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Auf zu neuen Ufern.001

© 2015 by Andreas Weber, Mainz/Germany. Photo: Detail of original graphic art by Christian Kruck, the Mater of Lithographic Art (Steindruckmalerei).

Von Andreas Weber,
Gründer und CEO Value Communication.
Und stolz, Key Note Speaker #XUG15EU am 26. Mai 2015 in Berlin sein zu dürfen!

Selten verspricht eine Fachveranstaltung so spannend zu werden wie die #XUG15EU am 26. Mai 2015 in Berlin. Die besten Köpfe aus Europa treffen sich, um sich über Multichannel-Innovationen auszutauschen. Dabei steht nicht mehr, wie sonst üblich, die Technikverliebtheit per Nabelschau im Fokus, sondern der Nutzen neuer Anwendungsmöglichkeiten. XUG steht für XMPie Users Group und hat ihren Ursprung in den USA.

Als eine Vereinigung führender Kommunikations- und Marketing-Dienstleister hat man sich bei XUG frühzeitig mit Cross-Media, Automatisierung, maximaler Effektivität und Messbarkeit von Kampagnen über alle Kanäle hinweg beschäftigt. Es war auf Anhieb gelungen, die Möglichkeiten der Neupositionierung im Zusammenspiel von Print, IT, Dialog Marketing und Social Media anzupacken.

XUG will sich nunmehr auch den spezifischen europäischen Belangen widmen. Denn, wie Initiator und Organisator Christian Kopocz es ausdrückt: „Wir gehen mit den Themen auf deren individuelle Ansprüche ein — und schaffen Relevanz für die einzelnen Regionen/Länder resp. den Kontinent Europa. Als XMPie Anwendergruppe sehen wir uns gefordert, neben den relevanten Themen rund um die XMPie-Lösungen auch in puncto Innovationen in unser aller Tätigkeitsfeld konforme Multichannel-Lösungen zu liefern.“

XUG-Präsident Jeroen van Druenen, Niederlande, bestärkt diesen Aspekt und bringt in seiner „A Presidents Note“ auf den Punkt, was die #XUG15EU bringen soll: „New horizons opens topics like Packaging future, Geolocation and mobile driven applications up to social media.“

Das heisst, Multichannel Innovationen stehen nicht nur für die systematische „Bespielung” neuer Kanäle, sondern für die Übertragung crossmedialer Konzepte in eine neue Welt, die von Cloud Services und Mobile Usage von Inhalten aller Art auf disruptive Weise radikal verändert ist. Und das nachhaltig. Das neue Dogma lautet: Es gibt kein zurück mehr. Warum auch, wenn der Nutzen für alle Beteiligten steigt? Rund eine Milliarde neue Smartphones sollen im Jahr 2015 ihre Kunden finden. Pioniere wie Facebook und Google sind dabei sich neu zu erfinden. Und Apple kultiviert den von Steve Jobs kultivierten Digital Lifestyle in perfekter Weise: Die neue Apple Watch, eng am Körper getragen, zielt auf das Social-to-Human-to-Human-Prinzip ab. Und das heisst: DigitaleTechnologien werden durch Mobile Usage beflügelt und zum noch stärken Bestandteil des täglichen Lebens. Nicht nur in der Vernetzung und Kommunikation miteinander, sondern vor allem im Erkennen, Dokumentieren und Positionieren des eigenes Selbst.

Vor diesem Hintergrund lässt sich mit Gewissheit sagen: Es wird großartig bei #XUG15EU am 26. Mai 2015 in Berlin. Weitere Teilnehmer wie auch Partner sind willkommen. Gemeinsam starten wir die Reise „Auf zu neuen Ufern!“.

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Anmeldung und Infos zur #XUG15EU:

http://xug15.eu

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WICHTIGER HINWEIS:

Für alle, die ihre Fähigkeiten in Multichannel-Aktivitäten ausbauen wollen, empfehlen wir unsere Analysen und Empfehlungen:

Leitfaden: Von Social Media effektiv profitieren!

sowie das White Paper:

Bedürfnisse sind das Maß aller Dinge

XUG Blog Post ValueTrendRadar.002

© 2015 by Value Communication AG, Mainz Photos: Christian Kopocz and Andreas Weber (left). Invitation for XUG15EU.

 

Aus der Praxis für die Praxis: #XUG15EU — Die 1. Multichannel-Innovations-Konferenz in Berlin

Europa-Premiere: Am 26. Mai 2015 findet in Berlin die erste “#XUG15EU”-Konferenz statt. XUG steht für XMPie User Group. Initiator und Organisator ist Christian Kopocz, ein ausgewiesener Multichannel-Experte, der sich innerhalb der in den USA gegründeten XUG für das Marketing und die europäischen Belange engagiert. Es gilt, Kunden- und Marktbedürfnisse zu erkennen und zu erfüllen, die über Cross-Media-Anwendungen hinaus das Marketing durch Innovation der Kommunikation zu beflügeln. Sprich: Nicht eine Botschaft über alle Kanäle zu verteilen ist das Ziel, sondern über alle relevanten Kommunikationsplattformen hinweg die Inhalte passend auszugestalten. Und das mit höchstmöglichem Automatisierungsgrad.

Im Gespräch mit Christian Kopocz fragte Andreas Weber, Value Communication AG, nach den Beweg- und Hintergründen sowie dem besonderen Nutzen der neuen Initiative.
(Englische Fassung des Interviews verfügbar).

Lesezeit: 4 Minuten

 

Warum ist es aus Ihrer Sicht wichtig, eine Fachveranstaltung in europäischer Dimension zu „Multichannel Innovationen“ zu veranstalten?

Christian Kopocz: Wir werden mit unserer Initiative den geänderten Markt- und Kundenanforderungen gerecht. Zu Beginn von XUG als XMPie User Group, im Jahr 2007, stand für uns die technische Basis der äußerst komplexen XMPie Software-Architektur im Mittelpunkt. Der Austausch unter Kollegen war im Fokus. Der Markt ist aber seit Jahren im Wandel, stets schneller und voller Überraschungen. Das zeigt sich vor allem daran, wie Cloud-Services und Mobile-Nutzung voranschreiten.

Und das heisst?

Christian Kopocz: Nichts bleibt wie es ist: Seit sich traditionelle Druckereien zu Marketingservice-Anbietern transformierten, erforderte der von Technik und Kunden getriebene Wandel mehr und mehr die Information und den Austausch über weitere Kanäle — neben Print, Web, E-Mail wurden Video-Inhalte, Social Media und Mobile Services relevant. Individuelle Lösungen sind gefragt.

Sind diese gewachsenen Anforderungen überall gleich?

Christian Kopocz: Nein. Trotz aller anscheinend vereinheitlichenden Globalisierungseffekte ticken die Märkte wie auch unsere Mitglieder und deren Kunden auf den verschiedenen Kontinenten recht unterschiedlich. Ausgehend vom Ursprungsland USA tragen wir mit der 1. XUG15EU unseren europäischen Mitgliedern mit ihren spezifischen Anforderungen Rechnung. Wir gehen mit den Themen auf deren individuelle Ansprüche ein — und schaffen Relevanz für die einzelnen Regionen/Länder resp. den Kontinent Europa. Als XMPie Anwendergruppe sehen wir uns gefordert, neben den relevanten Themen rund um die XMPie-Lösungen auch in puncto Innovationen in unser aller Tätigkeitsfeld konforme Multichannel-Lösungen zu liefern.

 

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@ 2015 by #XUG15EU (1)

 

Für einen solchen Event braucht man Partner und Förderer. Warum und für wen lohnt sich das?

Christian Kopocz: Es lohnt für alle Parteien, die sich entlang der Multichannel-Wertschöpfungskette ansiedeln. Wir erfüllen übergeordnete Ziele. Denn die XUG ist eine Non Profit Organisation, die keine aufdringlichen Verkaufsabsichten hat. Mit unseren Partnern sichern wir die Arbeit und das Zusammenspiel mit unseren Mitgliedern. Wir können entsprechend kommunizieren und den Kern dessen, was wir tun wollen, interessanter gestalten — zum Beispiel exzellente Keynote Sprecher finanzieren, Webinare organisieren, kurz: das Tagesgeschäft würzen.

Sie brauchen also weniger klassische Sponsoren als vielmehr konstruktiv agierende Partner?

Christian Kopocz: Richtig. Wir setzen auf kompetente Partner und nicht etwa nur mehr oder weniger passive Sponsoren. Wir leben Multichannel-Innovationen aktiv in unserem Kommunikationsmix. Und wir sind anspruchsvoll. Daher sind hohe Kompetenzen unserer Partner gefragt, die uns allen zugute kommen. Das bloße Logo eines Sponsoren zu präsentieren war sozusagen gestern; heute binden wir das Wissen unserer Partner zu Gunsten unserer Mitglieder ein. Womit wir wieder bei relevanter zielgerichteter Kommunikation sind.

 

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@ 2015 by #XUG15EU (2)

 

Welche Partner konnten Sie schon gewinnen?

Christian Kopocz: Unsere Initiative wissen naturgemäß zunächst Partner aus den Bereichen Software wie auch aus dem Marketing zu schätzen. Aber auch genauso kreative Nischenanbieter, so beispielsweise aus dem haptischen Lager mit etwas gänzlich “undigitalem” aufwarten, dem Papier. Oder Spezialisten für Maps- und Geo-Services. Wir fanden übrigens sofort auch Interesse bei ausgesucht innovativen Fachmedien und Community-Betreibern. Wir hoffen zudem auf bedeutende Hersteller von Digitaldruck-Lösungen, die im Multichannel-Szenario auf Innovation im Print angewiesen sind.

Welchen Mehrwert bieten Sie mit der XUG-Initiative im Vergleich zu anderen Fachkonferenzen?

Christian Kopocz: In erster Linie vereinen wir wie gesagt länderübergreifend die Anwender der XMPie Software, mit Fokus auf Europa. Diese Anwender sind Kommunikationsdienstleister wie auch Industrie- und Markenunternehmen. Hier entstehen Fragen aus dem Tagesgeschäft, Ansprüche und Sehnsüchte. Man trifft sich in einem überschaubaren Kreis, spricht offen, tauscht Wissen aus und findet neue Kraft und Inspirationen für das eigene Unternehmen. Über die unterschiedlichsten Kanäle führen unsere Mitglieder über das Jahr diesen Dialog fort. Mit ihren Kunden und Geschäftspartnern. — Kurzum: Wir sehen uns als XUG als der Impulsgeber für unsere Mitglieder und, anders als bei reinen Produkt-orientierten Messen und Kongressen, setzen wir nicht nur auf Technik-Neuheiten, sondern agieren mit neuen, aber werthaltigen Anwendungslösungen: Klein aber fein, unabhängig, extrem nah am Mitglied und seinen Kunden, passen wir uns den sich ändernden Bedürfnissen schnell an. Sprich, wir erschaffen und realisieren innovative Multichannel-Lösungen in Reinkultur! Jeden Tag aufs Neue!

 

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@ 2015 by #XUG15EU (3)

 

Weitere Informationen

Zur Konferenz und Online-Registrierung:
http://xug15.eu

Partnermöglichkeiten:
http://xug15.eu/xug-sponsorship/
http://xug15.eu/wp-content/uploads/2015/04/XUG15EU_Sponsoring_EN.pdf

Zur Person von Christian Kopocz:
https://www.linkedin.com/in/prindoz
https://twitter.com/prindoz

 

 

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© 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany — Photo: Andreas Weber, Frankfurt am Main

Drucken ist (k)eine Kunst.
Dank der Vermittlung durch Franz H. Bausch von X-DOC SOLUTIONS wurde durch Ines Schöne und ihr Team von Schöne Drucksachen, Berlin, eine ausdrucksstarke Künstlerarbeit in Szene herausragend gesetzt!
Herzlichen Dank dafür!

Die Arbeit “#JeSuisAndreas” von Andreas Weber wurde eigens für die Mitglieder-Ausstellung im Kunstverein Eisenturm Mainz KEM e. V. geschaffen und bezieht sich auf die Ergebnisse des Kunst- und Ausstellungsprojekts „Kunst zu(m) Sterben“ (Initiatoren und Kuratoren: Prof. Valy Wahl und Andreas Weber), das seit 2013 tausende Menschen berührte und seit der Ausstellung in der Mainzer Rathausgalerie durch Social Media-Kommunikation weitergeführt wird. Andreas Weber bezieht in seinem persönlichen Statement „#JeSuisAndreas“ Position, um seine Wertvorstellungen darzulegen. Und er wünscht sich, wenn viele Menschen dem Beispiel folgen. — Die Ausstellungseröffnung findet am 20. März 2015, 20 Uhr, in Mainz statt.

Zum Making-Off

Die digitale Bild-Text-Collage von Andreas Weber wurde von Schöne Drucksachen in Berlin in einem neuartigen digitalen 3D-Special-Effect-Print-Verfahren in Szene gesetzt! In kürzester Zeit. Hochprofessionell. In herausragender Qualität. So bilden Kunst und Kommunikation ein starkes Team. Wunderbar!

PS: Wer wissen will, wie das geht, kann sich gerne bei Value Art+Com melden!

SIEHE AUCH UNSERE VIDEO-ANiMATION AUF YOUTUBE:

ValueCom Key Visual Valuetrendradar.001

Von Andreas Weber, Mainz

Wunderbar. Humorvolle Kritik setzt durchaus ernsthafte Diskussionen in Gang. Mitten in der Fastnachtszeit (für Nicht-Mainzer: Karnevalszeit) hatte ich in Anbetracht neuer Werbeanzeigen von Flyeralarm auf Facebook angemerkt, dass Drucksachen nunmehr völlig umsonst seien, vor allem weil es in der Öffentlichkeit nur noch um Rabatte und Preisnachlässe geht. Mit der Perspektive, dass wohl irgendwann ein Drucksachenbesteller Geld bekommt, wenn er bei Online-Druckereien produzieren lässt. Haha! Ist doch cool, oder?

Als entscheidender Aspekt kristallisiert sich in der Diskussion heraus, dass wir im Druckmarkt auf Ramsch-Niveau angekommen sind. Die zentrale Frage bleibt unbeantwortet: „Wie kann man den Wert von Druckerzeugnissen adäquat darstellen?“

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Unser DigitaldruckForum-Mitglied auf XING, Alexandra von Froreich, kommentierte: „Die Frage ist doch, wer leistet sich welches Druckprodukt für welchen Zweck? Immer ‚billiger, günstiger’ wird irgendwann einfach dazu führen, dass die Kunden, die Wert auf Qualität legen und Geld für Ihre Produkte ausgeben, sich ganz klar im Vorteil befinden, da sich ihre Produkte von der Masse abheben. Umkehrschluss: Wer sich billig präsentiert, wird eben bei den ’größeren’ keine Chance haben. Wie war das noch mit dem Darwinismus? ;-) Ich denke, dass man mit Gelassenheit und einem Lächeln sehr gut reagieren kann … — Danke für den Beitrag Herr Weber und einen schönen Sonntag. Grüße aus Zell (Mosel).“

Wer sind nun die Spassbremsen?

Das Grundübel ist: Die Druckbranche hat kein übergreifendes und wirksames Sprachrohr (mehr). Druckereien haben seit langem ihre Kommunikationsaufgaben anderen überlassen. Technologielieferanten, Messegesellschaften, Fachmedien, Fachverbänden, Beratungsfirmen und Marktforscher propagieren mehr oder weniger synchronisiert, was ihnen wichtig erscheint. Mit der Realität der Druckereien hat dies aber immer weniger zu tun. Ganz zu schweigen von den Anforderungen der Drucksachenankäufer, die kaum Berücksichtigung finden, obgleich sie klar ausgesprochen werden.

Prekäre Schieflage

Im Ergebnis wird die Diskrepanz immer größer zwischen dem, was durch zeitgemäße Print-Kommunikation geleistet werden könnte, und dem, was die Druck-Branche offeriert. Der im Januar 2015 vorgestellte Canon Insight Report „Gestalten Sie Ihre Zukunft mit Druck“  belegt dies: Innovationen werden kaum genutzt, weil die Druckereien ihre Kunden darüber gar nicht umfassend und verständlich informieren. Und die Wünsche der Druckerei-Kunden über die Druckproduktion hinaus, also vernetzte Kommunikationsbedarfe, werden nicht wahrgenommen.

Und damit sind wir wieder beim Wert der Drucksache an sich angelangt: Werte sind messbar durch Effekte, die erzielt werden. Und nicht durch eine unsinnige “Geiz ist geil”-Mentalität.

Das ist keinesfalls dadurch erfüllt, dass

  1. der Fokus alleine darauf liegt, Druckerei-interne Prozesse z. B. über Web-to-Print zu optimieren, wobei nach wie vor das Erstellen einer druckfertigen Datei viel komplizierter und aufwändiger ist, als zum Beispiel das Publizieren einer HTML5-Website über Anbieter wie wix.com, das sich quasi in minutenschnelle ohne Programmierkenntnis realisieren lässt;
  2. die Anforderungen von Drucksacheneinkäufern ignoriert werden, die sich zunehmend für Multi-Channel-Kommunikation (sprich, die Verbindung von Print, Online und Bewegbild) interessieren und dies mit ihren Druck-Lieferanten bewerkstelligen wollen.

Fazit (und kein Witz!): Die Situation im Druckmarkt ist äußerst prekär. Für eine Trendwende oder besser Kehrtwende stehen aber die Chancen gut, wenn die Kommunikation über Drucksachen von Druckereien verbessert wird und man diese Kommunikationsaufgaben nicht weiterhin anderen überlässt.

 

ValueCom Key Visual Valuetrendradar.002

Value Provide Guidance.001

 

以下由林璎博士翻译
中国在美因茨:一个获得热烈反响的成功开幕式

关于中国的特别之处及其可持续的文化的深刻认可以概括如下:
1,一个又一个世纪以来,绵延几千年的中国艺术体系,就在这一天,成为身临其境和有目共睹的现实。
2.美是真实的存在,这些自然景观的绘画对此做出了定义。
3.艺术令人快乐和陶醉。

精彩。一气哈成的举措! 2015年1月28日布展,1月31日正式开幕。尽管在极短的有限时间里发放邀请,尽管观众出席率受到美因茨的如火如荼狂欢节活动和重要的美因茨足球05在当日的德甲战事的盛况的冲击,但是出席画展的观众们的热情持续高涨,从下午直到傍晚,令人难忘。

题为“中国在美因茨”的展会,一个巴洛克风格的展厅(价值传媒 Value Communication AG, Walpodenstraße1, 55116 Mainz)被来自中国的著名画家家徐健(北京)和他的孩子们的绘画作品,装扮成了一个名副其实的令人感官享受的另一个帝国。他的绘画作品和他的高超绘画表演,以及中国京剧演员王婷的优美唱腔, 极大地激发了许多中国人和非中国人,美因茨人和莱茵洲以外的人们,对于中国文化的特殊兴趣。

此次展览的策展人是林璎博士和黄雅靖女士。由价值传媒的创办人安德烈-韦伯总裁(Andreas Weber, CEO Value Communication AG)在他的公司总部主持召开并致开幕词。还有其他好消息:美因茨汇报已于画展当天公布了开幕当式通告,华商报主编海涛修先生派遣了专栏作家前来采访。文章不久将被发表。

展览会和它的美感在我的脑海中留下中国艺术,虽然它已经结束了。徐健是一个充满谦逊,人性和灵感的天才。与许多西方艺术家的不同之处在于他更令人感到轻松。做为中国画家,徐健向人们展示绘画的喜悦而非自我吹嘘。

从一个来自法兰克福人的判断,这个“中国在美因茨”的画展,使非中国传统艺术的观众与中国艺术发生了互动。一些参观者更有兴趣成为一个中国书法和墨水画的收藏者,大家一致认为画家妻子王婷的京剧演唱和徐健的书法绘画表演是完美的艺术二重奏。

我们是满心欢喜,觉得非常荣幸选择美因茨为举办地点,著名的中国艺术家徐坚和他的家人,赢得了一个有趣的展览。在开幕式上的讲话,“安德烈亚斯·韦伯强调说 :这是前所未有的:书法,中国画,包括中国戏曲的唱腔 – 父亲,母亲和两个孩子走到一起作为一个家庭的艺术活动,并指出,徐健在北京中国经营王雪涛的私人博物馆,对他的导师王雪涛,他奉献了一个艺术纪念馆。1956王雪涛与毕加索曾在巴黎会晤,并引起毕加索对中国艺术持续的爱好和兴趣。

我们的展览“中国在美因茨” ,为莱茵兰 – 普法尔茨州首府做了贡献,迄今为止,它是唯一在美因茨/莱茵 – 北京/中国之间的文化交流展览,这是安德烈亚斯·韦伯的结束语。

 

Link to German Text (1)

Link to German Text (2)

 

 

 

YouTube Video (1)

YouTube Video (2)

YouTube Video (3)

Value Provide Guidance.001

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Composing: Yajing Huang, Mainz.

 

Das Besondere an China und seinem nachhaltigen und tiefgründigen Kulturverständnis kann man wie folgt zusammenfassen:

  1. Über Jahrhunderte innerhalb von Jahrtausenden wurde durch die chinesische Kunst ein Wertekanon entwickelt, dem man allen sich wandelnden Realitäten zum Trotz bis heute treu bleiben kann.
  2. In der Schönheit liegt Wahrheit, die sich über die Sicht auf die Natur definiert.
  3. Kunst muss Freude bereiten und alle Sinne ansprechen.

Wunderbar. Spontane Maßnahmen zeigen bisweilen sofort herausragende Wirkung! Am 28. Januar 2015 beschlossen, konnte die Ausstellung bereits am 31. Januar 2015 feierlich und abwechslungsreich eröffnet werden.— Trotz äußerst kurzfristiger Einladung sowie starker Konkurrenz im Mainz durch die auf Hochtouren laufende Fastnachts-Kampagne und ein wichtiges Bundesliga-Fussballspiel von Mainz 05 kamen viele, viele dutzend Besucher und blieben hochbegeistert vom Nachmittag bis in den frühen Abend. Unter dem Ausstellungstitel „China in Mainz“ hatte der renommierte Künstler Jian Xu aus Beijing (Peking) die schönen Räume in der Walpodenstrasse 1 ad hoc mit Dutzenden von Arbeiten von sich und seinen Kindern in ein wahres Reich der Sinne verwandelt. Aussergewöhnliche Vorführungen seiner Malkunst sowie Darbietungen aus dem Gesang der chinesischen Peking Oper begeisterten die zahlreichen chinesischen wie auch die nicht-chinesischen Besucher, die aus Mainz und ganz Rhein-Main gekommen waren. Kuratorin der Ausstellung war Dr. Ying Lin-Sill, Koordinatoren Yajing Huang. Einführende Worte zur Ausstellung der Werthaltigkeit von Kunst in China sprach Andreas Weber als Schirmherr der Ausstellung, Gründer und Leiter der Mainzer „Value Artist in Residence“-Initiative. Erfreulich: Die Mainzer Allgemeine Zeitung hatte am Eröffnungstag noch einen Terminhinweis publiziert und Haitao Xiu, Chefredakteur Chinesische Handelszeitung 华商报, konnte eine Reporterin zur Berichterstattung schicken, die in Kürze publiziert wird.

„Die Ausstellung und ihre sinnenfrohe Inszenierung eröffnete mir ein umfassendes Bild von Chinesischer Kunst, das mir bislang verschlossen war. Jian Xu ist voller Bescheidenheit, Demut und kunstvollem Talent. Das erscheint mir aufatmend anders als bei vielen westliche Künstlern. Bei Chinesen wir Herrn Xu steht wohl die Schönheit und Freude an der Malerei im Vordergrund und nicht die Selbstinszenierung“, urteilte eine Besucherin aus Frankfurt am Main. Insofern ergaben sich bei „China in Mainz“ durch die Darbietungen Anknüpfungspunkte und Interaktionen mit allen im Publikum, die traditionell nicht möglich sind. Manche Besucher hatten ihr Coming-Out als Sammler von chinesischer Kalligrafie und Tuschzeichnung, was man bis dato zurückhaltend für sich bewahrte. Andere stimmten ein A Capalla-Gesangsduett mit der Opernsängerin und Ehefrau von Jian Xu, Ting Wang, an.

„Wir sind voller Freude und fühlen uns sehr geehrt, den in Mainz zum Besuch weilenden, bedeutenden chinesischen Künstler Jian Xu und seine Familie für eine sehenswerte Ausstellung zu gewinnen, die es so nicht gab: Kalligrafie, chinesische Malerei inkl. Gesang aus der Chinesischen Oper — Vater, Mutter und die beiden Kinder treten als Familie gemeinsam auf“, betonte Andreas Weber in seiner Einführungsrede. Und verwies darauf, dass Jian Xu in Beijing ein chinaweit viel beachtest privates Museum für zeitgenössische Kunst betreibe und der letzte Meisterschüler von Wang Xuetao war, dem er eine Memorial Hall im Gonghuachang Art Center gewidmet hat. Wang Xuetao hatte 1956 Pablo Picasso in Paris getroffen und für chinesische Kunst nachhaltig begeistern können.

„Mit unserer Ausstellung ‚China in Mainz’ leisten wir einen bis dato für die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt einzigartigen Beitrag zum Kulturaustausch zwischen Mainz/RheinMain und Beijing/China“, resümierte Andreas Weber.

 

 

Die Bedeutung der chinesischen Kunst, wie Jian Xu und seine Familie sie anschaulich machen und vollendet repräsentieren, verdeutlichte der kurze, inspirierte Vortrag von Vortrag von Andreas Weber.

Das „Geheimnis“ chinesischer Kunst entstehe durch drei elementare Wirkungs- und Wesensmerkmale:

  1. Fast alles, was wir im Okzident glauben, in der Bildenden Kunst „erfunden“ zu haben, gab es weit früher schon in China.
  2. Kunst ist alles, aber keine ausschließliche Kopfgeburt. „Kunst kommt aus dem Herzen. Und hat Beziehungen zu allem, was wir tun“, sagt Jian Xu. — Picasso, als später Bewunderer chinesischer Kunst,  pflichtete dem auf seine Weise bei, indem er sagte: “In der Kunst kommt die Praxis immer vor der Theorie.“
  3. Malerei ergibt sich durch die Kunst des Schreibens, die das Denken befördert. Wer dies über Jahrzehnte trainiert, öffnet seinen Horizont, um die Welt in ihrer Wahrhaftigkeit wahrnehmen zu können.

In diesem Sinne: Viel Freude und Lust darauf „Altes“ neu zu entdecken!

Am besten nachvollziehen lässt sich die Ausstellungseröffnung „China in Mainz“, wenn man die Video-Dokumentation mit Fotoanimationen und Live-Videos auf YouTube anschaut.

 

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@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Von Andreas Weber, Mainz

Für Mittwoch, den 28. Januar 2015, hatte Dr. Ying Lin-Sill mich gebeten, um 15 Uhr in unser Mainzer Büro zu kommen. Ich sollte Freunde von ihr treffen, die aus China zu Besuch gekommen sind. Ying ist seit über zwei Jahren als Künstlerin Dreh- und Angelpunkt in unserem „Value Artist in Residence“-Programm. Seitdem hatten wir hunderte von Gästen bei uns. Sogar das Chinesische Neujahrsfest begehen wir gemeinsam. Und Prof. Yu Hui, Deputy Director Painting/Calligraphy und Direktor Research Institute, National Palace Museum, Beijing, sowie viele andere haben uns besucht. Soweit also nichts ungewöhnliches, ausser, dass der 28. Januar ein besonderer Tag im Jahr ist: der Geburtstag von Jackson Pollock und Claes Oldenburg.

Als ich (zeitig früher) vor dem Büro in der Mainzer Walpodenstrasse ankam, traf ich Jiandong Sun, die mit ihrem Ehemann Dr. Ing. Gert Kaster schon im Gehen begriffen war. „Oben im Büro ist viel los!“, sagte sie lachend. Ich rannte die Stufen hoch. Die Bürotüre war weit geöffnet. Es standen überall so etwas wie einzelne Paravents herum. Viele Kartons waren verstreut. Über ein halbes Dutzend Menschen waren mit diesen Paravents, mit Papierrollen und -blättern beschäftigt. Möbel wurden umgestellt. „Das ist mein Freund Jian Xu, seine Frau Ting Wang, seine Tochter Xiang und sein Sohn Xin“, sagte Ying stolz und freute sich. Alle seien Künstler aus Leidenschaft: Jian ist ein renommierter Maler, seine Frau eine Opernsängerin, seine beiden Kinder sind hochtalentiert und studieren Malerei. Und unser Value Communication Fellow Yajing Huang sorgte als Koordinatorin für den nötigen Überblick.

Idee und Resultat in Windeseile — auf höchstem Niveau!

Was war geschehen? Jian Xu war dermaßen begeistert von Mainz und unseren schönen Räumen, dass er ad hoc mobile Stellwände und alles nötige besorgen ließ, um Dutzende von Arbeiten von sich und seinen Kindern auszustellen. Chinesische Malerei und Kalligraphie vom Feinsten. „Es muss alles sehr schnell gehen. Am Samstag wollen wir eine Vernissage machen“, sagte Ying lächelnd. Ich dachte, in Anbetracht unserer bereits vorhandenen zahlreichen Sammlungsstücke und Gemälde, nicht zuletzt von Ying selbst, die wir ausstellen: Da bin ich gespannt, aber wie soll das werden?

Yajing kam lächelnd auf mich zu und sagte: „Wollen wir jetzt oder später ein Interview mit Jian Xu machen, dass bei seiner Rückkunft im Chinesischen Fernsehen gezeigt werden soll?“ Ying informierte mich, während alle anderen die Ausstellung arrangierten, über Jian Xu’s Lebensweg, seine Arbeit und seine Bedeutung. Jian Xu ist der letzte Meister-Schüler des grossen Malers Wang Xuetao, der unter anderem 1956 eine chinesische Delegation nach Europa führte und als Höhepunkt eine Begegnung mit Pablo Picasso zelebrierte. Wang demonstrierte Picasso eindrücklich die chinesische Malkunst, indem er in nur sieben Minuten einen Adler malte. Zudem wurden Picasso Arbeiten von Wang’s Lehrer und Meister Qi Baishi gezeigt. — Picasso war dermaßen beeindruckt, dass er Wang Xuetao eine Zeichnung seiner Friedenstaube widmete, die Wang mit chinesisches Schriftzeichen versah. Und Picasso sagte anerkennend: „Die wahre Kunst liegt im Fernen Osten.“ Picasso beschäftigte sich im Anschluss intensiv mit Chinesischer Kunst, wenn er auch bedauerte aufgrund der weiten Entfernung und seines fortschreitenden Alters nicht selbst nach China reisen zu wollen.

 

JIan Xu Memorial 1

 

Jian Xu hat seinem Meister in über fünfjähriger Arbeit die Wang Xuetao Memorial Hall im Gonghuacheng Art Center gewidmet. „Kunst kommt aus dem Herzen. Und hat Beziehungen zu allem, was wir tun“, sagte mir Jian Xu in unserem Interview, nachdem in nicht einmal drei Stunden eine mehr als sehenswerte Ausstellung aufgebaut und inszeniert wurde. (Dazu an anderer Stelle mehr!).

Wir sind voller Freude und sehr glücklich, Jian Xu und seine Familie als Freunde in Mainz gebührend zu feiern. Es ist uns eine Ehre. Und unseren Besuchern eine Freude. Die kamen übrigens schon während des Ausstellungsaufbaus: Jörg Blumtritt aus München sowie unsere lieben Nachbarn mit ihren Kindern sowie eine ganze Reihe von chinesischen Freunden, die in Mainz leben. Kunst fördert Kommunikation. Wir sind mit dem Herzen dabei.

 

Impressionen zum Making-Off der sehenswerten Ausstellung:

 

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