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Value Art+Com Dietmar Collage Sükran blog post.001

@ 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Compositing: Andreas Weber | Paintings: Dietmar Gross

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art+Com Fellow, Istanbul

Apparently, the rich culture and environment of Mainz and the Rheinhessen area inspire many artists in town. After I arrived the city, I visited several museums and art galleries. One of them was Kunst Direkt 2014, an art exhibition that took place in Rheingoldhalle as a very nice building situated near the river Rhein. There, I had chance to meet the painter Dietmar Gross and to catch up the spirit in his artworks in detail.

Dietmar Gross was not born in Mainz but studied art in Johannes Gutenberg University. He is not only a talented and productive artist but also very-well active person in art community in Germany by being the chairman of Kunstverein Eisenturm Mainz e. V. KEM and the founder and head of Oppenheimer Sommerakademie. As well as this, he is a great supporter of a whole bunch of third party art activities.

It was amazing to experience the art of Dietmar Gross. In the very beginning, I thought that I was looking at several brilliant photographs. When I got closer, I saw the colours and the painting suddenly showed itself. In that moment, I was overcome with a kind of unusual but fascinating impression built on me. I have seen many surreal artworks from various artists, however; the way Gross paints and depicts human and animal bodies made me think that it is a kind of realism of surrealism which is very disruptive and charming.

Each painting seems to have various symbols and meanings to perceive and  you cannot just look and pass it. Especially, as a part of his style, he always paints on a black background which is also makes him different than many other artists.

Two of my favorites from his selected collection, Hildegard von Bingen and Selbst und Skelett, are also like pieces of high value photographs which amazed me through the depiction and density of colours. In Hildegard von Bingen, one can see every single detail as if it is a photograph of a woman, and one can realize even the marks on her lips. Moreover, looking her eyes, a spiritual and holly impression comes over with a wonderful lineament. When it comes to Selbst und Skelett, is an example in which he depicted himself for a self-portrait with a skeleton with his surrealistic but realistic style.

As a disruptive but fascinating experience, I was glad to meet and to talk about art with such a talented and extraordinary painter, Dietmar Gross.

 

Click here to get more information on our Value Art+Com InSightOut art book publication celebrating the art of Dietmar Gross. Read More

Dietmar Titel Screenshot von PDF

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Cover page and book Design by Andreas Weber, Mainz/Frankfurt am Main | Paintings by Dietmar Gross, Dienheim, Rheinhessen/Germany

  • Als einer der Höhepunkte des Ausstellungsprogramms 2014 präsentiert das Osthaus Museum Hagen eine retrospektive Werkschau mit ca. 70 Gemälden von Dietmar Gross.
  • AusstellungstitelInSightOut
  • Ausstellungseröffnung: 15. November 2014, 16 Uhr
  • Ausstellungsdauer: 16. November 2014 – 11. Januar 2015
  • Ausstellungskatalog: Edition Value Art+Com, gedruckt und digital, die Druckausgabe ist erhältlich als Normalausgabe und Vorzugsausgabe mit Originalgrafik, Preis ab 34,90 Euro zzgl. Versandkosten. — Format: 25,9 x 22,2 cm (Hardcover), Umfang 120 Seiten, davon über 70 Seiten Abbildungen.

Der Künstler Dietmar Gross, geboren 1957, lebt und arbeitet heute in Dienheim. Das Menschenbild im Kontext der Natur steht im Vordergrund seines Schaffens, das sich kritisch mit aktuellen Herausforderungen in unserer Welt auseinandersetzt. Dietmar Gross fühlt sich dem Realismus auf eine besondere, humanistisch geprägte Art und Weise verpflichtet. Alles, was uns betrifft, prägt und unser Schicksal beeinflusst, findet in den Arbeiten des Künstlers seinen Ausdruck. 

Der Titel InSightOut versteht sich als programmatische Äußerung. In fünf Werkgruppen fasst der Maler wesentliche Äußerungsformen unseres Daseins aus seiner Perspektive zusammen und ermöglicht den Betrachtern, eine künstlerische Introspektion. Die Werkgruppen stellen Ankerpunkte des Menschseins dar:

  • Zerrissenheit
  • Über-Menschlichkeit
  • Misch-Wesen
  • Ecce Homo
  • Assimilation

Alle bildlichen Darstellungen rücken nicht nur die Situation des Menschen ins Zentrum, sondern stellen den Kontext her im Abgleich mit der Existenz der Welt, der Historie, der Tradition und der Neuzeit.

Das Kunstwollen von Dietmar Gross steht ganz im Zeichen eines zeitgemäßen und zukunftsweisenden Kulturverständnisses. Der bedeutende Filmregisseur, Federico Fellini, hat dieses Verständnis einmal so zum Ausdruck gebracht: Der einzig wahre Realist ist der Visionär.

Das Spezifische an der Kunst von Dietmar Gross ist die malerische Vollendung seiner Gemälde. Nicht nur die altmeisterliche Handschrift des Künstlers zeugt von großer Begabung, sondern auch die Möglichkeit, diese in Szenen einzubinden, die auf den ersten Blick zu irritieren vermögen. So wird InSightOut zum Programm und offenbart immer wieder neue visuelle, gedankliche und emotionale Erlebnisse. Malerei regt in diesem Sinne tiefgreifende Erkenntnisprozesse an bzw. löst diese aus.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog zum Werk der Künstler. Der Katalog InSightOut — Dietmar Gross   Malerei wird im Hardcover 120 Seiten Umfang mit über 70 Abbildungen umfassen und als gedrucktes Buch sowie in digitaler Form in der Edition Value Art&Com, Mainz, herausgegeben; mit einem ausführlichen Einführungstext von Andreas Weber.

Hintergrundinformation

Zur Wirkungsweise der Publikation:

Die vorliegende Publikation ist Teil einer neuartigen, intermedialen und crossmedialen Inszenierung aus Text, Bild, Sprache/Podcast und Video via Print, Blog und eBook. Im Print werden neue digitale Verfahrenstechniken eingesetzt, die über die übliche Darstellungsmöglichkeit von Druckbildern weit hinausgehen. Die Herstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit Elanders Germany, dem über Deutschland hinaus renommierten Innovationsführer im Digitaldruck.

Printprodukte können vor Ort im Osthaus Museum wie auch über das Web bestellt/gekauft werden. Die digitalen Formate sind vernetzungsfähig und werden durch Social Media-Aktivitäten signifikant verstärkt (vor allem über Facebook, Twitter, YouTube und Google+). Zudem können durch den Besucher bei Bedarf individuelle Publikationen erstellt und online bestellt werden (Postkarten, Poster, Kalender). Der Online-Shop der Edition Value Art+Com ist verfügbar.

Die Publikation verstärkt und dynamisiert die Wirkungsmöglichkeiten der Ausstellung durch ihren Innovationsanspruch. Das Thema ›InSightOut‹ wirkt sich aus auf die Kommunikation und Interaktion mit den Besuchern vor, während und nach der Ausstellung. Die erstellten digitalen Kommunikationsmittel können auch während der Ausstellung zu didaktischen Zwecken genutzt werden.

Es lässt sich ein Dreifach-Effekt erreichen, der, wie die Exponate selbst, durchgehend und konsequent einem Premiumanspruch gerecht wird: a) Wirkungsmöglichkeiten schon im Vorfeld der Ausstellung; b) Aktualisierungsoptionen während der Ausstellung; c) Dokumentation und Nachhaltigkeit nach der Ausstellung.

Zum Ausstellungsort:

Das Osthaus Museum steht auch nach mehr als 100 Jahren in der Tradition des Museum Folkwang, welches 1902 in Hagen eröffnet wurde und 1922 nach Essen übersiedelte. „Wir bieten den Künsten ein Fest“ lautet die Devise des Museums, das sowohl regional wie auch national und international Stahlkraft entwickelt hat. Im Fokus der wissenschaftlichen Arbeit sowie der Ausstellungstätigkeit des Museums steht das Bewusstsein für eine Kunst, die nachhaltig wirken soll und den Betrachterinnen und Betrachtern zugleich eine konstitutive Rolle offenbart. Das Museum, seine Sammlung und das Ambiente mit dem Folkwang-Altbau und des Neubaus wirken als „Brücke zwischen den Meisterwerken der Bildenden Kunst und den individuellen Erfahrungen des Besuchers.“

Dietmar Gross, geboren 1957 in Bexbach/Saarland, lebt und arbeitet seit fast drei Jahrzehnten in Rheinhessen, südlich von Mainz, einer der herausragenden und von Carl Zuckmayer vortrefflich beschriebenen Kulturlandschaften Europas. Das malerische wie grafische Werk von Dietmar Gross baut auf einem zeitunabhängigen Wertesystem auf. Im Fokus steht das nachhaltige Erleben von Malerei als einem Medium der Sinnes-Wahrnehmung. Die Bilder zeichnen sich aus durch technisch-handwerkliche Perfektion, die einen Vergleich mit Vorbildern wie Dürer, Caravaggio, Rembrandt oder Tizian nicht zu scheuen braucht.

Für Rückfragen:
a.weber(at)value-communication.com

Online-Bestellung per Shopify:

http://value-art-com.myshopify.com/collections/all

Value Art+Com Online Shop

Click and watch all slides incl. the YouTube video statements!

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

As a part of ValueArt+Com Project, I have also interviewed with international students who experience the city of Mainz by asking them the same question, what is the real value of communication, so as to learn their points of view. I would like to thank my friends for supporting this project.

I am very happy to meet them, like many other friends I have met here who made my stay a lot nicer while we were creating wonderful memories and experiencing the city of Mainz together.

 

Thaís Araujo Pérez  is a half Brazilian and a half Spanish Erasmus student who studies Medicine at Johannes Gutenberg Universität in Mainz for a certain period of time.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.002

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Willie Renévot is a French graduate law student and master in law who joint Erasmus program at Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

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© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Olga Megyesi is a Hungarian graduate business student who joint Erasmus program at Fachhochschule Mainz and started her master studies in Hochschule RheinMain in Wiesbaden, a city nearby Mainz. She now works in Ingelheim.

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© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Pablo Ponz Pelufo is a Spanish Erasmus student who studies Art History at Johannes Gutenberg Universität in Mainz for a short period of time.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.003

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Erdem Fırat is a Turkish student who studies Medicine at Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.006

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Some useful background information: 

The Erasmus Program 

The Erasmus Programme (European Community Action Scheme for the Mobility of University Students) is a European Union (EU) student exchange program established in 1987. Erasmus+, or Erasmus Plus, is the new program combining all the EU’s current schemes for education, training, youth and sport, due to begin in January 2014.

Johannes Gutenberg-Universität

The Johannes Gutenberg University of Mainz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) is one of the best universities in Germany, based in Rheinland-Pfalz, Germany, named after the fabulous inventor and Man of the Millennium, Johannes Gutenberg. With approximately 36,000 students (2010) in about 150 schools and clinics, it is among the ten largest universities in Germany. Starting on 1 January 2005 the university was reorganized into 11 faculties of study.

 

 

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.007

Landesmuseum Bildcollage 2014.001

Bildcollage & Text. Andreas Weber, Mainz
Fotos: Landesmuseum Mainz, Andreas Weber, Mainz

 

 

„Kultur ist nicht Einzelleistung, sondern ein Netz geistigen Miteinanders“

• Was es braucht, um mit schöpferischen Menschen in Kontakt zukommen
• Landesmuseum Mainz geht neue Wege
• Spannendes Projekt zu Migration und Kunst auf hoher kultureller Ebene

 

Selten macht eine kleine, aber feine Publikation soviel Spass wie diese: „Um die Welt — Sammlungen neu sichten“. Dr. Andrea Stockhammer, Direktorin des Landesmuseum Mainz, stellte diese und die dazugehörigen Projektergebnisse persönlich am 16. Mai 2014 vor. Vorausgegangen war ein ambitionierter Dialog mit einer Gruppe von KünstlerInnen und Kunstinteressierten. Alle haben durch ihre Tätigkeiten Bezug zu Migration und multikulturellem Austausch. Über fast ein Jahr hinweg traf man sich regelmäßig im Landesmuseum, um sich auszutauschen und gemeinsam ausgewählte Sammlungsstücke zu betrachten und darüber zu diskutieren.

„Viele unserer Exponate, aus allen Epochen, der Vorgeschichte bis zu Moderne, können uns etwas darüber erzählen“, erläutert die Mainzer Museumsdirektorin. „Manche Kunstwerke sind weit gereist, andere zeugen von der im wahrsten Sinne bewegten Lebensgeschichte ihrer Schöpfer, wieder andere sind Zeuge kulturellen Austauschs.“

Dr. Andrea Stockhammer und ihr Team haben quer durch die Sammlung besondere Kennzeichnungen entwickelt, die dem Besucher anzeigen, welche Kunstwerke durch die Projektgruppe im Rahmen des Migrationsprojekts besonders erläutert wurden. Es sollen bald spezielle museumspädagogische Maßnahmen ergänzt werden. Spezielle Führungen für Migranten in Mainz sind denkbar. Des weiteren spezielle Programme für Gäste und Touristen aus anderen Ländern und Kontinenten. Das heisst, der Titel der o. g. Publikation, Sammlungen neu sichten,  ist zugleich auch Programm für die Zukunft.

 

Besonderer Fokus: China in Mainz

Dr. Ying Lin-Sill, in China geboren, u.a. in Belgien ausgebildet und promoviert als Kunstwissenschaftlerin und Malerin, ist seit 2009 in Mainz ansässig. Sie erläuterte am Beispiel „Der chinesische Kaiser“, eine Porzellan-Arbeit von Johann Peter Melchior aus dem 18. Jahrhundert, wie sich Realität und Fantasie vermischen. Es seien, so Ying Lin-Sill, viele chinesische Elemente – aber eben auch viel europäisches Rokoko miteinander kombiniert. „Vieles ist Phantasie, eine deutsche Sichtweise auf China“, resümiert die Kundige beider Welten. Sie hat Respekt davor, wie viel Wissen Melchior über China gehabt haben muss. Und sie fragt sich, wie dieses Wissen zu ihm gelangt sei. Denn selbst chinesische Meister der damaligen Zeit hätten die Details akribisch nachlesen und recherchieren müssen. Für Ying Lin-Sill ist daher damals wie heute entscheidend, sich auf vielschichtigen Ebenen über andere Kulturen zu informieren. Ob wie damals, Wissen über Reiseberichte und Missioniere zu uns kam, oder wie heute über digitale Medien und Plattformen, ist nicht wesentlich. Wesentlich ist für Ying Lin-Sill die persönliche Begegnung und der persönliche Austausch. Im Rahmen des Projekts „Value Artist in Residence“, das seit Januar 2013 zusammen mit dem Mainzer Andreas Weber als Privatinitiative läuft, engagiert sich Dr. Ying Lin-Sill darum, Begegnungen von Mainzern und Gästen aus China aus Sicht der Kunst und Kultur zu fördern.

„Eine solch wunderbare Initiative, wie dieses Migrationsprojekt im Landesmuseum Mainz, hat eine grosse Dimension. Es gilt, Migranten aktiver ins Museumsgeschehen einzubinden und gleichzeitig andere Kulturen im Museum einem einheimischen Publikum näher zu bringen“, zieht Dr. Ying Lin Sill als Fazit.

Übrigens: Das Migrationsprojekt des Landesmuseum ist Teil eines lang angelegten Projekts des Deutschen Museumsbundes, das durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien gemäß Bundestagsbeschluss getragen wird. Das Motto lautet: „Kulturelle Vielfalt im Museum: Sammeln, Ausstellen und Vermitteln“. Damit kehrt man heute zurück auf Ideen und Konzepte, die zur Anfangszeit des Landesmuseums Mainz vom damaligen Direktor, Prof. Wilhelm Weber, wie folgt formuliert wurden: „Das Museum von heute ist kein Mausoleum“. Kontakte mit schöpferischen Menschen herzustellen, sei gefordert. Denn: „Kultur ist nicht Einzelleistung, sondern ein Netz geistigen Miteinanders“, sagte Museumsdirektor Prof. Weber damals.

 

Hinweis

Die Publikation „Um die Welt – Sammlungen neu sichten“  ist im Landesmuseum Mainz erhältlich. Umfang: 44 Seiten, Umsetzung im Landesmuseum Mainz: Dr. Birgit Heide, Kathrin Brumm, Dieter Becker. Verlag & Redaktion: Agentur & Verlag Bonewitz, Bodenheim 2014.

 

Informationen zum Landesmuseum Mainz:

http://www.landesmuseum-mainz.de/

https://www.facebook.com/Landesmuseum.Mainz

 

Zeitungsbericht zum Projekt von Michael Jacobs:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/mainz/nachrichten-mainz/landesmuseum-wirbt-um-migranten_13059130.htm

 

Value Art&Com-Impressionen:

https://www.facebook.com/ValueCommunicationAG

 

Value Art Com Screenshot Facebook 16052014

 

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Fotos: Ying Lin-Sill, Andreas Weber, 2014

 

Warum es sich lohnt, diesen Blogpost zu lesen:
Die wirklich schönen Geschehnisse im Leben kann man nicht erzwingen. Sie ergeben sich.

The Horse (馬 午) is one of the 12-year cycle of animals which appear in the Chinese zodiac related to the Chinese calendar.

 

Zeitenwende: „馬 午 — Happy new life!“

 

Die Kunst zu(m) Leben bestimmt sich in der Kunst des Seins. Sein kann, was Sein soll. Lebens-Kunst will erlernt sein und führt zum Erleben. Perfektion zeigt sich, wenn Dinge, Menschen, Ereignisse aufeinandertreffen, einfach weil es sich ergibt.

Warum scheint das erzählenswert? — Am 31. Januar 2014 trafen über 60 Menschen zusammen, die sich vorher so niemals begegnet waren, um den Chinesischen Neujahrstag zu begehen. Gross und Klein, Singles, Freunde, Familien. Die Künstlerin und Kunstwissenschaftlerin Dr. Ying Lin-Sill und Andreas Weber als Experte für Kunst & Kommunikation hatten zum West-Ost-Dialog eingeladen. Und starten standesgemäß nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr mit dem Motto: „Zeitenwende | Changing Times“.

 

Value New Years Event 2014 Key Visuals.002

Ein Feuerwerk an Kreativität und Sinnenfreude erwartete die Gästeschar aus vielen Ländern. So eindrücklich, das war die Meinung vieler, konnte man bislang nicht nachvollziehen, wie Ost und West zusammengehören:

  • Eine blutjunge Tänzerin verzauberte mit einem grandiosen Pfauentanz.
  • Dr.-Ing. Gert Kaster entführte in die Geschichte von Qingdao und der deutschen Marinestadt Tsingtau, die vor 100 Jahren erobert wurde. Und deren deutsche Baukunst aus dieser Zeit bis heute in China zum „Kult“ reifte.
  • Die Sopranistin Lingyuan Gao bezauberte uns mit ihrer Welt der Musik am Beispiel eines chinesischen Liebeslieds.
  • Dr. Dagmar Lorenz knüpfte an Lingyuan Gao lyrisch-gesangliche „Poesie“-Darbietung an und zeigte am Beispiel von Gustav Mahlers Lied „Von der Jugend“ wie ein Missverständnis, verursacht durch Übersetzungsabweichungen, wunderbares Neues hervorbringt.

Last but not least: Fernöstliche und gesundheitsfördernde Verpflegung sorgte für ein übriges. Begleitet von Tee, Wein (Relaunch F) sowie Sekt-Köstlichkeiten der Goldhand-Sektkellerei zu Mainz. Siehe http://www.goldhand.de/index_.html

Das Beste kommt unverhofft – und in diesem Fall als Überraschung ganz zum Schluss. In guter chinesischer Tradition wurde eine Verlosung durchgeführt. Den Hauptpreis, das Gemälde einer Flötenspielerin, gewann ein Gast aus Rheinhessen, selbst im Zeichen des Hölzernen Pferdes geboren, das wohl nur alle 60 Jahre im Tierzyklus erscheint. Er versprach, fortan das Jahr hindurch, das nunmehr sein Jahr ist, ein Tagebuch zu führen, und uns am nächsten Neujahrstag von seinem Jahr zu berichten.

Die wirklich schönen Geschehnisse im Leben kann man nicht erzwingen. Sie ergeben sich.

Weitere Fotos in unserem Facebook-Album:
https://www.facebook.com/YingLinSill/media_set?set=a.512424912206222&type=1

Und auf YouTube:
http://youtu.be/FCw9TF9DSMs

 

Value New Years Event 2014 Key Visuals.001

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