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Das neue Paradigma: Kommunikation muss WERTHALTIG sein, um den Unternehmenserfolg profitabel zu steigern! — Stets relevant, persönlich und wirksam. — Social Communications wird zur Königsdisziplin!

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ValueCheck! — Canon Roland Seeberger.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

Warum darf (gute) Kommunikation (k)eine Kunst sein?

  • Bislang bildeten Print und Publishing das Rückgrat guter Kommunikation, intern wie extern, die gute Dienstleistungsmöglichkeiten (für Dritte) notwendig machten.
  • Neue Formen des Informationsmanagements, beflügelt durch die digitale Transformation, stellen vieles, wenn nicht sogar alles auf den Kopf.
  • Social Platforms sind die Sieger, weil sofort messbar! Twitter wurde zum Leitmedium für qualifizierte Business News aller Art. Blogs liefern die Backgrounds. Facebook ermöglicht die besten spezifischen Interaktions- und Dokumentationsmöglichkeiten.

Gedanken von Andreas Weber im Hinblick auf #InfoAtWork, eine neue Fachveranstaltung von Canon Deutschland und Canon Europa Ende November 2014 in Düsseldorf. Im Fokus des Autors: Was passiert mit klassischer, Print-basierter Kommunikation, die massenmedial auf Push-Effekte zielt?

Ich kommuniziere, also sind wir. Eine einleuchtende Erkenntnis. Passt das ins Digitalzeitalter, einer Ära, die etabliertes Denken und Handeln über Bord zu werfen scheint? Ist tatsächlich alles…

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ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014.001

Ein Kommentar von Jörg Blumtritt, Data Scientist, Blogger, CEO von Datarella, München, Teilnehmer der Canon for Business Konferenz “Information At Work”, Ende November  2014in Düsseldorf.

  • Verschiebung von ‘targeted Marketing’ zu ‘Prozessautomatisierung’
  • Smartphones pushen die Sharing Econnomy
  • Robotic Process Automation setzt neue Schwerpunkte im Outsourcing

”Die Priorität verschiebt sich von ‘targeted Marketing’ zu ‘Prozessautomatisierung’”. Dieses Zitat von Darian Sims, EMEA Marketing Director, Canon Business Services, fasst sehr gut zusammen, wie man sich im Rahmen der Initiative von Canon “Information at Work” mit Prozessautomatisierung und ihrer Rolle für die Transformation in praktisch allen Branchen beschäftigt.

Prozessautomatisierung bedeutet heute vor allem: Automatisierung der Informationsprozesse. Information — Daten — liegen dabei immer weniger im Unternehmen. Die wichtigsten, reichsten Daten fließen von Außen in den Prozess ein, von den Kunden, den Lieferanten, aus öffentlichen oder sonstigen externen Quellen. Im Zentrum des Informationsmanagement stehen die Dokumente. Dokumente sind aus unterschiedlichen Daten zusammengestellt und formatiert; häufig unterliegen Dokumente starker Regulierung und ans Dokumentenmanagement werden höchste Ansprüche gestellt, was Gewährleistung der Aufbewahrung, Datenschutz und Integrität betrifft. Jahrzehntelange Aufbewahrungsfristen sind bei Geschäftsdokumenten schließlich die Regel.

Die neue Königsdisziplin: Data Storytelling

Versteht man Information at Work richtig, so spannt sich ein weiter Bogen über das Thema Information, Dokumentenmanagement und Prozessautomatisierung. Der englische Datenjournalist David McCandless beschreibt den Paradigmenwechsel, der augenblicklich in der Welt der Datenanalyse vor sich geh, wie folgt: von “Business Intelligence” zu “Data Science”. Data Science kann man am besten mit  interaktiven Info-Grafiken darstellen, um zu zeigen, wohin die Reise geht: Weg vom hypothesengetriebenen Testen, hin zu explorativer Analyse hoch mutlivariater Daten durch grafische Verfahren. Im Ergebnis entsteht eine neue Form des “Data Storytelling”.

“Das globale Datenvolumen, das aus Unternehmen erzeugt wird, wächst jährlich um 56 Prozent — das bedeutet eine Verdoppelung alle achzehn Monate.” Marc Bory  Solution, Sales and Managed Services Director, Canon Europe, führt ‘Moore’s Law’ empirisch weiter. Canon positioniert sich dabei als “One stop solution provider” für das Management von Dateneingang, Datenverarbeitung und der Distribution der datengetriebenen Dokumente an ihre Adressaten.

Der niederländische Business Analyst Hans Kaashoek führt den daten-getriebenen Paradigmenwechsel in die Unternehmen weiter: “Früher hat ihre IT gefragt: Läuft die Anwendung auf einer AS400? — Heute fragt sie: Läuft das auf Amazon?” Cloud-Services wie Amazon, P2P-Services wie Uber oder AirBnB sind in der Tat so einfach, effizient und effektiv, dass es schwer fällt, ihre möglichen Probleme noch ernst zu nehmen.

Kaashoek geht mit einem Beispiel weiter: Er verweist auf Nutzer, die ein kostenloses Wifi nutzen, darin Daten aus der Cloud abrufen, die eventuell noch zwischen mehreren Services hin- und hergeschickt werden — je mehr “Schichten” wir zwischen uns und der originären Datenquelle ziehen, um so mehr Dritte lesen mit oder haben gar die Möglichkeit, unsere Kommunikation zu beeinflussen. “There is no free lunch, there is also no free Wifi.” Umgekehrt sind gerade die Unternehmen, deren Geschäftsmodell auf Data-Sharing aufbaut, besonders erfolgreich — die neuen Stars mit 100-Milliarden Dollar Börsenwerten sind in der Regel genau die Unternehmen, die davon Leben, Daten zwischen End-Usern zu managen.

Per Smartphone zur Sharing Economy

Und die Tür zu dieser “Sharing Economy” ist das Smartphone! Erst seit wir unseren Internetzugang stets bei uns tragen, werden Angebote wie Uber, Facebook oder Amazon wirklich praktisch, weil wir nicht nur jederzeit, sondern vor allem überall darauf zugreifen können. Zwei Milliarden Menschen haben heute Internetzugang über ihr Smartphone im Vergleich zu gerade einmal 500 Millionen PC-Nutzern. Mobile ist immer stärker Teil in jedem Lebensbereich; aktuell steht Mobile Payment kurz vor dem Durchbruch. In den ersten 72 Stunden haben sich mehr als eine Million Menschen mit ihrer Kreditkarte bei Apple Pay registriert.

“Wenn ich KLM ein Problem twittere, bekomme ich in fünf Sekunden den Reply. Über den Telefonservice hänge ich mindestens 15 Minuten in der Warteschleife. Und über Email bekomme ich niemals eine Antwort.” Hans Kaashoek geht davon aus, dass unsere Arbeitsplätze als nächstes “mobilisiert” werden. “Mobile is the new Desktop.” Mit “Bring your own device” (kurz: BYOD) wird der klassische Arbeitsort mit Tisch, Stuhl und Computer vollständig über den Haufen geworfen. Das Beispiel mit “Twitter vs. Call Center” zeigt dabei deutlich, wie wichtig es wird, die Kommunikationsprozesse im Unternehmen zu vereinheitlichen. Es darf keine Rolle (mehr) spielen, auf welchem Kanal Information angefragt oder gesendet wird.

Outsourcing “re-loaded”

Prozessautomatisierung bedeutet häufig auch Outsourcing. Wichtigster Treiber, Prozesse auf externe Dienstleister auszulagern, war bisher Kostenersparnis. Aber der Schwerpunkt verschiebt sich. Immer wichtiger wird technologische Expertise und Innovation, die innerhalb der bestehenden Unternehmensstruktur nicht mehr rechtzeitig realisiert werden kann. Outsourcing wird der Treiber der Unternehmenstransformation. Und während es bisher um “Köpfe” ging, um ausgelagerte Arbeitsplätze, sind es zunehmend vollständig automatisierte Prozesse, die das Outsourcing notwenig machen. Mit “Robotic Process Automation” (kurz: RPA), bedeutet Outsourcing nicht mehr “Welcher Dienstleister liefert meine Wahre aus”, sondern “Lieferung per Drohne”.

Dabei ist die Automatisierung im Dokumentenmanagementprozess alles andere als Science Fiction. Der Münchner Versicherer WWK realisierte mit Hilfe von Canon ein beispielhaftes Projekt: 80 Millionen Seiten pro Jahr, die gedruckt und sicher an die richtigen Addressaten ausgeliefert werden müssen, mit starken saisonalen Schwankungen und unter den hohen Anforderungen der Überprüfbarkeit. Bei einem Innovationsprojekt, das die Niederländische PostNL realisierte, ist es eine der zentralen Herausforderungen, dass die Menschen zwar grundsätzlich ihre Versicherungsdokumente nach wie vor gedruckt erhalten möchten, aber dennoch erwarten, auch online verlässlich auf dieselben zugreifen zu können. Transaktionale Dokumente wie Rechnungen und insbesondere Zahlungserinnerungen dagegen müssen sowohl gedruckt als auch intelligent als Text-Message geliefert werden, zum Beispiel als Direct Message auf Twitter, die mich an eine ausstehende Rate erinnert.

Fazit: Automatisiertes Dokumentenmanagement bedeutet, den gesamten Informationsprozess im Unternehmen unter Kontrolle zu bringen, alle Dokumente, alle Quellen, alle Adressaten.

ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany Photos/Composing: Andreas Weber

 

Düsseldorf (Germany), 2. December 2014. Success from square one: Information at Work, the pan-European “Canon for Business” specialist conference, brought together more than 500 professionals from 13 different countries. 

“I am delighted with the highly competent, intelligent and perspicacious manner in which Canon has managed to bring together leading managers from various sectors and countries to discuss ideas affecting current and future developments in the field of digital information management. Well done!” was how the CEO of one data-analytics company rated the “InfoAtWork” conference held on 26th November 2014 in the German city of Düsseldorf.

Graham Page, Head of Information Management Business Development, welcomed – on behalf of Canon Europe – the more than 500 participants from 13 different countries to the InterContinental Hotel on Düsseldorf’s central boulevard, the Königsallee. He underlined the importance of tackling – in times of radical change – the most important subjects in hand, namely: to evaluate correctly data, information and knowledge; and apply them efficiently to all the needs of the business concerned. This is crucial for sustainable success, profitability and customer and employee satisfaction.

“Information is beautiful” 

London-based designer, IT journalist and bestselling author David McCandless guided the audience through the paradigm shift in the field of data analysis which has already taken place, in the sense of “data science” having taken over from “business intelligence”. Mr. McCandless brought the presentation to life with a series of interactive and informative graphics. The resulting “digital data storytelling” proved to be fascinating for all those present.

As Marc Bory, European Director Solutions & Managed Services at Canon Europe put it:

“The global volume of data handled by business organisations is growing at an annual rate of 56%.” This means that the volume of data doubles every 18 months. Canon has positioned itself as a provider of “one-stop shop” solutions for the management of data input, data processing and the distribution of data-driven documents to their corresponding addressees. Hans Kaashoek from Strategy Partners stressed the significance of data sharing, given that mobile devices such as smartphones and tablet computers are creating a gateway to the sharing economy. “Mobile is the new desktop” was this analyst’s way of putting it, referring to the stunning changes affecting both work and day-to-day life in general. Organisations of all types have had to adapt to this new culture of social media and sharing if they wish to survive.

 

Part of conference conducted by personal tablet

Canon provided all participants with the use of a tablet pc, with a view to focusing on social media communications as a complement to the conference’s main events. Participants were able to use the Canon App interactively for voting on the afternoon presentations above all, while using it to contact other colleagues present at the event.

The seminars were used to host high-level expert discussions on the hands-on application of practical ideas. The common thread running through these sessions was the automation of processes at all levels, i.e. including the automation of key information-handling procedures. Various Canon customers reported on the fast and completely trouble-free implementation of new P2P (purchase to pay) solutions, preceded by an analysis by Canon experts designed to make available – virtually overnight – an individual, 100%-correct solution.

Michael Bjerre Drohst, CFO of the Creativ Company, a Danish organisation, highlighted the optimised purchasing process made possible in this respect, and its effects, saying: “It was fantastic. It took just a few days for the smoothly implemented Canon solution to improve how we cope with the accounts of our approximately ten thousand suppliers. This took the pressure off us, allowing us to focus once more on our actual core task of putting new, strategically based ideas into practice.”  Similar success was reported by Erna van Laar, who turned to Canon to help implement a digital mailroom facility for all human resource-related tasks performed at Connexxion, a Netherlands-based transport company. All the processes concerned were optimised in just three months, with strict data-security maintained and to the satisfaction of the employees involved, while delivering considerable savings in terms of the corresponding return-on-investment period.

Innovation and expert knowledge are key factors

Process automation also requires a change of attitude to outsourcing. While the main issue in this respect was previously cost savings, the task has now moved on to how to take advantage of technological expertise and innovation. RPA (Robotic Process Automation) is not concerned with which service provider delivers the goods, but rather with how delivery by drone will become possible.

Rudolf Wolf from WWK Lebensversicherung showed how the automation of process-oriented document management is no longer a thing of science fiction. AS an insurance WWK generates 80 million pages of documents every year. These are supplied to customers as both physical printouts and digital files, all of which need to be correctly addressed and reliably delivered, even with wide seasonal fluctuations and high verification standards. These aspects were also stressed by Peter Paul Bos from PostNL, the Dutch post office service. Transaction-related documents such as payment reminders and invoices must be physically printed out and addressed, and also delivered as “smart” text messages or even, nowadays, sent as direct messages via Twitter. This was how Mr. Bos confirmed Canon’s approach: “Automated document management means bringing the entire information process of a business organisation under control – including all documents, all sources of information, all addressees and all relevant means of transport (in a similar way to their digital counterparts).”

Manuel Sánchez, European Solutions Marketing Professional, Canon Europe, concluded the event with a presentation on Canon solutions for Customer Communications Management. The focus in this respect is no longer on individual solutions in transactional and/or promotional terms, but rather on providing a consistent customer experience across all media channels. No type of data analysis should ever be an end in itself, but must rather always focus on the customer’s well-being and satisfaction. If this is not taken into account, the customer will soon go elsewhere.

Further information can be obtained via the Twitter hashtag #InfoAtWork or the Canon Business Hub at http://www.canon.de/business-bytes

Please check our Storify story as well:

ValueCheck! @Storify 26112014

ValueCheck! — Canon #InfoAtWork 26112014

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Photos/Composing: Andreas Weber

 

Canon for Business Fachkonferenz “Information at Work” folgt dem Motto “Knowledge is beautiful”

„Ich bin sehr begeistert, mit welch hoher Kompetenz und kluger Umsicht Canon es schafft, dass sich Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen und Ländern über das Heute und Morgen im Digital Information Management austauschen können. Kompliment!“, kommentierte der CEO eines Data Analytics-Unternehmens die „InfoAtWork“ Konferenz, die am 26. November 2014 in Düsseldorf stattfand.

Graham Page, Head of Information Management Business Development, begrüßte im Namen von Canon Europe die über 500 Teilnehmer aus 13 Ländern im Düsseldorfer InterContinental an der Kö. Er unterstrich, wie wichtig es sei, sich in Zeiten radikalen Wandels mit den wichtigsten Themen auseinanderzusetzen: Daten – Informationen – Knowledge richtig zu bewerten und für alle Unternehmensbelange wirkungsvoll einzusetzen. Dies sei entscheidend für nachhaltigen Erfolg, Profitabilität, Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.

„Information is beautiful” 

Der Designer, Datenjournalist und Bestseller-Autor David McCandless, London, führte das Publikum in den Paradigmenwechsel bei der Datenanalyse ein, der schon stattgefunden hat: „Data Science“ habe „Business Intelligence“ abgelöst, was McCandless gekonnt mit interaktiven Info-Grafiken anschaulich machte. Für die Teilnehmer war es faszinierend, seinem Digital Data Storytelling zu folgen.

„Das globale Datenvolumen, das in Unternehmen erzeugt wird, wächst jährlich um 56 Prozent“, legte Marc Bory, European Director Solutions & Managed Services bei Canon Europe, dar. Das bedeutet, dass sich das Datenvolumen alle 18 Monate verdoppelt. Canon positioniere sich als „One Stop Solution“-Anbieter für das Management von Dateneingang, Datenverarbeitung und der Verteilung von datengetriebenen Dokumenten an ihre Adressaten. Hans Kaashoek von Strategy Partners betonte die Bedeutung von „Data Sharing“, wobei Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets das Gateway zur Sharing Economy seien. „Mobile is the new Desktop“, sagte der Analyst und verwies auf fulminante Änderungen im Arbeitsprozess und -alltag. Unternehmen aller Art müssten sich auf diese neuen Social Media und Sharing Kultur einstellen, wenn sie überleben wollten.

 

 

Per persönlicher Tablet App Teil des Konferenzgeschehens

Canon hatte allen Konferenzteilnehmern ein Tablet zur Verfügung gestellt und fokussierte Social Media Kommunikationsmaßnahmen flankierend zur Konferenz geboten. Die Teilnehmer konnten per Canon App interaktiv per Votings an den Vorträgen vor allem der Nachmittagsvorträge mitwirken oder auch Kontakt zu anderen Konferenzteilnehmern aufnehmen.

In den Seminaren ging es auf fachlich höchstem Niveau um Themen aus der Praxis für die Praxis. Leitlinie war die Prozessautomatisierung auf allen Ebenen, sprich die Automatisierung aller wichtigen Informationsprozesse. Canon Kunden berichteten über die rasche und völlig problemlose  Implementierung von neuen P2P-Lösungen (Purchase to pay), der eine Analyse durch Canon Experten vorausging, um quasi über Nacht eine individuelle und hundertprozentig passende Lösung nutzbar zu machen.

Den dadurch möglichen optimalen Einkaufsprozess und seine Effekte schilderte Michael Bjerre Drohst, CFO der Creativ Company, Dänemark: „Es war fantastisch. Innerhalb von wenigen Tagen lief die Canon Lösung reibungslos, um mit unseren rund 10.000 Lieferanten in ihren Abrechnungen besser zurechtzukommen. Wir konnten uns stark entlasten und uns wieder den eigentlich Aufgaben widmen: strategisch überlegt neue kreative Ideen umsetzen!“

Ähnliches berichtete die Beraterin Erna van Laar, die mithilfe von Canon für das Transportunternehmen Connexxion in den Niederlanden für alle Human Resource Aufgaben ein Digital Mailroom-Konzept umsetzte. In nur drei Monaten wurden alle Prozesse optimiert, unter Einhaltung strengster Kriterien für Datensicherheit und zur Zufriedenheit der Mitarbeiter. Gleichzeitig wird durch Einsparungen der Return-on-Invest-Zeitraum erheblich verkürzt.

Innovation und Expertenwissen sind Schlüsselfaktoren

Die Prozessautomatisierung erfordert auch ein Umdenken bei Outsourcing. Ging es bis dato zumeist um Kostenersparnis, verschiebt sich die Aufgabe, erweiterte technologische Expertise und Innovation nutzbar zu machen. RPA (Robotic Process Automation) bedeute, nicht welche Dienstleister liefert meine Ware aus, sondern wie wird die Lieferung per Drohne möglich.

Dass die Automatisierung im prozessorientierten Dokumentenmanagement  keine Science Fiction ist, zeigte Rudolf Wolf von WWK Lebensversicherung. WWK produziert pro Jahr 80 Millionen Seiten, die sowohl gedruckt als auch digital dem Kunden sicher und richtig adressiert zur Verfügung gestellt werden. Und das bei starken saisonalen Schwankungen und bei hohen Anforderungen an Überprüfbarkeit. Diese Aspekte betonte auch Peter Paul Bos von der Niederländischen Post, PostNL. Transaktionsdokumente wie Zahlungserinnerungen und Rechnungen  müssen sowohl gedruckt als auch intelligent per Text-Botschaften adressiert und ausgeliefert werden. Inzwischen sogar als Direct Message per Twitter. Bos bestätigte damit die Sichtweise von Canon: „Automatisiertes Dokumentenmanagement bedeutet, den gesamten Informationsprozess im Unternehmen unter Kontrolle zu bringen – alle Dokumente, alle Quellen, alle Adressaten und alle relevanten Transportwege, analog wie digital.“

Manuel Sanchez, European Solutions Marketing Professional bei Canon Europe, stellte zum Abschluss die Canon Lösungen für Customer Communications Management vor. Im Zentrum stehen dabei nicht mehr Einzellösungen für den Transaction und/oder Promotional Bereich, sondern die konsistente Kundenerfahrung über alle Medienkanäle hinweg. Jede Form der Datenanalyse darf nie Selbstzweck sein, sondern müsse stets das Wohl und die Zufriedenheit des Kunden in den Fokus stellen. Werde das nicht berücksichtigt, sei der Kunde sofort verloren.

Weitere Informationen finden sich über Twitter unter Hashtag #InfoAtWork oder per Canon Business Hub im Internet http://www.canon.de/business-bytes

 

Bitte nutzen Sie auch unsere Story per Storify.com mit den wichtigsten Tweets und Bildimpressionen im Überblick.

ValueCheck! @Storify 26112014

Canon Event Info 26112014.001

@ 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Screenshots: Canon Websites

Information at Work: Premiere einer exklusiven europäischen Canon Fachveranstaltung für Marketing, IT und Finance

Laufende News zum Event am 26.11.2014 ab 9 Uhr per Twitter,
#InfoAtWork

Aus 13 europäischen Ländern treffen sich am 26.11.2014 in Düsseldorf über 300 Unternehmensvertreter aus Marketing- und IT-Führungsebenen sowie der Finanzbranche. Eingeladen haben Canon Deutschland und Canon Europe. Motto der exklusiven Konferenz ist „Information at Work“, alles rund um Information Management und Digital Transformation.

Gezeigt werden aus der Praxis für die Praxis relevante Konzepte und Lösungen, wie man die Verfügbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität von Geschäftsinformationen innerhalb des eigenen Unternehmens flexibel, wirksam und nachhaltig verbessern kann. Hochkarätige Experten und Unternehmensvertreter aus verschiedenen Branchen referieren in Vorträgen und Seminaren, die von speziellen Beratungs- und Servicezonen flankiert werden. Eröffnungsredner der Konferenz ist der Informationsdesigner und Journalist David McCandless, Autor des internationalen Bestsellers „Information is Beautiful“.

„Canon als führender Imaging-Konzern verfügt über eine umfassende Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit Information und Technologie. Wir können dies durch spezifisch ausgelegte Lösungen für die Praxis nutzbar machen. Schwerpunkt ist ein integrierter Ansatz, der die komplexer werdenden Unternehmens-Aufgaben über die IT-Abteilungen hinaus für Marketing, Services und Vertrieb als Ganzes erfolgreicher gestaltet“, erläutert Roland Seehuber, Country Manager Solution Business Sales Development, Canon Deutschland GmbH.

Der Konferenz-Vormittag bietet Vorträge im Plenum, die simultan übersetzt werden. Neben David McCandless spricht der Marktforscher Hans Kaashoek, Strategy Partners Nederland, über Marktrends und technische Entwicklungen im Information Management der Zukunft. Der Konferenz-Nachmittag widmet sich in hochkarätig besetzen Seminaren den Themen „Next Generation Outsourcing“ (Jamie Liddell, Herausgeber Outsource Magazine), „Dokumenten-Prozessautomatisierung“ (Rudolf Wolf, WWK Lebensversicherung), „Kundenkommunikationsmanagement“ (Peter Paul Bos, PostNL, Niederlande), „Optimaler Einkaufsprozess — Purchase to pay“ (Michael Bjerre Drohst, Creativ Company, Dänemark) und „Digitale Poststelle“ (Erna van Laar, CONEXXION, Niederlande).

Canon wird die Konferenz „Information at Work“ für die Teilnehmer umfassend dokumentieren. Ergebniszusammenfassungen werden im Canon Business Hub in verschiedenen Blogposts publiziert.

Siehe auch unsere Tweet-Doku per Value Storify via @zeitenwende007.

ValueCheck! — Canon Roland Seeberger.001

© 2014 by Value Communication AG, Mainz/Germany

Warum darf (gute) Kommunikation (k)eine Kunst sein?

  • Bislang bildeten Print und Publishing das Rückgrat guter Kommunikation, intern wie extern, die gute Dienstleistungsmöglichkeiten (für Dritte) notwendig machten.
  • Neue Formen des Informationsmanagements, beflügelt durch die digitale Transformation, stellen vieles, wenn nicht sogar alles auf den Kopf.
  • Social Platforms sind die Sieger, weil sofort messbar! Twitter wurde zum Leitmedium für qualifizierte Business News aller Art. Blogs liefern die Backgrounds. Facebook ermöglicht die besten spezifischen Interaktions- und Dokumentationsmöglichkeiten.

Gedanken von Andreas Weber im Hinblick auf #InfoAtWork, eine neue Fachveranstaltung von Canon Deutschland und Canon Europa Ende November 2014 in Düsseldorf. Im Fokus des Autors: Was passiert mit klassischer, Print-basierter Kommunikation, die massenmedial auf Push-Effekte zielt?

Ich kommuniziere, also sind wir. Eine einleuchtende Erkenntnis. Passt das ins Digitalzeitalter, einer Ära, die etabliertes Denken und Handeln über Bord zu werfen scheint? Ist tatsächlich alles anders, alles neu, alles unveränderlich verändert? Ja und nein. Ja, weil sich die technologische Basis für Kommunikation, die Art und Weise, wie wir interagieren, radikal verändert hat. Smart Technologies sind Schrittmacher, mobil, multimedial und rund um die Uhr nutzbar. Nein, weil sich das grundlegende Wertesystem, das gute Kommunikation ausmacht, niemals verändert. Kommunikation muss immer relevant, persönlich und wirksam sein.

Das Dilemma: Was für Konsumenten (z. B. Käufer des iPhone 6 mit Apple Pay; hier wurden in 72 Stunden über 1 Million Kreditkarten freigeschaltet!) schnell zur Selbstverständlichkeit wird, ist für Unternehmen oft eine lange Qual. Etablierte IT-Prozesse in Windeseile anzupassen, gelingt nur schwer.

Das Zeitalter der Kunden ist da!

Marktforscher von Forrester nennen die Jetztzeit „The Age of the Customer“. Der Mensch rückt in den Mittelpunkt. Mit Egozentrik hat dies wenig zu tun; vielmehr mit dem berechtigten Wunsch als Individuum wahrgenommen, aufmerksam und fürsorglich behandelt zu werden. Gerade dann, wenn wir Kunden sind, die für Waren oder Dienstleistungen Geld ausgeben. Dies erfordert seitens der Unternehmen eine komplette Erneuerung ihres Information Managements. Bis dato zählt, Kunden- wie auch Mitarbeiterkommunikation effizient und preiswert zu gestalten. Die Controller wachen darüber. Das Ziel lautet, Aufmerksamkeit und Leads zu generieren, damit der Vertrieb nacharbeiten kann. Diese Aufgabe wird immer schwieriger. Spricht man mit Medienexperten, wird eine simple Frage zur Herkulesaufgabe: „Wie macht man für Massenmarktprodukte wirksame Kommunikation?“ TV funktioniert noch. Die zweite Säule, Printmedien, allen voran die Zeitungen, stecken in einer Krise. Leser und Anzeigenkunden rennen davon.

Hoppla, das Neue ist schwierig! 

Neue Kommunikationsformen via Facebook, Instagram umd Co.  sind extrem erfolgreich; für Kommunikations-Traditionalisten aber schwierig zu handhaben, weil sie “beyond Targeting” auf Interaktion, Beziehungen, Prozessautomatisierung und Algorithmen beruhen, nicht auf bloßer Reichweite. Über 1,3 Milliarden Facebook-Nutzer auf einen Schlag zu erreichen, geht nicht, weil es von Konsumenten nicht gewollt ist. Online-Display-Werbung über Banner wird teurer, Wirkungseffekte sind schwieriger zu durchschauen. Google ist in der Lage, relevante Kommunikations-Lösungen zu bieten, die sich rechnen, weil sie schier unendliche Reichweiten mit direkter Interaktion und Transaktion koppeln. Vorausgesetzt, Inhalte und Botschaften stimmen. Alles, was Google bietet, liefert sofort (= automatisiert) Wirkungsnachweise. Ergebnisse sind blitzschnell ausgewertet.

Von all dem können diejenigen, die bislang auf klassische Kommunikationsformen und Werbung sowie primär auf Print- und Publishing-Aktivitäten vertrauen, nur träumen. Es ist nicht sofort messbar, was ein Druckprodukt oder das per Email versendete PDF leistet. Wird es angeschaut? Oder liegt es nur eine Weile unangetastet auf dem Tisch/Desktop, bevor es im Papierkorb landet? Response-Effekte über QR-Codes reichen nicht aus, da nur punktuell messbar. Printmedien können nicht in Echtzeit Daten liefern, welche ihrer Botschaften oder Stories von wem wann gelesen wird. Erfasst wird höchstens, ob ein Printprodukt zugestellt oder gekauft wurde. Marktforschung ist retrospektiv, dauert Wochen und Monate. Das gilt für fast jedes Druckprodukt. Der Betreiber eines Online-Blogs oder einer Community-Site hat es besser; er kann kostenfrei sofort Statistiken oder Kommentare bekommen, die ihn informieren und helfen, das Inhalte-Angebot zu verbessern. Printproduzenten und deren Auftraggeber gucken dagegen in die Röhre. Und sind hoffnungslos überfordert, wie Kommunikation und Transaktion nahtlos gekoppelt werden können. 

Die Zukunft von Print und Publishing “re-loaded”: Mit neuen, IT-getriebenen, sozial vernetzten Kommunikationslösungen die Lücke schließen zwischen realer Welt und der virtuellen Erscheinungsform von Inhalten aller Art. Das funktioniert technisch längst schon. Man denke nur an Web-to-Print-Lösungen auf Konsumenten-Ebene (C-toC), um z. B. Facebook-Chroniken oder Wikipedia-Inhalte einfach und per Mausklick in Publikationen zu verwandeln, die über Nacht gedruckt und versendet werden. Auf B-to-B- wie auch auf B-to-C-Ebene ist man noch weit davon entfernt. Weil das Denken von etablierten Strukturen und IT-Prozessen diktiert wird. Zeit, das zu ändern, gerade hierzulande bei DAX-Konzernen und im Mittelstand, die in ihrem Börsen-/Unternehmenswert den Digitalfirmen hinterherhinken. Nicht nur relativ, sondern absolut. — Wie gesagt: Ich kommuniziere (werthaltig), also sind wir (profitabel)! 

Ausblick: Alles wird gut, wenn wir aus etwas Altem etwas Neues formen. Die Werte der Gutenberg-Galaxis sind noch immer gültig und beflügeln die Kunst der Kommunikation. Das wurde vor allem im November 2014 im Rahmen der Canon for Business Initiative im Team mit hochkarätige Experten beim ersten #InfoAtWork-Event in Deutschland deutlich. Siehe dazu unser Value Resümee und die Echtzeit-Doku sowie den Kommentar von Jörg Blumtritt (@jbenno).

Lesetip für IT, Marketing und Financial Community:
Canon Business Bytes mit fundierten Fachartikeln zum Thema Information Management!

ValueCheck! — Canon Roland Seeberger.001

Daten sind das wertvollste Kapital Ihres Unternehmens — und zugleich das unsicherste.
Was CIOs dagegen tun können und die Profitabilität steigern.

Von Roland Seehuber, Country Manager, Solutions Business Sales Development, Canon Deutschland

Die Aufgabe eines CIOs besteht niemals nur darin, IT-Systeme zu verwalten. Im Fokus steht, sich um eines der wertvollsten Güter eines Unternehmens zu umfassend zu kümmern: seine Daten. Auf richtige Weise genutzt, enthüllen die passenden Daten wichtige Informationen über eine Vielzahl von Dingen, von denen ein Unternehmen wirklich profitieren kann – einschließlich der Meinungen der Kunden, wie gut sich bestimmte Produkte verkaufen und an welchen Stellen Serviceleistungen zu verbessern sind.

Daten als Goldmine

Der souveräne Umgang mit Unternehmens- und Kundendaten bildet das Fundament von überaus erfolgreichen Fortune 500-Unternehmen wie Google und Facebook. Daten können sich allerdings auch für Unternehmen, die nicht aus dem Internet entstanden sind, als wertvoll erweisen. So verfügt zum Beispiel jedes Unternehmen über eine Kunden-Datenbank, die bei genauer Analyse Erkenntnisse zur Unterstützung zukünftiger Kampagnen oder Hinweise auf unerschlossene Märkte liefern kann. Vertriebsdaten können eine wahre Goldmine für Informationsgewinnung sein. So hat beispielsweise kürzlich die weltweite Luftfahrtbranche einen 50-prozentigen Gewinnanstieg für 2014 prognostizieren können, der durch die Verwendung von Datenanalysen aufgezeigt werden kann.

Welche Erkenntnisse lassen sich wie gewinnen, welche Hürden gibt es?

  • Durch ein akribisches Sammeln von Daten aus unterschiedlichen Quellen – von Wartungsdaten bis hin zu Kundenreaktionen in den sozialen Medien – werden Wechselbeziehungen zwischen Faktoren erkennbar.
  • Diese Beziehungen können dann genutzt werden, um den Absatz zu steigern und die Preisfindung zu optimieren.
  • Von CIOs wird erwartet, dass sie Informationen in dieser Weise erkennen und wirksam nutzen, um aus dem Aktivposten Daten Gewinn zu ziehen. Allerdings wird diese Aufgabe sehr erschwert durch die in jedem Unternehmen bestehende Kommunikationsstörung.

Das Wissen um Daten muss transparent sein

Während CIOs den Wert von Daten den CIOs sehr gut kennen, ist er den meisten Mitarbeiter nicht bewusst – 36 Prozent der europäischen Mitarbeiter, die in einer Canon Studie befragt wurden, sahen keinen Zusammenhang zwischen den Daten und der Profitabilität ihres Unternehmens – dieser Anteil liegt bei den jüngeren Mitarbeitern sogar noch höher.

Diese Statistik kann sich für CIOs zum großen Problem entwickeln, da genau diejenigen Mitarbeiter, die Daten erstellen, organisieren und eingeben, deren Wert nicht kennen. Eine solche Situation ist in der Arbeitswelt verbreitet, für CIOs bildet sie jedoch eine besondere Herausforderung, angesichts des etwas abstrakten Werts von Informationen – zumindest für Mitarbeiter in vorderster Reihe. Für jemand, der nicht direkt mit Informationsverarbeitung zu tun hat, liegt es letztendlich nicht sehr nahe, eine Tabelle voller Kundendaten mit dem Unternehmensgewinn in Verbindung zu bringen.

Dieses mangelnde Verständnis schafft für den CIO wiederum größere operative Probleme. Wenn Mitarbeiter den Zusammenhang zwischen Profitabilität und Informationen nicht erkennen, kann dies zu Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit führen. Die Folge sind unvollständige oder schlecht organisierte Datensätze oder – noch schlimmer – ausgewachsene Sicherheitskrisen.

Mangelndes Verständnis führt auch zum Verlust von Chancen. Wenn sie den Wert von Daten kennen, werden die Mitarbeiter in vorderster Linie Gelegenheiten zur Erfassung von Informationen sehr viel eher registrieren und diese Ideen an nachgelagerte Organisationseinheiten im Unternehmen weitergeben.

 

 

Wissen um das richtige Daten- und Informationsmanagement steigert die Wertschöpfung

Die Lösung dieses Problems besteht aus zwei logischen Schritten:

  1. Bessere Schulungen
  2. und effiziente Systeme für das Management von Informationen.

Die Canon Studie hat gezeigt, wie sich eine einfache Schulung auszahlt: durch das richtige Training steigt der Anteil der Mitarbeiter, die den Zusammenhang zwischen Informationen und Profitabilität erkennen, um neun Prozentpunkte (von 64 auf 73 Prozent). Es kommt, wie gesagt, darauf an, den Schwerpunkt auf jüngere Mitarbeiter zu legen. Sie verarbeiten Unternehmensdaten höchstwahrscheinlich am häufigsten und werden am wenigsten dafür ausgebildet.

Das Wissen um den richtigen Umgang mit Daten muss professionell trainiert werden

Welche Art von Training ist notwendig? Das hängt von der Art Ihres Unternehmens ab. Jedoch gehen Schulungen zur Wirkung des Datenmanagements Hand in Hand mit dem Training der Mitarbeiter zu den richtigen Datenablage-Methoden. Durchschnittlich 25 Minuten pro Tag verschwenden Mitarbeiter mit der Suche nach Dokumenten – eine Zeitdauer, die ebenfalls durch die Einrichtung standardisierter Prozesse deutlich gesenkt werden kann.

Schulungen ergänzen auch den zweiten Schritt, der darin besteht, sicherzustellen, dass effektive aber einfache Datenmanagement-Systeme eingerichtet werden. Es macht keinen Sinn, die Belegschaft zu unterrichten, wie und warum sie Informationen zu verarbeiten haben, wenn Ihr System zu kompliziert ist – die Mitarbeiter werden wahrscheinlich aufgeben, noch bevor sie angefangen haben.

Die Zahlen sprechen für sich: Der Canon Studie zufolge ist rund die Hälfte aller europäischen Mitarbeiter nicht davon überzeugt, dass die Ablagesysteme ihres Unternehmens durchorganisiert oder einfach nutzbar sind. Zu den größten Hürden, denen sie gegenüber stehen, zählen uneinheitliche Dateisysteme, Benennungen und Formate. Faktisch werden häufig Inkonsistenzen zwischen den papierbasierten und den digitalen Formaten beklagt. Diese Inkonsistenzen verringern nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass die Mitarbeiter das System des Unternehmens befolgen. Die Speicherung in schlechten Dateiformaten (oder in Papierform) führt zu offensichtlichen Problemen bei dem Versuch, im Bedarfsfall Daten zusammenzuführen und zu analysieren.

Um ein Unternehmen in eine Stätte der Produktivität (und damit Profitabilität) zu verwandeln, muss jeder Mitarbeiter, der Daten weiterleitet oder verwaltet, dies auf eine standardisierte und konsistente Weise tun. Damit Ihr Geschäftsmotor mit optimaler Effizienz arbeitet, müssen die verschiedenen Teile alle vollständig miteinander verbunden sein und zusammenarbeiten. Wird die gemeinsame Kooperation unterbrochen oder gerät ein Teil gegenüber den anderen aus dem Lot, dann wird das Endergebnis darunter leiden. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter erkennt bereits, dass schlechte Organisation und ein Mangel an standardisierten Prozessen, ihre Servicebereitschaft gegenüber den Kunden negativ beeinflusst. Dieses Wissen sollte die Grundlage für die Implementierung angemessener Standards und Regeln bilden und so für einen wirklich informationsgetriebenen und leistungsstarken Motor sorgen.

Fazit und Empfehlung

Informationen sind wertvoll – das liegt für CIOs auf der Hand. Weil Daten aus IT-Systemen jedoch normalerweise nicht in der Bilanz aufgeführt werden, ist es extrem schwer die Mitarbeiter (und gelegentlich sogar die Kollegen auf der Vorstandsebene) von dieser Tatsache zu überzeugen. Durch die Gestaltung und Implementierung des richtigen Datenmanagement- und Schulungssystems, können Sie die Mitarbeiter jedoch ins Boot holen und eines der wichtigsten Güter Ihres Unternehmens schützen.

Lesetipp:
Canon Deutschland bietet weitere Fachinvormationen auf dem Canon Business Hub an.

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