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© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Von Andreas Weber, CEO Value Communication AG, Founder and publisher Edition Value Art+Com | Video-Animation: Laurenz Sill, Mainz

 

Die Edition Value Art+Com beschreitet Neuland. Wir publizieren nicht nur. Wir kommunizieren, interagieren und schaffen Neues. Im Team mit den besten kreativen Köpfen.

›Art and Artists need good Communicators!‹ — Wir bieten Kunst und Künstlern eine zeitgemäße mediale Bühne.

Wir schaffen für Künstler eine umfassende, stimmige und kommunikativ-mediale Inszenierung, die ihre Kunst und ihre Persönlichkeit in den Fokus nimmt und ihnen eine außergewöhnliche Wirkungskraft verleiht: Mit hochwertigem, digital gedrucktem Exklusiv-Buch, eBook, Posterbüchern, Blogposts, Videoanimationen und professionellem Social-Media-Support via Facebook, Google+, YouTube und Twitter.

Unsere Value Art+Com-Publikationen sind rund um die Uhr lokal, national und weltweit zugänglich.

We proudly present:

„InSightOut — Dietmar Gross  Malerei“

Die umfassende, gleichnamige Kunstausstellung im Osthaus Museum Hagen bot beste Gelegenheit, Themen aus dem Werk des renommierten Künstlers zu selektieren, speziell zu arrangieren und kommunikativ empathisch in Szene zu setzen.

„Meine Malerei ist authentisch!“, sagt der Künstler über sich selbst. Recht hat er! — Und das haben wir als Leitmotiv seiner Inszenierung aufgegriffen und verlängern die Erlebnismöglichkeit seiner Kunst über die Ausstellungszeit hinaus.

Das Besondere an der Kunst von Dietmar Gross, die malerische Vollendung seiner Gemälde, machen wir mit der Edition Value Art+Com unverfälscht auf höchstem Qualitätsniveau analog und digital anschaulich und zugänglich. Und das nicht nur für Ausstellungsbesucher, sondern für alle, die sich vor, während und nach der Ausstellung interessieren und durch Publikationen individuell erleben wollen! — Nicht mehr, nicht weniger.

 

 

Die Publikationen im Überblick:

 

Weitere mediale Neuschöpfungen folgen bis zur Eröffnung der Ausstellung am 15. November 2014, 16 Uhr im Osthaus Museum Hagen.

Gäste sind herzlich willkommen und sollten sich überraschen lassen. Einladung siehe unten.

 

Wer sich Verschiedenes anschauen möchte, kann nachfolgende Links anklicken:

http://value-art-com.myshopify.com/collections/frontpage/products/insightout-dietmar-gross-malerei-vorzugsausgabe-subskriptions-angebot-bis-31-10-2014

http://youtu.be/qJ2rSqFd7bI?list=UUIn4XcTA7c3o0g5PZwFG8pg

https://www.facebook.com/valueartcom

http://valuetrendradar.com/2014/09/20/value-artcom-insightout-intermediale-publikation-zur-malerei-ausstellung-von-dietmar-gross-in-hagen/

 

 

Zusammenfassung aktueller Social Media Tweets (Posts):

 

Screenshot Storify 01112014

 

Image

 Illustration @ 2013: Lidia Lukianova, SF Bay Area/California

Text: Andreas Weber

 

In Mainz hat es begonnen. In Mainz geht es nun weiter. Neue Lösungswege und innovative Werkzeuge für die Verlags- und Medienbranche versprach die „media.expo 2013“. Im Fokus stand der fachliche Austausch – Vorträge, Podiumsdiskussionen, das Get-Together – sowie das Networking. Das ist in Anbetracht der Umsatz- und Vertragsentwicklungen bitter nötig. Denn es scheint, also hätten bislang viele Verlage (nicht nur in Deutschland) die Zeichen der Zeit verschlafen. Trotz Euphorie und Feuereifer beim „Digitalgeschäft“ haben Verlage bei innovativen Entwicklungen so gut wie keine Karten im Spiel. Doch außer Spesen ist bis dato nichts gewesen. Tausende Verlags-Apps und Verlags-Websites finden nicht ausreichend Nutzer bzw. spielen die hohen Investments nicht rein. Würde Google nicht den Traffic bringen bzw. Apple nicht die iPad-Plattform gestellt haben, wäre beim Thema „Digitaler Verlags-Content“ keine Perspektive für Verlage vorhanden.

Denn Verlage steuern oder entwickeln keine eigenen intermedialen Kommunikationssysteme, sondern nutzen ›nicht-dialogische‹ Kommunikationskanäle. Sie wenden nach wie vor einen hohen Umsatzanteil für die Content-Erstellung auf. Ratlos werden Phänomene wie Twitter, Facebook sowie Blogs hingenommen, ohne Paroli zu bieten.

Noch schlimmer: Verlage investieren nicht mehr ins Kerngeschäft „Print“. Durch ein offensichtliches Desinteresse an Print-Innovations-Technologien und eine nicht zeitgemäße Medienproduktionstechnologie-Kompetenz bleibt nur, den Rotstift bei den Herstellungskosten anzusetzen: Kleinere Auflagen, billigeres Papier usw. Oder man kehrt Print den Rücken. Bei der media.expo fand das Niiu-Projekt seine Wiederauferstehung. Seit dem 02. April 2013 ist die individualisierte Tageszeitung Niiu als iPad-App erhältlich — nachdem die Print-Version der „Wünsch-Dir-Was-Zeitung“ 2011 gescheitert war. Also: Ade Print, wir haben es nicht hinbekommen. Versuchen wir es halt auf dem Tablet-PC. Da kann man auch prima scheitern…

Rotiert der arme Gutenberg im Grab?

Durch die Innovation der Print-Medienprodukte kann eine weitaus bessere Wertschöpfung erzielt und es können neue Märkte erschlossen werden. Das hat der alte Gutenberg gewusst und damit die Welt verändert. Nur den modernen Print-Verlagen fehlt eine solche Vision und Power. Konkrete Hinweise, wie man dies bewerkstelligt, gab es schon vor mehr als einer Generation. Damals entwickelten an verschiedenen Orten der Welt Menschen die Idee, die Kommunikation mit Medien zu revolutionieren. IT/Computing, Web und Print wurden als integraler Bestandteil einer neuen Kommunikationskultur gesehen. Treiber der Entwicklung war damals neben Xerox Corporation der IT-Konzern Hewlett-Packard und nahm Mitte der 1990er Jahre vorweg, was heute in beeindruckender Art und Weise Gestalt angenommen hat: Digitale und analoge Medien stellen in der Kommunikation keinesfalls einen Widerspruch dar, sondern bilden ein neues, intermediales, hybrides System.

Die grundlegenden Ideen und Visionen von Damals sind immer noch gültig und lauteten:

• Durch das Internet und das TCP-IP-Protokoll entstand eine neue Infrastruktur, die den Wert und die Effektivität von Print-Medienprodukten exponentiell steigert. Vorausgesetzt, drucken wird digital.

• Print und Online sind vernetzt und bilden eine Einheit.

• Die bedarfsgerechte Print-Medienproduktion erfolgt als Just-in-time-Fertigung.

• Print-Medienprodukte entstehen auf Basis automatisierter Prozesse.

• Print-Inhalte werden relevanter, wenn sie auf Wunsch des Kunden individuell gestaltet sind.

Kein Wunder also, das sich beste Beispiele für Print-Innovationen im Angebot von führenden Digitaldruckern wie Elanders Germany finden: Mit Calvendo.de werden automatisiert übers Web personalisierte Kalenderbücher gefertigt und vertrieben. Oder über Socialmemories.com werden automatisch aus Social Media-Inhalten bei Facebook, Twitter und Co. feinste Druckwerke. Partner von Elanders sind allerdings nicht mehr traditionelle Verlage, sondern Start-ups.

Fazit: Der Verlagsbranche fehlt es an geeigneten zeitgemäßen Ideen und es fehlt an Motivation zur Innovation des Kerngeschäfts mit Print, die durch digitale Kommunikations-Technologie-Kompetenz getrieben ist. Statt dessen läuft man den Entwicklungen hinterher und fokussiert sich ausschließlich auf ständig neue, von Dritten für ihre (und damit andere!) Zwecke entwickelten Kommunikationskanäle, die willkürlich von Verlagen zu „ihren neuen Medien“ umgewidmet werden, um darin wie bisher Werbung in Medien zu betreiben. Traurig aber wahr: Dadurch ist eine wirtschaftliche Schieflage vorprogrammiert, wie es die Verlagsumsätze jetzt schon zeigen!