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ValueDialog mit Christian Kopocz: „Multichannel sorgt für Relevanz!”

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„Das zentrale Thema Multichannel verlangt unseren Mitgliedern als Marketing Service Providers einiges Neue ab: Im Fokus stehen Geschäfts-Transformationen und erweitertes Experten-Wissen rund um die Folgen der Digitalisierung.“ Christian Kopocz

 

Christian Kopocz ging als Kaufmann mit Marketing-Erfahrung neue Wege. Vor rund 10 Jahren wurde er Multichannel Entrepreneur. Seitdem engagiert er sich in eigenen, kleinen, aber feinen Firmen. Und setzt sich national wie international für die dynamische Weiterentwicklung von Multichannel-Dienstleistungen ein. In seiner langjährigen Funktion als Mitglied im Board of Directors und seit Anfang 2016  als Executive Director der XMPie Users Group (XUG) vertritt er einen klaren Standpunkt: Markt- und Kundenorientierung sind das Maß aller Dinge, gekoppelt mit der Berücksichtigung kultureller Besonderheiten. Im Sommer 2015 initiierte er in kürzester Zeit per Multichannel-Kommunikation die 1. XUG Conference zum Thema Multichannel-Innovation in Berlin. Über 130 Teilnehmer kamen aus 17 Ländern! Das Echo war überwältigend. — Bingo!

Interview: Andreas Weber | Click to access english version

Sie haben per XUG einen ausgezeichneten Überblick über hochaktuelle Themen rund um Multichannel. Was bewegt momentan am meisten?

Christian Kopocz: Seit Jahren unterstützen wir erfolgreich mit der XUG unsere Mitglieder beim Einsatz und der Vermarktung der mit XMPie erstellten Kampagnen und Lösungen. Die technische Umsetzung, Tipps, Tricks und die Nähe zum XMPie Entwicklerteam stehen stets hoch im Kurs. Insbesondere seit dem vergangenen Jahr verzeichnen wir erhöhtes Interesse an Case Studies, praxisrelevanten Ansätzen und Unterstützung in der Vermarktung.

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Welche neuen Herausforderungen leiten Sie daraus ab?

Christian Kopocz: Das zentrale Thema Multichannel verlangt unseren Mitgliedern als Marketing Service Providers einiges Neue ab: Im Fokus stehen Geschäfts-Transformationen und erweitertes Experten-Wissen rund um die Folgen der Digitalisierung. Zum anderen ist der Zugang zum Kunden nicht der, der es gestern war: Anstelle oder neben dem Einkäufer müssen Marketing Manager sowie Entscheidungsträger für CRM, Social Media, Web, E-Mail-Marketing etc. mit im Gespräch sein, um kraftvoll agieren zu können. All dies erfordert neben Geduld und Zeit auch entsprechende Erkenntnisse, auf welchen wir uns bei XUG in diesem Jahr besonders einstellen. Gerade auch mit Blick auf die drupa 2016, die globale Leitmesse für Graphic Communications, die Multichannel als eines der wichtigen sechs Highlight-Themen positioniert.

Wie definieren Sie ganz persönlich den Begriff Multichannel?

Christian Kopocz: Der Kunde bestimmt wann, wo und wie er angesprochen werden möchte. Multichannel ist für mich die Kommunikation mit relevanten Inhalten auf vom Kunden bevorzugten Kanälen!

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Wo stehen wir heute? Respektive wie wird sich mit Blick auf IoT/Industrie 4.0 die Multichannel-Thematik verändern?

Christian Kopocz: Kühlschränke, die selbst bei Amazon die laktosefreie Milch ordern… Ein Schreck für die einen, ein Segen für die anderen. Das Prinzip des IoT kann unser Leben einfacher und angenehmer gestalten. Sofern jeder versteht damit umzugehen. Wenn es am Ende gar nicht auffällt, wo und wie IoT unser Leben vereinfacht, dann passt es. Dies erfordert Fingerspitzengefühl bei der Entwicklung, vor allem aber bei der Marktpositionierung. Wissen, was der Kunde braucht, und daraus eine Anwendung zu entwickeln, das sollte die Maßgabe sein — und nicht das „friss oder stirb!“. Diese durch Digitalisierung und Automatisierung veränderte Kundenanforderung liegt klar auf dem Tisch!

Welche Konsequenzen ergeben sich für Dienstleister?

Christian Kopocz: Dienstleister sind heute und morgen gefordert stetig weiter zu denken und sich zu pro-aktiv zu entwickeln. Das sehe ich als echte Mammut-Aufgabe, da bisher auch bei Multichannel-Innovationen sehr linear vorgegangen wurde: Per Investition wurde ein neues Geschäftsmodell auf den Markt gebracht und dann quasi wie bei einer Kredittilgung monatlich abgearbeitet. An eine stetige, hundertprozentige Kundenorientierung und permanente Weiterentwicklung wurde wenig gedacht, und schon gar nicht als Invest in die Zukunft eingestuft. Das Ergebnis kam dann oftmals in Form schlechter Zahlen. Das muss aber gar nicht sein. Denn: Neugierig bleiben und den Kontakt zum Kunden nicht erlahmen lassen, das führt immer ins Ziel!

Danke für das informative Gespräch.
Wir sehen uns spätestens auf der drupa 2016.

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