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Tag Archives: Andreas Weber

ValueCom Key Visual Valuetrendradar.004

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Good Question:
What is the Real Value of Communication? And how to experience it?

This good question is easy to answer:
The Real Value of Communication is creating Value via Communication!

  • But what does it mean?
    Talk to each other!
    Listen to each other.
    Understand each other.
    Like each other.
    Even if you don’t, respect each other.

The dilemma:

  • Most of us fail.
    Most of us are not able to listen.
    Most of us are not able and willing to understand!
    We don’t care.
    We just talk. We just act. We just want to… (something, which seams to be good for us.)

My advice to access the value of communication:

If you want to create Value, just stop your stupid talk and behaviour. Just listen and learn. Learn how to learn.
Respect the Value of Communication. Respect other Human Beings, the Nature, the Animals. Everything which is different, but valuable.

It’s that easy.

Think about it:

  • Learn how to like yourself. (Don’t be selfish.)
    Learn to listen.
    Learn (in the right way) how to use media and technologies.
    Learn to understand the Value of Art, Culture and Communication.
    Learn and practice — And re-learn every day, every minute, every second.

Become a very smart communicator to create the Value of Communication by valuable communication.

It’s that easy!

How to get in touch?

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ValueCheck - HORIZONT Award.001

Von Andreas Weber, Mainz

Zum 32. Mal wurde am 20. Januar 2015 der HORIZONT Award in Frankfurt am Main verliehen. Der Rahmen war wie immer festlich. Man traf sich in der Alten Oper. Wie immer kamen interessierte Besucher aus der Kommunikationsbranche, die sich mit Medien, Werbung und Marketing beschäftigen. Doch gänzlich anders war das, was sich auf dem Podium abspielte. Eine echte Trendwende ist eingetreten: Bye Bye schöne alte Reklamewelt! Welcome Digital Commerce around the Globe!

Trendwende

„Auch Deutsche können Internet“ — vor allem im „Silicon Berlin“, erzählte Oliver Samwer, CEO des Börsenneulings Rocket Internet AG, in seiner Keynote. Samwer und seine Brüder haben seit 2007 eine 20 Mann-Firma in einen global aktiven, 25.000 Mitarbeiter starken Konzern verwandelt, der sich anschickt, die Welt zu verändern. Und das ganz ungeniert im Fahrtwind der Internet-Giganten aus den USA und China. Denen überlässt Samwer gerne ihre Heimatmärkte alleine. Er tummelt sich dort, wo man Innovationsideen aus Deutschland zu schätzen weiss. Und macht deutlich: Das Internet ist nicht ein neues Medium. Das Digitale ist nicht automatisch Heilsbringer.

Samwer konnte sich nicht verkneifen, seine Anfänge und Geschehnisse aus dem Jahr 1998 zu schildern. Bertelsmann lockte damals junge Digital-Talente an. Doch Samwer und seine Brüder gingen lieber ins Silicon Valley nach Kalifornien, um hautnah mitzuerleben, wie sich die Welt disruptiv durch das Internet veränderte. Die Mission: Dort schnell und gut lernen, um in Deutschland und von Deutschland aus Neues zu wagen. No risk, no fun. Und trotz allem: Konservativ sein. Mit viel Mut. Das beeindruckt. Nicht zuletzt auch einen der HORIZONT Award-Preisträger, den Chef der Deutschen Telekom, Tim Höttges. Höttges sagte frei heraus, dass er ganz und gar hinter dem stehe, was Samwer sagte! Und das hatte es in sich, weil kein Stein auf dem anderen bleiben werde. Der Umschwung auf mobile Internetnutzung ändere alles. Radikal. Letztendlich zerstört dies alle etablierten Strukturen. Deconstruct. Reconstruct. Aber so smart wie Samwer das vortrug, wirkte er fast wie ein Wolf im Schafspelz. Und bekam Applaus. Vor allem von Medienleuten, die sein Geschäftsmodellsmodellansatz und seine Radikalität tilgt. Denn: Samwer bringt mit systematischem Ansatz Angebot und Nachfrage zur direkten Transaktion auf dem Smartphone zusammen. Medien als Mittler im klassischen Sinne werden da gar nicht mehr gebraucht.

Dies wurde verstärkt durch SYZYGY-Group CEO und Gründer Marco Seiler. In geduldiger Arbeit schaffte Seiler aus dem Nichts mit DM 350.000 Startkapital eine börsennotierte 500-Mitarbeiter starke Agenturgruppe und expandierte von Frankfurt am Main aus nach London, New York und anderswo. Sein Bekenntnis zu Peter Druckers Bonmot „Culture eats Strategy for Breakfast“ fundamentierte er auf das Sympathischste durch die Schilderung einer auf Freude, Sympathie, Empathie und Motivation basierenden Firmenkultur seiner „Digital-Agentur“. — Hoppla! Noch ein Wolf im Schafspelz?

Ab jetzt ist klar: Die Trendwende ist vollzogen. Die Digital-Pioniere haben das Ruder übernommen. Sie sind smart, menschlich, mitdenkend, erfinderisch und erfolgreich. Es bleibt kein Stein auf dem anderen im Geschäft mit Medien, Werbung und Marketing. 

Kehrtwende 

Halt stopp! Es tut sich ja was. 1. Die Medien-Frau des Jahres, Donata Hopfen von Axel Springer, konnte aufgrund ihrer Kompetenz und ihres Durchblicks als Digital-Power-Frau an die Verlagsgeschäftsführungsspitze der BILD-Gruppe treten. Und sie bringt neue und anerkennende Sichtweisen auf Print-Medien ein, die ihre Achtung finden. Vor allem, nachdem sie sich die Druckereiproduktionsstätten anschaute.

Und 2. Dr. Uwe Vorkötter, gesamtverantwortlicher Chefredakteur von Horizont, machte in einem brillanten Vortrag deutlich, wie Fachmedien in ihrer Alltagsarbeit vorgehen und was sie bewirken, um Irrtümer und Fehleinschätzungen zu vermeiden. In großen Bildern zogen immer wieder Titelseiten von gedruckten HORIZONT-Ausgaben im Wechsel mit Online-News auf der Riesenleinwand in der Alten Oper vorbei. Das war gekonnt inszeniert, lehrreich und letztlich der perfekte Brückenschlag zwischen täglicher fachjournalistischer Arbeit und der Besonderheit einer jährlichen HORIZONT Award-Preisverleihung. Chapeau!

PS: Last but not least. Vier wunderbare und hochbegabte Nachwuchstalente wurden durch die HORIZONT-Stiftung mit Stipendien und Förderpreisen ausgezeichnet. Allesamt Digital Natives auf ihrem Weg Digital Savvys zu werden, hochambitioniert und voller Tatendrang!

 

Fotos, Videos und weitere Fachinformationen finden sich bei HORIZONT.

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Value Task.001

© 2014/2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

LEITFADEN: Neue Formen der Kommunikation zur optimierten und wirkungsstarken Technologie- und Innovationsvermarktung

Von Andreas Weber, Mainz

 

Status quo

Paradoxon? — Die Print- und Publishing-Branche tut sich trotz nachweislicher Technikkompetenz erheblich schwerer als andere Branchen beim grundlegenden Verständnis und der Nutzung von digitalen Kommunikationsformen, vor allem bei Social Media. Übersehen wird, welche Wirkungseffekte durch Twitter, Facebook & Co. erreicht werden können, gerade für Print, um den Anschluss zu halten und auszubauen.  Zudem werden wichtige Begrifflichkeiten und Marktentwicklungen unterschiedlich und zumeist falsch ausgelegt, was vieles ad absurdum führt. Social Media wird für zeitfressendes Spielzeug gehalten, obgleich längst alle relevanten Innovationen erst durch Social Media zum Tragen kommen!

Aktuelle Fallbeispiele zeigen, dass nicht nur grosse Reichweiten möglich sind, sondern — noch viel wichtiger — Interaktionen entstehen, die die Kommunikationserfolge durch Marketing und Vertrieb einfach und zielführend nacharbeiten lassen. Dabei gilt: Erfolgreiche digitale Kommunikation zielt nicht auf das Verkaufen ab, sondern beflügelt die Vertriebs- und Marketingarbeit durch eine clevere Positionierung, rasche Bekanntheit und sofortige Nachfrage.

Zielsetzung

  1. Digital-medial den Kontext herstellen zwischen den Technologie- und Innovationsmöglichkeiten und der spezifischen Situation des Kunden/Interessenten.
  2. Inhalte gemäß bestens etablierten und bewährten Formen eines zeitgemäßen „Storytelling“ entwicklen, die Nutzerinteressen in den Fokus rücken. Dies gelingt bei Social Media am besten durch integrierte Text- und Bildanimationen sowie Filme.

Empfehlungen, um die Vorteile der digitalen Kommunikationsmöglichkeit erfolgreich zu nutzen

Wichtige Verständnisgrundlagen

  1. Die neue Form der Social Media-Kommunikation geht weit über gewohnte PR- und Kommunikationsmöglichkeiten hinaus, da sie direkte Interaktionen und Vernetzungen bewirken (und nicht nur einen News-Push-Effekt via Drittmedien) und in Echtzeit qualifiziert messbar sind.
  2. Es muss nicht mehr über Leads und Adresspofile den Lesern/Users hinterhergejagt werden.
  3. Es gibt  keine Abhängigkeit von Dritten wie z.B. Fachmedien, die etwas mehr oder weniger richtig und wirksam mehr oder weniger rasch publizieren — oder eben nicht.
  4. Ohne Streuverlust werden zu Hundert Prozent Zielpersonen und Gruppen erreicht, die sich durch die Wahl der richtigen Themen ergeben.  Erreicht werden also alle, die sich aktiv für  Technologie-Innovation, Information Management, Digital Transformation etc. interessieren.
    Hinweis: Dies wird durch die Hashtags („#“) sowie die Verschlagwortung und Verlinkung in den Blog-Beiträgen hundertprozentig sichergestellt.
  5. Durch die hohe Popularität von Twitter und Facebook, insbesondere im B2B, führen organisch skalierbare Reichweiten zu hohen Interaktionszahlen, die klassische B2B-Medienangebot bei weitem übertreffen. Zudem weiss man anders als online bei Printmedien gar nicht exakt, welche Story wie gelesen wird oder nicht.

Wie verhält sich Social Media zu klassischer PR?

Generell ist die Rolle von Social Media im Vergleich zu Artikel in der Presse oder Newslettern anders:

  1. Social Media Beiträge zeichnen ein subjektives, persönliches Bild und sind durch ihre lakonische Knappheit besonders pointiert.
  2. Gute Twitterer genießen hohe Aufmerksamkeit ihrer Follower, d. h. die Tweets werden tatsächlich gelesen (was man ja von klassischen Fachartikeln häufig nicht erwarten kann).
  3. Was bei hochkarätigen Anlässen wie Kundenveranstaltungen, Messen u. ä. stets ausgebaut werden kann, sind Blogger-Relationen (Kluger Rat von @jbenno).

Grundfeiler einer erfolgreichen Vorgehensweise

  1. Entwicklung einer Social Media-konformen Grundkonzeption für Inhalte in Form knapper, hochpräziser Botschaften mit Bildern und Links. Und vor allem mit Video-Animationen.
  2. Vernetzte Aktivitäten inkl. einer nicht vordergründig werblichen Content-Strategie, die eigene Inhalte und Aktivitäten (wie Demos, Open Houses, Messen etc.) in den Fokus rückt, um sich als Kompetenzinstanz mit erstklassigen, Unternehmens-spezifisch maßgeschneiderten Lösungsangeboten zu profilieren.
  3. Etablierung von Twitter als Leitmedium, flankiert durch Blog-Posts und effektvolle Aktivitäten auf  Facebook, LinkedIn, XING und Google Plus. YouTube dient dabei Sekundärplattform, um Filmmaterial bereit zu stellen.
  4. Synchronisation mit den etablierten PR-Maßnahmen zum Ausbau der MarKom-Aktivitäten sowie Verlinkung von originären Unternehmens-Inhalten mit den neu zu schaffenden.

Fazit / Der nächste Schritt

Wenn unser Leitfaden Ihr Interesse gefunden hat, schlagen wir vor, die Themen und Ihren  spezifischen Bedarf in einem Workshop zu vertiefen. Gerade auch um Fallbeispiele gemeinsam anzuschauen und zu besprechen. Und um eine für Ihre Belange richtige Vorgehensweise zu entwickeln.

 

Workflow Management by Value.001

#jesiusandreas

Our present time is marked by crises and conflicts to a degree hitherto unknown. All areas are affected: society, economics, politics, religion and lastly the freedom and self-determination of the individual. Modern times are not good times (anymore).

Many questions arise and seem to be unresolved. This faces us with a dilemma. We rely on innovation to make progress. But: the innovative is considered as “the modern” – but is not the same thing as “the new”.  As the innovative is not the same as the new that we need to make progress, how does the new come into the world? How do we analyse and evaluate whether we are making progress or going backward? Is our thinking and action still directed towards meaningfulness at all? Are our value systems still fit for purpose?

 

 

I am therefore primarily interested in this question: Does present day man whose existence is being eaten away by the new, whose life is always concerned with awakening, zeitgeist, progress, renewal still have significance? Or has the understanding of people and their culture as it was so decisive for the avant-gardists of the early 20th century collapsed, in other words fallen in on itself? What do “modern people” of the present time actually feel? What guides them in their work?

#JeSuisAndreas — we must take a position for ourselves to share specific thoughts and ideas with us all. It is not the common goal to simply decry individual facts unilaterally and in a pointless dispute but to produce the cultural and communicative context to break down barriers and create common understanding. We must establish points of reference that enable us to resolve the dilemma of the present time. For this it is important to enable us to take stock guided by meaningfulness in order to evaluate whether striving for the new as we knew it exists and is still valid. Or, if it no longer exists, can be revived! This can be done neither by politics, religion, ideology or economics. But only through art in its purest form! 

—Picasso. We miss you!

 

#JeSuisAndreas 11JAN2015.019

Picasso’s work was not consistently political, but in 1945 he said the following:

What do you think an artist is? An imbecile who has only eyes if he’s a painter, or ears if he’s a musician, or a lyre at every level of his heart if he’s a poet, or even, if he’s a boxer, just his muscles? On the contrary, he’s at the same time a political being, constantly alive to heartrending, fiery, or happy events, to which he responds in every way[. . . .] No, painting is not done to decorate apartments. It is an instrument of war for attack and defense against the enemy. [Pablo Picasso, Statement, in Chipp, Theories of Modern Art, 487.]

ValueArt+Com ValueMemo! 2015 ENG.001

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Composing by Andreas Weber. Left: Alfred Hrdlicka “Wunderkind Mozart”, Gravure, 2004, Art Collection Andreas Weber, Frankfurt am Main.

 

„Das Ziel findet sich durchs Laufen!“ — A meaningful new year’s greeting from Andreas Weber

“Being an artist is not just about what happens when you are in the studio. The way you live, the people you choose to love and the way you love them, the way you vote, the words that come out of your mouth… will also become the raw material for the art you make.” —Teresita Fernández, Visionary Sculptor

The last 18 months have been extremely challenging, not to say brutal. Where there is much light there is also much shadow. Be that as it may. –– More important and effective than lamenting is in any event acting in a thoughtful way. Without slipping into actionism. More and more contemporaries find this difficult. There are frequent (unfortunately repeated) debates and even disputes just to be in the right. What’s more: the higher the level of technological development the greater the confusion. Independent thinking suffers. The scientist and brain researcher Ernst Pöppel working together with Beatrice Wagner describes the why and wherefore in his book “Stupidity: Why we don’t know the most simple things any more”. He says stupidity cannot be avoided and is part of our biological legacy.

The best advice to gain from stupidity is: “Knowing its traps can be helpful.” The scientists’ conclusion: “In an age when information is rapidly increasing, the individual person is not gaining knowledge but instead losing it dramatically. Intuitive knowledge, the capacity for self-control, the realisation of our human condition, knowledge of practical skills – all of that which for generations was necessary for survival has been thrown overboard in favour of ‘more and more’ and ‘faster and faster’.

To face ones own stupidity is not an easy endeavour but it is an essential one. The greatest stupidity that one can commit is not to devote oneself to the meaningfulness of things and one’s own action. Striving for meaningfulness as hermeneutics teaches or as summarised in English for the modern day as: “The Sense of Purpose” enables independence and the ability to communicate, the ability to view the big picture and a sense of purpose.

The meaning of meaningfulness:
understanding effects

Meaningfulness results primarily from knowledge, interaction and the experience of cultural achievements. In 2006 in his interpretation of Martin Heidegger’s “Being and Time” the Austrian Karl Payer dealt with the analysis of the search for the meaning of human existence. Payer succeeded in commenting on Heidegger using everyday language and putting his texts onto the net so that as many people as possible could try to deal with them themselves.

An extract:

(…) To comprehend the meaningfulness of an event or an action it is not necessary for me to understand the event or the action, it is on the contrary essential for me to understand its effects. (“Although I do not understand how that has come about I see that it has a pronounced positive effect on him and I am very pleased!”)

Thus we can say: Meaning is the “uponwhich”, the aim or the purpose of the outline from which something becomes intelligible.

A meaningless action is an action consisting of partial actions where no logical connection can be identified. Example for “doing something meaningless”: “Putting salt and pepper on a balloon and then baking it in the oven.”

Meaning and process (partial process – total process): To describe something as meaningful, it must consist of several partial steps that follow each other and have an identifiable purpose. A thread running through must be identified; there must be a concept behind it in some way. The partial steps are in turn a part of a larger concept, an outline with an “uponwhich” i.e. an aim or purpose (…)

It is not the path that leads to the destination but the destination can be found by walking!

The last 18 months have been extremely challenging, not to say brutal. Where there is much light there is also much shadow. AND THAT’S HOW IT SHOULD BE! – Things are, just like all our action and doing, anything but ends in themselves. After over thirty years working with technology and innovation through communication may I say: meaningfulness in the lives of most of us is diffused. Because we have lost the thread. Because we act (all too often!) without a coherent concept. Both in our professional and private lives. 

May it be recommended to all who wish to devote themselves to meaningfulness: seek a higher-level world of thought and experience. That has nothing to do with consumption (habits) and faith in technology. For me, for us at  ValueArt+Com, in the last 18 months intensive involvement with art and artists has been a real lifeline. The things that have come out of it are unique moments, encounters, publications, exhibitions, innovations and experiences that have with us been fixed in thousands of people in many countries of the world. In our hearts. In our understanding. In our souls (where they exist!).

 

More insights:

 

ValueArt+Com ValueMemo! 2015.001

@ 2015 Value Communication AG, Mainz/Germany | Bildcollage von Andreas Weber. Links: Alfred Hrdlicka “Wunderkind Mozart”, Farbradierung, 2004, Sammlung Andreas Weber, Frankfurt am Main.

 

Ein sinnhaftiger Jahresgruss von Andreas Weber

“Being an artist is not just about what happens when you are in the studio. The way you live, the people you choose to love and the way you love them, the way you vote, the words that come out of your mouth… will also become the raw material for the art you make.” —Teresita Fernández, Visionary Sculptor

Die letzten 18 Monate waren äußerst herausfordernd, um nicht zu sagen brutal. Wo viel Licht ist, ist eben auch viel Schatten. Sei’s drum. Wichtiger und zielführender als zu Lamentieren ist in jedem Fall wohl überlegt zu agieren. Ohne in Aktionismus zu verfallen. Das fällt mehr und mehr Zeitgenossen schwer. Es häufen sich (leider vielfach) fruchtlose Debatten bis hin zu Streitereien, einfach nur um recht zu bekommen. Hinzu kommt: Je höher unser Technisierungsgrad wird, um so grösser die Konfusion. Das selbstständige Denken leidet. Warum und wieso beschreibt der Wissenschaftler und Hirnforscher Ernst Pöppel im Team mit Beatrice Wagner in seinem Buch „Dummheit: Warum wir heute die einfachsten Dinge nicht mehr wissen“. Dummheit sei unvermeidbar und gehöre zu unserem biologischen Erbe.

Der kluge Rat, um von Dummheit zu profitieren, lautet: „Ihre Fallen zu kennen, kann aber helfen.“ Ein Fazit der Wissenschaftler: „In Zeiten der rasanten Zunahme von Informationen gewinnt der einzelne Mensch nicht etwa an Wissen, sondern verliert es dramatisch. Intuitives Wissen, die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, das Wissen um das menschliche Maß, Handlungswissen – was über Generationen überlebenswichtig war, werfen wir zugunsten von ‚immer mehr‘ und ‚immer schneller‘ über Bord.“

Sich der eigenen Dummheit zu stellen, ist kein einfaches, aber ein unabdingbares Unterfangen. Die größte Dummheit, die man begehen kann, besteht darin, sich nicht der Sinnhaftigkeit der Dinge und des eigenen Tuns zu widmen. Das Streben nach Sinnhaftigkeit, wie es die Hermeneutik lehrt oder wie es modern gefasst auf englisch heisst: „The Sense of Purpose“, ermöglicht Selbstständigkeit und Kommunikationsfähigkeit, das Einordnen in Gesamtzusammenhänge und Sinnvermittlung.

Der Sinn der Sinnhaftigkeit:
Auswirkungen verstehen

Sinnhaftigkeit ergibt sich primär durch Wissen, Interaktion und die Erfahrung kultureller Leistungen. Der Österreicher Karl Payer beschäftigte sich 2006 in seiner Auslegung von Martin Heideggers „Sein und Zeit“ mit der Analyse der Frage nach dem Sinn des menschlichen Daseins. Payer ist es gelungen, Heidegger mittels Alltagssprache zu kommentieren und seine Texte ins Netz zu stellen, damit möglichst viele Menschen sich damit auseinander setzen können. Siehe: http://seinundzeit.at/download.html

Ein Auszug:

(…) Um die Sinnhaftigkeit eines Ereignisses oder einer Handlung zu erfassen, ist es nicht notwendig, dass ich das Ereignis oder die Handlung verstehe, vielmehr ist es erforderlich, dass ich seine/ihre Auswirkungen verstehe. (“Ich verstehe zwar nicht, wie das zustande gekommen ist, aber ich sehe, dass es einen ausgesprochen positiven Effekt auf ihn hat, und das freut mich sehr!”)

So können wir sagen: Sinn ist das Woraufhin, das Ziel oder der Zweck des Entwurfs, aus dem heraus etwas verständlich wird.

Eine unsinnige Handlung ist eine Handlung, die aus Teilhandlungen besteht, welche keinen logischen Zusammenhang erkennen lassen. Beispiel für “Etwas Unsinniges tun”: “Einen roten Luftballon salzen, pfeffern und dann im Backrohr garen.”

Sinn und Prozess (Teilprozess – Gesamtprozess): Um etwas als sinnvoll zu bezeichnen, muss es aus mehreren Teilschritten bestehen, die nacheinander ablaufen und ein erkennbares Ziel haben. Es muss ein sich durchziehender roter Faden erkennbar sein; es muss in irgendeiner Weise ein Konzept dahinter stehen. Die Teilschritte sind wiederum Teil eines größeren Konzeptes, eines Entwurfs mit einem Woraufhin, also einem Ziel oder Zweck. (…)

Nicht der Weg führt zum Ziel, sondern das Ziel findet sich durchs Laufen!

Die letzten 18 Monate waren äußerst herausfordernd, um nicht zu sagen brutal. Wo viel Licht ist, ist eben auch viel Schatten. UND DAS IST GUT SO! — Dinge sind, ebenso wie all unser Handeln und Tun, alles andere als ein Selbstzweck. Nach über dreissig Jahren Beschäftigung mit Technologie und Innovation durch Kommunikation darf ich sagen: Die Sinnhaftigkeit im Leben der meisten unter uns ist diffundiert. Weil wir den roten Faden verloren haben. Weil wir (allzuoft!) ohne schlüssiges Konzept agieren. Beruflich wie privat. 

Allen, die sich der Sinnhaftigkeit widmen wollen, sei empfohlen: Sucht Euch eine übergeordnete Denk- und Erlebniswelt. Die nichts mehr mit Konsum(gewohnheiten) und Technikgläubigkeit zu tun hat. Für mich, für uns bei ValueArt+Com, war in den letzten 18 Monaten die intensive Beschäftigung mit Kunst und Künstlern ein wahrer Rettungsranker. Herausgekommen sind einzigartige Momente, Begegnungen, Publikationen, Ausstellungen, Neuheiten und Erfahrungen, die sich mit uns bei tausenden Menschen in vielen Ländern der Welt  festgeschrieben haben. In unseren Herzen. In unserem Verstand. In unserer Seele (soweit vorhanden!).

ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos/Composing: Andreas Weber

 

Canon for Business Fachkonferenz “Information at Work” folgt dem Motto “Knowledge is beautiful”

„Ich bin sehr begeistert, mit welch hoher Kompetenz und kluger Umsicht Canon es schafft, dass sich Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Ländern über das Heute und Morgen im Digital Information Management austauschen können. Kompliment!“, kommentierte der CEO eines Data Analytics-Unternehmens die „InfoAtWork“ Konferenz, die am 26. November 2014 in Düsseldorf stattfand.

Graham Page, Head of Information Management Business Development, begrüßte im Namen von Canon Europe die über 500 Teilnehmer aus 13 Ländern im Düsseldorfer InterContinental an der Kö. Er unterstrich, wie wichtig es sei, sich in Zeiten radikalen Wandels mit den wichtigsten Themen auseinanderzusetzen: Daten – Informationen – Knowledge richtig zu bewerten und für alle Unternehmensbelange wirkungsvoll einzusetzen. Dies sei entscheidend für nachhaltigen Erfolg, Profitabilität, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

„Information is beautiful” 

Der Designer, Datenjournalist und Bestseller-Autor David McCandless, London, führte das Publikum in den Paradigmenwechsel bei der Datenanalyse ein, der schon stattgefunden hat: „Data Science“ habe „Business Intelligence“ abgelöst, was McCandless gekonnt mit interaktiven Info-Grafiken anschaulich machte. Für die Teilnehmer war es faszinierend, seinem Digital Data Storytelling zu folgen.

„Das globale Datenvolumen, das in Unternehmen erzeugt wird, wächst jährlich um 56 Prozent“, legte Marc Bory, European Director Solutions & Managed Services bei Canon Europe, dar. Das bedeutet, dass sich das Datenvolumen alle 18 Monate verdoppelt. Canon positioniere sich als „One Stop Solution“-Anbieter für das Management von Dateneingang, Datenverarbeitung und der Verteilung von datengetriebenen Dokumenten an ihre Adressaten. Hans Kaashoek von Strategy Partners betonte die Bedeutung von „Data Sharing“, wobei Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets das Gateway zur Sharing Economy seien. „Mobile is the new Desktop“, sagte der Analyst und verwies auf fulminante Änderungen im Arbeitsprozess und -alltag. Unternehmen aller Art müssten sich auf diese neuen Social Media und Sharing Kultur einstellen, wenn sie überleben wollten.

 

 

Per persönlicher Tablet App Teil des Konferenzgeschehens

Canon hatte allen Konferenzteilnehmern ein Tablet zur Verfügung gestellt und fokussierte Social Media Kommunikationsmaßnahmen flankierend zur Konferenz geboten. Die Teilnehmer konnten per Canon App interaktiv per Votings an den Vorträgen vor allem der Nachmittagsvorträge mitwirken oder auch Kontakt zu anderen Konferenzteilnehmern aufnehmen.

In den Seminaren ging es auf fachlich höchstem Niveau um Themen aus der Praxis für die Praxis. Leitlinie war die Prozessautomatisierung auf allen Ebenen, sprich die Automatisierung aller wichtigen Informationsprozesse. Canon Kunden berichteten über die rasche und völlig problemlose  Implementierung von neuen P2P-Lösungen (Purchase to pay), der eine Analyse durch Canon Experten vorausging, um quasi über Nacht eine individuelle und hundertprozentig passende Lösung nutzbar zu machen.

Den dadurch möglichen optimalen Einkaufsprozess und seine Effekte schilderte Michael Bjerre Drohst, CFO der Creativ Company, Dänemark: „Es war fantastisch. Innerhalb von wenigen Tagen lief die Canon Lösung reibungslos, um mit unseren rund 10.000 Lieferanten in ihren Abrechnungen besser zurechtzukommen. Wir konnten uns stark entlasten und uns wieder den eigentlich Aufgaben widmen: strategisch überlegt neue kreative Ideen umsetzen!“

Ähnliches berichtete die Beraterin Erna van Laar, die mithilfe von Canon für das Transportunternehmen Connexxion in den Niederlanden für alle Human Resource Aufgaben ein Digital Mailroom-Konzept umsetzte. In nur drei Monaten wurden alle Prozesse optimiert, unter Einhaltung strengster Kriterien für Datensicherheit und zur Zufriedenheit der Mitarbeiter. Gleichzeitig wird durch Einsparungen der Return-on-Invest-Zeitraum erheblich verkürzt.

Innovation und Expertenwissen sind Schlüsselfaktoren

Die Prozessautomatisierung erfordert auch ein Umdenken bei Outsourcing. Ging es bis dato zumeist um Kostenersparnis, verschiebt sich die Aufgabe, erweiterte technologische Expertise und Innovation nutzbar zu machen. RPA (Robotic Process Automation) bedeute, nicht welche Dienstleister liefert meine Ware aus, sondern wie wird die Lieferung per Drohne möglich.

Dass die Automatisierung im prozessorientierten Dokumentenmanagement  keine Science Fiction ist, zeigte Rudolf Wolf von WWK Lebensversicherung. WWK produziert pro Jahr 80 Millionen Seiten, die sowohl gedruckt als auch digital dem Kunden sicher und richtig adressiert zur Verfügung gestellt werden. Und das bei starken saisonalen Schwankungen und bei hohen Anforderungen an Überprüfbarkeit. Diese Aspekte betonte auch Peter Paul Bos von der Niederländischen Post, PostNL. Transaktionsdokumente wie Zahlungserinnerungen und Rechnungen  müssen sowohl gedruckt als auch intelligent per Text-Botschaften adressiert und ausgeliefert werden. Inzwischen sogar als Direct Message per Twitter. Bos bestätigte damit die Sichtweise von Canon: „Automatisiertes Dokumentenmanagement bedeutet, den gesamten Informationsprozess im Unternehmen unter Kontrolle zu bringen – alle Dokumente, alle Quellen, alle Adressaten und alle relevanten Transportwege, analog wie digital.“

Manuel Sanchez, European Solutions Marketing Professional bei Canon Europe, stellte zum Abschluss die Canon Lösungen für Customer Communications Management vor. Im Zentrum stehen dabei nicht mehr Einzellösungen für den Transaction und/oder Promotional Bereich, sondern die konsistente Kundenerfahrung über alle Medienkanäle hinweg. Jede Form der Datenanalyse darf nie Selbstzweck sein, sondern müsse stets das Wohl und die Zufriedenheit des Kunden in den Fokus stellen. Werde das nicht berücksichtigt, sei der Kunde sofort verloren.

Weitere Informationen finden sich über Twitter unter Hashtag #InfoAtWork oder per Canon Business Hub im Internet http://www.canon.de/business-bytes

 

Bitte nutzen Sie auch unsere Story per Storify.com mit den wichtigsten Tweets und Bildimpressionen im Überblick.

ValueCheck! @Storify 26112014

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