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Tag Archives: AI

ThinkPaper Quo Vadis Print Automation KBA.001

Koenig & Bauer bringt die Automatisierung im Print ganz weit nach vorne. Foto: Koenig & Bauer.

 

Von Klaus-Peter Nicolay, Chefredakteur DRUCKMARKT

 

Auf einen Blick

Koenig & Bauer hat sich ohne Zweifel zu einem der branchenübergreifenden Vordenker bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen entwickelt. Grundlage der kundenorientierten Services um das Produkt herum sind Leistungsdaten der Maschinen und deren Logfiles.

Vielleicht hatte sich der Maschinenbauer bisher zu sehr auf seine Maschinen konzentriert und zu wenig über die vermeintlichen Randthemen gesprochen. Doch zwischen dem 16. und 21. Mai wurden in Radebeul, dem Sitz der Sheetfed-Division, kundenzentrierte Angebote, basierend auf Lösungen zur digitalen Transformation sowie weiterentwickelte und neue datenbasierte Services gezeigt, die sowohl die Erfordernisse und Wünsche von Akzidenz-Druckbetrieben als auch von Verpackungsdruckern erfüllen.

Für uns und die über 1.100 Druckfachleute aus 40 Ländern ein völlig neues Erlebnis, wie die Prozessabläufe in den Unternehmen durch die digitale Transformation verschlankt und optimiert werden können. Damit hat Koenig & Bauer ein Jahr vor der drupa 2020 ein ganz deutliches Zeichen gesetzt. Und das nicht nur für den Bogendruck, sondern übergreifend für alle Druckverfahren.

Hinweis: Der Beitrag erschien in modifizierter Form in der Print-Ausgabe 3-2019 von BEYONDPRINT unplugged. 

 

Print & Mobile sind ein Spitzenteam aus Sicht von Koenig & Bauer.


 

Willkommen: Koenig & Bauer 4.0

Um Drucksachen in einer vorhersehbare Qualität termingerecht zu produzieren, müssen die Produktionsmethoden erstens industriellen Charakter haben und zweitens weitestgehend bedienerunabhängig sein. Dies ist beileibe keine neue Forderung, sondern seit einigen Jahren bereits Teil der Philosophie zeitgemäßer Workflow- und Print-Konzepte. 

Das Fachwissen aus Vorstufe, Druck und Finishing ist längst Teil vieler Maschinenfunktionen geworden oder in Software übergegangen. War das Wissen um das Anordnen der Seiten einer Druckform früher das bestgehütete Geheimnis von Buchbindern oder Sachbearbeitern, sind die Ausschießschemata heute bei Software und Maschinen hinterlegt. Zudem haben Rechner die Aufgaben vieler Mitarbeiter übernommen, der Mensch ist zum Manager autonomer Arbeitsabläufe geworden, trifft prinzipielle Entscheidungen, überlässt die Ausführung aber der Soft- und Hardware in den Maschinen. Das hat in begrenztem Umfang Züge von Künstlicher Intelligenz (KI) angenommen.

Weit bevor das Schlagwort Industrie 4.0 die Runde machte, nannte man derart gesteuerte Prozesse Computer Integrated Manufacturing (CIM). In einigen Industrien also schon vor Jahrzehnten üblich, zweifeln inzwischen auch in der Druckindustrie immer weniger daran, dass weitestgehend „mannlos“ gesetzt, gedruckt oder weiterverarbeitet werden kann. Und selbst Skeptiker müssen eingestehen, dass Maschinenführer zu Tastaturbedienern geworden sind, die nur noch dann eingreifen müssen, wenn wirklich etwas schief läuft. Das prozessgesteuerte, autonome Drucken ist inzwischen bei weit über 500 Druckereien weltweit zum Standard geworden und nahezu automatische Vorstufen-Workflows gehören längst zum Alltag. 

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Foto: Andreas Weber

Die Druckmaschine hat das Sagen

Wer sich jetzt überrascht zeigt, hat das letzte Jahrzehnt schlicht und einfach verschlafen! Die Automatisierung kam weder über Nacht, noch plötzlich, sondern fand Schritt für Schritt Eingang in die Drucktechnik – weit bevor wir Begriffe wie Industrie 4.0 oder Print 4.0 in unseren Wortschatz aufgenommen haben.

Ein geradezu wegweisender Schritt war der Heidelberg-Leitstand Prinect Press Center mit der Funktion Intellistart, der zur drupa 2008 vorgestellt wurde. Hier fand eine Interaktion des Bedieners mit der Druckmaschine in der Form statt, dass die Druckmaschine erstmals das Sagen hatte. Bis dato bediente der Drucker seine Maschine. 

Nunmehr führte Intellistart den Bediener durch die Auftragsvorbereitung und gab für jeden Auftragswechsel eine Liste an Arbeitsschritten vor. Dabei wurde der Automatisierungsgrad der Maschine weitestgehend ausgeschöpft, indem einige Arbeitsschritte von der Druckmaschine gleichzeitig abgearbeitet wurden. So ließ sich die Anzahl der nötigen Bedienschritte um bis zu 70% senken und die Einrichtezeit verkürzen.

Damit erhielt aber nicht nur der Bediener einen umfassenden Überblick über Maschinen-, Auftrags- und Messdaten, zugleich wurde der Druckprozess insgesamt transparenter und Heidelberg bediente sich (mit Zustimmung seiner Kunden) dieser Daten. Darauf wurde zunächst der Remote Service aufgebaut, deckt inzwischen aber fast alles ab, was das Internet of Things (IoT) heute leisten kann. Denn da Druckmaschinen mit einer ausgefeilten Sensorik ausgestattet und mit dem Internet verknüpft sind (etwa 3.000 Sensoren einer Speedmaster liefern permanent Daten an eine Cloud), kann der Zustand und Arbeitsablauf der Maschinen permanent überwacht werden, um zum Beispiel auf einen drohenden Störfall reagieren zu können – auch schon, bevor er eintritt.

 

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In einem Expertengespräch informierten Stefan Segger (Koenig & Bauer Digital & Webfed), Dr. Peter Lechner (Koenig & Bauer Flexotecnica), Franc Freixes (Koenig & Bauer Iberica), Markus Müller (Koenig & Bauer Coding) und Pinar Kucukaras (Koenig & Bauer Duran) über ihre aktuellen Technologielösungen für den Verpackungsdruck. Foto: Koenig & Bauer

 

360-Grad-Sicht

Auch Koenig & Bauer ist schon seit 1995 in der Lage, Daten von Maschinen auszuwerten und darauf basierend Services anzuwenden. Doch diese Art von Datenaustausch ist längst keine Einbahnstraße mehr, sondern Teil der Kommunikation zwischen Anwendern und Lieferanten, die sich in Zukunft noch weitaus stärker verändern und ein neues Kundenerlebnis entstehen lassen wird. 

„Die 360-Grad-Sicht sorgt dafür, dass Drucker über die Leistungsdaten ihrer Maschinen profitabler werden können. Digitalisierung und Vernetzung spiegeln heute die Erwartungshaltung der Anwender wider. Sie wollen wissen, wie sie besser und erfolgreicher werden können. Es ist die Aufgabe der Hersteller, Angebote rund um das Kernprodukt Druckmaschine zu schaffen, mit denen sie diese Erwartungen erfüllen können“, sagt Thomas Göcke, Head of Digitalization & Marketing bei Koenig & Bauer Sheetfed.

Die Druckmaschinenhersteller sammeln also enorme Datenmengen aus Sensoren, Maschinenlogs und Remote-Plattformen. Intelligente Analysen lassen aus den Datenströmen (Big Data) wichtige Informationen werden, die durch das frühzeitige Erkennen von beispielsweise Fehlfunktionen zur Risikominimierung führen können. Durch Big Data können zudem weitere Kundennutzen identifiziert werden, die über die bekannten, sich aber stetig verändernden Bedürfnisse hinausgehen. 

 

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Foto: Andreas Weber

 

Trends, Muster, Zusammenhänge

So können mithilfe der Daten Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen in der Produktion und in den Produkten erreicht werden. Denn aus der Häufigkeit bestimmter Fehler lassen sich auch Rückschlüsse auf die Konstruktion der Maschinen ziehen und können zu einer gezielten Neu- oder Weiterentwicklung der Maschine in der Konstruktion führen. Möglicherweise wäre ein Zusatzmodul an der Maschine des Kunden hilfreich und könnte via Nachrüstung ein Problem beheben etc. 

„Um herauszufinden, welche Trends, Muster und Zusammenhänge in den Daten zu finden sind und wie diese für neue und sinnvolle Anwendungen eingesetzt werden können, führen wir jede einzelne Meldung der Maschine wie etwa ‘Druck an’, ‘Maschinenleistung’, ’Farbverbrauch’, ‘Stopper’ und vieles mehr zusammen. Aus einigen Milliarden Einzelinformationen überführen Algorithmen die Daten in für uns erkennbare Jobs. So liegen in unserer Datenbank etwa 22 Millionen unterschiedliche Druckjobs“, erläutert Wilfried Schumacher-Wirges, KEB Automation KG und bis Mai 2019 Spezialist IoT Solutions bei Heidelberg.

Die Spreu vom Weizen trennen

„Dabei gilt es, große Mengen an Daten zu erfassen und mit hoher Performance und Präzision auszuwerten“, erläutert Thomas Göcke und verwendet einen Begriff, der zunächst einmal für Staunen sorgt: Künstliche Ignoranz. Gemeint ist damit, dass „sich aus den gewaltigen Datenströmen das normale Verhalten von den Gesamtdaten trennen lässt.“ 

Schließlich liefert eine ausgewachsene Rapida täglich so um die 20.000 Datensätze, bei denen für die Analysen eigentlich nur diejenigen interessant sind, die von der Norm abweichen. „Mit Artificial Ignorance bleiben Daten übrig, die auf unnormales Verhalten der Maschinen hinweisen. Ungewöhnliche Ereignisse, die zu einer Störung führen, sind somit erlern- und erkennbar. Verbindet man das Wissen aus Data Science, nutzt Algorithmen und Künstliche Intelligenz mit dem Know-how von Servicetechnikern und Ingenieuren, gelingt es, Ausfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit vorherzusagen“, erläutert Göcke

 

 

Drucken ohne Bedienereingriff

Aus solchen Erkenntnissen sowie dem Dialog zwischen Kunden und Maschinenbauer sind Anwendungen wie das autonome Drucken, die derzeit ultimative Stufe der vollautomatisierten Druckproduktion, erst möglich geworden und beeinflussen die Weiterentwicklungen. Das Konzept Push-to-Stop und die Bedienerführung Intellistart 2 bei Heidelberg sowie ErgoTronic AutoRun bei Koenig & Bauer ermöglichen den voll automatisierten und nahezu bedienerlosen Auftragswechsel – vom letzten Gutbogen eines Auftrags bis zum Start einer neuen Produktion.

Um autonomes Drucken zu realisieren, sind jedoch bestimme Voraussetzungen notwendig: Alle Rüstprozesse müssen automatisiert und die Maschinen mit Inline-Farbmessung ausgestattet sein. Die Maschine übernimmt den Auftragswechsel ohne Bedienereingriff, startet selbsttätig die Neuproduktion und entscheidet ebenfalls autonom, wann die vordefinierten Qualitätsparameter erreicht sind. Hierzu kommen weitere Software-Module zum Einsatz. 

Was dem Drucker noch bleibt, ist das Überwachen des Prozesses, das Einstecken der Druckplatten in die automatischen Plattenwechsler und gegebenenfalls ein Wechsel der Papierstapel.

Zurzeit ist ein autonomer Druckprozess sicher nicht für alle Anwendungen sinnvoll und realisierbar, aber bei Auftragsfolgen mit gleichen Parametern bezüglich Bedruckstoff und Farbbelegung, wie es beispielsweise bei Sammelformen, Signatur- oder Sprach-Wechseln vorkommt, ist autonomes Drucken eine interessante Produktionsvariante im Akzidenz- wie auch Verpackungsdruck. 

 

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Thomas Göcke, Leiter Marketing & CRM von Koenig & Bauer Sheetfed, stellte den IoT-basierten Serviceprozess vor. Foto: Koenig & Bauer.

 

IoT-basierter Serviceprozess

„Vielen Druckereien geht es aber gar nicht so sehr um autonomes Drucken, sondern um höchste Verfügbarkeit der Maschinen. Deshalb werden wir weiter optimieren, um auf Kundenseite eine höhere Produktivität zu erzielen. Je größer die Datenbasis ist und je ausgefeilter die Analysealgorithmen sind, desto verlässlicher gestaltet sich die Vorhersage“, ist Thomas Göcke überzeugt. 

Koenig & Bauer entwickelte hierzu einen IoT-basierten Serviceprozess. Dieser erkennt Fehler und deren Ursachen an der Rapida-Maschine bereits vor dem Auftreten und analysiert sie automatisch. Der Service-Manager hat einen vollständigen Überblick über den Fall und die Maschine. Auf dieser Basis plant er die Fernwartung und eventuelle Serviceeinsätze. Der Techniker vor Ort behebt den Fehler im Rahmen von vorab geplanten Einsätzen, bevor es zu einem Maschinenausfall kommt. 

Der Anwender profitiert von zuverlässiger Produktion und Leistungssteigerungen. Mit seiner ServiceApp hat der Service-Techniker Zugriff auf die Maschinen- und Service-Historie und kann seinen Service-Report direkt auf seinem mobilen Endgerät unterschreiben.

 

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Thomas Göcke erläutert die fulminante ‘Digital Roadmap’ von Koenig & Bauer. Foto: Koenig & Bauer.

 


 

Kontakt und weitere Informationen

 


 

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ValueCheck AI via Xerox.001

Artificial intelligence as a top topic in business and society — and more recently in the German policy for Dorothee Bär, the Minister of State for digitisation in the Berlin Chancellery. —Photo: Munich Media days. Picture Collage: Andreas Weber.

By Andreas Weber, Head of Value  | Original German Version

 

Notes: The post was created in cooperation with VDI messages, Stefan Eder. — See also our #ValueCheck contribution to AI in art and media. — The English translation was automatically done via xeroxtranslates.com

 


 

The high-tech group of Xerox / PARC enters California Palo Alto new ways in ‘Artificial intelligence’ (AI) with his think-tank and development forge. The next year a AI-software architecture should be ready for the market the company to automatically create offers and future documents of all kinds. The whole thing is so topical, there is still no official product name for it.

“Currently we are in the beta and put our new AI solution also within the own group in the United States, Canada and the United Kingdom”, says Elisabeth Rochman, Director of innovation, strategy and communication at Xerox in London. 

In focus: knowledge workers

Targets are knowledge workers to automate document creation with AI for Xerox primarily in all areas of industrial enterprises, government agencies and organizations. “We go beyond now far scanning and routing of documents, and other ConnectKey functionalities of the Xerox workplace assistants, learning technologies provide the basis for success by most modern deep”, so Rochman next. 

It is important to be maximum productive knowledge workers so that they can best accomplish their important duties in complex environments. It is especially critical for knowledge workers to be able to look outside the box and to be able to identify additional information that may be important for their own work in large and complex organizations. 

In this mammoth task, Xerox can rely on a 30-year expertise of PARC in natural language processing and is a pioneer in “natural language generation” to take over. Xerox dominates already automatic translations and language input systems for knowledge workers, as well as in the future dialogue systems for field workers in the repair use. 

 

Info box to Artificial intelligence (AI)

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AI in daily use on the example of Apple with Siri. Photo: Mashable

The direct or indirect encounter with artificial intelligence (AI) nobody can escape. For business as private — industry 4.0, medical technology, nursing, Smartphone, autonomous car, smart TV, or in the games sector, we all use AI or benefit.

AI is not a new invention. This research since the 1950s. Starting point is less a ‘thinking machine’, as rather basically programs that can do a task independently, would be necessary for the typically human intelligence. Meanwhile high computing performance as IBM Watson can faster do the AI as a human being. Primarily involves the automation of intelligent behavior and machine learning. In addition to U.S. companies, the strongest driving force is China, with investments of the Government of more than $ 50 billion. The German Government wants to just provide 300 million euros.

Very easily accessible, AI is transformed into our everyday lives such as via Amazon Polly — a text-to-speech service, the texts of all kinds in realistic speech output, so that applications are speaking and whole new categories of voice-enabled products in dozens of languages with a Variety of lifelike voices can be developed, as well as chatbots and the various language assistants by Google, Apple and Amazon.

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The big shift

“The special and new at AI — we call it ‘ the big shift’ — is that we need no more area experts to write the rules, instead we need many data points and machine learning algorithms, which themselves derive from the rules of the data sets”, says Rochman. Creativity, intuition, and instinctively correct action in combination with deep-learning are important when it comes to acceptance and interaction between machines and people. 

To use the Xerox-AI solution according to Rochman requires no special learnings: “users always have full control and sovereignty. Our AI software architecture is designed so that individual is defined, what degree of intensity makes the most sense“.

AI is the most important branch of modern and future informatics. Four key areas are addressed and networked: Emotionalization, complex tasks, learning and social interaction. The goal: radically simplify the world by an intelligent interface to all offers. 

The Xerox/PARC perspective is: artificial intelligence can learn, make assumptions, adapt and respond to unpredictable behavior, and thus make the best decision each with the user and this is more or less in real time. While emotions of the user to be perceived and considered them in the interaction. The Xerox AI architecture itself in this sense as a reasonable and credible partners of interaction, to communicate with the people and to learn from each other.

 

PARC

AI has top priority in the think tank and the development forge PARC. CEO Dr. Tallon Kash wrote a readable paper on the role and importance in the June 2018.  

 

AI not as a product, but as a service

PARC developments, everything already since 2002 follows the principle of open innovation. With respect to AI, the man-machine collaboration that means best through ‘ human-centered innovation services’ to make. In this respect a Xerox-AI solution should be not seen according to Rochman as opaque black box. Rather, the constant transparency in the foreground stand for Xerox to build maximum confidence and to sustainably maintain. 

Ideally, this can be done for example by that algorithms themselves explain. Striking words: AI can be used to make AI and to meet people. 

Accordingly, PARC researchers working to create a common ground between humans and AI. “Has to do with traditional AI, in which everything according to predetermined, fixed rules must be our development of less. Therefore is not a product, but as understanding service”AI at Xerox, clarifies Rochman. And added: “Our AI architecture is capable of the people, to follow his habits and his thinking, to serve as a qualified solution and service partner.”

The flexibility and simplicity in the interfacing with connectors is also essential to create diverse interfaces. Relevant, high-quality data and networking are the fuel for AI. Here is Xerox not yet decided, whether itself or through third parties offered the interfacing.

 


 

My take: off to new shores! Because AI’s head thing!

With the new AI solution, Xerox has the chance to reinvent itself and to raise knowledge work to a new level. Ultimately, one must pass to the pure language assistance services providers up front to play with. This can succeed, if you manage from Xerox to use existing customer and network structures to include AI in the most diverse areas of application.

Just for the digital transformation of the core markets of Xerox — business communication and the professional print industry —, AI is the key factor. In dialogue with AI-automatically generated data that digital can be printed in real time, and using must be no bold vision, but should soon become a reality. Until then, there may be a continue or stony path should appear, but in my view does not shy away from the Xerox. Creativity is not only an important facet of AI, but also becomes the driver of future marketing success for Xerox.

 


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About

The Frenchwoman Elisabeth Rochman studied information systems and networking at the French engineering school, École Polytechnique Femine. She can look back on a successful industrial career in start-ups, as well as in companies such as HP and Hewlett Packard enterprises for over 20 years. In the February 2018 she appointed strategy and communication based in London Xerox as Director of innovation. In collaboration with PARC (Palo Alto Research Center), innovative universities and start-ups she works at Xerox intelligent work products and services supported by artificial intelligence.

How to contact with and full bio via LinkedIn

 


 

About the author

Andreas Weber as internationally renowned business communication analyst, coach, blogger, and transformer is engaged for more than 25 years. Its activities focus on ‘Transformation for the Digital Age’ via lectures, management briefings, workshops, analyses & reports, strategic advice. —With his blog http://www.valuetrendradar.com/ he inspires readers from over 150 countries around the world.

 

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Künstler experimentieren erfolgreich mit KI und lassen einen Algorithmus ein Bildwerk entstehen. — Foto: Screenshot aus ARD-Sendung vom 26. Oktober 2018.

 

Von Andreas Weber, Head of Value

 

Zufall oder auch nicht: Wenn man über wichtige Themen gute Gespräche führt, wird die Aufmerksamkeit enorm gestärkt. Denn dieser Tage, während ich mein Webcast-Gespräch mit Xerox-Direktorin Elisabeth Rochman über Künstliche Intelligenz (KI) auswerte, tauchen unverhofft spannende Dinge auf.

Zum einen feierte Xerox den 80. Geburtstag der Xerographie als bahnbrechende Erfindung, die aus heutiger Sicht recht musealen Charakter hat. Aber trotzdem hochaktuell zu sein scheint.

Zum anderen macht die in Deutschland prominenteste TV-Sendung zur Primetime am Sonntag Abend das Thema KI zum Hauptmotiv: In der Erstausstrahlung der Krimireihe TATORT vom 21. Oktober 2018 müssen die Münchner Kommissare aufklären, wie der Dialog zwischen Mensch und Maschine mit einem Verbrechen zusammenhängt. Empfehlenswert ist nicht nur die Krimi-Folge selbst, sondern auch das aufschlussreiche Kurz-Video mit dem Kommissar-Darsteller Miro Nemec.

 

 


 

„Is artificial intelligence set to become art’s next medium?“

Und zuletzt versteigert das Auktionshaus Christies für 432,500 US-Dollar das erste per KI von einem Algorithmus erzeugte Kunstwerk. Initiator war das französische Künstler-Kollektiv Obvious aus Paris. 

Christies verlautbarte mit Stolz: „Is artificial intelligence set to become art’s next medium? AI artwork sells for $432,500 — nearly 45 times its high estimate — as Christie’s becomes the first auction house to offer a work of art created by an algorithm. The portrait in its gilt frame depicts a portly gentleman, possibly French and — to judge by his dark frockcoat and plain white collar — a man of the church.

The work appears unfinished: the facial features are somewhat indistinct and there are blank areas of canvas. Oddly, the whole composition is displaced slightly to the north-west. A label on the wall states that the sitter is a man named Edmond Belamy, but the giveaway clue as to the origins of the work is the artist’s signature at the bottom right. In cursive Gallic script it reads:

 

Image © Obvious
Image © Obvious

 

This portrait, however, is not the product of a human mind. It was created by an artificial intelligence, an algorithm defined by that algebraic formula with its many parentheses. And when it went under the hammer in the Prints & Multiples  sale at Christie’s on 23-25 October, Portrait of Edmond Belamy  sold for an incredible $432,500, signalling the arrival of AI art on the world auction stage.”

 

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Das Künstlerkollektiv — Hugo Caselles-Dupré, Pierre Fautrel und Gauthier Vernier — erläuterte, warum sie die Gattung Porträt-Bild ausgewählt hatten: „Wir stellten fest, dass Porträts die beste Möglichkeit zur Veranschaulichung unseres Arguments darstellten, nämlich dass Algorithmen der Kreativität nacheifern können.“

Die Kunstwelt staunt und die Fachwelt diskutiert. „Wenn man den ganzen Prozess betrachtet, dann ist das, was man hat, eher konzeptuelle Kunst als traditionelle Malerei“, kommentierte z. B. Ahmed Elgammal, Direktor des Art and Artificial Intelligence Lab an der Rutgers University.

„Es ist schließlich ein Porträt“, sagt Christie’s Spezialist Richard Lloyd, der den Verkauf auf der Auktion organisiert hat. „Es wurde vielleicht nicht von einem Mann mit einer gepuderten Perücke gemalt, aber es ist genau die Art von Kunstwerk, die wir seit 250 Jahren verkaufen.“ Letztendlich, so Lloyd weiter: KI ist nur eine von mehreren Technologien, die sich auf den Kunstmarkt der Zukunft auswirken werden — obwohl es noch zu früh ist, um vorherzusagen, was diese Veränderungen sein könnten. Es werde spannend sein zu sehen, wie diese Revolution ausgeht.

 


 

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Rund 15.000 Porträts verschiedenster Maler wurden analysiert und codiert, um daraus per KI und eigenem Algorithmus ein neues, eigenständiges Werk entstehen zu lassen. Fotos: Screenshots aus ARD Tagesthemen-Sendung vom 26. Oktober 2018,


 

Anfang des Jahres 2018 veranstaltete Christie’s bereits ein Symposium über die tiefgreifenden Implikationen von Blockchain für Künstler und Sammler. Die Technologiekonferenz soll jedes Jahr stattfinden und KI wird sehr wahrscheinlich eines der Themen sein, die erforscht werden. Wer weiß schon, was Zehn oder 20 Jahre später sein wird? — Gegenstand der Diskussion könnte dann Virtual-Reality-Performance-Kunst oder das Oeuvre eines noch unbekannten Roboters Picasso sein.

Übrigens: Kunst und modernste IT bilden stets ein gutes Team. Bereits im Frühjahr 2016 hatte in Amsterdam das The Next Rembrandt-Projekt aufsehen erregt. Aus 600 Gemälden, 300 Radierungen und rund 1.500 Handzeichnungen des Meisters hatte man auf digitalem Weg ein neues, synthetisiertes Gemälde erzeugt und digital, mit Reliefcharakter gedruckt.

 


 

Hinweis

In der Tagesthemen-Nachrichtensendung der ARD vom 26. Oktober 2018 nahm die Auktion des Algorithmus-Werkes breiten Raum ein. Anbei der Link zur Aufzeichnung (Beginn ab Minute 9.15).

Den TV-Bericht gibt es auch in modifizierter Form als Zwei-Minutenbeitrag: Gemälde aus dem Computer — kann KI Kunst?

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Künstliche Intelligenz als Top-Thema in Wirtschaft und Gesellschaft — und neuerdings in der deutscher Politik auch für Dorothee Bär, die Staatsministerin für Digitalisierung im Berliner Bundeskanzleramt. — Foto: Medientage München. Bildcollage: Andreas Weber.

Von Andreas Weber, Head of Value   |   English Version (automatically generated)

 

Hinweise: Der Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit VDI Nachrichten, Stefan Eder. — Siehe auch unseren #ValueCheck-Beitrag zu KI in Kunst und Medien. — Die englische Übersetzung wurde automatische erstellt via xeroxtranslates.com

 

Der High-Tech-Konzern Xerox geht bei ‚Künstliche Intelligenz‘ (KI) mit seiner Denkfabrik und Entwicklungsschmiede PARC im kalifornischen Palo Alto neue Wege. Schon im nächsten Jahr soll eine KI-Software-Architektur marktreif sein, mit der Unternehmen automatisch Angebote und zukünftig auch Dokumente aller Art erstellen können. Das Ganze ist so brandaktuell, dass es noch keinen offiziellen Produkt-Namen dafür gibt.

„Derzeit sind wir in der Beta-Phase und setzen unsere neue KI-Lösung auch innerhalb des eigenen Konzerns in den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich ein“, erläuterte Elisabeth Rochman, Director of Innovation, Strategy and Communication bei Xerox in London. 

Im Fokus: Wissensarbeiter

Zielpersonen zur automatischen Dokumenten-Erstellung mit KI sind für Xerox primär Wissensarbeiter in allen Bereichen von Industrieunternehmen, Regierungsstellen und Organisationen. „Wir gehen nunmehr über das Scannen und Weiterleiten von Dokumenten und über andere ConnectKey-Funktionalitäten der Xerox Workplace Assistants, weit hinaus — die Basis zum Erfolg bieten sich durch modernste Deep Learning-Technologien“, so Rochman weiter. 

Wichtig sei es, Wissensarbeiter maximal produktiv werden zu lassen, damit diese ihre wichtigen Aufgaben in komplexen Umgebungen bestmöglich bewerkstelligen können. Kritisch für Wissensarbeiter sei vor allem, über den Tellerrand blicken zu können und in komplexen und großen Organisationen zusätzliche Informationen identifizieren zu können, die für die eigene Arbeit wichtig sein können. 

Bei dieser Mammut-Aufgabe kann sich Xerox auf eine 30-jährige Expertise von PARC in natürlicher Sprachverarbeitung stützen und ist dabei eine Vorreiterrolle bei „Natural Language Generation“ zu übernehmen. Xerox beherrscht bereits automatische Übersetzungen und Sprach-Eingabesysteme für Wissensarbeiter, sowie zukünftig auch Dialogsysteme z.B. für Außendienstarbeiter beim Reparatureinsatz. 

 


Infobox zu Künstliche Intelligenz (KI)

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KI im täglichen Einsatz am Beispiel von Apple mit Siri. Foto: Mashable

Dem direkten oder indirekten Zusammentreffen mit Künstlicher Intelligenz (KI) — englisch: Artifical Intelligence (AI) —  kann sich niemand mehr entziehen. Geschäftlich wie auch privat — ob Industrie 4.0, Medizintechnik, Pflege, Smartphone, autonomes Auto, smarter Fernseher oder im Games-Sektor, wir alle nutzen KI bzw. profitieren davon.

KI ist aber keineswegs eine neue Erfindung. Seit den 1950er Jahren wird daran geforscht. Ausgangspunkt ist weniger eine ‚denkende Maschine‘ als vielmehr grundsätzlich Programme, die selbstständig eine Aufgabe erledigen können, für die normalerweise menschliche Intelligenz notwendig wäre. Dank inzwischen hoher Rechenleistungen wie durch IBM Watson kann die KI das schneller erledigen als ein Mensch. Primär geht es um die Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinelles Lernen. Neben US-Firmen ist die stärkste treibende Kraft China, mit Investitionen der Staatsregierung von mehr als 50 Milliarden US-Dollar. Die deutsche Bundesregierung will gerade mal 300 Millionen Euro bereitstellen.

Sehr einfach greifbar wird KI in unserem Alltag z. B. per Amazon Polly — ein Text-to-Speech-Service, der Texte aller Art in realistische Sprachausgabe verwandelt, sodass sich sprechende Anwendungen und ganz neue Kategorien sprachfähiger Produkte in dutzenden Sprachen mit einer Vielzahl lebensechter Stimmen entwickeln lassen, sowie bei Chatbots und den diversen Sprachassistenten von Google, Apple, Amazon und anderen.

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The Big Shift

„Das Besondere und Neue bei KI — wir nennen das ‚The Big Shift‘ — ist, dass wir keine Bereichsexperten mehr brauchen um die Regeln zu schreiben, stattdessen brauchen wir viele Datenpunkte und Machine Learning-Algorithmen, die selbst die Regeln aus den Datensätzen ableiten“, sagt Rochman. Kreativität, Intuition und instinktmäßig richtiges Handeln in Kombination mit Deep-Learning seien wichtig, wenn es um die Akzeptanz und Interaktion von Maschinen und Menschen geht. Zur Nutzung der Xerox-KI-Lösung bedarf es laut Rochman keines besonderen Lernaufwandes mehr: „Nutzer haben jederzeit die volle Kontrolle und Oberhoheit. Unsere KI-Software-Architektur ist so ausgelegt, dass individuell definiert wird, welcher Grad der Intensität am sinnvollsten ist“.

KI wird dadurch der wohl wichtigste Zweig der modernen und künftigen Informatik. Vier Kernfelder werden adressiert und vernetzt: Komplexe Aufgaben, Lernfähigkeit, Emotionalisierung und soziale Interaktion. Das Ziel: Die Welt radikal vereinfachen, indem sich eine intelligente Schnittstelle zu allem bietet. 

Die Xerox/PARC-Sichtweise lautet dabei: Künstliche Intelligenz kann lernen, Annahmen treffen, sich anpassen und auf unvorhersehbares Verhalten reagieren und somit mit dem Nutzer jeweils die beste Entscheidung treffen und dies quasi in Echtzeit. Dabei werden Emotionen des Nutzers wahrgenommen und berücksichtigt diese in der Interaktion. In diesem Sinne versteht sich die Xerox-KI-Architektur als ein verständiger und glaubhafter Interaktionspartner, um mit den Menschen zu kommunizieren und voneinander zu lernen.

 

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KI hat in der Denkfabrik und Entwicklungsschmiede PARC höchste Priorität. CEO Dr. Tolga Kurtoglu verfasste zur Rolle und Bedeutung im Juni 2018 ein lesenswertes Thesenpapier.  

 

KI nicht als Produkt, sondern als ein Service

Bei PARC-Entwicklungen folgt alles bereits seit dem Jahr 2002 dem Open-Innovation-Prinzip. Hinsichtlich KI bedeutet das, die Mensch-Maschine-Kollaboration bestmöglich durch ‚human-centered innovation services‘ zu gestalten. Insofern darf laut Rochman eine Xerox-KI-Lösung keinesfalls als undurchsichtige Black-Box gesehen werden. Vielmehr stehe für Xerox die allzeitige Transparenz im Vordergrund, um größtmögliches Vertrauen aufzubauen und nachhaltig aufrecht zu erhalten. 

Idealerweise kann dies z. B. dadurch geschehen, dass Algorithmen sich selbst erklären. Oder plakativ formuliert: KI kann genutzt werden, um KI bestmöglich zu gestalten und menschengerecht werden zu lassen. 

PARC-Forscher arbeiten entsprechend daran, eine gemeinsame Basis zwischen Mensch und KI zu schaffen. „Mit traditioneller KI, bei der alles nach vorbestimmten, festen Regeln erfolgen muss, hat unsere Entwicklung weniger zu tun. Daher ist KI bei Xerox nicht als Produkt, sondern als Service zu verstehen“, stellt Rochman klar. Und ergänzt: „Unsere KI-Architektur vermag dem Menschen, seinen Gewohnheiten und seinem Denken zu folgen, um als qualifizierter Lösungs- und Service-Partner zu dienen.“

Wesentlich ist zudem die Flexibilität und Simplizität beim Interfacing durch Connectors, um vielfältig Schnittstellen zu schaffen. Der Treibstoff für KI sind relevante, hochwertige Daten und ihre Vernetzung. Hier ist bei Xerox noch nicht entschieden, ob man das Interfacing selbst oder über Dritte anbietet.

My Take: Auf zu neuen Ufern! Denn KI ist Kopfsache!

Mit der neuen KI-Lösung hat Xerox die Chance, sich selbst neu zu erfinden und Wissensarbeit auf ein neues Level zu heben. Letztendlich muss man an den reinen Anbietern von Sprachassistenz-Diensten vorbeiziehen, um ganz vorne mitspielen zu können. Das kann gelingen, wenn man es bei Xerox schafft, vorhandene Kunden- und Netzwerkstrukturen zu nutzen, um KI in die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche einzubinden.

Gerade für die digitale Transformation der Kernmärkte von Xerox — Business Communication und der Professional Print-Sektor — bildet KI den Schlüsselfaktor. Mithilfe und im Dialog mit KI automatisch generierte Daten, die in Echtzeit digital gedruckt werden können, müssen keine kühne Vision bleiben, sondern sollten alsbald Realität werden. Bis dahin mag es vielleicht als ein weiter oder steiniger Weg erscheinen, den Xerox aber aus meiner Sicht nicht scheuen sollte. Kreativität stellt nicht nur eine wichtige Facette von KI dar, sondern wird auch zum Treiber des künftigen Vermarktungserfolgs bei Xerox.

 


 

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Zur Person

Die Französin Elisabeth Rochman studierte Information Systems and Networking an der French Engineering School, Ecole Polytechnique Femine. Sie kann seit über 20 Jahren auf eine erfolgreiche Industriekarriere bei Starts-ups wie auch in Konzernen wie HP und Hewlett Packard Enterprises zurückblicken. Im Februar 2018 wurde sie mit Sitz in London von Xerox berufen als Director of Innovation, Strategy and Communication. In Zusammenarbeit mit PARC (Palo Alto Research Center), innovativen Universitäten und Start-ups arbeitet sie an Xerox Intelligent Work-Produkten und Dienstleistungen, die von Artificial Intelligence unterstützt werden.

Kontakt und vollständige Bio per LinkedIn

 


 

Über den Autor

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Andreas Weber als international renommierter Business Communication Analyst, Coach, Blogger und Transformer. Seine Aktivitäten fokussieren sich auf ‚Transformation for the Digital Age’ via Vorträgen, Management Briefings, Workshops, Analysen & Reports, Strategic Advice. — Mit seinem Blog www.valuetrendradar.com inspiriert er Leser aus über 150 Ländern der Welt.

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“We live in an amazing Era of exponential growth. The technology for all of this exists already, it’s not fantasy. I cannot wait to make it part of my life and being able to contribute to it.” A statement given by Stefano Cutello to summarize what he experienced at “Mobile Photo Connect” in San Francisco end of October 2016. — That’s smart. Because Stefano already contributes a lot. — The conference attendees liked his approach: “Send your pictures on FB Messenger at PastBot, and you’ll get a beautiful PastBook photo book automagically created for you! Meet our PastBot: http://past.io/2ePYg8g

Great timing to be able to run a ValueDialog to get the full story of PastBook. And it’s a real success story!

By Şükran Ceren Salali and Andreas Weber, Head of Value



INTRO

We have thousands of photos online. We might even forget some of those exist since they are all scattered around different social media. In order to collect and relive our precious moments with our loved ones, photo books are unique and personal. Founded in 2012, PastBook specializes in turning social media memories into high-quality, hassle-free photo books. PastBook developed Photo Book and PastBook for Instagram Photo Book apps in 2016; apps geared specifically for mobile users, that collect Facebook or Instagram photos and create high-quality digital or printed photo books in less than 60 seconds. Also, you can upload photos from Dropbox, Picasa, Google Photos and Flickr.

Short after its foundation, PastBook has been nominated for various awards. In 2015, PastBook named the 3rd fastest growing tech company in the Netherlands. Later in May 2016, the company was featured by Facebook as a business success story. Also, in September 2016, PastBook has been nominated for the prestigious Rising Star Award 2016 which is part of the Deloitte Technology Fast 50. 

That’s why we decided to learn the story behind a fast growing company with easy-to-do tools and cool features that will make you relive your moments in a beautiful way!


INTERVIEW: Let’s hear the company’s success story from the founder and CEO of PastBook, Stefano Cutello!

Turning social media memories into high-quality, hassle-free photo books: How did you come up with the idea for PastBook?

Stefano: One day my father was showing me his photo album of him in his younger days and then I asked myself that “will I ever be able to provide that same emotional experience to my children?” The answer was of course “no”, because despite I have plenty of more photos than my father – all of them are scattered everywhere on different social media and devices. I was using Facebook, from the days it has launched, and I realized almost a big part of my life is there. That’s was the problem I wanted to solve for myself and it turned out to be a problem that many other people have. So PastBook was born with the mission “to help people to relive their memories”. At that time it was all still just an extra time project for fun; the first product we made was a huge poster that users were able to create in 1 click: you select a year and you get 12 columns with everything you posted that year; so, it was in the same way we create the book of one year that you can relive your Facebook and Instagram moments of a selected year, by that we provide you a unique place where you can easily rediscover them online and offline.

We asked a few friends to try it out and it all became viral in 24 hours, we received many e-mails from journalists and it ended up at, for instance, Wired and Corriere della Sera. That was the moment I felt that this was my next train, and I jumped on it.


How did you end up in Amsterdam?

Stefano: When I decided to jump on that train I had to make the tough decision to quit eBay.

Rationally, there was no reason to do that: I had my nice long term job, and high salary – and just a few months before I just moved to live together with my girlfriend to a new house.

Still – I didn’t want to live with the regret to do not have tried. So went all in with PastBook: worst case, I would have learned plenty of new things.

So I started to apply for any kind of accelerator and incubator around the world, I didn’t care that much where to go: I was not looking for the money, I was more looking for getting in an environment that would have supported me to build my company. My plan B was to move directly to US and find my way there. 

In March 2012 I got into Rockstart Accelerator that was based in Amsterdam and within one month from my resignation – everything started.




What kind of challenges you faced during this process?

Stefano: Almost everything. (laughs). — Before my decision, all my friends were telling me “don’t do it”. But, I prefer to try and see than to regret not trying. 

I had this big mission: I wanted to grow bigger and bigger but not much was concrete. Then I said, well, a powerful way that I can make my big vision happening is that I have to make it clear for my customer what the product is and what we expect from them. We shifted by making a super clear proposition; “making beautiful photo books less than 60 seconds”. That’s when we actually started selling and growing.

I think, in 10-15 years, people will ask “if something happens to me, what will happen to my memories on Facebook?, “Will I ever be able to allow my kids one day to go back to the memories of me online which even I don’t remember where I have all of them that right now?”. That’s why my goal now is to build up a big, solid and sustainable company that can be there and this is why we have this motto: “Relive Your Memories with PastBook”.

Even though I faced big challenges, my passion and hard work enabled me to handle it in the best way, and it works well right now. It’s still the same challenge, even though you grow, you still embrace the challenge. There is always bigger goals that inspires me to work more and more. One thing is to go from 1 to 10 customers, when you get there then you have to go from 10 to 1000, and then 100K and so on: you never stop and the challenges are always there at any stage – you just keep raising the bar. 


What advice would you give to people looking to start a company?

Stefano: I don’t like to give advice but one thing is for sure; you can’t start a company if you are not passionate about what you do. 

I would have had thousands of reasons to give up. It would have been easier if I’d stayed in eBay rather than working 14 hours a day. But I have a passion that drives me. We set this vision, worked hard and we think big now, but compared to where we want to go, we are still at the beginning. I’d say keep pushing, never give up. Always think big, but move a small step at the time – fast.


PastBook has a culturally diverse team. How important is this that your customer profile and workforce mirrors this diversity?

Stefano: The diversity we have now was not my intention in the beginning, that somehow happened during the way but I really liked it. I was working with an international team in eBay as well. It is nice because if you want to build an international company, it’s core to have different point of views and culture. That’s also why I keep asking people to talk in person rather than using our chatting system at the office, the personality of each of us should interact. I don’t really care where somebody is from, male or female, and younger or older. I just tried to get the best people that I can get. I want to make this company bigger and I cannot make it happen if everything has to depend on. I only have 24 hours a day and I cannot be the expert of every single area. So I need the best people around me for each of those areas to complement me. If you want to build a top class company, you need to have top class people who work for you.


What are the future plans for PastBook?

Stefano: Our long term vision is providing a place where all your memories are, and you can relive them in every way that you can think of, now is a photo book, but soon might be something else, even not printed. 


About the interviewee




Can we learn who is Stefano Cutello?

Stefano: I’m a product guy and an engineer inside. I opened my first company – a web agency specialized in web site design and IT consultancy – when I was only 18, in Italy, but I started working in IT way before since my first years at high school. My education background is in computer science, but I dropped the university because I was learning way more in the real world working for big IT companies than studying theory – that I knew already – on books. 

Almost all the companies I worked for were offering me to join them as an employee, but I was always refusing because I liked switching from project to project, making my own career and learning new things every time. 

One of the companies in my client portfolio was eBay. After just a few months of consultancy, eBay also offered me the opportunity to become an employee and that was the only time I said yes: the team in eBay Italy was still small, international it was a kind of a dream job for me, and a new experience. So, I sold my previous company and started to work for eBay only. Moving from having your own company with a lot of different clients, working for 24/7 weekend and night to satisfy each customer – to becoming an employee, I ended up having a lot more free time than before. 

As a techie, I like to spend my free time building things, just for fun. I had no intention of building a start-up. Problem is that when you have plenty of ideas and you are able to make them, you keep moving from one project to the other, ending nowhere. One day, with a colleague of mine who has a similar background, we said: let’s share our ideas and pick one to work on, promising each other that we’ll stick to it until we make it done. That idea was PastBook. 



About the company

PastBook collects all your memories in one –safe– place, detached from each social network, providing you with a unique experience to easily relive and share, either on-line, through a tablet or offline through a pdf or even in a tangible way, a printed book. PastBook’s algorithm automatically highlights your memories based on their vibrancy, keeping them chronologically organized. PastBook will let you easily rediscover and customize your past in an easy, fast and time saving way. You can create photo books in different styles for weddings, memorials, graduation and so on. PastBook’s new PastBot feature is very cool: You can send your pictures on Facebook Messenger at PastBot, and you will get a beautiful photo book automagically created for you! 

Read PastBook’s blog, follow PastBook on Twitter  and Facebook, or learn more at https://www.pastbook.com. Also here you can find one of the videos of the series of Ceren’s Tips on PastBook’s YouTube channel.

For more information about the company, please contact: Stefano Cutello, CEO and founder of PastBook, +316 38123898 or stefano@pastbook.com





OUTRO

Stefano’s analysis of “Mobile Photo Connect” conference is worth to get added. 

One of my favorite quotes by Robert Scoble: “Mind blowing shit is coming. It’s here” 

Tonight [25 Oct. 2016] I had the luck to assist to the Tech in Motion fireside chat between Robert Scoble “Scobleizer” and Myriam Joire and I saw how the future is gonna look like. Sooner than you imagine. 

  • Mixed reality experience that will make impossible to your mind to understand what’s real and what’s not – you’ll have to remove your glass to get back to earth.
  • Space sensors that will be able to feel the pressure of your hands on the floor from 50cm distance or that will be able to detect the heartbeat of the person you are looking at.
  • Eye sensors that will look at your eyes instead of looking at what you’re looking at to enhance the experience of what you are focusing on
  • Drones that are able to map a 3D model of a room in a matter of seconds and be smart enough to do any action in that room recognizing not just walls, but any objects in the room and be autonomous in handling them
  • Ecommerce experiences where the moment you “walk” to a shop, you’ll not find any shelf; you’ll just ask for a pair of Levi’s and a any possible model will appear in front of you already fitted by your size and preferences; or where you walk into a supermarket, you watch a tomato and you’ll see the supply chain of that tomato, letting you make a more wise choice on the most healthy one, also better understanding the difference in prices
  • Brands that will embed VR experiences in each of their product, so that the next time you’ll watch at your Nike you’ll see some special things coming out of your shoes
  • TVs that will mainly have the function of getting a 3D sensor in your home so that your living room can be mapped
  • Entertainment will be watching abut of your windows and see a “live” show happening in your garden
  • Driving will be sitting on the main seat in a Tesla (that you don’t necessary have to own) that will bring you wherever you want. Uber, Lyft, taxi and truck drivers will lose their job, but with the right regulations they’ll be able to have enough time to learn new things and get back to market: AI will destroy plenty of jobs but AI and VR will also create plenty of opportunities, unlocking learning experiences never possible before (think about Matrix)
  • You will not need a monitor anymore, you’ll have as many as you want, virtually
  • Market insights: It will be a war between Apple and Google, maybe Microsoft too. Facebook with its Oculus has to catch-up. Apple new upcoming Siri will make “virtual assistant” finally an everyday thing. The new iPhone will not be a phone anymore and most probably will be a glass that will interact with whatever you’ll point it to.
  • Memories will always be available for you to literally relive them like the first time and be part of them, interact with them, change them.

Last but not least: We live in an amazing Era of exponential growth. The technology for all of this exists already, it’s not fantasy. I cannot wait to make it part of my life and being able to contribute to it.




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