Archive

ValueTalk!

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

Es ist Tradition bei Canon, Kunden nicht nur mit Produkten zu versorgen, sondern auch mit relevanten Markt- und Fachinformationen. Einige Links haben wir darum aufgeführt.

 

Exklusiver ValueTalk! mit Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.
Interview: Andreas Weber


Prolog:

Eine wie wir finden erstaunliche Wandlung hat sich bei Canon vollzogen. Der Konzern entwickelte sich (bis dato fast im Stillen) vom Kamera- und Drucker-Hersteller zum “IT-Lösungsanbieter mit Strategieberatung”. — Wer es nicht weiss, mag erstaunt sein. Seit rund einem Jahr ist Canon, die weltweit strahlende Consumer-Marke für Imaging und Printing, auf dem besten Weg, das Information Management als Grundpfeiler der digitale Transformation für alle relevanten unternehmerischen Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse neu zu gestalten. Wer mit Marc Trennheuser und seinem Team spricht, lernt schnell, dass das berühmte „love it“ zu einem „love IT“ werden kann.  

 

ValueLearnings!

Die „Digitale Transformation“ der Unternehmenswelt hat erst begonnen. Im Fokus steht das „Seamless“-zu gestaltende Information Management, gekoppelt mit profunder „Imaging“-Kompetenz.

Bevor Unternehmen sich in der Welt von Big Data und Social Business souverän bewegen können, müssen die internen und externen Geschäftsprozesse vereint und interaktive werden.

Das Wissen um die Vorteile eines zeitgemäßen Information Management darf nicht nur in Fachabteilungen angesiedelt werden. Es wird zur Chefsache!

 

Warum befasst sich Canon neuerdings mit dem Thema IT respektive Information Management?

Marc Trennheuser: Für Canon ist das Thema IT prinzipiell nichts Neues, sondern ein folgerichtiger, evolutionärer Schritt. Wir befassen uns seit langem mit dem Thema „Imaging“. Das heißt, mit der Erfassung von Bildern und deren Visualisierung. Im Fokus steht das durchgängige Verarbeiten von digitalen Daten, die hinter diesen Bildern stehen. Im ersten Schritt ist relevant, wie man vom Kamera-Bild (inklusive Text) zum hochwertigen Druck kommt. Und danach im nächsten Schritt wie man effizient optimale Software Prozesse fürs Information Management gestaltet. Wir sehen das als einen organischen Prozess, der ganz besonders im Business-Bereich eine wachsende Bedeutung hat.

Das heisst, Canon vereinfacht und verstärkt den Prozess wie man nahtlos von Daten und Bildern zur Information und ihrer Verteilung gelangt?

Marc Trennheuser: Exakt. Es geht um das schnelle und reibungslose Verarbeiten von Informationen, um unternehmerische Prozesse zu optimieren. Canon ist in der Lage Informations-Management-Lösungen als Gesamtkonstrukt zu nutzen, also Hardware, Software, und „Brainware“. Alles aus einer Hand.

Gibt es nicht schon eine Vielzahl von Informations-Management-Angeboten?

Marc Trennheuser: Im Prinzip ja. Aber: Was unsere Arbeit bei Canon aus unserer Sicht einzigartig und unverwechselbar macht, ist, dass wir alle diese Dinge auf Basis eigener Entwicklungen zusammenführen können. Unsere Datenverarbeitungs-Plattformen sind alle von und bei Canon entwickeln — wir produzieren sie selbst.

 

IM FOKUS: DIE GANZHEITLICHE OPTMIERUNG
ALLER RELEVANTEN UNTERNEHMENSPROZESSE.

 

Und welche Vorteile ergeben sich daraus?

Marc Trennheuser: Ganz entscheidende. Der wichtigste Vorteil ist, dass wir dadurch bereits in der Entwicklungsstufe mit den Kunden sämtliche Komponenten abstimmen. Entsprechend können Leistungsmerkmale bei Hard- und Software perfekt synchronisiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir eine global tätige Firma sind; wenn ein lokaler Kunde mit uns einen Deal abschließt, sich dann aber weltweit entwickeln möchte, hat er die Möglichkeit, das zu tun – im Team mit Canon!

Besteht denn für Ihre Lösungen noch ausreichend Potenzial im Markt?  

Marc Trennheuser: Oh ja. Obgleich es wie gesagt eine Vielzahl von Angeboten gibt, arbeiten die meisten Unternehmen trotz allem schwerpunktmäßig noch mit Papierdokumenten. Hier können wir rasch helfen, die digitale Transformation zu beschleunigen. Und für diejenigen Branchen oder Unternehmer, die sich für diese Themen erstmalig interessieren, also noch keine Erfahrung haben, können wir sofort anschaulich machen, dass, wenn man Abläufe anders, also durchgängig digital, macht, man viel effizientere Gesamtprozesse erzeugen kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für den Einstieg in Big Data-Prozesse und ins Social Business.

Welcher Anreiz besteht, sich auf Top-Entscheider-Ebene mit Canon Lösungen zu beschäftigen?

Marc Trennheuser: Canon beschleunigt auf smarte Art und Weise die digitale Transformation in der Unternehmenswelt! Vor allem bei großen Unternehmen gibt es akuten Bedarf dafür, Daten und Dokumente schneller zu finden und fokussiert damit arbeiten zu können. Das vereinfacht nicht nur interne Prozesse und reduziert Kosten. Man kann eine größere Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit erzeugen und entsprechend das eigene Angebots-Portfolio am Markt schneller, besser und effektvoller platzieren. Erst dann wird es richtig spannend.

 

 

Wie sieht das im Detail aus?

Marc Trennheuser: Wir sehen Information Management nicht nur in Verbindung mit internen Prozessen, die optimiert werden können, sondern vor allem im Kontext mit allen externen Prozessen. Denn erst mit dieser Durchgängigkeit von innen nach aussen wird der gesamte unternehmerische Wertschöpfungsprozess verbessert.

Ein Beispiel?

Marc Trennheuser: Wenn man zum Beispiel das Rechnungswesen digitalisiert, hat man die Finanzflüsse besser im Griff. Man kann gleichzeitig in der Marketing-Kommunikation mit wenig Aufwand die Interaktion mit allen relevanten Entscheider-Ebenen verbessern, um kaufmännische Belange mit Marketing-Aspekten direkt zu koppeln. Alle wichtigen Entscheider und Unternehmensbereiche kommunizieren dann mit deutlich weniger Aufwand. Die Transparenz für alle laufenden Vorgänge wie auch für das Erreichen gemeinsamer Ziele erhöht sich deutlich. Daraus ergeben sich viele neue Möglichkeiten, ganz anders mit dem Markt zu agieren, weit über die der Prozessoptimierung hinaus.

 

DAS BESONDERE BEI DER WERTSCHÖPFUNGS-STEIGERUNG:
INTERNE PROZESSE DÜRFEN NICHT (MEHR) ABGEKOPPELT WERDEN VON DEN EXTERNEN.

 

Welche Hürden bestehen, wenn Prozesse in Unternehmen sich verändern sollen?

Marc Trennheuser: Wir müssen ein neues Bewusstsein für Information Management im Kontext mit digitaler Transformation schaffen. Vor allem im Hinblick darauf, was Entscheidungsfindungen angeht. In noch viel zu wenigen Unternehmen ist man sich bewusst, dass auf administrativer Ebene, etwa in der Sachbearbeitung oder auf der Ebene der Abteilungsleitung, keine unternehmenskritischen Prozesse, die wir anpacken, verantwortet werden können. Das ist Aufgabe der Geschäftsleitung, durch die solche strategische Entscheidungen getroffen werden müssen. Und da steht Information Management nicht unbedingt auf der Agenda. Jedenfalls noch nicht! Das wollen und das können wir ändern.

Brauchen Sie dann nicht einen neuen Beratungsansatz, der viel mit „Change Management“ und Verhaltensänderungen zu tun hat?

Marc Trennheuser: Unser Verständnis und unser Handeln bezieht Veränderungsprozesse als Teil des Information Managements aktiv ein. Bei unserer Art der Beratung geht es an erster Stelle gar nicht darum, welche Produkte wir dem Kunden verkaufen können. Es geht darum, den Kunden erstmal vor Ort kennenzulernen, und daraus zu schließen, ob wir schon Lösungen haben, um die Kunden-Prozesse zu optimieren, oder ob wir eine neue Lösung dafür finden können. Wir beraten also nicht, um Produkte von der Stange zu verkaufen.

 

Canon Blog Deutsch

Canon Blog, der Fachinformationen bietet zum Thema Digitale Transformation und Information Management für die Bereiche IT, Marketing und Financial Community. Link: http://www.canon.de/exceptional

 

Wann ist für Sie eine Beratung erfolgreich?

Marc Trennheuser: Beratungserfolge entstehen durch konstruktive und informative Gespräche auf vielen Ebenen. Erst dann kann man feststellen, was tatsächlich optimiert werden kann und muss. Das schließt ein, dass wir mit unter auch Dinge radikal neu machen müssen. Es ist wichtig für uns, Personen aus allen Bereichen der Firma zu kennen, damit wir ein Gesamtbild der Firma haben, um effektiv arbeiten und effizient entwickeln können. Unser Erfolg und die Wirkung, die wir erreichen, zielt auf individuelle Lösungen für unsere Kunden ab.

Wie bildet man diese Vorgehensweise im Canon Geschäftsmodell ab? Bis dato werden doch Produkte entwickelt und vermarktet. Und nicht Services oder gar Consulting?

Marc Trennheuser: Unser Geschäftsmodell-Ansatz entspricht hundertprozentig dem Charakter von Information Management: Es basiert auf Langfristigkeit, Kunden- und Marktorientierung. Es wäre unklug anzunehmen, dass man sofort weiß und versprechen kann, was bei der Veränderung unternehmerischer Prozesse unmittelbar herauskommen kann. Wir stellen uns vielmehr darauf ein, als Berater und Kompetenzinstanz Teil des Kundenprozesses zu werden. Wir sind keine gewöhnlichen Berater im herkömmlichen Sinne, weil wir eben nicht nur beraten, sondern den Kunden dabei helfen, das umzusetzen, was wir ihnen geraten haben.

 

UMDENKEN: KUNDENBINDUNG UND MARKTORIENTIERUNG
SETZEN ABSOLUT LANGFRISTIGES DENKEN UND HANDELN VORAUS.

 

Versprechen Sie sich von Canon als starker Marke im Konsumentenmarkt auch Vorteil für das Business-to-Business?

Marc Trennheuser: Unbedingt. Canon gehört weltweit und in Deutschland nachweisbar seit vielen Jahren zu den besten und beliebtesten Marken. Mit einem extrem hohen Grad an Emotionalität und Sympathie. Es geht zudem bei Canon weniger um das Me-First, als um das Me-Best. Was uns ausmacht ist unser solider, vertrauensstarker Charakter als Unternehmen, der sich durch die Marke manifestiert und der Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Was macht Canon als Marke aus Ihrer Sicht unverwechselbar?

Marc Trennheuser: Wir sind in der einzigartigen Lage, nationale wie globale Projekte  durchgängig – technisch gesprochen: „smart and seamless“ — abzuwickeln. Die vielen Facetten technischer Kompetenz, über die wir verfügen, bieten weitere Vorteile. Man kann mit Canon schon jetzt auf einen Schlag 90 Prozent aller sogenannter Output-Themen in Unternehmen aller Art abdecken. Auch unsere Standhaftigkeit und Nachhaltigkeit sowie die Tatsache, dass der Kunde weiß, dass wir auch in vielen Jahren noch für ihn da sein werden, fördert langfristige Projekte. Das ist für unsere Information Management-Kunden äußerst wichtig.

Wir danken für das Gespräch!

 

OUR TAKE: Well done, Canon. Weiter so!

Wenn ein Traditionsunternehmen wie Canon sich so konsequent und umfassend wandelt, ist das mehr als bemerkenswert. Es lässt aufhorchen! Der Konzern kann im besten Sinne als konservativ-umsichtig charakterisiert werden, gepaart mit höchster Gründlichkeit und Sorgfalt. Rasante Strategie- und Richtungswechsel wie bei US-Unternehmen wirken dynamisch, aber ob sie auf Dauer zielführend sind, ist aus Sicht der Japaner wohl in Frage zu stellen. Markt- und Kundenorientierung bedeutet eben, die Sichtweise und Situation des Kunden im Detail zu erfragen, zu besprechen, zu bewerten und dann maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Unsere IT-Realität sieht aber bislang anders aus. Die meisten IT-Anbieter machen was sie können, aber nicht unbedingt, was sie sollen. Nämlich im Dialog mit Kunden Lösungskonzepte entwickeln, die nicht von der Stange sind und auch nicht nach dem Kauf nochmals hohe Inventionen bei der Lösungsanpassung erfordern, indem Systemhäuser und/oder teure Spezialisten zwischengeschaltet werden müssen. Hinzu kommt, dass die Unternehmenswelt mit disruptiven Techniklösungen nicht zurecht kommen kann. Es gilt, erst die Prozesse zu optimieren, um sich dann ganzheitlich auf neue dialogische Aktivitäten mit Kunden einlassen zu können. Ohne zeitgemäßes Information Management keine nachhaltig erfolgreiche “Digital Transformation”. Das ist wohl die Quintessenz aus dem, was die neuen Strategie von Canon als Partner der Unternehmenswelt ausmacht. Wir sind gespannt!

 

“Be Exzeptionell” — Das Video-Statement von Canon Deutschland Geschäftsführer Rainer Führes unterstreicht die Wichtigkeit, beim Information Management neue Wege zu gehen.

 

 

Auf Slideshare.com finden sich weiter wichtige Fachinformationen (in englischer Sprache)

 

ValueCamp! — Zukunft Zeitung mit FDI Mainz:Wiesbaden Bild 1

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos: Laurenz Lin, Mainz.

 

Von Andreas Weber, CEO Value Communication AG

Das erste ValueCamp! Event in Mainz stellte ein spannendes Thema in den Fokus: Zukunft Zeitung. Eine exklusive Runde informierte und diskutierte. Vorausgegangen waren intensive Gespräche und ValueCheck!-Analysen, die beim ValueCamp! vorgestellt wurden.

Die Ergebnisse, die sich aus Value-Sicht ableiten lassen, im Überblick:

  1. Die Rede von der “Print-Krise” ist ein abstruses, dummes und kontraproduktives Ablenkungsmanöver der Medien- und Verlagszunft, unterstützt durch naiv-devote Fachmedien-Berichterstattungen und Lobbyisten. Hierzu gehört auch das Debakel rund um das von den Medien/Zeitungsverlagen durchgeboxte Leistungsschutzrecht. Die sinnlose Schlacht gegen Google (als bisherigem Partner und Profitlieferant für Online-Werbung auf Verlags-Websites) ist verloren, die Zeitungsverlage in Deutschland werden drastisch an Traffic auf ihren “Digitalangeboten” im Web verlieren.
  2. Es gibt also eine veritable “Zeitungs-Verleger”-Krise, die auf dem Rücken der Mitarbeiter und Leser ausgetragen wird. Und die die aktuellen Marktentwicklungen völlig falsch einschätzt.
  3. Junge Zielgruppen (19 bis 29) wenden sich ab, nicht weil sie kein Print mögen (im Gegenteil!), sondern weil ihr Bedürfnis nach langen Textstrecken, die lesenswert und relevant sind, aber bei Digitalen Angeboten verpönt sind, von Zeitungsverlegern nicht adäquat angeboten werden. Daher werden Blogs und alternative News-Angebote bevorzugt, vor allem auch zum Meinungsaustausch über News (siehe reddit.com).
  4. Der “Bildungsauftrag” der Zeitungsverlage, wie er in Schwellenländern rund um den Globus unabdingbar ist, wird in der ersten Welt nicht mehr wahrgenommen. (Von Ausnahmen abgesehen, siehe Die Zeit). Gemeint ist, dass der Leser an Themen herangeführt wird, die er von sich aus nicht als wichtig erahnen und erachten kann.
  5. Diese (von den Zeitungsverlegern hausgemachte) Krise ist nicht neu, sie existiert seit rund 30 Jahren, da Leserinteressen nicht nachgekommen wird, was empirisch nachweisbar ist. Die Redaktion bestimmt, was publiziert wird. Kontinuierliche Leserbefragungen oder auch Leserreporter sind die seltene Ausnahme (v. a. bei Axel Springer SE).
  6. Zwangsläufig ist die Krise daher eine Content-Krise der Verlage, die auf Geheiss der Verlagskaufleute statt Qualitäts-Journalismus nur noch Quoten-Journalismus liefern, koste es was wolle. Es lebe das Spektakuläre, auch wenn es die Tatsachen nicht mehr korrekt wieder gibt.
  7. Sowohl Leser als auch Werbekunden der Zeitungsverlage wenden sich ab, weil Zeitungen in dieser Machart keine Wirkungskraft mehr entfalten und Misstrauen stiften.
  8. Zeitungsverlage, die noch in ihrem Kerngeschäft kostendeckend arbeiten können, werden durch die herbeigeredete Krise unnötig geschwächt. Denn:
  9. Für Werbungtreibende und Markenunternehmen entsteht eine prekäre Situation, da es ausser TV keine relevanten, zuverlässigen reichweitenstarken Medien mehr gibt. Daher werden andere Direktwerbeformen bevorzugt, die kein klassisches Medium mehr benötigen, da sie Kommunikation und Transaktion nahtlos verknüpfen (Aussenwerbung, Direkt-/Dialogmarketing, POS-Werbung und zunehmend Interaktionen über Social Media Plattformen).
  10. Pikant: Die Zeitungsverleger wie alle klassischen News-Anbieter inkl. Reuters, BBC und CNN haben vor Twitter kapitulieren müssen. Twitter ist das schnellste und wirksamste “News-Medium” geworden — lokal, regional, national, global. Das Angebot der Zeitungsverleger wird allerdings nicht substituiert, sondern schlichtweg nicht mehr gebraucht.

Epilog: Dank an Michael Lattreuter, Andreas Kaufmann und Ulrich Smets, FDI-Bezirk Mainz / Wiesbaden, für das Zustandekommen der Expertenrunde. Und an Jörg Blumtritt alias @jbenno für seine fundierten Beiträge aus Sicht der Medienanalyse und Marktforschung.

Wir sind gespannt, wie die Reaktionen anderer Teilnehmer ausfallen. Und greifen die Meinung anderer gerne auf. Es darf und muss bei einem so wichtigen Thema offen und nachhaltig diskutiert werden.

 

ValueCamp! — Zukunft Zeitung mit FDI Mainz:Wiesbaden Bild 2

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos: Laurenz Lin, Mainz.

 

Vortragscharts von Andreas Weber

 

Value Art+Com — ValueTalk Wim Koning 28.08.2014 in Mainz.001

@ 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photo by Andreas Weber

 

“Amazing ValueTalk! on the Innovation of the Print Business.And again, it happened in Mainz/Germany, Gutenberg’s hometown!” —Andreas Weber, Founder and CEO of Value Communication AG

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art+Communication Fellow

 

ValueLearnings 

  1. Personalization becomes more and more as an important fact for market products.
  2. Smart communications via print reduce prejudices on innovative and disruptive business ideas.
  3. A healthy human-to-business relationship leads people to Win-Win-Win results.

 

As we have already mentioned in many of our previous blog posts, we as people living in the age of digital transformation and also in the age of customer. Relying on that, we had a very nice and informative ValueTalk! with a successful business developer from The Netherlands, Wim Koning. [Please read and share our ValueCheck! Blog post "Digital Print/Cross Media Meeting with Wim Koning" by Sudarsha Rambaran as well.]

Koning is in the printing and marketing sector for a long time. He mentions that several years ago when he started to promote Photobook, he received very low expectations from those big companies in the printing sector: People will not use Photobooks.

As Koning also highlights by giving this example, people tend to disbelief such products and new ideas when they do not have enough information. Therefore, we need smart approaches to showcase new ideas and products in order to create the right impact on people and to convince them that these products are very useful.

The products Koning already introduced us were very catchy and practical. When you reach the website www.snapajack.com, you can choose from diffetent options of printable products as gifts, calenders and invitation cards. For instance, there is a printed calender which you can use as gifts to modify your car. On the printed sheet, you have screens covering chocolate bars and on the backside of each screen you have QR codes which provides you to have your product to renovate your car. These are accessories like a sound system, winter tires, or a new GPS.

Not only calenders, but also you can have personalized invitation cards, wine or beer boxes, playing cards or widely-sized greeting cards on printed sheets. This innovative approach also provides you to have many cards on one sheet. Koning as a smart communicator and innovator is very well awared that personalization becomes more and more important these days and all of printed products he shared with us provides customers to personalize everything. Especially, playing cards drew our attention during our ValueTalk as  the product is very suitable to showcase paintings of artists and screensheets are available to keep 55 cards which is very easy and smart to scan it.

Our Take

At the end of our ValueTalk! with business developer Wim Koning about his ‘very high valued application‘, we found his innovative ideas highly interesting and useful which are also closely linked with our business approach in which we value healthy customer relationship, personalization and innovative ideas as well as human-to-business approach with Win-Win-Win principle. We have the pleasure as we met and discussed with Wim Koning on his innovative applications and as a good speaker who knows the real value of communication!

 

Please check out our Video documentation as well:

Click and watch all slides incl. the YouTube video statements!

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Communication Fellow

As a part of ValueArt+Com Project, I have also interviewed with international students who experience the city of Mainz by asking them the same question, what is the real value of communication, so as to learn their points of view. I would like to thank my friends for supporting this project.

I am very happy to meet them, like many other friends I have met here who made my stay a lot nicer while we were creating wonderful memories and experiencing the city of Mainz together.

 

Thaís Araujo Pérez  is a half Brazilian and a half Spanish Erasmus student who studies Medicine at Johannes Gutenberg Universität in Mainz for a certain period of time.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.002

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Willie Renévot is a French graduate law student and master in law who joint Erasmus program at Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.005

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Olga Megyesi is a Hungarian graduate business student who joint Erasmus program at Fachhochschule Mainz and started her master studies in Hochschule RheinMain in Wiesbaden, a city nearby Mainz. She now works in Ingelheim.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.004

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Pablo Ponz Pelufo is a Spanish Erasmus student who studies Art History at Johannes Gutenberg Universität in Mainz for a short period of time.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.003

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Erdem Fırat is a Turkish student who studies Medicine at Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.006

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

Some useful background information: 

The Erasmus Program 

The Erasmus Programme (European Community Action Scheme for the Mobility of University Students) is a European Union (EU) student exchange program established in 1987. Erasmus+, or Erasmus Plus, is the new program combining all the EU’s current schemes for education, training, youth and sport, due to begin in January 2014.

Johannes Gutenberg-Universität

The Johannes Gutenberg University of Mainz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) is one of the best universities in Germany, based in Rheinland-Pfalz, Germany, named after the fabulous inventor and Man of the Millennium, Johannes Gutenberg. With approximately 36,000 students (2010) in about 150 schools and clinics, it is among the ten largest universities in Germany. Starting on 1 January 2005 the university was reorganized into 11 faculties of study.

 

 

ValueTalk! — What is the real value of communication ERASMUS students.007

ValueCheck! — Print sink!.001

Open letter from the German Digital Printing Forum spokesman Andreas Weber to all who should take care! 

 

Dear friends of the Digital Printing Forum community,
dear friends of printed communication! 

Since the beginning of 2014, we had much to criticize: 

  1. The print industry communicates poorly, not to say lousy … all are more concerned with themselves than with customers and markets. (The only ones who benefit from a good market communication, the online printers grow strong and profitable, succeed in B2B, also thanks to Bernd Zipper, who is doing a good trade-communication via beyondprint.de).
  2. Among the manufacturers / suppliers for digital printing technologies are plenty of so-called “managers” in the lead position of the 1st and 2nd levels, who excel as a dilettante — and you should quickly throw them out what is already happening in part (bye bye, Armando) …
  3. Publishers as well as agencies don’t believe in print and don’t know how to use digital printing in a proper way. And it will be worse rather than better (except for Calvendo and some others!).

 

And now this bad news (what was to be expected, but still shocking): 

Innovation Primus Xerox loses its core business digital printing machines in the second quarter of 2014, almost one-third of sales.  — Ouch, that is in the billions of US-Dollars! 

Who thinks gloating now, haha, your own fault, should bear in mind that this loss of revenue is not collected at Xerox from other manufacturers. [See: The Decline of Digital Printing Continues. Is Xerox loose its core business? # value # print http://fb.me/2YGiNTqkY ]

The truth is rather that the gigantic multi-billion-euro investments in digital printing systems are in no economically reasonable proportion to the value creation capabilities of most print shops; thus the proportion of digital printing in the total print volume of the print industry keeps marginal (around 15%) and remains constantly low.

 

At a glance: On the current situation of the manufacturers in Germany 

It is clear that for years hardly a manufacturer did a good job to innovate and develope new markets:

Konica Minolta reached in Germany the pole position (but sold huge amounts of digital printing systems to the customers of the printing industry).

Heidelberg can take a run again and has now (once again) a new “Digital Strategy”, which could indicate success in two to three years.

Ricoh grabs it anyway, but is almost invisible and silent, and in the commercial printing market Ricoh’s success relates to Heidelberg activities who just pander Fuji.

Canon and Océ transform their synergistic success for „shrink art“ and are always invisible and insignificant for the print industry!

HP Indigo stagnant albeit at relatively high level, but suffers from a fatal and lousy market communication on EMEA level and by the HP Group  in total.

Landa is the best „money-collector“ and fund raiser without a deliverable product to serve the market on time.

— The classics like manroland and KBA including her partner Kodak are the only ones who look at themselves to be a champion in digital printing.

— Only in the niche markets there are “Lucky Guys”, such as Xeikon, Dainippon Screen, EFI or Domino.

— BTW: The paper manufacturers have already adjusted their business to declining demand. Especially in digital printing in the so-called office and home printing area, the decline is striking; similar is also expected in the commercial printing segment!

 

What does that mean?  For you, for us as a digital print forum community plus for all those print service providers? 

All of us should quickly modify our behavior and go-to-market approach. Now. Not tomorrow!

We need a disruptive approach to say goodbye to all this above mentioned grievances. Suspected to the market, consumers and companies have to get clear and valuable information to what is possible via breathtaking digital printing services (even in combination with social media).

And last but not least: It must be clear, by facts and emotionally believable that innovative in print communications via digital printing will produce clear benefits and profitable growth in any dimension of a business.

A current example as proof that it still goes: The Swedish group Elanders AB, which grows well with digital printing and innovations over the market average; Elanders Germany’s with its facilities in Waiblingen (close to Stuttgart) is able to expand its digital printing center and conquered in the packaging and in new supply chain markets. [See our Value Check-analyzes!, And the interview with Elanders CEO Magnus Nilsson]

Whoever, therefore, wants to get involved to turn things around, has a good chance. 

And can feel free to contact us in digital printing forum. And be sure: Not only the big players like Elanders could belong to winners in the future!

We have launched a series of measures and new projects in the Summer 2014 (keyword Innovation coaching, including ValueCheck! and ValueTalk!). Made for to save what is worth saving about: innovation for the market benefit, coupled with the new go-to-market principles. 

Our believe: It is no longer enough only to compensate or correct what is going wrong so far! Be disruptive by innovation!

I look forward to your feedback and messages.
You are welcome to join the Digital Print Forum Initiative and our Group on XING as well.

Best regards from the Gutenberg City, Mainz,

Yours sincerely

Andreas Weber
//Founder and Spokesman Digital Printing Forum
CEO of Value Communication AG

XING:

https://www.xing.com/profile/Andreas_Weber46

https://www.xing.com/net/prica0432x/ddf/

 

Value Key Visual Gutenberg Illu Lidia Colored.001

 

 

Value Key Visual Gutenberg Statue Colored.001

 

Value Check Offer mit Logo.012

Value Art & Com Project 2014 Nanette Scriba v 2nd.001

 

 

 By Şükran Ceren Salalı and Andreas Weber

 

“What is the real value of communication?”

Nanette Scriba is one of the most amazing and impressive artists in Germany. Born in Mainz/Germany, she is a well known and an admired singer and painter. Her point of view on communication contributes in a perfect way to our collection of statements answering the question: “What is the real value of communication?”.

 

Listen and learn. And enjoy. Watch the Video
(statements in english and german!):

 

 

 

About the Value Art+Com project

WE PROUDLY PRESENT:
THE VALUE ART & COM PROJECT

The value of Mainz as a centre for the culture of communication.

Great statements and interviews collected by Şükran Ceren Salalı, Value Art&Communication Fellow from Istanbul.

About a dozen creatives and “normals” deliver great statements. It’s all about: What is the real value of communication?

Who we are:

As a global research & publishing company Value Communication AG was founded in 2007 by its CEO Andreas Weber based in Mainz/Germany, the hometown of Johannes Gutenberg.

The Aim of Our Project:

Our Value Art & Com ( i.e. Communication) project came up as an idea after Sükran Ceren Salali who came to Mainz from Istanbul as an Erasmus intern in Value Communication AG, inspired by the rich cultural and artistic environment of the city of Mainz and decided to experience it in order to find out the interaction between the rich culture of the city of Johannes Gutenberg and the real value of communication. The project includes photographs and movies taken with a different perspective in various points of Mainz, interviews with people from different countries and professions who live in Mainz and also ValueCheck! surveys as a valuable resource to experience the effectiveness of communication.

Why You Should Participate:

In the age of digital transformation, the importance of communication reached its high levels and also transformed into various platforms and tools. In order to become more successful in the market, businesses should adapt their strategies based on this new face of communication process. Moreover, the satisfaction of customers become more and more as the center of business process. For this reason, Value Communication AG guides companies on track of achieving the effectiveness of communication and acquiring right strategies so as to satisfy their customers and having more profits.

After participating our project and as an option applying our ValueCheck! approach, companies have the chance to see on which areas they have deficiencies and how they can strengthen their business processes via having the support of Germany´s leading business communication analyst and innovation expert, Andreas Weber.

The Interview Project:

Ten years ago from now, Andreas Weber and Guido Ludes prepared the book „Mainz — Stadtlandschaften 2″ including various artworks of Ludes, texts related with Mainz and short comments by people from different professions from the owner of a bakery to the minister-president of Mainz. — BTW: It happened exactly in the same year, 2004, when Marc Zuckerberg founded Facebook!

Even though it was a great resource and a stylish book, so many things are changed in Mainz last 10 years, as is with many other phases of life. Therefore, we think that it would be very useful to repeat a similar project with new candidates and a new content.

The interview project includes a question: What is the real value of communication?

We have already interviewed around 30 people; almost half of them from business experts of the Rheinland-Pfalz region, most of the with an international background. Finally we talked already to the governor of Rheinland-Pfalz region, Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

+++++++++++++

More Information:

http://wp.me/p2C5zg-iE

http://wp.me/p2C5zg-jW

via @ValueCommAG

 

Value Art & Com Project 2014 Nanette Scriba v 2nd.003

Value Art & Com Project 2014 Nanette Scriba v 2nd.005

ValueTalk! — Kunst Direkt 2014.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

ValueLearnings

• Innovation is driven by culture and art

• Communication is driven by culture and art

• Artists life & work is driven by values communication

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art&Communication Fellow

I always enjoy interacting with new people from various countries with different perspectives. After doing my AFS Exchange Program in Belgium and participating in an international peace project in the Netherlands, I said “why not to apply the Erasmus internship program which gives an opportunity to work in different countries for 3 months”. In the beginning, it took me a long time to decide which city to choose, however; while I was doing my research, I have heard many positive comments about the life here in Mainz. After a process of finding a right place for my internship, I am accepted in Value Communication AG, a global research and publishing company gives a high value to art, culture and communication and based in Mainz where I started to work as Value Art + Communication Fellow.

When I arrived in Mainz as a Sociology student and as an Erasmus intern from Istanbul, I got inspired and fascinated by the rich cultural and artistic environment of the city as the hometown of Johannes Gutenberg and the surrounding area as a leading centre of the culture of communication. Based on my inspiration, I decided to experience this city in order to find out the interaction between the rich culture of the city and the real value of communication. Also, I had this great support and useful advices from Andreas Weber, who is an expert on communication and the founder of Value Communication AG. That´s how our Value Art and Com (i.e. Communication) project is brought into action.

As one of my project areas, I visited an exhibition, Kunst Direkt 2014, which took place in Rheingoldhalle, at one of the beautiful spots of Mainz situated near the river, Rhein. In the exhibition, there were 120 talented artists from Rheinland-Pfalz state of Germany. The exhibition was consisted of different rooms in which each artist could present her/his artwork. I found this event as a wonderful opportunity to start my interviews for our Value Art&Com Project. There, I interviewed with 10 artists, some of them were painters while others were sculptors. The most important thing is that, by these interviews, I had the chance to know what artists as talented people think about the real value of communication. I had different approaches by each of their responses which gave our project an artistic touch and various points of view. As a person who is very well interested in art, media and cinema, It was a very special process for me and for our disruptive project.

 

Pls. watch as well our Slideshare presentation which includes all those fantastic videos (Series 1).

 

 

If you prefer YouTube please watch our video as well:

ValueTalk! — Thoams Brenner

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

 

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 1,218 other followers