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Von Andreas Weber, Head of Kidding

#HeißerScheiß vorab aus dem #Homeoffice, zum 1. April 2020#Breakingnews

+++ Die Vorhut der Verlage sieht sich gestärkt und dynamisch durch die Koronalkrise. „Während andere zaudern, haben wir sofort gehandelt. Unsere Online-Aktivitäten haben wir massiv gestärkt und vervielfacht. Denn unsere E-Newsletter erscheinen jetzt nicht mehr wöchentlich, sondern täglich! Das wird neue Leser bringen“, heisst es zuversichtlich aus Verlegerkreisen. Und auch in Sachen Kosteneinsparung ist manchem bereits ein Coup gelungen — durch das fortschrittliche #Postponing: „Wir verschieben das Erscheinen unserer Print-Titel auf unbestimmte Zeit. Dadurch können wir die Kosten um 80 % senken. Das soll uns erst mal jemand nachmachen.“ Zudem mache das Arbeiten nun erst wieder richtig Spaß. Journalisten müssen nicht mehr zwischen Galadiners und Powerpoint-Orgien im Hotel sozusagen auf der Bettkante mühevoll Stories produzieren. Ein nicht namentlich genannt werden wollender Journalist stellt zufrieden fest: „Wir können nun ganz gemütlich, besonnen und mit ruhiger Hand im #Homeoffice lässig per Copy&Paste unsere Newsletter mit den wichtigen Meldungen der Industrie befüllen. Es geht uns nicht wie manchen anderen ums Phrasendreschen. Wir liefern harte Fakten aus Dritter Hand!“. — My Take: #Bravo. Da können wir lernen, wie man charmant aus der Not eine Tugend machen kann.+++

+++ Das Geschäftsmodell auf #Postponing umzustellen, ist derzeit auch im Event- und Messegeschäft der große No-Brainer. Der Chef eines führenden deutschen Messeunternehmens zeigt sich begeistert: „Wir haben soviel Zuspruch und positives Feedback bekommen auf unsere Ankündigungen, bis auf weiteres alle Messen zu verschieben. Viele bewundern unseren Mut! Das spornt an!“. Unbestätigten Berichten aus höchst zutraulichen Quellen zufolge sollen ab 2021 alle Messen jeweils im Jahresrhythmus verschoben werden. Das spare den Kunden und Besuchern enorm an Aufwand. Transporte und Reisen vor allem mit dem Flugzeug entfallen, was der Umwelt zugute komme. Zudem reagiere man so adäquat auf den Kollaps im Hotel- und Gaststättengewerbe. +++

+++ Auch im HighTech-Bereich sind durch Postponing der Kreativität kaum mehr Grenzen gesetzt: Nach der durch die Krise verschobenen feindlichen Übernahme eines Erz-Konkurrenten hat der US-Grossaktionär und Investment-Aktivist C. Bierhahn ein Happy-End gefunden: Vorstands- und Aufsichtsrat-Mitglieder beider Konzerne sollen sich per Homeoffice verbrüdern. Am besten gehe das durch gemeinsames Computerspielen. #Postponing erhält so durch #Gaming eine ganz neue Dimension.+++

[Anm. der Redaktion: Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit unserer Inhalte. Hauptsache endlich mal positive Nachrichten].

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