier boosts productivity with Promatrix 106 CS
Premier Folding Carton in Cincinnati reaping the benefits of Heidelberg’s Promatrix 106 CS die-cutting machine…

El Paso Paper Box adds KBA Rapida 106 seven-colour
Texas firm differentiates itself with perfecting, full inline UV, upgraded quality controls, and faster productivity…

Campus Digital Imaging adds EFI Vutek 3r LED printer
Newly launched roll-to-roll model replaces three printers, improving throughput and enabling same-day delivery for Israeli firm…

A couple of the key articles from last week… 

Xaar signs piezo inkjet printhead partnership with Xerox
Xaar has signed an agreement with Xerox Corporation to partner for bulk piezo inkjet printhead production…

Ricoh achieves BPIF ISO 12647 certification
Ricoh UK Products Ltd achieves world’s first UKAS accredited ISO 12647 certification for a digital press manufacturer…

GraphicRepro.Net e-News  (ISSN 1814-2923) is sponsored and made possible by:

Heidelberger Druckmaschinen AG  (Heidelberg), The world’s largest printing press manufacturer for the industry worldwide. Heidelberg customers enjoy the most comprehensive and extensive sales and service network in the industry for JDF compliant workflow, computer-to-plate, sheetfed offset, Web-to-print, digital printing, digital inkjet for labels and packaging, folding and finishing, and consumables. with offices in around 170 countries. Visit the Heidelberg Website for more information.

drupa 2020 (drupa), the international flagship fair of the printing and media industry, responds to the challenges of the changing market and provides pioneering solutions for the future. This is highlighted by the new marketing and communication strategy where drupa claims its position as ‘No.1 for Print & Crossmedia Solutions’. Visit the drupa 2020 Website.You should also visit blog.drupa.comfor the very latest industry news and developments.

Online Feature articles 2014 – 2017
Only 49 articles for last year – but you will find another eleven Expert Articles and ten drupa ante portas Blogs from Andreas Weber in our drupa Newsroom. There were over 70 last year, and over 90 in 2013 and in 2014 which can still be accessed via the Index on the Home Page.

Online Features Nov/Dec Chapter 08

Previous…   
Improving colour across suppliers
Colour is an integral part of every product we see and touch, and it elicits an emotional response. By Shoshana Burgett, director of corporate strategy for X-Rite Pantone…

Verdigris – Environmental Initiative

Laurel Brunner’s weekly Verdigris Blogs 2017

Trumping the Paris Agreement
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 20 Jan

Previous…   
Packaging Technology Cuts Emissions
The weekly Verdigris blog by Laurel Brunner – Fri 13 Jan

Technology Guides – from Digital Dots

Technology Guides for Wild Format 2016 – 2017
This is the brand new series for 2016 – 2017. The first 18 can now be found in this special section in the Index on our Website Home Page. All have illustrated PDFs to download.

No 19 – Installation Basics for Wide Format Projects
Have you ever heard that print is dead? Well, if you have, I’m sure you disagree, especially when we look at the development of digitally printed options. By Paul Lindström

No 18 – Machine Head
Investing in the right wide format equipment is paramount for any digital print provider. With options more diversified than ever, just how do you find out which machine will really rock your shop? By Sonja Angerer…

Drupa Newsroom
Our Drupa Newsroom with news from Messe Düsseldorf and for Drupa 2016 can be found in the Index. It is divided into Chapters for your convenience… but you must scroll down to view each Chapter and its content when you visit the Newsroom

News from Messe Düsseldorf 2016 – 2017

Previous…   
Messe Düsseldorf to reconstruct Southern Section
Plans for the reconstruction of the South Entrance and Halls 1 + 2 in a EUR 140m investment approved for completion in 2019…

The various Chapters in the drupa Newsroom are highlighted below. When you enter, just scroll down to see and access the complete collection::

drupa daily; drupa Exhibitors’ show + post-show News; drupa pre-show Exhibitor news; post-drupa from Messe Düsseldorf; drupa ante portas Blogs from Andreas Weber; drupa Expert Articles – and more

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If you would like to send news for consideration for the Graphic Repro On-line Website (ISSN 1814-2915) or to submit comments, please e-mail Mike Hilton at: graphicrepro.za@gmail.com.

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Interesting post by Ricoh on print communicaton business and the value of social media.

Source:

 

Twitter is a treasure trove of content so rich with data that scientists are using it to predict when someone will get sick with the flu. But what value does this data mine bring to businesses and marketers?  Twitter first officially addressed some of its most loyal users – brands – with theintroduction of its “Promoted Tweets” feature in 2010, which allowed companies to pay for tweets to appear prominently in the timelines of their followers and users searching on specified keywords.  While it was a monumental shift for the successful startup in search of a business model, it only represented a small step in tackling an essential aspect of marketing – relevance.

As Dan Berthiaume points out in his recent column, Twitter’s new “targeted tweets” feature goes a step further in offering companies relevance by allowing them to send their Promoted Tweets to specific audiences based on new dimensions – such as location, platform and device. This is an important improvement for advertisers who previously had to choose between “spraying and praying” (e.g. sending a tweet about a US-only promotion to all of their followers) or repeating their tweet multiple times to reach their target audience  (e.g. tweeting time sensitive content several times to ensure that it reached various time zones).

Both choices left much to be desired – and risked much to be lost; mass tweeting meant many people received irrelevant offers and repeated tweeting meant that potentially interested followers were being turned off by redundancy (and disinterested customers were being annoyed multiple times). According to Berthiaume, “Every customer is of magnified importance to an SMB, so potentially alienating customers by sending repetitive or irrelevant tweets is especially dangerous.”

Targeted tweets not only represent a key tactical avenue for marketers who are in the deployment stage of a Precision Marketing campaign, they also symbolize how social media is reacting to what we call “The Relevance Era”- and how indispensible data and analytics are in successful marketing campaigns.  In addition to leveraging the immediacy of their medium, companies such as Twitter are also using the structured metadata associated with status updates such as geolocation and device information to help marketers.

But what about the data that makes social media “social”? In the world of data analytics and predictive modeling, social media is considered “free-form” data – it lives outside of rating scales, checkboxes and multiple choice options and offers a unique, valuable type of information.  Sentiment analysis of social media is increasingly being addressed by software (Twitter even allows users to search for positive and negative tweets) and companies such as Gaylord Entertainment effectively use social media data to monitor customer issues in real time.  While metadata is useful, perhaps Twitter will also allow marketers to target users based on more abstract criteria, such as sentiment and meaning, in the future.

As tablets and mobile devices drive social media’s popularity and increase its value as a decision-making tool, and as businesses turn to social media to increase the ROI of their marketing spending, social media allows business to address almost all the steps of the Precision Marketing approach: gathering data, analyzing and modeling, deploying and measuring.

One thing is clear, whether its direct mail, email, or social media – sending out a marketing message is just a start; precisely targeting the right message to the right audience via the right channels is the most important part of the battle for hearts and minds of customers.

Read more about how companies have effectively used social media in Sandra Zoratti’s new book, Precision Marketing: Maximizing Revenue Through Relevance.

 

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