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CEO Talk on Innovation

Value Talk Peter Sommer Inkjetdruck.001

© 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany

Vom Saulus zum Paulus: Auf der drupa 2012 betrachtete Peter Sommer, Geschäftsführer der Elanders Germany GmbH und Mitglied des Vorstands der Elanders Group, den Inkjet-Druck noch skeptisch. Für ihn war damals absolut nicht vorhersehbar, welch gewaltigen Qualitätssprung Inkjet-Technik in den letzten Jahren machen konnte. Das hat sich in jüngster Zeit geändert. Grund genug für einen ValueTalk von Andreas Weber mit Peter Sommer.

Wie sehen Sie die Perspektiven für die Herstellung von Drucksachen?

Peter Sommer: Vieles, was per Vierfarb-Druck bis zu einer Auflagenhöhe von bis zu 3.000 Exemplaren gedruckt wird, ist zukünftig dem Inkjet vorbehalten. Das passt gut zum Trend, denn die Höhe der Auflagen sinkt, viele Aufträge werden für die Offsetdruck-Produktion uninteressant. Nach unserer erfolgreichen Erstinstallation einer HP T 230 Inkjet-Druck-Anlage in Waiblingen werden wir an unseren wichtigsten Standorten in Schweden, in England und in den USA weitere Inkjet-Anlagen installieren.

Ihre Firma lebt das Credo „Masse mit Klasse“. Können Sie das mit Inkjet-Druck durchhalten?

Peter Sommer: Klasse im Print entsteht nicht nur durch schöne Druckbilder. Kunden wollen flexibel, schnell, zuverlässig und kostenoptimiert ihre Inhalte gedruckt, verarbeitet und distribuiert haben. Wirtschaftliche Kriterien kreuzen sich dabei mit maximaler Produktivität. Der hochvolumige Inkjet-Druck schließt die Produktivitäts-Kluft zwischen Offsetdruck und High-end-Digitaldruck per HP Indigo Technologie, wie wir es bislang praktizieren. Unsere Kunden sind durchaus bereit, ihre Konzepte und Inhalte auf die Möglichkeiten des Inkjet-Drucks abzustimmen.

Es gibt demnach Verschiebungen zugunsten des Inkjet-Drucks?

Peter Sommer: Sicherlich. Wir haben unseren Offsetdruck-Maschinenpark gestrafft. Den Bogendruck-Bereich mit HP Indigo haben wir erweitert, die HP Indigo Rollendruckmaschinen reduziert. Es ist aber ein Irrglaube, dass es nur auf die Druckmaschinentechnik ankommt. Wir haben in grossem Umfang in das Workflow-Handling inklusive der Durchgängigkeit des gesamten Fertigungsgrosses investiert. Die hohen Druckvolumen, die wir per Inkjet-Druck in maximalem Tempo erzeugen können, müssen durch integrierte und automatisierte Weiterverarbeitungs-Möglichkeiten gestützt werden. Es kommen Hunkeler Anlagen für Flugfalz sowie Roboter zum Einsatz, um den Hochleistung-Klebebinder von Kolbus zu bedienen.

Das heisst, Sie haben die Produktionsarchitektur, die Sie in Waiblingen einsetzen, mit ihrem Team selbst entworfen resp. konfiguriert?

Peter Sommer: Das war unabdingbar. Druckmuster zu begutachten und Investitionen betriebswirtschaftlich zu analysieren, ist das eine. Das andere ist, neue Herausforderungen zu identifizieren und in den Griff zu bekommen. Das nimmt ihnen kein Lieferant ab. Beispiel: Wenn man in solch hoher Geschwindigkeit mit Tinte druckt, muss das Paper, um sofort verarbeitet werden zu können, besonders behandelt werden, damit es nicht wellig wird. Letztlich ist die Bedienung einer solchen Inkjet-Druck-Anlage nicht die Schwierigkeit, sondern das Handling der gesamten, hochkomplexen Produktion. Wir konnten dies durch Tests und das rasche Sammeln von neuen Erfahrungen souverän in den Griff bekommen. Darin liegt heute und morgen unser Vorsprung!

Welche Anwendungsgebiete haben Sie als ideal identifiziert? Fotobücher werden Sie im Inkjet vorerst nicht herstellen können?

Peter Sommer: Fotobücher produzieren wir auf höchstem Niveau mit den HP Indigo-Bogenmaschinen. Wir haben unsere HP Inkjet-Druck-Anlage wie angedeutet auf bedarfsgerechte Druckprodukte mit Klebebindungen ausgelegt, entweder für die Vorklebebindung von Hardcover oder in der Mehrzahl für Softcover. Denn ein für uns wichtiger Stammkunden-Bereich ist die On-Demand-Herstellung von Gebrauchsanleitungen für die Automobilindustrie. Hier sind wir führend, auch durch neue Abrechnungsmodelle, die wir bieten. Da ist der Inkjet-Druck in Verbindung mit Klebebindung hervorragend und unverzichtbar. Dies als Basis genommen, erschließen sich Anwendungen für Neukunden aus dem Katalogbereich. Hier gibt es einen deutlich höheren Bedarf, als man gemeinhin vermutet: Kataloge in verschiedenen Sprachen, mit hohen Seitenumfängen (bis zu 2000 Seiten!) und in niedriger werden Auflagenhöhen, zumeist um die 2000 Exemplare pro Ausgabe. Gleiches gilt für Bücher und den Verlagsbereich. Wir punkten hier, weil wir die Flexibilität und das „Time-to-Market“ erhöhen und die Kosten gegenüber der Offsetdruck Produktion drastisch senken, und zwar bisweilen um bis zu 50 Prozent!

Impressionen von der Installationen und Erst-Inbetriebenahme im Oktober 2014 der HP T230 bei Elanders Germany in Waiblingen:

Produktvideo zur HP Inkjet-Druck-Anlage der T200-Baureihe:

Formel-1-Syndrom — Sebastian Vettel: „Wir müssen über den Schatten springen!“.001

Eine Manöverkritik aus aktuellem Anlass.

Von Andreas Weber

Über 200.000 Menschen wurden rund um den Grand Prix in Monaco zur Formel 1 befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Zu teuer, zu technisch, zu langweilig. Sebastian Vettel muss im Interview per ARD Morgenmagazin am 3. Juli 2015 gesendet, unverblümt zugeben, dass man sich im Rennzirkus wohl zu sehr mit sich selbst beschäftige. Und zuwenig mit den Zuschauern. Die Interessen der Veranstalter und Rennställe decken sich nicht mehr mit denen der Zuschauer. Die Fahrer leiden darunter, wie Sebastian Vettel und andere Rennfahrer einräumen. Vettel empfiehlt, zu überdenken, was man da tue. Und fordert auf, über den eigenen Schatten zu springen.

Das ist eine Steilvorlage, um im Rennen um werthaltige Kommunikation seine Position zu überdenken. Und das betrifft uns alle. In den letzten Wochen tun sich geradezu Abgründe auf, da auf breiter Front das Ziel verfehlt wird. Und der Dilettantismus Oberhand gewinnt. Beispiel: Die Messe Nürnberg schafft es mit der CO-REACH als Fachmesse für Dialogmarketing (mit Fokus auf Print, Online, Crossmedia) einen Dialog über das Messegeschehen gar nicht erst stattfinden zu lassen. Fast tragik-komisch: Auf Facebook lässt die Messegesellschaft auf der CO-REACH-Seite Bilder von Vorträgen posten, die Chart-Inhalte zeigen, die sagen, worum es heute geht, wenn man Erfolg haben will: Dialoge über Social Media führen, Bloggen als aktive Form der qualifizierten Kommunikation nutzen, um Dialoge zu initiieren, die Interaktionen in Gang setzen u.v.m. — Doch nichts davon passiert. Es gab bis zum Messeende am 25. Juni 2015 kaum likes oder Re-Tweets. Scheinbar verfolgt auch niemand im Management der Messegesellschaft, was da vor sich geht, ebenso wenig auf Twitter. Hier war die Messe Nürnberg so clever, gleich verschiedene Hashtags zu initiieren, statt nur einen. Folge: Die Resonanz versickert bzw. bleibt aus. Es interessiert kaum jemanden. Dies wird noch übertroffen durch Fachmedienpartner der CO-REACH, die emsig-bemüht, aber ziemlich amateurhaft agieren. Gerade, wenn man mit Kritik aufwartet. So geht es, wenn Printmagazine meinen, Online- und Social-Media-Kommunikation zu beherrschen, indem man klassisch Meldungen pusht und auf Feedback in Echtzeit gar nicht erst vorbereitet ist. Zugleich ist natürlich eine große Angst vorhanden, die Kontrolle zu verlieren.

Kommunikation: Ein Milliarden-Euro-Grab?

Spannend: Die Aussteller, die viel Geld für ihre Messebeteiligung ausgeben, lässt das völlig kalt. Sie bekommen es nicht mit, weil Sie unter dem oben beschriebenen Formel-Eins-Syndrom leiden. Dabei hätte man auf der CO-REACH nur zuhören müssen. Ausreichend qualifizierte Vorträge wurden geboten. Allen voran der von Mr. Media, Thomas Koch, aka @ufomedia. Er verzichtete auf Charts, und las der Branche besonnen, aber zielgenau die Leviten. Sein Thema: „Das Ende der Werbung“. Fazit: Nichts ist mehr, wie es war. Die Medien und die Werber haben nicht im Ansatz verstanden, was heute vor sich geht. Und profitieren davon, dass ihre Kunden es zumeist auch nicht besser wissen. Übrigens: Von der Rede von Thomas Koch konnte man nur Kenntnis erhalten, weil er im Anschluss an seinen Vortrag selbst wirksam darüber kommunizierte. Per Twitter und Facebook teilte er den Link zur Videoaufzeichnung seines Vortrags.

Dazu passt bestens eine weitere Beobachtung von Thomas Koch: Die Rolle von Chefredakteuren der Medien wurde von der Bloggerszene übernommen. News werden über uns alle nicht nur kolportiert, sondern qualifiziert wie auch emotionalisiert bewertet. Das Dilemma aber ist: Es wird soviel Geld für Kommunikation ausgegeben wie nie zu vor. Und noch nie wurde so wenig Wirkung wie heute damit erzielt. Angeblich fehle es an validen Messgrößen, weshalb sich Google und Facebook verbiegen, um mit den Mediaexperten ins Gespräch zu kommen, weil sich die Auftraggeberschar mehrheitlich noch auf deren Rat verlässt. Jeder, der Begriffe wie „Content Marketing“ oder „Targeting“ nur einigermaßen richtig aussprechen kann, erhält einen Auftrag. Unabhängig davon , ob die tatsächlich erreichbaren Möglichkeiten sinnvoll ausgeschöpft werden.  Beispiel: Social Media-Projekte werden in Unternehmen zu gerne über die Werbeabteilung per Outsourcing an „Agenturen“ vergeben, deren Wissen und Können oft nur darin besteht, per neuen Technologien die gleichen alten Push-Inhalte unters Volk zu bringen wie vorher auch schon. So entstehen Facebook-Seiten, die keine Interaktion hervorrufen. Und auch Facebooks Stärke, das beste Targeting zu bieten, gar nicht richtig nutzen. Per Blog-Technik entstehen Corporate Blogs genannte Sub-Websites, die per „Copy and Paste“ Inhalte erfassen, die längst ubiquitär sind und daher vielerorts im Netz schon aufgetaucht sind. So zahlen Kunden für angebliche Blogs, die streng genommen gar nicht der Bloggerkultur entsprechen, weil die Inhalte weder persönlich noch exklusiv sind; und somit zu keiner nutzbringenden Meinungsbildung führen können. Das geht alles bis dato soweit gut, weil der Auftraggeber es nicht bemerkt. Oder, weil kritische Geister, die es bemerken, sich in den Firmen ducken, weil angeblich die konservative Firmenstruktur es nicht anders zulasse. Oh je…

Stats co-reach Christian Kopocz 25062015 1716h

CO-REACH: Ziel verfehlt! Am Ende der Messe in Nürnberg gab es kaum Resonanz per Social Media.

Liebe Leute, ganz ehrlich: Ich bin in meiner Kritik noch zurückhaltend bis zaghaft. Es ist schlimm. Der blanke Irrsinn, was da auf breiter Front geschieht. Hört doch einfach auf Thomas Koch. Und auch auf Sebastian Vettel. Überdenkt, was ihr tut. Stellt es in Frage. Lernt dazu. Und besinnt Euch darauf, worum es geht: Kommunikation werthaltig zu gestalten. 

EMPFEHLENSWERT:
Videoaufzeichnung des Vortrags von Thomas Koch “Das Ende der Werbung”

PS: Rückblick

Die Besucherzahlen der CO-REACH sind übrigens gegenüber 2014 kaum gestiegen: 6.000 Besucher aus 12 Ländern vermeldet die Messe Nürnberg per 26. Juni 2015. 2014 waren es 5.778 Besucher aus 20 Ländern. Und 2009, als die CO-REACH noch Mailingtage hieß, war es 8.150 Besucher. Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/CO-REACH sowie http://www.marketing-boerse.de/Fachartikel/details/Abschlussbericht-mailingtage-2009-%96-Erfolgreich-am-Puls-der-Zeit/17235

Dies Ausstellerzahl war 2015 mit 266 gegenüber 2014 leicht rückläufig, da waren es noch 269 Aussteller. 2009 wurden noch 400 Aussteller vermeldet.

CEO Talk on Innovation Oliver zünd.002

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Composing: Andreas Weber. Photo Oliver Zünd: Zünd Systemtechnik AG.

It’s a truly impressive success story. Zünd Systemtechnik AG, a family-owned business with operations worldwide, specializes in developing and manufacturing digital cutting systems. The Zünd name represents Swiss Quality and is synonymous with precision, performance, and reliability.

The company description states: “Since 1984 Zünd has been developing, manufacturing, and marketing modular cutting systems and is globally recognized as market leader. The Zünd customer base consists of manufacturers and suppliers in many different industries, including graphics, packaging, garment and leather, as well as technical textile and composites. Zünd maintains headquarters in Altstätten, Switzerland, where the company’s R&D, marketing, and production facilities are located. Besides Zünd’s own sales and service organizations in Hong Kong (China), India, Italy, the Netherlands, and the United States, Zünd relies on a worldwide network of long-standing, independent distribution & service partners.”

In a recent Value CEO Interview, Andreas Weber asked Oliver Zünd to explain some of the reasons for his company’s success.


Why has the history of Zünd Systemtechnik AG become such a success story?

Oliver Zünd: What really distinguishes us — our true forte — is “thinking forward”, that is, focusing on long-term strategies rather than short-term, quarterly goals. This gives us a great deal more flexibility and is something we, as a family business established in 1984, are in a position to do. Of great importance to us are the close relationships we have established with our customers and our many regional ties. 80 percent of all Zünd machine components originate within a 30-kilometer radius of our factory. We are also very focused. We know exactly what our strengths are and have specialized in developing a solid, modular cutting platform that serves vertical and highly specialized markets. The advantages are twofold: 1. Better risk management on our part. 2. Customers benefit in their ability to upgrade and expand their systems as needed.

What are your sources of inspiration for further company expansion and product development?

Oliver Zünd: We rely on a very well-educated workforce and have an R&D staff of more than 40 employees. For a company of our size, this represents an unusually high ratio. Our strategy is to stay in close contact to our markets so we can react as nimbly as possible to any changes. This means that our business has to involve direct customer contact wherever possible, which is why we serve the D-A-CH (Germany-Austria-Switzerland) region directly from our headquarters in Altstätten, Switzerland. This allows us to remain very close to end-users. Our steady involvement in numerous industry tradeshows also helps us stay on top of different markets and developing trends.

Can you cite an example?

Oliver Zünd: A good example is Fespa , which took place in May 2015 in Cologne, Germany. We were able to present to an international audience a variety of brand-new automation solutions. We introduced a state-of-the-art picking robot, which will be available in Q4. In addition, we showed the new Automatic Router Bit Changer – ARC. This feature automatically selects the correct router bit based on the material at hand, which significantly decreases setup time and reduces the potential for operator error. Our main focus at these tradeshows is the direct contact and dialog with our end-users.

How do you gauge the relevance of your products and solutions, particularly in terms of innovation and customer/market value?

Oliver Zünd: When it comes to new product developments, we try to work wherever possible with beta customers in close proximity. This is how we test features, such as the picking robot, and optimize them as necessary for real-life production environments. For customers at greater distances – by now more than 6,000 in 113 countries — we make sure they have continuous support throughout the product life-cycle. We continually gather and evaluate customer feedback, so that in principal, we are able to capture and implement relevant suggestions in max. 12 months.

What is your take on the general state of printing in the digital age, as it pertains to your customers?

Oliver Zünd: In our view, digital printing continues to have a great deal of potential; however, competition among production houses will no doubt continue to rise as printing volumes get redistributed. Because of the continued trend towards digital, the structure of print jobs changes, especially in terms of volume per job, which is steadily decreasing as orders become more customized. This benefits us as well as our customers, of course, since it fuels the need for digital cutting, particularly in conjunction with increased print customization. From our standpoint, the best PSPs know how to find new customers for digital printing and can thereby establish new markets, especially through the use of new materials. They manage to distinguish themselves from the crowd through new applications and the use of our high-performance cutting systems.

What would you be doing if you weren’t involved in digital cutting?

Oliver Zünd: Something completely different, most likely related to some kind of sport that would take me around the world. I’m very happy with the way things are though, since no sport allows you to grow old.

This interview was conducted by Andreas Weber via Skype on June 10, 2015. Our gratitude to Daniel Bischof, Zünd Systemtechnik AG, for his assistance.

 

GERMAN TEXT VERSION

SOME IMPRESSIONS VIA FESPA 2015

Our interviewee:

Oliver Zünd (39) became head of sales and marketing at his father’s company after completing his studies in economics at the Hochschule Chur. In 2004 he transferred to the United States where he oversaw the establishment and initial development of Zünd America in Milwaukee, Wisconsin. In 2006 Oliver Zünd returned to Zünd Systemtechnik AG management in Altstätten, Switzerland, and became COO in 2011. He is currently pursuing an Executive MBA in business engineering at the University of St. Gallen.

Please click for further Informationen

Zünd at Discovery Channel:
https://youtu.be/jhopvuv5nm8?list=PLlisgYauQkmnqbBQsZwE1ynm52JkYjBjr

Zünd Corporate movie:
https://youtu.be/Y4x70tZbfHM

Zünd Homepage:
http://www.zund.com/de/

Zünd on Facebook:
https://www.facebook.com/ZundCutter

Zünd Screenshot WeTransfer

Photo: Zünd Systemtechnik AG

7th Cisco CEO.CIO Leadership Council

Source: 7th Cisco CEO.CIO Leadership Council

It is all about Digitization, Innovation and Reinvention. Interesting to see, that CISCO was able to run a two and a half days event which involved C-Level Executive at the 7thCisco CEO.CIO Leadership Council, hosted by current Chairman and CEO John Chambers.

The result: 8 Key Issues to Survive in Business
  1. Short-term thinking and twisting to meet quarterly objectives is not the path to innovation.
  2. New business models like those from Uber and Airbnb are changing the competitive landscape.
  3. Physical and virtual businesses are merging and everyone, in time, will be a tech company.
  4. Partnering is critical to seize opportunities in rapidly evolving markets.
  5. Every organization needs to make security a core competency. This is being fueled by the explosion of the Internet of Things (IoT) and the advanced skills of hackers.
  6. Mobility is trumping online presence, and millennials are the torchbearers. Get them, embrace them, or risk becoming irrelevant.
  7. The nature of work is changing; the new workforce will consist of value-driven jobs.
  8. Prepare to be disrupted, but play for the long-term.
“We’re at a tipping point,” John Chambers said in closing. “A change when you’re going to see every company become digital. And a time when strategic partnerships are going to become much more important.”
Cisco Online Magazine Connected Futures

Or check the key facts by charts:
Impressionen Swiss Publishing Day  Mai 2015

Weitere Informationen: http://swiss-publishing-week.ch

Der swiss publishing day zum Thema Druck-Innovation hat gezeigt, dass die Entwicklung nicht nur hin zu immer höherer Geschwindigkeit und Produktivität geht, sondern dass die Anbieter dem Drucken jetzt ganz neue Dimensionen erschliessen wollen. Da ist zum einen der viel diskutierte 3D-Druck, dessen Einsatzgebiete so vielfältig sind, dass sich durchaus auch Anwendungen im Bereich Marketing ergeben sollten – also dort, wo der Druck traditionell zuhause ist. Und schliesslich zielt auch Heidelberg mit dem sogenannten 4D-Druck auf ganz neue Anwendungen jenseits des angestammten, auf das Medium Papier fokussierten Geschäfts. Mit den jetzt vorgestellten Jetmaster-Dimension-Systemen soll sich vom Ball bis zum Sportwagen alles bedrucken lassen. So erhält der Göttibub zum Geburtstag künftig nicht irgend einen, sondern seinen individualisierten Fussball. Ein entsprechendes Web-Portal hat die Liechtensteiner BVD bereits aufgeschaltet.

Diese Ansätze zielen stark in Richtung industrielle Produktion, wo Automatisierung das A und O ist und das Internet als Prozessoptimierungsplattform genutzt wird. Und doch gibt es den Wunsch nach Individualität auch in der Beratung. So geht Flyerline als eines der innovativsten Drucksachen-Portale jetzt dazu über, eigene Stores zu eröffnen. Hier können sich Kunden persönlich beraten lassen und Druckmuster gleich anfassen und erleben. Neben der durchautomatisierten Druckfabrik im Sinne von Industrie 4.0 scheint es also auch einen Trend zur digitalen Manufaktur zu geben. Und im Gegensatz zur althergebrachten Manufaktur wird Individualität hier dank digitaler Produktion erschwinglich. Spezialeffekte wie auf unserem aktuellen Cover lassen sich dank digitaler Systeme auch in Kleinauflagen preiswert realisieren.

Nimmt man da noch die Entwicklung im Bereich Large Format Printing und Werbetechnik mit dazu, darf man feststellen: Das Drucken kennt immer weniger Grenzen und wird damit wieder mehr zum Tummelfeld für kreative Köpfe. Und für solche tun sich vielfältige Chancen auf. Wer es versteht, mit Ideenreichtum die Brücke zwischen den Bedürfnissen der Kunden und den neusten Möglichkeiten der Technik zu schlagen, braucht sich vor der Zukunft nicht zu fürchten.

Martin Spaar,
Herausgeber Publisher, Winterthur/Schweiz

Quelle:
http://publisher.ch

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.001

„Wer heute den Zeitgeist heiratet, ist morgen schon Witwer!“ — Prof. Wilhelm Weber, Mainz

Der Messeauftritt von X-DOC SOLUTION auf der Igepa Select 2015 in Kassel stand unter einem erstklassigen Motto: „Moderne Helden retten vor allem eines: Zeit!“ — Entsprechend stand die Reduktion von Produktionszeit ebenso im Fokus wie die Special Effects per Digitaldruck, wodurch sich die Halbwertzeit von Drucksachen verlängern lässt, weil sie mehr Aufmerksamkeit finden und höhere Relevanz haben.

Insofern rundete der Vortrag von Andreas Weber das Thema bestens ab. Titel: „Kommunikation mit Zeit-Geist: Vollgas oder Vollbremsung?“ Die Kernpunkte, die als Checkliste dienen können, waren:

  • „Zeit trifft Geist“ — Schneller, besser, weiter?
  • Warum und wie muss man Zeit sparen?
  • Warum und wie muss man Zeit gewinnen?
  • Warum und wie schaffen wir eine maximale Halbwert-Zeit
    (für erstklassige Arbeitsresultate)?
  • „Nehmen Sie sich mehr Zeit für mehr Zeit-Geist!“
  • Fragen/Thesen und Beispiele, wie man mit digitalem Print als dem Medium für Zeit-Geist im Digitalzeitalter Erfolg hat, rundeten die Präsentation ab.

Ein Blick zurück nach vorne!

Spannend ist vor allem eines: Das Thema Zeit ist immer mit unserer eigenen Existenz verbunden. Und mit einem Wandel des persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Der allzu „Geschäftige“ wird verleiren, weil er sich als unsterblich empfindet. Ein schlimmer Irrtum. Nur derjenige, der mit Muße und Umsicht agiert, ist Herr über sein Schicksal und agiert selbstbestimmt. Muße findet, wer in Ruhe nachdenkt, kundig im Vergangenen ist und dadurch stressfrei seine Zukunft gestalten kann.

Insofern ist ein Rückblick auf die Entwicklungen über die Jahrhunderte unabdingbar: Die Gutenberg’sche Erfindung aus dem 15. Jahrhundert benötigte fast 400 Jahre bis sie um das Jahr 1800 durch Innovatoren wie Alois Senefelder mit dem Chemischen Druck (Steindruck) als erstem Flachdruckverfahren eine Neubewertung erfahren konnte. Bis der Steindruck durch den Offsetdruck quasi „industrialiert” wurde, vergingen nochmals über 150 Jahre.

Seit DTP mit dem Motto „Jeder sein eigener Gutenberg“ Ende der 1980er Jahre die Print- und Publishing-Welt revolutionierte und auf den Kopf stellte, haben sich die Produktionsweisen wie auch die Wertschöpfungsmöglichkeiten drastisch verändert. Die klassische Offsetdruck-Produktionskapazitäten wurde vervielfacht und damit die Drucksachenverbreitung inflationär bzw. der Markt übersättigt. Wer im Offsetdruck „geschäftig“ agiert und meint, dass schneller, besser, billiger das non plus ultra sei, macht kein profitables Wachstumsgeschäft mehr, sondern rennt allem hinterher, um seine Kosten zu decken. Daher wurden neue Druckverfahren entwickelt, die nichts mehr mit Offset zu tun haben und auf Besonderheiten und Individualität abzielen, wie X-DOC SOLUTION auf der Igea Select 2015 eindrucksvoll vorführte. Im modernen Digitaldruck-Druck und verschiedensten Verfahren werden heute Druckprodukte in einer nie zuvor dagewesene Vielfalt geschaffen, die wie einst Unikat-Charakter haben können. Gerade der Einsatz von ausgefallenen, hochwertigsten Bedruckstoffen oder das Veredeln mit 3D-Effekten  setzt Maßstäbe. Und dies auch bei Auflage 1…

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.010

© 2015 by Andreas Weber, Mainz/Germany.

Gute Zeiten — Schlechte Zeiten…

Die weltweite Resonanz und Trauer um den Schrift- wie auch Technik-Pionier Prof. Hermann Zapf (der Anfang Juni 2015 im Alter von 96 Jahren verstarb), macht deutlich, wie wichtig es für die Druckbranche ist, sich auf ihre Ursprünge zu besinnen. Zapf erhob durch die vollendete Schriftgestaltung und -anwendung mit Präzision und Leidenschaft die Inhalte, die gedruckt werden, auf die höchste Stufe. „Drucken ist eine Kunst“ – ebenso wie das Schreiben und Schriftsätzen. Nur so entsteht Nachhaltigkeit. Und damit ein Zeit-Gewinn, weil Drucksachen wie sonst üblich nicht unmittelbar im Papierkorb des Empfängers landen. [Siehe hierzu auch unseren Beitrag zum exklusiven, internationalen Kunst-Ausstellungsprojekt “Surprise. The Art of Print!”.]

Zapf war zeitlebens immer ein Verfechter der neuesten (digitalen) Technologien. Und er half entscheidend weiter, die Kinderkrankheiten des Digitalzeitalters zu überwinden. So konnte Zapf mit seiner Zapfino (Kalligrafie am Computer) den Apple-Gründer Steve Jobs begeistern, im Jahre 2000 die Zapfino für Apple als Systemschrift zu lizenzieren. Zapfs Bücher sind legendär und wichtigste Zierde einer jeden guten Bibliothek. Und er verstand es, die jungen Menschen, gerade die „Digital Natives“, für Schriften und Gedrucktes zu begeistern! Hut ab. Da kann die Branche lernen, wie man Print auf Ewig verankert.

Vortrag Kommunikation mit Zeit-Geist FINAL 25062015.016

Ausblick: Zeit gewinnen, mit Print im Mix

Kommunikation mit Zeit-Geist bedeutet also, in Kenntnis des Gewesenen nicht das Jetzt, sondern die Zukunft innovativ zu gestalten. Für Print bedeutet das, sich noch viel besser als bislang in den Kommunikationsmix zu integrieren, und als Fundament für Wissenstransfer, Bildung und Interaktion seine Bedeutung viel umfassender als bisher üblich unter Beweis zu stellen. Ein Paradebeispiel hierfür sind die im o.g. Vortrag von Andreas Weber vorgestellten Beispiele von Kommunikationsmitteln, die für XUG15EU Konferenz Ende Mai 2015 in Berlin erstellt wurden. Das Thema der Konferenz, „Multichannel Innovation“, wurde mit Hilfe einer von Christian Kopocz, prindoz, Lübeck, auf Basis der XMPie Softwarelösungen perfekt inszeniert. Die Resonanz bei den Teilnehmern wie auch per Social Media war überwältigend und hat ein Millionenpublikum erreicht. Print wirkt eben, vor allem dank Twitter! — Und im Nachgang liefert uns Christian Kopocz ein wunderbares Plädoyer für Print: Sein neues gedrucktes Magazin, “Lösungsheft” genannt, ist Teil einer Multichannel-Kapmpagne, die in einzigartiger Weise belegt, wie moderne Konzepte für Pritnprodukte auszusehen haben.

CEO Talk on Innovation Oliver zünd.002

@ 2015 by Value Communication AG, Mainz/Germany. Bildcollage: Andreas Weber. Porträtfoto Oliver Zünd: Zünd Systemtechnik AG.

Es gibt sie nach wie vor, die eindrucksvollen Erfolgsstories. Die Zünd Systemtechnik AG, ein global tätiges Schweizer Familienunternehmen, positioniert sich erfolgreich als der Spezialist für digitale Schneidsysteme. Zünd steht, so das Unternehmen, für Schweizer Qualität und gilt als Synonym für Präzision, Leistung und Zuverlässigkeit

In der Eigendarstellung heisst es: „Seit 1984 konstruiert, produziert und vermarktet Zünd modulare Cuttersysteme und zählt weltweit zu den führenden Herstellern. Die Kunden sind gewerbliche Dienstleister und Industrieunternehmen aus der grafischen Branche, der Verpackungsindustrie, der Bekleidungs- und Lederbranche sowie aus dem Textil- und Compositemarkt. Am Hauptsitz in Altstätten befinden sich die Forschung & Entwicklung, das Marketing und die Produktion des Unternehmens. Nebst den eigenen Verkaufs- und Serviceorganisationen in Hongkong, Amerika, Indien, den Niederlanden und Italien arbeitet das Unternehmen mit unabhängigen und langjährigen Vertriebspartnern zusammen.“

Grund genug für Andreas Weber, per Value CEO-Interview bei Oliver Zünd nachzufragen, worauf die Erfolgsfaktoren seines Unternehmens beruhen.

Warum stellt die Geschichte von Zünd Systemtechnik AG eine Erfolgsstory dar?

Oliver Zünd: Langfristiges Denken zeichnet uns aus. Das verleiht uns mehr Spielraum als quartalsgetrieben kurzfristigen Renditen nachjagen zu müssen. Als 1984 gegründeter Familienbetrieb können wir dies. Wichtig ist für uns vor allem die Nähe zu den Kunden und der Bezug zur Region. 80 Prozent aller Technik-Komponenten kommen aus unserer Gegend, sprich aus einem Umkreis von 30 Kilometern. Zudem sind wir fokussiert. Wir wissen und haben uns darauf spezialisiert, wie man mit einer soliden, modular aufgebauten Produktplattform vertikale und hochspezialisierte Märkte bedienen kann. Die Vorteile: 1. Das Risiko ist besser handhabbar. 2. Der Kunde profitiert; er kann seine Maschinen upgraden und bedarfsgerecht ergänzen.

Woher nehmen Sie Ihre Inspiration für die weitere Unternehmens- und Produktentwicklung?

Oliver Zünd: Wir setzen auf sehr gut ausgebildete Mitarbeiter und haben eine große Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit insgesamt 40 Mitarbeitern. Das ist für ein Unternehmen unserer Größe ein sehr hoher Anteil. Unsere Strategie ist, bei unserem Geschäft möglichst marktnah zu agieren. Das heisst, unser Geschäft möglichst im Direktkontakt mit den Kunden anzugehen. So bedienen wir die D-A-CH-Region von unserem Hauptsitz in Altstätten aus. Dadurch sind wir nahe beim Endkunden. Vor allem nutzt uns die rege Beteiligung an Fachmessen, unsere Marktsicht aktuell zu halten und Trends auszuloten.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Oliver Zünd: Ein gutes Beispiel stellt die FESPA dar, die Mitte Mai 2015 in Köln stattfand. Hier haben wir einem internationalen Publikum neue Automatisierungslösungen vorgestellt. Wir haben einen hochmodernen Picking Roboter vorgestellt, der im vierten Quartal 2015 erhältlich sein wird. Zudem haben wir den neuen Fräswerkzeugwechsler ARC vorgestellt. Passend zum Material wählt der ARC vollautomatisch den richtigen Fräser. Die Einrichtezeit kann damit massiv reduziert und Bedienfehler ausgeschlossen werden. Das Hauptaugenmerk bei diesen Messen liegt auf dem Kontakt und Dialog mit unseren Endkunden.

Wie verfolgen Sie die Anwendungen Ihrer Produkte und Lösungen – v. a. im Hinblick auf Innovation und Kunden-/Marktnutzen?

Oliver Zünd: Wir arbeiten wann immer möglich bei Innovationen mit Beta-Kunden, die idealerweise in unserer Nähe angesiedelt sind. So können wir Anwendungen wie den Picking Roboter testen und praxisnah optimieren, falls nötig. Bei größeren Distanzen achten wir darauf, dass wir unsere Kunden — über 6000 in 113 Ländern — über den Lifecycle hinweg durchgängig betreuen. Kundenfeedbacks werden gebündelt, so dass wir im Prinzip in spätestens 12 Monaten relevante Anregungen aufgreifen und implementieren können.

Wie schätzen Sie die Entwicklung der für Ihre Kunden wichtigen Print-Herstellung im Digitalzeitalter insgesamt ein?

Oliver Zünd: Das Medium Print hat aus unserer Sicht nach wie vor viel Potenzial. Aber für die Produktionsbetriebe wird der Wettbewerb weiter zunehmen, da die Druckkapazitäten nach wie vor steigen, während sich das Druckvolumen anders verteilt. Durch die Digitalisierung änderte sich die Struktur der Print-Aufträge, insbesondere die Auflagenhöhe pro Job, die stetig kleiner und individualisierter wird. Das kommt uns und unseren Kunden entgegen, beflügelt das Geschäft mit Cutting, gerade durch die individualisierten Printproduktionen. Ideal ist aus unserer Sicht ein Druckereibetrieb aufgestellt, der weiss, wie er mit Digitaldruck neue Kunden ansprechen und neue Märkte erschliessen kann. Insbesondere durch den Einsatz neuer Materialien. Und sich damit über neue Anwendungen mit Hilfe unserer Hochleistungscutter aus der Masse abhebt.

Wenn Sie sich nicht dem Digital Cutting widmen könnten, was würden Sie tun? 

Oliver Zünd: Dann würde ich etwas komplett anderes tun. Vermutlich in einem Sport angesiedelt, der einen rund um die Welt führt. Wobei ich froh bin, dass es so ist, wie es ist, zumal man beim Sport nicht älter werden darf.

Das Gespräch wurde am 10. Juni 2015 von Andreas Weber per Skype geführt. Dank an Daniel Bischof von Zünd Systemtechnik AG für seine Unterstützung. 


ENGLISH VERSION

IMPRESSIONEN VON DER FESPA 2015

Zur Person:

Oliver Zünd (39) übernahm nach seinem Betriebsökonomie-Studium an der Hochschule Chur die Leitung der Bereiche Verkauf und Marketing im väterlichen Unternehmen. Unter seiner Leitung wurde 2004 das Tochterunternehmen Zünd Amerika, Milwaukee, gegründet. Nach zwei Jahren Aufbauarbeit wurde Oliver Zünd 2006 in die Geschäftsleitung der Zünd Systemtechnik AG in Altstätten berufen. 2011 hat Oliver Zünd die operative Geschäftsleitung übernommen. Zurzeit absolviert er an der Universität St. Gallen den Executive MBA in Business Engineering.

Links für weitere Informationen

Zünd im Discovery Channel:
https://youtu.be/jhopvuv5nm8?list=PLlisgYauQkmnqbBQsZwE1ynm52JkYjBjr

Zünd Unternehmensfilm:
https://youtu.be/Y4x70tZbfHM

Zünd Homepage:
http://www.zund.com/de/

Zünd auf Facebook:
https://www.facebook.com/ZundCutter

Zünd Screenshot WeTransfer

Foto: Maschinendetail, Zünd Systemtechnik AG

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