Advertisements

Archive

ValueTalk!

ValueDialog Dr. Hermann 14082017 Value Blogpost.001

Exklusiv-Interview mit Dr. Ulrich Hermann, Chief Digital Officer, Mitglied im Vorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG

— Teil 1 — 

Interview: Andreas Weber, Head of Value

Im Teil 1 des ValueDialog geht es um das Thema Transformation der Branche. Teil 2 wird näher beleuchten, welche neuen Wege Heidelberg zu beschreiten hat.

In der deutschen Industriegeschichte ist es eigentlich eine Sensation: Ein im 19. Jahrhundert gegründetes Maschinenbauunternehmen ‚gönnt‘ sich auf Vorstandsebene einen „Chief Digital Officer“. So geschehen im November 2016 bei Heidelberger Druckmaschinen AG durch die Berufung von Dr. Ulrich Hermann, der den Unternehmensbereich ‚Digital Services‘ leitet. Seine anspruchsvolle Aufgabe: Die zentrale Leitidee ‚Heidelberg goes digital‘ inhaltlich und operativ nicht nur im Markt und bei Kunden erfahrbar zu machen, sondern auch bei Mitarbeitern Akzeptanz zu schaffen für das, was sich ändern muss, um Bestand zu haben und nachhaltig profitabel zu wachsen.

Soviel vorweg: Wie durch die ValueTrend-Analysen seit der drupa 2016 umfassend dokumentiert, hat sich das Blatt bei Heidelberger Druckmaschinen AG (Kurzform: Heideldruck) zum Guten gewendet, um wieder der Leuchtturm der Printbranche sein zu können. Das Unternehmen konnte in die Gewinn- und Wachstumsphase zurückkehren. Das Produkt- und Leistungsportfolio hat sich signifikant erweitert. Die Konzernstrukturen wurden verändert. Anleger und Finanzexperten honorieren die Trendwende und die in Aussicht gestellten Wachstumsperspektiven. Die Heideldruck-Aktie ist im Aufwind und die Empfehlungen sind auf „Buy“ gesetzt. 

In medias res: Dr. Ulrich Hermann macht aber keinen Hehl daraus, dass sich die Zukunft und vor allem der künftige Erfolg von Heideldruck an radikal neuen Maßstäben orientieren müssen. Die Zahl der Druckereibetriebe ist ebenso rückläufig wie die Zahl der verkaufbaren Druckwerke bei den Druckmaschinen — letzteres bis dato stets das Maß aller Dinge. Dr. Hermann sieht aber gerade in diesen Veränderungen, v. a. in der Wende zum ‚Digitalen‘ bei den Geschäfts- wie den Produktionsprozessen großes Potential für Heideldruck und seine Kunden. Gerade auch in Fällen, wo das wirtschaftliche Umfeld, der Konkurrenzdruck oder die Investitionsmöglichkeiten anscheinend eingeschränkt sind.

Hinweis: Das Gespräch wurde per Video am 14. August 2017 in englischer Sprache aufgezeichnet. Die deutsche Textfassung wird in Kürze ergänzt.

 

 

Zwischenbilanz — Das Ziel kann nur sein: Mittel- und langfristig radikal Neues etablieren!

Aus einem traditionsreichen Maschinenbauunternehmen wie Heideldruck eine ‚digital company‘ zu machen, ähnelt auf den ersten Blick der Quadratur des Kreises. Zumal es um Drucksachenherstellung geht, also eine unabänderbar analoge Erscheinungsform der Medien. Und doch erscheint es machbar. Wenn man sich davon verabschiedet, zu hohe Erwartungen zu schnell erfüllt haben zu wollen. Insofern ist das oben Gesagte von Dr. Ulrich Hermann und sein ganzheitlicher Ansatz wichtig: Schritt für Schritt sich mit Kunden weiterzuentwickeln, aber stets im Bewusstsein, dass letztlich kaum ein Stein auf dem anderen bleiben wird. Es erscheint darum logisch, zunächst lineare Transformationsmöglichkeiten anzugehen (um Bestehendes zu optimieren), um ab einem gewissen Momentum exponentielle Transformationswege zu beschreiten, damit radikal Neues etabliert werden kann. [Hinweis: Sie hierzu das separate Angebot an ValueWebinars.]

Bedenklich: Trotz aller Innovations-Kraftanstrengungen und Multi-Milliardeninvestments werden neue Printtechnologien in den Szenarien relevanter Transformations-Technologien gar nicht aufgeführt. — Quelle: Vortrag beim ABTG Kongress von Andreas Weber.

 

Wie schwierig sich Transformation im Print gestaltet, zeigt gerade der Digitaldruck-Technik-Protagonist Xerox Corp.: Trotz jahrzehntelanger Innovationsführerschaft im Print- und Document-Technologiesektor musste sich der Konzern aufspalten. Seit Januar 2017 setzte der neue CEO Jeff Jacobson auf ein Feuerwerk an Produktneuheiten, wie er gerade in einem Interview mit dem US-Magazin Fortune kundtat (siehe Bericht von Susie Gharib vom 17. August 2017). Jacobson führt Xerox quasi ‚back to the roots‘. Der Erfolg im industriellen Druck bleibt aber trotz massiver Investments und Zukäufe bis dato aus. Xerox ist in Deutschland, dem Stammland der Druckkunst, seit Jahren quasi unsichtbar. Die Marktanteile mit digitalen Druckseiten am Gesamtdruckvolumen sind marginal. Ob sich das nur durch neue Produkte ändern lässt, erscheint mir zweifelhaft.

Es muss also um weitaus mehr gehen, als nur neue Maschinen im Digitaldruck zu entwicklen und Kunden zum Kauf anregen zu wollen. Es geht vielmehr um ein grundsätzliches anderes, erweitertes  Verständnis, wie industriell aufgestellte Druckbetriebe ihre Geschäftsmodelle und ihre Geschäftsstrategien ausrichten. Heideldrucks wichtigstem Asset kommt dabei eine aus meiner Sicht ganz entscheidende Rolle bei: Die unzweifelhaft im Unternehmen vorhandene umfassende Kompetenz für Dritte verfügbar zu machen, um auf industriellem Niveau mit Print heute und morgen profitabel, markt- und zukunftsgerecht Geschäft machen zu können. 

An diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen: Die meisten Marktteilnehmer errichten sich selbst Schranken, da sie meinen, ausschließlich mit singulären, technischen Produktinnovationen ein Allheilmittel zu bieten, das Kunden zum Erfolg hilft. Dem ist mitnichten so. Das Geschäftsprinzip von Druckereien muss komplett überdacht und neu entwickelt werden. Die guten Erfolge, die im Online Print-Sektor erzielt werden, weil man im Gesamtszenario der Druckereien am ‚digitalsten’ agiert, sind dabei ein wichtiger Zwischenschritt. Aber bieten noch nicht die Lösung, die gefunden werden muss. Entscheidend wird sein, wie man Print als Medium nahtlos in den ‚Workflow‘ zeitgemäßer digitaler und mobiler Kauf- und Transaktionsszenarien einbindet. Ohne mit der Druckvorlagenherstellung und dem nach wie vor aufwändigen „Make ready“ Zeit zu verschwenden. Das ist es wohl auch, was Dr. Ulrich Hermann mit „Customer Frontend“ meint. Wir dürfen also gespannt sein. Ich bleibe am Ball, Teil 2 folgt in Kürze.

 


 

Hinweis: Das Thema Transformation ist auch Gegenstand des vom brasilianischen Spitzenverband ABTG am 24. August 2017 organisierten Internationalen Kongresses in Sao Paulo, bei dem Andreas Weber in seinem Eröffnungsvortrag u.a. das Gespräch mit Dr. Hermann präsentiert und kommentiert. Hier klicken zum Preview mit den Vortragscharts in englischer Sprache.

 

ABTG Congress 24 August 2017 Andreas Weber FULL.001

ABTG Congress 24 August 2017 Andreas Weber FULL.003

Advertisements

Value Blogpost ABTG Interview Tiago Keese.001

 

Interview by Tiago Keese, Journalist, São Paulo, Brazil

Andreas Weber, Head of Value, talks about his POV and his keynote presentation at The Congresso Internacional de Tecnologia Gráfica hosted by ABTG on 24 August 2017 in São Paulo, Brazil.

Note: Click to access the interview in português language.

 


At a glance

  • Nevertheless, even today printing technology is driving the transformation of our lives, our business world, our society.
  • Print technology is a main driver of innovation and transformation.
  • The Internet/Social Media and print are best friends. And Internet technologies profited from printing technology inventions
  • Some of my favorite print application innovations got developed by Internet and Social Media savvys.
  • In the digital age you have to re-position yourself, your business idea and your production capabilities in the right way to be a valuable transformation partner. 
  • From a holistic point of view printers could become transformers if they are able to convert the outcome and benefit of new technologies into valuable customer solutions to fulfill needs.
  • Innovative printing companies need to transform their production business into a sustainable and future oriented marketing solution provider business to hit market and customer needs.

 

01 ABTG Congresso Keynote Andreas Weber

 


 

  • What is the importance of a meeting to discuss technology and innovation such as the International Congress of Graphic Technology?

Andreas Weber: The Congress Internacional de Tecnologia Gráfica hosted by ABTG will have a great impact on the whole industry and its customers. It is important to bundle different visions, opinions and talents to master the change and to get ready for transformation. To meet in person enables to reach the best network effects you can get. I am proud to be part of a best-in-class speaker team! It will be my pleasure and honor to blog about it to share all those upcoming news from Brazil with my global network.

  • Is it possible to affirm that the graphic arts industry has been evolving technologically, being attentive to the great technological innovations of society?

Andreas Weber: Since Gutenberg’s invention and that means since more than 600 years graphic arts is always right at the cutting edge of technology innovation to support our society, economy and culture. And even today printing technology is nevertheless driving the transformation of our lives, our business world, our society. All the leading innovators from Silicon Valley admire the spirit of Gutenberg. Even a current book is dedicated to „Gutenberg the Geek“ to showcase his spirit to innovate our communication technologies and to transform the world. (See my research results and comment: „Print is dead? Long live print!“).

  • Is the internet an ally of printing?

Andreas Weber: The Internet and print are best friends. And Internet technologies profited from printing technology inventions. Because printing technology development since the 1980s took the lead to make all those huge amounts of data available and distributable. Think about TCP/IP protocol, desktop publishing, Postscript/PDF and so on. Today, the internet usage is key to run a print service business. Specially the Online Print sector as a fast growing market shows how useful it could be to combine internet and print knowledge. By the way: some of my favorite print application innovations got developed by Internet and Social Media savvys. Think about apps to print your Instagram and Facebook content. Just with one click. Those inventors like PastBook’s Founder & CEO Stefano Cutello know exactly that print helps to convert the virtual into reality. His motto sounds great: “Relive Your Memories. Automagically Created for You!” He worked for ebay before he founded PastBook as an international App-to-print start-up only a couple of years ago. (See my report and interview).

 

01 ABTG Congress 24 August 2017 Andreas Weber.001

 

  • How can printers use the innovations and marketing trends in their favor?

Andreas Weber: Current marketing trends are based on innovation and driven by technology. And as I mentioned print technology is a main driver of innovation and transformation. So from a holistic point of view printers could become transformers if they are able to convert the outcome and benefit of new technologies into valuable customer solutions to fulfill current and future needs.

  • How important is it for the printer to fully understand all the features available on the device (printer, software, etc.) that he has at his/her disposal?

Andreas Weber: Crucial is to make the right choice: which technologies and what kind of new features fits to my purpose and strategic goal? In the past, almost any decision was made to invest in equipment and production tools to optimize what you already did before. In the digital age you have to re-position yourself, your business idea and your production capabilities in the right way to be a valuable transformation partner. Therefor you have to gain knowledge, you have to streamline your processes and you have to be able to enhance your creativity to get the ‚digital‘ link to your customer properly in a sustainable way. Last but not least, to reach that point a printer has to identify the right technology partner on the vendor side to get the best support and realtime services. So its not only about hard- and software anymore. I. E. it will be more important to find a way to print HTML data than to learn how InDesign or PhotoShop works.

  • How important is the exchange of information and practices between European and Latin American markets?

Andreas Weber: 15 years ago I had the honor to make a business trip to Brazil to get great insights in Rio de Janeiro and São Paulo. I learned a lot to admire the culture and power of Brazil as an emerging, very smart and creative country inspiring other Latin American countries. It was right at that moment when ad agencies from Brazil started to become champions in the worldwide creative community. And I recognized that the printing community in Brazil and other countries in Latin America made profit out of those creative ideas. We discussed at that time the disruptiv impact of the Internet and Online Communication on the newspaper and media business. I figured out that what they did in Brazil was right at the cutting edge! And that seems to be so different compared to Europe and specially Germany with mature markets anyway where people are more or less in a defensive position to keep them self on a high level. That means the exchange of information, practices and experiences is very, very important. BTW: I am glad to have Hamilton Terni Costa as a good old friend and colleague. Since more than 10 years we meet all over the world. We discuss our observations and exchange our view on the latest technologies. At drupa we always met and Hamilton introduced me to his contacts from Latin America joining him. So, on August 24th, 2017 I will be proud to meet all those experts and attendees of the ABTG Congresso to extent my network.

  • What are the main topics of your speech?

Andreas Weber: My key message is quite simple but tough at the same time! — ”If you want to benefit from innovation to strengthen your marketing success you have to be able to understand and to handle transformation in the digital age properly.“ — That means: Innovative printing companies need to transform their production business into a sustainable and future oriented marketing solution provider business to hit market and customer needs. And they have to understand how to support their customers to transform their marketing as well in a sustainable, profitable way.

In my Keynote the attendees will learn:

  • Secrets of Transformation
  • Impact on Print / Graphic Communications
  • Learn from the best (selected cases)
  • Guidelines to create a win-win-win momentum

OBRIGADO! — TX for the great conversation. See you in São Paulo.

 

02 ABTG Congresso Keynote Andreas Weber

 

 


 

NOTE: See as well our exclusive interview with Dr. Ulrich Hermann, Chief Digital Officer at Heidelberger Druckmaschinen AG: “Transformation hits Print Technology + Innovation”. Dedicated to the ABTG Congress attendees on 24 August 2017.

 

ValuePublishing Report #ops2017.001

Bernd Zipper und Peter Gunning beim Warmlaufen zu #ops2017 auf der Bühne! — Foto: Andreas Weber.

Word-class Event. Fantastic. Unforgettable.

Das 5. Online Print Symposium zum Thema “Online-Challenge – Fokus Kundenzentrierung” am 6. / 7. April 2017 in München setzte erneut Maßstäbe. 300 hochkarätige Teilnehmer aus 15 Ländern bestätigten das Fazit: “Auf zu neuen Ufern. Mit Herz und Verstand!”


Von Andreas Weber, Head of Value  |  English Version

Die Organisatoren – Fogra, BVDM, zipcon – können stolz und zufrieden sein. Mit dem 5. Online Print Symposium 2017 (kurz: #ops2017) haben sie die Messlatte nochmals höher hängen können. Kaum ein Fachevent auf der Welt, das Print-Innovationen im Fokus hat, ist dermaßen professionell, fundiert, inhaltsreich und vor allem “menschlich” wertvoll gestaltet. Das Publikum kommt nicht nur, um dabei zu sein. Es macht mit und denkt mit. Beziehungen sind eben alles, auch im Geschäftsleben.

Vorspiel: Am Vorabend wurde bereits für die Keynote des ersten Veranstaltungstages geprobt. In gekonnt professioneller Lässigkeit. Video-Animation via Facebook: Andreas Weber für ValuePublishing.

Damit wird dem Thema “Kundenzentrierung” auf ganz besondere Weise Rechnung getragen, wie unser multimedialer “ValuePublishing Report” via Storify  eindrucksvoll belegt: Über 50 Teilnehmer und sogar Experten, die leider nicht dabei sein konnten, haben sich in der Social Media-Kommunikation eingebracht. So engagiert war bis dato noch kein Auditorium involviert. Und das ist gut so. Denn das Motto: “Tue Gutes und publiziere darüber” wird wichtiger denn je. Die durch die Bank exzellenten Referate zeigten, das Zukunft schon heute beginnt. Online Print lebt von den Effekten des Smart Shopping. Und dazu gehört eben auch Smart Communication, in der Form, dass alle Beteiligten sich einbringen können.

Peter Gunning, Günder und CEO von Grafenia plc, Manchester/UK, der mit seinem nettl.com-Projekt weltweit eine Führungsposition bei der Transformation eines Druckerei-Geschäftskonzeptes vollzog (Motto: Print is lifestyle), teilte direkt nach dem #ops2017 Symposium seine Eindrücke. Unmittelbar, in Echtzeit, emotional packend. Viele tausend Nutzer haben dies auf LinkedIn sofort und begeistert nachvollziehen können.


Ein Novum: Das Saalpublikum erwartete eine gelungene Überraschung: Als Live-TV-Reporter durfte ich mit der Unterstützung eines kompetenten Kamerateams alle Aussteller in Foyer und Atrium per Grossleinwand in den Saal beamen. 11 Firmen in weniger als 60 Minuten wurden so vorgestellt. Die Reaktionen beim Publikum waren ausgezeichnet. Denn es wurden die Aussteller nicht per Vortrag auf der Bühne, sondern vor ihren Ständen gezeigt und konnten in kürzester Zeit per Interview Auskunft geben, was sie tun und was die Besucher davon haben. Diese kamen in den Pausen zahlreich vorbei. Benchmark!


Interessant: In der Auswertung war LinkedIn die bevorzugte Social-Media-Plattform vor während und nach der #ops2017. Nicht nur Meldungen wurden in Echtzeit publiziert, sondern auch resümiert und aktiv kommentiert. Daneben baute sich via Twitter eine unglaubliche Reichweite auf, die auch jetzt, einige Tage nach der #ops2017 weiter anwächst. Es werden sicher weitere Blog-Beiträge folgen, erste Zusammenfassung sind bereits auf beyond-print.de publiziert.

Den schnellsten und einfachsten Einstieg für alle, die dabei waren oder vor allem diejenigen, die nicht kommen konnten, finden sich nachfolgend in unserem ValuePublishing Storify-Report, durch eine Zusammenstallung der rund 200 wichtigsten Tweets. Kompakter gehts kaum und vor allem: kaum authentischer!

ValuePublishing Report #ops2017 via Storify.png

Zum Betrachten bitte Link klicken: https://storify.com/zeitenwende007/valuecheck-the-future-of-print-is-on-line


Hinweis

Wir werden in den nächsten Tagen an dieser Stelle meinen Beitrag kontinuierlich erweitern um Inputs, Kommentare und Berichte anderer kompetenter Kollegen.

Zum Start:

Insiderbericht #OPS2017: Onlineprint – Forever Startup?

 

Insiderbericht von beyond-print.de


Online Print Symposium 2017: #OPS2017 Best-of

 

#ops2017 Best of.png


Das “Best-of”-Video (deutsch/english)


 

LiveTV mit SAPPI, Peter Goer, im Gespräch mit dem Moderator Andreas Weber

 


 

“We live in an amazing Era of exponential growth. The technology for all of this exists already, it’s not fantasy. I cannot wait to make it part of my life and being able to contribute to it.” A statement given by Stefano Cutello to summarize what he experienced at “Mobile Photo Connect” in San Francisco end of October 2016. — That’s smart. Because Stefano already contributes a lot. — The conference attendees liked his approach: “Send your pictures on FB Messenger at PastBot, and you’ll get a beautiful PastBook photo book automagically created for you! Meet our PastBot: http://past.io/2ePYg8g

Great timing to be able to run a ValueDialog to get the full story of PastBook. And it’s a real success story!

By Şükran Ceren Salali and Andreas Weber, Head of Value



INTRO

We have thousands of photos online. We might even forget some of those exist since they are all scattered around different social media. In order to collect and relive our precious moments with our loved ones, photo books are unique and personal. Founded in 2012, PastBook specializes in turning social media memories into high-quality, hassle-free photo books. PastBook developed Photo Book and PastBook for Instagram Photo Book apps in 2016; apps geared specifically for mobile users, that collect Facebook or Instagram photos and create high-quality digital or printed photo books in less than 60 seconds. Also, you can upload photos from Dropbox, Picasa, Google Photos and Flickr.

Short after its foundation, PastBook has been nominated for various awards. In 2015, PastBook named the 3rd fastest growing tech company in the Netherlands. Later in May 2016, the company was featured by Facebook as a business success story. Also, in September 2016, PastBook has been nominated for the prestigious Rising Star Award 2016 which is part of the Deloitte Technology Fast 50. 

That’s why we decided to learn the story behind a fast growing company with easy-to-do tools and cool features that will make you relive your moments in a beautiful way!


INTERVIEW: Let’s hear the company’s success story from the founder and CEO of PastBook, Stefano Cutello!

Turning social media memories into high-quality, hassle-free photo books: How did you come up with the idea for PastBook?

Stefano: One day my father was showing me his photo album of him in his younger days and then I asked myself that “will I ever be able to provide that same emotional experience to my children?” The answer was of course “no”, because despite I have plenty of more photos than my father – all of them are scattered everywhere on different social media and devices. I was using Facebook, from the days it has launched, and I realized almost a big part of my life is there. That’s was the problem I wanted to solve for myself and it turned out to be a problem that many other people have. So PastBook was born with the mission “to help people to relive their memories”. At that time it was all still just an extra time project for fun; the first product we made was a huge poster that users were able to create in 1 click: you select a year and you get 12 columns with everything you posted that year; so, it was in the same way we create the book of one year that you can relive your Facebook and Instagram moments of a selected year, by that we provide you a unique place where you can easily rediscover them online and offline.

We asked a few friends to try it out and it all became viral in 24 hours, we received many e-mails from journalists and it ended up at, for instance, Wired and Corriere della Sera. That was the moment I felt that this was my next train, and I jumped on it.


How did you end up in Amsterdam?

Stefano: When I decided to jump on that train I had to make the tough decision to quit eBay.

Rationally, there was no reason to do that: I had my nice long term job, and high salary – and just a few months before I just moved to live together with my girlfriend to a new house.

Still – I didn’t want to live with the regret to do not have tried. So went all in with PastBook: worst case, I would have learned plenty of new things.

So I started to apply for any kind of accelerator and incubator around the world, I didn’t care that much where to go: I was not looking for the money, I was more looking for getting in an environment that would have supported me to build my company. My plan B was to move directly to US and find my way there. 

In March 2012 I got into Rockstart Accelerator that was based in Amsterdam and within one month from my resignation – everything started.




What kind of challenges you faced during this process?

Stefano: Almost everything. (laughs). — Before my decision, all my friends were telling me “don’t do it”. But, I prefer to try and see than to regret not trying. 

I had this big mission: I wanted to grow bigger and bigger but not much was concrete. Then I said, well, a powerful way that I can make my big vision happening is that I have to make it clear for my customer what the product is and what we expect from them. We shifted by making a super clear proposition; “making beautiful photo books less than 60 seconds”. That’s when we actually started selling and growing.

I think, in 10-15 years, people will ask “if something happens to me, what will happen to my memories on Facebook?, “Will I ever be able to allow my kids one day to go back to the memories of me online which even I don’t remember where I have all of them that right now?”. That’s why my goal now is to build up a big, solid and sustainable company that can be there and this is why we have this motto: “Relive Your Memories with PastBook”.

Even though I faced big challenges, my passion and hard work enabled me to handle it in the best way, and it works well right now. It’s still the same challenge, even though you grow, you still embrace the challenge. There is always bigger goals that inspires me to work more and more. One thing is to go from 1 to 10 customers, when you get there then you have to go from 10 to 1000, and then 100K and so on: you never stop and the challenges are always there at any stage – you just keep raising the bar. 


What advice would you give to people looking to start a company?

Stefano: I don’t like to give advice but one thing is for sure; you can’t start a company if you are not passionate about what you do. 

I would have had thousands of reasons to give up. It would have been easier if I’d stayed in eBay rather than working 14 hours a day. But I have a passion that drives me. We set this vision, worked hard and we think big now, but compared to where we want to go, we are still at the beginning. I’d say keep pushing, never give up. Always think big, but move a small step at the time – fast.


PastBook has a culturally diverse team. How important is this that your customer profile and workforce mirrors this diversity?

Stefano: The diversity we have now was not my intention in the beginning, that somehow happened during the way but I really liked it. I was working with an international team in eBay as well. It is nice because if you want to build an international company, it’s core to have different point of views and culture. That’s also why I keep asking people to talk in person rather than using our chatting system at the office, the personality of each of us should interact. I don’t really care where somebody is from, male or female, and younger or older. I just tried to get the best people that I can get. I want to make this company bigger and I cannot make it happen if everything has to depend on. I only have 24 hours a day and I cannot be the expert of every single area. So I need the best people around me for each of those areas to complement me. If you want to build a top class company, you need to have top class people who work for you.


What are the future plans for PastBook?

Stefano: Our long term vision is providing a place where all your memories are, and you can relive them in every way that you can think of, now is a photo book, but soon might be something else, even not printed. 


About the interviewee




Can we learn who is Stefano Cutello?

Stefano: I’m a product guy and an engineer inside. I opened my first company – a web agency specialized in web site design and IT consultancy – when I was only 18, in Italy, but I started working in IT way before since my first years at high school. My education background is in computer science, but I dropped the university because I was learning way more in the real world working for big IT companies than studying theory – that I knew already – on books. 

Almost all the companies I worked for were offering me to join them as an employee, but I was always refusing because I liked switching from project to project, making my own career and learning new things every time. 

One of the companies in my client portfolio was eBay. After just a few months of consultancy, eBay also offered me the opportunity to become an employee and that was the only time I said yes: the team in eBay Italy was still small, international it was a kind of a dream job for me, and a new experience. So, I sold my previous company and started to work for eBay only. Moving from having your own company with a lot of different clients, working for 24/7 weekend and night to satisfy each customer – to becoming an employee, I ended up having a lot more free time than before. 

As a techie, I like to spend my free time building things, just for fun. I had no intention of building a start-up. Problem is that when you have plenty of ideas and you are able to make them, you keep moving from one project to the other, ending nowhere. One day, with a colleague of mine who has a similar background, we said: let’s share our ideas and pick one to work on, promising each other that we’ll stick to it until we make it done. That idea was PastBook. 



About the company

PastBook collects all your memories in one –safe– place, detached from each social network, providing you with a unique experience to easily relive and share, either on-line, through a tablet or offline through a pdf or even in a tangible way, a printed book. PastBook’s algorithm automatically highlights your memories based on their vibrancy, keeping them chronologically organized. PastBook will let you easily rediscover and customize your past in an easy, fast and time saving way. You can create photo books in different styles for weddings, memorials, graduation and so on. PastBook’s new PastBot feature is very cool: You can send your pictures on Facebook Messenger at PastBot, and you will get a beautiful photo book automagically created for you! 

Read PastBook’s blog, follow PastBook on Twitter  and Facebook, or learn more at https://www.pastbook.com. Also here you can find one of the videos of the series of Ceren’s Tips on PastBook’s YouTube channel.

For more information about the company, please contact: Stefano Cutello, CEO and founder of PastBook, +316 38123898 or stefano@pastbook.com





OUTRO

Stefano’s analysis of “Mobile Photo Connect” conference is worth to get added. 

One of my favorite quotes by Robert Scoble: “Mind blowing shit is coming. It’s here” 

Tonight [25 Oct. 2016] I had the luck to assist to the Tech in Motion fireside chat between Robert Scoble “Scobleizer” and Myriam Joire and I saw how the future is gonna look like. Sooner than you imagine. 

  • Mixed reality experience that will make impossible to your mind to understand what’s real and what’s not – you’ll have to remove your glass to get back to earth.
  • Space sensors that will be able to feel the pressure of your hands on the floor from 50cm distance or that will be able to detect the heartbeat of the person you are looking at.
  • Eye sensors that will look at your eyes instead of looking at what you’re looking at to enhance the experience of what you are focusing on
  • Drones that are able to map a 3D model of a room in a matter of seconds and be smart enough to do any action in that room recognizing not just walls, but any objects in the room and be autonomous in handling them
  • Ecommerce experiences where the moment you “walk” to a shop, you’ll not find any shelf; you’ll just ask for a pair of Levi’s and a any possible model will appear in front of you already fitted by your size and preferences; or where you walk into a supermarket, you watch a tomato and you’ll see the supply chain of that tomato, letting you make a more wise choice on the most healthy one, also better understanding the difference in prices
  • Brands that will embed VR experiences in each of their product, so that the next time you’ll watch at your Nike you’ll see some special things coming out of your shoes
  • TVs that will mainly have the function of getting a 3D sensor in your home so that your living room can be mapped
  • Entertainment will be watching abut of your windows and see a “live” show happening in your garden
  • Driving will be sitting on the main seat in a Tesla (that you don’t necessary have to own) that will bring you wherever you want. Uber, Lyft, taxi and truck drivers will lose their job, but with the right regulations they’ll be able to have enough time to learn new things and get back to market: AI will destroy plenty of jobs but AI and VR will also create plenty of opportunities, unlocking learning experiences never possible before (think about Matrix)
  • You will not need a monitor anymore, you’ll have as many as you want, virtually
  • Market insights: It will be a war between Apple and Google, maybe Microsoft too. Facebook with its Oculus has to catch-up. Apple new upcoming Siri will make “virtual assistant” finally an everyday thing. The new iPhone will not be a phone anymore and most probably will be a glass that will interact with whatever you’ll point it to.
  • Memories will always be available for you to literally relive them like the first time and be part of them, interact with them, change them.

Last but not least: We live in an amazing Era of exponential growth. The technology for all of this exists already, it’s not fantasy. I cannot wait to make it part of my life and being able to contribute to it.





Photos: Heideldruck. Photo collage: Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main, Germany

 

When the control station of a large-format Heidelberg printing press can be used like a smartphone, it calls for a closer look. For the first time, intuitive operator guidance has been complemented by intelligent automation of the press. The main requirements when developing a product: top quality, maximum productivity, and cost effectiveness strengthen small and large print shops alike, securing them analytical, organizational, and operational advantages. 

Rainer Wolf, Head of Sheetfed Product Management at Heidelberger Druckmaschinen AG (for short: Heideldruck), provides an insight into the “reboot” of offset printing aimed at enabling perfect interaction between people, processes, machines, and materials for perfect results at the push of a button.

 

Interview: Andreas Weber, Head of Value | German version

Please watch our real-time Twitter Report to get the best out of the End of Oct. 2016 Push to Stop Press Tour — amazing best practice cases. 

 

Heideldruck presented a “reboot” of offset printing at drupa 2016, with a strong focus on digitization. What does this mean?

Rainer Wolf: Well, first of all, it’s not just our products that have changed, Heidelberg as a company has also successfully repositioned itself. Our exhibition at drupa 2016 under the motto Simply Smart showed how digital integration adds concrete value and what the smart print shop of the future will look like. Digitization, automation, flexibilization, and market orientation will all be interlinked. We are confident of achieving this goal since we have integrated innovations from the digital world like big data, cloud services, eShops, automation tools, and so on and by so doing are raising industrialization in printing to a new level. Offset printing offers the greatest potential for unexpected momentum, since it is regarded as a “saturated, mature market” shaped by “analog” technologies. But that is not the case!

Why do you say that?

Rainer Wolf: The days of analog offset printing are long gone. Now we have intelligent, digital real-time analyses for productivity and production control as well as a new concept for the press control station with multitouch operation similar to that of an iPhone, including widgets and apps that can be used via the Prinect networking platform. We call the philosophy that underpins this “Push to Stop” – it is an holistic, integrated approach to digital networking and automated production that enables print shops both small and large to offer up-to-date services as a smart print shop on the basis of autonomous and guided printing.

How was this received by customers?

Rainer Wolf: The new approach has been very well received. There has been no negative feedback about our Push to Stop philosophy. On the contrary, Push to Stop is now an integral part of communication with our customers and has been actively requested since drupa 2016. And that’s despite the fact that Push to Stop isn’t a product; it’s a philosophy or a new way of thinking that can deliver significant improvements in business and production processes. It is on this basis that we look for solutions. Overall, we find that there is also particularly high demand for digitization in offset printing in the emerging markets like India or China, so it’s not just in the Western world.

What concrete improvements are required? What challenges are your customers facing?

Rainer Wolf: On the one hand, we are seeing a clear trend towards shorter runs, in other words the job change rate per hour/shift is going right up. On the other hand, print shops have been under considerable cost pressure for years, and fighting continuous price erosion. Add to this the continuous increase in costs for paper, power, consumables, and so on. So print shops need to keep cutting overheads and further reducing their production costs with intelligent, integrated solutions.

[NOTE: See also the ValueTrendRadar analysis Opportunities for value creation with printing]


 

Photos: Heideldruck, 2016

What does this mean for your customers and for Heideldruck?

Rainer Wolf: We’re focusing on the issue of “cost pressure” and fast makeready times, and have identified huge potential for improvement through our Push to Stop concept and analyses. It’s no longer enough to consider process steps in isolation if we want to achieve improvements, instead we need an integrated approach in terms of relevant standardization opportunities. The focus is on automated production as a way of preventing bad decisions and eliminating mechanisms of disruption. It is very important to closely analyze with customers how the number of touchpoints, in other words manual interventions during job fulfillment, can be reduced. State-of-the-art technology is not the only way to greater effectiveness, it can also be achieved by optimizing interaction between people and machinery.

How do you determine the effectiveness of a print shop operation?

Rainer Wolf: What’s important is the level of output and the workload associated with this. When looking at print shops as high-performance production operations, the “Overall Equipment Effectiveness” (OEE for short) is an important indicator. In other words, measuring and assessing what a press is actually producing. In theory, a Speedmaster XL 106 running around the clock, 365 days a year, can produce almost 160 million printed sheets per year [this is equivalent to 1.44 billion printed pages, or 2.88 billion DIN A4 printed pages with a perfecting press]. In practice, Speedmaster XL customers in Western Europe “only” achieve around 40 million sheets per year on average. That’s just a quarter of what’s possible. The reason for this is that there are too many friction losses and coordination problems that need to be eliminated in the overall job processing and production process (including pre-media). Our aim with Push to Stop is to win back some of the unused 75 percent and achieve an OEE factor of 50 percent. That represents a doubling of the current average. And we know it’s possible, because a small number of print shops are already doing it. They are achieving 70 to even 90 million sheets per year. This greatly increases profitability since much more can be produced at lower costs.

So new tools and technologies are important. But it takes more than that. What else, exactly?

Rainer Wolf: What is needed are exact analyses of all workflows coupled with practical experience. Digitization opens up wide-ranging possibilities. So what the customer needs to do is define very specific priorities. In this context, we have managed to secure first-class practitioners for our teams who analyze customers’ workflows and processes and match them with our technical solution possibilities.

And what do these expert practitioners do differently?

Rainer Wolf: They look at things from a different perspective; they review the actual workflows and then assess how technology can provide the best support. — The starting point is an analysis of the consistency of all the workflows in an operation in order to determine how many touchpoints there have been to date and which ones need to be/can be eliminated. For example, makeready times of just 2 minutes with 60 start-up sheets can be realized by making proper use of our tools and coordinating our paper, ink, and other consumables. These are outstanding numbers! — We are also asked: What do smooth approval processes for printing look like? — Or when talking about prepress: What is a good order for printing plates to reach the machine? It’s our job to make sure that customers can operate their Speedmaster at full speed, even with shorter runs and up to five or even ten job changes per hour.

 

 

Source: Heideldruck

 

What does that mean for the future?

Rainer Wolf: Our customers’ productivity has just about doubled in the last ten years. Similar gains in productivity will be possible in the coming ten years, enabling customers to achieve lasting improvements in their competitiveness. Some innovative companies, particularly from the online print sector, are already in a position to do this. But there are also opportunities to be had for companies that specialize in niche markets, since productivity pays off there too.

So if done correctly, digitization in offset printing has the potential to bring about a paradigm shift in the sector In your opinion, are there any hurdles to be overcome?

Rainer Wolf: Digitization is the first step on the path to the industrialization of printing. Therefore senior management needs to be acutely aware of our customers’ engagement with the changes in the market. The dynamism of the processes that happen before printing in particular is unbelievably high. It’s not just the mode of production that’s changing, but also how print jobs are placed. The big question is then: who is ultimately the right printing partner? Our Push to Stop philosophy is a significant help. Because as I have said, what is needed at the outset is not a big investment in technology, but rather a fundamental rethink, analysis, and networking (via Prinect). No one can go back and start with a blank sheet. Instead it’s a question of formulating a statement of intent — and then consistently optimizing processes and workflows in order to make better use of capacities. What we’re talking about isn’t really continuous improvement, since this only optimizes subprocesses. Push to Stop makes it possible to take bigger steps, almost in the sense of a quantum leap.

Digitization is becoming a management issue. What about the employees?

Rainer Wolf: It goes without saying that it’s very important to get the employees on board and allay any fears they might have about the impending changes. The expectation is that digitization will increase output while reducing workload. Push to Stop will help the employees to cope with this higher output. The autonomous, intelligent machine knows exactly and on demand the most effective way to work. The role of the printer is changing, involving less active operation of the machine and more production monitoring, quality assurance, and making sure that production runs without any problems. This is something we have to get used to. For us at Heidelberg, this means that we need to make sure that the printer can achieve this high level of output on a sustained basis and count on the machine and its assistance systems.

Last but not least: what’s the most exciting/important thing about the Heidelberg innovations for the offset printing market?

Rainer Wolf: Good question! The Push to Stop concept is unique, so it’s the main driver in terms of the strategic direction. In terms of technology, Hycolor Multidrive is one of my favorites because it lets us execute multiple processes simultaneously and makes us much faster, especially when it comes to complex makeready processes. For example, Hycolor Multidrive has reduced the time needed to wash the rubber blanket, impression cylinder, and ink rollers to just two and a half minutes.

But my real highlight is Intellistart 2, the software that brings Push to Stop to the press. For the first time, multiple follow-up orders can be prepared and released while production is still underway. In addition, processes are automatically started when changing jobs – and then run on their own. Intellistart 2 organizes all of this automatically and the printer is even shown a timeline on the Wallscreen XL with exactly which processes are currently underway, what needs to be done manually, and how long it will be until production starts. Seen in this way, Intellistart 2 is the right product at the right time for taking the first step into the age of Push to Stop.

Thank you for this interview.

 

 

About the interviewee


Rainer Wolf, Head of Sheetfed Product Management at Heidelberger Druckmaschinen AG.

Rainer Wolf, a qualified printing technology engineer, has learned about printing from the bottom up. After training and working as an offset printer, he spent four years studying at the Stuttgart College of Printing (1994 to 1998) and also worked as a management assistant in a well-known print shop in Southern Germany. Since 2000, Mr. Wolf has held various positions within the Product Management at Heidelberger Druckmaschinen AG. Key roles have included Market Intelligence as well as Head of Product Line Strategy. In 2014 he was nominated to the Board of Directors of Heidelberg Graphic Equipment Shanghai (HGES). He has been Head of Sheetfed Product Management since April 2015.


Selected sources for further information/graphics/videos:

 

ValuePublishing Interview Rainer Wolf 2016.001.jpeg

Fotos: Heideldruck. Bildcollage: Andreas Weber, Mainz/Frankfurt arm Main

Wenn der Leitstand einer großformatigen Heidelberg-Druckmaschine nutzbar ist wie ein smartes iPhone, sollte man genauer Hinschauen. Erstmals wurde der intuitiven Bedienerführung eine intelligente Automation der Maschine zur Seite gestellt. Die Maßgabe bei der Produktentwicklung: Höchste Qualität, maximale Produktivität und Wirtschaftlichkeit stärken kleine wie auch große Druckereien, die sich analytisch, organisatorisch und operativ Vorteile sichern. 

Rainer Wolf, Leiter Produktmanagement Sheetfed bei Heidelberger Druckmaschinen AG (kurz: Heideldruck), gibt Einblicke in die „Runderneuerung“ des Offsetdrucks, um ein perfektes Zusammenspiel von Menschen, Maschinen, Materialien und Prozessen zu nutzen, damit perfekte Ergebnisse auf Knopfdruck möglich sind.

Hinweis: Siehe auch den Expertencheck zu Push to Stop in der Praxis.

 

Interview. Andreas Weber, Head of Value

Heideldruck zeigte auf der drupa 2016 den Offsetdruck „runderneuert“ und ganz im Zeichen der Digitalisierung. Was ist darunter generell zu verstehen?

Rainer Wolf: Zunächst, nicht nur unsere Produkte, das ganze Unternehmen Heidelberg hat sich erfolgreich neu aufgestellt. Unter dem Motto Simply Smart haben wir auf der drupa 2016 gezeigt, wie digitale Integration konkreten Mehrwert bringt und wie der Smart Print Shop der Zukunft aussieht. Digitalisierung, Automatisierung, Flexibilisierung und Marktorientierung greifen ineinander. Wir sind überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen, da wir Innovationen aus der Digitalwelt, wie Big Data, Cloud-Services, eShops, Automatisierungs-Tools  etc., integriert haben und damit die Industrialisierung im Druck auf ein neues Level heben. Das größte Überraschungs-Momentum können wir im Offsetdruck erzielen, der allgemein als „gesättigter, reifer Markt“, geprägt durch „analoge“ Technologien angesehen wird. Aber: Das ist mitnichten so!

Warum? 

Rainer Wolf: „Analog“ ist im Offsetdruck kaum noch etwas. Intelligente, digitale Echtzeit-Analysen zur Produktivitäts- und Produktionssteuerung werden eingesetzt, ebenso wie ein neues Konzept für den Maschinen-Leitstand, der per Multitouch-Bedienung fast schon wie ein iPhone agiert, inklusive Widgets und Apps, die über die Vernetzungsplattform Prinect nutzbar sind. Die Philosophie, die wir dabei zugrunde legen, nennen wir „Push-to-Stop“ — ein ganzheitlicher, integrierter Ansatz zur digitalen Vernetzung und automatisierten Produktion, der kleinen wie großen Druckereien erlaubt, ihre Leistungen als Smart Print Shop durch autonomes und navigiertes Drucken zeitgemäß zu etablieren.

Wie wurde das bei den Kunden aufgenommen?

Rainer Wolf: Unser Neuansatz wird sehr gut aufgenommen. Es gibt keinerlei negatives Feedback, das unsere Push to Stop-Philosophie in Frage stellt. Im Gegenteil: Push to Stop ist nunmehr ein fester Bestandteil in der Kommunikation mit unseren Kunden und wird seit der drupa 2016 aktiv nachgefragt. Und das, obwohl Push to Stop kein Produkt ist, sondern eine Philosophie oder eine Art neues Denken darstellt, um Geschäfts- und Produktionsprozesse signifikant zu verbessern. Auf dieser Basis wird nach Lösungen gesucht. Wir stellen insgesamt fest, dass gerade auch in den Schwellenländern („Emerging Markets“) wie Indien oder China hohes Interesse für die Digitalisierung im Offsetdruck besteht, also nicht nur in der westlichen Welt.

Was muss konkret verbessert werden? Welcher Situation sind Ihre Kunden ausgesetzt?

Rainer Wolf: Zum Einen: Wir sehen einen klaren Trend zu kleineren Auflagen, das heisst die Jobwechselrate pro Stunde/Schicht steigt erheblich. Zum Anderen: Druckereien stehen seit Jahren unter erheblichem Kostendruck und kämpfen gegen einen stetigen Preisverfall an. Aufwendungen für Papier, Energie, Verbrauchsmaterialen etc. steigen aber kontinuierlich. Es gilt also weiter an der Kostenschraube zu drehen und über smart integrierte Lösungen die Produktionskosten weiter zu senken.

[HINWEIS: Siehe auch die ValueTrendRadar-Analyse Perspektiven in der Wertschöpfung mit Print

Was bedeutet das für Ihre Kunden und für Heideldruck?

Rainer Wolf: Wir setzen am Punkt „Kostendruck“ und schnelle Rüstzeiten an und haben durch unsere Push to Stop-Konzept und Analysen große Verbesserungs-Potenziale identifiziert. Um Verbesserungen zu erreichen, genügt es nicht mehr, Prozessschritte isoliert zu betrachten, sondern ganzheitlich im Sinne relevanter Standardisierungsmöglichkeiten vorzugehen. Der Fokus liegt darauf, automatisiert zu produzieren, um dadurch falsche Entscheidungen zu verhindern oder Störmechanismen auszuschalten. Ganz wichtig ist es, mit Kunden exakt zu analysieren, wie die Zahl der „Touchpoints“, also der manuellen Eingriffe bei der Auftragsumsetzung reduziert werden kann. Höhere Effektivität entsteht nicht nur durch modernste Technik, sondern durch das optimierte Zusammenspiel von Mensch und Maschine.

Wie ermittelt man die Effektivität eines Druckereibetriebs?

Rainer Wolf: Das Maß aller Dinge ist die Höhe des Outputs und des damit verbundenen Aufwands. Für Druckereien als Hochleistungs-Produktionsbetriebe ist die „Overall Equipment Effectivness“ (kurz: OEE) eine wichtige Kennzahl. Das heisst, zu messen und zu bewerten, was eine Druckmaschine tatsächlich produziert. Mit der Speedmaster XL 106 sind theoretisch bei Rund-um-die-Uhr-365-Tage-Betrieb knapp 160 Millionen Druckbogen pro Jahr zu produzieren [das entspricht 1,44 Milliarden, bei einer Wendemaschine 2,88 Milliarden DIN A 4-Druckseiten]. In der Praxis erreichen in Westeuropa die Speedmaster XL-Kunden im Schnitt „nur“ rund ca. 40 Millionen Bogen pro Jahr. Das ist nur ein Viertel des Möglichen. Der Grund: Im Gesamtablauf der Auftragsbearbeitung und Produktion (inklusive pre-media) gibt es zu viele Reibungsverluste und Abstimmungsproleme, die beseitigt werden müssen. Mit Push to Stop zielen wir darauf ab, einen Teil der nicht genutzten 75 Prozent zu adressieren und einen OEE-Faktor von 50 Prozent zu erreichen. Das ist eine Verdoppelung zum heutigen Schnitt. Und das geht, wie uns heute bereits einige wenige Druckereien vormachen. Sie erreichen schon 70 bis sogar 90 Millionen Bogen pro Jahr. Damit steigt die Profitabilität ganz erheblich, da wesentlich mehr zu geringeren Kosten hergestellt werden kann.

Neue Tools und Techniken sind demnach wichtig. Aber es braucht mehr. Was genau?

Rainer Wolf: Es bedarf exakter Analysen aller Abläufe  gekoppelt mit Praxiserfahrung. Durch die Digitalisierung sind die Möglichkeiten breitgefächert. Es braucht also ein klares, kundenspezifisches Setzen von Prioritäten. Und: Wir konnten erstklassige Praktiker für unsere Teams gewinnen, die alle Abläufe und Prozesse bei Kunden analysieren und mit unseren technischen Lösungsmöglichkeiten abgleichen. 

Und was machen diese Experten aus der Praxis anders?

Rainer Wolf: Sie kehren die Betrachtungsweise um, und prüfen die tatsächlichen Abläufe und bewerten dann, wie Technik am besten unterstützen kann. — Ausgangspunkt ist die Analyse der Durchgängigkeit sämtlicher Abläufe in einem Betrieb, um zu ermitteln, wieviele Touchpoints es bis dato gibt und welche eliminiert werden müssen/können. Durch den richtigen Einsatz unserer Tools sowie aufeinander abgestimmte Materialien wie Papier, Farbe und andere Verbrauchsmaterialien können zum Beispiel Rüstzeiten von nur 2 Minuten bei 60 Anlaufbögen realisiert werden. Das sind echte Spitzenwerte! — Hinterfragt wird zudem: Wie sehen reibungslose Freigabeprozesse für den Druck aus? — Oder bezogen auf die Vorstufe: In welcher sinnvollen Reihenfolge kommen die Druckplatten an die Maschine? Im Ergebnis gelingt es uns, dass Kunden auch bei kleineren Auflagen und bis zu fünf oder gar zehn Auftragswechseln pro Stunde ihre Speedmaster mit Vollgas fahren können.

Was heisst das für die Zukunft?

Rainer Wolf: In den letzten zehn Jahren hat sich die Produktivität bei unseren Kunden in etwa verdoppelt. In den kommenden 10 Jahren können unsere Kunden ihre Produktivität nochmals verdoppeln und dadurch ihre Konkurrenzfähigkeit nachhaltig ausbauen. Einzelne innovative Firmen, v. a. aus dem Online-Print-Sektor, können das heute schon. In Summe bieten sich aber auch Chancen für Firmen, die sich auf Nischenmärkte spezialisieren, denn auch in der Nische zahlt sich Produktivität aus.

Richtig verstanden, leitet die Digitalisierung im Offsetdruck einen Paradigmenwechsel in der Branche ein. Gibt es aus Ihrer Sicht Hürden, die zu nehmen sind?

Rainer Wolf: Die Industrialisierung im Druck kann durch die Digitalisierung erst richtig beginnen. Entsprechend muss auf der Führungsebene die Auseinandersetzung unserer Kunden mit Änderungen im Markt stark ausgeprägt sein. Die Dynamik vor allem in den dem Druck vorgelagerten Prozessen ist unglaublich hoch. Nicht nur die Produktionsweise, auch die Art und Weise, wie Druckaufträge entstehen, ändert sich. Die spannende Frage lautet dann: Wer ist am Ende der richtige Druckpartner? Unsere Push to Stop-Philosophie hilft entscheidend. Denn wie gesagt, sind zunächst keine hohen Technik-Investitionen notwendig, sondern gründliches Nachdenken, Analysieren und Vernetzen (via Prinect). Keiner kann auf der grünen Wiese alles neu aufbauen. Vielmehr gilt es, ein exaktes Zielbild zu formulieren — und anzufangen, sich konsequent mit Prozess- und Ablaufoptimierungen zu beschäftigen, um Kapazitäten besser zu nutzen. Dies weniger im Sinne von kontinuierlichen Verbesserungen, denn dadurch werden nur Teilprozesse optimiert. Mit Push to Stop gelingt es größere Schritte zu machen, beinahe im Sinne eines Quantensprungs.

Digitalisierung wird zur Chefsache. Wie steht es um die Mitarbeiter?

Rainer Wolf: Es ist natürlich sehr wichtig, die Mitarbeiter mitzunehmen und ihnen die Angst vor den anstehenden Veränderungen zu nehmen. Die Erwartungshaltung ist, durch die Digitalisierung mehr Output bei weniger Aufwand zu schaffen. Push to Stop hilft den Mitarbeitern, das Mehr an Leistung zu bewältigen. Die autonome, intelligente Maschine weiss exakt und auf Abruf, wie am Effektivsten gearbeitet wird. Die Rolle des Druckers verändert sich — er bedient die Maschine immer weniger aktiv, sondern überwacht die Produktion, stellt die Qualität sicher und sorgt dafür, dass die Anlage störungsfrei produzieren kann. Daran muss man sich gewöhnen. Für uns bei Heidelberg heißt das: Wir müssen dafür sorgen, daß der Drucker dieses hohe Leistungsniveau nachhaltig erreichen und sich auf die Maschine mit ihren Assistenzsystemen verlassen kann.

Last but not least: Was ist für sie persönlich das aufregendste/wichtigste an den Heidelberg-Neuheiten für den Offsetdruckmarkt?

Rainer Wolf: Gute Frage! Das Push to Stop-Konzept ist einzigartig, steht also ganz oben und gibt strategisch die Leitlinie vor. Bezogen auf die Technik ist Hycolor Multidrive einer meiner Favoriten; denn dadurch können dir technisch viele Prozesse simultan ausführen und sind speziell bei aufwändigen Rüstvorgängen wesentlich schneller. Es braucht beispielsweise gerade einmal 2,5 Minuten für Gummituch-, Druckzylinder- und Farbwalzenwaschen dank Hycolor Multidrive.

Mein absolutes Highlight ist aber Intellistart 2, die Software, die Push to Stop an die Druckmaschine bringt. Erstmalig können mehrere Folgeaufträge bereits während der laufenden Produktion vorbereitet und freigegeben werden. Zusätzlich werden beim Auftragswechsel Prozesse automatisch gestartet, die dann selbstständig ablaufen. Intellistart 2 organisiert das alles automatisch und der Drucker bekommt am Wallscreen XL sogar ein Zeitstrahldiagramm angezeigt, an dem er genau sieht, welche Prozesse gerade ablaufen, was er manuell machen muss und wie lange es dauert bis die Produktion startet. So gesehen ist Intellistart 2 ein Volltreffer zur richtigen Zeit, um den ersten Schritt ins Push to Stop-Zeitalter zu machen.

Vielen Dank für das Gespräch. 


Zur Person

rainer-wolf

Rainer Wolf,  Leiter Produktmanagement Sheetfed bei Heidelberger Druckmaschinen AG.

Der diplomierte Drucktechnik-Ingenieur Rainer Wolf hat das Drucken von der Pike auf gelernt. Der Ausbildung und Arbeit als Offsetdrucker folgten von 1994 bis 1998 das Studium an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart sowie eine Geschäftsführungs-Assistenz-Position in einer renommierten süddeutschen Druckerei. Seit dem Jahr 2000 ist Rainer Wolf im Produktmanagement der Heidelberger Druckmaschinen AG mit verschiedenen Aufgaben betreut. Market Intelligence wie auch die Leitung Produktlinienstrategie sind wichtige Stationen. 2014 wurde er Mitglied des Board of Directors der Heidelberg Graphic Equipment Shanghai (HGES). Im April 2015 wurde er zum Leiter Produktmanagement Sheetfed bestellt.


Ausgewählte Quellen für weitere Infos/Grafiken/Videos:


drupa2016 ValuePublshing Review Social Media Heroes.001

Great work. Great tweets. Great results. And a lot of fun beyond technology by LOVRA’s amazing chill-out sessions. Last but not least: Many THANKS to the Xerox Social Media team members Stefan, Bill, Jenna.

#drupa2016 Review: Print wins! If…

Dear friends of drupa!

Please read and share our unique series of #drupa2016 reports. We are proud to enable a real multimedia and multichannel experience. And we are happy to interact with a huge global audience covering 120+ countries.

Kick-off: splendid #drupa2016

Our ValuePUBLISHING TRILOGY — a quite critical, selective analysis looking back at the splendid #drupa2016 (in german language)

Topics Outline Overview:
• Part 1 – Proof of concept: Does the printing community communicates properly?
• Part 2 – Crucial: Reduce to the max — don’t get lost in details!
• Part 3 – The crux of the matter: #unleashprint 

 


Back to the future: Some fun

#drupa2050 — TX to Benny: Touch the future again and again…
#drupa2050 — Danke, Benny! Touch the future again and again…


Enjoy ValuePUBLISHING’s #Storify stories the most valuable way to catch up all major topics of #drupa2016 in a smart multimedia format. Convenient to navigate, wonderful to explore and easy to share. Our guideline: Less is more — so reduce to the max!

 

Note: We are proud of the fact that around the globe hundreds of thousands of unique viewers follow us already and interact with our content — shared via Twitter (@ValueCommAG plus @zeitenwende007), Facebook, LinkedIn, XING and Google+. — More than 70 % of our viewers are leading innovators dedicated to all kind of graphic communications applications. 

 

 

The secret of #drupa2016 in 20 sec. — Summary by Andreas Weber, Head of Value.

 

 

GENERAL OVERVIEW

drupa2016 REVIEW — ValuePublishing Storify:
All about the role of print in the communications mix

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Pre-drupa media conference March 2016

 

 

 

IN MEDIAS RES

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Ready for #unleashprint? YES WE CAN(on)

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck back to profitable growth

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Heideldruck Press Conference Feb 2016

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
PitneyBowes reinvented mail (live at drupa may/June 2016)

drupa2016 – ValuePublishing Storify:
Objectif Lune put business communications to the next level

drupa2016 — ValuePublishing Storify:
Automated Digital Cutting made by Zünd Systemtechnik

 

Das Geheimnis der #drupa2016 in 23 Sekunden — Von Andreas Weber, Head of Value.

 


In addition for extended reading check out our focused trend reports via ValueBlog posts by Andreas Weber

Note: Almost all Blog posts are available in english and german.

 

ValuePublishing Storify Review 18062016.001


As well you can find a whole series of ValueDialog stories:

ValueDialog — Christian Kopocz: “Multichannel ensures relevance!”

To get access to more ValueDialog stories use our Blog search tool.

 

Value Publishing About @drupa2016.001