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Muße bedeutet: Zeit-Inseln schaffen!

Lotus

Foto: Andreas Weber

Das muss ich jetzt einfach mal loswerden… Denn selten hat mich ein Gespräch via TV so tief berührt und mitgenommen.

Nicht das Entschleunigen durch Verlangsamung hilft, sondern der bewusste Umgang mit dem, was uns umgibt: Die Natur, die Menschen bilden die Voraussetzung, um uns von der Welt berühren zu lassen und um uns lebendig zu fühlen.

Das Zauberwort heisst daher: Resonanz! Sie bezeichnet den intensiven Draht zur Welt. Resonanz bewirkt z. B. das Leuchten der Augen als eine Öffnung, eine Entspannung, ein Aufgehen.

Das Vehikel, um Resonanz zu erzeugen, liegt in der Muße, d. h. der Zustand des Loslassens bei dem man nicht weiss, was einen berühren wird. Man wartet ohne bestimmte Erwartung, um Berührbarkeit zu ermöglichen.

Musik hat eng mit Muße zu tun, da unmittelbar Gefühle angesprochen werden, ohne dass man Erklärungen braucht.

Berührbarkeit kann man nicht erzwingen. Sie wird verunmöglicht, wenn man sich keine Zeit mehr lässt, ständig gestresst und gehetzt ist.

Gegensteuern heisst, sich Zeit-Inseln zu schaffen, eine Sache abzuschließen und erst nach einer Pause mit etwas anderem zu beginnen.

Ich freue mich, mir die Zeit genommen zu haben, um meine Erkenntnisse aus dem Filmbericht zu notieren.


 

Quelle zur Inspiration: Filmbericht “Zeit für Muße: Hartmut Rosa, Zeitforscher und Soziologe, im Interview beim Spaziergang durch Erfurt. In: ZDF.de, 17.12.2018

 


 

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