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Tag Archives: Marketing

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

Es ist Tradition bei Canon, Kunden nicht nur mit Produkten zu versorgen, sondern auch mit relevanten Markt- und Fachinformationen. Einige Links haben wir darum aufgeführt.

 

Exklusiver ValueTalk! mit Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.
Interview: Andreas Weber


Prolog:

Eine wie wir finden erstaunliche Wandlung hat sich bei Canon vollzogen. Der Konzern entwickelte sich (bis dato fast im Stillen) vom Kamera- und Drucker-Hersteller zum “IT-Lösungsanbieter mit Strategieberatung”. — Wer es nicht weiss, mag erstaunt sein. Seit rund einem Jahr ist Canon, die weltweit strahlende Consumer-Marke für Imaging und Printing, auf dem besten Weg, das Information Management als Grundpfeiler der digitale Transformation für alle relevanten unternehmerischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu gestalten. Wer mit Marc Trennheuser und seinem Team spricht, lernt schnell, dass das berühmte „love it“ zu einem „love IT“ werden kann.  

 

ValueLearnings!

Die „Digitale Transformation“ der Unternehmenswelt hat erst begonnen. Im Fokus steht das „Seamless“-zu gestaltende Information Management, gekoppelt mit profunder „Imaging“-Kompetenz.

Bevor Unternehmen sich in der Welt von Big Data und Social Business souverän bewegen können, müssen die internen und externen Geschäftsprozesse vereint und interaktive werden.

Das Wissen um die Vorteile eines zeitgemäßen Information Management darf nicht nur in Fachabteilungen angesiedelt werden. Es wird zur Chefsache!

 

Warum befasst sich Canon neuerdings mit dem Thema IT respektive Information Management?

Marc Trennheuser: Für Canon ist das Thema IT prinzipiell nichts Neues, sondern ein folgerichtiger, evolutionärer Schritt. Wir befassen uns seit langem mit dem Thema „Imaging“. Das heißt, mit der Erfassung von Bildern und deren Visualisierung. Im Fokus steht das durchgängige Verarbeiten von digitalen Daten, die hinter diesen Bildern stehen. Im ersten Schritt ist relevant, wie man vom Kamera-Bild (inklusive Text) zum hochwertigen Druck kommt. Und danach im nächsten Schritt wie man effizient optimale Software Prozesse fürs Information Management gestaltet. Wir sehen das als einen organischen Prozess, der ganz besonders im Business-Bereich eine wachsende Bedeutung hat.

Das heisst, Canon vereinfacht und verstärkt den Prozess wie man nahtlos von Daten und Bildern zur Information und ihrer Verteilung gelangt?

Marc Trennheuser: Exakt. Es geht um das schnelle und reibungslose Verarbeiten von Informationen, um unternehmerische Prozesse zu optimieren. Canon ist in der Lage Informations-Management-Lösungen als Gesamtkonstrukt zu nutzen, also Hardware, Software, und „Brainware“. Alles aus einer Hand.

Gibt es nicht schon eine Vielzahl von Informations-Management-Angeboten?

Marc Trennheuser: Im Prinzip ja. Aber: Was unsere Arbeit bei Canon aus unserer Sicht einzigartig und unverwechselbar macht, ist, dass wir alle diese Dinge auf Basis eigener Entwicklungen zusammenführen können. Unsere Datenverarbeitungs-Plattformen sind alle von und bei Canon entwickeln — wir produzieren sie selbst.

 

IM FOKUS: DIE GANZHEITLICHE OPTMIERUNG
ALLER RELEVANTEN UNTERNEHMENSPROZESSE.

 

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Marc Trennheuser: Ganz entscheidende. Der wichtigste Vorteil ist, dass wir dadurch bereits in der Entwicklungsstufe mit den Kunden sämtliche Komponenten abstimmen. Entsprechend können Leistungsmerkmale bei Hard- und Software perfekt synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir eine global tätige Firma sind; wenn ein lokaler Kunde mit uns einen Deal abschließt, sich dann aber weltweit entwickeln möchte, hat er die Möglichkeit, das zu tun – im Team mit Canon!

Besteht denn für Ihre Lösungen noch ausreichend Potenzial im Markt?  

Marc Trennheuser: Oh ja. Obgleich es wie gesagt eine Vielzahl von Angeboten gibt, arbeiten die meisten Unternehmen trotz allem schwerpunktmäßig noch mit Papierdokumenten. Hier können wir rasch helfen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Und für diejenigen Branchen oder Unternehmer, die sich für diese Themen erstmalig interessieren, also noch keine Erfahrung haben, können wir sofort anschaulich machen, dass, wenn man Abläufe anders, also durchgängig digital, macht, man viel effizientere Gesamtprozesse erzeugen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Einstieg in Big Data-Prozesse und ins Social Business.

Welcher Anreiz besteht, sich auf Top-Entscheider-Ebene mit Canon Lösungen zu beschäftigen?

Marc Trennheuser: Canon beschleunigt auf smarte Art und Weise die digitale Transformation in der Unternehmenswelt! Vor allem bei großen Unternehmen gibt es akuten Bedarf dafür, Daten und Dokumente schneller zu finden und fokussiert damit arbeiten zu können. Das vereinfacht nicht nur interne Prozesse und reduziert Kosten. Man kann eine größere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und entsprechend das eigene Angebots-Portfolio am Markt schneller, besser und effektvoller platzieren. Erst dann wird es richtig spannend.

 

 

Wie sieht das im Detail aus?

Marc Trennheuser: Wir sehen Information Management nicht nur in Verbindung mit internen Prozessen, die optimiert werden können, sondern vor allem im Kontext mit allen externen Prozessen. Denn erst mit dieser Durchgängigkeit von innen nach aussen wird der gesamte unternehmerische Wertschöpfungsprozess verbessert.

Ein Beispiel?

Marc Trennheuser: Wenn man zum Beispiel das Rechnungswesen digitalisiert, hat man die Finanzflüsse besser im Griff. Man kann gleichzeitig in der Marketing-Kommunikation mit wenig Aufwand die Interaktion mit allen relevanten Entscheider-Ebenen verbessern, um kaufmännische Belange mit Marketing-Aspekten direkt zu koppeln. Alle wichtigen Entscheider und Unternehmensbereiche kommunizieren dann mit deutlich weniger Aufwand. Die Transparenz für alle laufenden Vorgänge wie auch für das Erreichen gemeinsamer Ziele erhöht sich deutlich. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, ganz anders mit dem Markt zu agieren, weit über die der Prozessoptimierung hinaus.

 

DAS BESONDERE BEI DER WERTSCHÖPFUNGS-STEIGERUNG:
INTERNE PROZESSE DÜRFEN NICHT (MEHR) ABGEKOPPELT WERDEN VON DEN EXTERNEN.

 

Welche Hürden bestehen, wenn Prozesse in Unternehmen sich verändern sollen?

Marc Trennheuser: Wir müssen ein neues Bewusstsein für Information Management im Kontext mit digitaler Transformation schaffen. Vor allem im Hinblick darauf, was Entscheidungsfindungen angeht. In noch viel zu wenigen Unternehmen ist man sich bewusst, dass auf administrativer Ebene, etwa in der Sachbearbeitung oder auf der Ebene der Abteilungsleitung, keine unternehmenskritischen Prozesse, die wir anpacken, verantwortet werden können. Das ist Aufgabe der Geschäftsleitung, durch die solche strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Und da steht Information Management nicht unbedingt auf der Agenda. Jedenfalls noch nicht! Das wollen und das können wir ändern.

Brauchen Sie dann nicht einen neuen Beratungsansatz, der viel mit „Change Management“ und Verhaltensänderungen zu tun hat?

Marc Trennheuser: Unser Verständnis und unser Handeln bezieht Veränderungsprozesse als Teil des Information Managements aktiv ein. Bei unserer Art der Beratung geht es an erster Stelle gar nicht darum, welche Produkte wir dem Kunden verkaufen können. Es geht darum, den Kunden erstmal vor Ort kennenzulernen, und daraus zu schließen, ob wir schon Lösungen haben, um die Kunden-Prozesse zu optimieren, oder ob wir eine neue Lösung dafür finden können. Wir beraten also nicht, um Produkte von der Stange zu verkaufen.

 

Canon Blog Deutsch

Canon Blog, der Fachinformationen bietet zum Thema Digitale Transformation und Information Management für die Bereiche IT, Marketing und Financial Community. Link: http://www.canon.de/exceptional

 

Wann ist für Sie eine Beratung erfolgreich?

Marc Trennheuser: Beratungserfolge entstehen durch konstruktive und informative Gespräche auf vielen Ebenen. Erst dann kann man feststellen, was tatsächlich optimiert werden kann und muss. Das schließt ein, dass wir mit unter auch Dinge radikal neu machen müssen. Es ist wichtig für uns, Personen aus allen Bereichen der Firma zu kennen, damit wir ein Gesamtbild der Firma haben, um effektiv arbeiten und effizient entwickeln können. Unser Erfolg und die Wirkung, die wir erreichen, zielt auf individuelle Lösungen für unsere Kunden ab.

Wie bildet man diese Vorgehensweise im Canon Geschäftsmodell ab? Bis dato werden doch Produkte entwickelt und vermarktet. Und nicht Services oder gar Consulting?

Marc Trennheuser: Unser Geschäftsmodell-Ansatz entspricht hundertprozentig dem Charakter von Information Management: Es basiert auf Langfristigkeit, Kunden- und Marktorientierung. Es wäre unklug anzunehmen, dass man sofort weiß und versprechen kann, was bei der Veränderung unternehmerischer Prozesse unmittelbar herauskommen kann. Wir stellen uns vielmehr darauf ein, als Berater und Kompetenzinstanz Teil des Kundenprozesses zu werden. Wir sind keine gewöhnlichen Berater im herkömmlichen Sinne, weil wir eben nicht nur beraten, sondern den Kunden dabei helfen, das umzusetzen, was wir ihnen geraten haben.

 

UMDENKEN: KUNDENBINDUNG UND MARKTORIENTIERUNG
SETZEN ABSOLUT LANGFRISTIGES DENKEN UND HANDELN VORAUS.

 

Versprechen Sie sich von Canon als starker Marke im Konsumentenmarkt auch Vorteil für das Business-to-Business?

Marc Trennheuser: Unbedingt. Canon gehört weltweit und in Deutschland nachweisbar seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Marken. Mit einem extrem hohen Grad an Emotionalität und Sympathie. Es geht zudem bei Canon weniger um das Me-First, als um das Me-Best. Was uns ausmacht ist unser solider, vertrauensstarker Charakter als Unternehmen, der sich durch die Marke manifestiert und der Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Canon als Marke aus Ihrer Sicht unverwechselbar?

Marc Trennheuser: Wir sind in der einzigartigen Lage, nationale wie globale Projekte  durchgängig – technisch gesprochen: „smart and seamless“ — abzuwickeln. Die vielen Facetten technischer Kompetenz, über die wir verfügen, bieten weitere Vorteile. Man kann mit Canon schon jetzt auf einen Schlag 90 Prozent aller sogenannter Output-Themen in Unternehmen aller Art abdecken. Auch unsere Standhaftigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Tatsache, dass der Kunde weiß, dass wir auch in vielen Jahren noch für ihn da sein werden, fördert langfristige Projekte. Das ist für unsere Information Management-Kunden äußerst wichtig.

Wir danken für das Gespräch!

 

OUR TAKE: Well done, Canon. Weiter so!

Wenn ein Traditionsunternehmen wie Canon sich so konsequent und umfassend wandelt, ist das mehr als bemerkenswert. Es lässt aufhorchen! Der Konzern kann im besten Sinne als konservativ-umsichtig charakterisiert werden, gepaart mit höchster Gründlichkeit und Sorgfalt. Rasante Strategie- und Richtungswechsel wie bei US-Unternehmen wirken dynamisch, aber ob sie auf Dauer zielführend sind, ist aus Sicht der Japaner wohl in Frage zu stellen. Markt- und Kundenorientierung bedeutet eben, die Sichtweise und Situation des Kunden im Detail zu erfragen, zu besprechen, zu bewerten und dann maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unsere IT-Realität sieht aber bislang anders aus. Die meisten IT-Anbieter machen was sie können, aber nicht unbedingt, was sie sollen. Nämlich im Dialog mit Kunden Lösungskonzepte entwickeln, die nicht von der Stange sind und auch nicht nach dem Kauf nochmals hohe Inventionen bei der Lösungsanpassung erfordern, indem Systemhäuser und/oder teure Spezialisten zwischengeschaltet werden müssen. Hinzu kommt, dass die Unternehmenswelt mit disruptiven Techniklösungen nicht zurecht kommen kann. Es gilt, erst die Prozesse zu optimieren, um sich dann ganzheitlich auf neue dialogische Aktivitäten mit Kunden einlassen zu können. Ohne zeitgemäßes Information Management keine nachhaltig erfolgreiche “Digital Transformation”. Das ist wohl die Quintessenz aus dem, was die neuen Strategie von Canon als Partner der Unternehmenswelt ausmacht. Wir sind gespannt!

 

“Be Exzeptionell” — Das Video-Statement von Canon Deutschland Geschäftsführer Rainer Führes unterstreicht die Wichtigkeit, beim Information Management neue Wege zu gehen.

 

 

Auf Slideshare.com finden sich weiter wichtige Fachinformationen (in englischer Sprache)

 

ValueCamp! — Zukunft Zeitung mit FDI Mainz:Wiesbaden Bild 1

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos: Laurenz Lin, Mainz.

 

Von Andreas Weber, CEO Value Communication AG

Das erste ValueCamp! Event in Mainz stellte ein spannendes Thema in den Fokus: Zukunft Zeitung. Eine exklusive Runde informierte und diskutierte. Vorausgegangen waren intensive Gespräche und ValueCheck!-Analysen, die beim ValueCamp! vorgestellt wurden.

Die Ergebnisse, die sich aus Value-Sicht ableiten lassen, im Überblick:

  1. Die Rede von der “Print-Krise” ist ein abstruses, dummes und kontraproduktives Ablenkungsmanöver der Medien- und Verlagszunft, unterstützt durch naiv-devote Fachmedien-Berichterstattungen und Lobbyisten. Hierzu gehört auch das Debakel rund um das von den Medien/Zeitungsverlagen durchgeboxte Leistungsschutzrecht. Die sinnlose Schlacht gegen Google (als bisherigem Partner und Profitlieferant für Online-Werbung auf Verlags-Websites) ist verloren, die Zeitungsverlage in Deutschland werden drastisch an Traffic auf ihren “Digitalangeboten” im Web verlieren.
  2. Es gibt also eine veritable “Zeitungs-Verleger”-Krise, die auf dem Rücken der Mitarbeiter und Leser ausgetragen wird. Und die die aktuellen Marktentwicklungen völlig falsch einschätzt.
  3. Junge Zielgruppen (19 bis 29) wenden sich ab, nicht weil sie kein Print mögen (im Gegenteil!), sondern weil ihr Bedürfnis nach langen Textstrecken, die lesenswert und relevant sind, aber bei Digitalen Angeboten verpönt sind, von Zeitungsverlegern nicht adäquat angeboten werden. Daher werden Blogs und alternative News-Angebote bevorzugt, vor allem auch zum Meinungsaustausch über News (siehe reddit.com).
  4. Der “Bildungsauftrag” der Zeitungsverlage, wie er in Schwellenländern rund um den Globus unabdingbar ist, wird in der ersten Welt nicht mehr wahrgenommen. (Von Ausnahmen abgesehen, siehe Die Zeit). Gemeint ist, dass der Leser an Themen herangeführt wird, die er von sich aus nicht als wichtig erahnen und erachten kann.
  5. Diese (von den Zeitungsverlegern hausgemachte) Krise ist nicht neu, sie existiert seit rund 30 Jahren, da Leserinteressen nicht nachgekommen wird, was empirisch nachweisbar ist. Die Redaktion bestimmt, was publiziert wird. Kontinuierliche Leserbefragungen oder auch Leserreporter sind die seltene Ausnahme (v. a. bei Axel Springer SE).
  6. Zwangsläufig ist die Krise daher eine Content-Krise der Verlage, die auf Geheiss der Verlagskaufleute statt Qualitäts-Journalismus nur noch Quoten-Journalismus liefern, koste es was wolle. Es lebe das Spektakuläre, auch wenn es die Tatsachen nicht mehr korrekt wieder gibt.
  7. Sowohl Leser als auch Werbekunden der Zeitungsverlage wenden sich ab, weil Zeitungen in dieser Machart keine Wirkungskraft mehr entfalten und Misstrauen stiften.
  8. Zeitungsverlage, die noch in ihrem Kerngeschäft kostendeckend arbeiten können, werden durch die herbeigeredete Krise unnötig geschwächt. Denn:
  9. Für Werbungtreibende und Markenunternehmen entsteht eine prekäre Situation, da es ausser TV keine relevanten, zuverlässigen reichweitenstarken Medien mehr gibt. Daher werden andere Direktwerbeformen bevorzugt, die kein klassisches Medium mehr benötigen, da sie Kommunikation und Transaktion nahtlos verknüpfen (Aussenwerbung, Direkt-/Dialogmarketing, POS-Werbung und zunehmend Interaktionen über Social Media Plattformen).
  10. Pikant: Die Zeitungsverleger wie alle klassischen News-Anbieter inkl. Reuters, BBC und CNN haben vor Twitter kapitulieren müssen. Twitter ist das schnellste und wirksamste “News-Medium” geworden — lokal, regional, national, global. Das Angebot der Zeitungsverleger wird allerdings nicht substituiert, sondern schlichtweg nicht mehr gebraucht.

Epilog: Dank an Michael Lattreuter, Andreas Kaufmann und Ulrich Smets, FDI-Bezirk Mainz / Wiesbaden, für das Zustandekommen der Expertenrunde. Und an Jörg Blumtritt alias @jbenno für seine fundierten Beiträge aus Sicht der Medienanalyse und Marktforschung.

Wir sind gespannt, wie die Reaktionen anderer Teilnehmer ausfallen. Und greifen die Meinung anderer gerne auf. Es darf und muss bei einem so wichtigen Thema offen und nachhaltig diskutiert werden.

 

ValueCamp! — Zukunft Zeitung mit FDI Mainz:Wiesbaden Bild 2

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos: Laurenz Lin, Mainz.

 

Vortragscharts von Andreas Weber

 

ValueCheck! — Zeitung

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Sudarsha Rambaran, Value Art+Com Fellow, Mainz

 

ValueLearnings

• Learn why Google is de facto a vital source of promotion for newspapers, rather than “the enemy“.

• Newspapers no longer have a mass market, but a new niche. Discover it!

• What a lot of newspapers think Google is doing vs. what they are actually doing.

 

Five years ago, in an interview with Horizont, media expert and author of “What would Google do?” Jeff Jarvis made some visionary comments about the future of the newspaper industry. He stated that society is being massively restructured because of the internet, however, Google is not the instigator of this process as many believe, but rather a result of it. These days, if you cannot be searched on the net, you cannot be found. The mass market for newspapers may be dead, but there is still a niche for them in the world. The news itself must change: it has to be tailored to target audiences, which is why regional newspapers can benefit so much from Google. Google itself is currently changing their whole marketing approach. They are concentrating on making the advertising relevant to local markets by personalizing the stories (nice example here). They no longer want to mass produce messages that work on a global level, and it’s working brilliantly!

The advantages of the online world for newspapers are many; low costs, cheap distribution, fast updates, and discussions with the readers. There was the nice example with the New York Times. They took down the paywall on their site and their internet traffic rose by 40%, which started a snowball effect: they earned more money from advertisements, and they moved up the list on the Google search page, which led to even more readers.

Currently, the German regional newspapers are rebelling against Google, because they believe it doesn’t help their sites, especially on the Google News side. One prominent example of this is the “Braunschweiger Zeitung”, which has abandoned the Google News feature. Their reasoning for this, in my opinion, made little sense: they wanted to show their confidence and independence from Google. They also want Google News to suffer for it; if many regional newspapers leave it, Google will have a problem. Yet in reality it would be their problem if they can’t be found! The whole story reminded me of this:

On the other hand, the Zeitung went about this in a clever way, as they started a massive marketing campaign in order to raise awareness and advertise the newspaper. However, They could have done the marketing campaign without leaving Google, and Google would only have supported it! The marketing campaign did increase the visits to their website by 27%, though, but I still don’t see how leaving Google helped with this.

 

ValueCheck! — Zeitung Illustration.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

So the big question we asked ourselves here was: why blame Google for the decline of the newspaper industry when all it’s doing is helping? (And why not Twitter, which would have made far more sense?). The facts:

  • Google is a great source of promotion. We send online news publishers a billion clicks a month from Google News and more than three billion extra visits from our other services, such as Web Search and iGoogle. That is 100,000 opportunities a minute to win loyal readers and generate revenue—for free.
  • In terms of copyright, another bone of contention, we only show a headline and a couple of lines from each story. If readers want to read on they have to click through to the newspaper’s Web site. (The exception are stories we host through a licensing agreement with news services.) And if they wish, publishers can remove their content from our search index, or from Google News.
  • The claim that we’re making big profits on the back of newspapers also misrepresents the reality. In search, we make our money primarily from advertisements for products. Someone types in digital camera and gets ads for digital cameras. A typical news search—for Afghanistan, say—may generate few if any ads. The revenue generated from the ads shown alongside news search queries is a tiny fraction of our search revenue.

Eric Schmidt, Chairman and CEO of Google Inc, writing for the Wall Street Journal

It all speaks for itself, really.

 

ValueCheck!
Please also check out Andreas Weber’s post, “Zeit-ung ist gleich Zeit-um?”, about a local newspaper here in Mainz, the Mainzer Allgemeine Zeitung!

 

Value Check FDI Fachabend 09092014.001

 

Zu Gast bei Friedrich Roeingh, Chefredakteur der Mainzer Allgemeinen Zeitung. 

Von Andreas Weber

Er macht seine Sache sehr smart, kompetent und souverän. Und man spürt, dass er ein exzellentes Gespür für Journalismus, Stories und Leser hat. Und er sieht ziemlich klar: Das, was war, wird so nicht bleiben können. “Ich bin sicher, dass es auch in 20 Jahren noch eine Zeitung auf Papier geben wird”, stellt Friedrich Roeingh am 9. September vor FDI-Fachbesuchern im Druckzentrum der Allgemeinen Zeitung fest. Nur eben nicht mehr in der bisherigen Form. Und als Papierausgabe mit wesentlich reduzierter Auflage. Überhaupt: Im Deutschen bedeute Zeitung Neuigkeit. Nur im angloamerikanischen Raum werde Zeitung durch das Wort “Newspaper” stets mit Papier in Verbindung gebracht. Hoppla: Abschied vom Papier? Gerade die Zeitungsverleger haben dereinst ihr Verständnis von Zeitung immer mit “gedruckt auf Papier, weil dann glaubwürdiger etc.” in Verbindung gebracht.

Apropos Neuigkeit: Gleichzeitig zum Vortrag von Friedrich Roeingh präsentierte in Cupertino Apple CEO Tim Cook wie immer perfekt inszeniert Top-Neuheiten zum Digital Lifestyle! Inkl. iPhone 6,  Apple Watch und Apple Pay.

Und wie ist der Stand der Dinge beim Papier-Bedrucken-Geschäft? Klar, man hat eine supermoderne Druckfabrik. Ein Imagefilm, den Roeingh vorführt, zeigt artig und hübsch, was alle schon kennen. Fakt ist aber, wie er berichtet, auch: Die ungebrochene Reichweitenstärke der bis dato sehr gesunden und vitalen Regionalzeitungsgruppe lässt alle Medien-Wettbewerber hinter sich. Radio wie auch Fernsehen. Und andere Zeitungstitel sowieso. “Die Zeitung ist für mich ein soziales Medium”, führt der Chefredakteur weiter aus. Und kann dies belegen: Durch exklusive Stärken wie die Themenvielfalt, die Heterogenität der Leserschaft, das Widerspiegeln dessen, was in unmittelbarer Umgebung geschieht sowie die Nutzungsintensität (25 Minuten pro Tag). Allerdings: Die Werbeeinnahmen sind im flinken Sinkflug, die Zahl der Kioskverkäufe und Abos ebenfalls. Es teilen sich aber immer mehr Leser dasselbe  Zeitungsexpemlar. Fast drei pro Ausgabe. Daher bleibt die Reichweite stabil (mit derzeit über 500.000 Lesern).

Rettungsanker? — Digitalangebote der Verlage

Der Markt schätzt also die Leistung der Zeitung, will diese aber nicht mehr adäquat honorieren. Nicht nur dass junge Leser fehlen (das war wohl früher auch schon mal so), die wichtige Gruppe der 30 bis 45 jährigen bereitet Probleme. — Soweit alles nichts neues, weil Branchenszenario. Ausser, dass die AZ bis dato noch recht gut dasteht. Die Frage ist dennoch: Was tun? Sehr offen und frei sagt Roeingh, dass wohl niemand im Moment wissen kann, wohin die Reise geht. Er besinnt sich darum auf die alten Stärken und Urtugenden des Redakteurs und Journalisten. Gute und relevante Stories liefern, die Hintergründe beleuchten, aktuelles Kommentieren und durchaus auch Neues aufspüren. Allerdings muss er auch zugeben: Mit den Internetgiganten wie Facebook, Google und auch Twitter kann er sich nicht messen. Aber man habe einen Weg gefunden, diese Plattformen für sich zu nutzen. Zum einen gibt es Online-, App-, E-Paper-Angebote und zum anderen eine Facebook-Page sowie einen Twitter-Account der AZ.

Gerade Facebook und Twitter seien wichtig. Twitter nutze man wie andere Medienhäuser auch, um eigene News blitzschnell zu verbreiten, damit sie von anderen aufgegriffen und im Netz kolportiert werden. Wobei man nicht wissen und bewerten könne, wer von den Nutzern der sog. Digitalangebote der AZ auch ein Printleser sei. In seinem Metier, so Roeingh, wären für das Messen und die Erfolgskontrolle ohnehin die Marktforscher wie die von der GfK zuständig. Sprich: Die Zeitung pusht Inhalte, führt aber keine Dialoge mit den Lesern. Deren Verhalten müssen Dritte bewerten.

Das heisst: Er und seine Redakteure können alle Kanäle bespielen, in Wort, Bild und auch Film. Zudem entwickelt man eine Reihe neuer Print-Titel in Form von Spezialpublikationen für Studenten, Kinder, die Wirtschaft etc. Man habe auch einen innovativen Ansatz entwickelt, wie Print- und Digitalangebote verknüpft, also in Bundles vermarktet werden kann. Ob Bezahlinhalte aber funktionieren, stehe in den Sternen. Wie das ökonomisch rentabel von statten gehen soll, müssen die (noch zu entwickelnden) neuen Geschäftsmodelle zeigen. Da sind also die Verleger und Marketing-Strategen gefragt. Die zumindest im Falle der AZ und der Verlagsgruppe Rhein-Main einen guten Job machen und auch von Kooperationen viel verstehen. Nur: Die zündende Idee, der richtige Innavtionsansatz der Geschäftsmodelle ist längst noch nicht gefunden.

Unsere Meinung:

Friedrich Roeingh hat eine klare Linie, weiss was er tut und steht 1000-prozentig hinter seinem aufrechten Verständnis von Journalismus. Er leidet aber sichtbar darunter, dass viele Einflussgrößen auftreten, die er (wie auch die ganze Verlagsgruppe) nicht mehr beeinflussen können. Irgendwie werden die Weichen andernorts gestellt. Mann muss sich dann halt arrangieren.

Ein Manko schient aber deutlich: Online-Sites wie auch Social Media Plattformen werden fälschlicherweise als alternative Kanäle zu Print gesehen, die man intensiver nutzen muss, indem man Daten, die man schon für Print hat, angereichert oder variiert ausliefern muss. Aber sowohl Werbung als auch Journalismus sehen dort ganz anders aus. Denn Social Media wirft die Frage auf: Was passiert in einer Kommunikations-Welt, in der der Empfänger zugleich der Sender ist? In der der Empfänger selbst bestimmt, wann er/sie und welche Inhalte er wie nutzt? Klingt ungewohnt, ist aber so an der Tagesordnung bei “Social”. Das kann man aber nur nachvollziehen, wenn man sich dort auch intensiv tummelt und eine eigene digitale Kompetenz aufbaut. Und die fehlt. scheinbar. Wenn man die AZ Facebook-Seite und vor allem den AZ Twitter-Account anschaut, wird einem schon ein bisschen schwummrig. Beides wirkt nicht nur ziemlich altbacken, lieblos oder dilettantisch, sondern überhaupt nicht konform mit dem wofür “Social” heute steht: Hohe Interaktion, beste Dialoge mit Nutzern, immer am Ball, Nutzer einbeziehendes, smartes Storytelling in Kurzform, etc. All das ist nicht erkennbar.

Hinzukommt: Es fehlt wohl in der Vermarktung der Zeitung an Leuten, die der Leidenschaft des Journalisten die Leidenschaft für den Mehrwert bei Angeboten für die Kunden in Vertrieb und bei Werbung zur Seite stellt. Und es fehlt an Angeboten, die für Media-Planer relevant und attraktiv sind. Die können mit Reichweite alleine kaum etwas anfangen. Kunden wollen Targeting, Precision Marketing und so weiter. Crossmediale Bundles werden da also nichts bringen. Und ein Blick über den Tellerrand könnte nicht schaden. Denn entweder man kehrt Print den Rücken und steigt wie Axel Springer massiv in E-Commerce und IT-Services ein. Oder man macht Print wieder innovativ und verknüpft es kundenfreundlich mit der Social Media Welt. Dazwischen gibt es nichts. Ausser Siechtum und stetem Status-quo-Retten. Denn es braucht schon mehr als neue Luft in alten Fahrradschläuchen, um das Jahr 2020 auf sicherem Weg in angemessenem Tempo zu erreichen.

Das Dilemma, das am Beispiel der AZ sichtbar wird: Mangelnde Dialog- und Interaktionsbereitschaft mit dem Leser/Kunden trotz eigener Medienplattformen ist im Social-Media-Zeitalter heikel bis gefährlich; und lässt kaum die Erweiterung der Stammgeschäfte und vor allem kein profitables Wachstum im Stammgeschäft zu. Dabei wäre dies problemlos mögliche (siehe unsere Analyse).

Insofern freue ich mich, wenn wir am 7. Oktober 2014 das Thema Zukunft Zeitung beim nächsten Mainzer FDI-Fachabend in unserem Value Office vertiefend diskutieren. Vielleicht hat Chefredakteur Friedrich Roeingh Zeit, und kommt auch. Ich würde mich freuen.

 

 

 

Foto: Andreas Weber

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany (Left: Sükran | Right: Sudarsha)

 

By Sudarsha Rambaran, Value Communication Fellow, Mainz

A couple of days ago, became clear to us that many print companies believe that the internet and social media are fatal to their business. After discovering this, Şükran and I went on to research why that is; as digital natives, we could not imagine why print is believed to be a dying breed, especially by the printers themselves.

The research yielded some surprising results. I googled the term “print companies” and I found quite a few print companies from the US that are using the digital world wonderfully to their advantage. For example, Print Three is a Canadian company which has a beautifully designed website and a modern and innovative advertisement on YouTube. I loved the advertisement, since it was very customer-oriented and did not focus on explaining the technology of the printers, as printing companies tend to do. Instead, it elucidated the products, and fixated on what the company can do for “you” (i.e. the customer). They also have a sister company, Eden, which offers help on a social media level and also utilizing the web in a coherent way. Another impressive example was a company called AlphaGraphics, which works with a similar business model as Print Three.

I also came across a blog, written by UK expert Matthew Parker. It was like social media marketing for dummies, as he breaks it down into three simple steps and their advantages:

1. Create interest

  • Customers will take more of an interest in you if you stay in touch and send them valuable information.
  • Become a valuable resource for the customer; make sure you are the person they go to if they need something

2. Start engagements

  • Post interesting information, thus encouraging discussions. Why? Because every action has a reaction!

3.   Create opportunities for offline engagement

  • In order to truly do business successfully, you have to move the relationship away from social media in the final step
  • Use social media to set up human-to-human meetings

The above is such a simple concept, so I really don’t understand why it seems to be such a problem for printing companies.

 

Please read as well Sükran’s survey results.

Or watch the full movie with all results by both of us.

 

 

Vortrag Dresden 2014.046

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art+Com Research Fellow, Istanbul

Even though print became very practical and popular with the new personalization techniques provided by attempts of various printing companies, the sector faces a crisis. Based on this, our intention was to research about the value of printing with its two faces that we called as the beauty and the beast.

My personal experience during the research was a kind of surprising. What I know as huge and famous companies in printing sector like Xerox, HP (as vendors) or Vistaprint (a leading Online printing service provider), were actually the ones who had the largest amount of complaints from their customers. Actually, the situation is also somehow related with the high amount of customers they have, however; this does not mean that they are successful and satisfying as much as they preach. Most of the complaints of customers were about the price, the technical quality of machines and the inadequate ink system. Moreover, most of the comments came with the business card demands of customers, a very simple print application.  For instance, a customer of Vistaprint was complaining about the way the company created their business cards and what he was unhappy about that they did not provide a business card holder. What he highlights made me think about the importance of personalization either by the design or by the gift attached to the printed product.

Innovation talent has to be approved

On the other hand, the success of an innovative print service provider like Elanders Germany came up as proof of increased amount of new and smart companies in the printing sector. When I read about their challenges and solutions, I was able to compare those disappointing results that came up from the companies like HP and Xerox.

As a last point, what I have found was an impressive article, or let‘s say the letter from a business developer who works for Xerox The Netherlands. In the letter, he gives several points about the value of printing and the paper. According to him, paper is much more influential than any other interactive platforms as it takes people into the digital world, being the most catchy product for customers.

Hence, as a result of the research on the two-faced value of print as the beauty and the beast, the printing sector faces with crisis which requires more innovative and communicative attempts from already famous and big companies by getting rid of technical problems of machines and by focusing more on the expectations of each customer with personalized products, benefits and even gifts.

 

Please read as well Suri’s alias Sudarsha blog post.

 

Or watch the full movie with the research results by both of us.

Value Art+Com — ValueCheck Wim Koning 28.08.2014 in Mainz.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos by Andreas Weber

 

By Sudarsha Rambaran, Fellow, Value Communications AG

 

ValueLearnings

  • Learn what a business model looks like to innovate print communication
  • Learn how to benefit from high quality ink-jet technology innovations
  • Learn how to become a smart communicator in the field of print applications

 

The meeting this morning with Mr. Koning was my first ever client meeting, and it was certainly fascinating. Mr. Weber had already briefed Şükran and I on the product and business model that Mr. Koning is trying to promote here in Germany. The idea is simple, yet brilliant: personalized printed cards, advent calendars, playing cards, wine bottle boxes… the list goes on. The products can be printed on a special new printer model created by the Japanese company Screen. It is an inkjet printer which can print onto thick paper that already has cut patterns and markings on it. It saves a lot a time and work because the paper is pre cut, and usually the paper is printed and then cut, which can be impractical, as if there is a mistake in the cutter the whole product can go to waste.

The product not only works on a personal scale, but could also work brilliantly as a customer relations model for big companies, for example in the automotive industry. If they’ve sold a car, they can send the customer an advent calendar counting down the days until they receive their car with a picture of their new car and their name on it. The best part is, they can even put bar codes (which can be scanned by smartphones) into the doors which lead the customer to links informing them on extra products for their cars, for example, winter tires, navigation systems, tow links etc. which would certainly not only increase the profit margin but keep the dealers happy as well. Mr. Koning put it quite nicely, calling it a win/win/win situation: the customers, the dealers and the company are all happy.

The meeting was very interesting for me, as I had never experienced a client meeting and I was curious to learn what a business model looks like. Mr. Koning is a very charismatic person and he knows exactly how to present his product. The problem he is having in Germany is mainly with the printing companies, because they don’t like the idea of only printing a few copies of a product, rather than printing thousands of copies; that’s what Value Communications is going to help him with. Additionally, the printing companies charge per page rather than per product, so for them it makes no sense to only print 1 page per product, but the page itself guarantees far more revenue in this case, as it is sold as a product rather than a page. As well as this, all the other companies he has talked to up until now have loved the idea of the product, but they are simply afraid of the work it would mean for them, i.e. the data processing etc.

I also think the idea is exceptional; if I were a customer, I would definitely be happy with receiving something like the advent calendar whilst waiting for my product to be delivered.

Please watch our Video documentation as well. Its amazing!

 

 

 

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