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ValueCheck! — Canon Roland Seeberger.001

Daten sind das wertvollste Kapital Ihres Unternehmens — und zugleich das unsicherste.
Was CIOs dagegen tun können und die Profitabilität steigern.

Von Roland Seehuber, Country Manager, Solutions Business Sales Development, Canon Deutschland

Die Aufgabe eines CIOs besteht niemals nur darin, IT-Systeme zu verwalten. Im Fokus steht, sich um eines der wertvollsten Güter eines Unternehmens zu umfassend zu kümmern: seine Daten. Auf richtige Weise genutzt, enthüllen die passenden Daten wichtige Informationen über eine Vielzahl von Dingen, von denen ein Unternehmen wirklich profitieren kann – einschließlich der Meinungen der Kunden, wie gut sich bestimmte Produkte verkaufen und an welchen Stellen Serviceleistungen zu verbessern sind.

Daten als Goldmine

Der souveräne Umgang mit Unternehmens- und Kundendaten bildet das Fundament von überaus erfolgreichen Fortune 500-Unternehmen wie Google und Facebook. Daten können sich allerdings auch für Unternehmen, die nicht aus dem Internet entstanden sind, als wertvoll erweisen. So verfügt zum Beispiel jedes Unternehmen über eine Kunden-Datenbank, die bei genauer Analyse Erkenntnisse zur Unterstützung zukünftiger Kampagnen oder Hinweise auf unerschlossene Märkte liefern kann. Vertriebsdaten können eine wahre Goldmine für Informationsgewinnung sein. So hat beispielsweise kürzlich die weltweite Luftfahrtbranche einen 50-prozentigen Gewinnanstieg für 2014 prognostizieren können, der durch die Verwendung von Datenanalysen aufgezeigt werden kann.

Welche Erkenntnisse lassen sich wie gewinnen, welche Hürden gibt es?

  • Durch ein akribisches Sammeln von Daten aus unterschiedlichen Quellen – von Wartungsdaten bis hin zu Kundenreaktionen in den sozialen Medien – werden Wechselbeziehungen zwischen Faktoren erkennbar.
  • Diese Beziehungen können dann genutzt werden, um den Absatz zu steigern und die Preisfindung zu optimieren.
  • Von CIOs wird erwartet, dass sie Informationen in dieser Weise erkennen und wirksam nutzen, um aus dem Aktivposten Daten Gewinn zu ziehen. Allerdings wird diese Aufgabe sehr erschwert durch die in jedem Unternehmen bestehende Kommunikationsstörung.

Das Wissen um Daten muss transparent sein

Während CIOs den Wert von Daten den CIOs sehr gut kennen, ist er den meisten Mitarbeiter nicht bewusst – 36 Prozent der europäischen Mitarbeiter, die in einer Canon Studie befragt wurden, sahen keinen Zusammenhang zwischen den Daten und der Profitabilität ihres Unternehmens – dieser Anteil liegt bei den jüngeren Mitarbeitern sogar noch höher.

Diese Statistik kann sich für CIOs zum großen Problem entwickeln, da genau diejenigen Mitarbeiter, die Daten erstellen, organisieren und eingeben, deren Wert nicht kennen. Eine solche Situation ist in der Arbeitswelt verbreitet, für CIOs bildet sie jedoch eine besondere Herausforderung, angesichts des etwas abstrakten Werts von Informationen – zumindest für Mitarbeiter in vorderster Reihe. Für jemand, der nicht direkt mit Informationsverarbeitung zu tun hat, liegt es letztendlich nicht sehr nahe, eine Tabelle voller Kundendaten mit dem Unternehmensgewinn in Verbindung zu bringen.

Dieses mangelnde Verständnis schafft für den CIO wiederum größere operative Probleme. Wenn Mitarbeiter den Zusammenhang zwischen Profitabilität und Informationen nicht erkennen, kann dies zu Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit führen. Die Folge sind unvollständige oder schlecht organisierte Datensätze oder – noch schlimmer – ausgewachsene Sicherheitskrisen.

Mangelndes Verständnis führt auch zum Verlust von Chancen. Wenn sie den Wert von Daten kennen, werden die Mitarbeiter in vorderster Linie Gelegenheiten zur Erfassung von Informationen sehr viel eher registrieren und diese Ideen an nachgelagerte Organisationseinheiten im Unternehmen weitergeben.

 

 

Wissen um das richtige Daten- und Informationsmanagement steigert die Wertschöpfung

Die Lösung dieses Problems besteht aus zwei logischen Schritten:

  1. Bessere Schulungen
  2. und effiziente Systeme für das Management von Informationen.

Die Canon Studie hat gezeigt, wie sich eine einfache Schulung auszahlt: durch das richtige Training steigt der Anteil der Mitarbeiter, die den Zusammenhang zwischen Informationen und Profitabilität erkennen, um neun Prozentpunkte (von 64 auf 73 Prozent). Es kommt, wie gesagt, darauf an, den Schwerpunkt auf jüngere Mitarbeiter zu legen. Sie verarbeiten Unternehmensdaten höchstwahrscheinlich am häufigsten und werden am wenigsten dafür ausgebildet.

Das Wissen um den richtigen Umgang mit Daten muss professionell trainiert werden

Welche Art von Training ist notwendig? Das hängt von der Art Ihres Unternehmens ab. Jedoch gehen Schulungen zur Wirkung des Datenmanagements Hand in Hand mit dem Training der Mitarbeiter zu den richtigen Datenablage-Methoden. Durchschnittlich 25 Minuten pro Tag verschwenden Mitarbeiter mit der Suche nach Dokumenten – eine Zeitdauer, die ebenfalls durch die Einrichtung standardisierter Prozesse deutlich gesenkt werden kann.

Schulungen ergänzen auch den zweiten Schritt, der darin besteht, sicherzustellen, dass effektive aber einfache Datenmanagement-Systeme eingerichtet werden. Es macht keinen Sinn, die Belegschaft zu unterrichten, wie und warum sie Informationen zu verarbeiten haben, wenn Ihr System zu kompliziert ist – die Mitarbeiter werden wahrscheinlich aufgeben, noch bevor sie angefangen haben.

Die Zahlen sprechen für sich: Der Canon Studie zufolge ist rund die Hälfte aller europäischen Mitarbeiter nicht davon überzeugt, dass die Ablagesysteme ihres Unternehmens durchorganisiert oder einfach nutzbar sind. Zu den größten Hürden, denen sie gegenüber stehen, zählen uneinheitliche Dateisysteme, Benennungen und Formate. Faktisch werden häufig Inkonsistenzen zwischen den papierbasierten und den digitalen Formaten beklagt. Diese Inkonsistenzen verringern nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeiter das System des Unternehmens befolgen. Die Speicherung in schlechten Dateiformaten (oder in Papierform) führt zu offensichtlichen Problemen bei dem Versuch, im Bedarfsfall Daten zusammenzuführen und zu analysieren.

Um ein Unternehmen in eine Stätte der Produktivität (und damit Profitabilität) zu verwandeln, muss jeder Mitarbeiter, der Daten weiterleitet oder verwaltet, dies auf eine standardisierte und konsistente Weise tun. Damit Ihr Geschäftsmotor mit optimaler Effizienz arbeitet, müssen die verschiedenen Teile alle vollständig miteinander verbunden sein und zusammenarbeiten. Wird die gemeinsame Kooperation unterbrochen oder gerät ein Teil gegenüber den anderen aus dem Lot, dann wird das Endergebnis darunter leiden. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter erkennt bereits, dass schlechte Organisation und ein Mangel an standardisierten Prozessen, ihre Servicebereitschaft gegenüber den Kunden negativ beeinflusst. Dieses Wissen sollte die Grundlage für die Implementierung angemessener Standards und Regeln bilden und so für einen wirklich informationsgetriebenen und leistungsstarken Motor sorgen.

Fazit und Empfehlung

Informationen sind wertvoll – das liegt für CIOs auf der Hand. Weil Daten aus IT-Systemen jedoch normalerweise nicht in der Bilanz aufgeführt werden, ist es extrem schwer die Mitarbeiter (und gelegentlich sogar die Kollegen auf der Vorstandsebene) von dieser Tatsache zu überzeugen. Durch die Gestaltung und Implementierung des richtigen Datenmanagement- und Schulungssystems, können Sie die Mitarbeiter jedoch ins Boot holen und eines der wichtigsten Güter Ihres Unternehmens schützen.

Lesetipp:
Canon Deutschland bietet weitere Fachinvormationen auf dem Canon Business Hub an.

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Illustration/Composing: Andreas Weber, Mainz.

 

Kommentar und Fachbeitrag von Marc Trennheuser, Marketing Manager Business Imaging Group, Office, Canon Deutschland GmbH, Krefeld.

 

Markenunternehmen kennen ihre Kunden inzwischen ganz genau, sollte man annehmen. Sie verfolgen die „Likes“ ihrer Fans, deren Ausgabegewohnheiten und die bevorzugte Art ihrer Kommunikation. Für die Marketingverantwortlichen ist das Leben scheinbar etwas einfacher geworden. Zumindest bis das „Internet der Dinge“ („IoT — Internet of Things“) Einzug hält… — Welche neuen Herausforderungen ergeben sich daraus?

Gartner prognostiziert, dass es bis zum Jahr 2020 rund 26,6 Milliarden aktive internetfähige „Devices“ geben wird. Diese intelligenten vernetzten „Gegenstände“ besitzen das Potenzial, um Werbetreibende mit einer überwältigenden Menge von Datensätzen mit unterschiedlichem Umfang zu versorgen.

Die Erfassung und Analyse von Informationen zur Unterstützung von Kampagnen ist nichts Neues. Sobald das „Internet der Dinge“ aber einmal vollständig verfügbar ist, werden CMOs, die nicht darauf vorbereitet sind, durch den Umfang und die Tiefe der dann erhältlichen Informationen wahrscheinlich vor großen Herausforderungen stehen.

Was also können Werbetreibende heute tun, um sich vorzubereiten? — Drei wesentliche Empfehlungen lassen sich nennen:

1. Die Verbindung zwischen Transparenz und Kundendaten erkennen

Die erste Herausforderung besteht darin, die Sensibilität zu erkennen, die mit dem Sammeln von Kundendaten verbunden sind. Immer wieder hat sich bestätigt, dass Data-Mining von Kunden größtenteils akzeptiert wird, wenn es zu ihrem Nutzen und auf transparente Weise geschieht. Die Supermarktkette Tesco z.B. verwendet Daten ihres Kundenbindungsprogramms, um Gutscheine für häufig gekaufte Artikel anzubieten; Google analysiert die E-Mail-Konten seiner Kunden für zielgerichtete Anzeigen und Suchergebnisse auf Basis deren Korrespondenz. An diesen Beispielen erkennt man schon, es ist ein schmaler Grat und schnell ist man einen Schritt zuweit gegangen und hat die Treue der Kunden riskiert.

Die Lehre besteht für Werbetreibende darin, sicherzustellen, dass sie die relevanten ethischen Fragen genauso verstehen wie die Erwartungen (und Rechte) ihrer Kunden in Bezug auf die Privatsphäre. Von Anfang an ist Transparenz darüber notwendig, welche Daten gesammelt werden, damit Kunden erkennen, dass sie eine Wahl haben und sich so mit dem Vorhaben einverstanden erklären können.Wie immer liegt also der Schlüssel zur Pflege der Kundenbeziehung in der glaubhaften und offenen Kommunikation.

ValueTalk! – Canon Illustrations Series 1.001

2. Erfolgsentscheidend: Die Organisation der Daten

Eine große Herausforderung besteht in der Organisation der Datensätze, die den Marketingverantwortlichen zur Verfügung stehen.

  • Wie verbinden sie Informationen über die Fahrgewohnheiten, den Kaffeekonsum und die Schlafenszeiten von Kunden?
  • Was machen sie mit den Informationen, sobald sie vorliegen?
  • Wie können sie erkennen, welcher Anteil dieser Kundenerkenntnisse am wertvollsten ist und wie können sie dann darauf aufbauend Trends und Chancen rasch erkennen und entsprechend handeln?

Die Werbetreibenden von Morgen müssen ein im Vergleich zu üblichen Marketing-Tools weitreichenderes Know-how entwickeln, damit  die mit dem „Internet der Dinge“ verbundenen Chancen optimal genutzt werden können. Um dem Mehr an Daten Herr zu werden, sind intensive statistische Methodiken zu entwickeln und zu implementieren — ohne dabei die ideale Kernkompetenz eines Werbetreibenden aus den Augen zu verlieren: die hervorragende Kommunikation mit dem Kunden.

Werbetreibende müssen außerdem die Kooperation mit den anderen Fachabteilungen ihres Unternehmens intensivieren. „Big Data“ verspricht nur Nutzen, wenn es im entsprechenden Kontext verankert wird. Oft liegt der Schlüssel zu diesem Kontext in den Zahlen anderer Abteilungen. Nur wenn diese überzeugt werden, dass es sich lohnt, potenziell sensible Daten mit dem Marketing-Team zu teilen, können durch „Big Data“ wirkliche Vorteile erzielt werden.

3. Über die Daten-Organisation hinaus: Neue Kanäle erkunden

Das Aufkommen der vernetzten Geräte setzt außerdem entscheidende Impulse für die Eröffnung neuer Marketingkanäle. Bald wird es möglich sein, Kunden über nahezu jedes vernetzte Gerät in deren Haus mit gezielten Anzeigen oder Botschaften anzusprechen.

Das bedeutet unausweichlich, dass eine noch größere Fragmentierung in Bezug auf die Kanäle eintreten wird, die Werbetreibenden offen stehen. Der Erfolg wird von der Fähigkeit abhängen, diejenigen heraussuchen und auswählen zu können, die den größten Ertrag bringen. Dabei wird es entscheidend darauf ankommen, das richtige Gleichgewicht zwischen Nutzen und Zudringlichkeit zu finden. Kühlschränke werden in der Lage sein, Werbung für eine Einkaufslieferung anzuzeigen, sobald sie feststellen, dass Lebensmittel wie Milch oder Butter fehlen. Aber werden die Verbraucher darauf positiv reagieren und es als so hilfreich empfinden, wie es sich die Unternehmen vorstellen, die diese Funktionen schaffen? Wird der Eingriff in ihr tägliches Leben den Kompromiss wert sein?

Dort, wo Daten eine Herausforderung für Werbetreibende darstellen, bieten sie auch eine Lösung. Höhere Mengen von hochwertigeren Daten sollten es theoretisch noch leichter machen, den finanziellen Ertrag einer Kampagne zu messen. Genau wie Online-Werbung das Marketing mit präzisen Ergebnismessungen wie Cost-per-Click revolutioniert hat, bietet das Internet der Dinge das Potenzial, diese Art von Präzision auf jede Kampagne auszuweiten.

 

Fazit — Our Take 
Es ist unausweichlich. Das „Internet der Dinge“ kommt. Und Werbetreibende, die sich im Voraus darauf vorbereiten, die den aktuellen Stand der Diskussion um ethische Fragen und Datenschutz intensiv studieren und die frühzeitig das Management von umfangreichen Kundendatensätzen in den Griff bekommen, werden darin die nächste große Chance finden, nach der sie bereits lange gesucht haben.

 

Weitere Informationen und Fachartikel von Canon zu wichtigen Marketing, Financial und IT-Themen:

Canon Screeshot Business Hub Exceptional

Canon stellt fachlich fundierte Blogartikel zur Verfügung. Derzeit sind rund ein Dutzend verfügbar, ständig kommen neue hinzu. http://www.canon.de/exceptional/

Newspapers dead caused by publishers.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Sudarsha Rambaran, Value Art+Communication Fellow, Mainz
(This blog post is part of a new Value iBook “The Real Value of Print” which will be available soon)

 

ValueLearnings

• Beyond craziness? — The Woeful Tale of the Newspaper and its War with the Internet

• Publishers’ strange behavior (since decades): they ignore the needs of their customers

• The biggest enemy of print & publishing are newspaper publishers and their partners in the traditional media business

 

Five years ago, in an interview with Horizont, media expert and author of What would Google do?” Jeff Jarvis made some visionary comments about the future of the newspaper industry. He stated that society is being massively restructured because of the internet, however, Google is not the instigator of this process as many believe, but rather a result of it. These days, if you cannot be searched on the net, you cannot be found. The mass market for newspapers may be dead, but there is still a niche for them in the world. The news itself must change: it has to be tailored to target audiences, which is why regional newspapers can benefit so much from Google. Google itself is currently changing their whole marketing approach. They are concentrating on making the advertising relevant to local markets by personalizing the stories (nice example here). They no longer want to mass produce messages that work on a global level, and it’s working brilliantly!

The advantages of the online world for newspapers are many; low costs, cheap distribution, fast updates, and discussions with the readers. There was the nice example with the New York Times. They took down the paywall on their  site and their internet traffic rose by 40%, which started a snowball effect: they earned more money from advertisements, and they moved up the list on the Google search page, which led to even more readers.

Currently, the German regional newspapers are rebelling against Google, because they believe it doesn’t help their sites, especially on the Google News side. One prominent example of this is the “Braunschweiger Zeitung”, which has abandoned the Google News feature. Their  reasoning for this, in my opinion, made little sense: they wanted to show their confidence and independence from Google. They also want Google News to suffer for it; if many regional newspapers leave it, Google will have a problem. Yet in reality it would be their problem if they can’t be found! The whole story reminded me of this:

On the other hand, the Zeitung went about this in a clever way, as they started a massive marketing campaign in order to raise awareness and advertise the newspaper. However, They could have done the marketing campaign without leaving Google, and Google would only have supported it! The marketing campaign did increase the visits to their website by 27%, though, but I still don’t see how leaving Google helped with this.

So the big question we asked ourselves here was: why blame Google for the decline of the newspaper industry when all it’s doing is helping? (And why not Twitter, which would have made far more sense?). The facts:

  • Google is a great source of promotion. We send online news publishers a billion clicks a month from Google News and more than three billion extra visits from our other services, such as Web Search and iGoogle. That is 100,000 opportunities a minute to win loyal readers and generate revenue—for free.
  • In terms of copyright, another bone of contention, we only show a headline and a couple of lines from each story. If readers want to read on they have to click through to the newspaper’s Web site. (The exception are stories we host through a licensing agreement with news services.) And if they wish, publishers can remove their content from our search index, or from Google News.
  • The claim that we’re making big profits on the back of newspapers also misrepresents the reality. In search, we make our money primarily from advertisements for products. Someone types in digital camera and gets ads for digital cameras. A typical news search—for Afghanistan, say—may generate few if any ads. The revenue generated from the ads shown alongside news search queries is a tiny fraction of our search revenue.

Eric Schmidt, Chairman and CEO of Google Inc, writing for the Wall Street Journal

It all speaks for itself, really. Readers also don’t necessarily want to read newspapers solely on digital platforms, as many in the newspaper industry fear. The actual percentage of people who do exclusively want digital content is at 10-12%.

“News is not one-size-fits-all” – Jeff Jarvis

The newspapers do not just have a problem with the Internet, they also have a content problem. They need to change their approach by tailoring news to target audiences rather than trying to reach everyone, which is why regional newspapers, like the Braunschweiger Zeitung are so important today. Dr. Andreas Vogel put it quite nicely in a study:

“Bloß die Verlage glauben, [dass sie] mit einem Einheitsprodukt alle Leser [gewinnen können]”

Roughly translated, this means that only the newspapers themselves believe that they can reach all types of readers by creating one mass product.

Dr. Vogel believes that one possible solution to this content problem is to differentiate the product by offering different versions of it. Not too many, however; perhaps three or four intelligently created versions, which can be decided on by polling the readers and asking them about their interests. These versions might be smaller/thinner than the original edition, and cheaper. This is a great idea, as it is more personal, which is so important these days, and it views the buyer as a reader/consumer. Many newspapers seem to ignore this; fact is, what might be academically recognized as quality journalism may not be something the reader can cohere. Newspapers need to connect to their readers, or at least write pieces that their readers can relate to.

Now back to the evil that is Google, according to publishing companies. A German organization, VG Media, own by a number of media companies like Axel Springer SE, sued Google for copyright reasons; they claimed that Google was stealing from them by showing short snippets of their articles on the search page. The result was a law, called the Leistungsschutzrecht, which forbids Google from showing these snippets (it is rather vaguely written, though). The result of all of this ridiculousness was this: October 1st, 2014, Google announced that it would no longer show the snippets, instead just the name of the article and maybe the author. They don’t even show the paper’s logo on the search page. And the papers are crying wolf at Google again. At the end of the day, what really happened is that the newspapers blamed Google for the problems they were having (and still are). They were simply afraid that Google was taking business away from them and thus making more money. Whereas in reality, Google only promoted and linked to their content, thus delivering readers to them on a silver platter! The PR brochure promoting this stated that “If someone wants to use our content, they have to ask.” It’s pretty easy translate this into what they really meant, and German blogger Stefan Niggemeier did so flawlessly: “Google must use it and pay”. Now Google isn’t using it or paying, and they’re left crying in the corner because they got what they wanted; Google doesn’t showcase their content anymore. And they will lose clicks.

Newspapers dead caused by publishers.001

ValueCheck! — Zeitung

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Sudarsha Rambaran, Value Art+Com Fellow, Mainz

 

ValueLearnings

• Learn why Google is de facto a vital source of promotion for newspapers, rather than “the enemy“.

• Newspapers no longer have a mass market, but a new niche. Discover it!

• What a lot of newspapers think Google is doing vs. what they are actually doing.

 

Five years ago, in an interview with Horizont, media expert and author of “What would Google do?” Jeff Jarvis made some visionary comments about the future of the newspaper industry. He stated that society is being massively restructured because of the internet, however, Google is not the instigator of this process as many believe, but rather a result of it. These days, if you cannot be searched on the net, you cannot be found. The mass market for newspapers may be dead, but there is still a niche for them in the world. The news itself must change: it has to be tailored to target audiences, which is why regional newspapers can benefit so much from Google. Google itself is currently changing their whole marketing approach. They are concentrating on making the advertising relevant to local markets by personalizing the stories (nice example here). They no longer want to mass produce messages that work on a global level, and it’s working brilliantly!

The advantages of the online world for newspapers are many; low costs, cheap distribution, fast updates, and discussions with the readers. There was the nice example with the New York Times. They took down the paywall on their site and their internet traffic rose by 40%, which started a snowball effect: they earned more money from advertisements, and they moved up the list on the Google search page, which led to even more readers.

Currently, the German regional newspapers are rebelling against Google, because they believe it doesn’t help their sites, especially on the Google News side. One prominent example of this is the “Braunschweiger Zeitung”, which has abandoned the Google News feature. Their reasoning for this, in my opinion, made little sense: they wanted to show their confidence and independence from Google. They also want Google News to suffer for it; if many regional newspapers leave it, Google will have a problem. Yet in reality it would be their problem if they can’t be found! The whole story reminded me of this:

On the other hand, the Zeitung went about this in a clever way, as they started a massive marketing campaign in order to raise awareness and advertise the newspaper. However, They could have done the marketing campaign without leaving Google, and Google would only have supported it! The marketing campaign did increase the visits to their website by 27%, though, but I still don’t see how leaving Google helped with this.

 

ValueCheck! — Zeitung Illustration.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

So the big question we asked ourselves here was: why blame Google for the decline of the newspaper industry when all it’s doing is helping? (And why not Twitter, which would have made far more sense?). The facts:

  • Google is a great source of promotion. We send online news publishers a billion clicks a month from Google News and more than three billion extra visits from our other services, such as Web Search and iGoogle. That is 100,000 opportunities a minute to win loyal readers and generate revenue—for free.
  • In terms of copyright, another bone of contention, we only show a headline and a couple of lines from each story. If readers want to read on they have to click through to the newspaper’s Web site. (The exception are stories we host through a licensing agreement with news services.) And if they wish, publishers can remove their content from our search index, or from Google News.
  • The claim that we’re making big profits on the back of newspapers also misrepresents the reality. In search, we make our money primarily from advertisements for products. Someone types in digital camera and gets ads for digital cameras. A typical news search—for Afghanistan, say—may generate few if any ads. The revenue generated from the ads shown alongside news search queries is a tiny fraction of our search revenue.

Eric Schmidt, Chairman and CEO of Google Inc, writing for the Wall Street Journal

It all speaks for itself, really.

 

ValueCheck!
Please also check out Andreas Weber’s post, “Zeit-ung ist gleich Zeit-um?”, about a local newspaper here in Mainz, the Mainzer Allgemeine Zeitung!

 

Value Art+VCom | ValueCheck Bruno k. Ingelheim.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Photos/Animation: Andreas Weber, Edition Value Art+Com

By Şükran Ceren Salalı, Value Art+Com Fellow
on her preview experience, September 4th., 2014

The time for saying good bye to Mainz is arriving, so I plan to see the places that I have never been before. As a nice coincidence, Mr. Weber prepared us a very nice trip to Rheinhessen, where I had not had the time to visit, in order to do our last ValueTalk! about my Erasmus internship and the overall experience here in Mainz.

While we were traveling across the scenic Rheinhessen area, we passed through several towns and one of these was Ingelheim. We stopped by a nice building which has a wine cellar and looks like a wine factory. There, we met Bruno K. alias Bruno Kleber, an artist who has been creating a very disruptive art for almost thirty years. His next surprising exhibition, Saalwächter 20/14 — Eine skulpturale Intervention (The Door Guard 20/14 — A Sculptural Intervention) will take place in Kunstverein Ingelheim’s temporary new location between September 11th., 2014 to October 12th., 2014. It’s changes and transforms the environment in a way I’ve never seen before.

As the first guests of the exhibition which is still ‘‘under construction‘‘, we had the chance to see his impressive installations. And we had a personal conversation with Bruno K. who is a charming person, full of ideas and humor. From a wine storage to a rocket, Bruno K. created a wonderful atmosphere in different rooms to create on a premium level an Art Center for Kunstverein Ingelheim. The building consists of several rooms (spanning many floors) in which Bruno K. depicts his installations in different themes but mostly related to soldiers and guards. For instance, he organized the basement with an Utopic name Apollonia (just opposite the fascinating Olga!) with a huge rocket (of which you can only see the bottom part) and the rest with various equipments from the military. The content is pretty artistic, even down to the smallest details; he  arranged a sound systems room in which you can hear melodies from old Western movies. Yet, the sound effects are not the only contributors to the impact of the exhibition: the artist also makes use of very compelling lighting effects.

If you want to experience a disruptive artistic style with a beautiful collection of installations, please visit Bruno K.’s exhibition which will take place in an extraordinary, inspiring and last but not least very unusual and unique environment. — Sorry I cannot join the opening today because I had to leave already to get back to Istanbul. Enjoy and be inspired.Dankeschön. Tschüss. Perhaps I will have a “come-back” quite soon!

 

Value Art+VCom | ValueCheck Bruno k. Ingelheim.002

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Photos/Animation: Andreas Weber, Edition Value Art+Com

 

 

Deutsche Fassung (Übersetzt von Andreas Weber)

Für mich war der Zeitpunkt gekommen, meine Abreise aus Mainz vorzubereiten. Dazu gehörte, noch einige Orte in der Region zu sehen, die bislang fehlten. Zufall oder nicht, Andreas Weber hatte die Idee, eine kurze  Fahrt nach und durch Rheinhessen zu unternehmen, um währenddessen die Zeit meines Aufenthaltes, die damit verbundenen Erfahrungen und die Ergebnisse unserer Projektarbeiten im Rahmen meiner Erasmus Internship abschließend zu besprechen.

Auf unserem Weg durch die wunderbaren Landschaften Rheinhessens, durchfuhren wir einige Orte und landeten (für mich unvermittelt) in Ingelheim. Wir hielten an einem besonderen Gebäude an, das wie eine Mischung aus Weinlager und Weinfabrik aussah. Dort trafen wir Bruno K. alias Bruno Kleber, einen Künstler, der eine für mich disruptive Art und Weise pflegt, Kunst zu schaffen. Und das seit über 30 Jahren. Die jetzige, hiesige für mich überraschende Ausstellung “Saalwächter 20/14 — Eine skulpturale Intervention”, die vom 11. September bis 12. Oktober 2014 im neuen temporären Ambiente des Kunstvereins Ingelheim stattfindet, verändert die Räumlichkeiten, indem sie transformiert werden. Und das in einer Art und Weise wie ich das noch nie sehen konnte.

Als erste Besucher einer Ausstellung, die noch nicht eröffnet, also noch “under construction” war, konnten wir beeindruckende Installation sehen. Und wir konnten persönlich mit Bruno K. sprechen, der sehr charmant, voller Ideen und humorvoll ist. Im Zentrum: Eine Weinabfülllagerhalle, nun Raketenbasis — die Werk- und Arbeitsräume werden in eine wundervolle Atmosphäre versetzt, die alle Räume erfasst und künstlerisch transformiert. Damit erreicht der Kunstverein Ingelheim aus dem Stand heraus das Premium-Niveau eines “Art Centers”. Das Gebäude verfügt über zahlreichen Räume (über mehre Etagen verteilt), die Bruno K. mit unterschiedlichen Themenideen bestückt, um- und ausgestaltet. Oft mit Versatzstücken aus dem Soldatenmilieu und Militärbereich. Zum Beispiel widmet er in der grossen Halle unter dem utopischen Namen “Apollonia” (gegenüber der faszinierenden Figur der Olga!) in eine Ragte mit Abschussbasis um, wobei man nur den ganz unteren, kleinen Teil der Rakete sehen kann. Alles ist umgeben mit militärisch anmutendem Equipment. Jedes Detail stellt aber einen künstlerisch geprägten Inhalt dar, verstärkt durch Sound Systeme, die zum Beispiel Melodien von alten Western Filmen wieder geben. Es bleibt aber nicht nur bei Klangeffekten, der Künstler setzt mit hohem Geschick die unterschiedlichsten wirkungsstarken Beleuchtungseffekte ein.

Es lohnt sich diese disruptive Kunstauffassungen, das disruptive Kunstschaffen mit einer wundervollen Sammlung von Installationen im Raum (und in einem Ensemble von Räumen) im Detail zu erkunden und zu erleben. Bruno K.’s Ausstellung wird der außergewöhnlichen, inspirierenden und letztlich ungewöhnlichen sowie einzigartigen Umgebung gerecht. — Sorry, dass ich nicht selbst bei der Eröffnung dabei sein kann. Ich musste schon nach Istanbul reisen. Genießen Sie es und lassen Sie sich inspirieren. — Dankeschön. Tschüss. Vielleicht bin ich ja bald wieder zurück!

 

Value Art+VCom | ValueCheck Bruno k. Ingelheim.003

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany | Photos/Animation: Andreas Weber, Edition Value Art+Com

 

 

Foto: Andreas Weber

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany (Left: Sükran | Right: Sudarsha)

 

By Sudarsha Rambaran, Value Communication Fellow, Mainz

A couple of days ago, became clear to us that many print companies believe that the internet and social media are fatal to their business. After discovering this, Şükran and I went on to research why that is; as digital natives, we could not imagine why print is believed to be a dying breed, especially by the printers themselves.

The research yielded some surprising results. I googled the term “print companies” and I found quite a few print companies from the US that are using the digital world wonderfully to their advantage. For example, Print Three is a Canadian company which has a beautifully designed website and a modern and innovative advertisement on YouTube. I loved the advertisement, since it was very customer-oriented and did not focus on explaining the technology of the printers, as printing companies tend to do. Instead, it elucidated the products, and fixated on what the company can do for “you” (i.e. the customer). They also have a sister company, Eden, which offers help on a social media level and also utilizing the web in a coherent way. Another impressive example was a company called AlphaGraphics, which works with a similar business model as Print Three.

I also came across a blog, written by UK expert Matthew Parker. It was like social media marketing for dummies, as he breaks it down into three simple steps and their advantages:

1. Create interest

  • Customers will take more of an interest in you if you stay in touch and send them valuable information.
  • Become a valuable resource for the customer; make sure you are the person they go to if they need something

2. Start engagements

  • Post interesting information, thus encouraging discussions. Why? Because every action has a reaction!

3.   Create opportunities for offline engagement

  • In order to truly do business successfully, you have to move the relationship away from social media in the final step
  • Use social media to set up human-to-human meetings

The above is such a simple concept, so I really don’t understand why it seems to be such a problem for printing companies.

 

Please read as well Sükran’s survey results.

Or watch the full movie with all results by both of us.

 

 

Vortrag Dresden 2014.046

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

 

By Şükran Ceren Salalı, Value Art+Com Research Fellow, Istanbul

Even though print became very practical and popular with the new personalization techniques provided by attempts of various printing companies, the sector faces a crisis. Based on this, our intention was to research about the value of printing with its two faces that we called as the beauty and the beast.

My personal experience during the research was a kind of surprising. What I know as huge and famous companies in printing sector like Xerox, HP (as vendors) or Vistaprint (a leading Online printing service provider), were actually the ones who had the largest amount of complaints from their customers. Actually, the situation is also somehow related with the high amount of customers they have, however; this does not mean that they are successful and satisfying as much as they preach. Most of the complaints of customers were about the price, the technical quality of machines and the inadequate ink system. Moreover, most of the comments came with the business card demands of customers, a very simple print application.  For instance, a customer of Vistaprint was complaining about the way the company created their business cards and what he was unhappy about that they did not provide a business card holder. What he highlights made me think about the importance of personalization either by the design or by the gift attached to the printed product.

Innovation talent has to be approved

On the other hand, the success of an innovative print service provider like Elanders Germany came up as proof of increased amount of new and smart companies in the printing sector. When I read about their challenges and solutions, I was able to compare those disappointing results that came up from the companies like HP and Xerox.

As a last point, what I have found was an impressive article, or let‘s say the letter from a business developer who works for Xerox The Netherlands. In the letter, he gives several points about the value of printing and the paper. According to him, paper is much more influential than any other interactive platforms as it takes people into the digital world, being the most catchy product for customers.

Hence, as a result of the research on the two-faced value of print as the beauty and the beast, the printing sector faces with crisis which requires more innovative and communicative attempts from already famous and big companies by getting rid of technical problems of machines and by focusing more on the expectations of each customer with personalized products, benefits and even gifts.

 

Please read as well Suri’s alias Sudarsha blog post.

 

Or watch the full movie with the research results by both of us.

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